Bürger für Beethoven http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven stephan.eisel@gmx.net (Stephan Eisel) Copyright 2020, B&uuml;rger f&uuml;r Beethoven DE 2020-01-27 10:00:00 GMT +1 2020-01-27 10:00:00 GMT +1 abcOnline CMS 15 <![CDATA["Wie geht es weiter nach 2020" ist Thema der 3. Bürgerwerkstatt,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9301 die die BÜRGER FÜR BEETHOVEN am 23. Mai 2022 um 19 Uhr im Bonner Haus der Bildung am Bottlerplatz einladen. Das Beethoven-Jubiläum darf kein einmaliges Feuerwerk bleiben, sondern muss eine Initialzündung zur nachhaltigen Entwicklung Bonns zur Beethoven-Stadt werden. Dafür werden bei der Bürgerwerkstatt Ideen gesammelt. Jeder, der dazu beitragen möchte, ist herzlich eingeladen.

Bei der 1. Beethoven-Bürgerwerkstatt am 17. Dezember 2015 wurden Ideen für die Gestaltung des Beethoven-Jubiläums 2020 gesammelt. Die Ergebnisse finden Sie hier.

 

Bei der 2. Beethoven-Bürgerwerkstatt am 14. Dezember 2016 ging es um Bonn als erlebbare Beethovenstadt. Die Ergebnisse finden Sie hier.

 

Das Arbeitspapier "Nachhaltig für die Beethovenstadt Bonn" der BÜRGER FÜR BEETHOVEN finden Sie hier.

 

Ihre Teilnahme an der Bürgerwerkstatt haben u. a. bereits zugesagt:

Steven Walter, Intendant des Beethovenfestes

Prof. Dr. Stephan Wimmers (Geschäftsführer der IHK Bonn-Rhein/Sieg)

Moritz Seibert (Intendant des Jungen Theater Bonn)

Jürgen Becker (Leiter der Brotfabrik Bühne Bonn)

Johannes Pflüger (Kreiskantor ev. Kirchenkreis Bonn)

Susanne König (Leiterin Kulturamt Bonn)

Stephan Eisel (Vorsitzender Bürger für Beethoven)

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='238' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2022-03-17_um_08.30.01.png' border=0 alt='"Wie geht es weiter nach 2020" ist Thema der 3. B&uuml;rgerwerkstatt,'>
2022-04-28 10:00:00
<![CDATA[Seine Vorstellungen zum Beethovenfest hat Intendant Steven Walter]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9356 bei der Vorstellung des Festivals 2022 beschrieben. In einer ungewöhnlichen Pressekonferenz erläuterte er mit seinem Team seine kreativen Ideen, die vom 25. August bis zum 17. September unter dem Motto "Alle Menschen" in rund 100 Veranstaltungen umgesetzt werden. Eine Aufzeichnung der Pressekonferenz finden Sie hier.

 

Karten für das Beethovenfest können Sie hier erwerben.

 

Die Aufzeichnung der Pressekonferenz finden Sie hier.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='176' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/CA3590E8-A154-4571-9C1F-3721FE53A3F2.jpeg' border=0 alt='Seine Vorstellungen zum Beethovenfest hat Intendant Steven Walter'>
2022-04-28 10:00:00
<![CDATA[Am 1. Juli erinnert ein Gesprächskonzert mit dem]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9328 Beethoven-Trio Bonn im Leoninum an den Jahrestag des Dienstantritts von Ludwig van Beethoven in der Bonner Hofkapelle. Durch ein kurfürstliches Dekret vom 27. Juni 1784 zur Neuordnung der Hofkapelle war Ludwig van Beethoven offiziell zum 1. Juli 1784 als  stellvertretender Hoforganist Mitglied des kurfürstlichen Hoforchesters geworden - quasi des Vorgängers des heutigen Beethoven Orchester Bonn. Das renommierte Bonner Beethoven-Trio besteht aus dem Konzertmeister des Beethovenorchesters (Violine), dem ersten Cellisten des Orchesters Grigory Alumyan und Gulnora Alimova (Klavier). Die Moderation des Konzertes übernimmt der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel.

 

Der Eintritt zu dem Gesprächskonzert kostet 25 €. Karten können Sie hier erwerben.

 

Mehr zum Beethoven-Trio Bonn erfahren Sie hier.

 

Auf dem Programm stehen die die Pastorale in einer Version für Klaviertrio und das sog. "Gassenhauer-Trio" op. 11

 

aus: Stephan Eisel, Beethoven - die 22 Bonner Jahre, Bonn 2020:

Der neue Kurfürst Max Franz gab im Frühsommer 1784 beim Chef der kurfürstlichen Verwaltung Graf Sigismund von Salm und Reifferscheid, den er später zum Intendanten der Hofmusik machte, einen Überblick über die Hofkapelle und ein Konzept für eine Neuordnung, das auch einen Beitrag zur Finanzkonsolidierung leisten sollte, in Auftrag.

Das in diesem Zusammenhang erstellte „Unterthänigste Pro-Memoria die Kurfürstliche Hof Musique betrefend „zeigt, dass Beethovens bisheriger Vertretungsdienst für Neefe positiv aufgefallen war:  „Ludwig Betthoven, ein sohn des Betthoven sub Nr. 8, hat zwar Kein gehalt, hat aber wehrent der abweßenheit des Kappellen Meister Luchesy die Orgel versehen; ist von guter fähigkeit, noch jung, von guter stiller Aufführung und arm.“ In einem zugehörigen Dokument wurde vermerkt: „hat 2 Jahre gedient, kein Gehalt.“

Im Rahmen der notwendigen Sparmaßnahmen schlug Salm und Reifferscheid in einem weiteren Dokument, die Entlassung von Christian Gottlob Neefes als Hoforganist vor, nicht ohne Seitenhieb auf dessen Religionszugehörigkeit. Neefe habe „gar keine Meritten und ist erst vor drey jahren durch Protection angenommen worden, auch Calvinisch, hat vierhundert florin, so erspart werden könnten“.

Stattdessen könne der 13-jährige Ludwig van Beethoven Neefes Aufgaben an der Orgel übernehmen: „Wan Neffe abgedanket würde, müste ein anderer Organist angenommen werden, welcher, wan nur in der Kapelle gebraucht werden sollte, für 150 Florin zu bekommen wäre, es ist selbiger klein, jung und ein sohn eines hof musici, so in nöthigen fällen sehr oft und aniezo bald ein Jahr dieses sehr wohl versehen hat“.

Zwar wurde Neefe dann doch nicht entlassen, aber Beethoven erhielt durch das kurfürstliche Dekret vom 27. Juni 1784 zur Neuordnung der Hofkapelle auch offiziell zum 1. Juli seine erste bezahlte Stelle als stellvertretender Hoforganist.

Die Aufgaben des stellvertretenden Hoforganisten blieben auch nach der offiziellen Einstellung für Beethoven unverändert. Neefe bemerkte über diese Zeit: „Ich spiele nun mit dem jungen Bethoven, der ein vortrefliches Talent besitzt, wechselweise die Orgel“.

Es war der Organist Beethoven, der nunmehr in den Stand – wie es bei Bäckermeister Fischer heißt – der „Hof Musikckussen, in Galla Kleidertrach“ aufgerückt war. Als äußerliches Statussymbol durfte er nun die eindrucksvolle Uniform der Hofmusiker tragen:

See grüne Frackrock, grüne, kurze Hoß mit Schnalle, weiße Seite oder schwarze Seide Strümpf, Schuhe mit schwarze Schlöpp, weiße Seide geblümde West mit Klapptaschen, mit Shappoe, das West mit ächte Goldene Kort umsetz, Fisirt mit Locken und Hahrzopp, Klackhud, unterm linken Arm sein Dägen an der linke seite mit einer Silberne Koppel“.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='339' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2022-03-30_um_08.28.39.png' border=0 alt='Am 1. Juli erinnert ein Gespr&auml;chskonzert mit dem'>
2022-04-23 10:00:00
<![CDATA[Auf der Insel Grafenwerth]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9349 beginnt am Pfingstsamstag die open-air-Saison mit einem klassischen Leckerbissen und Ludwig van Beethovens 2. Sinfonie. Es spielt das Kölner Kammerorchester, das auch den Solisten Colin Pütz begleitet, der ein Klavierkonzert von Wolfgang Amadeus Mozart begleitet. Karten gibt es bei bonn-ticket und den bekannten VVK-Stellen.

 

Karten können Sie hier erwerben.

Das Kölner Kammerorchester unter der Leitung der Dirigentin Magdalena Klein wird begleitet von dem Solisten Colin Pütz, der als Darsteller des jungen Ludwig van Beethoven im Fernsehfilm „Louis van Beethoven“ einem großen TV-Publikum bekannt wurde und zugleich einen Ruf als begnadeter Pianist genießt. Bereits im Alter von 13 Jahren trat Colin Pütz unter Dirk Kaftan mit dem Beethoven Orchester Bonn, auf. Auf dem Programm für Klassik auf der Insel steht die Holberg Suite des norwegischen Komponisten Edvard Grieg, das Klavierkonzert KV 467 von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 2.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='223' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/6E1C9FE1-8053-43C6-B782-422289CB6707.jpeg' border=0 alt='Auf der Insel Grafenwerth'>
2022-04-22 10:00:00
<![CDATA[Das „Ensemble van Beethoven“ aus Musikern]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9350 des Beethoven-Orchesters Bonn feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bühnen-Jubiläum und lädt dazu zu einer Konzertreihe ins das Kloster Heisterbach ein. Eine Spezialität des Ensembles sind die Beethoven Sinfonien 1-8 in Nonettbesetzung.

Das Ensemble van Beethoven ist das traditionsreichste und älteste Ensemble des Beethoven Orchester Bonn.  Über die Ära von fünf Generalmusikdirektoren hinweg bereicherte es das Kulturleben der Stadt Bonn und tut es auch noch, auch mit seiner Konzertreihe „Klassik in der Scheune“ im Kloster Heisterbach die im nächsten Jahr 20. Jubiläum feiert . 

 Gastkonzerte des Ensembles führten in den Jahren nach Holland, Spanien und Deutschland. Im Herbst wird das Ensemble in Mechelen (Flandern) konzertieren, wo Beethovens Großvater geboren ist. 

 Seit 20 Jahren spielt das Ensemble jährlich unter Anderem Werke des Bonner Komponisten Ferdinand Ries (Beethovens Schüler) und aller Komponisten aus Beethovens Umfeld . Aufgeführt wurden unter Anderen Werke von Reicha, Romberg, Spohr, Méhul, Gossec um nur einige zu nennen. Aber auch die groß besetzte und farbige Kammermusik des Impressionismus und der Moderne gehören zum großen Repertoire des Ensemble van Beethoven .

Eine Spezialität des Ensembles sind die Beethoven Sinfonien 1-8 in Nonettbesetzung aus Beethovens Zeit und zum großen Teil nachweislich von Beethoven bestellt und an Wiener Freunde verschenkt.  Ein Zeitzeugnis das Wolfram Lehnert als Ensembleleiter in 20 Jahren Bibliotheksrecherche zusammengetragen hat .

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='221' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/92D6E3FB-C140-4C5E-BF2F-D462201C051D.jpeg' border=0 alt='Das „Ensemble van Beethoven" aus Musikern'>
2022-04-22 10:00:00
<![CDATA[In der elften Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9305 geht es um Beethovens Stammkneipe "Zehrgarten" am Bonner Marktplatz und seinen Freundeskreis, der sich dort gebildet hat. Im Mittelpunkt stand die Wirtstochter Babette Koch, die nicht nur dem jungen Ludwig den Kopf verdreht hat.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken. 

 

 

Die erste Folge der Serie zu Beethovens Großvater finden Sie hier.

Die zweite Folge der Serie zu Beethovens Eltern finden Sie hier.

Die dritte Folge der Serie zu Beethovens Taufkirche finden Sie hier.

Die vierte Folge der Serie zu den Wohnungen der Beethovens in Bonn finden Sie hier.

Die fünfte Folge der Serie zu Beethovens Schulzeit finden Sie hier.

Die sechste Folge der Serie zum Breuningschen Haus finden Sie hier.

Die siebte Folge zu Beethovens Lehrern finden Sie hier.

Die achte Folge zu Beethovens Lehrern finden Sie hier.

Die neunte Folge zum Wendejahr 1784 finden Sie hier.

Die zehnte Folge zu Beethovens erster Wien-Reise 1787 finden Sie hier.

 

Mehr über die 22 Bonner Jahre von Ludwig van Beethoven erfahren Sie hier.

Weitere Publikationen der BÜRGER FÜR BEETHOVEN finden Sie hier.  

 
]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='173' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2022-03-24_um_08.32.24.png' border=0 alt='In der elften Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"'>
2022-04-14 10:00:00
<![CDATA[Um die Profilierung Bonns zur Beethovenstadt nachhaltig]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9327 voranzutreiben, schlagen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN fünf Bausteinen vor: Die Beethoven-Region soll als Zentrum für herausragenden Musik-Nachwuchs aufgebaut und das Beethovenfest auf der nationalen und internationalen Bühne  verankert werden. Außerdem braucht Bonn als Bürgerzentrum der Musik einen zukunftsfähigen Beethoven-Campus und muss seine Sichtbarkeit als Beethovenstadt erhöhen. Schließlich sollte auf europäischer Ebene ein internationalen Beethoven-Preis etabliert werden, der in Bonn verliehen wird. Das gesamte Arbeitspapier mit der Eimladung zu einer Bürgerwerkstatt finden Sie hier.

 

 

Das vollständige Papier "Nachhaltig für die Beethovenstadt Bonn" der BÜRGER FÜR BEETHOVEN können Sie hier ausdrucken. 

 

 

Am 23. Mai 2022 um 19 Uhr werden bei einer Bürgerwerkstatt "Wie weiter nach 2020" im Haus der Bildung (Bottlerplatz) weitere Ideen gesammelt. Dazu können Sie sich hier anmelden.

 

Mit ihren über 1700 Mitgliedern sehen sich die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in der Verantwortung, dazu beizutragen, dass die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 250. Geburtstag von Beethoven kein einmaliges Feuerwerk bleiben, sondern zur Initialzündung für die nachhaltige Profilierung der Beethoven-Region Bonn werden. Dafür schlagen wir fünf Bausteine vor: 

1) Die Beethoven-Region als Zentrum für herausragenden Musik-Nachwuchs aufbauen

Ludwig van Beethoven hat seine Prägung als Pianist, Orchestermusiker und Komponist in Bonn erfahren und wurde zugleich wesentlich beeinflusst vom Geist der Aufklärung in der Stadt. Daran sollte die Beethoven-Region anknüpfen und sich als nachhaltiges nationales und internationales Forum für  herausragenden Musikernachwuchs etablieren.

Mit dem Klavierwettbewerb der Deutschen Telekom und den Meisterkursen im Beethoven-Haus gibt es dafür bereits wichtige Elemente. Jetzt gilt es weitere innovative Formen der Exzellenz-Förderung  zu entwickeln, möglicherweise auch durch eine enge Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Tanz in Köln mit dem Ziel einer stärkeren Präsenz der Hochschule  in Bonn.  Wichtig ist auch die Zusammenarbeit mit den sehr aktiven und fachlich ausgewiesenen Musikschulen der Region. Sie betreiben nicht nur Breitenförderung, sondern bilden auch mit der Studienförderung nationalen und internationalen Nachwuchs für Musikschulen, Orchester etc. aus. Auch die Möglichkeiten von Bonn als Sitz des Deutschen Musikrates mit dem Bundesjugendsinfonieorchester, dem Bundesjazzorchester und dem Wettbewerb Jugend musiziert müssen stärker genutzt werden. Anregungen liefert auch das „Festival junger Künstler Bayreuth“ bei den Bayreuther Festspielen.

Die Stärken von Bonn als UN-Stadt, der Exzellenz-Universität Bonn, dem Beethoven-Haus als weltweit führendem Beethoven-Forschungszentrum, den zahlreichen nationalen und internationalen Musik-Institutionen vor Ort und den Möglichkeiten der städtischen Kultureinrichtungen müssen für dieses Ziel systematisch erschlossen und zusammengeführt werden. Dazu sollte auch das Netzwerk genutzt werden, das sich spartenübergreifend zum Beethoven-Jubiläum gebildet hat. Wir regen dafür eine bei der Oberbürgermeisterin angesiedelte Steuerungsgruppe an, in der staatliche und private Institutionen zusammengeführt werden.

 

2) Das Beethovenfest auf der nationalen und internationalen Bühne verankern

Nachdem die Stadt 1993 das Beethovenfest durch die Streichung aller Zuschüsse beerdigt hatte, waren es die BÜRGER FÜR BEETHOVEN, die mit ihrem Beethoven-Marathon für die Wiederbelebung sorgten. Von ihnen kam auch die Idee, das Beethovenfest als GmbH neu zu organisieren und damit auf ein solideres Fundament zu stellen. Träger sind die Stadt Bonn (2/3) und die Deutsche Welle (1/3).

Jetzt gilt es, das bisher über die Deutsche Welle indirekte Engagement des Bundes durch eine direkte Beteiligung an der GmbH zu verfestigen und zugleich das Land Nordrhein-Westfalen einzubinden. Die Satzung der Bayreuther Festspiele GmbH bietet hier ein interessantes Modell. Das strukturelle Engagement von Bund und Land beim Beethovenfest ergibt sich aus der herausragenden Rolle Beethovens als Botschafter der Kulturnation Deutschland. Für die daraus folgende Verantwortung des Bundes für die nationale Beethovenpflege bietet neben dem Beethoven-Haus das Beethovenfest ein ideales Forum. 

3) Als Bürgerzentrum der Musik einen zukunftsfähigen Beethoven-Campus entwickeln

Als Beethoven-Stadt braucht Bonn einen angemessenen Konzertsaal. Dass dafür die Chance auf ein im Bau privat finanziertes und im Betrieb wesentlich vom Bund getragenes Beethoven-Festspielhaus vergeben wurde, war eine der folgenreichsten Fehlentscheidungen der jüngeren Stadtgeschichte.

Der Sanierungs- oder Neubaubedarf der Oper Bonn bietet die Chance, nochmal neu über einen Beethoven-Campus als Bürgerzentrum nachzudenken, in dem Oper, Konzert und Education-Projekte und bürgernahe Musikvermittlung über die Klassik hinaus unter einem Dach vereint werden.  Deshalb begrüßen wir es, dass sich Rat und Verwaltung durchgerungen haben, vor einer Entscheidung über die Zukunft des Operngebäudes ein Gutachten einzuholen, um „die Gebäude intensiv mit Blick auf ihren derzeitigen Zustand zu untersuchen, um die Sanierungsfähigkeit festzustellen". 

Angesichts der Erfahrungen mit den Fehlentscheidungen bei der Beethovenhalle, wo die „Sanierungsfähigkeit“ nicht geprüft worden war, plädieren die BÜRGER FÜR BEETHOVEN statt einer Sanierung des Operngebäudes für einen Neubau: Mit einem modernen integrierten Opern- und Konzertsaal könnten ein vielfältiges Musikangebot etabliert, moderne Standards der Umweltverträglichkeit erfüllt und niedrigere Betriebskosten sichergestellt werden.

Deshalb sollten neben dem Gutachten über die „Sanierungsfähigkeit“ des alten Operngebäudes auch die Optionen für einen Neubau und ggf. Ausweichspielstätten geprüft werden. Sofern für einen Neubau ein Standort in der Nähe der Beethovenhalle infrage kommt, könnte eine Mitnutzung der alten Mehrzweckhalle für eine Neuausrichtung der Bauplanung berücksichtigt werden. Dafür  sollte sich die Stadt vom gescheiterten Konzept der denkmalgerechten Totalsanierung verabschieden: Die Stornierung noch nicht verbauter Aufträge und die Umsetzung einer stark abgespeckten Sanierung würde nicht nur weitere Kostenexplosionen und endlose Zeitverzögerungen verhindern, sondern auch Möglichkeiten für eine neue Verwendung im Dienst eines Beethoven-Campus als Bürgerzentrum der Musik neben einem modernen Konzert- und Opernsaal eröffnen. Als  Mehrzweckhalle kann die Beethovenhalle die  Anforderungen eines modernen Konzertsaales nicht erfüllen.

4) Bonns Sichtbarkeit als Beethovenstadt erhöhen

In Bonn wird immer noch an viel zu wenigen Stellen sichtbar, dass Beethoven hier 22 Jahre gelebt und gearbeitet hat. Das Beethoven-Haus, das Beethoven-Denkmal und der Beethoven-Rundgang sind hier wichtige Elemente, aber es muss mehr dazu kommen. So sollte die Stadt Bonn

  • alle Straßenschilder mit Beethoven-Bezug mit erläuternden Straßenzusatzschildern versehen.
  • den Taufeintrag für Beethoven  im Kirchenbuch der Remigiuskirche, der im Depot des Stadtarchiv aufbewahrt wird, dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich machen, z. B. als Dauerleihgabe für die Dauerausstellung im Beethoven-Haus.
  • eine zentrale Website mit einem Beethoven-Kalender führen, in dem über alle Veranstaltungen und Angebote mit Beethoven-Bezug in Bonn und der Region jeweils aktualisiert informiert wird, ergänzt z. B. auch um entsprechende Flyer.
  • einen jährlichen Beethoven-Tag auf dem Bonner Marktplatz veranstalten, ähnlich wie  den Tag der internationalen Begegnung oder den Tag der Bildung und den UN-Tag.
  • den Beethoven-Kopf auf den Verkehrsampeln über den Stadtbezirk Bonn hinaus auf das gesamte Stadtgebiet ausdehnen.
  • ihr Corporate Design um eine grafische Beethoven-Darstellung (wie beispielsweise auf den Ampeln) ergänzen, denn der Slogan „Freude – Joy – Joie – Bonn“ ist in seinem Beethoven-Bezug zu verkopft  und spricht nicht wie seinerzeit der Bonner Kussmund auch die Emotionen an.
  • bei zentralen Großereignissen wie Rhein-in-Flammen oder dem Weihnachtsmarkt mit einem städtischen Beethoven-Stand vertreten sein.
  • einen jährlichen Beethoven-Tag mit allen städtischen Einrichtungen, vor allem an den Schulen und  Kitas initiieren.

5) Auf europäischer Ebene einen internationalen Beethoven-Preis etablieren, der in Bonn verliehen wird

Ludwig van Beethoven fasziniert nicht nur rund um den Erdball die Menschen mit seiner Musik, sondern er steht auch mit seiner Haltung für Humanität und Völkerverständigung. Es ist kein Zufall, dass der Schlusschor seiner 9. Sinfonie nicht nur als Europahymne zum Symbol dafür wurde. Die Europäische Union sollte deshalb gemeinsam mit der Bundesrepublik Deutschland einen Beethoven-Preis stiften, der regelmäßig in seiner Geburtsstadt verliehen wird. Das internationale Renommee des Aachener Karlspreises ist dafür ein gutes Modell.    

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='253' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2022-03-28_um_16.32.34.png' border=0 alt='Um die Profilierung Bonns zur Beethovenstadt nachhaltig'>
2022-04-10 10:00:00
<![CDATA[Bei der Wiederaufstellung des Beethoven-Denkmals]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9331 auf dem Bonner Münsterplatz sollte nach Vorstellungen der BÜRGER FÜR BEETHOVEN eine erneuerte Stiftungsurkunde mit Informationen zur Beethovenstadt heute eingelassen werden. Das hat der Vorsitzende des vereins der Bonner Oberbürgermeisterin vorgeschlagen. Das Denkmal wird zur Zeit restauriert und soll im August wieder aufgestellt sein. Die 1845 u. a. von Queen Victoria und Franz Liszt unterschriebene Stiftungsurkunde, die damals im Denkmal "eingemauert" werden sollte, ist nicht mehr auffindbar.

 

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Erneuerte Stiftungsurkunde
für Beethoven-Denkmal

Vorschlag der BÜRGER FÜR BEETHOVEN 

In einem Brief an die Bonner Oberbürgermeisterin Katja Dörner haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN vorgeschlagen, bei der Wiederaufstellung des Beethoven-Denkmals auf dem Bonner Münsterplatz im Sockel eine Kassette mit wichtigen Dokumenten zur Beethovenstadt Bonn einzulassen. Der Vorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: „Die 1845 u. a. von Queen Victoria und Franz Liszt unterschriebene Urkunde ist nicht mehr auffindbar. Wir sollten aber der Nachwelt etwas zur heutigen Beethovenstadt hinterlassen, denn die nächste Denkmalrestaurierung steht nach menschlichem Ermessen erst in zwei Generationen an.“

Nach seiner Enthüllung am 12. August 1845 war das Beethoven-Denkmal nur 1963-1965 wegen des Baus der Münsterplatz-Garage entfernt und restauriert worden. Schon damals hatte man vergeblich nach der „Stiftungsurkunde“ gesucht. Diese war nach Zeitzeugenberichten angeblich im Denkmal „eingemauert“. Sie war auch nicht zu finden, als das Denkmal im Januar für eine erneute Restaurierung abgebaut wurde. Es befindet sich zur Zeit in einer Fachwerkstatt und soll im August wieder aufgestellt werden.

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN schlagen nun vor, bei der Wiederaufstellung eine Kassette einzufügen, die wichtige Dokumente aus der Beethovenstadt heute für die Nachwelt enthält. Dazu könnte nach Meinung des Beethoven-Vereins insbesondere die Beethoven-Familie beitragen: z. B. das Beethoven-Haus mit einem Faksimile der Stiftungsurkunde für das Denkmal und einer digitalisierten Fassung der bisher erschienen Ausgaben der Beethoven-Gesamtausgabe, das Beethoven-Orchester mit seinen Einspielungen der Sinfonien, das Beethovenfest mit einer Dokumentation seiner Geschichte,  die JubiläumsGmbH mit der Dokumentation der 2020-Aktivitäten und die Bürger für Beethoven mit einer Dokumentation der Bürgeraktion „Unser Ludwig“ und des Treffens von Mitliedern der Familie Beethovens im Sommer 2019 in Bonn.

Im Schreiben Eisels heisst es dazu: „Man könnte dazu auch eine neue Denkmalurkunde erstellen, die von den Vertretern der Beethoven-Familie und der Oberbürgermeisterin unterzeichnet ist. Dies alles hätte das Ziel, künftigen Generationen Informationen auch als ein Bekenntnis Bonns als Beethovenstadt zu hinterlassen. Da das Denkmal (hoffentlich) erst wieder in vielen Jahrzehnten restauriert werden muss, könnte eine solche Kassette ein generationsübergreifender Gruß sein.“

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='258' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Denkmal-schwebend-cut.jpeg' border=0 alt='Bei der Wiederaufstellung des Beethoven-Denkmals'>
2022-04-07 10:00:00
<![CDATA[Ein Konzert des ukrainischen Jugendsinfonieorchesters ist mit]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9304 Ihrer Spende beim Beethovenfest 2022 realisierbar. Das Orchester wurde 2017 beim Bonner Beethovenfest gegründet. Viele der jungen Musiker sind jetzt auf der Flucht vor Putins Angriffskrieg. Um ihnen zu helfen, hat das Beethovenfest Bonn eine Spendenaktion gestartet, die die Bürger für Beethoven unterstützen.

 
 
Die Spendenaktion können Sie hier unterstützen.
 
 
Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.
 
 

Spendenaktion für ukrainisches Jugendorchester

Bürger für Beethoven unterstützen Aktion des Beethovenfestes 

2017 wurde bei einem Konzert beim Beethovenfest das Ukrainische Jugendsinfonieorchester gegründet, das seitdem für 12 bis 22-jährige Musiker aus der gesamten  Ukraine Ausbildungsplattform und musikalische Heimat geworden ist. Als Orchester war es international unterwegs und trat  mit renommierten Dirigenten und Solisten auf. 

Jetzt sind viele der jungen Musiker auf der Flucht vor Putins Angriffskrieg. Deshalb hat sich beim Beethovenfest eine Initiative gegründet, um die Musiker wieder zusammenzubringen, ihnen Probemöglichkeiten zu eröffnen und  u. a. ein Konzert beim Beethovenfest 2022 zu realisieren. 

Den entsprechenden Spendenaufruf unterstützen auch die Bürger für Beethoven. Der Vorsitzende Stephan Eisel bittet die Bonnerinnen und Bonner dafür um Unterstützung: „Bitte setzen Sie durch Ihre Spende aus der Beethovenstadt Bonn ein Zeichen der Solidarität mit den jungen, ukrainischen Musikern und gegen Putins Angriffskrieg.“ 

Das Solidaritätskonzert ist für den 29. August 2022 im Rahmen des Eröffnungswochenendes des Beethovenfests 2022 in der Bonner Oper geplant und soll von der Deutschen Welle international übertragen werden. Mit der Aktion für die Durchführung des Konzertes soll auch das weitere Bestehen des Orchesters gesichert werden. Für die Durchführung des Konzertes werden vor allem für Reisekosten und Unterbringung ca. 30.000 € benötigt. Das Beethovenfest Bonn organisiert dieses Konzert selbstverständlich pro bono und die Oper stellt ihre Räume unentgeltlich zur Verfügung.

Alle Spenden über den Zielbetrag hinaus gehen ebenso wie alle Einnahmen des Konzertes direkt und ohne Abzug das ukrainische Jugendsinfonieorchester. Eine Teilnahme an der Spendenaktion ist über die Homepage der Bürger für Beethoven www.buerger-fuer-beethoven.de möglich. Spendenquittungen sind erhältlich.

 

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='213' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2022-03-18_um_13.18.25.png' border=0 alt='Ein Konzert des ukrainischen Jugendsinfonieorchesters ist mit'>
2022-04-01 10:00:00
<![CDATA[Am 12. Juni 2022 erhält Knut Hanßen erhält den Beethoven-Ring,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9193 den die BÜRGER FÜR BEETHOVEN unter den fünf jüngsten Solisten des Bonner Beethovenfestes 2021 vergeben haben, die ein Werk von Beethoven interpretierten. Der Pianist reagierte auf die Auszeichnung „völlig überrascht und überwältigt“: „Der Beethoven-Ring ist ein wunderbares Symbol dafür, dass meine Zuneigung und Leidenschaft für Beethovens Musik in den Konzerten für die Zuhörerschaft erlebbar geworden ist, was mich ungemein freut." Katen für das Konzert zur Ring-Verleihung können Sie hier kaufen.

 

Karten für das Ring-Konzert am 12. Juni 2022 um 19 Uhr im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses erhalten Sie hier.

 

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken

 

Das Programm des Konzertes

Ludwig van Beethoven
Sonate in c-moll, op. 13 ("Sonate pathétique") 1. Grave - Allegro di molto e con brio 2. Adagio cantabile 3. Rondo. Allegro

Johannes Brahms
Scherzo in es-moll, op. 4

Ringverleihung
Pause

Johann Sebastian Bach
Italienisches Konzert in F-Dur, BWV 971
1. [ohne Tempobezeichnung]
2. Andante
3. Presto

Ludwig van Beethoven
Sonate in F-Dur, op. 10 Nr. 2
1. Allegro
2. Allegretto
3. Presto

 

 

Knut Hanßen erhält den Beethoven-Ring 2021

Der BEETHOVEN-RING 2021 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN geht an den 29-jährigen Kölner Pianisten Knut Hanßen. Das teilte der Vorsitzende des Beethoven-Vereins Stephan Eisel mit: „Mit Knut Hanßen zeichnen wir einen Pianisten aus, der wegen seines wachen Spiels mit klarer Authenzität weithin geschätzt wird. Beim Beethovenfest 2021 faszinierte er die Zuhörer mit seiner Interpretation von Ludwig van Beethovens Klaviersonate Nr. 13 Es-Dur op. 27/1 (»Sonata quasi una fantasia).“ Hanßen, der bei der letzten International Telekom Beethoven Competition Bonn 2019 Semifinalist war, ist der 17. Träger des Beethoven-Rings, den 2004 erstmals Gus­tavo Dudamel erhalten hat.

Knut Hanßen reagierte auf die Auszeichnung „völlig überrascht und überwältigt“: „Ich fühle mich sehr geehrt, so viel Vertrauen und Unterstützung der Bürger für Beethoven geschenkt zu bekommen.  Der Beethoven-Ring ist ein wunderbares Symbol der weiteren Vertiefungen meiner langjährigen Beziehungen zum Kulturleben der Stadt Bonn - und auch ein Zeichen, dass meine Zuneigung und Leidenschaft für Beethovens Musik in den Konzerten für die Zuhörerschaft erlebbar geworden ist, was mich ungemein freut.“ 

Der Beethoven-Ring wurde in einer Abstimmung der 1.730 Mitglieder der BÜR­GER FÜR BEETHOVEN unter den fünf jüngsten Solisten des Bonner Beethovenfestes 2021 vergeben, die ein Werk von Beethoven interpretierten. Wie Eisel mitteilte, fiel das Votum in diesem Jahr so knapp aus wie noch nie: „Knut Hanßen erhielt nur eine Stimme mehr als der englische Klarinettist Julian Bliss.“ Auf den weiteren Plätzen folgten die Sopranistin Sara Gouzy und die Pianisten Tomoti Sakata und Cunmo Yin.

Der 1992 in Köln geborene Pianist Knut Hanßen erhielt seine Ausbildung bei Sheila Arnold und Wolfram Schmitt-Leonardy. Er absolvierte auch ein Studium für Orchesterdirigieren bei Marcus Bosch, Alexander Liebreich und Bruno Weil. Neben regelmäßigen Konzerten u. a. im Beethoven-Haus Bonn absolvierte er zahlreiche Wettbewerbe. Unter anderem gewann er den 1. Preis beim Jeunesses International Piano Competition Dinu Lipatti, Bukarest 2016, den 2. Preis beim Karlrobert-Kreiten-Klavierwettbewerb 2017 und beim James Mottram International Piano Competition in Manchester 2018 sowie mit den Bach-Sonderpreis beim International Piano Competition Rina Sala Gallo in Monza 2018.

Der Beethoven-Ring der BÜRGER FÜR BEETHOVEN wird ihm im Frühsommer 2022 im Rahmen eines Konzertes im Kammermusiksaal des Bonner Beethoven-Hauses verliehen werden. Zunächst erhält am 6. November im Beethoven-Haus - Corona-bedingt um ein Jahr verzögert- die Sopranistin Nicola Heinecker der Beethoven-Ring 2019. Karten für das Konzert sind an den üblichen Vorverkaufsstellen und bei Bonn-Ticket erhältlich.

Bisherige Träger des Beethoven-Rings sind der Dirigent Gustavo Dudamel (2004), die Geigerinnen Julia Fi­scher (2005) und Lisa Ba­tiashvili (2006), der Cellist Giorgi Kharadze (2007), die Pianisten Lauma Skride (2008) und Teo Gheorghiu (2009), der Geiger Sergei Khachatryan (2010), der Hornist Premysl Vojta (2011), der Oboist Philippe Tondre (2012), die Geigerin Ragnhild Hemsing (2013), die Fagottistin Sophie Dartigalongue (2014), der Cellist Nicolas Altstaedt (2015) sowie die Pianisten Filippo Gorini (2016), Pianist Igor Levit (2017), Kit Armstrong (2018) und Nicola Heinecker (2019). 2020 wurde Corona-bedingt kein Beethoven-Ring verliehen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='221' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Knut_Hanssen_-_c_Sihoo_Kim_-schnitt.jpg' border=0 alt='Am 12. Juni 2022 erh&auml;lt Knut Han&szlig;en erh&auml;lt den Beethoven-Ring,'>
2022-03-28 10:00:00
<![CDATA[Am 3. Juli 2022 erinnert das achte Musikfrühstück]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9307 in der Godesberger Redoute daran, dass dort im Juli 1792 Joseph Haydn Ludwig van Beethoven begegnet ist. Damals richteten die Musiker des Bonner kurfürstlichen Orchesters in Godesberg -  "einem Lustorte nahe bei Bonn" - ein Frühstück aus. Karten für die Veranstaltung am 3. Juli können Sie hier erwerben.

 

Bei einem reichhaltigen Frühstücksbuffet erinnern die BÜRGER FÜR BEETHOVEN am 3. Juli 2022 um 11 Uhr mit Musik und Zeitzeugenberichten an Haydns Begegnung mit Beethoven 1792. Der Eintritt kostet - incl. Brunch - 50 €. Karten können Sie hier erwerben.

 

Das musiklaische Programm wird mit vor allem in Bonn komponierten Liedern von Beethoven gestaltet von Frederik Schauhoff (Bariton) und Austėja Valušytè (Klavier). Die Moderation übernimmt Stephan Eisel.

 

 

aus: Stephan Eisel, Beethoven - die 22 Bonner Jahre, Bonn 2020:

Als Haydn in der zweiten Juliwoche 1792 aus London kommend zu seinem zweiten Besuch in Bonn eintraf, war der Kurfürst bereits abgereist. Die Frankfurter Frag= und Anzeige=Nachrichten meldeten am 10. Juli 1792, dass Max Franz in der Stadt Quartier genommen habe, um am 14. Juli in Vertretung von Papst Pius VI. im dortigen Dom seinen Neffen Franz II. zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches zu proklamieren. Sein Bruder Leopold II. war nach nur zwei Jahren auf dem Kaiserthron im März gestorben. Max Franz reiste von der Kaiserkrönung nach Mainz, wo vom 19. bis 21. Juli ein Fürstentag stattfand.

Joseph Haydn, der im Gefolge des Kurböhmischen Wahlbotschafters Fürst von Esterházy an der Kaiserkrönung teilnahm, ist spätestens am 13. Juli ebenfalls in Frankfurt eingetroffen. An diesem Tag kündigte das Frankfurter Staats-Ristretto ein Konzert mit einem neu erfundenen Instrument an, „das schon die größten Kenner mit dem lautesten Beyfall bewundert haben“. Diese Meldung findet sich fast wortgleich am selben Tag in den Frankfurter Frag= und Anzeige=Nachrichten. Dort ist in der Ausgabe vom 24. Juli auch zu lesen, dass zu den Bewunderern dieser neuen „Harmonica cœlestina“ auch „der große Capellmeister Haiden“ zählte.

In den Tagen zuvor war Haydn in Bonn, wo er vermutlich am 10. Juli Simrock traf.  In Abwesenheit des Kurfürsten luden die Musiker des Orchesters – vielleicht als Gegen- einladung zum Abendessen 18 Monate zuvor – den Meister zum Frühstück vermutlich in die neue Redoute in Godesberg ein.

Den kleinen Ort mit etwa 350 Einwohnern hatte man erst 1790 wegen der besonderen Qualität der dortigen Mineralquelle aufzuwerten begonnen. In diesem Jahr hatte Ferdinand Wurzer, Bruder von Beethovens Schulfreund Joseph Wurzer, seine viel beachtete Physikalisch-Chemische Beschreibung der Mineralquelle zu Godesberg bey Bonn vorgelegt und Kurfürst Max Franz dort die erste Badesaison eröffnet. In diesem Zusammenhang hatte er den Bau eines Redoutenhauses  angekündigt.

Es verwundert deshalb nicht, dass Franz Gerhard Wegeler später schrieb:

„Als Haydn zuerst aus England zurükkam, ward ihm vom Kurfürstlichen Orchester ein Frühstück in Godesberg, einem Lustorte nahe bei Bonn, gegeben. Bei dieser Veranlassung legte ihm Beethoven eine Cantate vor, welche von Haydn besonders beachtet und ihr Verfasser zu fortdauerndem Studium aufgemuntert wurde

Bei dem Treffen wurde offenbar Beethovens Unterricht bei Haydn in Wien verabredet.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='190' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2022-03-24_um_09.38.21.png' border=0 alt='Am 3. Juli 2022 erinnert das achte Musikfr&uuml;hst&uuml;ck'>
2022-03-28 10:00:00
<![CDATA[„Wenn sich Wort und Ton bei Beethoven treffen“ war am 26. März]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9268 Thema eines Gesprächskonzert, mit dem BÜRGER FÜR BEETHOVEN in Kooperation mit dem Beethoven-Haus-Bonn des Jahrestages des ersten öffentlichen Auftritts von Ludwig van Beethoven 1778 und seines Todestages 1827 gedachten. Den Abend gestalteten mit einer phantastischen Aufführung Valentin Ruckebier, der spontan für erkrankten Frederick Schauhoff eingesprungen war, und Austėja Valušytė am Klavier. Begrüßt hatte Malte Boecker, Direktor des Beethoven-Hauses, die Moderation lag bei Stephan Eisel.

Auf dem Programm standen u. a. die Beethoven-Lieder 

Adelaide, Op. 46

Flohlied, Op. 75

Elegie auf den Tod eines Pudels, WoO 110

Der freie Mann, WoO 117

Urians Reise um die Welt, Op. 52,1

An die ferne Geliebte, Op. 98

Zu Aufführung durch Austėja Valušytė kam auch ReLudium, eine Komposition von Valentin Ruckebier für das Projekt "250 piano Pieces for Beethoven" von Susanne Kessel.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='233' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Valusyte-Ruckebier-26-maerz-22.jpg' border=0 alt='„Wenn sich Wort und Ton bei Beethoven treffen" war am 26. M&auml;rz'>
2022-03-24 10:00:00
<![CDATA[Statt 191 Mio € für die Sanierung der alten Beethovenhalle]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9303 plädieren die BÜRGER FÜR BEETHOVEN für einen Neuanfang und bei der Oper statt einer Sanierung für einen Neubau: Mit einem modernen integrierten Opern- und Konzertsaal könnten ein vielfältiges Musikangebot etabliert, moderne Standards der Umweltverträglichkeit erfüllt und niedrigere Betriebskosten sichergestellt werden.

 

 

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„Statt 191 Mio € für die Beethovenhalle radikales Abspecken der Sanierung“

Bürger für Beethoven fordern Neuanfang ohne Denkverbote, zweifeln an der Sanierungsfähigkeit der Oper und plädieren für einen Beethoven-Campus als neues Bürgerzentrum der Musik 

Die jetzt bekannt gewordenen neuen Kostensteigerungen bei der Sanierung der Beethovenhalle geben nach Überzeugung des Vorsitzenden der Bürger für Beethoven Stephan Eisel Anlass, die „Sinnhaftigkeit des Projektes“ neu zu überdenken: „Die Kosten haben sich seit dem Sanierungsbeschluss Ende 2015 von 60 Mio € auf 191 Mio € mehr als verdreifacht. Das sind Mehrkosten von ca. 2 Mio € pro Monat und ein Ende ist nicht absehbar. Da darf es keine Denkverbote über das weitere Vorgehen geben und ich plädiere für ein radikales Abspecken der Sanierung und die Aufhebung des Denkmalschutzes für alte Mehrzweckhalle.“

Eisel erinnerte daran, dass bisher nur 40 Prozent der für die Sanierung geplanten Bausumme tatsächlich verbaut sind. Weitere 35 Prozent sind zwar beauftragt, aber noch stornierbar. „Das ist selbst bei ev. Konventionalstrafen billiger als mit der Haltung „Augen zu und durch“ weiter gegen die Wand zu laufen“. Für ein Viertel der prognostizierten Kosten gäbe es noch nicht einmal Ausschreibungen: „Ein radikaler Schnitt ist nicht nur möglich, sondern auch sinnvoll.“

Angesichts der Erfahrungen mit den Fehlentscheidungen bei der Beethovenhalle, plädieren die Bürger für Beethoven auch bei der Oper statt einer Sanierung für einen Neubau: Mit einem modernen integrierten Opern- und Konzertsaal könnten ein vielfältiges Musikangebot etabliert, moderne Standards der Umweltverträglichkeit erfüllt und niedrigere Betriebskosten sichergestellt werden. Deshalb begrüßt es der Verein, dass der Rat beschlossen hat, vor einer Entscheidung über die Zukunft des Operngebäudes ein Gutachten einzuholen, um dessen „Sanierungsfähigkeit“ zu untersuchen. Das sei bei der Beethovenhalle leider versäumt worden.

Neben dem Gutachten über die „Sanierungsfähigkeit“ des alten Operngebäudes sollten Rat und Verwaltung jetzt aber auch konkret die Optionen für einen Neubau prüfen. Eisel erinnerte daran, dass 2015 für ein bereits baufertig geplantes neues Beethoven-Festspielhaus 75 Mio € veranschlagt worden waren: „Die Neubaukosten hätten also deutlich weniger als die Hälfte der Sanierungskosten betragen und wegen der privaten Finanzierung vor allem durch die Deutsche Post noch nicht einmal von der Stadt getragen werden müssen.“

Sofern für einen Neubau ein Standort in der Nähe der Beethovenhalle infrage käme, könnte eine Mitnutzung der alten Mehrzweckhalle für eine Neuausrichtung berücksichtigt werden. Auch deshalb sollte sich die Stadt vom gescheiterten Konzept der denkmalgerechten Totalsanierung verabschieden: Die Stornierung noch nicht verbauter Aufträge und die Umsetzung einer stark abgespeckten Sanierung würde nicht nur weitere Kostenexplosionen und endlose Zeitverzögerungen verhindern, sondern auch Möglichkeiten für eine neue Verwendung im Dienst eines Beethoven-Campus als Bürgerzentrum der Musik neben einem modernen Konzert- und Opernsaal eröffnen. Als  Mehrzweckhalle könne die Beethovenhalle die  Anforderungen eines modernen Konzertsaales sowieso nicht erfüllen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='239' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2022-03-18_um_10.34.01.png' border=0 alt='Statt 191 Mio f&uuml;r die Sanierung der alten Beethovenhalle'>
2022-03-19 10:00:00
<![CDATA[In der zehnten Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9294 geht es um Beethovens erste Wien-Reise 1787, bei der wohl Mozart traf, aber sich auf seiner Station in Augsburg auch mit der Pianistinnen Nanette von Schaden und Nannette Stein anfreundete, die er Jahre später in Wien wiedertraf. In Augsburg erreichte ihn wohl auch die Nachricht von der schweren Krankheit seiner Mutter, die ihn zur Rückkehr nach Bonn veranlasste. Seine - wie Beethoven selbst schrieb "gute liebenswürdige mutter, meine beste freundin" verstarb am 17. Juli 1787.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.  

Die erste Folge der Serie zu Beethovens Großvater finden Sie hier.

Die zweite Folge der Serie zu Beethovens Eltern finden Sie hier.

Die dritte Folge der Serie zu Beethovens Taufkirche finden Sie hier.

Die vierte Folge der Serie zu den Wohnungen der Beethovens in Bonn finden Sie hier.

Die fünfte Folge der Serie zu Beethovens Schulzeit finden Sie hier.

Die sechste Folge der Serie zum Breuningschen Haus finden Sie hier.

Die siebte Folge zu Beethovens Lehrern finden Sie hier.

Die achte Folge zu Beethovens Lehrern finden Sie hier.

Die neunte Folge zum Wendejahr 1784 finden Sie hier

 

Mehr über die 22 Bonner Jahre von Ludwig van Beethoven erfahren Sie hier.

Weitere Publikationen der BÜRGER FÜR BEETHOVEN finden Sie hier.  

 
]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='248' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2022-03-11_um_10.22.46.png' border=0 alt='In der zehnten Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"'>
2022-03-10 10:00:00
<![CDATA[BÜRGER FÜR BEETHOVEN und BEETHOVENFEST solidarisieren]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9284 sich mit dem bewegenden Appell des ukrainischen Jugendsinfonieorchester gegen den Angriffskrieg des russischen Präsidenten Putin: "Wir, das Jugendsinfonieorchester der Ukraine mit Musikerinnen und Musikern im Alter von 12 bis 22 Jahren aus 32 Städten der Ukraine rufen im Namen unserer Familien alle Regierungen der europäischen Staaten auf, der Ukraine mit entschlossenem Handeln, mit Militär und strengtesten Sanktionen zur Seite zu stehen und unsere Mörder zu stoppen." 2017 war das Jugendsinfonieorchester zu Gast beim Beethovenfest.

 

Mehr Informationen zum Besuch des ukrainischen Jugendsinfonieorchester beim Beethovenfest 2017 finden Sie hier.

 

Mehr Informationen zum ukrainischen Jugendsinfonieorchester finden Sie hier.

 

Beethovenfest und Bürger für Beethoven solidarisieren sich mit dem Jugendsinfonieorchester der Ukraine

Die "Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH" und die "Bürger für Beethoven" unterstützen gemeinsam einen bewegenden Aufruf, den das ukrainische Jugendsinfonieorchester gegen den Angriffskrieg des russischen Präsidenten Putin veröffentlicht hat. Das Orchester mit Musikern im Alter von 12 bis 22 Jahren aus 32 Städten der Ukraine war 2017 zu Gast beim Beethovenfest. In seinem Appell ruft das Orchester "im Namen unserer Familien alle Regierungen der europäischen Staaten auf, der Ukraine mit entschlossenem Handeln zur Seite zu stehen und unsere Mörder zu stoppen." Der Beethoven-Verein und das Beethovenfest haben den Aufruf "als Zeichen der Solidarität" auf ihrer Homepage veröffentlicht.

Dazu sagte der Intendant des Beethovenfestes Steven Walter: „Im Jahr 2017 wurde im Rahmen des Campus-Projektes von Beethovenfest und Deutscher Welle das Jugendsinfonieorchester der Ukraine gegründet. Gemeinsam mit Oksana Lyniv und dem Bundesjugendorchester fanden Konzerte in Lviv, Kiew, Bonn und Berlin statt. Das Campus-Projekt versteht sich seit jeher als Begegnungs- und Friedensprojekt. Um so mehr denken wir in diesen Tagen an unsere ukrainischen Freund*innen, die aufgrund dieser abscheulichen Invasion um ihr Leben und ihre Zukunft fürchten."

Der Vorsitzende der Bürger für Beethoven, Stephan Eisel, fügte hinzu: "Der Krieg, den Putin gegen das ukrainische Volk vom Zaun gebrochen hat, steht in direktem Widerspruch zum friedlichen Miteinander und der Humanität, für die sich Beethoven immer eingesetzt hat und für die seine Musik so wirkmächtig steht. Mit den jungen ukrainischen Musikern fordern wir das sofortige Ende der Gewalt und die Achtung der Freiheit der Menschen in der Ukraine."

 

Der Aufruf des Jugendorchester der Ukraine und seiner Dirigentin Oksana Lyniv hat folgenden Wortlaut:

"Am 24.02.2022 hat die russische Armee nachts von der Krim, den Ost-Gebieten und der weißrussischer Grenze die Ukraine mit schweren Waffen attackiert. Russland bombt die Ukraine – die Grenzgebiete, die Großstadte, die Flughäfen, die Depots, die wichtigsten Militäriobjekte. Damit sind Putins wahre Absichten klar und offen zu Tage getreten: er will einen unabhängigen Staat vernichten, eine Nation mit eigener Kultur, Sprache, Geschichte, und Identität. 

Unsere Entwicklung als europäischer Staat, an der wir seit der Unabhängigkeit vor 30 Jahren arbeiten und für die wir mit dem Maidan (Revolution of Dignity) einen teueren Preis bezahlt haben, ist jetzt in Lebensgefahr. Die Welt sieht endlich das wahre Gesicht Russlands, ein zynisches Land von Betrug und Gewalt und leider weit entfernt von einem Idealbild als Land der Kunst und des Humanismus. Die alle Weltrechte verachtende Annexion der Krim und direkte, gezielte Unterstützung des Krieges in der Donbas-Region war schon grausam, das jetziges Ziel ist aber die ganze Ukraine.  

In den letzten Jahrzenten seiner Regierung hat der Diktator in Russland ein Polizeistaat aufgebaut - aber das werden die Ukrainer nie werden! Sie wollen jetzt das ukrainische Militär und die Großstädte vernichten, um später dort russische Marionetten einzusetzen. Aber das werden sie nie schaffen. Weil wir da sind – eine neue starke Generation, die keine Gewalt mehr ertragen wird! Jetzt endlich wachen alle auf, auch wer noch in postsowjetischen Erinnerungen geträumt hat. Der wahre Bruder steht nicht mit dem Gewehr vor deiner Tür, es ist ein Mörder. Nun muss die ganze Welt die Prüfung für die nach zwei Weltkriegen geschaffenen Gesetze ablegen und muss die Ukraine in der blutigen Schlacht mitten in Europa verteidigen. 

Wir, das Jugendsinfonieorchester der Ukraine mit Musikerinnen und Musikern im Alter von 12 bis 22 Jahren aus 32 Städten der Ukraine rufen im Namen unserer Familien alle Regierungen der europäischen Staaten auf, der Ukraine mit entschlossenem Handeln, mit Militär und strengtesten Sanktionen zur Seite zu stehen und unsere Mörder zu stoppen. Wir selber werden nie aufgeben mit allen Kräften, mit Kunst, mit Musik und den richtigen Werten unsere Heimat und den Weltfrieden verteidigen." 

Von Orchestermusikern wurden folgende Statements veröffentlicht:

„Putin glaubt, dass er uns einschüchtern und zum Schweigen bringen kann. Wir werden das Gegenteil beweisen.“
Andrii Bendus, Flötist, Lwiw

„Ich erinnere mich, dass 2015 meine Lehrerin eine Geigenstunde absagen musste, weil Kampfflugzeuge flogen. Heute haben mich Kampfflugzeuge geweckt. Ich bin eine Musikerin, die diese Musik nicht hören möchte, sondern ewige Klassiker wie Bach, Lyatoshynsky und Mozart. Und zwar in meiner freien Heimat.“
Kateryna Misko, Geigerin, Kropywnytsky

„Heute hat Russland mein Land angegriffen. Meine Heimatstadt Dnipro und unsere Hauptstadt Kiew, die Stadt, in der ich jetzt lebe und studiere. Auch andere Städte des Landes sind jetzt in Lebensgefahr. Granaten fliegen, die Menschen können nicht nach draußen gehen… alle müssen fliehen. Ich spiele Bratsche und liebe Musik sehr und möchte keine Granatengeräusche hören und solche schreckliche Nachrichten lesen. Helfen Sie also bitte unserem Land und unseren Menschen. Wir wollen Frieden und haben ihn immer gewollt.“  
Uliana Scharina, Bratsche, Dnipro 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='230' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2022-02-27_um_08.30.21.png' border=0 alt='B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN und BEETHOVENFEST solidarisieren'>
2022-02-27 10:00:00
<![CDATA[Zu Beethovens 22 Bonner Jahren wurden]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8971 anlässlich des 250. Geburtstages des Komponisten zwei Bücher veröffentlicht. Verfasser ist der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel. Im Verlag Beethoven-Haus ist mit bebilderten 550 Seiten Beethoven - Die 22 Bonner Jahre als auführliche Studie erschienen. Einen Überblick mit englischer Übersetzung bietet auf 128 Seiten incl. englischer Übersetzung Beethoven in Bonn (Edition Lempertz)

 

Beide Bücher sind im Buchhandel, insbesondere im Shop des Beethoven-Hauses, Bonngasse 21, 53111 Bonn erhältlich und können hier online bestellt werden:

Stephan Eisel
Beethoven - Die 22 Bonner Jahre
550 Seiten, 34,90 €
Zur Bestellung bitte hier klicken.

Stephan Eisel
Beethoven in Bonn
128 Seiten (mit engl. Übersetzung)8,90 €
Zur Bestellung bitte hier klicken.


Das jeweilige Inhaltsverzeichnis finden Sie hier:
 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-BB_(1).jpg' border=0 alt='Zu Beethovens 22 Bonner Jahren wurden'>
2022-02-07 10:00:00
<![CDATA[In der neunten Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9273 geht es um das Schlüsseljahr 1784. Es begann mit dem "Jahrtausendhochwasser", das die Familie Beethoven in Rheingasse in Lebensgefahr brachte. Im Frühjahr war der Herrscherwechsel ein Glücksfall für Beethoven: Der neue Kurfürst Max Franz war musikbegeistert und stellte den jungen Musiker zum 1. Juli offiziell als Musiker der kurfürstlichen Hofkapelle an: Beethoven war im Alter von 13 Jahren Berufsmusiker geworden.

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.  

Die erste Folge der Serie zu Beethovens Großvater finden Sie hier.

Die zweite Folge der Serie zu Beethovens Eltern finden Sie hier.

Die dritte Folge der Serie zu Beethovens Taufkirche finden Sie hier.

Die vierte Folge der Serie zu den Wohnungen der Beethovens in Bonn finden Sie hier.

Die fünfte Folge der Serie zu Beethovens Schulzeit finden Sie hier.

Die sechste Folge der Serie zum Breuningschen Haus finden Sie hier.

Die siebte Folge zu Beethovens Lehrern finden Sie hier.

Die achte Folge zu Beethovens Lehrern finden Sie hier.

 

Mehr über die 22 Bonner Jahre von Ludwig van Beethoven erfahren Sie hier.

Weitere Publikationen der BÜRGER FÜR BEETHOVEN finden Sie hier.  

 
]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='238' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2022-02-06_um_10.51.31.png' border=0 alt='In der neunten Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"'>
2022-02-06 10:00:00
<![CDATA[In 16 Folgen des "Beethoven-Talk im Internet"]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8972 unterbreiten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ein Angebot für alle, die sich auch in Zeiten eingeschränkten persönlicher Begegnungen zum Ludwig van Beethoven informieren wollen. In den Aufzeichungen der Zoom-Vorträge von Stephan Eisel geht es vor allem um Beethovens 22 Bonner Jahre. Grundlage ist die ausführliche Untersuchung, die er mit 550 Seiten zum Bonner Beethoven im Verlag Beethoven-Haus  veröffentlicht hat. 

 

Weitere Informationen zu den Büchern über den Bonner Beethoven finden Sie hier.

 

Folge 1:
ÜBER BEETHOVEN IN BONN SCHREIBEN
mit Stephan Eisel (23. Februar 2021)

Folge 2:
BEETHOVENS BONN
mit Stephan Eisel (11. März 2021)

Folge 3:
DIE BEETHOVENS IN BONN
mit Stephan Eisel (31. März 2021)

Folge 4:
GEBURT, KINDHEIT UND DAS SCHLÜSSELJAHR 1784
mit Stephan Eisel (15. April 2021)

Folge 5:
DIE ERSTE WIEN-REISE UND DIE KRISE DER FAMILIE
mit Stephan Eisel (28. April 2021)

Folge 6:
BEETHOVENS BONNER FREUNDE
mit Stephan Eisel 
(12. Mai 2021)

Folge 7:
HAYDN IN BONN - BEETHOVEN IN WIEN
mit Stephan Eisel 
(2. Juni 2021)

Folge 8:
BEETHOVENS BONNER MUSIKLEHRER
mit Stephan Eisel (22. Juni 2021)

Folge 9:
BEETHOVEN ALS PIANST UND ORGANIST IN BONN
mit Stephan Eisel (13. Juli 2021)

Folge 10:
BEETHOVEN ALS BONNER ORCHESTERMUSIKER
mit Stephan Eisel (10. August 2021)

Folge 11:
BEETHOVENS BONNER KOMPOSITIONEN 1781 - 1786
mit Stephan Eisel 
(6. September 2021)

Folge 12:
BEETHOVENS BONNER KOMPOSITIONEN
1789 - 1792
mit Stephan Eisel (5. Oktober 2021)

Folge 13:
DIE BONNER WURZELN DER ODE AN DIE FREUDE
mit Stephan Eisel 
(8. November 2021)

Folge 14:
"IM AUSLANDE GEPRIESEN, BEI UNS KAUM GEEHRT"
mit Stephan Eisel 
(20. November 2021)

Folge 15:
DAS BEETHOVEN-DENKMAL ALS WENDEPUNKT UND DIE RETTUNG DES GEBURTSHAUSES
mit Stephan Eisel 
(14. Dezember 2021)

Folge 16
DIE BEETHOVENFESTE UND DAS KONZERTSAAL-PROBLEM
mit Stephan Eisel 
(12. Januar 2022)

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='228' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2022-01-17_um_11.37.22.png' border=0 alt='In 16 Folgen des "Beethoven-Talk im Internet"'>
2022-01-17 10:00:00
<![CDATA[Zum 75. Geburtstag ihres langjährigen Mitgliedes Peer Steinbrück]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9257 haben sich die BÜRGER FÜR BEETHOVEN bewi dem ehem. Bundesfinanzminister und nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten für sein besonderes Engagement für die Beethoven-Pflege bedankt: "Peer Steinbrück ist ein überzeugter Bürger für Beethoven." Unvergessen ist u. a. sein leidenschaftlicher Einsatz für ein Beethoven-Festspielhaus.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='207' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2022-01-06_um_18.31.52.png' border=0 alt='Zum 75. Geburtstag ihres langj&auml;hrigen Mitgliedes Peer Steinbr&uuml;ck'> 2022-01-10 10:00:00 <![CDATA[Das Bonner Beethoven-Denkmal wurde am 5. Januar 2022]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9256 zum zweiten Mal in seiner fast 177-jährigen Geschichte vom Sockel geholt, um es zu restaurieren. Am 12. August 1845 wurde das Bonner Wahrzeichen von Franz Liszt enthüllt. 1963 musste es wegen des Baus der Tiefgarage unter dem Münsterplatz einige Zeit weichen. Jetzt steht bis zum Sommer 2022 eine grundlegende Restaurierung an. Insgesamt rund 6,6 Tonnen Gewicht wurden dafür bewegt: die Statue wiegt rund 3,2 Tonnen, die Sockelverkleidung (Postament) rund 3,4 Tonnen.  

Alles Wissenswerte zur Entstehungsgeschichte des Bonner Beethoven-Denkmals, das es ohne den Einsatz vor allem von Robert Schumann und Franz Liszt nicht gäbe, finden Sie hier.

Zur Restaurierung teilte die Bonner Stadtverwaltung mit:
Wie sich bei den Begutachtungen im Herbst 2020 gezeigt hatte, hat sich auf den Stellen des Denkmals, welche der Sonne ausgesetzt sind, eine Korrosion ausgebreitet. Schmutz und Wasser können so ungehindert eindringen, damit erhöht sich das Risiko einer Korrosion im Innenbereich deutlich. Diese Schäden sind für Betrachter des Denkmals kaum beziehungsweise nicht erkennbar, müssen jedoch dringend behoben werden, um weitere Schäden zu verhindern.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='258' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Denkmal-schwebend-cut.jpg' border=0 alt='Das Bonner Beethoven-Denkmal wurde am 5. Januar 2022'>
2022-01-06 10:00:00
<![CDATA[Wie sich unsere Arbeit im Spiegel der Presse]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=6149 darstellt, dokumentiert unserePressespiegel für das zweite Halbjahr 2021. Dem Satzungsauftrag der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, "die Musik Ludwig van Beethovens und sein Andenken zu pflegen", kommen wir auch durch unsere Öffentlichkeitsarbeit nach. Hier finden Sie alle unsere Pressespiegel seit 2013. Sie dokumentieren die Medienberichterstattung über unsere Arbeit wider und unsere Presseerklärungen im vollständig Wortlaut.

 


Pressespiegel 2. Halbjahr 2021

 

Pressespiegel 1. Halbjahr 2021

 

Pressespiegel 2. - 4. Quartal 2020

 

Pressespiegel 1. Quartal 2020

 

Pressespiegel 4. Quartal 2019

 

Pressespiegel 3. Quartal 2019

 

Pressespiegel 2. Quartal 2019

 

Pressespiegel 1. Quartal 2019

 

Pressespiegel 4. Quartal 2018

 

Pressespiegel 3. Quartal 2018

 

Pressespiegel 2. Quartal 2018

 

Pressespiegel 1. Quartal 2018

 

Pressespiegel 4. Quartal 2017

 

Pressespiegel 3. Quartal 2017

 

Pressespiegel 2. Quartal 2017

 

Pressespiegel 1. Quartal 2017

 

Pressespiegel 4. Quartal 2016

 

Pressespiegel 3. Quartal 2016

 

Pressespiegel 2. Quartal 2016

 

Pressespiegel 1. Quartal 2016

 

Pressespiegel 4. Quartal 2015

 

Pressespiegel 3. Quartal 2015

 

Pressespiegel 2. Quartal 2015

 

Pressespiegel 1. Quartal 2015

 

Pressespiegel 4. Quartal 2014

 

Pressespiegel 3. Quartal 2014

 

Pressespiegel 2. Quartal 2014

 

Pressespiegel 1. Quartal 2014

 

Pressespiegel 4.Quartal 2013

 

Pressespiegel 3. Quartal 2013

 

Pressespiegel 2. Quartal 2013

 

 

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='276' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2022-01-01_um_13.39.13.png' border=0 alt='Wie sich unsere Arbeit im Spiegel der Presse'>
2022-01-04 10:00:00
<![CDATA[2021 war ein Beethoven-Jahr des Übergangs zwischen]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9251 dem Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 250. Geburtstag des Komponisten und der weiteren Arbeit am Profil Bonns als Beethovenstadt. Der Beethoven-Rundgang mit 22 Stationen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis, die Erweiterung des Beethoven-Hauses und wichtige Publikationen zu Beethovens 22 Bonner Jahren sind dabei nachhaltige Beethoven-Bausteine, auf denen man aufbauen kann.

 

 

Hier finden Sie Informationen zu den Aktivitäten der BÜRGER FÜR BEETHOVEN 2021

Pressespiegel 2. Halbjahr 2021 

Pressespiegel 1. Halbjahr 2021

 

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2021 als „Beethoven-Jahr des Übergangs“
Bürger für Beethoven ziehen Bilanz und sehen Zukunftsauftrag

Als ein „Beethoven-Jahr des Übergangs“ bezeichnete Stephan Eisel, Vorsitzender die BÜRGER FÜR BEETHOVEN das abgelaufene Jahr 2021: „Das Beethoven-Jubiläum ist abgeschlossen, Corona hat seinen Würgegriff beim Kulturleben etwas gelockert und jetzt geht es darum, an nachhaltigen Strukturen für Bonns Profil als Beethovenstadt weiterzuarbeiten.“

Das Jubiläumsjahr 2020 wegen der Corona-Krise zu verlängern, halten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN auch rückblickend für die richtige Entscheidung. Es habe sich trotz aller Corona-Einschränkungen gezeigt, wieviel Beethoven-Potential Bonn habe. Daraus ergebe sich jetzt der „Zukunftsauftrag für Bonn als Beethovenstadt“. Der von dem Beethoven-Verein lange geforderte Beethoven-Rundgang mit 22 Stationen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis, die Erweiterung des Beethoven-Hauses und wichtige Publikationen zu Beethovens 22 Bonner Jahren seien „nachhaltige Beethoven-Bausteine, auf denen man aufbauen müsse.“  Eisel kündigte für Anfang 2022 ein Arbeitsprogramm seines Vereins „für Bonns nachhaltige Profilierung zur Beethovenstadt“ an: „Es wäre fatal, wenn Bonn jetzt wieder in einen Beethoven-Schlaf verfällt. Der Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten darf kein Endpunkt sein, sondern muss zum Aufbruchssignal für die Beethovenstadt Bonn werden.“

In Rat und Verwaltung sieht Eisel „Ansätze“ mehr für Bonn als Beethovenstadt zu tun, aber es dürfe „hier durchaus mehr Elan geben“. Der Beethoven-Verein begrüßt es, dass der Rat ein Gutachten in Auftrag gegeben hat, um die „Sanierungsfähigkeit“ der Oper zu prüfen: „Für uns ist ein neues Bürgerzentrum für Kultur als „Beethoven-Campus“  erheblich sinnvoller als die teure Sanierung maroder Altbauten. Ein Neubau hätte niedrigere Betriebskosten, könnte moderne Standards der Umweltverträglichkeit erfüllen und mit einem modernen integrierten Opern- und Konzertsaal ein vielfältiges Musikangebot etablieren.“

Zu den Lichtblicken im abgelaufenen Jahr gehören für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN die “immer wieder frischen kreativen Ideen“ von Generalmusikdirektor Dirk Kaftan und des Beethoven-Orchesters, die einen ständig neuen Blick auf Beethovens Musik eröffnen. Positiv sei auch, dass das Beethovenfest nach der Pause 2020 wieder habe stattfinden können. Für ihre siebenjährige Arbeit als Intendantin habe man sich bei Nike Wagner bedankt. Mit ihrem Nachfolger Steven Walter stehe man in engem Austausch, denn für die Zukunft des Beethovenfestes sei es wichtig, jetzt die Chance des Neuanfangs zu nutzen.

Aus dem Vereinsleben der letzten zwölf Monate erinnerte Eisel besonders an die Spendenaktion für die Flutopfer. Man habe auch Geld zurückgelegt, um jetzt beim Wiederaufbau dessen zu helfen, was für die Beethovenpflege wichtig ist. 2021 konnte der Beethoven-Verein wieder seinen Jugendwettbewerb BEETHOVEN BONNSIS durchführen und den renommierten BEETHOVEN-RING verleihen. Außerdem wurde bürgerschaftliches Beethoven-Engagement mit dem GÖTTERFUNKEN ausgezeichnet, der traditionelle BEETHOVEN-SCHAUFENSTER-WETTBEWERB und die Gedenkveranstaltung am Jahrestag der Enthüllung des Beethoven-Denkmals durchgeführt sowie die neue Reihe BEETHOVEN-TALK IM INTERNET etabliert. Erstmals erinnerte der Verein mit einer Kranzniederlegung auch an den Todestag der Mutter Beethovens.

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN verzeichneten 2021 fast 100 Neueintritte und starten damit auch ins neue Jahr mit über 1700 Mitgliedern. Zu den Neu-Mitgliedern gehören auch die Bundestagsabgeordneten Jessica Rosenthal (SPD) und Nicole Westig (FDP). Mit Sebastian Hartmann (SPD), Alexander Graf Lambsdorff (FDP), Norbert Röttgen (CDU) und Lisa Winkelmeier-Becker (CDU) gehören damit „als starke Beethoven-Lobby“ jetzt sechs Vereinsmitglieder dem neuen Bundestag an.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='204' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven-farbig-schnitt.jpg' border=0 alt='2021 war ein Beethoven-Jahr des &Uuml;bergangs zwischen'>
2021-12-31 10:00:00
<![CDATA[In einer Bilanz zum Beethoven-Jubiläum 2020/2021]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9241 betonen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN, dass es sich bei den Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag des großen Komponisten um ein Aufbruchssignal für die Profilierung Bonns zur Beethovenstadt handeln muss. Ein dürfe nicht bei einem einmaligen Feuerwerk bleiben , sondern es müssten nachhaltige Strukturen geschaffen werden. Dazu gehöre auch ein angemessener Konzertsaal für die Musik Beethovens in der Stadt, in der er nicht zur geboren, sondern 22 Jahre gelebt und gearbeitet hat - länger als Mozart in Salzburg. Ausserdem bleibe es ein Ziel Bund und Land strukturell stärker beim Beethovenfest einzubinden.

 

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Beethoven-Jubiläum als Aufbruchssignal für Bonn als Beethovenstadt
Bürger für Beethoven wollen nachhaltige Strukturen statt einmaliges Feuerwerk

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sehen in der Bilanz des Beethoven-Jubiläums 2020/2021 einen Zukunftsauftrag. Das sagte der Vorsitzende Stephan Eisel zum Ende des wegen der Corona-Krise verlängerten Jubiläumsjahres: „Die Jubiläumsfeierlichkeiten litten zwar unter den Corona-Einschränkungen, haben aber zugleich verdeutlicht, wieviel Potential Bonn hat, wenn man jetzt nachhaltige Strukturen für Bonn als Beethovenstadt schafft.“ So hat sich nach Beobachtung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN fast überall die Einsicht durchgesetzt, dass Beethoven eine globale Dimension hat, mit der weltweit der Blick auf Bonn gelenkt werden kann. Das internationale Medienecho auf das Beethoven-Jubiläum habe vielen die Augen geöffnet.

Dabei wertet es der Beethoven-Verein als besonderen Erfolg, dass die Bürgeraktion „Unser Ludwig“ mit den Statuen von Ottmar Hörl, die die BÜRGER FÜR BEETHOVEN bereits im Frühjahr 2019 gemeinsam mit city-marketing-bonn durchgeführt hatten, „mit über 75.000 Besuchern auf dem Münsterplatz die eigentliche Eröffung des Jubiläumsjahres“ und das bestimmende Fotomotiv des Jubiläums in den nationalen und internationalen Medien war. Auch überall in der Stadt sei der „lächelnde Ludwig“ zu sehen und Bonn so als Beethovenstadt sichtbarer geworden: "Wieder einmal war es nicht eine städtische, sondern eine bürgerschaftliche Initiative, die den Takt vorgab."

Als weitere Leuchttürme des Jubiläums sehen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN die Umsetzung des von ihnen geforderten und konzeptionierten Beethoven-Rundgangs mit 22 Stationen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis und die von dem Verein angestoßenen Publikationen zu Beethovens 22 Bonner Jahren: „Das sind Beethoven-Bausteine, die über den Tag hinaus bleiben.“ 

Eisel lobte die Beethoven-JubiläumsGmbH: "Es war richtig, dass die Jubiläumsfeierlichkeiten wegen der Corona-Einschränkungen verlängert wurden." So konnte auch das 2020 ausgefallene Beethovenfest 2021 nachgeholt werden. Besonderer Dank gebühre dem Bund, der die JubiläumsGmbH trotz mancher kommunaler Zögerlichkeiten auf den Weg gebracht habe. „Das war insbesondere das Verdienst von Günter Winands, Amtschef bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie Aufsichtsratsvorsitzender der Beethoven Jubiläums GmbH.“ Auch die Leistung Malte Boecker in seiner Doppelfunktion als Direktor des Beethoven-Hauses und künstlerischer Geschäftsführer der Jubiläums-GmbH sei besonders anzuerkennen.

Jetzt gilt es nach Meinung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN die vielen Netzwerke, die rund um die Beethoven-Aktivitäten entstanden sind, auch für die Zukunft zu nutzen, damit die Beethoven-Jubiläumsfeierlichkeiten kein einmaliges Feuerwerk bleiben: „Bonn braucht nachhaltige Strukturen, wenn es sich dauerhaft als Beethovenstadt profilieren will.“ Dazu gehöre es auch, das Beethovenfest durch eine strukturelle Beteiligung von Land und Bund "unabhängiger von den Höhen und Tiefen lokaler Kulturpolitik zu machen." Mit dem neuen Intendanten des Beethovenfestes, Steven Walter, ist der Beethoven-Verein dabei in engem Austausch. Für die Zukunft des Beethovenfestes sei es wichtig, dass dort die Chance des Neuanfangs genutzt wird.

Eine offene Wunde bleibt nach Auffassung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN das Fehlen eines angemessenen Konzertsaals in der Beethovenstadt Bonn: „Das anhaltende Desaster um die Beethovenhalle zeigt, dass die Verhinderung des Beethoven-Festspielhauses durch die Bonner Kommunalpolitik eine der gravierendsten Fehlentscheidung in der jüngeren Stadtgeschichte war.“ Der Beethoven-Verein begrüßt es, dass der Rat endlich ein Gutachten in Auftrag gegeben hat, um die „Sanierungsfähigkeit“ der Oper zu prüfen: „Für uns ist ein neues Bürgerzentrum für Kultur als „Beethoven-Campus“  erheblich sinnvoller als die teure Sanierung maroder Altbauten. Ein Neubau hätte niedrigere Betriebskosten, könnte moderne Standards der Umweltverträglichkeit erfüllen und mit einem modernen integrierten Opern- und Konzertsaal ein vielfältiges Musik- und Bühnenangebot etablieren.“

Eisel kündigte für Anfang 2022 ein Arbeitsprogramm seines Vereins „für Bonns nachhaltige Profilierung zur Beethovenstadt“ an: „Es wäre fatal, wenn Bonn jetzt wieder in einen Beethoven-Schlaf verfällt. Der Abschluss der Jubiläumsfeierlichkeiten darf kein Endpunkt sein, sondern muss zum Aufbruchssignal für die Beethovenstadt Bonn werden.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='334' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven2020_schnitt(9).jpg' border=0 alt='In einer Bilanz zum Beethoven-Jubil&auml;um 2020/2021'>
2021-12-18 10:00:00
<![CDATA[Wenn Beethovens Musik von Extremisten instrumentalisiert wird,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9242 muss das auf den entschiedenen Widerspruch aller stoßen, die sich der Pflege von Beethovens Erbe und seiner Musik verpflichtet sehen. Deshalb haben sich sich die BÜRGER FÜR BEETHOVEN der Erklärung gegen die Verwendung von Beethovens Musik in extremistischen Kontexten“ angeschlossen, die das Bonner Beethoven-Haus mit verschiedenen internationalen Partnerorganisationen veröffentlicht hat. Dazu sagte der Vorsitzende Stephan Eisel: "Beethovens Einsatz für Humanität und Verständigung der Menschen untereinander ist das exakte Gegenteil von Extremismus, der Hass unter den Menschen säen will."

 

 

 

 

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]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='305' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2021-12-15_um_11.16.46.png' border=0 alt='Wenn Beethovens Musik von Extremisten instrumentalisiert wird,'>
2021-12-16 10:00:00
<![CDATA[Beethovens "Fantasie für Klavier, Chor und Orchester in c-moll op. 80]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9216 entstand als Schlußstück einer großen Akademie, die der Komponist am 22. Dezember 1808 ausrichtete.  Mit dem Text der Chorfantasie war Beethoven nicht zufrieden und gab seinem Verleger freie Hand "vielleicht einen anderen Text" zu "unterlegen". Der ehemalige DDR-Kulturminister Johannes R. Becher 1951 und der frühere Bundestagspräsident Norbert Lammert 2020 kamen dieser Aufforderung nach. Damit befasst sich ein Beitrag von Stephan Eisel für die Zeitschrift "Musik&Kirche".

 

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]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='256' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2021-11-17_um_08.14.06.png' border=0 alt='Beethovens "Fantasie f&uuml;r Klavier, Chor und Orchester in c-moll op. 80'>
2021-12-14 10:00:00
<![CDATA[In der achten Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9232 geht es um Hoforganist Christian Gottlob Neefe, der Beethovens wichtigster Lehrer in dessen 22 Bonner Jahren war. Neefe war damals ein weithin bekannter Komponist, profilierter Musikschriftsteller und engagierter Anhänger des Gedankenguts der Aufklärung. Er brachte Beethoven die Kompositionen von Johann Sebastian Bach näher und vermittelte die Kontakte zum Druck und zur Verbreitung der ersten Werke Beethovens durch Verlage in Mannheim und Speyer.

 

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Die erste Folge der Serie zu Beethovens Großvater finden Sie hier.

Die zweite Folge der Serie zu Beethovens Eltern finden Sie hier.

Die dritte Folge der Serie zu Beethovens Taufkirche finden Sie hier.

Die vierte Folge der Serie zu den Wohnungen der Beethovens in Bonn finden Sie hier.

Die fünfte Folge der Serie zu Beethovens Schulzeit finden Sie hier.

Die sechste Folge der Serie zum Breuningschen Haus finden Sie hier.

Die siebte Folge zu Beethovens Lehrern finden Sie hier.

 

Mehr über die 22 Bonner Jahre von Ludwig van Beethoven erfahren Sie hier.

Weitere Publikationen der BÜRGER FÜR BEETHOVEN finden Sie hier. 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='288' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2021-12-04_um_17.15.50.png' border=0 alt='In der achten Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"'>
2021-12-04 10:00:00
<![CDATA[Die Preisträger des BEETHOVEN BONNENSIS Wettbewerbs 2021]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9211 wurden am 20. November im Kammermusikal des Beethoven-Hauses in Bonn im Rahmen eines Preisträgerkonzertes ausgezeichnet. Preisträger sind die Pianisten Johnny Li und Alejandro Gonzalez-Gerwig und das Amida-Trio mit Kei Kashiwabara, Antonia Mütze und  Clara Schmidek. 

Die Beethoven Bonnensis Preisträger 2021: 

Solo-Preis
Johnny Li, Klavier (16)
Das Video zum Auftritt von Johnny Li finden Sie hier.

Solo-Preis und Beethoven-Interpretation
Alejandro Gonzalez-Gerwig, Klavier (14)
Das Video zum Auftritt von Alejandro Gonzalez-Gerwig finden Sie hier

Ensemble Preis und Sonderpreis für Neue Musik (Gestiftet von Susanne Kessel)
Amida-Trio
Kei Kashiwabara, Violine (18), Antonia Mütze, Viola (17), Clara Schmidek, Cello (17) 
Das Video zum Auftritt des Amida-Trio finden Sie hier.

 

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]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='230' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven-Bonnensis-Titel_-sachnitt.png' border=0 alt='Die Preistr&auml;ger des BEETHOVEN BONNENSIS Wettbewerbs 2021'>
2021-12-01 10:00:00
<![CDATA[Neue CDs mit "250 piano pieces for Beethoven"]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9229 sind unsere CD-Empfehlung für den Dezember 2021. Das Projekt der Bonner Pianistin, die auch Mitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN ist, gehört zu den herausragenden Beiträgen zum Beethoven-Jubiläumsjahr 2020. Susanne Kessel hatte dazu seit 2013 Komponisten rund um den Erdball gebeten, Klavierstücke mit Beethoven-Bezug beizusteuern. Wie immer überzeugt Susanne Kessel bei den Aufnahmen durch ihre spieltechnische Brillianz und berührende Interpretationskunst, mit der sie jedes einzelne Stück dieses Projektes auslotet.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='329' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Kessel-home.jpg' border=0 alt='Neue CDs mit "250 piano pieces for Beethoven"'> 2021-12-01 10:00:00 <![CDATA[Der Bonner Beethoven in Wort und Ton war Thema]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9230 einer besonderen Matinee zu der die BÜRGER FÜR BEETHOVEN und das BEETHOVEN-HAUS in den Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses eingeladen haben. Dabei stellte der Pianist Dmitry Gladkov seine auf historischen Instrumenten im Beethoven-Haus genommene CD „Origins – Beethovens Jugendwerke“ vor. Stephan Eisel steuerte dazu Informationen aus seinem Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" bei.

Galdkov spielte mehrere Stücke aus seiner CD, die Beethoven in Bonn komponiert hat, darunter die zweite Kurfürsten-Sonate und eine Klavierfassung des Ritterballetts.

Zugleich berichtete Stephan Eisel aus seinem im Verlag Beethoven-Haus erschienenen Buch „Beethoven – Die 22 Bonner Jahre“.

Moderiert wird das Gesprächskonzert von  Prof. Dr. Christine Siegert, der Leiterin des Forschungszentrum Beethoven-Archiv im Beethoven-Haus Bonn. Sie stellte auch das Buch von Eisel vor.

Die Matinee war vom Direktor des Beethoven-Hauses Maltes Boecker eröffnet worden. 

Den Text von Christine Siegert zur Vorstellung des Buchs "Beethoven - die 22 Bonner Jahre" von Stephan Eisel können Sie hier ausdrucken.

Zur CD "Origins - Beethovens Jugendwerke" von Dmitry Gladkov erfahren Sie hier.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='197' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Gladkov-Eisel-28-11-2021.jpg' border=0 alt='Der Bonner Beethoven in Wort und Ton war Thema'>
2021-12-01 10:00:00
<![CDATA[Endlich erhielt die Sopranistin Nicola Heinecker den Beethoven-Ring,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9180 den sie schon 2019 gewonnen hat. Seit 2004 zeichnen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN junge aufstrebende Musiker mit dem BEETHOVEN-RING aus. Preisträger wird jeweils eine der fünf jüngsten Künstlerpersönlichkeiten die beim Beethovenfest ein Werk Beethovens interpretieren. Darüber entscheiden die Vereinsmitglieder durch eine Abstimmung. Wegen Corona war das  "Ring-Konzert" im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses mit Nicole Heinecker erst am 6. November 2021 möglich. Dort erhielt sie vom Vorsitzenden der BÜRGER FÜR BEETHOVEN endlich ihren Beethoven-Ring.

Die 1996 geborene Sopranistin Nicola Heinecker begann 2011 eine Ausbildung zur staatlich geprüften Chorleiterin an der Berufsfachschule für Musik in Krumbach. Nach dem erfolgreichen Abschluss begann sie 2013 das Gesangstudium bei Siegfried Jerusalem an der Hochschule für Musik in Nürnberg, das sie 2017 erfolgreich abgeschlossen hat. Daran schloß sich ein Masterstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Mario Hoff an. 

Nicola Heinecker trat bisher mit Hauptrollen in den Mozart-Opern „Idomeno“ und „Bastien und Bastienne“ sowie der modernen Oper „Anoia“ von Gordon Kampe und in „Das schlaue Füchslein“ von Leoš Janáček hervor. Konzerte mit ihrem Lied-Duo-Partner Pedro Sperandio führten sie u. a. nach Paris, Sao Palo und Rio de Janeiro. Ihr Repertoire erstreckt sich dabei von Robert Schumann über Franz Schubert bis hin zu Leonard Bernstein und Heitor Villa-Lobos. 

Sie wurde am Klavier von Pedro Sperandio begleitet.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='254' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Heinecker-sperandio-04-schnitt.jpg' border=0 alt='Endlich erhielt die Sopranistin Nicola Heinecker den Beethoven-Ring,'>
2021-11-06 10:00:00
<![CDATA[Dass die Bonner Stadtverwaltung ein Gutachten zur Bausubstanz]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9201 der Oper will, erhöht die Chancen für einen Beethoven-Campus. In der Vorlage für den Rat steht: "Bevor überhaupt die Sanierung begonnen werden kann, ist es erforderlich, die Gebäude intensiv mit Blick auf ihren derzeitigen Zustand zu untersuchen, um die Sanierungsfähigkeit festzustellen..." Damit ist klar: Ohne „Sanierungsfähigkeit“ (und die ist unwahrscheinlich) steht ein Neubau an. 

 

 

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Beethoven-Verein für Gutachten zur Bausubstanz bei Oper

„Faktencheck erhöht Chance für Neubau und Beethoven-Campus“

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN begrüßen es, dass Stadtverwaltung und Ratsfraktionen vor einer Entscheidung über die Sanierung des alten Operngebäudes ein Gutachten über die Bausubstanz einholen wollen. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: „Wir freuen uns, dass man offenbar aus den Fehlern bei der Beethovenhalle lernen will und zuerst alle Fakten prüft, bevor man entscheidet. Bei der Ablehnung des privat finanzierten Festspielhauses zugunsten der Sanierung der maroden Beethovenhalle war genau das leider unterblieben. Es wäre sinnvoll, wenn zeitgleich mit einem Gutachten über die alte Bausubstanz auch die Kosten für einen Neubau ermittelt würden, damit man dann schnell entscheidungsfähig ist, wenn die Prüfung der Bausubstanz zeigt, dass eine Sanierung unvernünftig wäre.“ Eisel hält ein solches Ergebnis für wahrscheinlich.

Die Mitgliederversammlung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN – dem Verein gehören 1750 Mitglieder  an – hatte schon 2017 für den Neubau eines integrierten Konzert- und Opernsaals plädiert und sich das Konzept eines Beethoven-Campus zu eigen gemacht. Ziel ist ein neues „Bürgerzentrum der Kultur“ für Oper, Konzerte aller Sparten und Events verschiedener Art, in das sich eine abgespeckte  Beethovenhalle einbinden ließe. So wäre nach Meinung des Beethoven-Vereins auch die „klaffende Wunde“ eines fehlenden Konzertsaals in der Beethovenstadt zu schließen, was mit der Beethovenhalle als veraltete Mehrzweckhalle mit überholter Akustik nicht möglich sei. Ein solches Konzept hatte auch die besten Noten im Actori-Gutachten erhalten, das die Stadt 2018 beauftragt hatte.

Nach Meinung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN ist ein „neues Bürgerzentrum für Kultur“ erheblich sinnvoller als die teure Sanierung maroder Altbauten: „Ein Neubau hätte niedrigere Betriebskosten, könnte moderne Standards der Umweltverträglichkeit erfüllen und mit einem modernen integrierten Opern- und Konzertsaal ein vielfältiges Musik- und Bühnenangebot etablieren.“ Als Beispiel verweist der Verein auf das integrierte Opern- und Konzerthaus, das 2014 in Florenz eröffnet wurde. Für 140 Mio € wurde dort ein Kulturgebäude mit großem Saal (1.800 Plätze), kleinem Saal (1000 Plätze) und einer Freiluftbühne mit 2000 Plätzen errichtet. „Das ist nur ein kleiner Teil der Summe, die für die Sanierung des maroden Operngebäudes und die unveränderte Fortsetzung der Sanierung der Beethovenhalle auf die Stadt zukäme: Man bekäme ein zeitgemäßes Gebäude, und es wäre ein starkes, weit über die Stadtgrenzen hinaus wahrgenommenes Zukunftssignal für die Beethovenstadt Bonn“.

Neben der Prüfung der Bausubstanz des alten Operngebäudes und der Ermittlung der Kosten für einen Neubau plädiert der Beethoven-Vereins auch für eine Kehrwende bei der Beethovenhalle: „Sinnvoll wäre der Abschied vom gescheiterten Konzept der denkmalgerechten Totalsanierung, die Stornierung noch nicht verbauter Aufträge und Umsetzung einer stark abgespeckten Sanierung, um weitere Kostenexplosionen und endlose Zeitverzögerungen zu verhindern.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='167' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven_Campus_Logo_web-kleiner(1)(1).jpeg' border=0 alt='Dass die Bonner Stadtverwaltung ein Gutachten zur Bausubstanz'>
2021-11-02 10:00:00
<![CDATA[Fünf Bürger für Beethoven gehören als Abgeordnete]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9196 dem neuen Deutschen Bundestag an: Sebastian Hartmann (SPD), Alexander Graf Lambsdorff (FDP), Norbert Röttgen (CDU), Jessica Rosenthal (SPD) und Lisa Winkelmeier-Becker (CDU) hbilden im nationalen Parlament  im Bundestag eine starke Beethoven-Fraktion. Dieses Netzwerk wollen die Bürger für Beethoven für konkrete Projekte nutzen und fordern die Aufnahme der nationalen Beethovenpflege in den Koalitionsvertrag.

 

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Fünfköpfige „Beethoven-Fraktion“ im neuen Bundestag

„Beethoven soll Platz im Koalitionsvertrag finden“

Zur Konstituierung des am 26. September gewählten neuen Bundestages wies der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, Stephan Eisel, darauf hin, dass künftig fünf Vereinsmitglieder dem Parlament als Abgeordnete angehören: „ Mit Sebastian Hartmann (SPD), Alexander Graf Lambsdorff (FDP), Norbert Röttgen (CDU), Jessica Rosenthal (SPD) und Lisa Winkelmeier-Becker (CDU) haben wir im Bundestag eine starke Beethoven-Fraktion. Dieses Netzwerk wollen wir auch für konkrete Projekte nutzen.“

So setzt sich der Beethoven-Verein dafür ein, dass Beethoven auch im neuen Koalitionsvertrag einen Platz findet und schlägt vor, dass dort der Satz aufgenommen wird: „Die nationale Beethoven-Pflege bleibt eine dauerhafte Aufgabe der Kulturnation Deutschland.“ Für dieses Anliegen hat Eisel nicht nur bei den Abgeordneten der demokratischen Parteien in Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis und Ahrweiler geworben. Er hat sich damit auch an die Verhandlungsführer von SPD (Carsten Brosda), Grünen (Claudia Roth) und FDP (Otto Fricke) in der Arbeitsgruppe „Kultur und Medien“ der Koalitionsverhandlungen gewandt.

Vor acht Jahren war auf Anregung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN in der Koalitionsvereinbarung für die Wahlperiode 2013 – 2017 die Beethovenpflege erstmals als nationale Aufgabe festgeschrieben worden. Dort hieß es: „Der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven im Jahr 2020 bietet herausragende Chancen für die Kulturnation Deutschland im In- und Ausland. Deshalb ist die Vorbereitung dieses wichtigen Jubiläums eine nationale Aufgabe.“ Das war die Voraussetzung für die Gründung der BTHVN-JubiläumsGmbH und die Mittel, die der Bund für das Beethoven-Jubiläum bereitgestellt hat.

Eisel sagte, dass es jetzt darum gehe, die nationale Beethovenpflege in nachhaltige Strukturen zu überführen. Es dürfe nicht bei einem einmaligen Jubiläumsfeuerwerk bleiben: „Deshalb schlagen wir vor, dass sich Bund (und Land) strukturell (und nicht nur durch Projektmittel) an der Internationale Beethovenfeste Bonn gGmbH beteiligen, die bisher zu 2/3 von der Stadt Bonn und zu 1/3 von der Deutschen Welle getragen wird. Die Satzung der Bayreuther Festspiele GmbH bietet hier ein interessantes Modell.

