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Die Mitgliederversammlung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN hat

29. September 2021
den Vereinsvorstand mit dem Vorsitzenden Stephan Eisel einstimmig für drei weitere Jahre im Amt bestätigt. Zugleich stellte sich auch der neue Intendant des Beethovenfestes Steven Walter vor. Er sagte, dass das Beethovenfest unter seiner Leitung ein Ort sei solle, wo neue Ideen entstehen, Talente sich zeigen und große Themen auf höchstem musikalischen Niveau angepackt werden. "Dabei ist mir eine zugewandte, inklusive Haltung dem Publikum gegenüber ein zentrales Anliegen.“
Die Mitgliederversammlung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN hat
Stephan Eisel und Steven Walter

 

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Kurzbiographien der Vorstandsmitglieder finden Sie hier.

 

BÜRGER FÜR BEETHOVEN bestätigen Führungsspitze

Stephan Eisel wiedergewählt - Steven Walter stellt sich vor

Bei ihrer Jahreshauptversammlung haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ihren Vorsitzenden Stephan Eisel und seine Stellvertreter Walter Scheurle, Marlies Schmidtmann und Annette Schwolen-Flümann einstimmig bestätigt. Ebenso einstimmig wurden Schatzmeister Robert Ransburg und Solveig Palm als geschäftsführendes Vorstandsmitglied wiedergewählt. Dem 16-köpfigen Vorstand gehören drei neue Mitglieder an.

Bei der Mitgliederversammlung stellte sich auch der neue Intendant des Beethovenfestes Steven Walter vor, der selbst Mitglied ist. Er wies darauf hin, dass gerade der junge, der Bonner Beethoven für große Ideen, Aufbruch und Sturm und Drang stehe: „Das Beethovenfest soll unter meiner Leitung diesen Geist unter heutigen Vorzeichen versprühen: ein Ort, wo neue Ideen entstehen, Talente sich zeigen und große Themen auf höchstem musikalischen Niveau angepackt werden. Dabei ist mir eine zugewandte, inklusive Haltung dem Publikum gegenüber ein zentrales Anliegen – das Beethovenfest soll zu einer offenen, begeisternden Plattform für die ganze Stadtgesellschaft werden.“

In seinem Rechenschaftsbericht knüpfte Eisel daran an und bezeichnete die bessere Verankerung des Beethovenfestes in der Stadtgesellschaft als eine wesentliche Zukunftsaufgabe. Außerdem werde sich der Beethoven-Verein nachdrücklich für eine stärkere Beteiligung von Bund und Land am Beethovenfest einsetzen. „Dazu muss man auch bereit sein, die Strukturen zu modernisieren. Ein Modell dafür könnte die Bayreuther Festspiele GmbH sein."

Außerdem betonte Eisel, dass nach dem Jubiläum 2020 das Thema Beethoven in Bonn nicht wieder ad acta gelegt werden dürfe. Das Jubiläumsjahr dürfe „kein einmaliges Feuerwerk bleiben, sondern muss eine Initialzündung sein, nachhaltige Strukturen zur Profilierung Bonns als Beethovenstadt zu schaffen“. Die Erweiterung des Beethoven-Hauses und der von den Bürgern für Beethoven durchgesetzte Beethoven-Rundgang seien hier erste Bausteine, aber man müsse mehr erreichen. So sei es sinnvoll, endlich einen nationalen Beethovenpreis mit internationaler Ausstrahlung zu etablieren. "Der Aachener Karlspreis ist dafür ein gutes Vorbild."

Das Fehlen eines modernen Konzertsaales ist für die Bürger für Beethoven nach wie vor  ein großes Defizit bei der Profilierung Bonns zur Beethovenstadt. Unter großer Zustimmung der Mitglieder sagte er: "Es war eine der größten Fehlentscheidungen in der jüngeren Stadtgeschichte, das Angebot eines im Bau völlig privat finanzierten und im Betrieb weitgehend vom Bund getragenen Beethoven-Festspielhauses in den Wind zu schlagen und stattdessen über 166 Mio Euro im Millionengrab der Sanierung einer maroden Mehrzweckhalle zu versenken." Jetzt biete die Debatte um die Zukunft des Opernhauses die Chance, den Fehler zu korrigieren. Nach den Erfahrungen bei der Beethovenhalle wäre es fahrlässig, bei der Oper wieder eine unkalkulierbare Altbau-Sanierung anzupacken: "Ein Neubau würde nicht nur einen  modernen integrierten Opern- und Konzertsaal ermöglichen, sondern eröffnet auch die Chance,  ein modernes offenes Bürgerzentrum der Kultur mit einem vielfältiges Musikangebot  zu etablieren."

Dass Zahl der Vereinsmitglieder in der dreijährigen Amtszeit des bisherigen Vorstands trotz der Corona-Pause von 1617 auf  1727 gestiegen ist, betrachtet Eisel als großen Erfolg: „Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN, sind damit nicht nur der größte selbstständige Verein in Bonn und der Region ohne hauptamtliche Geschäftsstelle, sondern im Unterschied zu vielen anderen Vereinen auch auf ständigem Wachstumskurs.“

Neue Vorstandsmitglieder sind die Musikjournalistin Verena Düren-Kölsch, die Direktorin des VHS-Zeckverbandes Voreifel Dr. Barbara Hausmanns und Stephan Masseling, Mitarbeiter der NRW-Akademie für Internationale Politik. Wiedergewählt wurden der Arzt Dr. Stephan Kern, die Geschäftsleiterin der Vertriebs-GmbH des Beethoven-Hauses Julia Kluxen-Ayissi, der städtische Mitarbeiter Arnulf Marquardt-Kuron, Dorika Seib als Schriftführerin, der Vertriebsleiter Hans Christoph Pakleppa, die Geigerin im Beethoven-Orchester Veronika Wehling und der selbstständige Kaufmann Frank Wittwer.

Stephan Eisel mit seinen Stellvertretern Marlies Schmidtmann, Annette Schwolen-Flümann und Walter Scheurle
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