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Unsere CD-Empfehlung des Monats Juni nimmt Sophie Dervaux

in den Blick, die 2014 den Beethoven-Ring der BÜRGER FÜR BEETHOVEN erhalten hat. Sie hat ein wunderschönes Album mit ihrem allgemein als spröde geltendem Instrument, dem Fagott, vorgelegt. Für ihre erste Solo-CD hat Sophie Dervaux zusammen mit ihrem Klavierbegleiter Sélim Mazari Original-Kompositionen und zum Teil eigene Bearbeitungen bekannter französischer Stücke für Fagott und Klavier ausgewählt.
Unsere CD-Empfehlung des Monats Juni nimmt Sophie Dervaux

 

Sophie Dervaux: Impressions

Französische Musik für Fagott und Klavier

 

1 CD, erschienen bei Berlin Classical 2021

Preis: 19,90 €
abzüglich 10 % Rabatt für Mitglieder der Bürger für Beethoven = 17,90 €

Erhältlich im Beethoven-Haus Shop
Tel. 0228-9817537; Mail: shop@beethoven.de
oder online-Bestellung hier

 

CD-Tipp Juni 2021:
Eine besondere Empfehlung der Musikwissenschaftlerin Julia Kluxen-Ayissi, Vorstandsmitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN und Leiterin des Shops im Beethoven-Haus: 

Sophie Dervaux: Impressions – Französische Musik für Fagott und Klavier

Die Ringpreisträgerin der Bürger für Beethoven des Jahres 2014, Sophie Dervaux (früher Sophie Dartigalongue), hat ein wunderschönes Album mit ihrem allgemein als spröde geltendem Instrument, dem Fagott, vorgelegt.

Im Booklet erzählt Dervaux frei heraus, dass sie als Kind zunächst dem Fagott kritisch gegenüberstand, aber nach einer Zufallsbegegnung sofort Feuer und Flamme für das Instrument war. Inzwischen ist sie Solo-Fagottistin der Wiener Philharmoniker und damit auf dem Olymp der Orchestermusiker angekommen.

Für ihre erste Solo-CD hat Sophie Dervaux zusammen mit ihrem Klavierbegleiter Sélim Mazari Original-Kompositionen und zum Teil eigene Bearbeitungen bekannter französischer Stücke für Fagott und Klavier ausgewählt: dies reicht vom Meilenstein der Fagott-Literatur, der Sonate für Fagott und Klavier von Camille Saint-Saens, bis hin zu so bekannten Stücken wie Gabriel Faurés „Après un reve“ oder Debussys „Clair de lune“, allesamt romantische Nachtstücke, denen Sophie Dervaux mit ihrem unvergleichlichen Fagott-Ton eine unglaubliche Süße verleiht. Ihre nicht nur tonschöne, sondern auch technische absolute Meisterschaft beweist sie neben Stücken von Reynaldo Hahn, Maurice Ravel, Charles Koechlin und Henri Dutilleux vor allem mit den abschließenden „Interferences“ von Roger Boutry, einem zwischen Jazz und Moderne schwankendem Stück, das in Konzerten immer besonders gut ankommt.

Ein Meilenstein in der Aufnahme-Geschichte für dieses bislang vernachlässigte Solo-Instrument, das dank unserer Ringpreisträgerin eine Renaissance erfährt!

 

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