Außerdem gilt es neue Projekte auf den Weg zu bringen, die Beethoven als herausragenden Botschafter der Kulturnation Deutschland verankern. Dazu könnte z. B. ein internationaler Beethoven-Preis gehören.“

Auch von der Stadt erwartet der Verein eine „nachhaltige Beethoven-Strategie“ für die nächsten Jahre: „Die Erweiterung des Beethoven-Hauses und der von uns durchgesetzte Beethoven-Rundgang sind wichtige Bausteine für die Profilierung Bonns zur Beethovenstadt, aber dabei kann es nicht bleiben.“

Vor allem fehle Bonn ein moderner Konzertsaal. Dieses Defizit könne die Beethovenhalle als Mehrzweckhalle nicht beseitigen – „wann auch immer sie fertig wird.“ Jetzt biete die Debatte um die Zukunft des Opernhauses die Chance, den Fehler zu korrigieren: „Nach den Erfahrungen bei der Beethovenhalle wäre es fahrlässig, bei der Oper wieder eine unkalkulierbare Altbau-Sanierung anzupacken. Ein Neubau würde nicht nur einen modernen integrierten Opern- und Konzertsaal ermöglichen, sondern eröffnet auch die Chance,  als Beethoven-Campus ein modernes offenes Bürgerzentrum der Kultur mit einem vielfältiges Musikangebot  zu etablieren." Eisel begrüßte es, dass die CDU im Rat den Antrag gestellt hat, die Verwirklichung eines solchen Beethoven-Campus ernsthaft zu prüfen: „Wir hoffen, dass sich dem alle Fraktionen anschließen, denn Bonn braucht nach der verpassten Chance eines Festspielhauses einen mutigen Zukunftswurf, um sich nachhaltig als Beethovenstadt zu profilieren.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-MdB.jpg' border=0 alt='F&uuml;nf B&uuml;rger f&uuml;r Beethoven geh&ouml;ren als Abgeordnete'>
2021-10-26 10:00:00
<![CDATA[Zum 20. Mal wurden die Sieger des Schaufensterwettwerbs]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9198 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN im Alten Bonner  Rathaus ausgezeichnet. Oberbürgermeisterin Katja Dörner und der Vorsitzende des Beethoven-Vereins Stephan Eisel verliehen den „Beethoven in Gold“  an das Restaurant „San Telmo“ , den „Beethoven in Silber“ an "Optik Karfanik" und den „Beethoven in Bronze“an das Café Müller-Langhardt. 

 

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Goldener „Beethoven-Oskar“ für Restaurant „San Telmo“
20. Schaufensterwettbewerb der Bürger für Beethoven 

Im Alten Rathaus hat Oberbürgermeisterin Katja Dörner zusammen mit dem Vorsitzenden der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel und Projektleiter Frank Wittwer die Preise beim Schaufensterwettbewerb zum diesjäh­rigen Beethoven­fest verliehen:

Sieger und Gewinner des „Beethoven in Gold“ ist das Restaurant „San Telmo“ aus der Inneren Nordstadt. Das entschied eine unabhängige Jury. Das Sieger-Schaufenster inszeniert kreativ und heiter, sowohl das Beethovenfest und das Festivalmotto „Auferstehen, ja auferstehen“. Das Restaurant wird von der  Familie Parasuthdnan betrieben, die vor über zwanzig Jahren aus Sri Lanka nach Bonn kam.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='206' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Schaufenbster-2021-San-telmo.png' border=0 alt='Zum 20. Mal wurden die Sieger des Schaufensterwettwerbs'>
2021-10-26 10:00:00
<![CDATA[Beethovens 10. Sinfonie wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI)]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9192 nach den Skizzen des Meisters im Auftrag der Deutschen Telekom AG vervollständigt. Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, Stephan Eisel, begrüsst das Experiment und beschreibt zugleich sein Scheitern: "Das digitale Rechenergebnis war im Grunde das Gegenteil von Beethovens Schaffensprinzip. Der Komponist begnügte sich nicht mit Wiederholungen, sondern schuf Neues, das nicht die Addition seines bisherigen Schaffens war, sondern neue Dimensionen eröffnete. Solche bisher unbekannte Einmaligkeit widerspricht dem Baukastenprinzip Künstlicher Intelligenz."

 

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Stephan Eisel

Beethoven lässt sich nicht extrapolieren

Die Deutsche Telekom AG identifiziert sich mit ihrem Unternehmenssitz Bonn und lenkt immer wieder den nationalen und internationalen Blick auf die Stadt. Bonn tut das gut. Anker des Unternehmensengagements sind die Telekom Baskets und Beethoven. So lag es nahe, dass das Unternehmen sich eine Reihe besonderer Geschenke zum Beethoven-Jubiläum 2020 überlegte. Dazu gehörte das Experiment „Beethoven X – The AI Project“ uraufführte. „AI“ steht dabei für „Artificial Intelligence“ (oder KI für „Künstliche Intelligenz), d.h. maschinelles Lernen. Mit dieser Methode wollte man Beethovens 10. Sinfonie vollenden, zu der der Meister nur einige Skizzen hinterlassen hatte.

Daran hatte sich 1988 schon der englische Musikwissenschaftler Barry Cooper versucht. Er ging davon aus, dass verschiedene Skizzen Beethovens für eine Sinfonie gedacht waren und ordnete so 250 Takte einem ersten Satz zu, den er auf dieser Basis fertigstellte. Andere Skizzen für weitere Sätze hielt er nicht für umfangreich genug, um darauf aufzubauen. Aufgeführt wurde Coopers Satz einer 10. Sinfonie in der Londoner Royal Philharmonic Society, die 1817 bei Beethoven zwei Sinfonien in Auftrag gegeben hatte. Davon vollendete er eine, nämlich die Neunte. Der Auftrag kam mit Ferdinand Ries von einem Bonner. Er war einer der Direktoren der Gesellschaft, die der Bonner Johann Peter Salomon 1813 mitbegründet hatte.

Dem Computer überließ man für eine Vollendung der 10. Sinfonie nicht nur die Skizzen Beethovens, sondern fütterte ihn mit allen Beethoven-Kompositionen und tausenden Musikstücken aus Beethovens Zeit. Die Maschine spuckte dann in einem zweijährigen Rechenprozess rund zwei Millionen Noten in unzähligen Phrasen aus, die jedoch immer wieder von Menschen bewertet, ausgesucht und geordnet werden mussten.

So entstand eine Komposition mit zwei Sätzen aus von Beethoven bereits komponierten allenfalls leicht verfremdeten Versatzstücken. Sie klingt wie ein Lego-Häuschen aus Bausteinen, die man schon lange kennt – eine Art Sampler eben. Die maschinelle Aneinanderreihung von Beethoven-Motiven ergibt aber kein Beethoven-Werk. Sie ist nicht aufregend und packend, weil vorhersehbar – das Gegenteil von Beethoven.

So wurde die Ambivalenz  „Künstlicher Intelligenz“ schonungslos offengelegt: Künstlich ist eben nicht künstlerisch, oder man könnte auch sagen: Sehr künstlich – wenig intelligent. Der kreative Prozess des Komponierens lässt sich eben nicht vergleichen mit KI-Domänen wie automatische Rechtsschreibekorrekturen oder Übersetzungsprogramme.

Telekom-Chef Tim Höttges formulierte bei der Uraufführung durch das Bonner Beethoven Orchester am 9. Oktober 2021 im Bonner Telekom-Forum in Anlehnung an die von Beethoven vertonte Ode Schillers die gewagte Vision, dass Mensch und Maschine in Zukunft Brüder werden könnten. Das Beethoven-Experiment zeigte aber vor allem, dass trotz geballter Datenkraft die Maschine die Individualität des Menschen und seine Kreativität nicht erreicht. Künstliche Intelligenz kann nur auf das reagieren kann, womit sie gefüttert wird.  Generalmusikdirektor Dirk Kaftan, der die Uraufführung dirigierte, sagte zu Recht: "Die KI verarbeitet Dinge, die schon passiert sind. Sie verarbeitet die Vergangenheit. Die Frage ist, ob sie etwas originäres Neues schafft, was aus der Seele des Menschen einen Zeitgeist auffängt und daraus ein unverwechselbares Kunstwerk macht – die ist nicht beantwortet mit diesem Projekt. Und da hätte ich meine ganz, ganz großen Zweifel."

Das digitale Rechenergebnis war im Grunde das Gegenteil von Beethovens Schaffensprinzip. Der Komponist überschritt ständig neue Grenzen, er begnügte sich nicht mit Wiederholungen, sondern schuf Neues, das nicht die Addition seines bisherigen Schaffens war, sondern neue Dimensionen eröffnete. Darin liegt die Einmaligkeit von Beethovens Werk – und solche bisher unbekannte Einmaligkeit widerspricht dem Baukastenprinzip Künstlicher Intelligenz.

Es war gut, dass die Deutsche Telekom ein solches Experiment gewagt hat, aber Experimente können eben auch scheitern: Individualität und Kreativität lassen sich in ihrer Singularität nicht in die Zukunft zu extrapolieren. Sie sind nicht vorhersehbar. Das gilt für alle Menschen – und für Beethoven allemal.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/4050538708462.jpeg' border=0 alt='Beethovens 10. Sinfonie wurde mit K&uuml;nstlicher Intelligenz (KI)'>
2021-10-18 10:00:00
<![CDATA[In der siebten Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9189 geht es um um Beethoven Musikunterricht und seine Lehrer: zunächst der eigene Vater Johann van Beethoven, dann Gilles van den Eeden, die Mönche Willibaldus und Hermolaus, Tobias Friedrich Pfeiffer und Franz Georg Rovantini. Hier finden Sie auch die ersten sechs Folgen.

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.  

Die erste Folge der Serie zu Beethovens Großvater finden Sie hier.

Die zweite Folge der Serie zu Beethovens Eltern finden Sie hier.

Die dritte Folge der Serie zu Beethovens Taufkirche finden Sie hier.

Die vierte Folge der Serie zu den Wohnungen der Beethovens in Bonn finden Sie hier.

Die fünfte Folge der Serie zu Beethovens Schulzeit finden Sie hier.

Die sechste Folge der Serie zum Breuningschen Haus finden Sie hier.

 

Mehr über die 22 Bonner Jahre von Ludwig van Beethoven erfahren Sie hier.

Weitere Publikationen der BÜRGER FÜR BEETHOVEN finden Sie hier. 

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='187' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/bratsche.jpeg' border=0 alt='In der siebten Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"'>
2021-10-15 10:00:00
<![CDATA[Die Mitgliederversammlung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN hat]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9179 den Vereinsvorstand mit dem Vorsitzenden Stephan Eisel einstimmig für drei weitere Jahre im Amt bestätigt. Zugleich stellte sich auch der neue Intendant des Beethovenfestes Steven Walter vor. Er sagte, dass das Beethovenfest unter seiner Leitung ein Ort sei solle, wo neue Ideen entstehen, Talente sich zeigen und große Themen auf höchstem musikalischen Niveau angepackt werden. "Dabei ist mir eine zugewandte, inklusive Haltung dem Publikum gegenüber ein zentrales Anliegen.“

 

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Kurzbiographien der Vorstandsmitglieder finden Sie hier.

 

BÜRGER FÜR BEETHOVEN bestätigen Führungsspitze

Stephan Eisel wiedergewählt - Steven Walter stellt sich vor

Bei ihrer Jahreshauptversammlung haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ihren Vorsitzenden Stephan Eisel und seine Stellvertreter Walter Scheurle, Marlies Schmidtmann und Annette Schwolen-Flümann einstimmig bestätigt. Ebenso einstimmig wurden Schatzmeister Robert Ransburg und Solveig Palm als geschäftsführendes Vorstandsmitglied wiedergewählt. Dem 16-köpfigen Vorstand gehören drei neue Mitglieder an.

Bei der Mitgliederversammlung stellte sich auch der neue Intendant des Beethovenfestes Steven Walter vor, der selbst Mitglied ist. Er wies darauf hin, dass gerade der junge, der Bonner Beethoven für große Ideen, Aufbruch und Sturm und Drang stehe: „Das Beethovenfest soll unter meiner Leitung diesen Geist unter heutigen Vorzeichen versprühen: ein Ort, wo neue Ideen entstehen, Talente sich zeigen und große Themen auf höchstem musikalischen Niveau angepackt werden. Dabei ist mir eine zugewandte, inklusive Haltung dem Publikum gegenüber ein zentrales Anliegen – das Beethovenfest soll zu einer offenen, begeisternden Plattform für die ganze Stadtgesellschaft werden.“

In seinem Rechenschaftsbericht knüpfte Eisel daran an und bezeichnete die bessere Verankerung des Beethovenfestes in der Stadtgesellschaft als eine wesentliche Zukunftsaufgabe. Außerdem werde sich der Beethoven-Verein nachdrücklich für eine stärkere Beteiligung von Bund und Land am Beethovenfest einsetzen. „Dazu muss man auch bereit sein, die Strukturen zu modernisieren. Ein Modell dafür könnte die Bayreuther Festspiele GmbH sein."

Außerdem betonte Eisel, dass nach dem Jubiläum 2020 das Thema Beethoven in Bonn nicht wieder ad acta gelegt werden dürfe. Das Jubiläumsjahr dürfe „kein einmaliges Feuerwerk bleiben, sondern muss eine Initialzündung sein, nachhaltige Strukturen zur Profilierung Bonns als Beethovenstadt zu schaffen“. Die Erweiterung des Beethoven-Hauses und der von den Bürgern für Beethoven durchgesetzte Beethoven-Rundgang seien hier erste Bausteine, aber man müsse mehr erreichen. So sei es sinnvoll, endlich einen nationalen Beethovenpreis mit internationaler Ausstrahlung zu etablieren. "Der Aachener Karlspreis ist dafür ein gutes Vorbild."

Das Fehlen eines modernen Konzertsaales ist für die Bürger für Beethoven nach wie vor  ein großes Defizit bei der Profilierung Bonns zur Beethovenstadt. Unter großer Zustimmung der Mitglieder sagte er: "Es war eine der größten Fehlentscheidungen in der jüngeren Stadtgeschichte, das Angebot eines im Bau völlig privat finanzierten und im Betrieb weitgehend vom Bund getragenen Beethoven-Festspielhauses in den Wind zu schlagen und stattdessen über 166 Mio Euro im Millionengrab der Sanierung einer maroden Mehrzweckhalle zu versenken." Jetzt biete die Debatte um die Zukunft des Opernhauses die Chance, den Fehler zu korrigieren. Nach den Erfahrungen bei der Beethovenhalle wäre es fahrlässig, bei der Oper wieder eine unkalkulierbare Altbau-Sanierung anzupacken: "Ein Neubau würde nicht nur einen  modernen integrierten Opern- und Konzertsaal ermöglichen, sondern eröffnet auch die Chance,  ein modernes offenes Bürgerzentrum der Kultur mit einem vielfältiges Musikangebot  zu etablieren."

Dass Zahl der Vereinsmitglieder in der dreijährigen Amtszeit des bisherigen Vorstands trotz der Corona-Pause von 1617 auf  1727 gestiegen ist, betrachtet Eisel als großen Erfolg: „Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN, sind damit nicht nur der größte selbstständige Verein in Bonn und der Region ohne hauptamtliche Geschäftsstelle, sondern im Unterschied zu vielen anderen Vereinen auch auf ständigem Wachstumskurs.“

Neue Vorstandsmitglieder sind die Musikjournalistin Verena Düren-Kölsch, die Direktorin des VHS-Zeckverbandes Voreifel Dr. Barbara Hausmanns und Stephan Masseling, Mitarbeiter der NRW-Akademie für Internationale Politik. Wiedergewählt wurden der Arzt Dr. Stephan Kern, die Geschäftsleiterin der Vertriebs-GmbH des Beethoven-Hauses Julia Kluxen-Ayissi, der städtische Mitarbeiter Arnulf Marquardt-Kuron, Dorika Seib als Schriftführerin, der Vertriebsleiter Hans Christoph Pakleppa, die Geigerin im Beethoven-Orchester Veronika Wehling und der selbstständige Kaufmann Frank Wittwer.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='173' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Eisel-Walter-2021-02(1).jpg' border=0 alt='Die Mitgliederversammlung der B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN hat'>
2021-09-29 10:00:00
<![CDATA[Die Gruppe TaTaTaTa erhielt den Götterfunken 2021]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9154 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Die Initiative „Beethoven zieht durch Bonn“ zieht mit einem aufwändig gestalteten Fahrradanhänger, auf dem die Neon-Leuchtbuchstaben des inzwischen abgerissenen Hotels Beethoven montiert sind, regelmäßig durch Bonner Innenstadt.

 

 

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„Götterfunken“ 2021 für die Bürger-Gruppe TaTaTaTa

Zum fünften Mal verliehen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN einer Institution den „Götterfunken“, die in besonderer Weise über das traditionelle Klassikpublikum hinaus bei Menschen für das Thema Ludwig van Beethoven wirbt. 2021 geht die Auszeichnung Bonner Bürger-Gruppe TaTaTaTa für ihre Initiative „Beethoven zieht durch Bonn“. Mit einem aufwändig gestalteten Fahrradanhänger, auf dem die Neon-Leuchtbuchstaben des inzwischen abgerissenen Hotels Beethoven montiert sind, ziehen die Enthusiasten regelmäßig durch Bonner Innenstadt. Das Hotel stand in unmittelbarer Nähe des langjährigen Wohnhauses der Beethovens in der Rheingasse.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='155' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/b-Goetterfunken21-03.jpg' border=0 alt='Die Gruppe TaTaTaTa erhielt den G&ouml;tterfunken 2021'>
2021-09-13 10:00:00
<![CDATA[In der sechsten Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9119 geht es um die Familie von Breuning, die nach dem Tod seiner Mutter zu Beethovens Ersatzfamilie wurde. Im Breuningsche Haus am Münsterplatz konnte er am Privatunterricht der gleichaltrigen Kinder teilnehmen, die ihm lebenslange Freunde wurden.

 

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Die erste Folge der Serie zu Beethovens Großvater finden Sie hier.

Die zweite Folge der Serie zu Beethovens Eltern finden Sie hier.

Die dritte Folge der Serie zu Beethovens Taufkirche finden Sie hier.

Die vierte Folge der Serie zu den Wohnungen der Beethovens in Bonn finden Sie hier.

Die fünfte Folge der Serie zu Beethovens Schulzeit finden Sie hier.

Mehr über die 22 Bonner Jahre von Ludwig van Beethoven erfahren Sie hier.

Weitere Publikationen der BÜRGER FÜR BEETHOVEN finden Sie hier. 

 
]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='189' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2021-08-15_um_10.41.58.png' border=0 alt='In der sechsten Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"'>
2021-08-15 10:00:00
<![CDATA[Zu Spenden für die Opfer des katastrophalen Hochwassers rufen]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9105 die BÜRGER FÜR BEETHOVEN auf und unterstützen damit die "Sonderaktion Hochwasserhilfe" der Ak­ti­on Weih­nachts­licht  des Ge­ne­ral-An­zei­ger (Spen­den­kon­to: IBAN: DE76 3705 0198 0000 0047 70 bei der Spar­kas­se Köln­Bonn, Stich­wort: Hoch­was­ser­hil­fe). Auch die Familie Beethoven war im Februar 1784 vom Hochwasser betroffen und musste aus ihrer Wohnung fliehen.

Das Spen­den­kon­to der Aktion Weihnachtslicht des General-Anzeiger

DE76 3705 0198 0000 0047 70 bei der Spar­kas­se Köln­Bonn, Stich­wort: Hoch­was­ser­hil­fe. 

Die Spen­den kom­men zu 100 Pro­zent bei den Be­dürf­ti­gen an. Bei der Ver­tei­lung kooperiert die Aktion  auch mit den be­trof­fe­nen Kom­mu­nen, vor al­lem an der Ahr und im Raum Rhein­bach.

Wer ei­ne Spen­den­quit­tung ha­ben möch­te, gibt bit­te sei­nen Na­men und sei­ne Adres­se an. Ver­mer­ken Sie bit­te auf der Über­wei­sung, ob Sie mit der Ver­öf­fent­li­chung Ih­res Na­mens in der Spen­der­lis­te ein­ver­stan­den sind. 

 

Das Hochwasser traf mit Ahrweiler, Flamersheim  (Euskirchen), Odendorf (Swisttal), Oberdrees (Rheinbach) und Ersdorf (Meckenheim) auch Orte, die Ludwig van Beethoven selbst besucht hatte. Auch die Familie Beethoven selbst war im Februar 1784 vom Hochwasser betroffen und musste unter dramatischen umständen aus ihrer Wohnung im zweiten Stock der Bonner Rheingasse fliehen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='171' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Hochwasser-Koeln_Fotorx.jpg' border=0 alt='Zu Spenden f&uuml;r die Opfer des katastrophalen Hochwassers rufen'>
2021-08-15 10:00:00
<![CDATA[Unsere CD-Empfehlung für August 2021 ist Beethovens Kantate]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9117 "Der glorreiche Augenblick" op. 136 für vier Singstimmen, Chor und Orchester, die Beethoven zur Eröffnung des Wiener Kongresses geschrieben hatte. Sie liegt jetzt mit der sogenannten „kleinen Neunte“, nämlich die Fantasie für Klavier, Chor und Orchester op. 80 in einer neuen Einspielung des Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Hilary Davan Wetton vor.

 

 

CD-Tipp August 2021:

Eine besondere Empfehlung der Musikwissenschaftlerin Julia Kluxen-Ayissi, Vorstandsmitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN und Leiterin des Shops im Beethoven-Haus:  

 

 

Beethoven: Der glorreiche Augenblick Op. 136 und Chorfantasie Op. 80

Zum „glorreichen Augenblick“, dass endlich am 20. August 2021. das Beethovenfest mit Beethovens 9. Sinfonie starten kann, gibt es die passende CD:

Die Kantate „Der glorreiche Augenblick“ für vier Singstimmen, Chor und Orchester, die Beethoven zur Eröffnung des Wiener Kongresses geschrieben hatte, kann man zwar als „Gebrauchsmusik“ zu diesem Anlass bezeichnen, aber bereits der einleitende Chor „Europa steht“ hat auch heute noch inhaltlich Gültigkeit. Zu diesem selten zu hörenden Werk gesellt sich noch die sogenannte „kleine Neunte“, nämlich die Fantasie für Klavier, Chor und Orchester op. 80, die eine besondere Herausforderung für jeden Pianisten darstellt. Das knapp 19-minütige Werk nimmt bereits melodische Teile der „Ode an die Freude“ vorweg. Die virtuosen Klavierpassagen lassen Beethovens unglaubliche Improvisationskunst erahnen, die immer wieder von Zeitgenossen so gerühmt wurde.

Beide ungewöhnlichen Werke liegen hier in mustergültigen Interpretationen vor.

1 CD, erschienen bei Naxos Deutschland

Preis 9,90 € - 10 % für Mitglieder der Bürger für Beethoven = 8,90 €

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='248' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Unbenannt.jpg' border=0 alt='Unsere CD-Empfehlung f&uuml;r August 2021 ist Beethovens Kantate'>
2021-08-14 10:00:00
<![CDATA[Am 12. August erinnerten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7958 zum neunten Mal an die Enthüllung des Beethoven-Denkmals am gleichen Tag im Jahr 1845. Die Musik steuerte Svenja Lienemann (Mandoline) bei. Sie erhhielt den Sonderpreis der Jury beim Jugendwettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS 2020. Stephan Eisel schilderte mit Zitaten von Zeitzeugen das historische Ereignis. Bei der Corona-gerechten  Veranstaltung wurden Spenden für die Hochwasseropfer gesammelt. 

 

Zum Beethoven-Denkmal erfahren Sie hier mehr.

Eine Kostprobe von Svenja Lienemann finden Sie hier.

Bewegte Bilder zum 12. August 2020 finden Sie hier. 

Am 12. August 1845 hatten sich zur Enthüllung des Beethoven-Denkmals Tausende von Bonner Bürgern auf dem Münsterplatz versammelt - darunter Musikprominenz aus der ganzen Welt angeführt von Franz Liszt und Hector Berlioz. Aus der Geisteswelt war z. B. Alexander von Humboldt dabei, an der Spitze der Politik standen die junge englische Königin Victoria und der preussische König Friedrich-Wilhelm IV. Die Enthüllung des wesentlich von Robert Schumann und Franz Liszt geförderten Denkmal, war zugleich auch Anlass für das erste von Franz Liszt initiierte Beethovenfest, zu dem die musikalische Elite aus ganz Europa nach Bonn kam. 

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='264' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven-Denkmal-1845-schneberger(1).jpg' border=0 alt='Am 12. August erinnerten die B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN'>
2021-08-12 10:00:00
<![CDATA[Anlässlich des Dienstantritts von Beethoven als Hofmusiker zum]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9106 1. Juli 1784 übergab der Vorsitzende der Bürger für Beethoven Stephan Eisel sein Buch „Beethoven – Die 22 Bonner Jahre“ an Oberbürgermeisterin Katja Dörner. Eisel erinnerte daran, dass die Familie Beethoven Opfer eines Hochwasser war und warb um Spenden für die Hochwasser-Aktion der „Aktion Weihnachtslicht“ des General-Anzeiger (DE76 3705 0198 0000 0047 70 bei der Spar­kas­se Köln­Bonn, Stich­wort: Hoch­was­ser­hil­fe). 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Stephan Eisel übergibt Beethoven-Buch an Oberbürgermeisterin Katja Dörner

Auch die Familie Beethoven war Hochwasser-Opfer
Beethoven-Verein wirbt für Hochwasser-Spenden

Anlässlich des Dienstantritts von Ludwig van Beethoven als kurfürstlicher Hofmusiker zum 1. Juli 1784 hat der Vorsitzende der Bürger für Beethoven, Dr. Stephan Eisel am 19 Juli 2021ein Exemplar seines Buches „Beethoven – Die 22 Bonner Jahre“ an Oberbürgermeisterin Katja Dörner übergeben.  An dem Termin nahm auch die Leiterin des Verlages Beethoven-Haus Prof. Dr. Christine Siegert teil.

Stephan Eisel sagte bei der Buchübergabe: „Übertragen auf unsere Zeit trat Ludwig van Beethoven vor 234 Jahren offiziell seinen Dienst als Mitglied des städtischen Orchesters an. Er ist ja nicht nur in Bonn geboren, sondern hat hier 22 Jahre in Bonn gelebt und gearbeitet – länger als Mozart in Salzburg. Daraus ergibt sich auch eine nachhaltige Verpflichtung von Bonn als Beethovenstadt.“ Oberbürgermeisterin Katja Dörner bedankte sich für das Buch: „Ich freue mich, Neues über Ludwig van Beethoven zu erfahren und sein Leben in Bonn genauer kennen zu lernen. Ich danke Herrn Eisel für die viele Arbeit und Recherche, die er in dieses umfangreiche Werk investiert hat.“ 

Eisel erinnerte angesichts der aktuellen Ereignisse auch daran, dass Familie Beethoven selbst im Februar 1784 vom Hochwasser betroffen und unter dramatischen Umständen aus ihrer Wohnung im zweiten Stock der Bonner Rheingasse fliehen musste. Sie fand Unterschlupf bei einem Mitglied der Hofkapelle. Das Hochwasser traf mit Ahrweiler, Flamersheim  (Euskirchen), Odendorf (Swisttal), Oberdrees (Rheinbach) und Ersdorf (Meckenheim) auch Orte, die Ludwig van Beethoven selbst besucht hatte. Die Bürger für Beethoven bitten ihre Mitglieder und die Beethoven-Freunde insgesamt um Spenden für die Hochwasser-Aktion der „Aktion Weihnachtslicht“ des General-Anzeiger (DE76 3705 0198 0000 0047 70 bei der Spar­kas­se Köln­Bonn, Stich­wort: Hoch­was­ser­hil­fe. 

Das Buch über den Bonner Beethoven ist im Verlag Beethoven-Haus erschienen und behandelt auf 550 bebilderten Seiten die Bonner Zeit Beethovens. Es ist eines der zentralen Projekte der Bürger für Beethoven zum Jubiläumsjahr 2020. In neun Kapiteln geht es um die Geschichte der Familie Beethoven in Bonn, die mit vier Generationen über 60 Jahre hinweg eine feste Größe in der Stadt war. Im Mittelpunkt steht dabei die musikalische Ausbildung Beethovens und seine Bildung zur Persönlichkeit.

Eigene Kapitel widmen sich dem Musiker Ludwig van Beethoven, der in Bonn als Organist, Pianist und Orchestermitglied wirkte, und dem Komponisten, der in seiner Bonner Zeit etwa 60 eigene Werke schuf und viele musikalische Ideen mit nach Wien nahm. Seiner Heimat blieb er immer eng verbunden. In einem Abschlusskapitel geht es schließlich unter der Überschrift „Bonns Beethoven“ darum, wie man am Rhein mit dem größten Sohn der Stadt umgegangen ist, nachdem dieser 1792 nach Wien abgereist war und wegen der französischen Besetzung nicht zurückkehren konnte.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='192' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Eisel-Doerner-Buch-Sascha-Engst_Fotor-schnitt.jpg' border=0 alt='Anl&auml;sslich des Dienstantritts von Beethoven als Hofmusiker zum'>
2021-07-21 10:00:00
<![CDATA[Zum 234. Todestag der Mutter Beethovens]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9104 am 17. Juli legten die Bonner BÜRGER FÜR BEETHOVEN und der Koblenzer Verein „Förderer Mutter-Beethoven-Haus“ ein Blumengesteck am Grab von Maria Magdalena van Beethoven geb. Keverich auf dem Bonner Alten Friedhof nieder. Die Schleife trägt als Text das Beethoven-Zitat „sie war mir eine so gute liebenswürdige mutter, meine beste freundin“. Künftig soll der 17. Juli regelmäßig als Gedenktag für Beethovens Mutter gestaltet werden.

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken. 

Erinnerung an Beethovens Mutter

BÜRGER FÜR BEETHOVEN wollen mit dem „Verein Förderer Mutter-Beethoven-Haus“ aus Koblenz künftig den Todestag als regelmäßigen Gedenktag gestalten 

Zum 234. Todestag der Mutter Beethovens am 17. Juli legten die Bonner BÜRGER FÜR BEETHOVEN und der Koblenzer Verein „Förderer Mutter-Beethoven-Haus“ ein Blumengesteck am Grab von Maria Magdalena van Beethoven geb. Keverich nieder. Neben dem Vorsitzenden der Bürger für Beethoven Stephan Eisel und dem stv. Vorsitzender des Vereins „Förderer Mutter-Beethoven-Haus“ Manfred Diehl nehmen mehrere Vorstandsmitglieder der Bürger für Beethoven teil. Die musikalische Gestaltung der kleinen Gedenkfeier übernahm Hermann Hergarten mit seiner Drehorgel. Die Schleife des zum Todestag am Grab niedergelegten Blumengestecks trägt als Text das Beethoven-Zitat „sie war mir eine so gute liebenswürdige mutter, meine beste freundin“.

Stephan Eisel sagte bei der Gedenkfeier: „Wir wollen, dass Beethoven noch stärker im städtischen Bewusstsein verankert wird. Dazu gehört auch die Erinnerung an seine Mutter. Deshalb haben wir uns nachdrücklich für die Sanierung des Grabes und des Grabsteins eingesetzt und wollen den Todestag künftig als regelmäßigen Erinnerungstag gestalten.“

Manfred  Diehl fügte hinzu: „Die Förderer des Museums Mutter-Beethoven-Haus in Koblenz-Ehrenbreitstein sind gerne am Grab der Mutter-Beethovens zu Gast. Die Beethoven-Wurzeln in der ehemaligen Residenz der Trierer Kurfürsten in Ehrenbreitstein werden durch das stadteigene Museum und attraktive Veranstaltungen (u.a. kostümierte Erzählung Oma Beethoven) der Förderer des Mutter-Beethoven-Hauses wach gehalten.“

Hermann Hergarten, der sich mit anderen viele Jahre ehrenamtlich um die Pflege des Grabes gekümmert hat, spielt auf der Drehorgel zwei Stücke für Flötenuhr WoO 33b und den Grenadiermarsch, WoO 29, die Beethoven 1795 bzw. 1797/98 auch für mechanische Instrumente komponiert hat.

Maria Magdalena Keverich wurde am 19. Dezember 1746 in Ehrenbreitstein (Koblenz) geboren. Als 16-jährige wurde sie mit mit deutlich älteren kurtrierischen Leibkammerdiener Johann Laym verheiratet, der drei jahre später verstarb. Somit war sie bereits im Alter von 19 Jahren Witwe. Über den mit ihr verwandten Koblenzer Hofmusiker Johann Konrad Rovantini, der 1765 nach Bonn wechselte, lernte sie Johann van Beethoven kennen. Ihn heiratete sie am 12. November 1767 in der damaligen Bonner Remigiuskirche. In der Ehe wurden sieben Kinder geboren, von denen aber nur drei das Erwachsenenalter (Ludwig, Caspar Karl und Nicolaus Johann) erreichten. Maria Magdalena van Beethoven verstarb am 17. Juli 1787 und wurde auf dem Alten Friedhof in Bonn beigesetzt.

Am 15. September 1787 schrieb Ludwig van Beethoven in seinem ältesten erhaltenen Brief an einen Augsburger Bekannten: „sie war mir eine so gute liebenswürdige mutter, meine beste freundin; o! wer war glüklicher als ich, da ich noch den süßen namen mutter aussprechen konnte, und er wurde gehört, und wem kann ich ihn jezt sagen? den stummen ihr ähnlichen bildern, die mir meine einbildungskraft zusammensezt?“  

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='259' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Diehl-Eisel-17-07-2021.jpg' border=0 alt='Zum 234. Todestag der Mutter Beethovens'>
2021-07-17 10:00:00
<![CDATA[Zum 20. Mal findet der Schaufenster-Wettbewerb zum Beethovenfest]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9094 statt, den die BÜRGER FÜR BEETHOVEN durchführen. In einem gemeinsamen Aufruf laden Oberbürgermeisterin Katja Dörner, die Intendantin des Beethovenfestes Nike Wagner und der Vorsitzende der Bürger für Beethoven Stephan Eisel die Bonner Geschäftsleute zur Teilnahme ein. Die Schaufenster sollen in der Zeit des Beethovenfestes vom 20. August bis 10. September 2021 mit Bezug auf das Beethovenfest kreativ und ansprechend dekoriert sein. Den Siegern des Wettbewerbs werden im Gobelinsaal des Alten Rathauses die von den BÜRGERN FÜR BEETHOVEN gestifteten „Beethoven-Oscars“ in Gold, Silber und Bronze sowie weitere Preise überreicht. Außerdem werden unter allen Teilnehmern Karten zu Konzerten des Beethovenfestes verlost.

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Schaufenster-Wettbewerb zum

Beethovenfest 2021

Gemeinsamer Aufruf von Katja Dörner, Nike Wagner und Stephan Eisel

Nach über einem Jahr, das so vieles verschwinden hat lassen, führen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN zum 20. Mal wieder ihren Schaufenster-Wettbewerb zum Beethovenfest durch. In einem gemeinsamen Aufruf laden Oberbürgermeisterin Katja Dörner, die Intendantin des Beethovenfestes Nike Wagner und der Vorsitzende der Bürger für Beethoven Stephan Eisel die Bonner Geschäftsleute zur Teilnahme ein: „Das wieder stattfindende Beethovenfest und der Schaufensterwettbewerb der BÜRGER FÜR BEETHOVEN bietet die hervorragende Möglichkeit, Bonn wieder als Kultur- und Beethovenstadt für die Bürgerinnen und Bürger, wie auch für die Gäste, erlebbar zu machen. Wir rufen Sie, die Bonner Geschäftsleute, auch in diesem Jahr zur Teilnahme auf.“

Am Wettbewerb können alle Bonner Unternehmen und Organisationen teilnehmen, die mit ihren Schaufenstern das Stadtbild prägen - seien es Einzelhandelsgeschäfte und Kaufhäuser, Gaststätten, Restaurants oder Banken und Versicherungen. Die Schaufenster sollen in der Zeit des Beethovenfestes vom 20. August bis 10. September 2021 kreativ und ansprechend dekoriert sein und einen Bezug zu Ludwig van Beethoven oder dem Beethovenfest Bonn, das unter dem Motto „AUFERSTEHEN, JA AUFERSTEHEN“ steht, erkennen lassen. Dazu sagt der Projektbeauftragte des Wettbewerbs Frank Wittwer: „Dieses Motto kann alle beflügeln, ob Geschäftswelt, die Musikerinnen und Musiker, wie auch die Bürgerinne und Bürger Bonns, mit Zuversicht und Engagement die bleierne Zeit zu überwinden“.

In der ersten Wettbewerbsrunde werden die Teilnehmer gebeten, ein Foto ihres dekorierten Schaufensters in digitaler Form einzureichen (frank.wittwer@netcologne.de). Einsendeschluss ist Montag, der 23.August.
Eine unabhängige Jury wählt für die zweite Wettbewerbsrunde aus allen Einsendungen acht Schaufenster aus, die vom Medienpartner des Wettbewerbs, dem regionalen Anzeigenblatt SCHAUFENSTER (Blickpunkt/Wochenblatt für Bonn) in seiner auflagenstarken Printausgabe sowie online präsentiert werden. Daraus wählt dann eine unabhängige Jury die Preisträger aus.

Prämiert werden Kreativität, gestalterische Umsetzung und Werbewirksamkeit für das Beethovenfest und die Beethovenstadt Bonn. Den Siegern des Wettbewerbs werden bei einer eigenen Veranstaltung im Gobelinsaal des Alten Rathauses und in Anwesenheit von Oberbürgermeister Katja Dörner die von den BÜRGERN FÜR BEETHOVEN gestifteten „Beethoven-Oscars“ in Gold, Silber und Bronze sowie weitere Preise überreicht. Außerdem werden unter allen Teilnehmern Karten zu Konzerten des Beethovenfestes verlost.

Für Rückfragen steht der Projektleiter Frank Witter, frank.wittwer@netcologne.de , zur Verfügung. Die Teilnahmebedingungen zum Wettbewerb und weitere Informationen finden Sie unter www.buerger-fuer-beethoven.de.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='329' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2021-07-06_um_18.55.23.png' border=0 alt='Zum 20. Mal findet der Schaufenster-Wettbewerb zum Beethovenfest'>
2021-07-16 10:00:00
<![CDATA[Der Jugendwettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9095 wird 2021 von den BÜRGERN FÜR BEETHOVEN zum 19. Mal ausgerichtet. Teilnahmeberechtigt sind junge Musikerinnen und Musiker, die zum Zeitpunkt des Wettbewerbs im Alter von 13- 19 Jahren sind und die noch nicht in einer musikalischen Ausbildung stehen. Jungstudierende an Musikhochschulen sind zugelassen. Es werden Preise in den Sparten Solowertung, Ensemblewertung und Beethoven-Interpretation sowie eine Sonderanerkennung Neue Musik nach 1945 vergeben. Anmeldungen zur Wettbewerbsteilnahme sind bis zum 30. September 2020 möglich.

 

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Weitere Informationen mkt Ausschreibung und Anmeldeformular zum Wettbewerb finden Sie hier.

 

Jugendmusikwettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS beginnt

Anmeldungen bis zum 30. September 2021 möglich 

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN rufen auch in diesem Jahr wieder auf zu ihrem traditionellen Musikwettbewerb für Jugendliche. Wie der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sagte, ist der Wettbewerb, der in diesem Jahr zum 19. Mal stattfindet, wichtiger Teil der Vereinsarbeit: „Den Namen BEETHOVEN BONNENSIS haben wir bewusst gewählt, weil Ludwig van Beethoven noch kurz vor seinem Tod Briefe so unterschrieben und damit die Verbindung zu seiner Geburtsstadt unterstrichen hat. Das wollen wir an junge Leute weitergeben.“

Veronica Wehling fügte als projektverantwortliches Vorstandsmitglied hinzu: „Besonders an diesem Jugendmusikwettbewerb ist, dass hier fachübergreifend bewertet wird. So erringen im gleichen Wertungsjahr Vokalisten sowie Musiker mit ganz unterschiedlichen Instrumenten die Preise.“ Veronica Wehling ist Musikerin im Beethoven Orchester Bonn.

Teilnahmeberechtigt sind junge Musikerinnen und Musiker, die zum Zeitpunkt des Wettbewerbs im Alter von 13- 19 Jahren sind und die noch nicht in einer musikalischen Ausbildung stehen. Jungstudierende an Musikhochschulen sind zugelassen.

Es werden Preise in den Sparten Solowertung, Ensemblewertung und Beethoven-Interpretation sowie eine Sonderanerkennung Neue Musik nach 1945 vergeben. Die Preise für Solo- bzw. Ensemblewertung und Beethoven-Interpretation sind mit je 300 € bzw. 600 € dotiert und können auch geteilt werden. Die Sonderanerkennung für Neue Musik beträgt ebenfalls 300 € - gestiftet von Susanne Kessel. Mehrfachbeteiligungen in verschiedenen Kategorien mit unterschiedlichen Werken sind möglich. Die Aufnahme eines Beethovenwerkes/-satzes in das Wettbewerbsprogramm ist erwünscht.

Der Wettbewerb verläuft in zwei Runden. Am Wochenende 23./24. Oktober 2021 werden im Klavierhaus Klavins die Teilnehmer für die entscheidende zweite Runde ausgewählt. Sie findet am 20. November 2021 um 16.00 Uhr im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses statt. Die Darbietungen der Teilnehmer werden von einer Fach-Jury unter dem Vorsitz von Robert Ransburg bewertet. Er war Geiger im Beethoven Orchester Bonn.

Anmeldungen zur Wettbewerbsteilnahme sind bis zum 30. September 2020 möglich bei der Geschäftsstelle der Bürger für Beethoven, Kurfürstenallee 2-3, 53177 Bonn, Tel.: 0228-366274, webmaster@buerger-fuer-beethoven.de (Betr.: Bonnensis-Wettbewerb 2021). Die vollständigen Wettbewerbsbedingungen und Anmeldeunterlagen finden sich unter www.buerger-fuer-beethoven.de

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='318' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven-Bonnensis-Titel.png' border=0 alt='Der Jugendwettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS'>
2021-07-16 10:00:00
<![CDATA[In der fünften Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9085 geht es um die Schulzeit von Ludwig van Beethoven. Er erhielt den ersten Schulunterricht wohl ab dem sechsten oder siebten Lebensjahr und besuchte zunächst die Elementarschule bei dem Lehrer Nikolaus Ruppert, dessen Wohnung damals in der Neugasse, der heutigen Rathausgasse, lag. Später ging Beethoven wohl auf Münsterschule im Kapitelhaus des Münsters.

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Die erste Folge der Serie zu Beethovens Großvater finden Sie hier.

Die zweite Folge der Serie zu Beethovens Eltern finden Sie hier.

Die dritte Folge der Serie zu Beethovens Taufkirche finden Sie hier.

Die vierte Folge der Serie zu den Wohnungen der Beethovens in Bonn finden Sie hier.

Mehr über die 22 Bonner Jahre von Ludwig van Beethoven erfahren Sie hier.

Weitere Publikationen der BÜRGER FÜR BEETHOVEN finden Sie hier.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='205' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2021-06-19_um_09.10.59.png' border=0 alt='In der f&uuml;nften Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"'>
2021-07-05 10:00:00
<![CDATA[Ein Straßenzusatzschild für den berühmten Geiger Joseph Joachim]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9092 würdigt künftig dessen Verdienste um die Beethoven-Pflege. Es wurde zu seinem 190. Geburtstag am 28. Juni 2021 in Bonn enthüllt. Die Initiative dazu hatte mit einem Bürgerantrag Joachim Rott am 250. Geburtstag Beethovens am 17. Dezember 2020 ergriffen. Er wurde dabei vom Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN und dem BEETHOVEN-HAUS unterstützt. Elmar Conrads-Hassel, Mitglied der Bezirksvertretung Bonn, der Bürger für Beethoven und des Vereins Beethoven-Haus, erklärte sich bereit, die Kosten zu übernehmen.

 

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Joachimstraße erhielt Straßen-Zusatzschild

Ehrung für früheren Ehrenpräsidenten des Beethoven-Hauses zum 190. Geburtstag

Schon 1896 ist in Bonn eine Straße nach dem damaligen Ehrenpräsidenten des Vereins Beethoven-Haus Joseph Joachim (1831 – 1907) benannt worden. Damit wurden die Verdienste des berühmten Geigers – er hatte u. a. Beethovens Violinkonzert wiederentdeckt – gewürdigt. 1906 wurde Joachim auch Ehrenbürger der Stadt.

Da Joachim aus einer jüdischen Familie stammte (er ließ sich 1855 taufen) tilgten die Nationalsozialisten nach der Machtergreifung 1935 den Straßennamen, der dann 1945 wieder hergestellt wurde. Die Straße verbindet die Adenauerallee mit der Kaiserstraße. Allerdings fehlte bisher ein Straßenzusatzschild mit Informationen über den Namensgeber.

Dafür setzte sich mit einem Bürgerantrag Joachim Rott am 250. Geburtstag Beethovens am 17. Dezember 2020 ein. Er wurde dabei vom Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN und dem BEETHOVEN-HAUS unterstützt. Elmar Conrads-Hassel, Mitglied der Bezirksvertretung Bonn, der Bürger für Beethoven und des Vereins Beethoven-Haus, erklärte sich bereit, die Kosten zu übernehmen. Am 18. Mai 2021 stimmte die Bezirksvertretung dem Antrag zu. Das Zusatzschild enthält jetzt den Text:

Joseph Joachim (1831–1907), Violinist,
1889 Ehrenpräsident des Vereins Beethoven-Haus, 1906 Ehrenbürger der Stadt Bonn 

Die Enthüllung dieses Schildes fand durch die Initiatoren zum 190. Geburtstag von Joseph Joachim am 28. Juni statt.

Joachim Rott sagte zu seiner Initiative: „Mir war es ein Anliegen, gerade im Beethoven-Jubiläumsjahr, die großen Verdienste von Joseph Joachim für das Bonner Musikleben durch ein Hinweisschild an der nach ihm benannten Straße sichtbar zu würdigen. Es ist auch ein kleines Geburtstagsgeschenk zum heutigen 190. Geburtstag des Ehrenbürgers unserer Stadt. Ich danke der Bezirksvertretung für die einmütige Zustimmung zu meinem Bürgerantrag hat und der Verwaltung für die unbürokratische Umsetzung. “

Stephan Eisel fügte hinzu: „Wir unterstützen als Bürger für Beethoven gerne Initiativen aus der Bürgerschaft um Bonn als Beethovenstadt sichtbarer zu machen. Ein Beitrag dazu sind Zusatzinformationen dort, wo Straßen Namen tragen, die etwas mit Beethovens 22 Bonner Jahren zu tun haben. Da gibt es noch viel zu tun und wir sind für jeden Hinweis dankbar.“

Für das Beethoven-Haus sagte Malte Boecker: “Joseph Joachims Verdienste als Beethoven-Botschafter sind unvergesslich: Er hat als erster Ehrenpräsident des Beethoven-Hauses die Weichen für den Aufbau unserer Sammlung gestellt, die heute weltweit einzigartig ist. Und er hat als Jahrhundertgeiger mit dem Beethoven-Haus die ersten Kammermusikfeste überhaupt veranstaltet, womit Bonn zum Mekka der Musikliebhaber wurde. Wir freuen uns sehr, dass dies auf dem Straßenzusatzschild seinen Niederschlag findet.“

Elmar Conrads-Hassel ergänzte: „Schon lange bemühe ich mich, meine Mitbürgerinnen und -bürgern dafür zu interessieren, sich etwas näher mit den Menschen zu befassen, die durch eine Straßenbenennung in Bonn geehrt werden. Ein kleines Zusatzschild unter dem Straßennamen ist dafür eine einfache und nachhaltige Möglichkeit. Und wenn dadurch eine ehemals bekannte Künstlerpersönlichkeit aus der Vergessenheit „hervorgeholt“ wird, freut es mich besonders."

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='282' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Joachimstraße_2021-06-28_c_AMK_51_Fotor.jpg' border=0 alt='Ein Stra&szlig;enzusatzschild f&uuml;r den ber&uuml;hmten Geiger Joseph Joachim'>
2021-06-29 10:00:00
<![CDATA[Fabian Müller ist Thema unserer CD-Empfehlung für Juli 2021]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9093 Er war 2004  einer der ersten Beethoven-Bonnennsis-Preisträger der Bürger für Beethoven und hat sich längst auf den großen Konzertbühnen durchgesetzt. Für seine mittlerweile vierte Solo-CD folgt Müller den Spuren seiner Bonner Heimatstadt, indem er – neben kurzen Stücken von Brahms und Rihm - Werke von Ludwig van Beethoven und Robert Schumann ausgewählt hat.

 

Fabian Müller : Passionato 

1 CD, erschienen bei Berlin  Classics 2021

Preis: 19,90 €
abzüglich 10 % Rabatt für Mitglieder der Bürger für Beethoven = 17,90 €

Erhältlich im Beethoven-Haus Shop
Tel. 0228-9817537; Mail: shop@beethoven.de
oder online-Bestellung hier

 

Unsere CD-Empfehlung für Juni 2021 finden Sie hier. 
Unsere CD-Empfehlung für Mai 2021 finden Sie hier.

 

CD-Tipp Juli 2021:
Eine besondere Empfehlung der Musikwissenschaftlerin Julia Kluxen-Ayissi, Vorstandsmitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN und Leiterin des Shops im Beethoven-Haus: 
 

Fabian Müller: Passionato

Der international bekannte Pianist Fabian Müller war einer der ersten Beethoven Bonnennsis-Preisträger der Bürger für Beethoven. Inzwischen hat er viele Wettbewerbe gewonnen, tritt regelmäßig in den großen Konzerthäusern der Welt auf, hat selbst eine Professur und leitet das Kammermusikfestival „Bonner Zwischentöne“ künstlerisch.

Auf seiner mittlerweile vierten Solo-CD folgt Fabian Müller den Spuren seiner Bonner Heimatstadt, indem er – neben kurzen Stücken von Brahms und Rihm - Werke von Ludwig van Beethoven und Robert Schumann ausgewählt hat. Der bekannten „Appassionata“- Sonate Beethovens, die er auf besonders spannungsgeladene und gleichzeitig hochsensible Art zu spielen versteht, stellt er die 2. Klaviersonate von Schumann entgegen, die die Form der klassischen Sonate durch ihre wie eine Fantasie klingende Rauschhaftigkeit durchbricht. Zwei Rhapsodien von Brahms, der zu Lebzeiten auch öfter in Bonn weilte und dem Müller sein voriges Album gewidmet hatte, und das gefühlvolle „Tombeau“ von Wolfgang Rihm ergänzen das künstlerische Konzept des Albums.

„Beethoven verbindet das Gefühl mit einer sehr starken Konstruktion, Rihm mit einer enormen Gnadenlosigkeit, Schumann mit einem liedhaften Rausch und Brahms wieder völlig anders.“, so Fabian Müller. Ein Konzeptalbum, das absolut besticht!

 

1 CD, erschienen bei Berlin Classics 2021

Preis 19,90 € - 10 % für Mitglieder der Bürger für Beethoven = 17,90 €

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2021-06-29_um_09.13.41.png' border=0 alt='Fabian M&uuml;ller ist Thema unserer CD-Empfehlung f&uuml;r Juli 2021'>
2021-06-29 10:00:00
<![CDATA[Das traditionelle BEETHOVEN-BONNENSIS-Preisträger-Konzert]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9086 konnte Corona-bedingt im Herbst 2020 erstmals seit Begründung des Jugendwettbewerbs 2003 nicht stattfinden. Stattdessen wurden die Beiträge am 6. Juni 2021 im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses aufgezeichnet und stehen nun als hochwertige Konzert-Videos bei den BÜRGER FÜR BEETHOVEN zur Verfügung.

Svenja Lienemann (Mandoline) spielt
Raffaele Calace Preludio V
Ilya Dragunov Ptushki 

Bläserquintett „Anemoi“
Amelie Jansen (Flöte), Elisa Kiess (Oboe), Jakob Breitling (Klarinette), Liam Scheidner (Fagott), Raphael Sebald (Horn)
 spielen

György Ligeti aus „6 Bagatellen für Bläserquintett“ Nr.1, Nr.5, Nr.4
Franz Danzi Bläserquintett Opus 56 Nr.2 g-Moll, 2. Satz Andante 

Nelika Yukawa (Cello) spielt begleitet von Akiko Yukawa (Klavier)
Ludwig van Beethoven Sonate für Violoncello Nr. 3 op. 69, 1. Satz
Sergej Prokofiev Music for Children op. 65 March (arr. Gregor Piatigorsky) 

Julia Dietrich (Harfe) spielt
Louis Spohr Fantasie c-Moll op. 35
Paul Hindemith Sonate mässig schnell 

Marcel Durka singt begleitet von Meng Sun (Klavier)
Wolfgang Amadeus Mozart Arie des Figaro "Non piu andrai" aus "Figaros Hochzeit"
Ludwig van Beethoven "Aus Goethe's Faust" Flohlied op. 75 Nr. 3Ernesto de Curtis "Non ti scordar di me” 

Florian Kleinertz (Klavier) spielt
Johann Sebastian Bach Das Wohltemperierte Klavier Band I: Präludium und Fuge Nr. 15 in G-Dur, BWV 860
Ludwig van Beethoven Sonate Nr. 24 Fis-Dur op. 78, 1. Satz 

Herva Novaku singt begleitet von Pascal Schweren (Klavier)
Ludwig van Beethoven " Nur wer die Sehnsucht kennt" WoO 134
Jeanine Tesori "The Girl in 14 G"

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-BB-2020-02.jpg' border=0 alt='Das traditionelle BEETHOVEN-BONNENSIS-Preistr&auml;ger-Konzert'>
2021-06-25 10:00:00
<![CDATA[Dass die Idee eines BEETHOVEN-CAMPUS im Bonner Kulturausschuss]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9084 zur intensiven Prüfung vorgeschlagen wurde, begrüßen die beiden stellvertretenden Vorsitzenden der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Marlies Schmidtmann und Walter Scheurle.  Ziel ist des Vereins ist ein neues „Bürgerzentrum der Kultur“ für Oper, Konzerte aller Sparten. Damit könnte auch die klaffende Lücke eines fehlenden Konzertsaals in der Beethovenstadt geschlossen werden.

 

 

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Beethoven-Campus bleibt auf der Tagesordnung
Bürger für Beethoven fordern breite Unterstützung für Antrag im Kulturausschuss 

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN unterstützen die Initiative der CDU-Ratsfraktion, vor einer Entscheidung über die Zukunft des Opernhauses „fundierte Entscheidungsgrundlagen“ zu erarbeiten, und hoffen, dass ein entsprechender Antrag im Kulturausschuss nach der Sommerpause breite Unterstützung findet. Das teilten die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Marlies Schmidtmann und Walter Scheurle mit. Marlies Schmidtmann sagte dazu: „Wir freuen uns, dass die CDU offenbar aus den Fehlern bei der Beethovenhalle lernen will und auch unser Vorschlag eines „Beethoven-Campus“ in die Prüfung einbezogen werden soll.“ Walter Scheurle fügte hinzu: „Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, vor politischen Entscheidungen insbesondere der Größenordnung einer Sanierung des Operngebäudes alle Fakten unter die Lupe zu nehmen. Deshalb hoffen wir, dass die Initiative in den politischen Gremien breite Zustimmung findet.“ Beide betonten den überparteilichen Charakter des Beethoven-Vereins: „Wir unterstützen hier nicht eine Partei, sondern eine inhaltliche Initiative, die wir für richtig halten.“

Die CDU hatte im Kulturausschuss den Antrag gestellt, im Blick auf die Zukunft des Operngebäudes unterschiedliche Szenarien auf Grundlage des von der Stadt 2018 beauftragten Actori-Gutachtens „nochmals vertieft zu untersuchen“. Auch FDP und BBB hatten dafür plädiert. Der Ausschuss hatte das Thema am 8. Juni 2021 bis nach der Sommerpause vertagt. Der Verein will bei den Ratsfraktionen weiter für seine Idee werben. Schmidtmann und Scheurle sagten dazu: „Wir haben schon nicht ohne Erfolg mit einigen Fraktionen gesprochen und werden das in den nächsten Wochen fortsetzen.“

Im Einzelnen soll nach dem vertagten Antrag im Kulturausschuss, „die Gebäudesubstanz des Operngebäudes untersucht werden, um Kosten, Aufwand und Zeitrahmen einer möglichen Sanierung seriös abschätzen zu können“, „die Planung sowie Kostenschätzung für einen Neubau am jetzigen Standort des Opernhauses konkretisiert werden“ und „die Planung sowie Kostenschätzung für einen Neubau der Oper am Standort vor der Beethovenhalle konkretisiert werden“.

Die Mitgliederversammlung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN – dem Verein gehören 1750 Mitglieder  an – hatte schon sich 2017 fast einstimmig für den Neubau eines integrierten Konzert- und Opernsaals plädiert und sich das Konzept eines Beethoven-Campus zu eigen gemacht. Ziel ist ein neues „Bürgerzentrum der Kultur“ für Oper, Konzerte aller Sparten und Events verschiedener Art, in das sich eine abgespeckte  Beethovenhalle einbinden ließe. Dieses Konzept hatte auch die besten Noten im Actori-Gutachten erhalten, das die Stadt 2018 beauftragt hatte. So wäre nach Meinung des Beethoven-Vereins auch die „klaffende Wunde“ eines fehlenden angemessenen Konzertsaals in der Beethovenstadt zu schließen, was mit der Beethovenhalle als veraltete Mehrzweckhalle mit überholter Akustik nicht möglich sei.

Nach Meinung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN ist ein „neues Bürgerzentrum für Kultur“ erheblich sinnvoller als die teure Sanierung maroder Altbauten: „Ein solcher Neubau hätte auch niedrigere Betriebskosten und könnte moderne Standards der Umweltverträglichkeit erfüllen.“ Als Beispiel verweist der Verein auf das integrierte Opern- und Konzerthaus, das 2014 in Florenz eröffnet wurde. Für 140 Mio € wurde dort ein Kulturgebäude mit großem Saal (1.800 Plätze), kleinem Saal (1000 Plätze) und einer Freiluftbühne mit 2000 Plätzen errichtet. „Das ist nur ein kleiner Teil der Summe, die für die Sanierung des maroden Operngebäudes und die unveränderte Fortsetzung der Sanierung der Beethovenhalle auf die Stadt zukäme: Man bekäme ein zeitgemäßes Gebäude, und es wäre ein starkes, weit über die Stadtgrenzen hinaus wahrgenommenes Signal für die Beethovenstadt Bonn“.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='167' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven_Campus_Logo_web-kleiner(1).jpeg' border=0 alt='Dass die Idee eines BEETHOVEN-CAMPUS im Bonner Kulturausschuss'>
2021-06-17 10:00:00
<![CDATA[Mit ihrem Doppel-Jahrbuch 2019 - 2020 präsentieren]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9077 die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ihre erste Bilanz des Beethoven-Jubiläums. Vorstandsmitglied Hans Christoph Pakleppa hat die 240-seitige Publikation redaktionell betreut, in der es um die vielfältigen Initiativen geht, die der Verein für den 250. Geburtstag von Beethoven ergriffen hat. Gemeinsam mit city-marketing bonn e. V. realisierten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN die Bürgeraktion UNSER LUDWIG, die 2019 über 75.000 Besucher zur Installation mit den lächelnden Beethoven-Statuen von Ottmar Hörl auf den Münsterplatz lockte.  Durchgesetzt hat der Verein den Ende 2019 eröffneten Beethoven-Rundgang, zu dem er schon früh ein eigenes Konzept präsentiert hatte.

 

 

Das Jahrbuch 2019/2020 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN können Sie hier downloaden

 

 

Wenn Sie ein kostenloses Druckexemplar erhalten wollen, schicken Sie bitte ein mail mit Ihrer Postadresse an webmaster@buerger-fuer-beethoven.de

 

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„Unser Insistieren hat Früchte getragen“

BÜRGER FÜR BEETHOVEN präsentieren ihr Jubiläums-Jahrbuch 2019-2020

Im Mittelpunkt des soeben präsentierten Doppel-Jahrbuchs der BÜRGER FÜR BEETHOVEN steht eine erste Bilanz des Beethoven-Jubiläum 2020. Bereits 2012 hatte der Verein die Öffentlichkeitskampagne „Beethoven 2020 – Wir sind dabei“ gestartet und unermüdlich dafür geworben, dass der 250. Geburtstag des Komponisten in seiner Geburtsstadt angemessen gefeiert wird. Auf einen glänzenden Auftakt folgte der Corona-bedingte Stillstand und die Verlängerung des Jubiläums bis Ende 2021. Der Vorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: „Unser neues Jahrbuch verdeutlicht, dass unser jahrelanges Insistieren Früchte getragen hat. Wir freuen uns sehr, dass viele unserer Ideen zum Jubiläum aufgegriffen wurden. Leider blieb manches auch ungehört: Die schmerzlichste Wunde ist dabei der fehlende moderne Konzertsaal in der Beethovenstadt Bonn.“

In zwei Bürgerwerkstätten hatten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN über 250 Jubiläums-Ideen zusammengetragen. Sie reichten vom Beethoven-Kopf auf den Verkehrsampeln bis zum Vorschlag einer Sonder-Briefmarke. Im Mittelpunkt des Jahrbuchs stehen die neun Jubiläumsprojekte des Vereins. Gemeinsam mit city-marketing bonn e. V. realisierten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN die Bürgeraktion UNSER LUDWIG, die 2019 über 75.000 Besucher zur Installation mit den lächelnden Beethoven-Statuen von Ottmar Hörl auf den Münsterplatz lockte. Dazu gehört auch der vielbeachtete Besuch von 47 Trägern des Namens „van Beethoven“ aus Flandern.

Durchgesetzt hat der Verein den Ende 2019 eröffneten Beethoven-Rundgang, zu dem er schon früh ein eigenes Konzept präsentiert hatte. Das besondere Gipfeltreffen der Träger des Beethoven-Rings u. a. mit Kit Armstrong, Lauma Skride und Filippo Gorini war ebenso ein musikalischer Höhepunkt wie die Vollendung von Susanne Kessels Projekt „250 piano pieces for Beethoven“, das die BÜRGER FÜR BEETHOVEN von Anfang an unterstützt hatten. Zwei Bonner Beethoven-Kalender und zwei Bücher zu Beethovens 22 Bonner Jahren vervollständigen das Bild.

Auf über 240 Seiten gibt das von Vorstandsmitglied Hans Christoph Pakleppa redaktionell betreu­te Jahrbuch in verschiedenen Rubriken einen vielfältigen Überblick über die Jubiläumsaktivitäten insgesamt. Dazu steuerte der Chef der Jubiläums-GmbH und Direktor des Beethoven-Hauses Malte Boecker einen längeren Artikel bei. Im neuen Format „5 Fragen an…“ kommen außerdem u. a. der Drehbuchautor und Regisseur des Beethoven-Films Niki Stein zu Wort. Das Kapitel „Beethoven und mehr“ präsentiert ein buntes Kaleidoskop zu Beethoven in seiner Heimatstadt, von der Entstehungsgeschichte der Beethoven-Sonderbriefmarke bis hin zur Karnevalssession „Jötterfunke överall – Ludwig, Bonn un Karneval“. 

Mit einem ständigen Mitgliederzuwachs auch in den letzten beiden Jahren hat der Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN rund 1.750 Mitglieder. Das Jahrbuch ist unter www.buerger-fuer-beethoven.de als Download oder über die Geschäftsstelle des Vereins (Tel. 228 – 36 62 74 bzw. info@buerger-fier-beethoven.de) als kostenloses Druckexemplar er­hältlich.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='291' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2021-06-04_um_11.15.54.png' border=0 alt='Mit ihrem Doppel-Jahrbuch 2019 - 2020 pr&auml;sentieren'>
2021-06-08 10:00:00
<![CDATA[Beethoven auf Medaillen, Plaketten und Münzen]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9079 ist Thema eines Buches von Manfred van Rey, einem langjährigen Mitglied des Vorstandes der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Die „Numismatische Gesellschaft Bonner Münzfreunde e. V.“ hat das Buch mit dem Titel „Ludwig van Beethoven in Nummis“ rechtzeitig zum 250. Geburtstag des Komponisten veröffentlicht. Es gelang dem Autor, 464 verschiedene Beethoven-Medaillen und -Plaketten sowie -Münzen zu ermitteln und 377 davon in Abbildungen zu erfassen.

Rechtzeitig zu seinem 250. Geburtstag am 17. Dezember 2020 hat die „Numismatische Gesellschaft Bonner Münzfreunde e. V.“ mit ihrem von Manfred van Rey geschriebenen Buch „Ludwig van Beethoven in Nummis“ ein Beethoven-Medium, einen Beethoven-Bildträger vorgestellt, der im Bewusstsein der Beethoven-Rezeption und -Verehrung nur scheinbar ein Schattendasein führt, tatsächlich aber alle anderen bildlichen Darstellungen an Zahl überragt: Medaillen, Plaketten und Münzen, die auf den Komponisten und sein Werk im Laufe der Jahrzehnte geprägt oder gegossen wurden und kürzlich auch sind. Es gelang dem Autor, 464 verschiedene Beethoven-Medaillen und -Plaketten sowie -Münzen zu ermitteln und 377 davon in Abbildungen zu erfassen.

Das Buch gibt 217 ausgewählte Werke wieder, die sorgfältig beschrieben und hervorragend abgebildete sind. Die letzten zehn Arbeiten unter dem Signum BTHVN sind das Ergebnis einer von van Rey initiierten und betreuten Beethoven-Medaillen-Edition 2020, die die Beethoven Jubiläums Gesellschaft GmbH großzügig finanzierte. Die zehn neuen Medaillen und Plaketten stellen ein gemeinsames Kunst-Unternehmen dar, wie es in der Medaillenkunst für eine einzelne Persönlichkeit noch nicht gegeben hat. Die einzige Vorgabe für die sieben renommierten Medailleure und Medailleurinnen aus Berlin und weiterer Umgebung und drei aus Westdeutschland war, dass ihre Arbeiten, in welcher Form auch immer, um Ludwig van Beethoven und sein Werk kreisen mussten.

Unter dem Titel „Lieblingsmotiv der Medailleure“ hat Bernhard Hartmann im Bonner „General-Anzeiger“ am 27.1.2021 die Jubiläums-Veröffentlichung der Numismatischen Gesellschaft Bonner Münzfreunde e.V. besprochen: „Spannend sowohl für Fachleute als auch für Beethovenfans sind nicht nur die Abbildungen und Beschreibungen der Objekte, die aus allen Teilen der Weltkommen, sondern auch die umfassenden Hintergrundinformationen, die van Rey kompetent darlegt.“

Das Buch von knapp 300 Seiten zum Preis von 30 € ist im Eigenverlag der Bonner Münzfreunde erschienen und kann sowohl im Beethoven-Shop gekauft als auch über den Herausgeber bezogen werden.

 

INHALTSVERZEICHNIS

Ludwig van Beethoven in Nummis 5

Vorwort des Herausgebers 9

Grußwort des Oberbürgermeisters der Bundesstadt Bonn 13

Grußwort des Direktors des Beethoven-Hauses Bonn 15

Manfred van Rey

Ludwig van Beethoven in Nummis 17

Einleitung 17

Eine Materialrecherche oder Die Suche nach Medaillen und Plaketten

auf Ludwig van Beethoven 19

Die Medaille als reliefplastisches Kleinkunstwerk 21

Musikermedaillen auf Ludwig van Beethoven

im deutschsprachigen Raum 24

Die Bildvorlagen aus Beethovens Lebenszeit für die Medaillen,

Plaketten und Münzen 27

Die Medaille vom Klassizismus bis zur Gegenwart

in kunstgeschichtlicher Betrachtung 40

Die Medaillen und Plaketten auf Ludwig van Beethoven

in kunsthistorischer Sicht 44

Die Gestaltung der Vorderseite 44

Musikermedaillen und ihre Gestaltung der Rückseite 50

Das BTHVN-Projekt „Beethoven-Medaillen-Edition 2020“ 57

Manfred van Rey

Medaillen, Münzen und Plaketten auf Ludwig van Beethoven 59

Namensverzeichnis der Medaillenschaffenden 279

Abbildungsnachweis

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='278' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Numis_Kopie_Fotor.jpg' border=0 alt='Beethoven auf Medaillen, Plaketten und M&uuml;nzen'>
2021-06-07 10:00:00
<![CDATA[Unsere CD-Empfehlung des Monats Juni nimmt Sophie Dervaux]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9075 in den Blick, die 2014 den Beethoven-Ring der BÜRGER FÜR BEETHOVEN erhalten hat. Sie hat ein wunderschönes Album mit ihrem allgemein als spröde geltendem Instrument, dem Fagott, vorgelegt. Für ihre erste Solo-CD hat Sophie Dervaux zusammen mit ihrem Klavierbegleiter Sélim Mazari Original-Kompositionen und zum Teil eigene Bearbeitungen bekannter französischer Stücke für Fagott und Klavier ausgewählt.

 

Sophie Dervaux: Impressions

Französische Musik für Fagott und Klavier

 

1 CD, erschienen bei Berlin Classical 2021

Preis: 19,90 €
abzüglich 10 % Rabatt für Mitglieder der Bürger für Beethoven = 17,90 €

Erhältlich im Beethoven-Haus Shop
Tel. 0228-9817537; Mail: shop@beethoven.de
oder online-Bestellung hier

 

CD-Tipp Juni 2021:
Eine besondere Empfehlung der Musikwissenschaftlerin Julia Kluxen-Ayissi, Vorstandsmitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN und Leiterin des Shops im Beethoven-Haus: 

Sophie Dervaux: Impressions – Französische Musik für Fagott und Klavier

Die Ringpreisträgerin der Bürger für Beethoven des Jahres 2014, Sophie Dervaux (früher Sophie Dartigalongue), hat ein wunderschönes Album mit ihrem allgemein als spröde geltendem Instrument, dem Fagott, vorgelegt.

Im Booklet erzählt Dervaux frei heraus, dass sie als Kind zunächst dem Fagott kritisch gegenüberstand, aber nach einer Zufallsbegegnung sofort Feuer und Flamme für das Instrument war. Inzwischen ist sie Solo-Fagottistin der Wiener Philharmoniker und damit auf dem Olymp der Orchestermusiker angekommen.

Für ihre erste Solo-CD hat Sophie Dervaux zusammen mit ihrem Klavierbegleiter Sélim Mazari Original-Kompositionen und zum Teil eigene Bearbeitungen bekannter französischer Stücke für Fagott und Klavier ausgewählt: dies reicht vom Meilenstein der Fagott-Literatur, der Sonate für Fagott und Klavier von Camille Saint-Saens, bis hin zu so bekannten Stücken wie Gabriel Faurés „Après un reve“ oder Debussys „Clair de lune“, allesamt romantische Nachtstücke, denen Sophie Dervaux mit ihrem unvergleichlichen Fagott-Ton eine unglaubliche Süße verleiht. Ihre nicht nur tonschöne, sondern auch technische absolute Meisterschaft beweist sie neben Stücken von Reynaldo Hahn, Maurice Ravel, Charles Koechlin und Henri Dutilleux vor allem mit den abschließenden „Interferences“ von Roger Boutry, einem zwischen Jazz und Moderne schwankendem Stück, das in Konzerten immer besonders gut ankommt.

Ein Meilenstein in der Aufnahme-Geschichte für dieses bislang vernachlässigte Solo-Instrument, das dank unserer Ringpreisträgerin eine Renaissance erfährt!

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Deveaux.jpg' border=0 alt='Unsere CD-Empfehlung des Monats Juni nimmt Sophie Dervaux'>
2021-06-04 10:00:00
<![CDATA[Zu einer virtuellen Beethoven-Tour lädt]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9062 eine App von WikiCultureCity ein. Sie wurde wesentlich entwickelt von Frank Wittwer, einem Mitglied des Vorstands der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Zu den in der App markierten Anlaufpunkten sind jeweils Informationstexte hinterlegt. Grundlage der Inhalte ist der Beethoven-rundgang, den die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis konzeptioniert und  durchgesetzt haben. Zwischenzeitlich wurden weitere Punkte ergänzt. Motto ist: „Beethoven all over“. Sie finden die App in den Stores von Apple und Google unter WikiCultureCity

 

 

Beethoventour und mehr in der App von WikiCultureCity

Die Bürger für Beethoven engagieren sich auf vielen Ebenen, um Ludwig von Beethoven in der Stadt sichtbar zu machen. Mit Erfolg haben wir die Aufstellung der Stelen in Bonn und im Bonner Umland betrieben. Aber um Beethoven und seine Zeit in Bonn in noch weitere Teile der Bevölkerung zu tragen, nutzen die Bürger für Beethoven nun auch eine App. In Kooperation mit WikiCultureCity gib es auf der App gleichen Namens die Beethoventour, die historischen Punkte, wie auch Punkte, die sich über die Zeit bis heute mit Beethoven beschäftigen, beinhaltet. Basis der Inhalte war das vor Jahren erstellte Faltblatt mit dem „Beethoven-Rundgang“. Zwischenzeitlich haben wir die Beethoventour schon um einiges ergänzt, u.a. mit der Plastik von Markus Lüpertz, dem Fragment des Ewigkeitsdenkmals von Christian Breuer in der Rheinaue, oder das Wandbild am Bahnübergang Weberstraße. Motto ist: „Beethoven all over“. Sie finden die App in den Stores von Apple und Google unter WikiCultureCity, oder nutzen Sie den QR Code am Ende des Textes.

Sicher gibt es noch weit mehr Punkte in Bonn, die einen Beethovenbezug haben. Deshalb laden die Bürger für Beethoven Sie ein, uns ein Bild und einen Text als Datei zuzusenden. Der Text sollte nicht mehr als 1500 Zeichen haben. So können auch Sie dazu beitragen, dass Beethoven in Bonn noch sichtbarer wird. Den Text und ein selbstgemachtes Bild senden Sie bitte an unseren Vorstandskollegen Frank Wittwer frank.wittwer@netcologne.de ; Stichwort: „Beethoventour“. Mit der Zusendung stimmen Sie einer Veröffentlichung zu.

Neben dem Thema Beethoven finden Sie auch viele andere interessante Punkte in Bonn. So kann man bequem vom heimischen Sofa aus, oder bei einem Spaziergang durch die Stadt, Bonn immer wieder neu entdecken.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='326' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Startbild_Mai_2021_Fotor.jpg' border=0 alt='Zu einer virtuellen Beethoven-Tour l&auml;dt'>
2021-05-21 10:00:00
<![CDATA[In der vierten Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9059 geht es um die unterschiedlichen Wohnorte der Familie Beethoven in Bonn von der Bonngasse über die Rheingasse bis zur Wenzelgasse. Die Wohnungen lagen alle innnerhalb der Stadtmauern, also einem Bereich der in etwa der heutigen Fußgängerzone entspricht und mit jeder sind auch besondere Geschichten verbunden. In der Bonngasse wurde Ludwig van Beethoven geboren, in der Neugasse erlebte er den Schlossbrand 1777, in der Rheingasse das Jahrtausendhochwasser von 1784 und in der Wenzelgasse starb 1787 seine Mutter.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Die erste Folge der Serie zu Beethovens Großvater finden Sie hier.

Die zweite Folge der Serie zu Beethovens Eltern finden Sie hier.

Die dritte Folge der Serie zu Beethovens Taufkirche finden Sie hier.

 

Mehr über die 22 Bonner Jahre von Ludwig van Beethoven erfahren Sie hier.

 

Weitere Publikationen der BÜRGER FÜR BEETHOVEN finden Sie hier.

 

 
]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='337' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2021-05-19_um_11.29.01.png' border=0 alt='In der vierten Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"'>
2021-05-19 10:00:00
<![CDATA[Unsere CD-Empfehlung des Monats Mai rückt Beethovens 7. Sinfonie]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9049 in den Fokus: Teodor Currentzis hat sie mit seinem auf Originalinstrumenten spielenden Ensemble MusicAeterna bereits 2018 im Wiener Konzerthaus gespielt, woher auch diese vorliegende Aufnahme stammt. Für Currentzis, den charismatischen griechisch-russischen Dirigenten, ist Beethovens Siebte im Hinblick auf ihre Form von einer Vollkommenheit wie keine andere Symphonie. Mit der Empfehlung beginnt unsere neue Reihe CD-Tipp des Monats zu Aufnahmen der Werke Beethovens.


Beethoven: Symphonie Nr. 7 op. 92

Ensemble MusicAeterna

Dirigent: Teodor Currentzis

1 CD, erschienen bei Sony Classical 2021

Preis: 19,90 €
abzüglich 10 % Rabatt für Mitglieder der Bürger für Beethoven = 17,90 €

Erhältlich im Beethoven-Haus Shop
Tel. 0228-9817537; Mail: shop@beethoven.de
oder online-Bestellung hier

 

CD-Tipp Mai 2021:

Eine besondere Empfehlung der Musikwissenschaftlerin Julia Kluxen-Ayissi, Vorstandsmitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN und Leiterin des Shops im Beethoven-Haus:

Beethoven befand sich zum Zeitpunkt der Uraufführung seiner Siebten Symphonie 1813 auf der Höhe seines öffentlichen Ruhms. Trotz seines sich immer dramatischer verschlechternden Gehörs ist diese Symphonie der schiere Ausdruck der Freude, des Glücks und der Lebensbejahung. Theodor W. Adorno postulierte sie sogar als "die Sinfonie par excellence".

Teodor Currentzis sollte mit seinem auf Originalinstrumenten spielenden Ensemble MusicAeterna beim (dann wegen Corona ausgefallenen) Frühjahrs-Beethovenfest in Bonn alle Beethoven-Symphonien aufführen. Bereits 2018 hatte er im Wiener Konzerthaus den Zyklus vor Publikum gespielt, woher auch diese vorliegende Aufnahme stammt. Bereits im letzten Jahr war die Aufnahme der 5. Symphonie aus diesem Zyklus auf CD erschienen.

Für Currentzis, den charismatischen griechisch-russischen Dirigenten, ist Beethovens Siebte im Hinblick auf ihre Form von einer Vollkommenheit wie keine andere Symphonie. Er vergleicht ihre perfekte Struktur mit dem Parthenon in Athen, dem zentralen Meisterwerk der klassischen Architektur, dessen ausgefeilte, ideal aufeinander abgestimmte Proportionen einer höheren, spirituellen Schönheit dienen, und betont gleichzeitig die Wichtigkeit jedes einzelnen Tons für das Ebenmaß. Tatsächlich hat man diese Symphonie selten so klanglich abgestimmt und rhythmisch pointiert gehört. Dem in Akzent und Dynamik genau der Partitur folgenden 1. Satz „Poco sostenuto-Vivace“ schließt sich das berühmte „Allegretto“ an, hier sensationell leise beginnend und sich dann immer mehr auf faszinierende Art steigernd. Nach dem erfreulicherweise nicht zu rasantem „Presto“ – Satz zeigt der Schluss-Satz „Allegro con Brio“ nochmal alle gestalterischen Fähigkeiten dieses Ensembles auf, das mit der kleineren Besetzung und den dadurch um so besser zu hörenden Zwischentönen neue Klangvariationen schafft.      

Eine Aufnahme für neue Hörerlebnisse!

 

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/koren.jpeg' border=0 alt='Unsere CD-Empfehlung des Monats Mai r&uuml;ckt Beethovens 7. Sinfonie'>
2021-05-04 10:00:00
<![CDATA[Ein Beethoven-Campus in Bonn ist die Alternative zum anhaltenden]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9042 Desaster um die Renovierung der maroden Beethovenhalle. Im April 2021 war bekannt geworden, dass sich die Bauzeit über 2024 hianuszieht und die Kosten dort weiter explodieren. Sie hatten sich schon bisher auf 166 Mio € mehr als verdreifacht. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN fordern endlich eine Neuaufstellung und Mut zur Zukunft für die Beethovenstadt.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Ein neuer Beethoven-Campus
statt „weitere Murkserei bei der Beethovenhalle“

Bürger für Beethoven fordern Neuanfang und Mut zur Zukunft für die Beethovenstadt

Angesichts des anhaltenden Desasters um die Sanierung der Beethovenhalle fordern die BÜRGER FÜR BEETHOVEN eine Neuaufstellung der Stadt und mehr Mut zur Zukunft. Der Vorsitzende Stephan Eisel erinnerte daran, dass die Mitgliederversammlung des Vereins, der 1750 Mitglieder hat, schon 2017 fast einstimmig den Neubau eines integrierten Konzert- und Opernsaals gefordert hat: „Wir sind auch im Vorstand nachdrücklich der Meinung, dass diese Murkserei bei der Sanierung der maroden Halle nicht endlos weitergehen darf: Lieber ein klarer Schnitt als ein Schrecken ohne Ende.“ Die Stadt solle sich endlich der Idee eines Beethoven-Campus öffnen.

Eisel warnte davor, bei der Oper den Fehler der Beethovenhalle zu wiederholen. Man solle dort von einer Sanierung im Bestand Abstand nehmen. Sinnvoller wäre ein neues „Bürgerzentrum der Kultur“ für Oper, Konzerte aller Sparten und Events verschiedener Art: „Das könnte man auch vor der Beethovenhalle bauen, die sich dann abgespeckt als multifunktional nutzbares Foyer und Probenraum einbinden lässt.“ Dieses Konzept eines „Beethoven-Campus“ hatte auch die besten Noten im actori-Gutachten erhalten, das die Stadt 2018 beauftragt hatte.

Der Beethoven-Verein hält bei der Beethovenhalle einen Baustopp für sinnvoll, um ein neues Konzept auf den Weg zu bringen. Bisher seien nach städtischen Angaben nur 40 Prozent der Bausumme tatsächlich verbaut. Weitere 35 Prozent sind zwar beauftragt, aber noch stornierbar. Für ein Viertel der Bausumme gibt es nach sieben Jahren noch nicht einmal Aufträge: „Man kann also die Sanierung noch radikal abspecken und sollte das auch tun.“ Bei der Oper müsse man ein weiteres Millionengrab durch Sanierung im Bestand auf jeden Fall vermeiden. Schon ohne Gutachten über die Bausubstanz würden hier 130 Mio € veranschlagt. Tatsächlich muss man nach Eisels Einschätzung und den Erfahrungen bei der Beethovenhalle mit mindestens 400 Mio € Euro rechnen. Eine Sanierung bei laufendem Betrieb sei dabei völlig illusorisch.

Nach Meinung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN ist ein „neues Bürgerzentrum für Kultur“ erheblich sinnvoller als die teure Sanierung maroder Altbauten: „Ein solcher Neubau hätte auch niedrigere Betriebskosten und könnte moderne Standards der Umweltverträglichkeit erfüllen.“

Als Beispiel verweist der Verein auf das integriertes Opern- und Konzerthaus, das 2014 in Florenz eröffnet wurde. Für 140 Mio € wurde dort ein Kulturgebäude mit großem Saal (1.800 Plätze), kleinem Saal (1000 Plätze) und einer Freiluftbühne mit 2000 Plätzen errichtet. „Das ist nur ein kleiner Teil der Summe, die für die Sanierung der Beethovenhalle und der Oper auf die Stadt zukäme – und man bekäme ein zeitgemäßes Gebäude.“ So wäre auch die klaffende Wunde eines fehlenden angemessenen Konzertsaals in der Beethovenstadt zu schließen, was mit der Beethovenhalle als veraltete Mehrzweckhalle mit überholter Akustik nicht möglich sei. „Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN erwarten von Rat und Verwaltung sich solchen Konzepten zu öffnen und mehr Mut zur Zukunft für die Beethovenstadt zu zeigen.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='167' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven_Campus_Logo_web-kleiner.jpeg' border=0 alt='Ein Beethoven-Campus in Bonn ist die Alternative zum anhaltenden'>
2021-04-26 10:00:00
<![CDATA[In der dritten Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9041 geht es um Beethovens Taufkirche, die am 10. Mai 1800 nach einem Blitzschlag abbrannte und während der französischen Besetzung nicht wiederaufgebaut wurde. Dort waren auch Beethovens Großeltern und Eltern getauft worden. Erst 1806 wurde das Patronat dann auf die damalige Minoritenkirche übertragen, die seitdem den Namen Remigiuskirche trägt und wohin auch der Taufstein gebracht wurde. Doe Taufkirche selbst stand aber am heutigen Remigiusplatz, der diesen Namen aber auch erst seit 1978 trägt.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Die erste Folge der Serie zu Beethovens Großvater finden Sie hier.

Die zweite Folge der Serie zu Beethovens Eltern finden Sie hier

 

Mehr über die 22 Bonner Jahre von Ludwig van Beethoven erfahren Sie hier.

 

Mehr zu Beethovens Taufkirche finden Sie hier.

 

Weitere Publikationen der BÜRGER FÜR BEETHOVEN finden Sie hier.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='357' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2021-04-23_um_08.49.38.png' border=0 alt='In der dritten Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn'>
2021-04-23 10:00:00
<![CDATA[Der 26. März hat in Beethovens Leben eine zweifache Bedeutung,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9013 denn 1778 trat er an diesem Tag zum ersten Mal öffentlich im Rahmen eines Konzertes auf und verstarb 1827. Der Ankündigungszettel für das Konzert am 26. März 1778 im „musikalischen Akademiesaal in der Sternengaß„ zu Köln erhalten. Darin heisst es, der junge Ludwig van Beethoven werde „mit verschiedenen Clavier-Concerten und Trios die Ehre haben aufzuwarten“. In der Domstadt ist leider kaum bekannt, dass der Auftakt zu Beethovens glänzender Solistenlaufbahn dort stattfand. In Bonn wiederum nahm man 49 Jahre später kaum von Beethovens Tod am 26. März 1827 Notiz.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken. 

 

Wenn Sie mehr über Beethoven in Bonn erfahren wollen:

Im März 2020 ist von Stephan Eisel das "kleine" Beethoven-Buch "Beethoven in Bonn" (128 Seiten incl. englischer Übersetzung) im Dezember 2020  das "große" Beethoven-Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" (über 550 Seiten). 

Im Bonner General-Anzeiger ist zum Beethoven-Jubiläumsjahr eine mehrteilige Beethoven-Serie von Stephan Eisel erschienen:   

 

Stephan Eisel

26. März: Beethovens Auftritt und Abgang

Der 26. März ist auf zweifache Weise untrennbar mit Ludwig van Beethoven verbunden: 1778 konzertierte er an diesem Tag erstmals öffentlich und 1827 verstarb er am 26. März.

Den ersten Auftritt Ludwigs organisierte dessen Vater Johann van Beethoven, der zugleich sein erster Lehrer war. Sein Orchesterkollege Bernhard Mäurer erinnerte sich später: „„Wie [s]ein Louis es im fertigen Spielen so weit gebracht hatte, daß er sich mit Beifall vor Kennern konnte hören lassen, lud sein exaltirter Vater jeden, der ihm nur zu Gesichte kam, ein seinen Louis zu bewundern.“

So kam es auch zum Konzert am 26. März 1778 im „musikalischen Akademiesaal in der Sternengaß„ zu Köln. Im Ankündigungszettel – der siebenjährige Beethovens wird darin ein Jahr jünger gemacht – war zu lesen, es werde „der Churköllnische Hoftenorist BEETHOVEN die Ehre haben zwey seiner Scholaren zu produciren; nämlich: Madlle. Averdonc Hofaltistin, und sein Söhngen von 6. Jahren.“

Die Altistin Johanna Helene Averdonk war der Familie Beethoven so eng verbunden, dass sie die Patenschaft für zwei der Kinder übernahm. Für das Konzert war sie „mit verschiedenen schönen Arien“ angekündigt. Der junge Ludwig van Beethoven werde „mit verschiedenen Clavier-Concerten und Trios die Ehre haben aufzuwarten“.

Für Beethoven markierte das Konzert am 26. März 1778 den Beginn einer glänzenden Bühnen-Laufbahn als Pianist. In der Domstadt ist leider kaum bekannt, dass der Auftakt dazu in Köln stattfand.

In Bonn wiederum nahm man 49 Jahre später kaum von Beethovens Tod am 26. März 1827 Notiz. Schon am 14. Februar hatte der Wiener Beethoven-Freund Johann Andreas Streicher an die mit Beethoven eng verbundene Bonner Musiker-Familie Simrock geschrieben, dass die Ärzte des Komponisten „glauben aber gewis zu seyn, daß er ohne Rettung verlohren ist.“

Nikolaus Simrock hat vermutlich auch als erster Bonner vom Tod Beethovens erfahren, denn ihm schrieb der Wiener Verleger Tobias Haslinger bereits am 27. März 1827: „Ich beeile mich Ihnen die höchst traurige Nachricht zu hinterbringen, daß gestern Abend um 3⁄4 auf 6 Uhr der unerreichbare Tondichter Ludwig v. Beethoven, nach vorher empfangenen heiligen Sakramenten, selig in den Herrn entschlafen ist.“

Erst am 5. April 1827 vermeldete die „Bonner Zeitung“ auf der letzten Seite mit einem knappen Zweizeiler Beethovens Tod. Im Vergleich zu dieser kargen Mitteilung wurde in derselben Ausgabe sehr ausführlich über das Begräbnis eines französischen Herzogs und den Einsturz eines Hauses in Rouen berichtet.

Dem „Bonner Wochenblatt“ als zweiter Bonner Zeitung war der Tod des größten Sohns der Stadt zunächst keine Meldung wert, aber es druckte am 3. Juni 1827 einen Wiener Bericht über „Beethovens Todtenfeier“ zwei Monate zuvor. Darin hieß es, dass „die bedeutendsten Priester aller Künste ... Professoren und Dilettanten, Staatsmänner und Künstler“ den Leichenzug begleitet hatten, der sich seinen Weg durch „eine Menschenmenge von mehr als 20,000“ bahnte. Es seien Seelenmessen „in verschiedenen Kirchen gehalten“, Trauermärsche komponiert, Beethoven-Büsten in Gips hergestellt und Medaillen geprägt worden. Man plane auch ein Denkmal. Der Schlusssatz des Artikels hätte Bonn wachrütteln müssen: „Sie sehen wohl aus dem allen, wie Wien seine großen Männer ehrt.“

Beide Bonner Zeitungen hatten es übrigens nicht für nötig gehalten, darauf einzugehen, dass Beethoven in Bonn geboren wurde und hier 22 Jahre gelebt und gearbeitet hatte. In ganz Europa waren inzwischen ausführliche Nachrufe erschienen und in vielen Städten – so auch in nächster Umgebung in Aachen, Elberfeld und Köln – hatten bereits Gedenkfeiern stattgefunden.

In Bonn gab es eine entsprechende Initiative erst im Sommer: Am 12. Juli 1827 druckte das „Bonner Wochenblatt“, dass am Tag darauf „von den Musikfreunden seiner Vaterstadt in Verbindung mit der Junggesellen= Bruderschaft ein feierliches Seelen=Amt“ mit Mozarts Requiem veranstaltet werde.

Die Junggesellen-Sodalität „Mariae Reinigung“ war bereits 1738 gegründet worden, bestand also schon zu Beethovens Bonner Zeiten. Direkte Kontakte sind wahrscheinlich, weil die Bruderschaft auch kirchenmusikalisch sehr aktiv war. Dass die Totenfeier 1827 in der Jesuitenkirche stattfand, war dabei kein Zufall. Ab 1794 hatten die französischen Besatzer die Kirche zunächst als Pferdestall genutzt. Anfang des 19. Jahrhunderts übernahm die Junggesellen-Bruderschaft das Gebäude, kaufte 1801 die Orgel zurück und überführte den aus der säkularisierten ehemaligen Kapuzinerkirche ausgelagerten barocken Hochaltar mit zwei Seitenaltären

In der Kirche hatten die Junggesellen schon 1799 das Seelenamt für Papst Pius VI. und 1801 für Kurfürst Max Franz ausgerichtet. Den mitveranstaltetenden „Musikalischen Zirkel“ gab es als Zusammenschluss musikinteressierter Bürger seit 1818/19. Aus diesem Kreis kam auch der Dirigent der Totenmesse Peter Grabeler. Diese privat initiierte war übrigens damals die einzige Bonner Veranstaltung zum Tod Beethovens. Die Stadt selbst war untätig geblieben. Erst beim vierten Beethovenfest 1927 war Beethovens Todestag in seiner Geburtsstadt Anlass für ein offizielles Gedenken.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='277' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2021-03-25_um_08.48.09.png' border=0 alt='Der 26. M&auml;rz hat in Beethovens Leben eine zweifache Bedeutung,'>
2021-03-26 10:00:00
<![CDATA[In der zweiten Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9015 geht es um das Geburtshaus des Komponisten und seine Eltern. Nach ihrer Hochzeit waren Johann van Beethoven und seine Frau 1767 in das Hinterhaus – manchmal euphemistisch auch Gartenflügel genannt – der Bonngasse mit der damaligen Registrierungsnummer 363 (ab 1793 Hausnummer 515, heute Hausnummer 20) eingezogen. Im Erdgeschoss lagen die Küche und ein unterkellerter Wirtschaftsraum, im Obergeschoss zwei kleine Zimmer und eine größere Stube. Im Vorderhaus lebte der Eigentümer des Hauses, der kurfürstliche Quartiermeister Johann Georg Mangin sowie seit vielen Jahren die Musikerfamilie Salomon.

 

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Die erste Folge der Serie finden Sie hier.

 

Mehr über die 22 Bonner Jahre von Ludwig van Beethoven erfahren Sie hier.

 

Weitere Publikationen der BÜRGER FÜR BEETHOVEN finden Sie hier.

 

 
]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='357' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2021-03-30_um_17.19.07.png' border=0 alt='In der zweiten Folge der Reihe "Unterwegs mit Beethoven in Bonn"'>
2021-03-25 10:00:00
<![CDATA[Um Künstler zu unterstützen, die als Soloselbstständige vom]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9011 Lockdown besonders betroffen sind, haben sich die BÜRGER FÜR BEETHOVEN und die DANCKER MEDIA SERVICES GMBH zusammengetan. Sie produzieren für und mit den Künstlern Videos mit Beethoven-Bezug. DANCKER MEDIA SERVICES erstellt das Video, die BÜRGER FÜR BEETHOVEN übernehmen die Auswahl der Künstler und das Honorar. Als erstes Video wurde nun eine Aufnahme aus dem Beethoven-Haus ins Netz gestellt. Dort spielt der Pianist Dmitry Gladkov drei Werke aus Beethovens Bonner Zeit. 

 

Es können sich Künstler um die Teilnahme bewerben, die als Soloselbstständige tätig sind, also keine feste Anstellung haben, und Projekt mit Beethoven-Bezug verwirklichen wollen. Projektvorschläge richten Sie bitte an webmaster@buerger-fuer-beethoven.de

Das erste Video der Initiative mit Dmitry Gladkov finden Sie hier.
Er spielt im Musikzimmer des Beethoven-Hauses auf historischen Instrumenten die „Sechs Variationen über ein Schweizer Lied“ WoO 64, die „Dressler-Variationen“ WoO 63 und die Musik zu einem Ritterballett“ WoO1 in einer Klavierfassung von Dmitry Gladkov. 

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Neue Initiative für soloselbstständige Künstler

Videos mit Beethoven-Bezug werden finanziert 

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN und die DANCKER MEDIA SERVICES GMBH haben sich zusammengetan, um Künstler zu unterstützen, die als Soloselbstständige von den Lockdown-Einschränkungen der Pandemiebekämpfung besonders betroffen sind. Der Vorsitzende des Beethoven-Vereins Stephan Eisel teilte dazu mit: „Wir wollen einerseits den Künstlern helfen, die nicht den Vorteil einer festen Anstellung haben, und andererseits auch künstlerisches Engagement rund um das Thema Beethoven fördern. Deshalb finanzieren und verbreiten wir Videos mit Beethoven-Bezug und laden Künstler in der Solo-Selbstständigkeit dazu ein.“

Wie Eisel berichtete, war vor einigen Wochen der Inhaber, der Bonner Unternehmer Robert Dancker mit dem Angebot auf ihn zugekommen, einmal im Monat ein Konzert mit einem Künstler aufzuzeichnen und dem Beethoven-Verein zur Verbreitung zur Verfügung zu stellen. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN übernehmen die Auswahl der Künstler und das Honorar. Produziert werden die Videos mit der mobilen Streaming- und Konferenzlösung MINI-Ü.  (www.mini-ü.de) Diese von DANCKER MEDIA SERVICES entwickelte kompakte und damit flexible Aufzeichnungstechnik passt in einen Koffer und ermöglicht als neues Dienstleistungsangebot die Aufzeichnung und das Streaming von Bühnenpräsentationen aller Art in hoher Qualität. Robert Dancker sagte dazu: „Wenn die technischen Möglichkeiten eines Laptops nicht mehr ausreichen, kommt der Mini-Ü ins Spiel. Unser Mini-Ü kann alles, was ein kleiner Ü-Wagen können sollte, ist aber wesentlich flexibler als ein Fahrzeug!“

Als erstes Video dieser Art wurde nun eine Aufnahme aus dem Musikzimmer des Beethoven-Hauses ins Netz gestellt. Dort spielt der Pianist Dmitry Gladkov auf historischen Instrumenten drei Werke aus Beethovens Bonner Zeit. Dabei handelt es sich um die „Sechs Variationen über ein Schweizer Lied“ WoO 64, die „Dressler-Variationen“ WoO 63 und die Musik zu einem Ritterballett“ WoO1 in einer Klavierfassung von Dmitry Gladkov. In dem 30-minütigen Video finden sich auch erläuternde Hinweise des Pianisten zu den Stücken und Instrumenten. Gladkov und Eisel zeigten sich begeistert von der Qualität der Aufnahme.

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN laden Künstler ein, sich bei dem Verein für die Teilnahme an dem Projekt zu melden. Eisel beschrieb als Voraussetzung „einen durchaus weitgefassten Beethoven-Bezug“. Angesprochen seien zwar in erster Linie Musiker, aber auch Künstler aus anderen Sparten könnten sich auf der Homepage der www.buerger-fuer-beethoven.de bewerben. „Wir zahlen ein Anerkennungshonorar und die professionell aufgezeichneten Videos können natürlich auch von den Künstlern für eigene Zwecke genutzt werden.“ Der Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN hat 1750 Mitglieder und finanziert sein Engagement vollständig aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='267' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2021-03-22_um_18.29.29.png' border=0 alt='Um K&uuml;nstler zu unterst&uuml;tzen, die als Soloselbstst&auml;ndige vom'>
2021-03-24 10:00:00
<![CDATA[Unterwegs mit Beethoven in Bonn]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9002 heisst eine Serie des Magazins des Vereines Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg. Darin beschreibt der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel Beethovens 22 Bonner Jahre bei einem virtuellen Rundgang durch Bonn. Wir veröffentlichen den Beethoven-Stadtrundgang in lockerer Folge. Im ersten Teil geht es um die Rheingasse und Beethovens Großvater, der 1733 nach Bonn kam und hier die 60-jährige Beethoven-Dynastie begründete. Er lebte seiner Familie in einem heute leider mehr existierenden Haus in der Rheingasse, in dem auch Ludwig van Beethoven als Heranwachsender viele Jahre zubrachte.

 

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Mehr über die 22 Bonner Jahre von Ludwig van Beethoven erfahren Sie hier.

 

Weitere Publikationen der BÜRGER FÜR BEETHOVEN finden Sie hier.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='307' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2021-03-08_um_10.18.34.png' border=0 alt='Unterwegs mit Beethoven in Bonn'>
2021-03-08 10:00:00
<![CDATA[Markus Schimpp ist einer der BÜRGER FÜR BEETHOVEN,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=9001 die als freischaffende Künstler tätig sind. Sie sind von der Corona-Krise und dem damit verbundenen Lockdown besonders betroffen - und zwar nicht nur in materieller Hinsicht, sondern vor allem, weil sie der Möglichkeit beraubt sind, ihren Beruf auszuüben und den Menschen ihre Kunst zu präsentieren. Der Pianist und Komponist Schimpp nutzt die Zeit, um eigene Klavierstücke zu komponieren, deren Noten Sie hier finden. 

Um freischaffende Musiker zu unterstützen, die seit einem Jahre größtenteils ihrer Auftrittsmöglichkeiten beraubt sind, wurden in Deutschland verschiedene Stipendien ausgeschrieben. Sie geben finanzielle Unterstützung, um in dieser Zeit neue künstlerische Projekte anzustoßen und neue Werke entstehen zu lassen. 

Der Bonner Pianist und Komponist Markus Schimpp hatte das Glück, eines der Stipendien des Musikfonds e. V. zu  erhalten, um in einem 6-monatigen Prozess neue Klavierstücke für musikinteressierte Laien zu schreiben. So entsteht das „Blue Hour Piano Book“ in Form von wöchentlichen Veröffentlichungen jeweils eines aktuellen Klavierstücks. Die „Blaue Stunde“ ist ja die Zeit des Tages, in der man am Morgen den neuen Tag erwartet, oder am Abend auf sein Tagwerk zurückblickt. Nicht nur in der Fotografie sondern auch in der Literatur und Musik gilt sie als eine besonders sinnliche Tageszeit. Markus Schimpp versucht dazu klanglich gängige Hörgewohnheiten des Klassik-Pop Pianos zu umschiffen. Hörer wie Spieler sollen durch Schlichtheit, minimalistische Motive, die sich sanft entwickeln, angeregt und entspannt werden, ganz im Sinne einer intimen Blauen Stunde. Die Titel der Stücke beziehen sich dabei alle auf die unterschiedlichsten Blautöne der Farbskala. So entsteht bis Ende Mai eine Sammlung von 20 Klavierstücken, die zum Anhören und zum Nachspielen als Noten-Download kostenfrei für den Musikinteressierten bereit stehen.  

Link zu den Notendownloads: 

https://schimpp-music.com/blue-hour-piano-book-piano-album.html 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/HipstamaticPhoto-574367183.474185.jpg' border=0 alt='Markus Schimpp ist einer der B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN,'>
2021-03-07 10:00:00
<![CDATA[Mit der Initiative "PRIVATISSIMO!" setzen die Bonner Künstler]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8734 bieten acht Bonner Solo-Musiker Konzerterlebnisse im kleinsten Kreis an. Zur Initiative gehören die Pianisten Susanne Kessel, Fried Bauer, Markus Schimpp, Stephan Eisel und Marcus Schinkel sowie die Oboistin Tania John und die Sänger Christian Padberg und Michael Klevenhaus. Sie möchten die Ohren und die Herzen des Publikums erreichen und diese Zeit künstlerisch nutzen, um im privaten Rahmen Musikerlebnisse zu ermöglichen. 

 

Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, Stephan Eisel sagte dazu: "Diese Initiative unterstützen wir gerne, denn sie erinnert in den Tagen vieler digitaler Angebote daran, dass Musik für Zuhörer und Künstler das unmittelbaren Live-Erlebnis braucht, das sich durch Aufzeichnungen nicht ersetzen lässt."

 

Die Homepage der Initiative "Privatissimo!" erreichen Sie hier.


Ein Video von Verena Gemmel zur Initiative finden Sie hier. 

Die Künstler erläutern und spielen im privaten Umfeld vor einem einzelnen Zuhörer und lassen ein konzentriertes Musikerlebnis entstehen. Dabei treffen sich Musiker und Zuhörer in einem zuvor verabredeten Raum oder einem privaten Wohnzimmer zu einer exklusiven Vortragssituation.

Sobald sich die behördlichen Vorgaben ändern, wird die jeweils mögliche Zahl der Teilnehmer auf zwei oder mehr angepasst. Melden Sie sich ganz einfach per E-Mail oder telefonisch über die Homepage

https://www.privatissimo.org/

bei einem der MusikerInnen zu einem der angebotenen Vortragstermine auf der Seite des/der jeweiligen MusikerIn an. Jede/r MusikerIn dieser Seite tritt daraufhin persönlich in Kontakt mit Ihnen! Honorar und Ort des Vortrags werden mit Ihnen vor dem Vortragstermin vereinbart.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='200' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-05-01_um_09.21.12.png' border=0 alt='Mit der Initiative "PRIVATISSIMO!" setzen die Bonner K&uuml;nstler'>
2021-03-01 10:00:00
<![CDATA[Unterstützung für sein Beethoven-Quiz erhielt der Förderverein]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8983 der Stadtbücherei Rheindorf / Auerberg von den BÜRGER FÜR BEETHOVEN, die für den Wettbewerb Preise stifteten. Für Kinder und Erwachsene wurden jeweils zehn Fragen zu Beethovens Leben und Werk zusammengestellt. Die Vorsitzende des Fördervereins Ulrike Blumenreich sagte: „Uns ist es ein Anliegen, auch während des Lockdowns Angebote unserer Stadtteilbibliothek zu unterbreiten." Für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN lobte Stephan Eisel: „Aktionen wie dieses Beethoven-Quiz tragen dazu bei, in der Bürgerschaft mehr Wissen über Beethoven zu verbreiten.“ 

 

Den Quizbogen für Kinder können Sie hier ausdrucken.

 

Den Quizbogen für Erwachsene können Sie hier ausdrucken.

 

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

 

Lob für Beethoven-Quiz des Fördervereins der Stadtbücherei Rheindorf / Auerberg

BÜRGER FÜR BEETHOVEN stiften Preise

Unterstützung erfährt der Förderverein Stadtbücherei Rheindorf / Auerberg e.V. für seine Initiative, in Lockdown-Zeiten ein Beethoven-Quiz für Kinder und Erwachsene anzubieten. Als die BÜRGER FÜR BEETHOVEN davon erfuhren, stifteten sie Preise für den Wettbewerb, der noch bis Ende Februar läuft. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel lobte der Aktion: „Wir freuen uns über die ehrenamtliche Initiative für den größten Sohn der Stadt. Aktionen wie dieses Beethoven-Quiz für Kinder und Erwachsene tragen dazu bei, in der Bürgerschaft mehr Wissen über Beethoven zu verbreiten, der ja in Bonn 22 Jahre gelebt und gearbeitet hat.“

Der Förderverein der seit 2015 ehrenamtlich geführte Integrativen Stadtteilbibliothek Auerberg hat das Beethoven-Quiz für Kinder und Erwachsene passend zur Verlängerung des Beethoven-Jubiläums Anfang des Jahres gestartet. Dazu sagte die Vorsitzende des Fördervereins Ulrike Blumenreich: „Uns ist es ein Anliegen, auch während des Lockdowns Angebote für die Nutzer*innen unserer Stadtteilbibliothek aus Auerberg, Graurheindorf und darüber hinaus zu unterbreiten. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung von BÜRGER FÜR BEETHOVEN und auf weitere Teilnehmer*innen aus ganz Bonn.“

Für Kinder und Erwachsene sind jeweils zehn Fragen zu Beethovens Leben und Werk zusammengestellt. Für diejenigen Kids, denen die Fragen zu knifflig sind, finden sich einige Tipps im Fenster der Integrierten Stadtteilbibliothek Auerberg in der Warschauer Str. 66, 53117 Bonn. Einsendeschluss für die Antworten ist am 28.2.2021 an die spezielle E-Mail-Adresse: bibliotheksaktionen@gmx.de. Die Quiz-Fragebögen sind ab sofort auch auf der Homepage der BÜRGER FÜR BEETHOVEN abrufbar.

Unter den richtigen Einsendungen werden attraktive Preise verlost. Dafür stiften die BÜRGER FÜR EETHOVEN als zusätzliche Preise Bücher „Der Bonner Beethoven“ und „immerwährende“ Beethoven-Kalender, die sich besonders um den Bonner Beethoven drehen. Außerdem spendiert der Verein für alle Teilnehmer eine kleine Beethoven-Überraschung.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='258' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage_FotorAuer_Fotor.jpg' border=0 alt='Unterst&uuml;tzung f&uuml;r sein Beethoven-Quiz erhielt der F&ouml;rderverein'>
2021-02-21 10:00:00
<![CDATA[Mit der Cremeschnitte "Götterfunken" unterstützt]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8960 die Traditionsbäckerei "Mauel 1883" die Beethovenpflege in Bonn, denn jedem verkauften Gebäck gegen 50 Cent an die BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Das ist auch eine Reminiszens  an Beethovens Kindheit, in der es eine nachgewiesene Verbindung zum Konditorenhandwerk gibt.

Eine der Cousinen seiner Mutter - Maria Gertrud Daubach - heiratete nämlich den Zuckerbäcker Johann Jacob Herberger.  Sie führte die Konditorei ihres früh verstorbenen Mannes in Ehrenbreitstein fort und besuchte regelmäßig die  Familie  Beethoven in Bonn. Dann brachte sie – wie Bäckermeister Gottfried in seinen Erinnerungen berichtet - „ein Korb von alle Sorten kostbare Contitterware und Tarrten [Torten] zum Geschänkt. so bekamen Beethovens Kinder und Fischers Kinder ohne Ausnahm von Madamm Herberg Contitterware zum Geschänkt“.

 

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Traditionsbäckerei Mauel unterstützt Beethovenpflege

In Bonn hat die Traditionsbäckerei "Mauel 1883" gemeinsam mit dem Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN eine „Götterfunken“-Cremeschnitte vorgestellt, durch deren Verkauf die Beethovenpflege in Bonn und der Region gefördert werden soll. Die Bäckerei ist hier mit 27 Filialen vertreten. Vorgestellt wurde der „Götterfunken“ in der Mauel-Filiale in der Bonner Brüdergasse, wo die Remigiuskirche steht, in der sich seit 1806 der Taufstein Beethovens befindet. Als das Gotteshaus noch Minoritenkirche hieß, spielte Beethoven dort oft Orgel. 

Es handelt bei dem „Götterfunken“ um eine exotisch-fruchtige Cremeschnitte: ein Butter-Mürbeteig mit luftigem Biskuit wurde gefüllt mit einer sehr fruchtigen Buttercreme mit Passionsfruchtpürree und kleinen Pfirsichstückchen. Der marmorierte Spiegel aus Passionsfruchtgelee mit Himbeermark soll an den Götterfunken erinnern. Vom Verkaufspreis (2,85 €) gehen pro Stück 50 Cent als Spende für die Beethovenpflege in Bonn an die BÜRGER FÜR BEETHOVEN.  

Dazu sagte Peter Mauel, Inhaber der Bäckerei in 4. Generation: „Der Kulturverein Bürger für Beethoven leistet großartige Arbeit, um das Lebenswerk von Ludwig van Beethoven zu würdigen. Mit unserer Cremeschnitte Götterfunken hat man nun die Möglichkeit auf eine unfassbar leckere Art und Weise diesen Verein zu unterstützen.“ Der Vorsitzende des Vereins Stephan Eisel fügte hinzu: "Wir freuen uns über diese konkrete Unterstützung für unsere Arbeit für Ludwig van Beethoven und bedanken uns bei der Traditionsbäckerei Mauel und allen Kunden, die mit dem Kauf des Gebäcks unsere Arbeit dafür unterstützen."  

Im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 hatte die Traditionsbäckerei Mauel den "Götterfunken"-Preis der BÜRGER FÜR BEETHOVEN für die Initiative erhalten, auf einer Million Backtüten über den Bonner Beethoven zu informieren. Peter Mauel hatte damals zusagt, dass die Bäckerei daraufhin ein eigenes Gebäck GÖTTERFUNKEN kreieren werde.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='209' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Mauel-Eisel-Goetterfunken.jpg' border=0 alt='Mit der Cremeschnitte "G&ouml;tterfunken" unterst&uuml;tzt'>
2021-02-10 10:00:00
<![CDATA[Beethoven sollte bei der Neugestaltung der Brüdergasse]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8970 nicht vergessen werden. Das haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN gegenüber der Bonner Oberbürgermeisterin angeregt. An der Brüdergasse steht die ehemalige Minoriten-Kirche steht, der nach dem Brand und Abriss der ehemaligen Taufkirche Beethovens auf dem heutigen Remigiusplatz der Name "St. Remigius“ übertragen wurde. Hierher wurde auch der Taufstein gebracht, über dem Beethoven am 17. Dezember 1770 getauft worden war. Schon als Jugendlicher hat er in der Kirche oft Orgel gespielt. Ganz in der Nähe stand in der Rheingasse 24 das Haus des Bäckermeisters Fischer, in dem der heranwachsende Ludwig die meiste Zeit seiner fast 22 Bonner Jahre gewohnt hatte.

 

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Beethoven-Bezug bei Neugestaltung
der Brüdergasse erhalten

Bürger für Beethoven wenden sich an die Oberbürgermeisterin

In einem Schreiben an die Bonner Oberbürgermeisterin Katja Dörner setzen sich die BÜRGER FÜR BEETHOVEN dafür ein, bei der anstehenden Neugestaltung der Brüdergasse den Beethoven-Bezug zu erhalten. Der Vorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: „Bei der Profilierung Bonns zur Beethoven-Stadt kommt es auf viele Mosaiksteine an. Dazu ge­hört auch, dass Ereignisse und Orte, die in Bonn mit Beetho­ven zu tun haben, nicht unbea­chtet bleiben, sondern mehr in den Fokus rücken.“

In ihrem Schreiben an die Oberbürgermeisterin erinnern die BÜRGER FÜR BEETHOVEN daran, dass an der Brüdergasse die ehemalige Minoriten-Kirche steht, der nach dem Brand und Abriss der ehemaligen Taufkirche Beethovens auf dem heutigen Remigiusplatz der Name
"St. Remigius“ übertragen wurde. Vor allem wurden der Hauptaltar aus dem 17. Jahrhundert und der Taufstein, über dem er am 17. Dezember 1770 getauft worden war, hierher gebracht. Auch hat Beethoven als Jugendlicher in der Kirche oft Orgel gespielt. Ganz in der Nähe stand in der Rheingasse 24 das Haus des Bäckermeisters Fischer, in dem der heranwachsende Ludwig die meiste Zeit seiner fast 22 Bonner Jahre gewohnt hatte.

Im Rahmen der Neugestaltung der Brüdergasse ist nach Informationen des Vereins auch der Neubau einer Rampenanlage für Fahrradfahrer und Menschen mit Behinderungen vorgesehen, da die derzeitige Rampe unter dem Belderberg hindurch in Richtung Oper und Rhein zu steil ist. Dort befindet sich seit rund 15 Jahren ein Graffiti-Bild, das das langjährige Wohnhaus Ludwig van Beethovens in der Rheingasse 24 sowie das überdimensionale Stieler-Portrait Beethovens zeigt. Letzteres ist mittlerweile zu einem der meistfotografierten Bildhintergründe für Selfies und Gruppenfotos in Bonn geworden. „Dass es diese Szene als Bild sogar in den renommierten ECONOMIST geschafft hat, ist nur ein Beispiel, wie wichtig Beethoven als Marke im internationalen Standortmarketing der Stadt Bonn ist.“

Da davon auszugehen sei, dass die Graffiti-Wand im Rahmen der Umgestaltung nicht erhalten werden kann, regen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN an, bereits frühzeitig eine künstlerische Gestaltung der neuen Rampenanlage mit Motiven zu Ludwig van Beethoven vorzusehen, und bieten der Oberbürgermeisterin an, dafür beratend zur Verfügung zu stehen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='322' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven-Bonn-Streetart_Fotor.jpg' border=0 alt='Beethoven sollte bei der Neugestaltung der Br&uuml;dergasse'>
2021-02-10 10:00:00
<![CDATA[Perspektiven für Bonn als Beethovenstadt sucht man leider]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8964 vergebens im Koalitionsvertrag von Grünen, SPD, Linker und Volt für die Bonner Kommunalpolitik bis 2025. Die BÜRGER FÜRBEETHOVEN sehen darin die Gefahr, dass Rat und Verwaltung in jenen Trott der Gleichgültigkeit zurückfallen, mit dem vor dem Beethoven-Jubiläum Bonns größter Sohn oft behandelt wurde. Auch das Fehlen eines angemessenen Konzertsaals in der Beethovenstadt werde von der neuen Ratskoalition nicht thematisiert. Stattdessen wolle man durch eine Sanierung des alten Operngebäudes im Bestand die Fehler bei der Beethovenhalle wiederholen. Statt eines weiteren Millionengrabes brauche Bonn aber Mut zur Zukunft.  Als Beispiel verweist der Verein auf das 2014 in Florenz eröffnete kombinierte Konzert- und Opernhaus.

 

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Desinteresse an Bonn als Beethovenstadt ist fahrlässig

Bürger für Beethoven vermissen Perspektiven im Koalitionsvertrag

Kritisch sehen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN die Vorhabenliste, die die Ratskoalition aus Grünen, SPD, Linker und Volt für die Kommunalpolitik bis 2025 vorgelegt haben. Nach einer Beratung mit den 15 Vorstandsmitgliedern sagte der Vorsitzende Stephan Eisel: „Wir sehen alle ein erhebliches Defizit beim Thema Beethoven. Es findet sich im Koalitionsvertrag kein Wort zur Weiterentwicklung Bonns als Beethovenstadt und nichts dazu, wie man den Schwung des Jubiläumsjahres nutzen sollte. Mit dieser Grundhaltung des Desinteresses werden Rat und Verwaltung in jenen Trott der Gleichgültigkeit zurückfallen, mit dem vor dem Beethoven-Jubiläum Bonns größter Sohn oft behandelt wurde.“ 

Es sei zwar zu begrüßen, dass die Ratskoalition dem Beethoven-Orchester und dem Beethovenfest wenigstens Bestandsschutz gewähre. Aber Bestandsschutz sei keine Zukunftsperspektive. So bleibe die Notwendigkeit ausgespart, Bund und Land strukturell beim Beethovenfest einzubinden. Aussagen zum Beethoven-Haus sucht man ebenso vergebens wie die Beethoven-JubiläumsGmbH. Im Abschnitt „Tourismus und Steigerung der Attraktivität der Stadt Bonn“ werden als „wichtige Persönlichkeiten“ nur Clara Schumann und August Macke genannt: „Ludwig van Beethoven kommt im Koalitionsvertrag garnicht vor. Es wäre fahrlässig, wenn die Ratsmehrheit hier nicht nachbessert. Wer das Alleinstellungsmerkmal der 22 Bonner Beethovenjahre nicht erkennt, lässt großen Chancen für Bonn im nationalen und internationalen Städtewettbewerb ungenutzt.“ 

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN kritisieren auch das Fehlen eines angemessenen Konzertsaals in der Beethovenstadt Bonn im Koalitionsvertrag. Stattdessen wolle man durch eine Sanierung des alten Operngebäudes im Bestand die Fehler bei der Beethovenhalle wiederholen: „Statt eines weiteren Millionengrabes braucht Bonn aber Mut zur Zukunft.“ 

Deshalb sollte die Stadt nach Meinung des Beethoven-Vereins bei der Oper neben einem Neubau am jetzigen Standort auf jeden Fall die Option eines Beethoven-Campus in Betracht ziehen. Dieses Konzept hat bei sechs geprüften Alternativen im von der Stadt 2018 beauftragten actori-Gutachten die besten Noten erhalten, eine Sanierung die schlechtesten. „Warum befragt man eigentlich Experten, wenn deren Empfehlungen dann in den Wind geschlagen werden.“ Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN verweisen als Anregung für ein neues beispielhaftes Kulturgebäude auf das 2014 in Florenz eröffnete neue kombinierte Konzert- und Opernhaus. Es hat für Oper und Konzerte aller Art einen großen Saal und für Theater, Kammermusik und andere Formate einen kleinen Saal und bietet außerdem noch eine Freiluftbühne: „Ein solches modernes Gebäude ist nicht nur im Bau kalkulierbarer, sondern auch im Betrieb effizienter und umweltverträglicher. Es würde auch unterschiedliche Musiksparten wie Klassik, Jazz und Rock ganz im Sinne Beethovens zusammenführen und könnte offener Begegnungsort der Kultur werden – auch für die vielen freiberuflichen Musiker und Künstler, die es in Bonn gibt.“ Die offene Wunde eines fehlenden modernen Konzertsaales in der Beethovenstadt könne mit Beetho­venhalle als Mehrzwecksaal nicht geschlossen werden, zumal man sich man sich durch die aufwendige denkmalgerechte Sanierung gegen eine Verbesserung der Akustik für Kon­zertbesucher entschieden habe.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='289' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven-Fehlanzeige.png' border=0 alt='Perspektiven f&uuml;r Bonn als Beethovenstadt sucht man leider'>
2021-02-01 10:00:00
<![CDATA[Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN trauern um Manfred Jung,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8937 2007 - 2013 Vorsitzender und dann Ehrenvorsitzender des Vereins. Jung verstarb am 27. Dezember 2020. In seine sechsjährige Amtszeit fällt vor allem die Forderung nach einem Beethoven-Festspielhaus und die Vorbereitung des Jubiläumsjahres 2020. Bereits 2012 begründete die Kampagne „Beethoven 2020 - Wir sind dabei“. Manfred Jung hatte auch den Jugendwettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS initiiert. 

 

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Manfred Jung verstorben

BÜRGER FÜR BEETHOVEN trauern um ihren Ehrenvorsitzenden 

Wie der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel mitteilte, verstarb sein Vorgänger Manfred Jung am 27. Dezember kurz vor seinem 83. Geburtstag. Manfred Jung wurde 2007 in Nachfolge des Gründungsvorsitzenden Barthold Witte zum Vorsitzenden der BÜRGER FÜR BEETHOVEN gewählt. Als er 2013 den Vorsitz an seinen Nachfolger Stephan Eisel übergab, wurde er Ehrenvorsitzender des Vereins. 

Stephan Eisel würdigte die Verdienste seines Vorgängers: „In seine sechsjährige Amtszeit von Manfred Jung fallen vor allem die Forderung nach einem Beethoven-Festspielhaus für das Jubiläumsjahr zu Beethovens 250. Geburtstag sowie erste unterstützende Maßnahmen zu dessen Finanzierung. Um mehr Schlagkraft zu erreichen, begründete er bereits im Jahr 2012 die Kampagne „Beethoven 2020 - Wir sind dabei“. Es war die erste Öffentlichkeitskampagne für ein Beethovenjahr 2020. Manfred Jung hat sich um die Beethovenpflege in Bonn und das Beethovenfest mit seinem ehrenamtlichen Engagement viele Verdienste erworben.“ 

Sein Engagement bei den Bürgern für Beethoven hatte Manfred Jung schon zuvor in der Jugendarbeit begonnen. Als ehemaliger Fachbereichsleiter des Lehrerseminars bei der Kölner Bezirksregierung kannte Manfred Jung die Bonner Schulen sehr gut. Nach seiner Pensionierung entwickelte er dann mit anderen die Idee, musikalische Aktivitäten der Schulen im Rahmen des Beethovenfestes zu präsentieren. Zum Beethovenfest 2003 versammelte er den musikalischen Nachwuchs zu einem gemeinsamen "Musikfest Bonner Schulen" in der Bundeskunsthalle. Daraus entwickelte sich dann das große Bürgerfest „Bühne frei für Beethoven“ mit Jahr für Jahr das Beethovenfest eröffnet wird. 

Im gleichen Jahr wurde fand auf Jungs Initiative auch der erste Jugendwettbewerb „Beethoven Bonnensis“ statt, der 2020 zum 18. Mal durchgeführt wurde.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='195' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-12-29_um_10.30.12.png' border=0 alt='Die B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN trauern um Manfred Jung,'>
2021-01-08 10:00:00
<![CDATA[Pünktlich zum 250. Geburtstag des Komponisten ist das Buch]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8918 „Beethoven – Die 22 Bonner Jahre“ von Stephan Eisel im Verlag Beethoven-Haus erschienen. Christine Siegert, Verlagsleiterin und Leiterin des Forschungszentrums Beethoven-Archiv sagte dazu: „Stephan Eisels Buch ist das neue Standardwerk zu Beethovens Bonner Zeit." Der Autor bette die Entwicklung des jungen Beethoven in die kulturellen Kontexte seiner Heimatstadt ein. Eisel, der vier Jahre an dem Buch gearbeitet hat, will mit seiner Publikation einen Kontrapunkt zur Vernachlässigung der Bonner Jahre in der Beethoven-Literatur setzen: „Es ist auffällig, dazu es dazu seit fast hundert Jahren zwar einige Aufsätze, aber keine eigenständige umfangreiche Untersuchung gegeben hat.“ Immerhin habe Beethoven länger in Bonn gelebt und gearbeitet als Mozart in Salzburg. In seiner Studie greift Eisel auf zahlreiche zeitgenössische Quellen zurück, die er ausführlich zitiert. 

 

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Stephan Eisel
Beethoven - Die 22 Bonner Jahre

Hardcover, 550 Seiten, bebildert
ISBN 978-3-88188-163-0 -- 34,90 €

Das Buch kann hier Online bestellt werden.

 

Neuerscheinung: BEETHOVEN – DIE 22 BONNER JAHRE

Stephan Eisel legt 550-seitige Untersuchung vor

Beethoven-Haus: "Das neue Standardwerk zu Beethovens Bonner Zeit"

Pünktlich zum 250. Geburtstag des Komponisten ist heute das Buch „Beethoven – Die 22 Bonner Jahre“ von Stephan Eisel im Verlag Beethoven-Haus erschienen. 

Christine Siegert, Verlagsleiterin und Leiterin des Forschungszentrums Beethoven-Archiv sagte dazu: „Stephan Eisels Buch ist das neue Standardwerk zu Beethovens Bonner Zeit. Der Autor bettet die Entwicklung des jungen Beethoven in die kulturellen Kontexte seiner Heimatstadt ein, geht seiner musikalischen Ausbildung und seinen musikalischen Aktivitäten nach, beleuchtet seine Kompositionen usw. Bekanntes wird dabei neu betrachtet, und immer wieder gibt es unbekannte Details zu entdecken.“

Das Buch ist mit 550 reichhaltig bebilderten Seiten eines der zentralen Projekte der Bürger für Beethoven zum Jubiläumsjahr 2020. In neun Kapiteln behandelt der studierte Politik- und Musikwissenschaftler Eisel die Geschichte der Familie Beethoven in Bonn, die mit vier Generationen über 60 Jahre hinweg eine feste Größe in der Stadt war. Im Mittelpunkt steht dabei die musikalische Ausbildung von Ludwig van Beethoven und seine Bildung zur Persönlichkeit. Bonn war zu Beethovens Zeit nicht nur ein musikalisches Zentrum, sondern unter Kurfürst Max Franz auch eine Stadt der Aufklärung.

Eigene Kapitel widmen sich dem Musiker Ludwig van Beethoven, der in Bonn als Organist, Pianist und Orchestermitglied wirkte, und dem Komponisten, der in seiner Bonner Zeit etwa 60 eigene Werke schuf und viele musikalische Ideen mit nach Wien nahm. Dabei wird zum Beispiel auch detailliert dargelegt, welche Wurzeln die „Ode an die Freude“ in Bonn hat.

Außerdem wird der Bonner Freundeskreis von Beethoven ebenso vorgestellt wie die vielen Bonner, mit denen sich der Komponist in Wien umgeben hat. Seiner Heimat blieb er immer eng verbunden. In einem Abschlusskapitel geht es schließlich unter der Überschrift „Bonns Beethoven“ darum, wie man am Rhein mit dem größten Sohn der Stadt umgegangen ist, nachdem dieser 1792 nach Wien abgereist war und wegen der französischen Besetzung nicht zurückkehren konnte.

Eisel, der vier Jahre an dem Buch gearbeitet hat, will mit seiner Publikation einen Kontrapunkt zur Vernachlässigung der Bonner Jahre in der Beethoven-Literatur setzen: „Es ist auffällig, dazu es dazu seit fast hundert Jahren zwar einige Aufsätze, aber keine eigenständige umfangreiche Untersuchung gegeben hat.“  Immerhin habe Beethoven länger in Bonn gelebt und gearbeitet als Mozart in Salzburg. In seiner Studie greift Eisel auf zahlreiche zeitgenössische Quellen zurück, die er ausführlich zitiert. So entsteht nicht nur ein lebendiges Bild der Bonner Jahre Beethovens, sondern auch der Stadt in jenen Jahren.

Das Buch ist ab sofort zum Preis von 34,90 € im Buchhandel und online bestellbar (shop@beethoven.de/de/neuerscheinungen) und wird auch während des Lockdown zugesandt (Versandkosten 5,50 €).

Am 15. Dezember wird der Autor von 11 - 14 Uhr und 16 - 19 Uhr im Shop des Beethoven-Hauses, Bonngasse 21, unter strikter Einhaltung der geltenden Corona-Regeln Bücher signieren.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='353' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/BB-Buch-Titel.png' border=0 alt='P&uuml;nktlich zum 250. Geburtstag des Komponisten ist das Buch'>
2021-01-07 10:00:00
<![CDATA["Bonns Goldenes Zeitalter - Bonn zur Zeit Beethovens"]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8947 ist das Thema einer Ausstellung des Stadtmuseum Bonn in Kooperation  mit dem Archiv, Bibliothek und Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Im Mittelpunkt steht der durch die Aufklärung verursachte gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Umbruch in der Residenzstadt am Rhein. Wegen der Corona-Einschränkungen ist die Ausstellung im Bonner ernst-Moritz-Arndt-Haus selbst nicht zugänglich, aber hier finden Sie zu einigen Aspekten Videos mit Bonner Kompositionen von Ludwig van Beethoven. Zu Beethovens 22 Bonner Jahren ist im Dezember 2020 im Verlag Beethoven-Haus auf Initiative der BÜRGER FÜR BEETHOVEN auch ein 550-seitiges Buch von Stephan Eisel erschienen

 

Informationen zum Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" finden Sie hier.

 

Klicken Sie auf die Überschriften, um sich die Videos zur Ausstellung des Bonner Stadtmuseums anzusehen:

Ludwig van Beethoven, 13 Variationen „Es war einmal ein alter Mann“ WoO 66

Ausschnitte aus Ludwig van Beethovens 13 Variationen über die Ariette „Es war einmal ein alter Mann“ aus „Das rothe Käppchen“ von Karl Ditters von Dittersdorf für Klavier WoO 66 und aus den Klaviertrio-Variationen op. 44 in einer Fassung für Klavier solo. In der Ausstellung "Bonns Goldenes Zeitalter - Die kurkölnische Residenzstadt Bonn zur Zeit Beethovens" des Stadtmuseums Bonn ist die 1793 in Bonn bei Simrock erschienen Erstausgabe von „Es war einmal ein alter Mann“ als Leihgabe des Bonner Beethoven-Hauses zu sehen. 

Ludwig van Beethoven, Variationen für Klavier zu vier Händen WoO 67

Markus Kreul spielt Variationen 1 und 2 der acht Variationen über ein Thema des Grafen Ferdinand Ernst von Waldstein für Klavier zu vier Händen WoO 67, Bonn, Simrock [1794]. In der Ausstellung "Bonns Goldenes Zeitalter - Die kurkölnische Residenzstadt Bonn zur Zeit Beethovens" des Stadtmuseums Bonn wird die Erstausgabe aus der Sammlung der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien präsentiert. 

Ludwig van Beethoven: Mit Mädeln sich vertragen WoO 90

Die Arie nach einem Text von Goethe aus dem Jahr 1775 hat Beethoven 1792 komponiert, und zwar für Bass und Orchester, wie anhand des wunderbaren Autographs aus der Staatsbibliothek zu Berlin (Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv) zu sehen ist, das für die Ausstellung "Bonns Goldenes Zeitalter - Die kurkölnische Residenzstadt Bonn zur Zeit Beethovens" im Stadtmuseum in Bonn zur Verfügung gestellt wurde, zu sehen ist.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='309' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2021-01-09_um_11.04.01.png' border=0 alt='"Bonns Goldenes Zeitalter - Bonn zur Zeit Beethovens"'>
2021-01-05 10:00:00
<![CDATA[In ihrer Bilanz zum Beethoven-Jahr 2020 betonen]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8934 die BÜRGER FÜR BEETHOVEN, dass die Enttäuschung über die wegen der Corona-Pandemie eingeschränkten Jubiläumsfeierlichkeiten von der Vorfreude auf die Verlängerung des Jubiläums verdrängt wird. Das internationale Medienecho habe auch in Bonn vielen Verantwortlichen die Augen dafür geöffnet, dass Beethovens Geburtstag große Chance für Bonn bietet. Dabei wertet es der Verein als besonderen Erfolg, dass die Bilder der Bürgeraktion „Unser Ludwig“ mit den Statuen von Ottmar Hörl, die die BÜRGER FÜR BEETHOVEN bereits im Frühjahr 2019 gemeinsam mit city-marketing-bonn durchgeführt hatten, das bestimmende Fotomotiv in den Medien war. Der Vorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: "Wieder einmal war es nicht eine städtische, sondern eine bürgerschaftliche Initiative, die den Takt vorgab."

 

 

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Die Enttäuschung weicht der Vorfreude

Bürger für Beethoven ziehen Resumee Jahres 2020

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sehen in dem durch die Corona-Krise stark beeinträchtigten Beethoven-Jahr 2020 auch eine Chance. Das sagte der Vorsitzende Stephan Eisel zum Jahresende: „Zur Enttäuschung darüber, dass uns 2020 durch die Pandemie viel entgangen ist, kommt die Vorfreude was das, was uns durch die Verlängerung 2021 erwartet. Beethovens 250. Tauftag wurde so vom Endpunkt zum Mittelpunkt der Jubiläumsfeierlichkeiten."

Die Eröffnung des Beethoven-Jubiläumsjahres ist nach Meinung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN gut gelungen. Nach vielen Zögerlichkeiten vor allem in der Kommunalpolitik habe sich inzwischen fast überall die Einsicht durchgesetzt, dass es sich um ein globales Ereignis handelt, das weltweit den Blick auf Bonn lenkt. Das internationale Medienecho habe vielen die Augen geöffnet. Auch dass der von der ARD am ersten Weihnachtstag ausgestrahlte Beethoven-Spielfilm die Bonner Zeit in den Mittelpunkt gestellt habe, habe das Potential gezeigt, das Bonn mit Beethoven habe. 

Dabei wertet es der Verein als besonderen Erfolg, dass die Bilder der Bürgeraktion „Unser Ludwig“ mit den Statuen von Ottmar Hörl, die die BÜRGER FÜR BEETHOVEN bereits im Frühjahr 2019 gemeinsam mit city-marketing-bonn durchgeführt hatten, das bestimmende Fotomotiv in den nationalen und internationalen Medien waren. Auch überall in der Stadt ist der „lächelnde Ludwig“ zu sehen und Bonn so als Beethovenstadt sichtbarer geworden: "Wieder einmal war es nicht eine städtische, sondern eine bürgerschaftliche Initiative, die den Takt vorgab."

Eisel lobte den Umgang der BeethovenJubiläumsGmbH mit der Corona-Krise: "Es war richtig, dass die Jubiläumsfeierlichkeiten verlängert wurden und Höhepunkte wie das Barenboim-Konzert am Tauftag haben bewiesen, dass man auch mit Musik in virtuellen Formaten Menschen fesseln kann." Ein Ersatz für das Live-Erlebnis sei das freilich nicht. Das hätten auch die Besucherzahlen bei den Veranstaltungen nach Corona-Regeln im Sommer gezeigt.

Besonders lobte Eisel die Aktivitäten des Beethoven-Orchesters: „Dass die Musiker sich mit ihren festen Arbeitsverträgen für ihre freischaffenden Kollegen einsetzen, verdient höchste Anerkennung." Von der Stadt hätte man sich mehr Engagement für die besonders hart getroffene freie Szene gewünscht: "Durch das vom Bund gezahlte Kurzarbeitergeld für die städtischen Kulturinstitutionen wurde die Stadtkasse deutlich entlastet. Diesen Betrag sollte man eigentlich in voller Höhe an betroffene selbstständige Künstler weitergeben." 

Die Verlängerung des Vertrages mit Generalmusikdirektor Dirk Kaftan und die Verpflichtung von Steven Walter als neuer Intendant des Beethovenfestes zählen für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN zu den Pluspunkten des abgelaufenen Jahres. Der Verein dankte auch dem ausgeschiedenen Oberbürgermeister Ashok Sridharan: "Für ihn hatte Beethoven immer besondere Priorität und ohne ihn wäre beispielsweise der Beethoven-Rundgang nicht realisiert worden. Wir hoffen, dass seine Nachfolgerin diesen Kurs fortsetzt." Wichtig sei es, dass die Beethoven-Jubiläumsfeierlichkeiten kein einmaliges Feuerwerk bleiben. Bonn brauche zwingend nachhaltige Strukturen, wenn es sich dauerhaft als Beethovenstadt profilieren wolle. Dazu gehöre es auch, das Beethovenfest durch eine strukturelle Beteiligung von Land und Bund "unabhängiger von den Höhen und Tiefen lokaler Kulturpolitik zu machen."

Eine offene Wunde bleibt nach Auffassung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN das Fehlen eines angemessenen Konzertsaals in der Beethovenstadt Bonn: „Das anhaltende Desaster um die Beethovenhalle zeigt, dass die Verhinderung des Beethoven-Festspielhauses durch die Bonner Kommunalpolitik eine der gravierendsten Fehlentscheidung in der jüngeren Stadtgeschichte war.“ 

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN konnten 2020 ihre Mitgliederzahl weiter steigern und trotz der Corona-Krise fast 100 Neueintritte verzeichnen. Die Gesamtmitgliederzahl liegt Zum Jahresende bei 1752.  Damit bleiben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN über alle Sparten hinweg der größte selbstständige Verein ohne hauptamtliche Struktur in Bonn und der Region.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='317' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven2020(6).jpg' border=0 alt='In ihrer Bilanz zum Beethoven-Jahr 2020 betonen'>
2020-12-30 10:00:00
<![CDATA[Am 17. Dezember 2020 wurde Ludwig van Beethoven in Bonn]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8928 getauft. Geboren wurde er am gleichen Tag oder am Tag zuvor. Die Taufkirche ist 1800 nach einem Blitzschlag teilweise abgebrannt und wurde 1806 endgültig abgerissen. Danach ging der Name auf die damalige Minoritenkirche über, wo heute der Taufstein steht. Erst seit 1978 hat der Platz, an dem Beethovens Taufkirche stand, den Namen Remigiusplatz. Heute erinnert auch eine Station des Beethoven-Rundgangs an den Ort, wo Beethoven vor 250 Jahren getauft worden ist.

 

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Wenn Sie mehr über Beethoven in Bonn erfahren wollen:

Im März 2020 ist von Stephan Eisel das "kleine" Beethoven-Buch "Beethoven in Bonn" (128 Seiten incl. englischer Übersetzung) im Dezember 2020  das "große" Beethoven-Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" (über 550 Seiten).

 

Im Bonner General-Anzeiger ist zum Beethoven-Jubiläumsjahr eine mehrteilige Beethoven-Serie von Stephan Eisel erschienen: 

 

 

Stephan Eisel

In Bonn getauft und die Welt verändert

Am 17. Dezember vor 250 Jahren, am 17. Dezember 1770 wurden in der Bonner Pfarrkirche St. Remigius zwei Kinder getauft: Maria Anna Hupperich, deren Spur sich verloren hat, und Ludwig van Beethoven, der die Welt veränderte. 1770 erblickten übrigens 351 Kinder in Bonn das Licht der Welt, davon 32 im Dezember.

Am 17. Dezember 1770 begann Ludwig van Beethovens Lebensweg in der Remigiuskirche  Das genaue Datum der Geburt von Ludwig van Beethoven ist nirgends vermerkt, denn Einwohnermelderegister gab es damals noch nicht. Da Neugeborene wegen der hohen Kindersterblichkeit meistens am Tag ihrer Geburt oder – wenn die Geburt auf den Abend oder in die Nacht fiel – spätestens am Tag danach getauft wurden, ist der Komponist wohl am 16. oder 17. Dezember 1770 in der Bonngasse geboren. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts wurde in Bonn übrigens fälschlicherweise verbreitet, Beethoven sei in der Rheingasse geboren, wo die Familie mit kurzen Unterbrechungen 1733 – 1767 und 1776 – 1785 gewohnt hat.

In die Bonngasse waren Beethovens Eltern Johann und Maria Magdalena geb. Keverich nach ihrer Hochzeit 1767 gezogen. Sie mieteten sich im Hinterhaus – manchmal euphemistisch auch Gartenflügel genannt – des Gebäudes mit der Registrierungsnummer 363 (ab 1793 Hausnummer 515, heute Hausnummer 20) ein. Im Erdgeschoss lagen die Küche und ein un‐ terkellerter Wirtschaftsraum, im Obergeschoss zwei kleine Zimmer und eine größere Stube. Außerdem gab es kleine Kammern unter dem Dach. Im Vorderhaus lebte der Eigentümer des Hauses, der kurfürstliche Quartiermeister Johann Georg Mangin sowie seit vielen Jah‐ ren die Musikerfamilie Salomon.

Am 2. April 1769 wurde den Beethovens das erste von sieben Kindern geboren und in St. Re‐ migius auf den Namen Ludwig Maria getauft. Bereits für den 8. April findet sich im Kirchen‐ buch der Eintrag des Todes. Wegen der Namensgleichheit bezweifelte der zweitgeborene Ludwig lange und hartnäckig, dass er schon 1770 geboren sei und hielt sich für zwei Jahre jünger. Als er mit einem Brief vom 2. Mai 1810 seinen Freund Franz Gerhard Wegeler um eine Kopie des Taufeintrags bat, mahnte er diesen ausdrücklich, darauf zu achten „daß noch ein Bruder früherer Geburt vor mir war, der ebenfalls Ludwig hieß nur mit dem Zusaze ,Maria‘, aber gestorben, um mein gewisses Alter zu bestimmen.“ Selbst als ihm die beglaubigte Abschrift des Taufeintrages vom 17. Dezember 1770 dann vorlag, notierte Beethoven auf der Rückseite des Dokuments die Jahreszahl „1772“ mit der Bemerkung: „Es scheint der Taufschein nicht richtig, da noch ein ludwig vor mir“.

Pfarrkirche für die Bonngasse war die Kirche St. Remigius. In den dortigen Kirchenbüchern wurden von 1614 – 1798 sorgfältig Taufen, Hochzeiten und Beisetzungen in der Pfarre einge‐ tragen. In dem Folianten für die Zeit 17. Oktober 1765 bis zum 7. April 1776 findet sich auf Sei‐ te 166 von fast 500 Seiten der Taufeintrag, der der Nachweis dafür ist, dass Bonn die Geburtsstadt von Ludwig van Beethoven ist. Die Kirchenbücher wurden mit Einführung der Standesämter während der französischen Besatzungszeit 1798 der Stadt Bonn übergeben und befindet sich heute im Bonner Stadtarchiv.

Während unklar ist, ob die Taufe vom Pfarrer oder einem seiner Kapläne vorgenommen wurde, stammt der Eintrag im Taufbuch sehr wahrscheinlich von Pfarrer Peter Joseph Isbach. Er hatte die Pfarrstelle an St. Remigius 1766 –1776 inne und war bereits 1768 zum Dechanten berufen worden. Isbach kam aus dem Kreis der Kanoniker des Cassiusstifts, galt als ausgezeichneter Prediger und war Doktor der Theologie. Bekannt war er auch für seine aus‐ gewählte Kleidung mit goldenen Schnallen auf den Schuhen. Beim Taufbuch-Eintrag ist ihm wohl aus Nachlässigkeit der Fehler unterlaufen, Beethovens Mutter mit dem Vornamen „He‐ NEUES BUCH lena“ statt „Maria Magdalena“ zu notieren. Offenbar hat ihn verwirrt, dass sie meist „Lenchen“ genannt wurde.

Taufpaten waren der Großvater des Täuflings, Hofkapellmeister Ludwig van Beethoven d. Ä., und die Nachbarsfrau Gertrude Baum geb. Müller, Frau des Hofkellerschreibers Johann Baum. In deren Haus fand wohl auch der „Taufschmaus“ statt, weil die Beethovensche Woh‐ nung dafür zu klein gewesen sein dürfte.

Die Remigiuskirche war die wichtigste der vier Bonner Pfarrkirchen. Für die Familie Beethoven war sie der zentrale kirchliche Bezugspunkt. In ihrer Bonner Zeit 1733 – 1794 sind alle Hochzeiten und Todesfälle der Familie sowie mit zwei Ausnahmen alle Taufen im Kirchenbuch von St. Remigius vermerkt. Die besondere Verbundenheit mit der Remigiuspfarre zeigt sich übrigens auch daran, dass die Beethovens 1769 – 1771 gleich dreimal in der Spendenliste für ein neues Pfarrhaus auftauchen.

Bis Frühjahr 1787 gehörte zur Kirche auch ein Friedhof, auf dem Beethovens Ur-Großeltern wie seine Großeltern beigesetzt wurden. Seine Eltern wurden dann auf dem neuen (heute: Alten) Friedhof beerdigt, der damals vor den Toren der Stadt lag. Die Remigiuskirche wird 795 erstmals urkundlich erwähnt. Um 1280 wurden am Kirchhof mehrere Häuser gebaut, deren Eigentümer Abgaben an die Kirche entrichten mussten. Mehrfach war die Kirche und insbesondere der Kirchturm Opfer von Bränden. Der Turm zur Zeit von Beethovens Taufe war erst 1756 mit neuen Glocken geweiht worden. Danach zog auch der Schlossbrand 1777 die Kirche in Mitleidenschaft.

Nach Beethovens Abreise nach Wien und während der französischen Besetzung Bonns wurde der Kirchturm dann am 10. Mai 1800 von einem Blitzschlag getroffen, brannte ab und wurde nicht wieder aufgebaut. 1806 wurde die Kirche endgültig abgerisssen. Das Patronat ging auf die Minoritenkirche in der Brüdergasse über und dorthin wurde auch Beethovens Taufstein gebracht. Er war um 1740 aus polierbarem Kalkstein („Lahnmamor“) gefertigt wor‐ den. Das Material aus dem Südosten des Rheinischen Schiefergebirges wurde auch bei der Balthasar-Neumann-Treppe im Brühler Schloss Augustusburg in Brühl und der Heiligen Stiege auf dem Kreuzberg verwendet. Der Deckel des Taufsteins ist aus Holz.

Viele Menschen denken fälschlicherweise, Beethoven sei in der heutigen Remigiuskirche getauft worden, weil sich heute der Taufstein dort befindet. Um das Andenken an die eigentliche Remigiuskirche auszulöschen, hatten die französischen Besatzer den Platz, wo sie stand, in Römerplatz umbenannt. Erst 1978 hat die Stadt dem Platz den Namen Remigiusplatz gegeben. Warum ausgerechnet dort auch eine öffentliche Toilettenanlage aufgestellt wurde, bleibt das Geheimnis von Rat und Verwaltung. Immerhin erinnert heute eine Station des Beethoven-Rundgangs an den Ort, wo Beethoven vor 250 Jahren getauft worden ist.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='215' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/GA-Taufe.png' border=0 alt='Am 17. Dezember 2020 wurde Ludwig van Beethoven in Bonn'>
2020-12-17 10:00:00
<![CDATA[Mit einem besonderen Geschenk können Sie Bonner Musiker]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8876 unterstützen, die den BÜRGERN FÜR BEETHOVEN besonders verbunden sind: Susanne Kessel, Markus Schimpp, Jamina Gerl, Marcus Schinkel, Toni Ming Geiger und Lara Sophie Schmitt haben ihre aktuellen CDs zu einem Paket zusammengestellt und das Beethoven-Buch von Stephan Eisel gibt es als Zugabe - alles zusammen für 79 Euro incl. Versand. Auch wenn derzeit weniger Konzerte stattfinden, müssen Sie dennoch nicht auf gute Musik verzichten.

Bestellen Sie das CD-Paket per mail an media122@gmx.de. Sie erhalten dann alle weiteren Informationen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/CD_Collage_Fotor.jpg' border=0 alt='Mit einem besonderen Geschenk k&ouml;nnen Sie Bonner Musiker'>
2020-12-05 10:00:00
<![CDATA[Mit vielfältigen Aktivitäten wird der 250. Geburtstag von]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8917 Ludwig van Beethoven im Dezember 2020 begangen. Das Kaleidoskop der JubiläumsgGMBH BTHVN2020 reicht von einem tollen Spielfilm über den Bonner Beethoven in der ARD über Online-Glückwünschen zum Geburtstag bis zum den Livestream der langen Beethoven-Nacht mit dem Beethoven Orchester und dem East-Western-Diwan Orchestra Jubiläumskonzert mit Daniel Barenboim. Informieren Sie sich hier über die verschiedenen Aktionen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-2020.jpg' border=0 alt='Mit vielf&auml;ltigen Aktivit&auml;ten wird der 250. Geburtstag von'> 2020-12-02 10:00:00 <![CDATA[Der künftige Intendant des Beethovenfestes Steven Walter]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8910 führte ein Gespräch mit dem Vorsitzenden des BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel. Es ging um Politik, Musik, Beethoven und Bonn. Walter veröffentlicht  in seinem Podcast CLASSICAL & CONTEMPORARY regelmäßig Beiträge mit unterschiedlichsten Gesprächspartnern und bietet damit eine gute Gelegenheit, ihn besser kennenzulernen.

 

Das Gespräch von Steven Walter mit Stephan Eisel können Sie hier hören.

 

Weitere Beiträge aus dem Podcast von Steven Walter finden Sie hier.

Im Podcast CLASSICAL&CONTEMPORARY (www.classicalcontemporary.art) am 24. November 2020:

Steven Walter (ab Herbst 2021 Intendant des Beethovenfestes Bonn) im Gespräch mit Stephan Eisel (Vorsitzender der Bürger für Beethoven, ehem. Bonner Bundestagsabgeordneter und früher stv. Leiter des Kanzlerbüros bei Helmut Kohl).

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Walter-Eisel.jpg' border=0 alt='Der k&uuml;nftige Intendant des Beethovenfestes Steven Walter'>
2020-11-27 10:00:00
<![CDATA[Der Jugend-Wettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS der]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8898 BÜRGER FÜR BEETHOVEN hatte mit 98 Anmeldungen aus ganz Deutschland im Beethoven-Jubiläumsjahr eine Rekordbeteiligung. Veronica Wehling, die als Vorstandsmitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN den Wettbewerb organisierte, sagte dazu: „Es ist wirklich faszinierend, welche musikalische Reife diese jungen Künstler mitbringen und wie gut sie ihre Instrumente beherrschen“. Auch der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Dr. Stephan Eisel zeigte sich begeistert von der großen Anzahl und dem hohen Niveau der Beiträge der Jugendlichen: „Das ist auch eine Auszeichung für die Beethovenstadt Bonn.“ Das traditionelle Preisträgerkonzert im Kammermusik-Saal des Beethoven-Hauses kann Corona-bedingt erst im Frühjahr 2021 stattfinden.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='308' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/BB_Fotor_Fotor(1).png' border=0 alt='Der Jugend-Wettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS der'> 2020-11-17 10:00:00 <![CDATA[Die Deutsche Zentrale für Tourismus hat zur Beethovenstadt Bonn]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8899 eine Podcast-Serie erstellt, mit der auf Deutsch, Französisch, Englisch, Holländisch, Spanisch und Japanisch wichtige Informationen zu Beethoven vermittelt werden. Dabei steht Bonn im Mittelpunkt. Neben anderen hat auch der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel mitgewirkt.

 

 

Unter den folgenden Links können Sie die Beethoven-Podcasts kostenfrei anhören und auch downloaden bzw. die Datei speichern:

Deutschhttps://www.germany.travel/de/microsite/bthvn2020/beethoven-2020.html

Französischhttps://www.germany.travel/fr/ms/bthvn2020/beethoven-2020.html  

Englischhttps://www.germany.travel/en/ms/bthvn2020/beethoven-2020.html  

Holländischhttps://www.germany.travel/nl/ms/bthvn2020/beethoven-2020.html  

Spanischhttps://www.germany.travel/es/ms/bthvn2020/beethoven-2020.html  

Japanischhttps://www.germany.travel/jp/ms/bthvn2020/beethoven-2020.html

Bis auf Japanisch, sind die Podcasts auch in Spotify zu finden:

Podcast DE: https://open.spotify.com/show/3SMLiTDu1mjdb8531eAvxI

Podcast FR: https://open.spotify.com/show/0ZIYU6MjlF8DLMz7LpCeFP

Podcast ES: https://open.spotify.com/show/7lIHiEqf5e7ZDSbN6D1ovj

Podcast NL: https://open.spotify.com/show/7Dee1EqaMapRIzQLCMuk1b

Podcast UK: https://open.spotify.com/show/1VOfKehhHWvoyCxw6avCPs

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='166' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-11-17_um_11.24.43.png' border=0 alt='Die Deutsche Zentrale f&uuml;r Tourismus hat zur Beethovenstadt Bonn'>
2020-11-13 10:00:00
<![CDATA[Im vollbesetzten Bonner "Haus der Springmaus" fand]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8872 am 12. Oktober 2020 die Mitgliederversammlung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN statt.  Die Veranstaltung wurde eröffnet mit Liedern, die Beethoven in Bonn komponiert hatte. Sie wurden vorgetragen von Frederick Schauhoff (Bariton) und Austéja Valusytè (Klavier). Zum Abschluss trat Springmaus-Chef Andreas Etienne als Beethoven auf. In der Versammlung berichtete der Vorstand über seine Arbeit. Der Jahresabschluss 2019 und der Wirtschaftsplan 2021 wurden verabschiedet und der Vorstand entlastet.

 

Das Musikkabarett Ludwig! Jetzt mal unter uns wird im Haus der Springmaus u. a. noch aufgeführt am 24.10., 29.11., 30.12., 31.12., 23.1. und 31.1.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='294' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/146A9033_Fotor.jpg' border=0 alt='Im vollbesetzten Bonner "Haus der Springmaus" fand'>
2020-10-13 10:00:00
<![CDATA[Am Taufstein Beethovens findet ab dem 31. Oktober in der]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8873 Remigiuskirche (Brüdergasse 8, 53111 Bonn) jeweils am Samstags um 12 Uhr die neue Konzertreihe "Konzerte zur Marktzeit". Intendantin ist die Bonner Pianistin Jamina Gerl. Es treten verschiedene Künstler auf. Veranstaltet v wird die Reihe von der Katholischen Hochschulgemeinde und dem Regionalkantorat Bonn mit Unterstützung des Vereins der „Freunde und Förderer der Musik am Bonner Münster e.V.“ Der Eintritt ist frei,   Spenden für die Konzertierenden werden herzlich erbeten.

 

Den Konzertplan können Sie hier ausdrucken.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='236' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-10-14_um_10.44.18.png' border=0 alt='Am Taufstein Beethovens findet ab dem 31. Oktober in der'>
2020-10-12 10:00:00
<![CDATA[Bonner Wurzeln hat Beethovens Vertonung der Ode an die Freude,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8871 denn am Rhein hatte der Komponist nicht nur Schillers Gedicht kennengelernt, sondern auch die Absicht geäußert, es zu vetonen. Das schrieb am 26. Januar 1793 Beethovens Freund Bartholomäus Fischenich aus Bonn unter Bezug auf den jungen Komponisten an Friedrich Schillers Frau Charlotte - wenige Wochen nach Beethovens Abreise nach Wien. Am 11. Februar 1793 antwortete Charlotte Schiller: „Ich verspreche mir viel von dem Künstler, und freue mich, daß er die Freude komponirt.“

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Wenn Sie mehr über Beethoven in Bonn erfahren wollen:

Im März 2020 ist von Stephan Eisel das "kleine" Beethoven-Buch "Beethoven in Bonn" (128 Seiten incl. englischer Übersetzung) erschienen, im Sommer 2020 erscheint von ihm das "große" Beethoven-Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" (über 550 Seiten).

 

Im Bonner General-Anzeiger ist zum Beethoven-Jubiläumsjahr eine mehrteilige Beethoven-Serie von Stephan Eisel erschienen: 

 

Stephan Eisel

Die Bonner Wurzeln der Ode „An die Freude“

„Er wird auch Schillers Freude und zwar jede Strophe bearbeiten. Ich erwarte etwas vollkommenes, denn soviel ich ihn kenne, ist er ganz für das Große und Erhabene.“

Das schrieb am 26. Januar 1793 Beethovens Freund Bartholomäus Fischenich aus Bonn unter Bezug auf den jungen Komponisten an Friedrich Schillers Frau Charlotte - wenige Wochen nach Beethovens Abreise nach Wien. Am 11. Februar 1793 antwortete Charlotte Schiller: „Ich verspreche mir viel von dem Künstler, und freue mich, daß er die Freude komponirt.“

Bartholomäus Fischenich, der Sohn des Küsters der Remigiuskirche, kannte Beethoven seit Kindestagen. Er war im Oktober 1792 vom Jurastudium aus Jena zugekehrt, wo er Beethovens Idol Friedrich Schiller kennengelernt hatte. Allerdings dürfte Beethoven Schillers Gedicht schon viel früher gekannt haben, freilich ohne zu wissen, wer der Autor ist.

Schiller hatte „An die Freude“ bereits im Sommer 1785 als poetische Freundschaftserklärung an den Schriftsteller und Musikliebhaber Christian Gottfried Körner geschrieben, der den Text sogleich vertonte. Im zweiten Heft der von Schiller gegründeten Zeitschrift Thalia wurde das Gedicht dann im Februar 1786 veröffentlicht, allerdings ohne Angabe des Autors. In dem Heft wurde auch die Klavierbegleitung für eine Stimme und dreistimmigen Chor in C-Dur abgedruckt – gezeichnet nur mit „K“ für Körner.

Noch im Dezember 1785 war eine weitere Vertonung durch den Leipziger Komponisten Johann Christian Müller entstanden, von der Schiller erfuhr, weil ihm  ein gemeinsamer Bekannter aus Körners Freundeskreis, schrieb: „Ich habe einen dummen Streich gemacht, und Dein Gedicht so vielen Menschen vorgelesen als ich bis jezt noch gesehen habe. Daher kömmts, daß es wenigstens schon 10 mahl in Abschriften existirt, und Müller es bereits componirt hat.“

Eine dieser Abschriften des Schiller-Gedichtes war auch ins Rheinland gelangt, denn der Text wurde am 17. August 1787 in der Neuwieder Freymaurer-Zeitung abgedruckt. Das reichsunmittelbare, also nicht dem Kölner Kurfürsten unterstehende Fürstentum Wied, war damals für seine Liberalität bekannt.  Wie schon bei der Erstveröffentlichung in Thalia wurde auch in der Freymaurer-Zeitung kein Autor des Gedichtes genannt.

Nach dem Text ist als Anmerkung hinzugefügt: „Sobald wir die Musik dazu erhalten können, so liefern wir sie unserm lieben Publikum nach…“ Drei Monate später wurde die Zusage in der Freymaurer-Zeitung  vom 15. Oktober 1787 eingelöst: „Hier ist auch die versprochene Musik zum Lied an die Freude: die Teutschen verdanken Text und Composition dem Verfasser der teutschen Chronik, dem braven Schubart.“ Es folgte ein Notenblatt mit der Körner-Vertonung.

Der in der Freymaurer-Zeitung fälschlicherweise als Textdichter und Komponist genannte Schriftsteller und Komponist Christian Friedrich Daniel Schubart war wegen seiner scharfen Kritik an Aristokratie und Geistlichkeit damals sehr bekannt und auch inhaftiert worden. Auch Friedrich Schiller, der Schubart 1781 in der Festungshaft besucht hatte, hörte von der angeblichen Schubart-Vertonung seines Gedichts, denn er schrieb am 19. Dezember 1787 an Gottfried Körner: „Von Schubart existirt auch eine Composition meiner Freude, die ich Dir, wenn Du sie haben willst, kann abschreiben lassen.“Offenbar lagen Schiller die Noten aber nicht vor, da ihm sonst sicherlich aufgefallen wäre, dass es sich bei der angeblichen Schubart-Komposition tatsächlich um die Körner-Vertonung handelte.

Dass Ludwig van Beethoven die Schubart zugeschriebene Schiller-Vertonung kannte, ist sehr naheliegend: Die Neuwieder Freymaurer-Zeitung kursierte sicherlich auch in Bonn, denn ihre Herausgeber gehörten zu den Bonner Illuminaten und Besuchern der Lesegesellschaft. Sie waren zugleich Mitglieder einer Neuwieder Freimaurerloge, der auch Beethovens Lehrer Christian Gottlob Neefe angehörte. Zudem wurden in der Neuwieder Zeitungsdruckerei auch Kompositionen von Neefe gedruckt, die wiederum im Bönnischen Intelligenz-Blatt beworben wurden.

Dass Schubart als Autor und Komponist genannt wurde, dürfte bei Beethoven zusätzliches Interesse geweckt haben, denn dieser galt auch als einer der besten Klavierspieler der Zeit. So zitierte Goethe in seiner 1817 veröffentlichten „Italienischen Reise“ aus seinen Notizen vom November 1787 über den Pianisten, „daß zu jener Zeit Schubart für unerreichbar gehalten" wurde. Die von Schubart 1785/86 verfassten, aber erst 1806 veröffentlichten „Ideen zu einer Ästhetik der Tonkunst“ befanden sich übrigens später in Beethovens Handbibliothek.

Dass Beethoven das Gedicht „An die Freude“ über die Neuwieder Veröffentlichung bereits 1787/1788 kannte, darf vor diesem Hintergrund als gesichert gelten. Ebenso wahrscheinlich ist aber, dass er damals nicht wusste, wer der tatsächliche Autor war. Erst 1790 erschien in Hamburg mit der ausdrücklichen Zuordnung zu Schiller ein Druck von „An die Freude“ („zu bekommen in allen Zeitungsläden“). Entweder dadurch oder von Fischenich - nach dessen Rückkehr aus Jena - dürfte Beethoven erfahren haben, dass der von ihm verehrte Schiller das Gedicht verfasst hatte.

Ob die von Fischenich überlieferte Vertonungsabsicht bei Beethoven dadurch ausgelöst wurde oder schon zuvor durch die vermeintliche Schubart-Komposition bleibt unklar. Eine eigene Beethovensche Liedfassung der Ode „An die Freude“ hat es jedenfalls bereits in der Bonner Zeit oder kurz danach gegeben – lange vor der 9. Sinfonie. Das ergibt sich auch aus einem Brief des Beethoven-Schülers Ferdinand Ries vom 13. September 1803 an Nikolaus Simrock. Darin bietet er dem Bonner Verleger acht Lieder zum Druck an, darunter auch „An die Freude“.

Mindestens drei dieser acht Lieder können in ihrer Entstehung der Bonner Zeit zugeordnet werden. Ausgerechnet die Vertonung von „An die Freude“ ist aber verschollen und deswegen zeitlich nicht genauer einzuordnen. Sie fehlt deswegen auch bei den von Simrock 1805 veröffentlichten „Acht Liedern verschiedener Verfasser für Singstimme und Klavier“ op. 52.

Während Beethovens Begegnung mit dem Text von Schillers Ode „An die Freude“ sowie die Vertonungsabsicht – wenn auch nicht deren Umsetzung - für die Bonner Zeit eindeutig nachweisbar ist, sind Bonner Ursprünge für die Melodie im 4. Satz der 9. Sinfonie zwar durchaus naheliegend, aber (bisher) nicht zweifelsfrei belegbar.

Die Ode-Melodie aus der 1824 uraufgeführten 9. Sinfonie findet sich nahezu unverändert bereits in der Fantasie c-moll für Klavier, Chor und Orchester op. 80 von 1808. Diese „Chorphantasie” übernimmt ihrerseits die Melodie aus dem Beethoven-Lied „Gegenliebe“WoO 118, dessen Entstehung für 1794/95 angenommen wird, aber nicht gesichert ist.

Die „Gegenliebe“ – und damit die Melodie der Ode - könnte Beethoven auch schon in Bonn komponiert haben, denn er vertont hier ein Gedicht von Gottfried August Bürger, das bereits 1778 veröffentlicht wurde.  Schon 1783 war es von Joseph Haydn in Musik gesetzt worden.  Das dürfte Beethoven nicht entgangen sein.

Bürgers Texte waren damals unter Komponisten sehr beliebt. Auch Beethovens Lehrer Neefe hat sie vertont. Neben der Gegenliebe hat Beethoven auch die Gedichte Molly’s Abschied und Das Blümchen Wunderhold von Bürger für Kompositionen verwendet. Auch deren Entstehungszeit ist nicht sicher nachzuweisen, könnte aber ebenfalls in den Bonner Jahren liegen. Es ist also durchaus möglich, dass Beethovens wohl bekannteste Melodie ihren Ursprung in seiner rheinischen Heimat hat, wo er auch Schillers Gedicht kennenlernte. So hätte Beethoven in Wien in der 9. Symphonie zusammengeführt, was bei ihm in Bonn als Text und Melodie noch unverbunden war.

Eine besondere Rolle spielten Beethovens Bonner Wurzeln übrigens auch beim Kompositionsauftrag für die 9. Sinfonie, den der Bonner Ferdinand Ries vermittelt hat. Der Schüler Beethovens war 1813 in London eingetroffen. Dort fand er den Bonner Johann Peter Salomon vor, den Geigenlehrer und Orchesterkollegen seines Vaters Franz Anton Ries, der seinerseits Beethoven unterrichtet hatte.

Salomon war schon seit 1781 in London und gehörte 1813 zu den Gründern der „Philharmonic Society of Lodon“. Deren Türen öffnet er nun für Ferdinand Ries, der 1815 zu einem der Direktoren der Gesellschaft gewählt wurde und in dieser Eigenschaft 1817 bei Beethoven die 9. Sinfonie in Auftrag gab. Diese wurde am 7. Mai 1824 in Wien uraufgeführt.

Im Juli 1824 siedelte Ferdinand Ries aus London nach Bonn über und leitete von 1825 bis 1837 achtmal – teilweise im Wechsel mit Felix Mendelssohn-Bartholdy – das seit 1818 etablierte „Niederrheinische Musikfest“. Schon beim ersten, von ihm verantworteten Musikfest 1825 in Aachen, sorgte Ferdinand Ries dafür, dass Beethovens 9. Sinfonie nur ein Jahr nach ihrer Wiener Uraufführung bereits am 23. Mai 1825 erstmals im Rheinland und in Deutschland überhaupt erklang. An der Aufführung waren 422 Musiker und Sänger beteiligt. Beethoven selbst hatte dafür am 11. Februar 1825 in einem Brief an Ries grünes Licht gegeben.

Am 9. Juli 1825 schrieb  Ries aus Godesberg begeistert an Beethoven in Wien: „Seit einigen Tagen bin ich von Aachen zurück und sage Ihnen mit dem größten Vergnügen, daß Ihre neue Sinfonie mit außerordentlicher Praecision aufgeführt, und mit dem größten Beifall aufgenommen worden ist – es war eine harte Nuß zu brechen und den letzten Tag, habe ich am Finale allein 3 Stunden lang probirt – allein ich besonders, und alle anderen waren durch die Aufführung hinlänglich belohnt. Es ist ein Werk, dem man keines an die Seite setzen kann, und hätten Sie nichts wie das geschrieben, so hätten / Sie sich unsterblich gemacht – wo werden Sie uns noch hinführen??“ 

In Bonn selbst wurde Beethovens Meisterwerk übrigens erst zwanzig Jahre später, am 10. August 1845, bei dem von Franz Liszt initiierten ersten Beethovenfest zum ersten Mal gespielt.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='288' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/GA-Bonn-Ode.png' border=0 alt='Bonner Wurzeln hat Beethovens Vertonung der Ode an die Freude,'>
2020-10-10 10:00:00
<![CDATA[Einen "lächelnden Ludwig" für die OGS Oberdollendorf]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8869 hat Ursula Alfter-Lütz, langjähriges Mitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, gespendet. Bei der Übergabe bedankte sich die Kinder der Grundschule mit Auszügen aus dem einem Theaterstück "Ludwig, der Querkopf, das and er Schule schon vor zehn Jahren erstmals zur Aufführung kam. Unter der Leitung von Astrid Klocke muszierte ein kleines Schulorchester mit Chor der Jahrgangsstufe 3. Schulleiterin Anja van den Berg bedankte sich bei Frau Alfter-Lütz mit einem großen Blumenstrauß. Mit dabei waren der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, Stephan Eisel, seine Stellvertreterin Marlies Schmidtmann und das frühere Vorstandsmitglied Gerlinde Runge, die den Kontakt zur Schule hergestellt hatte.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='366' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/IMG_2192.jpg' border=0 alt='Einen "l&auml;chelnden Ludwig" f&uuml;r die OGS Oberdollendorf'> 2020-10-07 10:00:00 <![CDATA[Der Jugendwettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS wird 2020]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8770 zum 18. Mal von den BÜRGERN FÜR BEETHOVEN ausgerichtet. Teilnahmeberechtigt sind junge Musikerinnen und Musiker, die zum Zeitpunkt des Wettbewerbs im Alter von 13- 19 Jahren sind und die noch nicht in einer musikalischen Ausbildung stehen. Veronica Wehling, Geigerin im Beethoven Orchester Bonn und  projektverantwortliches Vorstandsmitglied sagte dazu: „Besonders an diesem Jugendmusikwettbewerb ist, dass hier fachübergreifend bewertet wird. So erringen im gleichen Wertungsjahr Vokalisten sowie Musiker mit ganz unterschiedlichen Instrumenten die Preise.“ 

 

 

Den folgenden Text können Sie ausdrucken.

 

Teilnahmebedingungen und Anmeldeformulare finden Sie hier.

 

Jugendmusikwettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS beginnt 

Anmeldungen bis zum 30. September 2020 möglich

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN rufen auch in diesem Jahr wieder auf zu ihrem traditionellen Musikwettbewerb für Jugendliche. Wie der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sagte, ist der Wettbewerb, der in diesem Jahr zum 18. Mal stattfindet, wichtiger Teil der Vereinsarbeit: „Den Namen BEETHOVEN BONNENSIS haben wir bewusst gewählt, weil Ludwig van Beethoven noch kurz vor seinem Tod Briefe so unterschrieben und damit die Verbindung zu seiner Geburtsstadt unterstrichen hat. Das wollen wir an junge Leute weitergeben.“

Veronica Wehling fügte als projektverantwortliches Vorstandsmitglied hinzu: „Besonders an diesem Jugendmusikwettbewerb ist, dass hier fachübergreifend bewertet wird. So erringen im gleichen Wertungsjahr Vokalisten sowie Musiker mit ganz unterschiedlichen Instrumenten die Preise.“ Veronica Wehling ist Musikerin im Beethoven Orchester Bonn.

Teilnahmeberechtigt sind junge Musikerinnen und Musiker, die zum Zeitpunkt des Wettbewerbs im Alter von 13- 19 Jahren sind und die noch nicht in einer musikalischen Ausbildung stehen. Jungstudierende an Musikhochschulen sind zugelassen.

Es werden Preise in den Sparten Solowertung, Ensemblewertung und Beethoven-Interpretation sowie eine Sonderanerkennung Neue Musik nach 1945 vergeben. Die Preise für Solo- bzw. Ensemblewertung und Beethoven-Interpretation sind mit je 300 € dotiert, können auch geteilt werden. Die Sonderanerkennung für Neue Musik beträgt ebenfalls 300 € - gestiftet von Susanne Kessel. Mehrfachbeteiligungen in verschiedenen Kategorien mit unterschiedlichen Werken sind möglich. Die Aufnahme eines Beethovenwerkes/-satzes in das Wettbewerbsprogramm ist erwünscht.

Der Wettbewerb verläuft in zwei Runden. Am Wochenende 31.Oktober und 01.November 2020 werden im Klavierhaus Klaviers die Teilnehmer für die entscheidende zweite Runde ausgewählt. Sie findet am 22. November 2020 um 16.00 Uhr im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses statt. Die Darbietungen der Teilnehmer werden von einer Fach-Jury unter dem Vorsitz von Robert Ransburg bewertet. Er war Geiger im Beethoven Orchester Bonn.

Anmeldungen zur Wettbewerbsteilnahme sind bis zum 30. September 2020 möglich bei der Geschäftsstelle der Bürger für Beethoven, Kurfürstenallee 2-3, 53177 Bonn, Tel.: 0228-366274, info@buerger-fuer-beethoven.de (Betr.: Bonnensis-Wettbewerb 2020). Die vollständigen Wettbewerbsbedingungen und Anmeldeunterlagen finden sich unter www.buerger-fuer-beethoven.de

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='308' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/BB_Fotor_Fotor.png' border=0 alt='Der Jugendwettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS wird 2020'>
2020-10-04 10:00:00
<![CDATA[Im Podcast des Beethoven-Orchester Bonn]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8858 sprach der leitende Dramaturg des Orchesters Tilmann Böttcher mit Stephan Eisel, dem Vorsitzenden der Bürger für Beethoven. Es ging um Beethoven und Bonn, das Beethoven-Orchester und Musik überhaupt.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-Podcast_Fotor.jpg' border=0 alt='Im Podcast des Beethoven-Orchester Bonn'>
2020-09-21 10:00:00
<![CDATA[Unter der Titel #bebeethoven öffnet das PODIUM Esslingen,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8854 die bisherige Heimat des künftigen Intendanten des Beethovenfestes Steven Walter, ein musikalisches Zukunftsfenster: Vom 16. - 24  Oktober werden in der Geburtsstadt Beethovens ein Kaleidoskop der Klänge, neue Formate und berührende Erlebnisse geboten. Im Mittelpunkt stehen neue Formate klassischer Musik und mutige, multimediale Ansätze zeitgenössischer Musik. Altes mischt sich mit Neuem, Leichtes trifft auf Schweres, neu interpretierte Klassiker ergänzen druckfrische Werke. Es erwartet Sie ein Abenteuer, das an Beethovens unerschöpflichen Entdeckerdrang anknüpft.

 
Das gesamte Programm können Sie hier ausdrucken.
]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='322' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-09-17_um_15.30.07.png' border=0 alt='Unter der Titel #bebeethoven &ouml;ffnet das PODIUM Esslingen,'>
2020-09-17 10:00:00
<![CDATA[Den GÖTTERFUNKEN 2020 erhielt die Traditionsbäckerei Mauel]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8852 für die Initiative, zum Beethoven-Jubiläum auf einer Million Backtüten über den Bonner Beethoven informiert  und das Buttergebäck FIDELIO ins Angebot aufgenommen zu haben. Peter Mauel, der das Unternehmen in vierter Generation führt sagte zur Auszeichnung: "Als gebürtigen "Bonner Jung" und Lokalpatriot war es für mich selbstverständlich, dass ich einen Beitrag zum Beethoven Jahr 2020 leisten möchte."

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

„Götterfunken“ 2020
 für die Traditionsbäckerei Mauel 1883

Zum vierten Mal verleihen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN einer Institution den „Götterfunken“, die in besonderer Weise über das traditionelle Klassikpublikum hinaus bei Menschen für das Thema Ludwig van Beethoven wirbt. Nach der Bonner Polizei 2017, der Stiftung Namen-Jesu-Kirche 2018 und dem Verein "Kleiner Lernspatz"  geht der "Götterfunken" 2020 an die Traditionsbäckerei Mauel 1883 GmbH. Sie wird ausgezeichnet für die Initiative, zum Beethoven-Jubiläum auf einer Million Backtüten über den Bonner Beethoven informiert  und das Buttergebäck FIDELIO ins Angebot aufgenommen zu haben. Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel sagte dazu: „Wir wollen uns mit der Auszeichnung bei denen bedanken, die auf außergewöhnlichen Wegen den großen Komponisten möglichst vielen Bürgern näher bringen. Bonn wird sich als Beethovenstadt nämlich nur etablieren können, wenn wir dabei ausgetretene Pfade verlassen.“

Peter Mauel, der das Unternehmen in vierter Generation führt sagte zur Auszeichnung: "Als gebürtigen "Bonner Jung" und Lokalpatriot war es für mich selbstverständlich, dass ich einen Beitrag zum Beethoven Jahr 2020 leisten möchte. Mit meinem Konditorenteam haben wir lange überlegt, wie wir ein Gebäck kreieren können, dass der feinsinnigen Musik von Ludwig van Beethoven gerecht wird. Wir haben uns für ein feines Buttergebäck mit zartschmelzender Zartbitterkuvertüre entschieden in Form des Konterfeis von Beethoven. Unser FIDELIO kam bei unseren Kunden in Bonn und im ganzen Rheinland hervorragend an. Es freut mich und erfüllt mich mit Stolz, dass unsere Anstrengungen im Beethoven-Jahr jetzt mit solch einer fantastischen Auszeichnung gewürdigt werden. Es ist für mich eine riesige Ehre, den Götterfunken in diesem Jahr entgegen zu nehmen.“

Von der Bäckerei-Tüte aus Naturkraftpapier mit Informationen zum Beethoven-Jubiläum gingen im letzten Jahr 940.000 über die Ladentheke. Mauel kündigt an, dass die Aktion 2020/2021 fortgesetzt wird und in den nächsten Monaten "sicherlich noch einmal deutlich mehr als 1 Million Beutel in all unseren Filialen im Umkreis von 50 Kilometern, mit einem Schwerpunkt auch in Köln, verteilen werden."

Hans Christoph Pakleppa, Projektbeauftragter im Vorstand der BÜRGER FÜR BEETHOVEN sagte dazu: "Mit ihren lobenswerten Initiativen schlägt die  Bäckerei Mauel nebenbei eine Brücke in die flämische Vergangenheit der Familie van Beethoven. Großvater Ludwig wuchs als musikalisches Kind in einer Bäckerfamilie auf und genoss jeden Morgen den Duft frischer Backwaren. Nach einer Karriere als Sängerknabe und Basssänger wurde er später zum Kapellmeister am Hof in Bonn befördert und begründete die 60jährige Musikerperiode der Beethovens in Bonn. Dem Vorstand lagen acht kreative und qualifizierte Vorschläge zur Bewertung vor, aus denen diese Aktion der Bäckerei Mauel als Sieger hervorging.“

Bei der ca. 20 cm hohe „Götterfunken“-Stele, die bei den Ausgezeichneten verbleibt, handelt es sich jeweils um ein Unikat, gestaltet von der freischaffenden Bildhauerin Beate Meffert-Schmeng­ler. Überreicht wurde die Auszeichnung in der Bonner Bäckerei-Filiale am Dreieck 1, also nur wenige Meter entfernt von dem Haus, in dem die Familie Beethoven 1774 - 1776 gewohnt hat.

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN setzen sich mit über 1.750 Mitgliedern für die Pflege des Andenkens von Ludwig van Beethoven und seiner Musik ein.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='188' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/MAUEL_Goetterfunken_01.jpg' border=0 alt='Den G&Ouml;TTERFUNKEN 2020 erhielt die Traditionsb&auml;ckerei Mauel'>
2020-09-14 10:00:00
<![CDATA["Als Ludwig aus dem Rahmen stieg" heisst das Kinderbuch]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8845 von Cordelia Albert, seit langem Mitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Illustriert wurde die Geschichte von Ayuko Tanaka. Kindgerecht wird der "Bonner Beethoven" vorgestellt und seine Begegnung mit Paul erzählt, der am Klavier "Für Elise" übt.

 

 

Das Buch erhalten Sie in zahlreichen Buchhandlungen, Museums- und Souveniershops, Kinder- und Lifestyle-Geschäften sowie in verschiedenen Online-Shops.

 

 

 

 

Cordelia Albert

Als Ludwig aus dem Rahmen stieg. Beethoven erzählt sein Leben für Kinder.

ISBN: 978-3-945455-09-8

16,00 € (D)

www.reisekönig-verlag.de 

„Blöder Beethoven!“ Der kleine Paul sitzt am Klavier und übt das Musikstück „Für Elise“. Aber es will einfach nicht klappen. Zornig und verzweifelt schimpft er auf den Komponisten. Doch das lässt Ludwig van Beethoven nicht auf sich sitzen: Kurzentschlossen klettert er aus dem Portrait an der Wand, um dem Jungen das Klavierstück selbst vorzuspielen. Zwischen den beiden entwickelt sich ein Zwiegespräch, in dem Beethoven über sein Leben und seine Musik erzählt.

Eine Beethoven-Biographie für Kinder mit einer neuen Sichtweise auf den großen Komponisten: ein genialer Musiker und ein Charakter voller Menschlichkeit und Freundlichkeit trotz eines aufbrausenden Wesens und dem tragischen Schicksal der Schwerhörigkeit.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='219' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-09-07_um_14.19.04.png' border=0 alt='"Als Ludwig aus dem Rahmen stieg" heisst das Kinderbuch'>
2020-09-07 10:00:00
<![CDATA[Unter dem Titel "Lieber Ludwig" hat Ghassan Al-Halabi,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8844 langjähriges Mitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN eine Hommage an den großen Komponisten veröffentlicht. Sie besteht aus imaginären Briefen, die der in Damaskus geborene Arzt im Laufe der Jahre an Beethoven geschrieben hat. Darin schildert er, was ihn an Beethoven immer wieder neu fesselt und fasziniert, und gibt seine ganz persönlichen Empfindung beim Hören von Beethovens Werken wieder.

 

Dr. Ghassan Al-Halabi , „Lieber Ludwig - Eine Hommage an Beethoven, 367 Seiten, erschienen im Romeon-Verlag Kaarst,
26, 95 €

Vom Erwerb der Bücher durch unsere Vereinsmitglieder, auch ihre Freunde und Angehörige, ist spendet der Autor großzügigerweise pro Exemplar 10 € an die Bürger für Beethoven. Sie können das Buch für 25 € direkt beim Autor bestellen. Bitte verwenden Sie dazu das Kürzel „BfB“. Die Lieferung erfolgt portofrei. Bitte bestellen Sie per mail an mg.al-halabi@t-online.de

Einen kleinen Film zur Buchpräsentation finden Sie hier.

 

Marlies Schmidtmann

Buchbesprechung „Lieber Ludwig – eine Hommage an Beethoven“ von Ghassan Al-Halabi 

Im Jubiläumsjahr 2020, in dem weltweit der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven gefeiert wurde (oder werden sollte..),  erschien eine Fülle von neuen Büchern über den Jubilar, größtenteils von Musikwissenschaftlern aus aller Welt geschrieben. Ich freue mich, Ihnen hier ein Buch vorstellen zu können, das völlig anders konzipiert ist und sich dadurch evtl. auch an eine andere Leserschaft richtet.

Ghassan Al-Halabi veröffentlichte im März 2020 eine „Hommage an Beethoven“ unter dem Titel:„Lieber Ludwig“.Seit 1998 bis heute schrieb der in Damaskus geborene Autor Briefe an Ludwig van Beethoven, die nun in Buchform vorliegen.

Al-Halabi wurde als Kind bereits durch einen sehr engagierten Musiklehrer in Syrien an die Musik von Beethoven herangeführt. Er studierte Medizin in der syrischen Hauptstadt, widmete seine Doktorarbeit Beethoven und kam zur Facharztausbildung für Chirurgie 1977 nach Deutschland. Er lebt und arbeitet seitdem in Emden als selbständiger Chirurg – und schreibt weiterhin Briefe an Ludwig van Beethoven.  

Seit geraumer Zeit besucht Al-Halabi Jahr für Jahr das Bonner Beethovenfest. Er erläutert in seinen Briefen das jeweilige Motto des Festivals und benennt die berühmten Dirigenten und Orchester, die während der Intendanz von Ilona Schmiel nach Bonn kamen.  Es ist schon ein kleines Stück „Geschichte der Bonner Beethovenfeste“ aus der Warte des äußerst interessierten Hörers, der eine Menge von Musik versteht und schildert, was ihn an Beethoven immer wieder neu fesselt und fasziniert. Und das eben alles in Briefform an „Ludwig“, mit dem er auch über seine zunehmende Ertaubung spricht, voller Verständnis, was das für einen Komponisten bedeutet.

Al-Halabi schreibt über die musikalische Entwicklung Beethovens, nimmt sich jede einzelne Symphonie, die 5 Klavierkonzerte, das Violinkonzert, das Tripelkonzert, die Klaviersonaten und Diabelli-Variationen vor, erklärt dem Leser die Besonderheiten und Einzigartigkeit seiner Musik, sowie die Herangehensweise der einzelnen Orchester und Dirigenten. Er zitiert Aussprüche anderer Komponisten, moderner und längst verstorbener. Auch die Interpreten kommen zu Wort, so z.B. Alfred Brendel, Sol Gabetta, Hélène Grimaud, Jan Vogler, u.v.a., aber auch Naturwissenschaftler und Philosophen, ebenso namhafte Dirigenten, wie z.B. Esa-Pekka Salonen aus Finnland oder Paavo Järvi. Die Beschreibungen der Beethovenfeste reichen bis zur Intendanz von Nike Wagner. Für Bonner daher eine besonders interessante Lektüre. Auch das Scheitern der Pläne für ein neues Festspielhaus bleibt nicht unerwähnt.

Bei einigen seiner Briefe, in denen er bestimmte Symphonien, Klavierkonzerte oder Sonaten eingehend bespricht, ist es durchaus reizvoll, sich eine CD aufzulegen und das entsprechende Stück erneut und sozusagen mit den Ohren des Autors zu hören….

