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Mit der Cremeschnitte "Götterfunken" unterstützt

die Traditionsbäckerei "Mauel 1883" die Beethovenpflege in Bonn, denn jedem verkauften Gebäck gegen 50 Cent an die BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Das ist auch eine Reminiszens  an Beethovens Kindheit, in der es eine nachgewiesene Verbindung zum Konditorenhandwerk gibt.
Mit der Cremeschnitte "Götterfunken" unterstützt
Peter Mauel mit Stephan Eisel

Eine der Cousinen seiner Mutter - Maria Gertrud Daubach - heiratete nämlich den Zuckerbäcker Johann Jacob Herberger.  Sie führte die Konditorei ihres früh verstorbenen Mannes in Ehrenbreitstein fort und besuchte regelmäßig die  Familie  Beethoven in Bonn. Dann brachte sie – wie Bäckermeister Gottfried in seinen Erinnerungen berichtet - „ein Korb von alle Sorten kostbare Contitterware und Tarrten [Torten] zum Geschänkt. so bekamen Beethovens Kinder und Fischers Kinder ohne Ausnahm von Madamm Herberg Contitterware zum Geschänkt“.

 

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Traditionsbäckerei Mauel unterstützt Beethovenpflege

In Bonn hat die Traditionsbäckerei "Mauel 1883" gemeinsam mit dem Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN eine „Götterfunken“-Cremeschnitte vorgestellt, durch deren Verkauf die Beethovenpflege in Bonn und der Region gefördert werden soll. Die Bäckerei ist hier mit 27 Filialen vertreten. Vorgestellt wurde der „Götterfunken“ in der Mauel-Filiale in der Bonner Brüdergasse, wo die Remigiuskirche steht, in der sich seit 1806 der Taufstein Beethovens befindet. Als das Gotteshaus noch Minoritenkirche hieß, spielte Beethoven dort oft Orgel. 

Es handelt bei dem „Götterfunken“ um eine exotisch-fruchtige Cremeschnitte: ein Butter-Mürbeteig mit luftigem Biskuit wurde gefüllt mit einer sehr fruchtigen Buttercreme mit Passionsfruchtpürree und kleinen Pfirsichstückchen. Der marmorierte Spiegel aus Passionsfruchtgelee mit Himbeermark soll an den Götterfunken erinnern. Vom Verkaufspreis (2,85 €) gehen pro Stück 50 Cent als Spende für die Beethovenpflege in Bonn an die BÜRGER FÜR BEETHOVEN.  

Dazu sagte Peter Mauel, Inhaber der Bäckerei in 4. Generation: „Der Kulturverein Bürger für Beethoven leistet großartige Arbeit, um das Lebenswerk von Ludwig van Beethoven zu würdigen. Mit unserer Cremeschnitte Götterfunken hat man nun die Möglichkeit auf eine unfassbar leckere Art und Weise diesen Verein zu unterstützen.“ Der Vorsitzende des Vereins Stephan Eisel fügte hinzu: "Wir freuen uns über diese konkrete Unterstützung für unsere Arbeit für Ludwig van Beethoven und bedanken uns bei der Traditionsbäckerei Mauel und allen Kunden, die mit dem Kauf des Gebäcks unsere Arbeit dafür unterstützen."  

Im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 hatte die Traditionsbäckerei Mauel den "Götterfunken"-Preis der BÜRGER FÜR BEETHOVEN für die Initiative erhalten, auf einer Million Backtüten über den Bonner Beethoven zu informieren. Peter Mauel hatte damals zusagt, dass die Bäckerei daraufhin ein eigenes Gebäck GÖTTERFUNKEN kreieren werde.

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Ansprechpartner

Vorsitzender:
Stephan Eisel
Geschäftsführung:
Solveig Palm
Geschäftsstelle Bürger für Beethoven e.V.
Rathaus Bad Godesberg
Kurfürstenallee 2-3
53177 Bonn
Telefon: 0228 - 36 62 74 (Anrufbeantworter)
Fax: 0228 - 184 76 37
E-Mail: info@buergerfuerbeethoven.de

Gemeinnützig nach Freistellungsbescheiddes Finanzamtes Bonn-Außenstadt vom 9. September 2020.

SPENDENKONTO:
DE52 3705 0198 0034 4004 32

Termine

Sa 01.05 WIRD CORONA BEDINGT VERSCHOBEN: Konzert zur Verleihung des Beethoven-Ring an Nicola Heinecker Beethoven-Haus, Bonngasse 24-26 (Eintritt 25 Euro)
So 06.06 Beethoven Bonnensis Preisträger-Konzert Kammermusiksaal Beethoven-Haus Bonn
Fr 20.08 - Fr 10.09 Beethovenfest 2021
Fr 24.0920:00 Uhr Beethoven-Klavierkonzerte 1, 2 und 3 mit Fabian Müller
(Klavier) und Kölner Kammerorchester
Trinitatis-Kirche Bonn-Endenich
Sa 25.0918:00 Uhr Beethoven-Klavierkonzerte 4 und 5 mit Fabian Müller
(Klavier) und Kölner Kammerorchester
Trinitatis-Kirche Bonn-Endenich

Nachrichten

5. Folge am 28. April: Mit dem "Beethoven-Talk im Internet"

unterbreiten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ein neues Angebot für alle, die sich auch in Zeiten eingeschränkten persönlicher Begegnungen zum Ludwig van Beethoven austauschen wollen. Bei regelmäßigen Zoom-Sitzungen geht es dabei vor allem um Beethovens 22 Bonner Jahre. Moderiert werden die Treffen vom Vorsitzenden der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, Stephan Eisel, der zum Bonner Beethoven im Verlag Beethoven-Haus eine 550-seitige ausführliche Untersuchung veröffentlicht hat. Die Video-Mitschnitte der ersten Treffen und die Möglichkeit sich für die Teilnahme zu registrieren, finden Sie hier.

Der 26. März hat in Beethovens Leben eine zweifache Bedeutung,

denn 1778 trat er an diesem Tag zum ersten Mal öffentlich im Rahmen eines Konzertes auf und verstarb 1827. Der Ankündigungszettel für das Konzert am 26. März 1778 im „musikalischen Akademiesaal in der Sternengaß„ zu Köln erhalten. Darin heisst es, der junge Ludwig van Beethoven werde „mit verschiedenen Clavier-Concerten und Trios die Ehre haben aufzuwarten“. In der Domstadt ist leider kaum bekannt, dass der Auftakt zu Beethovens glänzender Solistenlaufbahn dort stattfand. In Bonn wiederum nahm man 49 Jahre später kaum von Beethovens Tod am 26. März 1827 Notiz.

In der zweiten Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"

geht es um das Geburtshaus des Komponisten und seine Eltern. Nach ihrer Hochzeit waren Johann van Beethoven und seine Frau 1767 in das Hinterhaus – manchmal euphemistisch auch Gartenflügel genannt – der Bonngasse mit der damaligen Registrierungsnummer 363 (ab 1793 Hausnummer 515, heute Hausnummer 20) eingezogen. Im Erdgeschoss lagen die Küche und ein unterkellerter Wirtschaftsraum, im Obergeschoss zwei kleine Zimmer und eine größere Stube. Im Vorderhaus lebte der Eigentümer des Hauses, der kurfürstliche Quartiermeister Johann Georg Mangin sowie seit vielen Jahren die Musikerfamilie Salomon.