In der zweiten Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"
geht es um das Geburtshaus des Komponisten und seine Eltern. Nach ihrer Hochzeit waren Johann van Beethoven und seine Frau 1767 in das Hinterhaus – manchmal euphemistisch auch Gartenflügel genannt – der Bonngasse mit der damaligen Registrierungsnummer 363 (ab 1793 Hausnummer 515, heute Hausnummer 20) eingezogen. Im Erdgeschoss lagen die Küche und ein unterkellerter Wirtschaftsraum, im Obergeschoss zwei kleine Zimmer und eine größere Stube. Im Vorderhaus lebte der Eigentümer des Hauses, der kurfürstliche Quartiermeister Johann Georg Mangin sowie seit vielen Jahren die Musikerfamilie Salomon.
Strassenansicht des Beethoven-Hauses in Bonn um 1827 - Radierung von Conrad Caspar Rordorf (c) Beethoven-Haus Bonn
bringt auf dem Bonner Marktplatz wieder mehr als 200 Musiker der unterschiedlichsten Sparten zusammen, um den größten Sohn der Stadt zu feiern. Das Spektrum reicht von der Klassik bis zum Jazz, vom Kinder- und Jugendchor des Theeater Bonn über Musiker und Musikerinnen des Beethoven Orchester Bonn bis zur Bigband der Deutschen Telekom. Dazu kommen Kurzinterviews mit Persönlichkeiten aus der Stadtgesellschaft. Den aktuellen Programmstand finden Sie hier
Beethovens legen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN um 18 Uhr am Grab auf dem Bonner Alten Friedhof einen Kranz nieder. Um 18.30 Uhr schließt sich ein Konzert in der Friedhofskapelle mit Lucia Maria Ramme (Cello) an, Beethoven Bonnensis Preisträgerin2025. Bei diesem Gesprächskonzert berichtet Stephan Eisel über das Leben der Mutter des großen Komponisten. Die aus Ehrenbreitstein stammende Maria Magdalena Keverich – meist „Lenchen“ genannt - hatte den Bonner Hofmusiker Johann van Beethoven am 12. November 1767 in der Bonner Remigius-Kirche geheiratet. Kennengelernt hatten sie sich über den Koblenzer Hofmusiker Johann Konrad Rovantini, der 1764 in die Bonner Hofkapelle wechselte und mit einer Cousine von Beethovens Mutter verheiratet war.Der Eintritt ist frei.
zum 13. Mal auf dem Münsterplatz an die Enthüllung des Beethoven-Denkmals am gleichen Tag im Jahr 1845. Mit Musik und Berichten aus der Zeit wirde des historischen Ereignisses gedacht. Die musikalische Gestaltung übernimmt Falko Hönisch (Bariton). Die Moderation mit Zeitzeugenberichten liegt bei dem Vorsitzenden der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel.