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Festspielhaus Beethoven

Festspielhaus Beethoven
Totenmaske von Beethoven gefertigt von Josef Danhauser

Die Zusammenfassung "Das Beethoven-Festspielhaus und sein (vorläufiges) Ende" finden Sie hier.

Den Artikel "Wo waren die Hirnbesitzer" von Stephan Eisel zum Festspielhaus-Ende im Jahrbuch der BÜRGER FÜR BEETHOVEN  (Mai 2016) finden Sie hier.

Den Artikel "Reinfall am Rhein" zum Festspielhaus-Ende im Magazin DAS ORCHESTER (Mai 2016) finden Sie hier.

 

Am 16. Juni 2015 erklärte die Deutsche Post DHL ihren Rückzug aus dem Projekt Beethoven-Festspielhaus. Konzernchef Frank Appel erklärte dazu: "Die Langfristigkeit des Projekts Beethoven Festspielhaus verlangt eine deutliche Willensbekundung - heute und für die kommenden Jahrzehnte. Wenn aber schon zum Start kein eindeutiger Schulterschluss innerhalb der Stadt zu erkennen ist, dann hat das Projekt keine Zukunft und ist auch für Sponsoren nicht hinreichend attraktiv"

Dazu sagte der Vorsitzende der "Bürger für Beethoven", Stephan Eisel am gleichen Tag:

"Die Deutsche Post DHL hat das Projekt Beethoven-Festspielhaus mit großem Nachdruck, viel Geduld und auch erheblichen finanziellen Mitteln vorangetrieben. Dass sie jetzt mit dem ausdrücklichen Hinweis auf einen fehlenden Schulterschluss in der Stadt aussteigt, ist eine Riesen-Blamage für den Bonner Oberbürgermeister, seinen Kulturdezernenten und die Kommunalpolitik insgesamt. Sie haben zu verantworten, dass eine große Zukunftschance für die Beethovenstadt Bonn vertan wurde.

Schon mit seinem einsamen Beschluss das Projekt für fünf Jahren auf Eis zu legen hat Oberbürgermeister Nimptsch fast das Ende eingeläutet. Nur der massive Einsatz vieler Bürger hat einen Kurswechsel erzwungen. Leider war aber immer wieder zu spüren, dass Rat und Verwaltung - das Planungsdezernat ausgenommen - die Chance nicht zupackend ergriffen haben, sondern eher zum Jagen getragen werden mussten. Trotz  erheblichen bürgerschaftlichen Engagements ist es nicht gelungen, diesen kommunalpolitischen Eindruck der Unentschlossenheit zu korrigieren.

Mit dem Ende des Projektes Beethoven-Festspielhaus gehen der Stadt private Mittel in Millionenhöhe verloren, sondern auch 39 Mio Euro, die der Deutsche Bundestag dafür seit 2007 bereit hält. Zurück bleibt ein Scherbenhaufen, den die Bonner Kommunalpolitik verursacht hat. Wir sind darüber entsetzt und die Beethovenstadt Bonn wurde von den dafür Verantwortlichen bis auf die Knochen blamiert."

 

 

Zur Entwicklung um das Beethoven-Festspielhaus bis 2010: 

  • Den Vortrag des langjährigen Direktors des Beethovenhauses, Prof. Andreas Eckhardt, anlässlich des 240. Tauftages von Ludwig van Beethoven am 17. 12. 2010 zum Festspielhaus können Sie hier lesen und ausdrucken.
  • Einen Artikel von Prof. Dr. Manfred Harnischfeger über Entwicklung um das Beethoven-Festspielhaus bis 2010 für das Klassikmagazin CRESCENDO können Sie  hier lesen und ausdrucken.

 

Was weltbekannte Musiker zum Thema Festspielhaus sagen können Sie hier lesen und ausdrucken.

 

Was die Zeitschrift DAS ORCHESTER im mai 2016 zum Thema schrieb, können Sie hier ausdrucken.

Das Drama von Bonn

Prof. Dr. Manfred Harnischfeger beschrieb die Entwicklung um das Beethoven-Festspielhaus für das Klassikmagazin CRESCENDO