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Mit dem 2. Bonner Beethoven-Tag am 4. Mai 2024

wird auf dem Bonner Marktplatz der 200. Geburtstag von Beethovens 9. Sinfonie mit der berühmten „Ode an die Freude“ gefeiert, die am 7. Mai 1824 in Wien uraufgeführt wurde. Über 100 Musiker unterschiedlichster Stilrichtungen haben ihre Teilnahme zugesagt.  Den Auftakt macht der Kinder- und Jugendchor des Theaters Bonn und zum Abschluss gibt es ein Platzkonzert des Sinfonischen Blasorchesters des Kardinal-Frings-Gymnasiums. Dazu kommen Interviews mit Musikern und Musikwissenschaftlern über ihre Begegnung mit der Neunten.
Mit dem  2. Bonner Beethoven-Tag am 4. Mai 2024

Hier finden Sie die Programmübersicht (Stand 22. April 2024)

Hier finden Sie die Programmübersicht (Stand 22. April 2024)

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2. Bonner Beethoven-Tag am 4. Mai

Über 200 Musiker feiern Beethovens Neunte 

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN richten am 4. Mai auf dem Bonner Marktplatz den 2. BONNER BEETHOVEN-TAG aus. Das teilte der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel mit: „Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr, laden wir am 4. Mai zu einer großen Feier für Beethoven Neunte ein.  Es haben bereits über 100 Musiker ihre Mitwirkung zugesagt. Das ist unser bürgerschaftlicher Beitrag dazu, dass sich Bonn nachhaltig zur Beethovenstadt weiterentwickelt und das Beethoven-Jubiläum 2020 kein einmaliges Feuerwerk bleibt.“

In diesem Jahr wird der 200. Geburtstag von Beethovens 9. Sinfonie mit der berühmten „Ode an die Freude“ gefeiert, die am 7. Mai 1824 in Wien uraufgeführt wurde. Deshalb steht der 2. Bonner Beethoven-Tag unter dem Motto „Wir feiern die Neunte“. Bei dem ganztägigen Musikprogramm am 4. Mai auf dem Bonner Marktplatz wird Musik von Klassik über Jazz bis hin zu Folk und Rock zu hören sein.

Eröffnet wird das Programm um 13 Uhr vom Kinder- und Jugendchor der Bonner Oper und abgeschlossen um 19 Uhr mit einem Platzkonzert des Sinfonischen Blasorchesters des Kardinal Frings-Gymnasiums. Dazwischen treten Künstler unterschiedlichster Stilrichtungen auf. Darunter sind die

Pianistin Susanne Kessel, der Flamenco-Gitarrist Ismael de Barcelona, der Unterhaltungsmusiker Willi Bellinghausen und die die „Bönnsche Pänz“ unter der Leitung von Joe Tillmann. Außerdem wird Beethovens „Ode an die Freude“ sowohl in einer ukrainischen als auch in einer jiddischen Fassung zu hören sein.

Als besondere Höhepunkte werden Auftritte von Musikern des Beethoven-Orchesters erwartet. Dazu gehören Konzertmeister Mikhael Ovrustky und der Solo-Cellist Grigory Alumyan sowie Christoph Schneider, der mit einem Tuba-Quartett musiziert. Diese außergewöhnliche Formation würdigt, dass die Tuba 2024 Instrument des Jahres ist.

Ergänzt wird das Programm durch Kurzinterviews mit Repräsentanten der Stadtgesellschaft und internationalen Musikwissenschaftlern zur 9. Sinfonie sowie mehreren Informationsständen. Eisel wies darauf hin, dass alle Musiker auf ein Honorar verzichten: „Sonst könnten wir als ehrenamtlicher Verein so etwas nicht stemmen.“

Eigentlich sei es Aufgabe der Stadt, einen solchen Beethoven-Tag auszurichten: „Aber vom Beethoven-Denkmal über das Beethoven-Haus bis zur Rettung des Beethovenfestes haben schon immer Bonner Bürger etwas für Beethoven getan, bevor Stadtverwaltung und Rat in Gänge kamen.“  Mit 1.700 Mitgliedern sind die BÜRGER FÜR BEETHOVEN der größte ehrenamtlich geführte und selbstständige Verein in Bonn und der Region.

