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Der Beethoven-Ring 2016 geht an Filippo Gorini

18. Oktober 2016
Das hat die Abstimmung der 1.500 Mitglieder des Vereins BÜRGER FÜR BEETHOVEN ergeben, der die Auszeichung seit 2004 vergibt. Der 1995 geborene italienische Pianist erhielt 53 Prozent der abgegebenen Stimmen. 

Die andere Hälfte der Stimmen teilten sich fast zu gleichen Teilen Michael Buchanan (Posaune), der auf Platz zwei kam, Anastasia Kobekina (Violonc­ello), Anna Lee (Violine) und Chad Hoopes (Violine).

Der Beethoven-Ring 2016 geht an Filippo Gorini

 

 

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Filippo Gorini erhält Beethoven-Ring 2016

Der BEETHOVENRING 2015 geht an den jungen italienischen Pianisten Filippo Gorini. Das teilte der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel mit: „Die Abstimmung unserer Mit­glieder fiel sehr eindeutig aus. Filippo Gorini ist in der Geschichte des Beethoven-Rings mit 21 Jahren der zweitjüngste Preisträger. Aber er hat sich bereits in jungen Jahren fundiert mit der Musik von Ludwig van Beethoven auseinandergesetzt. Das hat er schon bewiesen als er 2015 die „International Telekom Beethoven Competition Bonn“ gewann und er hat es jetzt beim Beethovenfest erneut unterstrichen.“ 

Der Beethoven-Ring wird in einer schriftlichen Abstimmung von den 1.500 Mitgliedern der BÜRGER FÜR BEETHOVEN unter den fünf jüngsten Solisten des Beethovenfestes vergeben, die ein Werk von Beethoven interpretieren. Der 1995 geborene Filippo Gorini setzte sich bei der Wahl klar mit 53 Prozent gegen vier Mitbewerber durch. Die andere Hälfte der Stimmen teilten sich fast zu gleichen Teilen Michael Buchanan (Posaune), der auf Platz zwei kam, Anastasia Kobekina (Violonc­ello), Anna Lee (Violine) und Chad Hoopes (Violine).

Filippo Gorini bezeichnete die Auszeichung mit dem Beethoven-Ring als große Ehre und „ein Symbol, das meine Verpflichtung und Hingabe für Beethovens Musik stärkt. Einmal mehr bin ich dankbar für die Unterstützung der Bürger von Bonn für meine Arbeit. Ich nehme die Auszeichnung in Demut an und weiß, dass ich noch manches Opfer bringen muss, um dem Ziel näher zu kommen, als seine Stimme Beethovens Musik an die Menschen von heute weiterzugeben.“ 

Der 1995 geborene Filippo Gorini studierte bei Maria Grazia Bellocchio am Conservatorio G. Donizetti im italienischen Bergamo, wo er 2014 sein Bachlorstudium mit der bestmöglichen Note abschloss. Neben dem Masterstudium, das er dort zur Zeit absolviert, hat er bereits an vielen Meisterkursen mit bekannten Pianisten wie Andrzej Jasinski, Benedetto Lupo, Peter Donohoe, Alexander Lonquich und Andrei Gavrilov teilgenommen. Auch Alfred Brendel gehört zu seinen Mentoren. Gorini ist für sein großes Repertoire bekannt, das sich vom Barock bis hin zu zeitgenössischen Komponisten erstreckt. Seine Begeisterung für das Klavierspiel wurde ausgelöst durch die Beethoven-Interpretationen von Wilhelm Backhaus, die er als Kind durch Schallplatten seiner Eltern kennenlernte. Bei seinem Debut beim Beethovenfest spielte Gorini von Ludwig van Beethoven die Klaviersonaten Nr. 27 e-Moll op. 90 und Nr. 31 As-Dur op. 110. 

Der Beethoven-Ring wird Filippo Gorini durch die BÜRGER FÜR BEETHOVEN im Frühjahr nächsten Jahres bei einem eige­nen Konzert im Bonner Beethoven Haus verliehen. 

Bisherige Preisträger sind Gustavo Dudamel (2004), Julia Fischer (2005), Lisa Ba­tiashvili (2006), Giorgi Kharadze (2007), Lauma Skride (2008), Teo Gheorghiu (2009), Sergei Khachatryan (2010), Premysl Vojta (2011), Philippe Tondre (2012), Ragnhild Hemsing (2013), Sophie Dartigalongue (2014) und Nicolas Altstaedt (2015). Stephan Eisel wies darauf hin, dass sich alle Preisträger in der interna­tionalen Spitzenklasse etabliert haben: „Mit dem Beethoven-Ring bleiben sie der Geburtsstadt des großen Komponisten verbunden.“  

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