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Erstmals hat es Beethoven in die Regierungserklärung eines

16. September 2017
nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten geschafft. Armin Laschet sagte: "Beethoven war ein Künstler, der zu unserem Nordrhein-Westfalen passt. Er stand für eine europäische Gesellschaft im Aufbruch und wies seiner Zunft den Weg in die Moderne. Seine Musik steht für Vielfalt, für Nachhaltigkeit, das Streben nach gesellschaftlicher Veränderung und die Freiheit der Künste. Beethoven ist der perfekte Botschafter für unser Land.“ 
Erstmals hat es Beethoven in die Regierungserklärung eines

 

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„Beethoven als perfekter Botschafter für NRW“

Ministerpräsident Laschet setzt starken Beethoven-Akzent 

Erstmals fand Ludwig van Beethoven Eingang in die Regierungserklärung eines nordrhein-westfäli­schen Ministerpräsidenten. Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel sieht darin ein wichtiges Signal für das Jubiläumsjahr 2020 und darüber hinaus: „Dass Ministerpräsident Armin Laschet in seiner Regierungserklärung Beethoven einen ganzen Abschnitt gewidmet hat, ist außergewöhnlich und bemerkenswert. Er ging damit sogar über die Koalitionsvereinbarung hinaus. Dieses klare Beethoven-Bekenntnis der Landesregierung ist für Bonn und die Region Chance und Ver­pflichtung zugleich.“ Jetzt gelte es, „noch einen Zahn zuzulegen, um Bonn als Beethovenstadt zu profilieren.“ 

Armin Laschet hatte in seiner Regierungserklärung für die anstehende Legislaturperiode am 13. September 2017 gesagt: 

„Ein berühmter Nordrhein-Westfale feiert in drei Jahren seinen 250. Geburtstag. Ludwig van Beethoven. Er gilt als der meistgespielte Komponist der Welt. Fast jeder Erdenbürger kennt ihn – das Bundesland, aus dem er kommt, dürfte international dagegen nur wenigen bekannt sein. Und das muss sich ändern. Denn Beethoven war ein Künstler, der zu unserem Nordrhein-Westfalen passt. Er stand für eine europäische Gesellschaft im Aufbruch und wies seiner Zunft den Weg in die Moderne. Seine Musik steht für Vielfalt, für Nachhaltigkeit, das Streben nach gesellschaftlicher Veränderung und die Freiheit der Künste. Beethoven ist der perfekte Botschafter für unser Land. Er ist der Nordrhein-Westfalen-Komponist. Wir können stolz auf ihn sein – und mit seinem Werk unser kulturelles Erbe ins­gesamt pflegen.“ 

Nach Ansicht der BÜRGER FÜR BEETHOVEN hat Laschet damit für Nordrhein-Westfalen for­muliert, was umso mehr für Bonn gilt: „Beethoven ist rund um den Erdball bekannt und geschätzt. Das ist für Bonn eine Riesenchance. Wenn 2020 der 250. Geburtstag des Komponisten gefei­ert wird, richtet sich der Blick der Welt auf die Geburtsstadt und wir müssen deutlich machen, dass Beethoven nicht nur in Bonn geboren ist, sondern auch 22 Jahre hier gelebt und gearbeitet hat.“ 

Für die Profilierung Bonns als Beethovenstadt ist nach Meinung des Vereins noch viel zu tun. Da­bei gehe nicht um ein einmaliges Feuerwerk im Jubiläumsjahr, sondern um eine Initialzündung für nachhaltige Strukturen. Eisel nannte als Beispiele die Realisierung eines modernen und prominen­ten Beethoven-Rundgangs, die Stärkung des Beethovenfestes durch die „strukturelle Einbindung von Bund und Land“, die Etablierung ei­nes mit dem Aachener Karlspreis vergleichbaren internatio­nalen Beetho­venpreises sowie die Ent­wicklung Bonns als Zentrum der Förderung des musikali­schen Nachwuch­ses: „Wer bisher nach Bonn kommt, merkt nur vor dem Beethoven-Denkmal und dem Beetho­ven-Haus, dass er in der Beethovenstadt ist. Das muss sich ändern und dafür igibt es noch viel ungenutztes Potential.“ Im Blick auf das Ju­biläumsjahr 2020 warnte er vor einer Fixierung auf die Beethovenhalle: „Was bei der Sanierung im Blick auf Zeitplan und Kosten passiert, ist ein Lotteriespiel. Es wäre fahrläs­sig, sich davon ab­hängig zu machen.“ Außerdem werde auch die sanierte Halle als Mehrzwecksaal ohne besondere Akustik kein überregionaler Anziehungspunkt. Notwendig sei vielmehr ein Kon­zept verschiedener Spielstätten, die auch Bezug auf Beethovens Wirken in Bonn nehmen. Darin lie­ge Bonns Alleinstel­lungsmerkmal.

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