Und ganz nebenbei erfährt der Leser ein paar Dinge, die nicht epochal, aber doch bemerkenswert sind, so z.B. die Tatsache, dass Beethovens 5. Symphonie das Erste war, das auf dem neuen Medium Schallplatte aufgenommen wurde, nämlich 1913 mit den Berliner Philharmonikern!

Am Ende meiner Ausführungen möchte ich Ghassan Al-Halabi gerne selbst zitieren, schreibt er doch in seinem Epilog u.a. folgende Sätze: „Briefe an einen grandiosen Menschen zu schreiben, den man verehrt und vergöttert, ist etwas, das unweigerlich mit Emotionen durchdrungen ist. Meine Briefe an Ludwig sind voller Leidenschaft und Schwärmerei. Doch bei uns im Westen gewinnt der Kopf die Oberhand, während für die Emotionen wenig Platz bleibt. Nun drängt sich die Frage auf: Wie werden solche Briefe bei der Leserschaft ankommen? Werden sie mit ebensolcher Begeisterung gelesen werden oder wird man ihnen eher mit Skepsis und Unverständnis begegnen?“

Die Antwort darauf bleibt jedem Leser selbst überlassen, sind doch gerade in der Kunst und ganz besonders in der Musik die Ansichten so verschieden wie die Menschen selbst. Ich habe dieses so ganz andere Buch gerne gelesen."

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='235' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Halabi_Fotor.png' border=0 alt='Unter dem Titel "Lieber Ludwig" hat Ghassan Al-Halabi,'>
2020-09-06 10:00:00
<![CDATA[Die Verlängerung des Vertrages mit Dirk Kaftan]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8833 als Generalmusikdirektor des Beethoven Orchesters Bonn wird von den BÜRGERN FÜR BEETHOVEN nachdrücklich begrüßt. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sieht darin einen wichtigen Zukunftsbaustein für die Profilierung Bonns als Beethovenstadt. Dafür müsse das Beethoven-Jubiläum 2020/2021 Initialzündung und dürfe keine Endstation sein.

 

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

 

„Kaftan-Verlängerung wichtiger Zukunfts-baustein für Bonn als Beethovenstadt“

Begrüßt haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN, dass die Stadt Bonn den Vertrag mit Generalmusikdirektor Dirk Kaftan bis 2027 verlängern wird. Der Vorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: „Das ist eine außerordentlich gute und wichtige Entscheidung für das Profil Bonns als Beethovenstadt. Dirk Kaftan erschließt mit seiner Kreativität der klassischen Musik immer wieder neue Zuhörerkreise und belebt das Musikleben in der Beethovenstadt. Das Beethoven Orchester Bonn ist unter seiner Leitung fest in der Stadtgesellschaft verwurzelt und hat sich auch künstlerisch weiterentwickelt.“

Zugleich begrüßen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN, dass der Stadtrat einen Beschluss aus dem Jahr 2007 zurücknimmt, dem Orchester sechs Stellen zu streichen: „Das war schon damals eine krasse Fehlentscheidung ohne Kenntnis des Orchesteralltags. Die Rücknahme war längst überfällig.“ Dass die Kulturverwaltung auf einer Umsetzung des Beschlusses bestanden hatte, war einer der wesentlichen Gründe, warum Kaftans Vorgänger Stefan Blunier 2014 seinen Vertrag nicht verlängerte. Die Suche nach einem Nachfolger war zunächst von zahlreichen Verwaltungspannen überschattet gewesen, bevor 2016 die Entscheidung für Dirk Kaftan fiel. Ihm gelang es schon damals, die Umsetzung des Kürzungsbeschlusses zu verhindern.

Mit der Entscheidung von Steven Walter als neuem Intendanten für das Beethovenfest ab 2021 und der Vertragsverlängerung mit Dirk Kaftan, steht nach Meinung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN „das Zukunftstor für die Profilierung Bonns als Beethovenstadt weit offen.“ Das Beethoven-Jubiläum 2020/2021 müsse dafür - so Eisel - „eine Initialzündung und dürfe nicht die Endstation sein. Das weltweite Medienecho auf den 250. Geburtstag Beethovens und die vielfältigen Aktivitäten dazu rund um den Erdball, haben hoffentlich mehr Entscheidungsträgern die Augen dafür geöffnet, welches große Potential hier für Bonns Zukunft liegt. Immerhin hat Beethoven länger in Bonn gelebt und gearbeitet als Mozart in Salzburg.“

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sind mit 1.750 Mitgliedern der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und der Region. Sie wurden 1993 gegründet als Rat und Verwaltung dem Beethovenfest alle Mittel entzogen haben. Sie setzten mit einem dreimal privat organisierten und von der Bonner Bevölkerung breit getragenen „Beethoven-Marathon“ die Rücknahme dieser Entscheidung durch und gaben den Anstoß für die Gründung einer eigenständigen Beethovenfest-GmbH zur Durchführung eines jährlichen Beethovenfestes. Zum Beethoven-Jubiläum initiierten sie u.a. den Beethoven-Rundgang in Bonn und der Region und organisierten gemeinsam mit city-marketing-bonn die weltweit beachtete Installation mit den lächelnden Beethoven-Statuen von Ottmar Hörl. Dirk Kaftan ist Mitglied des Vereins und gehört dessen Kuratorium an.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='236' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Eisel-Kaftan-2019-10-29-03-06-00_Kopie.jpg' border=0 alt='Die Verl&auml;ngerung des Vertrages mit Dirk Kaftan'>
2020-08-18 10:00:00
<![CDATA[Die ungefähr 60 Bonner Kompositionen von Ludwig van Beethoven]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8829 werden oft unterschätzt. Dazu gehört beispielsweise auch sein 2. Klavierkonzert Manches davon wurde schon damals in Mannheim, Speyer oder Mainz gedruckt, anderes erst in Wien veröffentlicht und wieder anderes erst posthum bekannt. Einige seiner Bonner Kompositionen haben eine opus-Zahl – Beethoven war der erste Komponist, der seine Kompositionen damit versehen hat –, andere gehören zu den Werken ohne Opuszahl (WoO). Einige der Arbeiten sind nur unvollständig (Unv) erhalten.

 

 

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Wenn Sie mehr über Beethoven in Bonn erfahren wollen:

Im März 2020 ist von Stephan Eisel das "kleine" Beethoven-Buch "Beethoven in Bonn" (128 Seiten incl. englischer Übersetzung) erschienen, im Herbst 2020 erscheint von ihm das "große" Beethoven-Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" (über 550 Seiten).

 

Im Bonner General-Anzeiger ist zum Beethoven-Jubiläumsjahr eine mehrteilige Beethoven-Serie von Stephan Eisel erschienen: 

 

 

Stephan Eisel

Was Beethoven in Bonn komponiert hat

Ludwig van Beethoven war noch ein Teenie, als man sich schon weit über Bonn hinaus erzählte, wie „ein noch so kleiner Junge, sich bereits alls Commponist auftrete, das dadurch so vielle von weit entlegener Fremde Musick Liebhaber her kamen, die ihn aus Neügir besuchte.“ So erinnert sich später der Sohn des Vermieters der Beethovenschen Wohnung in Rheingasse Bäckermeister Gottfried Fischer.

Bis heute werden die etwa 60 Werke, die Beethoven am Rhein komponiert hat, unterschätzt. Manches davon wurde schon damals in Mannheim, Speyer oder Mainz gedruckt, anderes erst in Wien veröffentlicht und wieder anderes erst posthum bekannt. Einige seiner Bonner Kompositionen haben eine opus-Zahl – Beethoven war der erste Komponist, der seine Kompositionen damit versehen hat –, andere gehören zu den Werken ohne Opuszahl (WoO). Einige der Arbeiten sind nur unvollständig (Unv) erhalten.

Man kann für Beethovens Bonner Zeit zwei kompositorische Schaffensphasen unterscheiden. Die erste währte von 1781 bis 1786. Dann folgte eine Unterbrechung, die wohl durch die familiären Umbrüche rund um den Tod von Beethovens Mutter 1787 verursacht war. Eine zweite Kompositionsphase schloss sich 1789 bis 1792 an.Bei der ersten Komposition Beethovens, die gedruckt wurde und damit erhalten ist, handelt es sich um die 1782 im Verlag von Johann Michael Götz in Mannheim erschienenen Neun Variationen für Klavier über einen Marsch von Ernst Christoph Dressler WoO 63. Das Stück des Elfjährigen stellt höhere technische Ansprüche als die meiste Klaviermusik der Zeit und gibt so auch einen Einblick in Beethovens schon früh ausgeprägte außergewöhnliche Fähigkeiten auf den Tasten.

Die beiden folgenden Kompositionen von Beethoven wurden im April 1783 in der von Heinrich Philipp Bossler in Speyer herausgegebenen musikalischen Wochenschrift „Blumenlese für Klavierliebhaber“ gedruckt. Es handelt es sich dabei um das Lied mit Klavierbegleitung „Schilderung eines Mädchens“ WoO 107 und ein Rondo in C für Klavier WoO 48.Im Oktober 1783 erschienen wiederum bei Bossler auch Beethovens Drei Sonaten für Klavier WoO 47 mit einer ausführlichen Widmung Kurfürst Maximilian Friedrich. Sie gingen deshalb als „Kurfürsten-Sonaten“ in die Musikgeschichte ein. Dabei ist besonders bemerkenswert, dass Beethoven in keinem der neun Sonatensätze einen musikalischen Einfall wiederholt. Es findet sich dort auch gänzlich Neues wie eine für die Zeit ganz ungewöhnliche langsame Einleitung des ersten Satzes einer Klaviersonate. Dieses Stilelement wurde später durch die Klaviersonate Nr. 8 („Pathétique“) berühmt.

Vermutlich hat das Jahrtausendhochwasser vom Februar 1784 weitere frühe Beethoven-Manuskripte zerstört. So schrieb er zwischen Dezember 1783 und Dezember 1784 auch ein Klavierkonzert in Es-Dur WoO 4, von dem allerdings nur 32 Blätter erhalten sind. Es ist inzwischen aufführungsreif rekonstruiert und auch auf CD eingespielt.

Aus dem Jahr 1785 stammen Drei Quartette für Klavier, Violine, Viola und Violoncello WoO 36. Dass es sich nicht um Klaviertrios, sondern Klavierquartette, d.h. mit einer Bratsche als zusätzlichem Instrument, handelte, ist auffällig, weil diese Besetzung zu jener Zeit noch völlig unüblich war. So erschienen die beiden ersten Klavierquartette von Mozart erst 1785 und 1786.Ebenso ungewöhnlich ist die Instrumentierung des 1786 komponierten Trios für Klavier, Flöte und Fagott WoO 37. Es ist der Familie des Grafen von Westerholt-Gysenberg zugedacht: Der Graf spielte Fagott, sein Sohn Wilhelm war ein guter Flötist, und der Tochter Maria Anna gab Beethoven Klavierunterricht.1789 begann für Beethoven nach einer längeren Schaffenspause die zweite kompositorische Bonner Kreativphase. Während die erste Phase noch vom Klavier geprägt war, ist die zweite Periode charakterisiert durch eine Ausweitung der Besetzungs- und Formenvielfalt.

Zunächst schrieb Beethoven 1789 Zwei Präludien durch alle Dur-Tonarten für Klavier oder Orgel op. 39. Es folgten 1790 das Lied Klage für Singstimme und Klavier WoO 113, ein Menuett für zwei Violinen, Viola und Violoncello WoO 209, ein Trio für Klavier, Violine und Violoncello WoO 38, eine Sonate für Violine und Klavier Unv 11, Sechs Variationen über ein Schweizer Lied für Klavier oder Harfe WoO 64 und das „Flohlied“ zu einem Text aus Goethes Faust-Fragment, das 1809 Eingang in die Sechs Gesänge für Singstimme und Klavier op. 85 fand.

Beethoven hat in Bonn auch eine Sinfonie komponiert, von der allerdings nur 111 Takte im Klaviersatz überliefert sind. Ein weiteres Bonner Orchesterwerk ist die am 6. März 1791, an einem Karnevalssonntag, im Redoutensaal des kurfürstlichen Schlosses uraufgeführte Musik zu einem Ritterballett WoO 1. Es handelt sich dabei durchaus um eine Karnevalsmusik, denn Anlass war ein Maskenball. In diese Zeit fällt auch der Kompositionsbeginn der Zwölf Contratänze für Orchester WoO 14, die Beethoven 1795/1796 in Wien vollendet hat. Auch von den Zwölf deutschen Tänzen WoO 13 für Orchester wird für drei Bonn als Kompositionsort angenommen.

Dass die Bonner Kompositionen Beethovens inzwischen weit über Bonn hinaus bekannt waren, zeigen beispielhaft die Vierundzwanzig Variationen über die Ariette „Venni Amore“ von Vincenzo Righini für Klavier WoO 65, die im Mainzer Schott-Verlag erschienen sind. Bereits im Juli 1791 wurden sie in München, Wien und Frankfurt zum Verkauf angeboten. Neben weiteren Klavierstücken vertonte Beethoven in jener Zeit eine Reihe von Liedern mit Klavier- oder Orchesterbegleitung.

Vermutlich für seinen Bonner Musikerkollegen, den Bassisten Joseph Lux, der vor allem in komischen Rollen große Erfolge feierte, schrieb Beethoven die beiden Arien für Bass und Orchester „Prüfung des Küssens“ (WoO 89) und „Mit Mädeln sich vertragen“ (WoO 90) Die Auswahl der Texte zeigt Beethovens oft unterschätzte humoristische Seite. So lautet die von ihm ausgewählte Vorlage aus Goethes Schauspiel „Claudine von Villa Bella“: „Mit Mädeln sich vertragen, / Mit Männern rumgeschlagen, / Und mehr Credit als Geld; / So kommt man durch die Welt.“

Ebenfalls 1791/1792 komponierte Beethoven vermutlich für seine Kollegin in der Hofkapelle, die Sopranistin Magdalena Willmann, die Szene und Arie für Sopran und Orchester „Primo amore, piacer del ciel“ WoO 92. Er nutzte 1792 auch die Popularität der Oper „Das rote Käppchen“ von Karl Ditters von Dittersdorf und entnahm daraus das Thema für seine Dreizehn Variationen über die Ariette „Es war einmal ein alter Mann“ für Klavier WoO 66) Diese Komposition wurde kurz nach seiner Abreise 1793 als erste Beethoven-Komposition im neuen Bonner Verlag von Nikolaus Simrock gedruckt.

Erst 1804 wurden in Leipzig als op. 44 Beethovens Vierzehn Variationen über „Ja, ich muss mich von ihr scheiden“ für Klavier, Violine und Violoncello veröffentlicht, für die Beethoven 1792 in Bonn eine weitere Arie aus der Dittersdorf-Oper herangezogen hatte. Vor seiner Abreise nach Wien Anfang November 1792 komponierte Beethoven u. a. noch ein 1808 bei Simrock veröffentlichtes Rondo für Klavier und Violine WoO 41, drei der Acht Lieder für Singstimme und Klavier op. 52, Sechs Menuette für zwei Violinen und Bass WoO 9 und ein Konzert für Oboe und Orchester WoO 206, von dem allerdings nur Skizzen zum 2. Satz erhalten sind.

Auffällig ist auch Beethovens 1792 geschriebenes Oktett für zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Hörner und zwei Fagotte op. 103. In der gleichen Besetzung folgte nur noch ein auf 1793 datiertes, vermutlich aber ebenfalls schon in Bonn zumindest begonnenes Rondo (WoO 25). Für eine solche damals als „Harmoniemusik“ bezeichnete Bläserbesetzung entstand ebenfalls in Bonn das Quintett für Oboe, drei Hörner und Fagott WoO 208, das aber nicht vollständig erhalten ist.Fragmentarisch, aber mit immerhin 259 Takten, ist aus den Jahren 1790 bis 1792 auch ein Konzertsatz für Violine und Orchester WoO 5 überliefert. Vollständig liegen dagegen Beethovens in diesen Jahren komponierte Acht Variationen über ein Thema des Grafen von Waldstein für Klavier zu vier Händen WoO 67 vor, eine von nur fünf Beethoven-Kompositionen für vierhändiges Klavierspiel.

Erst im August 1792 entstand das Duo für zwei Flöten WoO 26, das Beethoven zum Abschied nach Wien seinem Freund Johann Martin Degenhardt gewidmet hat. Noch 1792 in Bonn begonnen und später in Wien abgeschlossen hat Beethoven Zwölf Variationen über die Mozart-Arie aus Figaros Hochzeit „Se vuol ballare“ für Klavier und Violine WoO 40.Dass bei Beethoven gerade in Bonner Jahren die Neigung zu Variationen über Opernarien besonders ausgeprägt war, hat einerseits wohl seine Ursache in der konkreten Erfahrung der Popularität solcher Arien wie sie Beethoven als Orchestermusiker machte. Andererseits kamen Variationen auch seiner Neigung zur Improvisation besonders nahe.Zu den wichtigsten Bonner Beethoven-Kompositionen gehören die Kantate auf den Tod Kaiser Josephs II. WoO 87 und die Kantate auf die Erhebung Leopolds II. zur Kaiserwürde WoO 88 jeweils für Solostimmen, gemischten Chor und Orchester. Sie entstanden 1790 als Auftragswerke für die Bonner Lesegesellschaft in Würdigung der Brüder von Kurfürst Max Franz.

Beide Partituren waren lange verschollen und tauchten erst 1884 in einem Leipziger Antiquariat wieder auf. Johannes Brahms, dem sie zur Begutachtung vorgelegt wurden, schrieb dazu: „Wäre nicht das historische Datum (Februar 1790), so würde man jedenfalls auf eine spätere Zeit raten … Stände aber kein Name auf dem Titel, man könnte auf keinen andern raten – es ist alles und durchaus Beethoven!“ Schon zwanzig Jahre zuvor hatte der bis heute wichtigste Beethoven-Biograf Alexander Wheelock Thayer, festgestellt, dass Beethoven in Bonn „nicht nur die Formen, in denen er schuf … technisch beherrschte, sondern auch seine künstlerische Eigenart entwickelt hatte.“

Dass Beethoven nicht erst in Wien zum Komponisten reifte, sondern als Komponist mit eigenem Profil vom Rhein in die Kaiserstadt reiste, zeigt auch die ungewöhnliche Fülle von über 90 Werken in seinen ersten 96 Wiener Monaten bis 1802. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass dies neben seiner umfangreichen pianistischen Tätigkeit ohne Bonner Vorarbeiten möglich war. Naheliegend ist vielmehr, dass Beethoven über das bisher Bekannte hinaus zahlreiche Kompositionsideen und Skizzen vom Rhein nach Wien mitbrachte. Ohne die Bonner Jahre ist Beethovens kompositorisches Schaffen in Wien nicht zu verstehen.

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2020-08-06 10:00:00
<![CDATA[Klavier, Orgel und Bratsche waren Beethovens]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8821 Bonner Instrumente. An den Tasten hatte er bald außergewöhnliche Fähigkeiten entwickelt, die die größten Pianisten der Zeit in höchsten Tönen lobten. Als Bratschist lernte der Orchestermusiker Beethoven in der Bonner Hofkapelle das Repertoire der Zeit nicht nur in der Theorie, sondern in der Praxis kennen. Als er im November 1792 nach Wien reiste, verließ er Bonn als außergewöhnlicher Musiker mit besonderen Fähigkeiten, die in der Kaiserstadt von Anfang an großen Eindruck machten.

 

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Wenn Sie mehr über Beethoven in Bonn erfahren wollen:

Im März 2020 ist von Stephan Eisel das "kleine" Beethoven-Buch "Beethoven in Bonn" (128 Seiten incl. englischer Übersetzung) erschienen, im Sommer 2020 erscheint von ihm das "große" Beethoven-Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" (über 550 Seiten).

 

Im Bonner General-Anzeiger ist zum Beethoven-Jubiläumsjahr eine mehrteilige Beethoven-Serie von Stephan Eisel erschienen: 

 

 

 

 

 

Stephan Eisel

Der Bonner Musiker Beethoven (oder: An Tasten und mit Saiten)

 „An einem Abend spielte am Hof Beethoven ein Klavierkonzert von Mozart und bat mich, die Seiten umzublättern. Aber ich war ständig damit beschäftigt, die gerissenen Saiten aus dem Klavier herauszuziehen, während die Hämmer in den gerissenen Saiten festhingen. Beethoven bestand darauf, das Konzert fertig zu spielen, und so sprang ich hin und her, um Saiten herauszuziehen, Hämmer zu entwirren, Seiten umzublättern und arbeitete härter als es Beethoven tat.“

Was sein gleichaltriger Musikkollege Anton Reicha, hier aus den gemeinsamen Bonner Tagen schildert, wirft ein Schlaglicht auf Beethovens mit Leidenschaft gepaartes außergewöhnliches Talent als Musiker. Sein Lehrer Christian Gottlob Neefe hatte dem Zwölfjährigen bereits 1783 attestiert: „Er würde gewiß ein zweyter Wolfgang Amadeus Mozart werden, wenn er so fortschritte, wie er angefangen.“

Schon in frühem Alter hatte Ludwig van Beethoven das pianistisch sehr anspruchsvolle Wohltemperierte Klavier von Johann Sebastian Bach gespielt. Später erinnerte sich dazu der Bonner Musiker und Verleger Nikolaus Simrock, der schon 1776 eine Abschrift der noch nicht gedruckten Komposition besaß: „Die Präludien und Fugen verehrte ich dem jungen Beethoven im neunten Jahr seines Alters unter der Bedingnis, daß er mir bald etwas davon spielen möge, welches auch eben nicht lange währte. Er studierte täglich mit ganzer Seele daran!“

Seinem Schüler Carl Czerny erzählte Beethoven in Wien, er habe in Bonn „in seiner Jugend Tag und Nacht geübt“. Bach blieb dabei für ihn ein zentraler Bezugspunkt. Später sagte er einmal: „nicht Bach, sondern Meer sollte er heißen, wegen seines unendlichen unausschöpfbaren Reichthums von Toncombinationen und Harmonien.“

Als Siebenjähriger absolvierte Beethoven in Köln seinen ersten öffentlichen Auftritt am Klavier. Sein erster Lehrer war der eigene Vater. Wohl auch weil er aus eigener Anschauung den fordernden Berufsalltag eines Hofmusikers kannte, wollte er seinem Sohn das unverzichtbare musikalische Handwerkszeug mit auf den Weg geben, auf das auch der überdurchschnittlich Talentierte nicht verzichten kann. Dabei legte er Wert auf Disziplin. So erzählt Bäckermeister Gottfried Fischer – Sohn des Vermieters der Beethovenschen Wohnung in der Rheingasse – über den Geigenunterricht: „Ludwig spielte mal ohne Nohten, zufällig kam sein Vater herein, sagt, was kratz du denn da wider Dummes Zeüg durcheinander, du weis das ich das gar nicht leiden kann, kratz nach den Nohten, sonst wird dein kratzen wenig nutzen.“

Von dem Bäckermeister wissen wir auch, dass der Vater schon früh das außergewöhnliche Talent seines Sohnes erkannt hatte: „Joh: v: Beethoven mit dem Ausdruck mehrmal gesagt, mein Sohn Lutwig da habe ich getz meine einzige Freüde, er nimmt in der Musick und Componiren so zu, er wird von alle Bewunderungswürtig angesehen. Mein Lutwig, Mein Lutwig, ich sehe es ein. Er wird mit der Zeit ein großer Mann in der Weld werde.“

Es gehört zu den Verdiensten von Johann van Beethoven, dass er sich früh eingestand, seinem talentierten Sohn nichts mehr beibringen zu können, und andere Lehrer suchte. Neben dem hochbetagten Hoforganist Gilles van den Eeden und den jungen Hofmusikern Tobias Friedrich Pfeifer sowie Franz Georg Rovantini waren dies für den Orgeldienst, den Beethoven schon früh begann, Pater Willibaldus in der damaligen Franziskanerkirche in der Stockenstraße (1794 säkularsiert, dann als Lager genutzt, später Wohnungen und Büros, im 2. Weltkrieg zerstört) und an der größeren Orgel in der Minoritenkirche (heute Remigiuskirche) Pater Hanzmann. Dort spielte Ludwig auch häufig die Frühmesse um 6 Uhr. Der Spieltisch dieser Orgel befindet sich heute im Beethoven-Haus.

Ab 1782 kam der neue Hoforganist Christian Gottlob Neefe als wohl einflussreichster Bonner Beethoven-Lehrer dazu. Er war als Komponist und Musikdirektor eine feste Größe im deutschen Musikleben, und der junge Beethoven vertrat ihn bald an der Orgel. Neefe schrieb damals an einen Bekannten: „Ich spiele nun mit dem jungen Beethoven, der ein vortrefliches Talent besitzt, wechselweise die Orgel.“ Dem Breslauer Organist Karl Gottlieb Freudenberg sagte Beethoven 1825: „[Ich] spielte in meiner Jugend viel die Orgel … Einen Organisten stelle ich, wenn er Meister seines Instruments ist, unter den Virtuosen oben an.“

Neefe übertrug Ludwig van Beethoven schon früh auch die Aufgabe der musikalischen Leitung von Theaterproben am Cembalo. So übernahm dieser im Alter von nur 12 Jahren die Rolle des begleitenden Cembalisten und spielte als Korrepetitor die Orchesterpartitur, wenn Sänger, Tänzer oder Schauspieler am Theater ihre Rollen einstudierten. Dies belegt nicht nur sein schon damals außergewöhnliches Talent, sondern zeigt auch, wie weit Beethovens Ausbildung damals schon vorangeschritten war. Mit seiner in Bonn erlernten Fähigkeit selbst schwere Partituren vom Blatt zu spielen, beeindruckte er auch in Wien seine  Zuhörer immer wieder.

1784 wurde Ludwig van Beethoven als stv. Hoforganist Mitglied der Bonner Hofkapelle und damit Berufsmusiker. Wie Gottfried Fischer berichtet, war dies auch mit einer Uniform als besonderem Statussymbol verbunden: “See grüne Frackrock, grüne, kurze Hoß mit Schnalle, weiße Seite oder schwarze Seide Strümpf. Schuhe mit schwarze Schlöpp, weiße Seide geblümde West mit Klapptaschen, mit Shappoe, das West mit ächte Goldebe Kort umsetz, Fisirt mit Locken und Haarzopp, Klackhud, unterm linken Arm sein Dägen an der linken seite mit einer Silberne Koppel“.

Beethovens pianistische Entwicklung war in der Bonner Zeit atemberaubend, wobei er sich vor allem als Autodidakt weiterentwickelte, denn an den Tasten übertraf er bald seine Lehrer. Auch seine Kompositionen waren inzwischen weit über Bonn hinaus bekannt. So bewarb die Wiener Zeitung schon am 13. August 1791 – also über ein Jahr vor seiner Ankunft in der Kaiserstadt – Beethovens Vierundzwanzig Variationen über die Ariette "Venni Amore" von Vincenzo Righini für Klavier WoO 65.

Um dieses Werk ging es auch beim Besuch einiger Hofmusiker – darunter Beethoven - bei dem renommierten Pianisten, Komponisten und Kapellmeister Franz Xaver Sterkel in Aschaffenburg, als die Bonner Hofkapelle nach Mergentheim reiste. Nikolaus Simrock erinnert sich daran, dass Sterkel dabei den Wunsch gehabt habe „besonders seine unlängst in Maynz gestochenen Variationen über das Thema von Righini, Vieni Amore, von ihm [Beethoven] selbst spielen zu hören: daß er gestehe, sie seyen ihm zu schwer, er könne sie nicht spielen – darauf suchte Herr Sterkel in einem Pack Musik, konnte aber das Exemplar nicht finden; wir hatten nun etwas Mühe Beethoven zu bewegen, daß er solche auswendig spielen möge. Es schien uns allen, Herr Capellmeister glaubte, Beethoven habe sie zwar geschrieben, könne sie aber vielleicht selbst nicht spielen. Dies bemerkte Beethoven selbst. Nun setzte er sich und spielte sie zum Erstaunen der gegenwärtigen Bönnischen, die ihn noch nie so gehört, ganz in der Manier des H. Capellmeister mit der größten Zier und brillanten Leichtigkeit, als seyen diese schweren Variat. wirklich ebenso leicht wie eine Sterkelsche Sonate, und hängte hieran noch ein paar ganz neue! Herr Capellmeister war in seinem Lobe unerschöpflich …“

1789 begann Beethoven seinen zusätzlichen Orchesterdienst als Bratscher. Ein Virtuose musste er auf diesem Instrument nicht sein, denn in der amtlichen Orchesterbeschreibung hieß es damals: „Konzertierende Bratschen werden von konzertspielenden Violinisten gespielt.“ Im Juli 1791  wurde Beethoven  bei einer Auflistung der Hofmusiker so häufig genannt wie kein anderer, nämlich gleich an drei Stellen: als Organist, Bratschist und mit dem Hinweis „Klavierkonzerte spielt Hr Ludwig v. Beethoven“. Beethovens Dienst-Bratsche ist übrigens heute ein wichtiges Ausstellungsstück im Bonner Beethoven-Haus.

Als Orchestermusiker lernte Beethoven nicht nur das neueste Repertoire durch eigenes Mitspielen kennen, sondern gehörte zugleich einem außergewöhnlichen Klangkörper mit damals etwa 40 Musikern an. So hieß es im November 1791 in der Musikalischen Korrespondenz der Teutschen Filharmonischen Gesellschaft über die Bonner Hofkapelle: „Das Orchester war vortreflich besezt; besonders gut wurde das Piano und Forte, und das Crescendo in obacht genommen. …Eine solche genaue Beobachtung des Piano, des Forte, des Rinforzando, eine solche Schwellung, und allmählige Anwachsung des Tons, und dann wieder ein Sinkenlassen desselben, von der höchsten Stärke bis zum leisesten Laut, …. Besonders wird man nicht leicht ein Orchester finden, wo die Violinen und Bässe so durchaus gut besezt sind, als sie es hier waren.“

Auf den Komponisten Beethoven hatte die Erfahrung des Orchestermusikers großen Einfluss. Er schrieb für einen Klangkörper, den er selbst aus dem Innenleben kannte. Zugleich waren an den Solo-Instrumenten Klavier und Orgel seiner improvisatorischen Kreativität kaum Grenzen gesetzt.  Der Bonner Beethoven-Freund Franz Gerhard Wegeler erinnerte sich später: „Als Beethoven einst im Breuningschen Hause phantasirte, (wobei ihm häufig aufgegeben ward, den Charakter irgend einer bekannten Person zu schildern,) drang man dem Vater Ries eine Violine auf, um ihn zu begleiten. Nach einigem Zögern gab dieser nach und so mag wohl damals zum ersten Mal von zwei Künstlern zugleich phantasirt worden sein.“

Auch der mit Beethoven seit den frühen Wiener Jahren gut bekannte Ignaz Xaver Ritter von Seyfried beschrieb dieses besondere Talent des Bonner Neuankömmlings: „Aber das eigentliche Feld der Ehre des genialen Kunstjüngers war die freye Phantasie, und die Fertigkeit, ein aufgegebenes Motiv zu bearbeiten, und thematisch durchzuführen.“

Ähnliches brichtete der hochgeachtete Pianist Abbé Joseph Gelinek, über den zwanzig Jahre jüngeren Beethoven Mitte 1793 nach einem Klavier-Duell: „Er phantasierte auf ein von mir gegebenes Thema, wie ich selbst Mozart nie phantasieren gehört habe … und er bringt auf dem Klavier Schwierigkeiten und Effekte hervor, von denen wir uns nie etwas haben träumen lassen.“

Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass Beethoven Bonn im November 1792 als außergewöhnlicher Musiker verließ und vom Rhein nach Wien die besonderen Fähigkeiten mitbrachte, mit denen er in der Kaiserstadt von Anfang an großen Eindruck machte.

 

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2020-07-20 10:00:00
<![CDATA[Die Gedankenwelt der Aufklärung war für Beethoven]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8782 nicht nur ein bestimmendes Thema seiner 22 Bonner Jahre.  Ihn trieb zeitlebens die drängende Frage um, die er 1795 aus Wien in einem Brief an seinen Freund aus Bonner Tagen, Heinrich Struve, formulierte: „wann wird auch der Zeitpunkt kommen, wo es nur Menschen geben wird, wir werden wohl diesen Glücklichen Zeitpunkt nur an einigen Orten heran nahen sehen, aber allgemein – das werden wir nicht sehen, da werden wohl noch JahrHunderte vorübergehen.“ Beethovens Aktualität zeigt sich auch daran, wie brennend diese Frage immer noch ist.

 

Wenn Sie mehr über Beethoven in Bonn erfahren wollen:


Im März 2020 ist von Stephan Eisel das "kleine" Beethoven-Buch "Beethoven in Bonn" (128 Seiten incl. englischer Übersetzung) erschienen, vor der Sommerpause 2020 erscheint von ihm das "große" Beethoven-Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" (über 550 Seiten).

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken. 

 

Dabei handelt es sich mit den 3. Teil der achtteilige Beethoven-Serie von Stephan Eisel zum Beethoven-Jubiläum im General-Anzeiger:

 

Stephan Eisel

Beethoven und die Aufklärung:
„Wo es nur noch Menschen geben wird“

Ein Ungeheuer, sein Name Fanatismus“ sei aus den „Tiefen der Hölle entstiegen“. Es habe sich ausgebreitet „und es ward Nacht“. Besiegt habe es Kaiser Joseph als aufgeklärter Herrscher: „Da stiegen die Menschen an’s Licht“. So beschrieb es der junge Bonner Dichter Severin Anton Averdonk in seinem Text für eine Trauerkantate auf den Tod des Kaisers am 20. Februar 1790.

Den prestigeträchtigen Auftrag, den Text für eine Trauerfeier zu vertonen, erhielt der 19-jährige Ludwig van Beethoven. Kaiser Joseph II. war ein Bruder des in Bonn residierenden Kölner Kurfürsten Max Franz. Beethovens so entstandene Kantate auf den Tod Josephs II. für Solostimmen, Chor und Orchester WoO 87 wirft ein Schlaglicht darauf, wie sehr Bonn damals von den Werten der Aufklärung geprägt war und zeigt zugleich, wie aktuell sein Werk immer wieder ist.

Bonn war zu Beethovens Zeiten als Residenzstadt Zentrum des staatlichen und kulturellen Lebens und zugleich ein Ort großer geistiger Offenheit. Kurfürst Max Franz war ein liberaler Regent, der sich nicht nur mit konkreten Reformen den Werten der Aufklärung verpflichtet sah, sondern sich auch durch seinen bescheidenen Lebensstil von absolutistischer Prunksucht abgrenzte. Angesichts der Französischen Revolution wollte er zeigen, dass es keines Umsturzes bedurfte, um das Leben für die Menschen zu verbessern.

In einem Brief vom 29. April 1790 an seinen einige Monate später ebenfalls zum Kaiser gekrönten Bruder Leopold schrieb Max Franz: „So sehr ich abgeneigt bin, jemals ein Helfershelfer der Tyrannei und Quälerei zu sein, ebenso bin ich aufs lebhafteste und uneigennützigste vom Eifer beseelt für die Erhaltung der Formen der Regierung, ohne die man allen Schrecken ausgesetzt ist, wovon Frankreich uns täglich Beispiele liefert.“ Weder wollte er französische Revolutionäre in Bonn sehen noch Revolutionsflüchtlinge, denen er vorwarf, „durch ihr zügelloses und intrigantes, eigennütziges Betragen die Revolution herbeigeführt“ zu haben.

Max Franz hatte schon bei seinem Antrittsbesuch in Bonn für sich die klare Leitlinie formuliert: „Trachte dein Volk klüglich zu regieren und glücklich zu machen.“ So wehrte er sich als Kölner Erzbischof  im Nuntiaturstreit gegen die ständigen Zensurversuche des Vatikans gegen liberales Gedankengut und setzte gemeinsam mit den Erzbischöfen von Mainz, Salzburg und Trier im August 1786 in der „Emser Punktation“ der päpstlichen Gerichtsbarkeit im eigenen Herrschaftsgebiet klare Schranken.In der Regierungszeit von Max Franz konnten sich Ideen der Aufklärung in Bonn weitgehend ungehindert Bahn brechen. Dabei ist auffällig, dass gerade Musiker und Musikliebhaber hier eine zentrale Rolle spielten. Als in Bonn 1781 eine Sektion des Geheimbundes der „Illuminaten“ entstand, der durch sittliche Verbesserung die Herrschaft von Menschen über Menschen überflüssig machen wollte, gehörten zu der zwölfköpfigen Gruppe Beethovens Lehrer Christian Gottlob Neefe ebenso wie die Hofmusiker Franz Anton Ries und Nikolaus Simrock.

Nach der Auflösung der Bonner Illuminatengruppe 1785 waren zwei Jahre später mit Neefe, Ries und Simrock und dem neuen kurfürstlichen Musikdirektor Joseph Reicha wiederum führende Mitglieder der Hofkapelle an der Gründung der Lesegesellschaft beteiligt. Weil Druckerzeugnisse teuer waren, war man auf die Idee gekommen, Zeitschriften und Journale zu teilen und kursieren zu lassen. Kurfürst Max Franz stellte dafür im Rathaus Räume zur Verfügung. Aus dem gemeinsamen Lesestoff ergab sich der Stoff für Gespräche und Debatten. Beethovens Kollegen- und Freundeskreis war fast ausnahmslos involviert. Er selbst war wohl nur wegen des für seine Lebensumstände hohen Beitrages nicht Mitglied geworden.

Eine weitere wichtige Institution der Aufklärung in Bonn war bereits Jahre zuvor von Kurfürst Maximilian Friedrich mit der Maxschen Akademie initiiert worden. Sie hatte 1777 ihren Lehrbetrieb aufgenommen und wurde 1786 unter Kurfürst Max Franz offiziell zur ersten Bonner Universität. Beethoven schrieb sich am 14. Mai 1789 gemeinsam mit seinem Musikerfreund Anton Reicha und dem Maler Karl von Kügelgen als Student ein, wobei unklar bleibt, ob und welche Vorlesungen er dort hörte.Attraktiv war die Universität vor allem wegen ihrer über die Grenzen Bonns hinaus bekannten liberalen Professoren. Dazu gehörte auch als Professor für Literatur und Schöne Künste der Franziskanerminorit Eulogius Schneider. Er war ein begabter Redner und kompromissloser Aufklärer, der 1794 als radikaler Jakobiner in Paris durch die Guillotine hingerichtet wurde.

Seine Bonner Antrittsvorlesung hielt Schneider gegen die Unterdrückung der deutschen Sprache durch jesuitische Lateinschulen. Um den Text zusammen mit 88 Gedichten und Spottversen – die Themen reichten von amourösen Zeilen an Nonnen bis zum Loblied auf den Sturm auf die Bastille – drucken zu können, warb er um Subskribenten. Dazu zählten viele Persönlichkeiten aus ganz Deutschland sowie aus Bonn Kurfürst Max Franz, die Hofmusiker Joseph und Anton Reicha, Christian Gottlob Neefe sowie Nikolaus Simrock und auch Beethoven, der sein Exemplar des Gedichtbandes bis zu seinem Tod behielt.

Eine besondere Heimat war für Beethoven auch die Gaststätte „Zehrgarten“ am Bonner Marktplatz. Geführt von der „Wittib (Witwe) Koch“, einer Bonner Institution, entwickelte sich dort der „Mittelpunkt alles geistigen und geselligen Vergnügens in Bonn“, wie es der Beethoven-Freund Bartholomäus Fischenich später beschrieb. Auch für Beethovens dortigen Freundeskreis ging es um den Aufbruch in eine neue Zeit der Freiheit von Herrschaft und Unterdrückung.

Zu Beethovens engsten persönlichen Bonner Freunden gehörte auch der fünf Jahre ältere Arzt Franz Gerhard Wegeler. Er kannte den jungen Musiker seit Kindertagen und führte ihn vermutlich schon um 1785 in die Familie Breuning als Klavierlehrer ein. Als ihr Mann 1777 beim großen Schlossbrand ums Leben kam, hinterließ er die damals 26-jährige Helene von Breuning mit vier kleinen Kindern: Eleonore war 1771 geboren, Christoph 1773, Stephan 1774 und Lorenz 1776. Ein Schwager und ein Bruder von Helene von Breuning, beide der Aufklärung verpflichtete Stiftsherren, halfen der Witwe als Hauslehrer. Davon profitierte auch der junge Beethoven, denn die Breunings wurden spätestens mit dem Tod seiner Mutter 1787 zu einer Art Ersatzfamilie.

Die Breuning-Kinder waren als Altersgenossen für ihn wie Geschwister und blieben lebenslang seine Freunde. Das gilt vor allem für Stephan von Breuning, der später auch nach Wien zog. Besonders innig war auch Beethovens Beziehung zu der zwei Jahre jüngeren Eleonore von Breuning. Sie mag in den Bonner Jahren auch romantischer Natur gewesen sein, war aber auf jeden Fall eine tief empfundene Freundschaft.

Besonders Helene von Breuning wusste den manchmal ungestümen Beethoven zu nehmen. Seine gelegentlichen cholerischen Ausbrüche kommentierte sie – wie Gottfried Fischer berichtet – „immer mit Achselzucken: ‚Er hat heute wieder seinen Raptus.‘“ Beethoven hat diesen Begriff später oft selbstironisch verwendet. Ein Glücksfall für Beethoven war auch die Freundschaft mit Graf Ferdinand Ernst von Waldstein und Wartenberg, von dem Franz Gerhard Wegeler später schrieb, er sei der „erste und in jeder Hinsicht der wichtigste Mäcen Beethoven’s“ gewesen. Waldstein war 1787 nach Bonn gekommen und nicht nur ein enger Vertrauter des Kurfürsten, sondern auch ein guter Pianist und komponierte selbst. Schon 1788 trat er der Lesegesellschaft bei, deren Direktor er später wurde.

Wie sehr für Beethoven in Bonn der geistige Aufbruch in die Welt der Aufklärung und sein persönlicher Freundeskreis verwoben waren, zeigt auch das sogenannte „Stammbuch“, das ihm Anfang November 1792 zu seinem Abschied aus Bonn als eine Art von Poesiealbum übergeben wurde.  Die Einträge in dieses Stammbuch sind ein Spiegel der Zeit und zeigen das intellektuelle Umfeld Beethovens und seiner Freunde.

In ihren Stammbuch-Einträgen zitieren Beethovens Freunde häufig aktuelle Autoren – allesamt der Aufklärung verbunden – darunter vor allem Friedrich Schiller mit seinem Freiheitsdrama „Don Karlos“. Beethoven selbst verwendete kurz nach seiner Abreise aus Bonn am 22. Mai 1793 ein Schiller-Zitat auf einem Stammbuchblatt für Theodora Johanna Vocke und machte sich zu Eigen, was Don Karlos zum König sagt: „Ich bin nicht schlimm – heißes Blut / Ist meine Bosheit – mein Verbrechen Jugend, / Schlimm bin ich nicht, schlimm wahrlich nicht; wenn auch /Oft wilde Wallungen mein Herz verklagen, / Mein Herz ist gut.“Diesem Zitat fügte Beethoven die eigenen Worte hinzu: „Wohlthun, wo man kann, Freiheit über alles lieben / Wahrheit nie, auch sogar am Throne nicht verleugnen.“ und unterzeichnete sie in Wien mit „Ludwig Beethoven aus Bonn im Kölnischen“. Dass dieses ausdrückliche Bekenntnis zur Bonner Herkunft mit seinem Freiheitsideal verbunden ist, macht beispielhaft deutlich, dass Bonn nicht nur für Beethovens musikalische Entwicklung entscheidend war, sondern auch für die Bildung seiner Persönlichkeit zum aufgeklärten Bürger.

In seinen Bonner Jahren liegen die Wurzeln für Beethovens immer wiederkehrenden flammenden Appell für Menschlichkeit und Freiheit. Ihn trieb zeitlebens die drängende Frage um, die er am 17. September 1795 aus Wien in einem Brief an seinen Freund aus Bonner Tagen, Heinrich Struve, formulierte: „wann wird auch der Zeitpunkt kommen, wo es nur Menschen geben wird, wir werden wohl diesen Glücklichen Zeitpunkt nur an einigen Orten heran nahen sehen, aber allgemein – das werden wir nicht sehen, da werden wohl noch JahrHunderte vorübergehen.“ Beethovens Aktualität zeigt sich auch daran, wie brennend diese Frage immer noch ist.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='245' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/GA-Beethoven-Aufklaerung_Kopie.jpg' border=0 alt='Die Gedankenwelt der Aufkl&auml;rung war f&uuml;r Beethoven'>
2020-06-01 10:00:00
<![CDATA[Deutsch lernen mit Beethoven - die Deutsche Welle]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8777 machts möglich: In der Senderreihe "Alltagsdeutsch" geht es in einer Lektion unter der Überschrift "Beethovens gibt´s nur einen" um den in Bonn geborenen Komponisten. Die Sendung kann überall auf der Welt gehört werden. Die verantwortliche Redakteurin Beatrice Warken hat dazu den Vorsitzenden BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel eingeladen. So lernt man in der Sendung nicht nur neue Begriffe aus der deutschen Sprache und kann Grammatikübungen machen, sondern vor allem einiges über Beethoven.

 

Hier können Sie sich die zehnminütige Sendung anhören.

 

Zur Hörfunk-Sendung gibt es das vollständige schriftliche Manuskript und eine Reihe von sprachlichen und grammatikalischen Übungen.

"Deutsch lernen mit Beethoven" - eine originelle Sendung der Deutschen Welle, des Auslandssenders der Bundesrepublik Deutschland, die man überall auf der Welt hören kann.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='247' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/DW_Fotor02.jpg' border=0 alt='Deutsch lernen mit Beethoven - die Deutsche Welle'>
2020-05-28 10:00:00
<![CDATA[Im neuen Heft der Zeitschrift für Kirchenmusik MUSIK & KIRCHE]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8767 befasst sich Stephan Eisel mit den Kantaten zum Tod von Kaiser Joseph II. (WoO 87) und auf die Erhebung von Leopolds II. zur Kaiserwürde (WoO 88), die Ludwig van Beethoven 1790 in Bonn komponiert hat. Johannes Brahms schrieb später über die lange verschollenen Werke: "Es ist alles und durchaus Beethoven."

