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Dass Bonn ohne Beethoven-Festspielhaus auf ca. 100 Mio Euro

01. Mai 2013
verzichtet, hat unser Vorstandsmitglied Nikolaus Kircher in einem bemerkenswerten Leserbrief unterstrichen, den der General Anzeiger am 30. April veröffentlicht hat. Er fügte hinzu: "Man darf nicht über den Rückzug des Bundes aus Bonn klagen und gleichzeitig Investitionen des Bundes in Bonn ausschlagen."  
Dass Bonn ohne Beethoven-Festspielhaus auf  ca. 100 Mio Euro


Mehr zum aktuellen Stand beim Beethoven-Festspielhaus erfahren Sie hier


Leserbrief von Nikolaus Kircher im General-Anzeiger am 30. April 2013:

Es ist erstaunlich, mit welcher Hartnäckigkeit immer wieder dieselben Leserbriefschreiber im General-Anzeiger die gleichen Falsch"informationen" zum Thema Beethoven-Festspielhaus verbreiten.

Es soll wohl der Eindruck erweckt werden, dass die Stadt Bonn finanziell überfordert wird und Gelder für andere städtische Aufgaben fehlen. Tatsache ist, dass für das Festspielhaus  Zusagen  von über 100 Mio Euro vorliegen, die von  nicht-städtischen Geldgebern wie Bund und Post gemacht worden sind. Diese Gelder gehen Bonn ersatzlos verloren, wenn das Projekt scheitert. Sie stehen dann weder für Schulrenovierungen noch für Straßenreparaturen in Bonn zur Verfügung, sondern fließen  in Kulturprojekte anderswo in Deutschland.

Deshalb sollte man im Stadthaus die Mahnungen von Kulturstaatsminister Neumann, den Bau des Festspielhauses nicht noch weiter vor sich her zu schieben oder gar aufzugeben,  sehr ernst nehmen. Man darf nicht über den Rückzug des Bundes aus Bonn klagen und gleichzeitig Investitionen des Bundes in Bonn ausschlagen.

Es wäre einfach unverantwortlich, wenn Bonn sich 2020 beim 250. Geburtstag des größten Sohns der Stadt mit einer alten Mehrzweckhalle, die den Anforderungen von Spitzenorchestern nicht genügt,  vor aller Welt blamiert. Darüber hinaus würde das mit dem Festspielhaus verbundene wirtschaftliche Potenzial  schlichtweg vernichtet.

Halten wir fest: Der Stadt Bonn eröffnet sich durch das Engagement Dritter mit dem Festspielhaus eine ähnliche Chance wie mit der Bundeskunsthalle und dem Posttower - auch damals waren viele dagegen, die sich heute damit schmücken."

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