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Bei der Mitgliederversammlung am 12. Oktober 2017 haben

die BÜRGER FÜR BEETHOVEN den Beschluss gefasst, sich im Falle eines Neubaus der Oper für einen integrierten Konzert- und Opernsaal einzusetzen. Der frühere Projektleiter für ein Beethoven-Festspielhaus Heiner Küpper wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Im Rahmen des Rechenschaftsberichts des vorstandes wurde dann vor allem über die Vorbereitungen zum Beethoven-Jubiläums diskutiert.
Bei der Mitgliederversammlung am 12. Oktober 2017 haben

 

Eröffnet wurde die Mitgliederversammlung mit dem 2. und 3. Satz aus Beethovens Streichtrio Nr. 4 in D-Dur op. 9 Nr. 2. Es spielten Musiker des Beethoven Orchester Bonn und des Gewandhaus Orchester Leipzig:
Veronika Wehling, Violine (Bonn)
Christoph Aisslinger, Bratsche (Bonn)
Ulrich Roterberg, Violoncello (Leipzig).

Anschließend präsntierte Carl Körner seine "Visuellen Beethoven-Biografien" und dem früheren Projektleiter für ein Beethoven-Festspielhaus Heiner Küpper wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Die wichtigsten Punkt der Mitgliederversammlung waren dann: 

 

  • Bericht des Vorstandes über das Arbeitsjahr 2016/17 mit
    • Stephan Eisel, Vorsitzender: Beethoven 2020 sowie Beethoven Bonnensis und Schaufensterwettbewerb
    • Walter Scheurle, stv. Vorsitzender: Beethoven-Ring
    • Marlies Schmidtmann, stv. Vorsitzende: Kartenvorverkauf Beethovenfest
    • Annette Schwolen-Flümann, stv. Vors.: Kulturreisen Zürich und Bad Kissingen
    • A. Marquardt-Kuron, Vorstandsmitglied: 250. Hochzeitstag der Eltern Beethovens
    • Hans Christoph Pakleppa, Vorstandsmitglied: Bürgerpreis „Götterfunken“
    • Solveig Palm, geschäftsf. Vorstandsmitglied: beethoven@home
  • Jahresabschluss 2016 (Robert Ransburg, Schatzmeister) mit Bericht der Kassenprüfer und einstimmiger Entlastung des Vorstandes

  • Veranschiedung des Wirtschaftsplan 2018 

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

Mit 98 Ja-Stimmen bei drei Nein-Stimmen und vier Enthaltungen fasste die Mitgliederversammlung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN am 12. Oktober 2017 folgenden Beschluss: 

Für einen integrierten Konzert- und Opernsaal 

„Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sehen im Beethoven Orchester Bonn als eigen­ständigem Sinfonieorchester, der dauerhaften Sicherung der Oper, einem akustisch angemessenen Konzertsaal und einem modernen Beethoven-Rundgang unverzichtba­re Voraussetzungen für die Profilierung Bonns zur Beethovenstadt. 

Deshalb begrüßen wir es, wenn der Rat der Stadt nun prüft, ob die Zukunft des Musiktheaters durch einen Neubau dauerhaft gesichert werden kann. Wenn es zu ei­nem solchen Neubau kommt, sollte ein integriertes Opern- und Konzerthaus verwirk­licht werden, um die mit dem Ende des Festspielhaus-Projektes immer deutlicher sichtbare Lücke eines fehlenden Konzertsaales endlich zu schließen. Mit der Beetho­venhalle als Mehrzwecksaal ist dies nicht möglich, zumal durch die Entscheidung für eine aufwendige denkmalgerechte Sanierung eine Verbesserung der Akustik für Kon­zertbesucher ausgeschlossen wurde. 

Seit längerem haben Baden-Baden und Bregenz und seit einigen Jahren auch Florenz und Oslo gezeigt, wie attraktiv es sein kann, wenn Konzerte, Oper und Schauspiel auf der gleichen Bühne stattfinden. So wird das 2014 in Florenz eröffnete neue Opern­haus als kombiniertes Konzert- und Opernhaus betrieben. In der laufenden Saison werden dort neben Theateraufführungen und Vorstellungen mit acht ver­schiedenen Opern auch 36 Sinfoniekonzerte angeboten. Außerdem findet in dem Haus das mit dem Beethovenfest vergleichbare jährliche international renommierte „festival mag­gio musicale fiorentino“ statt. 

Das Florentiner Haus hat für Oper und Konzert einen großen Saal und für Schauspiel und Kammermusik einen kleinen Saal. Eine solche Lösung sollte auch für Bonn geprüft werden, zumal dadurch Betriebskosten für nur ein Gebäude anfallen und weitere Effizienzpotentiale eröffnet werden. Bonn kann seine Zukunft als Beethovenstadt nur gestalten, wenn auch mutige Zukunftsentschei­dungen getroffen werden. Dafür treten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ein.“

Ein Antrag, die Spendenaktion zur Sanierung der Beethovenhalle zu unterstützen wurde mit ebenso großer Mehrheit abgelehnt.

 

So berichtete der General-Anzeiger am 19. Oktober über die Mitgliederversammlung

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