 

 

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Hier finden Sie die Homepage der Zeitschrift MUSIK & KIRCHE.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='176' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-05-17_um_10.24.36.png' border=0 alt='Im neuen Heft der Zeitschrift f&uuml;r Kirchenmusik MUSIK & KIRCHE'>
2020-05-17 10:00:00
<![CDATA[Dass Bonn zu Beethovens Zeiten eine wichtige Musikmetropole war,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8727 hat die Entwicklung des großen Komponisten entscheidend geprägt. Ohne dieses Umfeld wäre er wohl kaum schon in Bonn zum außergewöhnlichen Musiker und weit über die Grenzen der Stadt beachteten Komponisten herangereift. Diesem Thema widmete sich der 3. Teil der siebenteiligen Beethoven-Serie von Stephan Eisel im Bonner General-Anzeiger.

 

Wenn Sie mehr über Beethoven in Bonn erfahren wollen:
Im März 2020 ist von Stephan Eisel das "kleine" Beethoven-Buch "Beethoven in Bonn" (128 Seiten incl. englischer Übersetzung) erschienen, vor der Sommerpause 2020 erscheint von ihm das "große" Beethoven-Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" (über 550 Seiten).

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken. 

Dabei handelt es sich mit den 3. Teil der achtteilige Beethoven-Serie von Stephan Eisel zum Beethoven-Jubiläum im General-Anzeiger:


Stephan Eisel

Die Musikstadt Bonn

Die Musikliebhaberey nimmt unter den Einwohnern sehr zu“ – so charakterisierte das renommierte Magazin für Musik am 8. April 1787 Beethovens Heimatstadt, und ohne Zweifel wuchs der Komponist in einer ausgesprochenen Musikstadt auf. Das Zentrum bildeten die Hofkapelle und das Hoftheater, in dem die aktuellsten Opern der Zeit gespielt wurden. Darum herum hatte sich zugleich eine außerordentlich vielfältige Szene begabter Laienmusiker gebildet, zu denen auch der Kurfürst selbst gehörte. Als jüngster Sohn der Kaiserin Maria Theresia hatte Max Franz eine solide Musikausbildung erhalten, musizierte selbst vor allem an der Bratsche und nannte eine außergewöhnliche Notensammlung sein Eigen. Mit Wolfgang Amadeus Mozart war er persönlich bekannt und hatte auch die Möglichkeit ventiliert, diesen zum Bonner Hofkapellmeister zu berufen.

Das Rückgrat der Musikstadt Bonn waren die örtlichen Musikerfamilien. Dass bei den Beethovens ab 1733 mit dem Bassisten und späteren Hofkapellmeister Ludwig van Beethoven d.Ä., seinem Sohn Johann (Tenor) und dem Enkel Ludwig drei Generationen aus einer Familie der Hofkapelle angehörten, war dabei keineswegs ungewöhnlich.

Eine besonders einflussreiche Bonner Musiker-Dynastie war die Familie Ries. Johann Ries, gleichsam der „Urvater“ der Familie, war schon 1747 als Trompeter und ab 1754 als Geiger Mitglied in der Hofkapelle. Zwei seiner vier Kinder wurden ebenfalls Mitglieder des Orchesters: Johanns älteste Tochter Anna Maria (verheiratete Drewer) war 1764-1794 eine viel gelobte Sängerin, sein Sohn Franz Anton galt als Wunderkind und wurde 1774 offiziell als Geiger in die Hofkapelle aufgenommen, der er – in den 90er Jahren als Konzertmeister bzw. Musikdirektor – bis zu deren Auflösung 1794 angehörte.

Franz Anton Ries erteilte Beethoven zeitweise Geigenunterricht. 1845 konnte er hochbetagt sogar noch die Enthüllung des Beethoven-Denkmals auf dem Münsterplatz erleben. Beethoven hat ihn zeitlebens verehrt. Auch drei der elf Kinder von Franz Anton Ries wurden Musiker. Am bekanntesten ist der 1784 geborene Ferdinand, der später in Wien Schüler und Assistent von Beethoven war und dann selbst in ganz Europa ein gefeierter Pianist und Komponist wurde.

Auch die Familie Salomon hinterließ in der Bonner Musikszene viele Spuren. Philipp A. Salomon, der ab 1765 unter der Leitung des Hofkapellmeisters Ludwig van Beethoven d. Ä.  als Oboist und Violinist in der kurfürstlichen Kapelle musizierte, hatte drei außergewöhnlich begabte Kinder: Johann Peter war schon 1758 als 13-Jähriger Geiger im Orchester. 25 Jahre vor dem Komponisten Ludwig van Beethoven war er im selben Haus in der Bonngasse geboren worden. Seine Schwester Anna Jacobina Salomon war Altistin in der Bonner Hofkapelle und eine Schülerin von Johann van Beethoven. Eine weitere Schwester namens Anna Maria war dort Sopranistin.

Johann Peter Salomon verließ Bonn 1764, also noch vor der Geburt von Ludwig van Beethoven, um Konzertmeister im königlich-preußischen Rheinsberg zu werden. Auch als er 1781 nach London übersiedelte, ließ er den Kontakt in seine Heimatstadt nie abreißen und traf bei seinen Besuchen auch den jungen Beethoven. Später organisierte Salomon die Besuche von Joseph Haydn in Bonn, bei denen Beethovens Unterricht in Wien vereinbart wurde.

Wie die Familie Salomon wohnte in der Bonngasse auch Nikolaus Simrock. Er war Hornist in der kurfürstlichen Hofkapelle und besorgte auch die Noten für das Orchester. Daraus entwickelte sich eine Musikalienhandlung und ab 1790 über mehrere Generationen ein für die Musikwelt bedeutender Verlag. Auch für Beethoven war der frühere Orchesterkollege einer der Hauptverleger. Im Simrock-Verlag erschienen 1793-1820 insgesamt 14 Erstausgaben Beethoven’scher Werke, darunter beispielsweise die berühmte „Kreutzer-Sonate“ für Violine und Klavier op. 47.


Eine besondere Beziehung zu Beethoven hatte auch die Musikerfamilie Willmann. Die Willmanns waren unmittelbare Nachbarn der Beethovens, als diese in der Rheingasse lebten. Vater Ignaz Willmann war von 1767 bis 1774 als Flötist, Geiger und Cellist Mitglied der Hofkapelle. Die mit Beethoven fast gleichaltrigen Kinder Maximilian, Walburga, Magdalena und Karl waren alle musikalisch begabt. Sie gingen mit ihrem Vater in den 1780er Jahren auf Konzertreise, die sie auch nach Wien und zu Mozart führte. Nach der Rückkehr traten sie 1788 in die Bonner Hofkapelle ein und waren dann nach 1794 wie Beethoven in Wien tätig. Insbesondere die Sopranistin Magdalena Willmann hatte es Beethoven angetan, und er komponierte auch für sie.

Zu den Bonner Musikerfamilien kamen immer wieder nach Bonn verpflichtete auswärtige Spitzenmusiker. Hier ist besonders der Italiener Andrea Luchesi zu nennen. Er war während Ludwig van Beethovens Bonner Zeit als Hofmusiker ununterbrochen Hofkapellmeister.

Sehr einflussreich im Bonner Musikleben waren auch Joseph und Anton Reicha. Der in Böhmen geborene Cellist Joseph Reicha kam 1785 als Konzertdirektor nach Bonn. Er war zuvor Kapellmeister in der renommierten fürstlichen Oettingen-Wallersteinschen Hofkapelle in Schwaben. Als Pflegesohn hatte er Anton, den Sohn seines verstorbenen Bruders, des Stadtpfeifers von Prag, bei sich aufgenommen und unterrichtet. Anton Reicha wurde ein herausragender Flötist, Geiger und Komponist, der sich in der Hofkapelle schnell mit dem gleichaltrigen Ludwig van Beethoven anfreundete.

Erst 1790 begann die Bonner Orchestertätigkeit der 1767 geborenen Romberg-Vettern Andreas (Geige) und Bernhard (Violoncello). Sie entstammten einer Musikerfamilie in Münster, für das der Kurfürst als Fürstbischof zuständig war. Die beiden Vettern hatten als „Wunderkinder“ bereits Konzertreisen durch Europa unternommen und gehörten dann in Bonn zum Freundeskreis des gleichaltrigen Beethoven. Auch sie traf er in Wien wieder.

Eine besondere Rolle in Bonn und für Beethoven spielte Christian Gottlob Neefe. Als der renommierte Komponist im Oktober 1779 nach Bonn kam, war er bereits als feste Größe im deutschen Musikleben etabliert. Kurfürst Maximilian Friedrich berief ihn 1782 zum Hoforganisten. Ausgebildet bei Adam Hiller in Leipzig, brachte er die Bach’sche Musiktradition nach Bonn.

Zudem hatte sich Neefe als Autor musiktheoretischer Schriften und als Musikjournalist einen Namen gemacht. Er übersetzte viele italienische und französische Opernlibretti, darunter schon 1788 Mozarts den erst im Jahr zuvor uraufgeführten Don Giovanni, und fertigte zahlreiche Klavierauszüge populärer Opern an. Zeitgenossen galt Neefe als einer „der gründlichsten und gefälligsten Tonsetzer unserer Zeit“.

Zugleich war Neefe als Publizist ein vehementer Verfechter der Aufklärung. Als Lehrer und Förderer hatte er großen Einfluss auf Beethovens Entwicklung. In ihm kristallisierten sich nicht nur die hohen Qualitätsansprüche in der Musikstadt Bonn, mit denen Beethoven groß wurde, sondern auch das Umfeld, in dem er aufwuchs, in der Musik nicht im Elfenbeinturm stattfand, sondern Teil der gesellschaftlichen Entwicklung zu mehr Freiheit war.Für Beethovens musikalische Entwicklung war es sicherlich von Vorteil, dass er sich in Bonn mit anderen Ausnahmetalenten messen konnte. Wie er machten später auch Ferdinand Ries, Anton Reicha, die Romberg-Vettern, Johann Peter Salomon und Nikolaus Simrock in ganz Europa von sich reden.

Wie ein Resonanzboden wirkten für Beethoven auch die vielfältigen musikalischen Aktivitäten von Musikliebhabern und talentierten Amateuren in Bonn. Diese außerordentlich lebendige private Musikszene reichte von den höchsten Adelskreisen bis ins Bürgertum, wobei die verschiedenen Schichten nicht zuletzt durch das gemeinsame Musizieren miteinander verwoben waren. Es charakterisiert Beethovens Bonn, dass der renommierte Komponist, Musikdirektor und Journalist Christian Friedrich Daniel Schubart 1784/85 von seinem Besuch in Bonn besonders den „Eifer für Musik in Privatfamilien“ hervorhebt: „man findet da mehr als einen Cavalier, mehr als eine Dame, die es in der Musik bis zur Meisterschaft getrieben haben.“

Ein besonderer Kristallisationspunkt war dabei Hofrat Johannes Gottfried von Mastiaux, der allein von Haydn die Noten von 80 Sinfonien, 40 Trios und 30 Quartetten besaß. Mastiaux nannte auch sieben Klaviere und zahlreiche Streichinstrumente sein Eigen. Mit seinen fünf Kindern pflegte er die Hausmusik. Seine Tochter Amalia erhielt wohl auch von Beethoven Klavierunterricht.

Unter den besonders talentierten Bonner Amateuren muss auch eine Großnichte von Kurfürst Maximilian Friedrich erwähnt werden: Anna Maria Hortense Gräfin von Hatzfeld war in Wien unterrichtet worden und galt als talentierte Sängerin sowie außerordentlich begabte Pianistin, die auch von Mozart geschätzt wurde. Beethoven, der ihr später auch in Wien begegnete, widmete ihr seine 1791 veröffentlichten 24 Variationen über die Ariette „Venni Amore“ von Vincenzo Righini für Klavier WoO 65.

Neben dem Haus Mastiaux und dem Haus Hatzfeld war der Metternicher Hof ein weiterer musikalischer Treffpunkt in Bonn. Dort lebte Gerichtspräsident Graf Johann Ignaz von Wolff-Metternich. Seine Frau Antonie nahm Klavier- und Gesangsunterricht, und Beethoven widmete ihr seine erste Komposition, die Neun Variationen über einen Marsch von Ernst Christoph Dressler WoO 63. Musikbegeistert waren auch die Töchter Terese und die als vorzügliche Klavierspielerin gelobte Felise.

Ludwig van Beethoven hat zeitlebens davon gezehrt, dass er in einer so lebendigen Musikstadt aufgewachsen ist. Neefe brachte es auf den Punkt, als er am 30. März 1783 im Magazin der Musik schrieb, „daß ein Fremder, der die Music liebt, nie ohne musicalische Nahrung von Bonn wieder abreisen wird.“ Ohne dieses Umfeld wäre Beethoven wohl kaum schon in Bonn zum außergewöhnlichen Musiker und weit über die Grenzen der Stadt beachteten Komponisten herangereift.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='182' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-04-26_um_08.22.01.png' border=0 alt='Dass Bonn zu Beethovens Zeiten eine wichtige Musikmetropole war,'>
2020-04-26 10:00:00
<![CDATA[Für Beethoven war Bonn eine Talentschmiede, denn hier reifte]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8617 der junge Ludwig im Geiste der Aufklärung, erhielt seine umfangreiche musikalische Grundausbildung, sammelte prägende Erfahrungen als Organist und Orchestermusiker, entwickelte sich zum außergewöhnlichen Pianisten und profilierte sich bereits als Komponist. Ohne dieses Bonner Fundament wären die produktiven Wiener Jahre Beethovens nicht denkbar gewesen. 

 

Nach Ostern erscheint im Verlag Beethoven-Haus:

Stephan Eisel,  „Beethoven – Die 22 Bon­ner Jahre“ er­scheint im März 2020 im Verlag Beethoven-Haus (550 S., bebildert).

Zum Vorzugspreis von 29,80 Euro können Sie das Buch hier subskribieren.
 

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

Es ist Teil 1 einer siebenteiligen Beethoven-Serie von Stephan Eisel, die zum Beethoven-Jubiläum von Dezember 2019 bis Februar 2020 im General-Anzeiger Bonn erschienen ist:

  1. Bonn war Beethovens Talentschmiede (16.12.2019)
  2. Die Musikstadt Bonn (17.12.2020)
  3. Die Beethovens: Eine feste Größe in der Stadt (10.01.2020)
  4. Wo es nur noch Menschen geben wird(25./26.01.2020)
  5. Ein Bonner Genie an Tasten und mit Saiten (29.01.2020)
  6. Mädel und Maskenball(05.02.2020)
  7. Groß und erhaben(13.02.2020)          

 

Stephan Eisel

Bonn war Beethovens Talentschmiede

Als Ludwig van Beethoven am 17. Dezember 1770 in der damaligen Remigiuskirche (am heutigen Remigiusplatz) getauft wurde, war die Familie Beethoven schon seit Jahrzehnten eine feste Größe in der kurfürstlichen Residenzstadt am Rhein. Schon 1733 hatte Kurfürst Clemens August den damals erst 21-jährigen Sänger Ludwig van Beethoven d. Ä. aus Lüttich mit einem überdurchschnittlichen Gehaltsangebot nach Bonn abgeworben.

Der neu verpflichtete Hofmusiker mietete sich in der Rheingasse ein. Noch im selben Jahr heiratete er die zwei Jahre jüngere Maria Josepha Ball in derselben Kirche, in der später sein Enkel getauft werden sollte. Um 1740 kam ihr Sohn Johann zur Welt.1761 wurde Ludwig van Beethoven d. Ä. von Kurfürst Max Friedrich zum Hofkapellmeister ernannt. Sechs Jahre später heiratete sein Sohn Johann, inzwischen ebenfalls Sänger und Hofmusiker, die 21- jährige, bereits verwitwete Koblenzerin Maria Magdalena Keverich.

Die junge Familie zog in die Bonngasse, wo ihr Sohn Ludwig van Beethoven am 16. oder 17. Dezember 1770 geboren wurde. Da es damals noch keine Geburtsregister gab, ist das nicht genau festzustellen. Der erste Musiklehrer des kleinen Ludwig war sein Vater Johann. Er organisierte auch am 26. März 1778 den ersten öffentlichen Auftritt seines damals gerade einmal siebenjährigen Sohnes – gemeinsam mit der 18-jährigen Altistin und Hofmusikerin Johanna Helena Averdonk, die ebenfalls seine Schülerin war. Der Ankündigungszettel des Konzertes ist erhalten: Im „Musikalischen Akademiesaal in der Sternengaß“ zu Köln präsentierte Johann van Beethoven „sein Söhngen … mit verschiedenen ClavierConcerten und Trios“.

Von da an gehörte das Klavierspiel vor Zuhörern zur Routine für den heranwachsenden Beethoven. Der Bonner Hofmusiker Bernhard Mäurer erinnerte sich später: „Wie sein Louis es im fertigen Spielen so weit gebracht hatte, daß er sich mit Beifall … konnte hören lassen, lud sein exaltirter Vater jeden, der ihm nur zu Gesichte kam, ein, seinen Louis zu bewundern.“

Mit seinem zehnjährigen Sohn Ludwig unternahm Johann van Beethoven dann auch 1781 eine kleine Rundreise zu Musikfreunden in der Region. Der Weg führte sie linksrheinisch nach Flamersheim (heute Euskirchen), Odendorf (heute Swisttal), Oberdrees (heute ein Stadtteil von Rheinbach), Ahrweiler, Ersdorf (heute Meckenheim) und zu den damals selbstständigen Dörfern Röttgen und Poppelsdorf. Rechtsrheinisch ging es nach Oberkassel, Hennef und Bensberg sowie in die Siegburger Benediktiner- Abtei.Es gehört zu den oft übersehenen Verdiensten des Vaters, dass er für seinen Sohn schon früh (im Alter von acht Jahren) andere Lehrer suchte, weil er sich eingestandt, ihm nichts mehr beibringen zu können. Hier sind vor allem der hochbetagte Hoforganist Gilles van den Eeden und die jungen Hofmusiker Tobias Friedrich Pfeifer sowie Franz Georg Rovantini zu nennen.

Dabei war von entscheidendem Vorteil, dass die Residenzstadt Bonn ein von den jeweiligen Kurfürsten über mehr als hundert Jahre gefördertes Zentrum der Musik war. Die Hälfte der damals etwa 10.000 Einwohner – die Stadtgrenzen entsprachen in etwa der heutigen Innenstadt mit der Fußgängerzone – gehörten zu Familien, die ihr Auskommen am kurfürstlichen Hof und in der kurfürstlichen Verwaltung fanden. Die andere Hälfte gehörte zu Handwerkerfamilien.

Die kurfürstliche Hofkapelle war als Teil des Hofstaates und im Wettbewerb mit Mannheim das führende Orchester im deutschsprachigen Raum. Bonner Familien wie Salomon, Ries und Simrock brachten über Generationen hinweg talentierte Hofmusiker hervor. Zugleich blühte in Adelskreisen und auch im Bürgertum eine breite Szene mit vielen weit überdurchschnittlich begabten Amateurmusikern. Zu Beethovens Zeiten war Bonn durch und durch eine Musikstadt.

Diesem Umstand ist auch wesentlich zuzuschreiben, dass mit dem Sachsen Christan Gottlob Neefe im Jahr 1781 ein sehr erfolgreicher Komponist nach Bonn kam. Er wurde Hoforganist, brachte als dessen Lehrer den jungen Ludwig van Beethoven in Kontakt mit der Bachschen Musik und war mit seinem nationalen Netzwerk ein besonderer Förderer des jungen Talents.

Beethoven vertrat Neefe ab dem Jahr 1782 an der Orgel und wurde 1784 im Alter von nur 13 Jahren stellvertretender Hoforganist in Gala-Uniform. Damit war Beethoven also schon mit 13 Jahren Berufsmusiker. Berufen hatte ihn der neue Kurfürst Max Franz, der als jüngster Sohn von Kaiserin Maria Theresia selbst eine solide musikalische Ausbildung erhalten hatte. Er war mit Mozart bekannt, nannte eine reichhaltige Notensammlung sein Eigen und spielte selbst als Bratschist – auch mit Beethoven — gerne in kammermusikalischen Ensembles. Der junge Beethoven konnte es mit diesem Musikliebhaber als Dienstherrn kaum besser treffen.

Max Franz war zugleich ein sehr liberaler Herrscher. Demonstrativ wohnte er nicht im kurfürstlichen Schloss und war oft in schlichter Kleidung auf den Straßen Bonns zu sehen. Er förderte auch Orte des offenen Austausches wie die 1787 gegründete und bis heute existierende Lesegesellschaft. Musiker waren dort — wie schon zuvor im Illuminaten-Orden — besonders zahlreich vertreten, und nicht zuletzt Beethovens Lehrer Neefe gehörte dazu.

Auf den jungen Beethoven blieb dies nicht ohne Einfluss. Bald schloss er sich einem Freundeskreis an, der sich um die von der „Wittib“ Koch geführten Gastwirtschaft „Zehrgarten“ am Bonner Marktplatz gebildet hatte. Dort traf man sich und diskutierte die neuesten Stücke von Friedrich Schiller und die Ereignisse, die auf die Französische Revolution hinführten. Beethovens Bonn war eine Stadt der Offenheit und des regen Austauschs neuer Gedanken und Ideen.

Zugleich schritt Beethovens musikalische Entwicklung voran. Neben seinem Orgeldienst in verschiedenen Bonner Kirchen sammelte er auch Erfahrungen als Cembalist im Orchester. Sein ziel: Er wollte Hofkapellmeister wie sein Großvater werden.

Als Beethovens Ausnahmetalent immer deutlicher hervortrat, schickte ihn Kurfürst Max Franz 1787 zur Ausbildung nach Wien — zu Mozart. Dieser Studienaufenthalt fiel allerdings kürzer als geplant aus, weil Beethovens Mutter schwer erkrankte. Sie verstarb im Juli 1787. In der Folge verfiel der Witwer Johann van Beethoven dem Alkohol und sein 16-jähriger Sohn Ludwig musste die Verantwortung für seine beiden jüngeren Brüder übernehmen.

In dieser Zeit wurde die Familie von Breuning mit vier Kindern etwa in Beethovens Alter zur Ersatzfamilie für den jungen Musiker. Dort wurde er auch durch die Teilnahme am Privatunterricht für die Kinder in den Bildungskanon der Zeit eingeführt. Die zwei Jahre jüngere Eleonore von Breuning darf als Ludwigs erste Jugendliebe gelten, und ihr Bruder Stephan, der später ebenfalls nach Wien zog, war zeitlebens einer von Beethovens engsten Freunden. Eine lebenslange Freundschaft verband Beethoven auch mit dem Bonner Arzt Franz Gerhard Wegeler, der später Eleonore von Breuning heiratete.

So wurde Ludwig van Beethoven in einem Umfeld erwachsen, in dem hohes musikalisches Niveau, der offene Geist der Aufklärung und persönliche Freundschaften eng miteinander verwoben waren. Neider und Feindschaften sind aus den Bonner Beethoven-Jahren nicht bekannt und wurden auch rückblickend nicht von ihm benannt.

Musikalisch spiegelten sich in Bonn damals wie im Brennglas die aktuellsten Trends der Zeit. Man spielte die neuesten Kompositionen zum Beispiel von Haydn und Mozart. So kam beispielsweise „Don Giovanni“ schon ein Jahr nach der Prager Uraufführung in Bonn auf die Bühne. Zugleich warb Kurfürst Max Franz immer wieder europäische Spitzenmusiker für die Hofkapelle an. Dazu gehörten neben Neefe beispielsweise auch der Italiener Andrea Luchesi als Hofkapellmeister und der böhmische Cellist und Konzertmeister Joseph Reicha.

In Beethovens Alter kamen Ausnahmetalente wie Anton Reicha (Flöte) und die Vettern Bernhard (Cello) und Andreas Romberg (Violine) nach Bonn. Sie machten von dort als Solisten und Komponisten Karriere auf den europäischen Konzertbühnen. Beethoven konnte sich so mit anderen Ausnahmetalenten messen.1789 begann Beethoven seinen zusätzlichen Orchesterdienst als Bratscher. So lernte er die Musikliteratur seiner Zeit in Bonn nicht nur durch theoretisches Studium kennen, sondern auch durch eigenes Spiel im Orchester. Im Juli 1791 wird er bei einer Auflistung der Hofmusiker so häufig genannt wie kein anderer, nämlich gleich an drei Stellen: als Organist, als Bratschist und mit dem Hinweis „Klavierkonzerte spielt Hr Ludwig v. Beethoven“.

Als Solist am Klavier zog Beethoven wegen seines außergewöhnlichen Talents früh die Aufmerksamkeit auf sich. Schon 1783 schrieb Christian Gottlob Neefe im „Magazin der Musik“ über den erst zwölfjährigen Ludwig: „Er würde gewiß ein zweyter Wolfgang Amadeus Mozart werden, wenn er so fortschritte, wie er angefangen.“

Als Beethoven im November desselben Jahres mit seiner Mutter zum Verwandtenbesuch nach Rotterdam reiste und in Den Haag mit dem 25 Jahre älteren Geiger und Komponisten Carl Stamitz ein Konzert gab, vermerkt der erhaltene Gagenzettel für das Bonner Ausnahmetalent ein Honorar von 63 Gulden, während sich der etablierte Stamitz mit nur 14 Gulden begnügen musste.

Beethovens pianistische Entwicklung schritt in Bonn so konsequent voran, dass der Musikkritiker, Pianist und Komponist Carl Ludwig Junker ihn im November 1791 als den „größten Spieler auf dem Klavier“ bezeichnete und schrieb: „Sein Spiel unterscheidet sich auch so sehr von der gewöhnlichen Art das Klavier zu behandeln, daß es scheint, als habe er sich einen ganz eigenen Weg bahnen wollen, um zu dem Ziel der Vollendung zu kommen, an welchem er jetzt steht.“ Schon in den ersten Wiener Monaten machte Beethoven mit diesen in Bonn erworbenen pianistischen Fähigkeiten Furore. So sagte der etablierte Komponist und hochgeachtete Pianist Abbé Joseph Gelinek über den zwanzig Jahre jüngeren Beethoven Mitte 1793 nach einem Klavier-Duell: „In dem jungen Menschen steckt der Satan. Nie habe ich so spielen gehört! Er phantasierte auf ein von mir gegebenes Thema, wie ich selbst Mozart nie phantasieren gehört habe. Dann spielte er einige Kompositionen, die im höchsten Grade wunderbar und großartig sind, und er bringt auf dem Klavier Schwierigkeiten und Effekte hervor, von denen wir uns nie etwas haben träumen lassen.“

Die Improvisationskraft Beethovens hatte schon in Bonn die Menschen fasziniert. Sein Jugendfreund Joseph Wurzer schildert später die außergewöhnliche Wirkung von Beethovens Orgelspiel bei einem Besuch in der Kirche im Godesberger Kloster Marienforst: „.B. fing nun an, Themata, die ihm die Gesellschaft aufgab, zu variieren, so daß wir wahrhaft davon ergriffen wurden; aber was weit mehr war, und den neuen Orpheus verkündigte: gemeine Arbeitsleute, die unten in der Kirche das durch das Bauen Beschmutzte rein machten, wurden lebhaft davon afficirt, legten vor und nach ihre Werkzeuge hin, und hörten mit Staunen und sichtbarem Wohlgefallen zu.!“

Während sich die Laufbahn des Solisten Beethoven in Wien fortsetzte, war Beethovens Orchesterdienst auf die Bonner Jahre beschränkt. Aber in jenen Jahren lernte er sowohl die Möglichkeiten und Grenzen der unterschiedlichen Instrumente kennen, als auch das „Instrument Orchester“. Dabei wurde er mit einem umfangreichen Repertoire konfrontiert. In den fünf Spielzeiten als Bratscher wirkte Beethoven bei der Aufführung von etwa 50 verschiedenen Opern mit. Der praktische Musiker, der Beethoven in Bonn viel stärker als später in Wien war, schuf das Fundament für den Komponisten Beethoven.

Schon während seiner Bonner Zeit hat Ludwig van Beethoven mehr als 60 Kompositionen geschaffen, und man darf davon ausgehen, dass er bei seiner Abreise schon viele neue musikalische Ideen im Kopf hatte, die er dann in Wien zu Papier brachte.

Die erste gedruckte Komposition Beethovens erschien bereits 1782 in Mannheim. Im Alter von gerade einmal elf Jahren hatte er die Neun Variationen für Klavier über einen Marsch von Ernst Christoph Dressler (c-moll) WoO 63 komponiert. 1783 folgten im gleichen Verlag weitere Werke, darunter die drei „Kurfürsten-Sonaten“. Schon hier fallen frühe eigene Akzente und große Kreativität auf. So wiederholte er in keinem der neun Sonatensätze einen musikalischen Einfall.

In dieser ersten Bonner Schaffensphase von 1783 - 1786 komponierte Beethoven noch einige weitere Klavierstücke, Lieder und Kammermusikstücke. Dabei fallen besonders auch drei Quartette für Klavier, Violine, Viola und Violoncello auf, weil diese Besetzung damals noch völlig unüblich war.Dazu kam bereits 1784 ein Klavierkonzert in Es-Dur (WoO 4), von dem immerhin 32 Blätter mit Korrekturen des Komponisten überliefert sind. Kurze Zeit später begann Beethoven mit einer Sinfonie, die allerdings nur sehr fragmentarisch erhalten ist.

Wohl wegen der schweren familiären und persönlichen Krise rund um den Tod der Mutter sind für 1787/1788 keine nennenswerten Kompositionen bekannt. Umso fruchtbarer war Beethovens zweite Bonner Kompositionsphase in den Jahren 1789 - 1792. In dieser Zeit entstanden einige Arien für Singstimme und Orchester sowie Klaviervariationen über Opernarien. Am 6. März 1791 wurde an einem Karnevalssonntag Beethovens Musik zu einem Ritterballett uraufgeführt.

Schon 1786 hatte Beethoven in Bonn mit den Arbeiten an einem Werk begonnen, das in seiner Entstehung immer wieder fälschlicherweise der Wiener Zeit zugeordnet wird: Das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 in B-Dur (op. 19). Die wesentlichen Teile dieses Konzerts stellte Beethoven bereits 1792 in Bonn fertig.Zu den wichtigsten Bonner Beethoven-Kompositionen gehören die Kantaten auf den Tod Kaiser Josephs II. (WoO 87) und auf die Kaiserkrönung Leopolds II. (WoO 88), jeweils 1790 für Solostimmen, gemischten Chor und Orchester geschrieben. Lange waren diese Partituren verschollen. Als sie dann 1884 in seine Hände fielen, schrieb Johannes Brahms dazu: „Wäre nicht das historische Datum (Februar 1790), so würde man jedenfalls auf eine spätere Zeit raten … Stände aber kein Name auf dem Titel, man könnte auf keinen andern raten – es ist alles und durchaus Beethoven!“

Das Klischee, Beethoven habe in Bonn nur in den Windeln gelegen und sei erst in Wien zum eigenständigen Komponisten geworden, ist weit von der Wirklichkeit entfernt. Beethovens Bonner Kompositionen hatten schon ihren Weg nach Wien gefunden, bevor er selbst dorthin aufbrach. So warb beispielsweise die „Wiener Zeitung“ am 13. August 1791 für den Kauf von Beethovens Bonner Rhighini-Variationen (WoO 65).

Auch eines der bekanntesten Werke von Beethoven, die Vertonung von Schillers „An die Freude“ im 4. Satz der 9. Sinfonie, hat Bonner Wurzeln. Am 26. Januar 1793 – wenige Wochen nach Beethovens Abreise nach Wien – schrieb Beethovens Freund Bartholomäus Fischenich aus Bonn unter Bezug auf den jungen Komponisten an Friedrich Schillers Frau Charlotte: „Er wird auch Schillers Freude und zwar jede Strophe bearbeiten. Ich erwarte etwas vollkommenes, denn soviel ich ihn kenne, ist er ganz für das Große und Erhabene.“ Als Beethoven am 2. November 1792 Bonn verließ, ging er davon aus, nach einiger Zeit zurückzukehren. Deshalb zahlte ihm der Kurfürst sein Gehalt als Hofmusiker weiter. Aber dann besetzten die Franzosen im Herbst 1794 die Residenzstadt Bonn, der Kurfürst musste fliehen und die Hofkapelle war aufgelöst. Beethoven hatte sozusagen seine Planstelle verloren.

So blieb er in Wien, aber auch dort seiner Heimat stets eng verbunden. Aus Bonn zogen seine beiden Brüder und einige Freunde nach Wien, und der Rhein blieb sein Sehnsuchtsort. Als ihn 1812 der 20 Jahre jüngere und später berühmte Gartenbauarchitekt Peter Lenné aus Bonn in Wien besuchte, rief Beethoven begeistert aus: „Dich versteh‘ ich, Du sprichst Bönnisch.“

Der 250. Geburtstag des Komponisten lenkt den Blick der Welt auf Beethovens Geburtsstadt und seine Heimat. Rhein und Siebengebirge als Quellen seiner Naturverbundenheit, das offene geistige Klima in der Residenzstadt. Ein eng miteinander verbundener Freundeskreis und die Musikstadt Bonn waren für Beethoven der Humus, auf dem sich sein Talent entwickelte. Der bis heute entscheidende Beethoven-Biograf Alexander Wheelock Thayer (1817-1897) kam 1866 zu dem Schluss: „Für uns bleibt das Ergebnis, daß Beethoven, als er von seiner Vaterstadt Abschied nahm, nicht bloß die Formen, in denen er schuf, namentlich die der Kammermusik, technisch beherrschte, sondern auch seine künstlerische Eigenart entwickelt hatte.“

Für den aktuellen Forschungsstand schließt der Würzburger Musikwissenschaftler und Leibniz-Preisträger Ulrich Konrad, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates des Bonner Beethoven-Hauses, daran an: „Dass der Bonner Beethoven keine Larve war, aus der erst in Wien der wirkliche Künstler geschlüpft ist, diese Behauptung sollte … als berechtigte Annahme für die Biographie wie für den schöpferischen Werdegang des Komponisten unstrittig sein.“Mehr von diesem „Bonner Beethoven“ zu entdecken, sollte im Jubiläumsjahr eine wichtige Aufgabe sein – 250 Jahre nach seiner Geburt in der Stadt am Rhein ist das überfällig. 

Dr. Stephan Eisel (1955) hat in Marburg und Bonn Politik- und Musikwissenschaft studiert und ist Vorsitzender des Vereins Bürger für Beethoven. Sein Buch „Beethoven – Die 22 Bon­ner Jahre“ er­scheint im Februar 2020 im Verlag Beethoven-Haus (550 S., bebildert).

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='203' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-03-31_um_09.07.03.png' border=0 alt='F&uuml;r Beethoven war Bonn eine Talentschmiede, denn hier reifte'>
2020-03-31 10:00:00
<![CDATA[Corona: NRW mit Sofortprogramm für freischaffende Künstler]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8591

In einem unkomplizierten Verfahren erhalten freischaffende Künstler für Einnahmen, die wegen der Corona-Krise ausfallen, eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro. Die Soforthilfe kann mittels eines einfachen Formulars bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden und muss später nicht zurückgezahlt werden. Informationen und Formular finden Sie hier.

 

Weitere Informationen sowie das Antragsformular finden Sie hier: https://www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus

 

Direkt zum Antragsformular geht es hier.

 

Landesregierung beschließt Soforthilfe für Kultur- und Weiterbildungseinrichtungen

Ministerin Pfeiffer-Poensgen und Parlamentarischer Staatssekretär Kaiser: Corona-Pandemie darf nicht zur Krise der Kultur und der Weiterbildungslandschaft werden

Durch die flächendeckende Schließung von öffentlichen und privaten Einrichtungen sowie die Absage sämtlicher Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie zunächst bis zum Ende der Osterferien, geraten derzeit zahlreiche Initiativen, Einrichtungen und Freiberufler in der Kultur, aber auch im Bereich der Weiterbildung in große, teilweise sogar existenzbedrohende Finanzprobleme. Um den Betroffenen unverzüglich zu helfen und Liquiditätsengpässe zu vermeiden, hat die Landesregie- rung eine konkrete Soforthilfe für Kultur und Weiterbildung beschlossen.

Kleinere private Einrichtungen, aber gerade auch Freiberufler sind am schnellsten von den finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise betrof- fen. Deshalb haben wir mit Hochdruck erste Sofortmaßnahmen erarbei- tet, um den Betroffenen schnell, unbürokratisch und wirksam zu helfen, durch diese schwere Zeit zu kommen. Wir wollen verhindern, dass die Corona-Pandemie zur Krise der Kultur und der Weiterbildungslandschaft wird“, sagt Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poens-gen.

Bereits gestern hat die Landesregierung einen umfassenden Rettungs- schirm für die direkten und indirekten Folgen der Corona-Pandemie in Nordrhein-Westfalen in Höhe von 25 Milliarden Euro aufgelegt, auch die Bundesregierung arbeitet an breit angelegten Unterstützungsprogrammen. Ergänzend sieht das Ministerium für Kultur und Wissenschaft kurzfristige, auf die akuten Bedürfnisse der Akteure zugeschnittene Soforthilfen und weitere Maßnahmen vor:

Mit einer Soforthilfe in Höhe von zunächst fünf Millionen Euro unterstützt die Landesregierung freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler, die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe geraten. Sie erhalten eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro. Die Soforthilfe kann mittels eines einfachen Formulars bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden und muss später nicht zurückgezahlt werden.

Freischaffende Künstlerinnen und Künstler verfügen meist nur über ge- ringe Rücklagen. Wenn Aufführungen, Gigs und Veranstaltungen mas- senweise wegfallen, geraten sie daher schnell in dramatische Geldnot. Die Soforthilfe verschafft ihnen schnell und unbürokratisch einen finanzi- ellen Puffer, um die Zeit bis zum Anlaufen der großen Rettungsschirme in Land und Bund bestmöglich zu überbrücken“, sagt Kultur- und Wis- senschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Daneben schaffen zusätzliche Anpassungen im regulären Förderverfahren Sicherheit für die Kultureinrichtungen und -akteure. Grundsätzlich gilt dabei: Bereits bewilligte bzw. derzeit noch in Prüfung befindliche Förderungen in Höhe von mehr als 120 Millionen Euro werden in jedem Falle ausgezahlt – auch dann, wenn die Veranstaltungen und Projekte wegen Corona abgesagt oder verschoben werden müssen.

Zusätzliche Ausnahmeregelungen sollen Veranstalter und Einrichtungen finanziell wie zeitlich entlasten: So können etwa Ausfallkosten, die durch Absagen entstehen, als zuwendungsfähige Ausgaben im Rahmen der Förderungen anerkannt werden sowie die üblicherweise bei der Verwendung von Fördermittel geltenden zwei-Monats-Fristen gelockert werden.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='214' height='235' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/nrw-wappen.jpeg' border=0 alt='Corona: NRW mit Sofortprogramm f&uuml;r freischaffende K&uuml;nstler'>
2020-03-20 10:00:00
<![CDATA[Wie sich unsere Öffentlichkeitsarbeit darstellt,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=6752 dokumentieren unsere Pressespiegel. Hier finden Sie nicht nur die Berichterstattung in den Medien, sondern auch unsere Pressemitteilungen im vollständigen Wortlaut. Soeben neu erschienen ist der Pressespiegel für das Jahr 2019 und das 1. Quartal 2020.

 
 
Dem Satzungsauftrag der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, "die Musik Ludwig van Beethovens und sein Andenken zu pflegen", kommen wir auch durch unsere Öffentlichkeitsarbeit nach. Hier finden Sie unsere Pressespiegel, die nicht nur die Medienberichterstattung über unsere Arbeit widerspiegeln, sondern auch unsere Presseerklärungen im vollständig wiedergeben.
 
 
]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='160' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-03-23_um_11.19.54.png' border=0 alt='Wie sich unsere &Ouml;ffentlichkeitsarbeit darstellt,'>
2020-03-05 10:00:00
<![CDATA[Ludwig van Beethoven ist seit 1845 Namensgeber für]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8510 die verschiedensten Gefährte zu Wasser, zu Lande und in der Luft. Ob Schiffe, Straßenbahnen, Züge, Heissluftballons - die BÜRGER FÜR BEETHOVEN dokumentieren jetzt in einer eigenen Broschüre, dass Denkmale müssen nicht immer nur aus Stein oder Bronze bestehen und immobil an ihrem Platz verharren müssen. Autor ist Vorstandsmitglied Arnulf Marquardt-Kuron.

 

Die Broschüre "Zu Wasser, zu Lande und in der Luft - Ludwig van Beethoven als Namensgeber" können Sie hier abrufen.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Zu Wasser, zu Lande und in der Luft -
Ludwig van Beethoven als Namensgeber

Seit dem Jahr der Enthüllung des Bonner Beethoven-Denkmals 1845 wurden weltweit über 30 Schiffe, Autos, Eisenbahnen und Flugzeuge nach Ludwig van Beethoven benannt. Das haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in einer neuen Broschüre zusammengestellt. Autor und Vorstandsmitglied Arnulf Marquardt-Kuron sagte dazu bei der Vorstellung: „Besonders interessant war es, die Fahrzeuge in ihrem historischen, geographischen oder technischen Kontext zu betrachten: Denkmale müssen nicht immer nur aus Stein oder Bronze bestehen und immobil an ihrem Platz verharren! Vielmehr machen sich Menschen und Unternehmen außerhalb Bonns und Deutschlands offenbar viele Gedanken darüber, nach wem sie ihre Fahrzeuge benennen."

Das erste Fahrzeug mit dem Namen „Ludwig van Beethoven“ war ein Schaufelraddampfer, der im August 1845 am Rande der Feierlichkeiten zur Einweihung des Beethoven-Denkmals und des ersten Beethoven-Festes auf seinen Namen getauft wurde. Es folgten viele weitere Schiffe vom Großsegler über das erste Motorschiff der Köln-Düsseldorfer, Ausflugs- und Hotelschiffe bis hin zum Containerschiff und Öltanker.

In Indonesien fahren Linienbusse mit dem Konterfei Beethovens unter dem Namen „Symphonie“; in Bonn gab es einen – mittlerweile verschrotteten - Kleinbus der Stadt Bonn. In der spanischen Stadt Granada verkehrt die Buslinie 5 vom Parque Nueva Granada in Richtung Calle Beethoven und zurück. Oft lassen sich auch Privatpersonen die Ode an die Freude auf ihren PKW schreiben.

Der erste Zug mit Beethovens Namen war der grenzüberschreitende TEE 22 zwischen Amsterdam und Frankfurt/Main, der später im InterCity van Beethoven aufging. In Großbritannien verkehrte eine Lokomotive mit seinem Namen, seit 2019 befährt die BTHVN2020-Lok die Schienen. Eine besondere Lokomotive stellt Beethoven-Lok der Salzburger EisenbahnTransportLogistik GmbH – SETG da, die mit Bonner Beethoven-Motiven seit 2016 Güterzüge durch ganz Europa zieht.

Ludwig van Beethoven ist aber auch in die Luft gegangen: Ein Heißluftballon, der seiner Büste nachempfunden wurde, startete Ende der 1990er Jahre auch vom Hofgarten aus. Und die niederländische Fluggesellschaft KLM hatte eines der ersten ausgelieferten Großraumflugzuge der dreistrahligen DC-10 nach Ludwig van Beethoven benannt. Jena wirbt schon seit 2002 eine Straßenbahn mit dem Motiv der fünften Sinfonie. In Bonn gibt es jetzt zum Jubiläum eine von der Bonner Regionalvertretung der EU-Kommission initiierte Beethoven-Straßenbahn.

Arnulf Marquardt-Kuron hat für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in der 70-seitigen Broschüre die Originale mit zahlreichen Abbildungen dokumentiert und – sofern vorhanden – über Jahre hinweg ihre Modelle gesammelt. Aufgeführt werden auch die technischen Daten und die historischen Bezüge.

Bei der Vorstellung der Broschüre sagte der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel: „Es fällt schon auf, dass ausgerechnet es in Deutschland und besonders in Bonn bisher eine gewisse Zurückhaltung bei der Benennung von Fahrzeugen nach Beethoven gab. Wir haben bei der Lufthansa und der Deutschen Bahn bisher leider vergeblich dafür geworben, dem Beispiel der niederländischen Fluggesellschaft KLM oder des österreichischen Zugunternehmens SETG zu folgen.“ Man wolle auch die Bonner Stadtwerke ermutigen, über 2020 hinaus Beethoven auf ihren Bussen und Bahnen zu präsentieren. “

Die Broschüre kann kostenfrei bestellt werden bei Bürger für Beethoven - Kurfürstenallee 2-3, D-53177 Bonn Tel. 0228 36 62 74 - info@buerger-fuer-beethoven.de und steht als Download unter www.buerger-fuer-beethoven.de zur Verfügung

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage_Fotorschiff.jpg' border=0 alt='Ludwig van Beethoven ist seit 1845 Namensgeber f&uuml;r'>
2020-02-12 10:00:00
<![CDATA[Die Beethovens in Bonn waren]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8491 über 60 Jahre mit vier Generationen eine feste Größe in der Bonner Stadtgesellschaft. 1733 hatte Kurfürst Clemens August den Sänger Ludwig van Beethoven d. Ä. aus Lüttich in die Bonner Hofkapelle abgeworben. 1794 verließen seine letzten Enkel Bonn und folgten ihrem Bruder Ludwig van Beethoven nach Wien. Mit der Familie des größten Sohns der Stadt am Rhein befasste sich die zweite Folge einer mehrteiligen Serie von Stephan Eisel zum Bonner Beethoven im Bonner General-Anzeiger.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

Im General-Anzeiger Bonn ist eine siebenteilige Beethoven-Serie von Stephan Eisel erschienen:

  • Bonn war Beethovens Talentschmiede
    16.12.2019

  • Die Musikstadt Bonn                             17.01.2020

  • Die Beethovens: Eine feste Größe in der Stadt
    10.01.2020

  • Wo es nur noch Menschen geben wird
    25./26.01.2020

  • Ein Bonner Genie an Tasten und mit Saiten
    29.01.2020

  • Mädel und Maskenball                          05.02.2020

  • Groß und erhaben                                 13.02.2020

Im März erscheint von im Verlag Beethoven-Haus:

Stephan Eisel,  „Beethoven – Die 22 Bon­ner Jahre“ er­scheint im März 2020 im Verlag Beethoven-Haus (550 S., bebildert).

Zum Vorzugspreis von 29,80 Euro können Sie das Buch hier subskribieren.
 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='235' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-01-19_um_01.27.26.png' border=0 alt='Die Beethovens in Bonn waren'>
2020-01-27 10:00:00