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Am 22. März waren es nur noch 1000 Tagen zum Beginn

des Beethoven-Jubiläumsjahres 2020 mit dem weltweit der 250. Geburtstag des großen Komponisten gefeiert werden wird. Dabei kommt der Geburtsstadt Bonn eine besondere Rolle zu, aber es ist noch einiges zu tun. "Der Kurs stimmt, aber beim Tempo müssen wir zulegen", sagte der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel. er nannte insbesondere als dringliche Aufgaben die Einrichtung eines prominenten Beethoven-Rundgangs, ein konzept für attraktive Spielorte 2020 und eine breite Informationskampagne, um die Bevölkerung einzubeziehen.
Am 22. März waren es nur noch 1000 Tagen zum Beginn

 

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Warum man den 250. Geburtstag Beethovens feiern sollte, finden Sie hier.

Wie das Beethoven-Jubiläum in den Koalitionsvertrag kam, lesen Sie hier.

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Noch 1000 Tage bis zum Beethoven-Jubiläum
„Der Kurs stimmt, beim Tempo zulegen“

Ab 22. März sind es nur noch 1000 Tage bis zum Beginn des Beethoven-Jubiläumsjahrs am 17. Dezember 2019. Darauf haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN heute hingewiesen. Ihr Vorsitzender Stephan Eisel sagte dazu: „Der Kurs stimmt, aber wir müssen bei den Vorbereitungen noch einen Zahn zulegen.“ Mit der Beethoven-JubiläumsGmBH sei ein solides organisatorisches Fundament gelegt worden, jetzt gehe es um at­traktive Inhalte und die nachhaltige Profilierung Bonns als Beethovenstadt. „Dabei ist keine Zeit zu verlie­ren, denn entwickelte Ideen müssen ja nicht nur umgesetzt, sondern auch bekannt ge­macht werden.“ 

Die 27 Mio Euro des Bundes für 2020 schaffen nach Meinung der BÜR­GER FÜR BEETHOVEN zusammen mit den Beiträgen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises eine solide materiellen Basis für die Jubiläumsvorbereitungen: „Es ist aber enttäuschend, dass von Landesregie­rung bis heute nicht konkret bekannt ist, wie ihr finanzieller Beitrag aussieht.“

Es sind vor allem drei Bereiche, in denen sich die BÜRGER FÜR BEETHOVEN möglichst bald konkrete Entscheidungen wünschen, denn bei den weltweiten Feiern von Beethoven 250. Geburtstag werde die Ge­burtsstadt des Komponisten nur mit besonderen Anstrengungen positiv wahrgenommen werden: 

  • Beim Beethoven-Rundgang komme man dank der Initiative von Oberbürgermeister Sridharan zwar voran: „Das OB eines Beethoven-Rundgangs ist jetzt nicht mehr umstritten, sondern alle Beteiligten arbeiten gemeinsam am WIE.“ Aber es müssten jetzt auch bald konkrete Ent­scheidungen getrof­fen werden, da die Umsetzung einige Zeit in Anspruch nehme: „Dabei geht es nicht um flüchtige In­stallation für das Jahr 2020, sondern um die dauerhafte und attraktive Präsentation der authenti­schen Beethovenorte als Alleinstellungsmerkmal von Bonn als Beethovenstadt.“ Welches Potential hier noch brach liege, habe zuletzt das Interesse von Bun­despräsident Gauck am Remigiusplatz gezeigt, wo einst Beethovens Taufkirche stand.

  • Angesichts des „Lotteriespiels um die Beethovenhalle“ fehle noch ein Konzept für at­traktive Spielorte 2020. Niemand wisse, ob die Hallensanierung rechtzeitig abgeschlossen sei, aber bereits jetzt sei klar, dass damit kein überregionaler Anziehungspunkt entstehe. Es sei in der Mehrzweckhall­e auch keine Verbesserung der Akustik vorgesehen. „Wir brauchen 2020 originelle Spielorte in Bonn und der Region, die ihre eige­ne Anzie­hungskraft entfalten.“ Dazu könnte z. B. – vergleichbar mit der Bregenzer Seebühne – eine Spielstätte am Rheinufer ebenso gehören wie eine Wiederbelebung des Museumsplatzes zwischen Kunstmuseum und Bundeskunsthalle als Konzertort. Die Vielfalt von Spielorten wie beispielsweise beim Schles­wig-Holstein-Festival sei zielführender als eine Fixierung auf den „Unsicherheits­faktor Beethovenhalle“.

  • Notwendig ist nach Meinung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN auch eine breite Informations­kampagne: „Die wichtigsten Botschafter der Beethoven-Region sind die Menschen, die hier leben.“ 2020 werde von der Kulturszene inzwischen durchaus als Aufbruchssignal verstanden, aber Bonn werde seine Identität als Beethoven­stadt nur finden können, wenn dies nicht ein Thema von Experten bleibt, sondern von der Bürgerschaft ingesamt getragen wird. Dass Beethoven hier nicht nur gebo­ren ist, sondern in Bonn auch 22 Jahre gelebt und gearbeitet hat, sei in der Stadtgesellschaft noch nicht ausreichend verankert. „Wir müssen es schaffen, dass möglichst viele Bonner den Besuchern 2020 etwas zum Bonner Beethoven erzählen können.„ Dafür sollten die vielfältigen Informationsmedien der Stadt besser genutzt werden.“ Das Thema solle an den Schulen ebenso vermittelt werden wie im Stadtbild erlebbar sein: „Wer nach Bonn kommt muss, wenn er sich umsieht und mit den Menschen spricht, auch mer­ken, dass er in der Beethovenstadt ist.“

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