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MIT EINEM SONDERKONZERT am 14. Februar 2025 bedankte

sich Beethoven-Ring-Träger Philippe Tondre bei den Bürgern für Beethoven. Er hat die Auszeichnung des Beethoven-Vereins 2012 erhalten und ist heute Solo-Oboist des Philadephia Orchestra. In Bonn spielte er mit seiner Klavierpartnerin Danae Dörken ein besonderes Programm.
MIT EINEM SONDERKONZERT am  14. Februar 2025 bedankte

 

 

Programm

Ludwig van Beethoven : Romance in F für Violine und Klavier Opus 50

Robert Schumann : Drei Romanzen für Oboe und Klavier Opus 94 

Camille Saint-Saens : Sonata für Oboe und Klavier Opus 166

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Pause

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Francis Poulenc : Sonata für Oboe und Klavier FP 135

Ludwig van Beethoven : Sonata für Violine und Klavier No. 5 Opus 24, Frühling

 
Philippe Tondre (Oboe) und Danae Dörken (Klavier)
Philippe Tondre (Oboe) und Danae Dörken (Klavier)

Der französische Oboist Philippe Tondre

Der französische Oboist Philippe Tondre

zählt zu den herausragendsten Musikern seiner Generation. Geboren in 1989, er begann mit dem Oboenspiel mit Yves Cautrès an der Musikschule seiner elsässischen Geburtsstadt Mulhouse. Mit fünfzehn Jahren wurde er am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris angenommen, wo er das Studium bei David Walter 2010 mit dem Masterdiplom abschloss. Tondre perfektionnierte sein Studium mit meister wie Heinz Holliger, Nathalie Stutzmann, Jacques Tys, Jean-Louis Capezzali und Dominik Wollenweber.

Tondre ist Preisträger zahlreiche internationale Wettebwerbe, nämlich den 60. ARD Musik Wettbewerb in München (2. Preis, Publikums Preis, IFP Spezial Preis und Special Preis für die beste Interpretation des Auftragskomposition), den 65. Internationaler Wettbewerb in Genf (3. Preis), den 9. Sony Music Foundation Internationaler Wettbewerb (2. Preis), den Fernand Gillet-Hugo Fox Wettbewerb USA (1. Preis) und den 63. Prager Frühling Internationaler Wettbewerb (3. Preis und Gustav Mahler Preis) . 2012 wurde Philippe Tondre im Rahmen des Beethovenfests in Bonn mit dem renommierten Beethoven-Ring ausgezeichnet. In der Reihe der weltweit bekannten Preisträgerinnen und Preisträger wie Julia Fischer, Lisa Batiashvili und Gustavo Dudamel, ist Philippe Tondre der erste Oboist, der den Beethoven-Ring erhalten hat. Ein unvergessliches Ereignis war im selben Jahr der Auftritt mit dem Oboenkonzert von Marcello in der Arte-Sendung Stars von Morgen mit Rolando Villazon.

Er war Solo-Oboist grosser Orchester wie dem SWR Symphonie Orchester, dem Gewandhausorchester Leipzig und dem Budapest Festival Orchester, bevor er zum Chamber Orchestra of Europe wechselte und von Yannick Nézet-Séguin zum Solo-Oboist des Philadelphia Orchestra ernannt wurde. Darüber hinaus wurde er von Seiji Ozawa zum Solo-Oboisten des Mito Chamber Orchestra und des Saito Kinen Orchestra in Japan ernannt.

Tondre trat als solist mit renommierten Ensembles wie dem Philadelphia Orchestra, dem Symphonie Orchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre de la Suisse Romande in Genf, dem Orchestre du Capitole de Toulouse, dem Osaka Philharmonic, dem SWR Symphonie Orchester, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig und den Moscow Soloists. In 2013, feierte er sein Debut als Solist in der Berliner Philharmonie  mit dem Deutschen Symphonie Orchester und in 2022 sein Debut in Carnegie Hall New York mit dem Orchestra of St Luke’s. Als leidenschaftlicher Kammermusiker arbeitet er mit internationalen Künstlern wie Jean-Yves Thibaudet, Emmanuel Pahud, Radek Baborak, Maurice Bourgue, Denes Varjon, Sophie Dervaux und dem Modigliani Quartett zusammen.

