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Die Mehrheit der Bonner Unternehmen sieht in der Oper

einen wichtigen Wirtschaftsfaktor - und zwar unabhängig davon, ob sie unmittel davon geschäftlich profitieren. Das hat eine Umfrage der IHK Bonn-Rhein-Sieg ergeben, an der sich fast 400 Unternehmen beteiligt haben. Die Oper sei besonders wichtig für die Attraktivität Bonns für Besucher und Touristen, die Lebensqualität in der Stadt, die Attraktivität Bonns für Geschäftsreisende und Kunden und die Bindung von Fachkräften. Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN sagte dazu: "Die Zukunft der Oper sollte in Rat und Verwaltung nicht als Spezialwunsch der Kulturlobby abgetan werden. Es geht hier auch um die Wirtschaftskraft Bonns.“
Die Mehrheit der Bonner Unternehmen sieht in der Oper

 

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Die komplette IHK-Umfrage können Sie hier einsehen.

 

 

 

Unternehmen sehen Oper als wichtigen Wirtschaftsfaktor
IHK-Umfrage zeigt, dass es nicht nur um den Kulturhaushalt geht


Fast 400 Unternehmen aus Bonn und der Region haben bei einer Umfrage der IHK-Bonn-Rhein-Sieg unterstrichen, dass der Erhalt von Oper und Schauspiel in Bonn aus Sicht der Wirtschaft ein wichtiger Standortfaktor ist. Die Unternehmen plädieren mit einer klaren Mehrheit von 56,9 Prozent für den Erhalt von Oper und Schauspiel und entsprechende städtische Investitionen. Bei Bonner Unternehmen liegt der Wert mit 59,8 % noch etwas höher. Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel sagte dazu beim Mitgliederempfang seines Vereins beim Beethovenfest: „Dieses klare Votum ist sehr erfreulich und umso erstaunlicher als nur ein Viertel (in Bonn ca. 30 Prozent) der befragten Unternehmen von Oper und Schauspiel im eigenen Geschäftsbetrieb unmittelbar profitieren. Dass die Unternehmen in Bonn und der Region unabhängig vom eigenen Geschäftsvorteil in Oper und Schauspiel einen wichtigen Wirtschaftsfaktor sehen, sollte für Rat und Verwaltung ein wichtiger Entscheidungsfaktor sein. Die Zukunft der Oper lässt sich nicht als Spezialwunsch der Kulturlobby abtun.“

Gerade Bonner Unternehmen halten Oper und Schauspiel zu  

  • 82,8 % wichtig für die Attraktivität Bonns für Besucher und Touristen.
  • 77,9 % wichtig für die Lebensqualität in der Stadt.
  • 69,3 % wichtig für die Attraktivität Bonns für Geschäftsreisende und Kunden.
  • 68,4 % wichtig für die Identifikation mit der Stadt.
  • 51,2 % wichtig für die Bindung von Fachkräften.
  • 43,9 % wichtig für die Gewinnung neuer Mitarbeiter.
  • 41,8 % wichtig für die Ansiedlung neuer Unternehmen. 

Bei Unternehmen im Rhein-Sieg-Kreis liegen die Werte jeweils nur um 5-10 Prozent-Punkte niedriger.  

Zu den diskutierten Standorten für Oper und Schauspiel gibt es unter den befragten Unternehmen keine eindeutig bevorzugte Lösung. Bei einem Neubau der Oper plädieren 31 Prozent für den bisherigen Standort am Rhein und 21 Prozent für den Standort Beuel. 38 Prozent hoffen auf eine Sanierung aller Gebäude an den bisherigen Standorten. Eisel unterstrich dazu einen einstimmigen Vorstandsbeschluss des Beethoven-Vereins: „Für die Bürger für Beethoven steht im Mittelpunkt die nachhaltige Sicherung des Kulturangebots von Oper und Schauspiel – und damit auch des Beethoven Orchesters Bonn als A-Orchester. Es wäre für die Beethovenstadt Bonn auch als Bundestadt und zweites Regierungszentrum sowie UN-Stadt ein schwerer Schlag, wenn zehn Jahre nach der Verhinderung des Beethoven-Festspielhauses jetzt auch das Musiktheater in Frage gestellt würde. Dies zu verhindern ist wichtiger als Gebäude- oder Standortfragen.“ 

An der IHK-Umfrage haben 244 Unternehmen aus Bonn und 141 aus dem Rhein-Sieg-Kreis teilgenommen.

