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AM 17. JULI, DEM 237. JAHRESTAG DES TODESTAGES DER MUTTER

Beethovens legten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN am Grab auf dem Bonner Alten Friedhof ein Konzert in der Friedhofskapelle mit Svenja Lienemann. Sie erhielt beim Jugendwettbewerb Beethoven Bonnensis der BÜRGER FÜR BEETHOVEN 2020 für ihr Spiel mit der Mandoline den Sonderpreis der Jury. Neben Stephan Eisel und Frank Wittwer (BÜRGER FÜR BEETHOVEN) legte Norbert Simon vom Mutter-Beethoven-Haus in Ehrenbreitstein einen Kranz am Grab nieder.

Programm des Gedenkkonzerts in der Kapelle des Alten Friedhofs zum Todestag der Mutter Beethovens am 17. Juli 

Im Wechsel mit Informationen zum Leben von Beethovens Mutter von Stephan Eisel spielte Svenja Lienemann: 

  • Filippo Sauli (17-18 Jhdt): Partita V Ouverture, Corrente, Giga
  • Johann Sebastian Bach (1685-1750): Sonata I BWV 1001 Adagio, Presto
  • Gabriele Leone (1725-1790): Air Nr.4 "L'avez-vous vu mon bien aimé" (Thema, Variationen I und II)  
  • Pietro Denis (1720-1790): Capriccio Nr.1  
  • Raffaele Calace (1863-1934): Piccola Gavotta op.73  
  • Raffaele Calace (1863-1934): Notturno Cielo Stellato op.186

Svenja Lienemann

Svenja Lienemann

18jährige Studentin aus Hennef, spielt seit frühester Kindheit Mandoline und Gitarre.

Sie ist sechsfache Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert mit Mandoline und mit Gitarre, davon drei erste Bundespreise mit der Mandoline. 2019 wurde ihr der Kammermusikförderpreis des Landes NRW verliehen. Beim renommierten Jugendwettbewerb Beethoven Bonnensis erhielt sie 2020 für ihr Spiel mit der Mandoline den Sonderpreis der Jury.

Für ihre herausragenden Leistungen als Solistin mit Mandoline und mit Gitarre beim Jugend musiziert Landeswettbewerb NRW erhielt sie 2021 den hochdotierten Sparkassen-Förderpreis. In 2021 hatte sie mehrere solistische Auftritte in der Kölner Philharmonie, unter anderem im Rahmen des PreCollegeCologne mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Cristian Măcelaru. Darüber hinaus konnte sie neben nationalen Wettbewerben diverse Preise bei internationalen Jugendwettbewerben im In- und Ausland erzielen.

Seit dem Wintersemester 2019/20 hat sie ein Jungstudium im künstlerischen Hauptfach Mandoline im Rahmen des PreCollegeCologne an der HfMTKöln an den Standorten Köln und Wuppertal (in der Klasse von Prof. Caterina Lichtenberg und von Annika Hinsche) begonnen, das sie zum Ende des Sommersemesters 2023 abgeschlossen hat.

Beethovens Mutter: Maria Magdalena Keverich

Die aus Ehrenbreitstein stammende Maria Magdalena Keverich – meist „Lenchen“ genannt -  hatte den Bonner Hofmusiker Johann van Beethoven am 12. November 1767 in der Bonner Remigius-Kirche geheiratet. Kennengelernt hatten sie sich über den Koblenzer Hofmusiker Johann Konrad Rovantini, der 1764 in die Bonner Hofkapelle wechselte und mit einer Cousine von Beethovens Mutter verheiratet war. Diese war damals nach einer kurzen Ehe mit einem wesentlich älteren Koblenzer Leibkammerdiener bereits 18-jährig verwitwet. Nach der Hochzeit zogen die Beethovens in Bonngasse, wo 1770 ihr Sohn Ludwig zu Welt kam. Insgesamt hatten Maria Magdalena und Johann van Beethoven sieben Kinder, von denen drei das Erwachsenenalter erreichten. Beethovens Mutter verstarb am 17. Juli 1787 an Schwindsucht. Sie war am 19. Dezember 1746 in Ehrenbereitstein geboren worden und ist dort aufgewachsen. Seit 1975 ist in ihrem Geburtshaus in Ehrenbreitstein ein Museum eingerichtet.