In 2021 trat er dem Forschungs – und Entwicklungsteam der Buffet Crampon Paris Manufaktur bei und war aktiv an der Entwicklung des neuesten Oboenmodells „Légende“ der Marke beteiligt. Er nahm für BR Klassik und France Musique auf. Dies ist sein zweites Soloalbum mit der Pianistin Danae Doerken in Zusammenarbeit mit Klarthe France und SWR Classic. Sein erstes album „Contrasts“wurde von den Magazinen Diapason und Classica mit einem „Diapason d’Or Découverte“ sowie einem „Choc“ Preis ausgezeichnet.

Die deutsch-griechische Pianistin Danae Dörken

Die deutsch-griechische Pianistin Danae Dörken

 gehört zur Elite der international gefragten Künstler*innen einer neuen Generation, die mit atemberaubender Technik, außergewöhnlicher Bühnenpräsenz und musikalischem Tiefgang Publikum und Musikerkolleg*innen gleichermaßen in ihren Bann schlägt.

Als Siebenjährige bereits von Yehudi Menuhin gefördert, erregte Danae Dörken mit „ihrer sprühenden Spielfreude“ (Kölner Stadt-Anzeiger) früh in führenden europäischen Konzertsälen Aufsehen. Nach ihrem Studium bei dem international verehrten Klavierpädagogen Karl-Heinz Kämmerling und dem renommierten Solisten und Lehrer Lars Vogt ist sie heute regelmäßiger Gast führender Orchester wie dem Orchestre de chambre de Paris, den Düsseldorfer Symphonikern, dem Nordic Chamber Orchestra, der Royal Northern Sinfonia, dem Estonian National Symphony Orchestra, dem Norrlandsoperan Symphony, der Staatsphilharmonie Nürnberg, der Staatskapelle Weimar und konzertiert in der Londoner Wigmore Hall, der Philharmonie de Paris, im Wiener Konzerthaus, dem Mozarteum Salzburg, der Tonhalle Zürich, in Bozar in Brüssel, im Megaron in Athen, im Brucknerhaus Linz, der Philharmonie Köln, im Gasteig München, im Konzerthaus Berlin, der Laeiszhalle Hamburg, Tonhalle Düsseldorf, der Alten Oper Frankfurt und im Beethoven-Haus Bonn.

Sie ist regelmäßig bei wichtigen Festivals wie dem Kissinger Sommer, den Schwetzinger Festspielen, bei LuganoMusica, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Dresdner Musikfestspielen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem angesehenen Kammermusikfestival “Spannungen” in Heimbach zu erleben.

Gemeinsam mit ihrer Schwester Kiveli veröffentlicht Danae Dörken in diesem Jahr ihre erste Duo-CD mit dem Titel „Apollo & Dionysus“ (Berlin Classics), sowie drei Alben gemeinsam mit dem französischen Oboisten Philippe Tondre (Klarthe). Ihre maßstabsetzende CD-Aufnahme von Mozarts Klavierkonzert Nr. 21 und des selten zu hörenden 2. Klavierkonzerts von Mendelssohn mit der Royal Northern Sinfonia unter Lars Vogt erhielt glänzende Kritiken.

2012 veröffentlichte Danae Dörken ihr Debüt-Album mit Werken von Leoš Janáček. Ihre Solo-CD mit Fantasien von Schumann, Schubert und C.P.E. Bach (bei ARS Produktion) wurden mit dem ICMA Award ausgezeichnet. Ihr letztes Album ODYSSEE (Berlin Classics) wurde von der Kritik mit Begeisterung aufgenommen und für mehrere internationale Musikpreise nominiert.

Seit 2015 veranstalten Danae und Kiveli Dörken das Molyvos International Music Festival auf der griechischen Insel Lesbos. Neben dem großen Sommerfestival finden ganzjährig immer wieder Benefizkonzerte und Veranstaltungen mit den Künstler*innen des Festivals (darunter Sebastian Manz, Marlis Petersen, Linus Roth und Maximilian Hornung) in ganz Deutschland statt.

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