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Die Gewinner des Jugendwettbewerbs Beethoven Bonnensis

der BÜRGER FÜR BEETHOVEN erhielten ihre Preis bei einem Konzert im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses. Der Wettbewerb findet seit 2003 statt. Teilnehmen können junge Musiker, die zum Zeitpunkt des Wettbewerbs im Alter von 13 bis 19 Jahre sind und noch nicht in einer musikalischen Berufsausbildung stehen. Der Wettbewerbsname BEETHOVEN BONNENSIS erinnert daran, dass Beethoven noch in Wien Briefe so unterschrieben hat und damit die Verbundenheit mit seiner Geburtsstadt unterstrichen hat. 

 

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BEETHOVEN-BONNENSIS-PREISTRÄGER 2023

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN haben bei einem Preisträgerkonzert im Beethoven-Haus die Preise ihres Jugendmusikwettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS 2023 verliehen. Der Wettbewerb findet seit 2003 statt. Teilnehmen können junge Musiker, die zum Zeitpunkt des Wettbewerbs im Alter von 13 bis 19 Jahre sind und noch nicht in einer musikalischen Berufsausbildung stehen.

Auch am 21. Wettbewerb beteiligten sich junge Musiker aus ganz Deutschland. Dabei wurden folgende Preis vergeben: 

  • Den 1. Preis in der Solo-Wertung und Preis für die beste Beethoven-Interpretation gewann der junge Cellist Oscar Benjamin Hollmer (13) aus Köln.

  • Die Ensemble-Wertung gewannen Marino Paho (16, Gesang) und Simon Pütter (17, Klavier) aus Witten.

  • Den von der Bonner Pianistin Susanne Kessel gestifteten Sonderpreis „Neue Musik ab 1945“ erhielten die Geschwister Valeria Erendi (14) und Alejandro (17) Gonzales-Gerwig aus Königswinter.

  • Ein Sonderpreis der Jury für das Spielen auf zwei verschiedenen Instrumenten auf hohem Niveau wurde der 14-jährigen Elisa-Marie Kluwe aus Bad Driburg zuerkannt, die Geige und Klavier spielte.

Die insgesamt mit fast 2.500 Euro dotierten Preise vergab eine Jury mit bekannten Musikern und Musikpädagogen aus der Bonner Region. Ihr gehörten an: Robert Ransburg (Vorsitz und ehem. Geiger im Beethoven Orchester Bonn), Marco Medved (Chordirektor der Oper Bonn), Elisabeth Quint (Cellistin), Ana Cracium (Korrepetitorin an der Oper Bonn) und Veronica Wehling (Geigerin im Beethoven Orchester Bonn).

„Es ist wirklich faszinierend, welche musikalische Reife diese jungen Künstler mitbringen und wie gut sie ihre Instrumente beherrschen“, sagte Hans Christoph Pakleppa, der als Vorstandsmitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN den Wettbewerb organisierte. Die stv. Vereinsvorsitzende Annette Schwolen-Flümann zeigte sich begeistert vom hohen Niveau der Beiträge der Jugendlichen: „Die bundesweite Teilnahme an unserem Wettbewerb ist auch eine Auszeichnung für die Beethovenstadt Bonn.“

Der Wettbewerbsname BEETHOVEN BONNENSIS erinnert daran, dass Beethoven noch in Wien Briefe so unterschrieben hat und damit die Verbundenheit mit seiner Geburtsstadt unterstrichen hat. Der Wettbewerb wird auch 2024 wieder ausgeschrieben werden.

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Aktuelles

Zur aktuellen Debatte über Zukunft der

Bonner Theaterliegenschaften haben Dr. Bernhard Helmich (Generalintendant Theater Bonn), Dirk Kaftan (Generalmusikdirektor Beethoven Orchester Bonn) und Steven Walter (Intendant Internationale Beethovenfeste Bonn) ein gemeinsames Papier vorgelegt, zu der auch die BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stellung genommen haben. Hier können Sie alle Einzelheiten nachlesen.

Realismus und Besonnenheit mahnen

die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in der aktuellen debatte um die Zukunft der Bonner Theaterliegenschaften an. Ein einstimmiger Vorstandsbeschluss unterstreicht, dass die Sicherung des Kulturangebots Oper wichtiger ist als Gebäude- und Standortfragen

Im Alter von 83 Jahre ist Carl Körner

verstorben, der die BÜRGER FÜR BEETHOVEN nicht nur als langjähriges Vorstandsmitglied mit immer neuen Ideen geprägt hat. Als Künstler hat ihn insbesondere die Bonner Zeit von Ludwig van Beethoven nachhaltig beschäftigt. Davon zeugt insbesondere sein Projekt "Beethoven in Bonn - Eine visuelle Biografie". Als Mitbegründer des Jugendwettbewerbs BEETHOVEN BONNENSIS hat er dort auch die Kategorie "Bildende Kunst" eingebracht.

AM 17. Mai ist das Mutter-beethoven-Haus

in Koblenz-Ehrenbreitstein Ziel einer Exkursion, die die BÜRGER FÜR BEETHOVEN anbieten. Heute ist ein Museum in dem Haus, in dem Maria Magdalena Keverich am 19. Dezember 1746 geboren worden ist. Sie heiratete am 12. November 1767 den Bonner Hofmusiker Johann van Beethoven. Neben dem Museumsbesuch wird eine Stadtführung angeboten.

Der 26. März war sowohl 1778 Beethovens erster Auftrittstag

als auch 1827 sein Todestag. Daran erinnerten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in Kooperation mit dem Beethoven-Haus auch 2026 mit einem besonderen Gesprächskonzert, in diesem Jahr mit dem Pianisten Aaron Pilsan,und dem Cellisten Alexey Stadler. Zu  Gehör kamen Werke von Ludwig van Beethoven, Robert Schumann und Alfred Schnittke. Die Moderation des Gesprächskonzertes übernahm Stephan Eisel.