In diesem Haus starb Beethovens Mutter Maria Magdalena am 17. Juli 1787. Das kleine Fachwerkhaus stand bis 1928 hinter dem Gebäude Wenzelgasse 25. Hier wohnte die Familie Beethovens im Jahr 1785 und von etwa 1787 bis November 1792. Es war Beethovens letzter Bonner Wohnsitz bevor er nach Wien übersiedelte, und es war auch dieses Haus, in das Beethoven von seiner ersten Wienreise zurückkehrte, um zu seiner sterbenden Mutter zu eilen.

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Aktuelles

ZUm 3. Bonner Beethoven-Dinner laden am

am 29. November um 18 Uhr die BÜRGER FÜR BEETOVEN in das Restaurant CANTOS in der Beethovenhalle ein. Zu einem viergängigen Menü kommt ein musikalischen Programm, das die Pianistin Sofie Grimm gestaltet. Stephan Eisel trägt Informationen aus Beethovens 22 Bonner Jahren bei.

Zum 200. Todestag Beethovens 2027 haben die

BÜRGER FÜR BEETHOVEN eine Reihe besonderer Veranstaltungen vorbereitet. Dazu sagte der Vorsitzende des Beethoven-Vereins Stephan Eisel: „Gerade weil 1827 in seiner Heimatstadt Bonn beschämenderweise der Tod Beethovens fast völlig ignoriert wurde, werden wir als Bürger zum 200. Jahrestag Akzente des besonderen Gedenkens setzen. Als Höhepunkt wiederholen wir am gleichen Tag und am gleichen Ort mit dem Mozart-Requiem die einzige Bonner Trauerfeier zu Beethovens Tod im Jahr 1827. Auch vor 200 Jahren war diese Veranstaltung bürgerschaftlich und nicht von offiziellen Stellen initiiert und organisiert worden.“

Mit dem GÖtterfunken 2026 wurde die Deutsche Telekom AG

für die Ausrichtung der "Telekom Beethoven Competition" seit 2005 ausgezeichnet. Der Vorstandsvorsitzende Tim Höttges erhielt die Götterfunken-Stele vom Vorsitzenden der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel und seinem Vorstandskollegen Hans Christoph Pakleppa. Die Saxophon-Gruppe der T-Bigband steuerte die Musik bei.

LIsa Batiashvili wurde Ehrenmitglied der

BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Vor zwanzig Jahren hatte Sie für ihre herausragende Interpretation von Beethovens Violinkonzert beim Beethovenfest 2026 den Beethoven-Ring des Vereins erhalten. Zur Ehrenmitgliedschaft sagte Batiashvili jetzt: „Als mir die Bürger für Beethoven 2006 den Beethoven-Ring verliehen, war das eine meiner ersten Auszeichnungen durch das Publikum und für mich als junge Künstlerin eine besondere Motivation. Weil ich sehr beeindruckt bin von den vielfältigen Aktivitäten dieses großen Beethoven-Vereins, habe ich zum 20. Jahrestag der Verleihung des Beethoven-Rings gerne auch die Ehrenmitgliedschaft akzeptiert. Auch auf diese Weise bleibe ich Beethoven und seiner Heimatstadt Bonn in besonderer Weise verbunden.“

UM Die Beziehung von Beethoven und Schubert geht es

im neuen Musiktheaterstück von Solveig Palm, die sowohl Vorstandsmitglied bei den Bürgern für Beethoven als auch Leiterin des Netzwerkes für junge Bonner Klassik Ludwig-van-B. ist. Im wirklichen Leben sind sich die beiden Wiener Klassiker wohl erst an Beethovens Sterbebett begegent. Auf der Bühne treffen die Komponisten in verschiedenen Phasen ihres Lebens aufeinander und es sind ihre schönsten lieder und ausgewählte Klavierstücke zu hören. Premiere ist am 5. November in der Endenicher Trinitatiskirche.