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Aktuelles

Mit dem 2. Bonner Beethoven-Tag am 4. Mai 2024

wird auf dem Bonner Marktplatz der 200. Geburtstag von Beethovens 9. Sinfonie mit der berühmten „Ode an die Freude“ gefeiert, die am 7. Mai 1824 in Wien uraufgeführt wurde. Über 100 Musiker unterschiedlichster Stilrichtungen haben ihre Teilnahme zugesagt.  Den Auftakt macht der Kinder- und Jugendchor des Theaters Bonn und zum Abschluss gibt es ein Platzkonzert des Sinfonischen Blasorchesters des Kardinal-Frings-Gymnasiums. Dazu kommen Interviews mit Musikern und Musikwissenschaftlern über ihre Begegnung mit der Neunten.

Am 29. April wird das neue Beethoven-Buch

von Stephan Eisel vorgestellt. Dabei geht es um BONN UND DIE NEUNTE SINFONIE, denn Beethovens Meisterwerk hat vielfältige Bezüge zu seiner Heimatstadt. Stephan Eisel erklärt auf 168 Seiten - incl. einer englischen Übersetzung -, was es damit auf sich hat. So hat Beethoven Schillers "Ode an die Freude" bereits in Bonn kennengelernt und hier die Absicht geäußert, das Gedicht zu vertonen. Und mit Ferdinand Ries war 1817 bzw. 1822 ein Bonner der Auftraggeber für die 9. Sinfonie, denn er wwar damals Direktor der London Philharmonic Society. Am 29. April 2024 um 18 Uhr findet die Buchvorstellung mit einer Signierstunde im Shop des Beethoven-Hauses Bonn, Bonngasse 21, 53111 Bonn statt.

Beethoven-Motive sollten an der Brüdergasse

beim Umbau der Unterführung zur Oper und der dorthin führenden Rampe als Graffiti angebracht werden. Das haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN der Bonner Oberbürgermeisterin vorgeschlagen. An der Brüdergasse steht die ehemalige Minoriten-Kirche - heute St. Remigius -, wo sich der der Taufstein Beethvoens befindet. Ganz in der Nähe stand in der Rheingasse 24 das Haus des Bäckermeisters Fischer, in dem der heranwachsende Ludwig die meiste Zeit seiner fast 22 Bonner Jahre gewohnt hat. Der Vorsitzende des Beethoven-Vereines Stephan Eisel sagte dazu: "Da drängt sich die Gestaltung mit Beethoven-Motiven eigentlich auf.“ Das gelte umso mehr als das bisherige Beethoven-Graffito von Eugen Schramm eines der meistfotografierten Bildhintergründe für Selfies und Gruppenfotos in Bonn geworden sei.

Am 6. Mai um 18 Uhr zeigen die Bürger für Beethoven

im Bonner Beethoven-Haus anläßlich des 200. Jubiläums der Uraufführung von Beethvens 9. Sinfonie einen besonderen Film: FOLLOWING THE NINTH befasst sich als Dokumentarfilm in englischer Sprache mit den Wirkungen von Beethovens Neunter vom Platz des himmlischen Friedens in peking bis zum Fall der Berliner Mauer. Es schließt sich eine Gesprächsrunde mit Regisseur Kerry Candaele an.

Zur Kurz kommt Beethoven in den Eckpunkten

für eine Zusatzvereinbarung zum Berlin/Bonn-Gesetz, die im April 2024 vom Bund, den Ländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz und der Bundesstadt Bonn und den Landkreisen Rhein-Sieg, Ahrweiler, und Neuwied vorgestellt wurden. Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel sagte dazu: „Die Ausführungen zur Beethovenstadt Bonn sind sehr enttäuschend und bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. Auf eine längere Beschreibung des status quo folgen völlig unverbindliche Prüfungszusagen und eine Aneinanderreihung von Konjunktiven wie „würde“ und „könnte“ ohne fassbare Konkretisierungen. Dagegen sind bei anderen Themenfeldern in den Eckpunkten konkrete Zusagen zu finden. Das wird Bonns nationaler Rolle als Beethovenstadt nicht gerecht.“