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Mit Beethovens Fünfter treten die Telekom Baskets

in der neuen Saison an. Der Bundesligaverein hat die Noten der 5. Sinfonie von Ludwig van Beethoven in das Design seines Trikots integriert. Der Vorsitzende des Beethoven-Vereins Stephan Eisel dankte dem Verein: „Wir freuen uns darüber, dass die Telekom-Baskets mit diesem Trikot die Botschaft von Ludwig van Beethoven in die Welt tragen und hoffen, dass Beethovens Fünfte die Spieler auf dem Spielfeld zu der Kreativität und Dynamik ermutigt, die den großen Bonner Komponisten ausgezeichnet hat.“
Der Telekom-Baskets-Kapitän Michael Kessens im neuen weißen Auswärts-Trikot mit Beethovens Fünfter ©adidas/kickz
Der Telekom-Baskets-Kapitän Michael Kessens im neuen weißen Auswärts-Trikot mit Beethovens Fünfter ©adidas/kickz

 

Den vollständigen Text der BÜRGER FÜR BEETHOVEN können Sie hier ausdrucken.

 

 

Baskets spielen mit Beethoven
Mit der Fünften auf den Trikots zum Sieg

ie BÜRGER FÜR BEETHOVEN haben sich bei den Telekom Baskets Bonn dafür bedankt, dass die Noten von Beethovens 5. Sinfonie künftig die Trikots der Basketballer schmücken. Der Vorsitzende des Beethoven-Vereins Stephan Eisel schrieb dazu an Simon Pallmann, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft des Basketball-Bundesliga-Mannschaft: „Wir freuen uns darüber, dass die Telekom-Baskets mit diesem Trikot die Botschaft von Ludwig van Beethoven in die Welt tragen und hoffen, dass Beethovens Fünfte die Spieler auf dem Spielfeld zu der Kreativität und Dynamik ermutigt, die den großen Bonner Komponisten ausgezeichnet hat.“

Das neue Trikot der Telekom Baskets Bonn stellt die Noten von Beethovens 5. Sinfonie in den Mittelpunkt des Designs. Beim traditionell in leuchtendem Magenta gehaltene Heimtrikot der Mannschaft erscheint die Sinfonie als All-Over-Print auf dem Trikot. Auf der weißen Auswärtsvariante ziert Beethovens Werk sowohl das Trikot als auch die Hose entlang der Seiten. Der Verein teilte dazu mit: „Rhythmus, Zusammenspiel, Dynamik und der richtige Moment, um den Ton anzugeben: Musik und Basketball haben mehr gemeinsam, als man auf den ersten Blick denkt. Mit dem neuen Trikot tragen die Baskets ein Stück Bonner Identität auf dem Parkett! Eine Stadt, ein Club, eine Symphonie: Bonn gibt den Takt vor! Das dezente Notenmotiv aus Ludwig van Beethovens 5. Symphonie verbindet dabei Bonner Kulturgeschichte mit modernem Basketball.“

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN boten den Basketball-Verein an, „mitzuhelfen, wenn Sie über das Trikot hinaus Ludwig van Beethoven den Fans und Gästen bei den Spielen näherbringen wollen. Dazu ist unter unseren 1.700 Mitgliedern viel Kreativität versammelt und wir könnten einige originelle Ideen beitragen.“ Eisel hob anerkennend hervor, dass sich die Basketballer schon seit längerem mit dem größten Sohn Bonns identifizieren. So haben sich die Spieler auf dem Bonner Münsterplatz vor zehn Jahren auf dem Münsterplatz im Schatten des Beethoven-Denkmals zu einem besonderen Fototermin mit dem Beethoven Orchester versammelt.

 

Julia Ronge vom Beethoven-Haus Bonn schreibt zu Beethovnes Fünfter:

Julia Ronge vom Beethoven-Haus Bonn schreibt zu Beethovnes Fünfter:
Baskets-Kapitän Michael Kessens im neuen magentafarbenen Heim-Trikot mit Beethovens Fünfter ©Telekom Baskets/Bremer

"So pocht das Schicksal an die Pforte!", soll Beethoven ungestüm das Thema seiner 5. Sinfonie charakterisiert haben - dieser unsäglichen Anekdote verdankt die c-Moll-Sinfonie ihren Beinamen "Schicksalssinfonie". Die Authentizität dieses Ausspruchs darf jedoch getrost angezweifelt werden, stammt er doch, wie viele der schönsten, anrührendsten, heldenhaftesten Erzählungen dieses Kalibers aus der Feder Anton Schindlers, eines frühen Beethoven-Biographen. Schindler kannte Beethoven in dessen letzten Lebensjahren und versuchte, vom Ruhm des Meisters zu profitieren, in dem er sich zum einzig authentischen Berichterstatter über Beethovens Leben aufschwang und selbst von Begebenheiten Zeugnis gab, die er unmöglich miterlebt haben konnte.

Erste Ideen zur 5. Sinfonie notierte sich Beethoven schon im Herbst 1803. Er plante eine Paris-Reise, auf die er diese neue Sinfonie mitnehmen und aufführen wollte. Als die Reise sich zerschlug, stellte er wohl auch die Sinfonie erst einmal zurück. Die Hauptarbeit an der 5. Sinfonie leistete Beethoven zwischen Frühjahr 1807 und Anfang 1808, parallel mit einigen anderen Werken wie der 6. Sinfonie und der Cellosonate op. 69. Im März 1808 fertigte Beethoven sein (Arbeits-)Autograph der vollständigen Partitur an. Die 5. und 6. Sinfonie wurden zusammen dem Verleger Härtel verkauft, der beide im September 1808 bei einem Wienbesuch in Abschrift in Empfang nahm. Auch ihre Uraufführung erlebten beiden Sinfonien im Doppelpack, bei Beethovens Akademie im Dezember 1808 im Theater an der Wien.

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