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Im restaurierten Beethoven-Denkmal wurde Auf Anregung

der BÜRGER FÜR BEETHOVEN von OB Katja Dörner eine Urkunde eingelassen, die das bürgerschaftliche Engagement der Beethoven-Familie würdigt. Darin heisst es u. a.: „Dass sich so viele Menschen der Beethoven-Familie in Bonn zugehörig fühlen, hat seinen Ausgangspunkt im Beethoven-Denkmal auf dem Münsterplatz, das eindrucksvoll vergegenwärtigt, dass Ludwig van Beethoven nicht nur in Bonn geboren ist, sondern hier auch 22 Jahre gelebt und gearbeitet hat.“ Für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN hat der Vorsitzende Stephan Eisel unterschrieben. Mit dabei waren auch der Intendant des Beethovenfestes Steven Walter und Julia Ronge vom Beethoven-Haus.
Stephan Eisel (Mitte) mit Constanze Falke (links) und Hermann Krause (rechts) vom Städtischen Gebäudemanagement, das die Restaurierung beaufsichtigt hatte.
Stephan Eisel (Mitte) mit Constanze Falke (links) und Hermann Krause (rechts) vom Städtischen Gebäudemanagement, das die Restaurierung beaufsichtigt hatte.

Über die BÜRGER FÜR BEETHOVEN heisst es in der Urkunde:
"Mit der Enthüllung des Beethoven-Denkmals feierte Bonn vom 10.-13. August 1845 auf Initiative von Franz Liszt auch das erste Beethovenfest. Es fand seine Fortsetzung erst 1871 und durchlief eine wechselvolle Geschichte in unregelmäßiger Abfolge. Als 1993 die städtischen Zuschüsse gestrichen wurden, gründete sich der Verein „Bürger für Beethoven“, der dreimal einen privaten „Beethoven-Marathon“ organisierte bis 1998 die Internationalen Beethovenfeste Bonn gGmbH aus der Taufe gehoben wurde, die das seitdem jährliche Beethovenfest ausrichtet.

Inzwischen bekennen sich über 1.700 Menschen aus Bonn und der Region als Bürger für Beethoven und engagieren sich mit der Verleihung des Beethoven-Rings, dem Jugendwettbewerb Beethoven Bonnensis, dem Bürgerpreis „Götterfunken“ und vielen weiteren Aktivitäten für das Erbe des großen Komponisten in seiner Heimatstadt."

Neben der neuen Urkunde befinden sich Faksimiles der Deckblätter der am 10. Juli 1845 in den Denkmalsockel eingelassenen Partituren der Neunten Sinfonie und der Missa solemnis in der Denkmal-Kassette sowie ein Faksimile der Stiftungsurkunde, die bei der Denkmalenthüllung u. a. von Queen Victoria und Franz Liszt unterschrieben worden war. Außerdem wurde die Ausgabe des General-Anzeiger vom 6. Juli 2022 hinzugefügt, weil darin über die Wiederaufstellung des Denkmals berichtet worden war, sowie spontan ein Programm des Beethovenfestes 2022.

 

Mehr über die Geschichte der Denkmal-Urkunden erfahren Sie hier.

Die am 7. Juli 2022 in das restaurierte Beethoven-Denkmal eingelassene Urkunde

Die am 7. Juli 2022 in das restaurierte Beethoven-Denkmal eingelassene Urkunde

Unterschriften auf der AM 7. Juli 2022 INS BEETHOVEN-DENKMAL EINGELASSENEn URKUNDE

Unterschriften auf der AM 7. Juli 2022 INS BEETHOVEN-DENKMAL EINGELASSENEn URKUNDE

Die Unterzeichner der neuen Restaurierungsurkunde: (v.l.) Steven Walter, Sabine Baumann-Duvenbeck, Dr. Stephan Eisel, Dr. Julia Ronge, Dr. Steffen Skudelny, Markus Kurscheid, OB Katja Dörner, Michael Pitack, Constanze Falke, Betina Roß, Hermann Krause und Dirk Sturmfels.

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