Nur 12 Prozent dieser Unternehmen wollen das kulturelle Angebot von Oper und Schauspiel gänzlich streichen. 23 Prozent sehen in einer Kooperation mit anderen Städten die Möglichkeit, auf Bonner Gebäude verzichten zu können. Die Hälfte der Unternehmen, die für den Erhalt von Musiktheater und Schauspiel plädieren, knüpfen ihre Zustimmung an die Bedingung, dass ihr Unternehmen deswegen nicht durch höhere Steuern und Abgaben zusätzlich belastet wird. Dazu sagte Eisel: „Dass Unternehmen eine höhere Abgabenlast ablehnen, ist nicht erstaunlich. Überrascht hat mich vielmehr, dass in Bonn fast ein Drittel der Unternehmen für die Oper plädieren, auch wenn dies höhere kommunale Verbindlichkeiten und Abgaben zur Folge haben kann. Das zeigt, wie wichtig in der Wirtschaft dieser Standortfaktor genommen wird.“

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Die Mehrheit der Bonner Unternehmen sieht in der Oper

einen wichtigen Wirtschaftsfaktor - und zwar unabhängig davon, ob sie unmittel davon geschäftlich profitieren. Das hat eine Umfrage der IHK Bonn-Rhein-Sieg ergeben, an der sich fast 400 Unternehmen beteiligt haben. Die Oper sei besonders wichtig für die Attraktivität Bonns für Besucher und Touristen, die Lebensqualität in der Stadt, die Attraktivität Bonns für Geschäftsreisende und Kunden und die Bindung von Fachkräften. Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN sagte dazu: "Die Zukunft der Oper sollte in Rat und Verwaltung nicht als Spezialwunsch der Kulturlobby abgetan werden. Es geht hier auch um die Wirtschaftskraft Bonns.“

Am traditionellen Mitgliederempfang

der BÜRGER FÜR BEETHOVEN beim Beethovenfest nahmen am 13. September 2026 über einhundert Mitglieder teil. Besonderer Gast war der Pianist Kit Armstrong, der 2018 den Beethoven-Ring  erhalten hat und Ehrenmitglied ist. Schon zum sechsten Mal beim Mitgliederempfang dabei war natürlich auch Steven walter, der Intendant des Beethovenfestes und ebenfalls Mitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN.

Auch 2026 wird der Beethoven-Ring wieder durch eine

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Beethoven hat die Chance bei den neuen Euro-Banknoten

einen prominenten Platz einzunehmen. Das wird u. a. durch die Abstimmung der Bürger Europas entschieden, die bis zum 21. September zwischen einer Kultur-Serie und einer Natur-Serie wählen können.Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN rufen dazu auf, teilzunehmen und für Beethoven zu stimmen (Variante E). Hier finden Sie alle notwendigen Informationen, um an der Abstimmung teilzunehmen: Geben Sie Ludwig van Beethoven Ihre Stimme.

Beim Klavierkabarett "Niemals geht man so ganz" steht

am 1. November 2026 um 18 Uhr im Rheinhotel Dreesen der letzten Abend im Mittelpunkt, den der fast 22-jährige Ludwig van Beethoven Anfang November 1792 in Bonn verbracht hat. Die Abschiedsparty fand in seiner Stammkneipe "Zehrgarten" am Marktplatz statt. Von dort brach er nach Wien auf - mit der festen Absicht, nach Bonn zurückzukehren. Die französische Besetzung machte das kurze Zeit später zunichte, weil die Franzosen das Bonner kurfürstliche Orchester auflösten, in dem Beethoven angestellt war.