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Bei der Wiederaufstellung des Beethoven-Denkmals

auf dem Bonner Münsterplatz sollte nach Vorstellungen der BÜRGER FÜR BEETHOVEN eine erneuerte Stiftungsurkunde mit Informationen zur Beethovenstadt heute eingelassen werden. Das hat der Vorsitzende des vereins der Bonner Oberbürgermeisterin vorgeschlagen. Das Denkmal wird zur Zeit restauriert und soll im August wieder aufgestellt sein. Die 1845 u. a. von Queen Victoria und Franz Liszt unterschriebene Stiftungsurkunde, die damals im Denkmal "eingemauert" werden sollte, ist nicht mehr auffindbar.
Bei der Wiederaufstellung des Beethoven-Denkmals

 

 

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Erneuerte Stiftungsurkunde
für Beethoven-Denkmal

Vorschlag der BÜRGER FÜR BEETHOVEN 

In einem Brief an die Bonner Oberbürgermeisterin Katja Dörner haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN vorgeschlagen, bei der Wiederaufstellung des Beethoven-Denkmals auf dem Bonner Münsterplatz im Sockel eine Kassette mit wichtigen Dokumenten zur Beethovenstadt Bonn einzulassen. Der Vorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: „Die 1845 u. a. von Queen Victoria und Franz Liszt unterschriebene Urkunde ist nicht mehr auffindbar. Wir sollten aber der Nachwelt etwas zur heutigen Beethovenstadt hinterlassen, denn die nächste Denkmalrestaurierung steht nach menschlichem Ermessen erst in zwei Generationen an.“

Nach seiner Enthüllung am 12. August 1845 war das Beethoven-Denkmal nur 1963-1965 wegen des Baus der Münsterplatz-Garage entfernt und restauriert worden. Schon damals hatte man vergeblich nach der „Stiftungsurkunde“ gesucht. Diese war nach Zeitzeugenberichten angeblich im Denkmal „eingemauert“. Sie war auch nicht zu finden, als das Denkmal im Januar für eine erneute Restaurierung abgebaut wurde. Es befindet sich zur Zeit in einer Fachwerkstatt und soll im August wieder aufgestellt werden.

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN schlagen nun vor, bei der Wiederaufstellung eine Kassette einzufügen, die wichtige Dokumente aus der Beethovenstadt heute für die Nachwelt enthält. Dazu könnte nach Meinung des Beethoven-Vereins insbesondere die Beethoven-Familie beitragen: z. B. das Beethoven-Haus mit einem Faksimile der Stiftungsurkunde für das Denkmal und einer digitalisierten Fassung der bisher erschienen Ausgaben der Beethoven-Gesamtausgabe, das Beethoven-Orchester mit seinen Einspielungen der Sinfonien, das Beethovenfest mit einer Dokumentation seiner Geschichte,  die JubiläumsGmbH mit der Dokumentation der 2020-Aktivitäten und die Bürger für Beethoven mit einer Dokumentation der Bürgeraktion „Unser Ludwig“ und des Treffens von Mitliedern der Familie Beethovens im Sommer 2019 in Bonn.

Im Schreiben Eisels heisst es dazu: „Man könnte dazu auch eine neue Denkmalurkunde erstellen, die von den Vertretern der Beethoven-Familie und der Oberbürgermeisterin unterzeichnet ist. Dies alles hätte das Ziel, künftigen Generationen Informationen auch als ein Bekenntnis Bonns als Beethovenstadt zu hinterlassen. Da das Denkmal (hoffentlich) erst wieder in vielen Jahrzehnten restauriert werden muss, könnte eine solche Kassette ein generationsübergreifender Gruß sein.“

 

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