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Beim Rosenmontagszug 2024 feierte die Beethoven-Familie

mit einem eigenen Mottowagen den größten Sohn der Stadt feiern. Mit dabei waren Generalmusikdirektor Dirk Kaftan vom Beethoven Orchester Bonn, Beethovenfest-Intendant Seven Walter, Beethoven-Haus-Dirkor Malte Boecker, die Pianistin Susanne Kessel und der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel. Außerdem bildeten über 60 Beethoven-Enthusiasten eine eigene Fußgruppe unter dem Motto LUDWIG ALAAF.
Beim Rosenmontagszug 2024 feierte die Beethoven-Familie

 

Impressionen zu LUDWIG ALAAF eim Bonner Rosenmontagszug 2024 finden Sie in diesem Video hier.

 

Ein Video zum Beethoven-Wagen auf dem Bonner Marktplatz finden Sie hier.

Den folgenden Text können Sie hier ausducken. 

 

Beethoven-Familie beim Rosenmontagszug


Boecker, Kaftan, Kessel, Walter und Eisel auf einem Beethoven-Motto-Wagen

Mit einem eigenen Mottowagen und einer starken Fußgruppe nimmt die Bonner Beethoven-Familie am Rosenmontagszug teil. Das teilte der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel mit: „Zum 200. Jubiläum der Uraufführung der 9. Sinfonie greifen wir Beethovens Motiv „Freude“ auf und wollen diese auch in seiner Heimatstadt verbreiten. Dafür bietet der Karneval eine ideale Bühne.“

Auf einem Beethoven-Mottowagen sind am Rosenmontag Dirk Kaftan, Generalmusikdirektor des Beethoven Orchesters Bonn, Malte Boecker, Direktor des Beethoven-Hauses, Steven Walter, Intendant des Beethovenfestes, die Pianistin Susanne Kessel als Initiatorin des Beethoven-Piano-Clubs und Stephan Eisel dabei. Während Kaftan und Boecker schon Zugerfahrung mitbringen, ist die Teilnahme für Steven Walter eine Premiere.

Der Motto-Wagen zeigt Ludwig van Beethoven in der Europa-Farben bei der Vertonung von Schillers „Ode an die Freude“ für die 9. Sinfonie. Unter dem Motto „LUDWIG ALAAF“ sind über 60 Beethoven-Enthusiasten als Fußgruppe mit von der Partie - darunter viele Mitglieder der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, Mitarbeiter des Beethoven-Hauses und Musiker: „Wir werden immer wieder die „Ode an die Freude“ anstimmen und die Besucher des Rosenmontagszugs mit Mitsingen animieren.“

Beethoven ist von Anfang an Dauer-Thema im Bonner Rosenmontagszug. So war schon 1846, nur ein Jahr nach der Enthüllung, das Beethoven-Denkmal auf dem Münsterplatz Hauptthema der Karnevalisten. Es gibt auch kein Motiv, das häufiger auf den Karnevalsorden der letzten 200 Jahre auftaucht als der größte Sohn der Stadt. 

Beethoven selbst hatte u. a. als Orchestermusiker besonders mit dem Karneval zu tun, weil zur Karnevalszeit der Kurfürst immer eine Schauspieltruppe zum Gastspiel nach Bonn eingeladen hat. Die Musiker der Hofkapelle hatten dann bei den Vorstellungen für die Orchesterbegleitung zu sorgen. Außerdem hat Beethoven mit seiner "Musik zu einem Ritterballett" WoO 1 eine eigene Karnevalsmusik geschrieben, die am Karnevalssonntag 1791 bei einem Maskenball im kurfürstlichen Schloss uraufgeführt wurde.

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Aktuelles

Mit dem XII. Musikerfrühstück am 22. März erinnern die

BÜRGER FÜR BEETHOVEN in der Godesberger Redoute daran, dass dort im Juli 1792 Joseph Haydn Ludwig van Beethoven begegnet ist. Damals richteten die Musiker des Bonner kurfürstlichen Orchesters in Godesberg -  "einem Lustorte nahe bei Bonn" - ein Frühstück aus. Wie damals gibt es ein üppiges Frühstücksbuffet mit Musik von Fritz Grimm, Beethoven-Bonnensis-Preisträgers aus dem Jahr 2025.

Im Alter von 77 Jahren ist Wolfgang Grießl verstorben.

Als IHK-Präsident Bonn-Rhein/Sieg und Mitglied der Bürger für Beethoven hat er sich unermüdlich für ein Beethoven-Festspielhaus in Bonn eingesetzt und dafür auch die Spendenalktion 5000X5000 ins Leben gerufen.  Dass das im Bau vollständig privat finanzierte Projekt an der Kurzsichtigkeit der Bonner Kommunalpolitik gescheitert ist, hat ihn sehr getroffen. Zur Sanierung der Beethovenhalle prognostizierte Grießl schon 2016 Kosten von mehr als 100 Mio € und wurde selbst in dieser von den meisten als zu pessimistisch abgetanenen Prognose mit inzwischen 230 Mio € übertroffen.

Am 9. März hat sich der herausragende Oboist Philippe Tondre

im nunmehr dritten Jahr hintereinander mit einem Sonderkonzert bei den BÜRGERN FÜR BEETHOVEN bedankt. Tondre hatte 2012 von dem Beethoven-Verein den Beethoven-Ruing erhalten. Nachdem er bisher Solo-Oboist des Philadephia Orchestra war, wechselt er jetzt zum Orchester der Tonhalle Zürich. In Bonn spielte er mit seiner Klavierpartnerin Danae Dörken ein besonderes Programm.

Mit "Mit BEethoven nach nepal" ist ein außergewöhnliches

Projekt des Bonner Pianisten Marcus Schinkel,  seinem Partner im "Duo Passacaglia" Reiner Witzel und dem Godesberger Arzt Dr. Fred Prünte. Unter dem Motto  “Alle Menschen werden Brüder“ haben sie den Kindern Beethoven musikalisch näher gebracht.

Auch 2026 gibt es wieder den Jugendwettbwerb

BEETHOVEN BONNENSIS. Zur Teilnahme sind junge Musikerinnen und Musiker aufgerufen, die zum Beginn des Wettbewerbs 13 bis 19 Jahre alt sind und noch nicht in einer musikalischen Berufsausbildung stehen. Attraktive Preisgelder winken den Siegern für ihre Bestleistung in den Wettbewerbskategorien Solo-Wertung, Ensemble-Wertung und für den Sonderpreis Beethoven-Interpretation. Anmeldeschluss ist der 20. April 2026.