Bürger für Beethoven http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven stephan.eisel@gmx.net (Stephan Eisel) Copyright 2016, B&uuml;rger f&uuml;r Beethoven DE 2016-06-11 10:00:00 GMT +1 2016-06-11 10:00:00 GMT +1 abcOnline CMS 15 <![CDATA[Zum Schaufenster-Wettbewerb zum Beethovenfest 2019 laden]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7968 Oberbürgermeister Ashok Sridharan, Beethovenfest-Intendantin Nike Wagner und Stephan Eisel als Vorsitzender BÜRGER FÜR BEETHOVEN  die Bonner Geschäftsleute ein. Eine unabhängige Jury prämiert Kreativität, gestalterische Umsetzung und Werbewirksamkeit für die Beethovenstadt Bonn. 

 

 

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Weitere Informationen zum Schaufenster-wettbewerb finden Sie hier.

Schaufenster-Wettbewerb zum Beethovenfest 2019

Gemeinsamer Aufruf von Ashok Sridharan, Nike Wagner und Stephan Eisel an Bonner Geschäftsleute

Zum 19. Mal führen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in diesem Jahr ihren Schaufenster-Wettbewerb zum Beethovenfest durch. In einem gemeinsamen Aufruf laden Oberbürgermeister Ashok Sridharan, die Intendantin des Beethovenfestes Nike Wagner und der Vorsitzende der Bürger für Beethoven Stephan Eisel die Bonner Geschäftsleute zur Teilnahme ein: „Das jährliche Beethovenfest bietet die hervorragende Möglichkeit, unseren vielen auswärtigen Besuchern die Beethovenstadt Bonn zu präsentieren. Dazu trägt seit vielen Jahren der Schaufensterwettbewerb der BÜRGER FÜR BEETHOVEN bei. Wir rufen Sie, die Bonner Geschäftsleute auf, auch in diesem Jahr zur Teilnahme auf.“

Am Wettbewerb können alle Bonner Unternehmen und Organisationen teilnehmen, die mit ihren Schaufenstern das Bild das Stadtbild prägen - seien es Einzelhandelsgeschäfte und Kaufhäuser, Gast­stätten und Restaurants mit Schaufenstern oder etwa Banken und Versicherungen.  Die Schaufenster sollen in der Zeit des Beethovenfestes vom 6. bis 29. September 2019  kreativ und ansprechend dekoriert sein und einen Bezug zu Ludwig van Beethoven oder dem Beethovenfest Bonn erkennen lassen. Dazu sagt die Projektbeauftragte des Wettbewerbs Eva Schmelmer: „Wir hoffen, dass jetzt, wo der Countdown für 2020 begonnen hat, sich noch mehr Geschäftsleute von der Begeisterung anstecken lassen und für „ihren“ Bonner Beethoven Flagge zeigen.“

In der ersten Wettbewerbsrunde werden die Teilnehmer gebeten, ein oder mehrere Foto(s) ihres dekorierten Schaufensters in digitaler oder konventioneller Form einzureichen (schaufenster@buergerfuerbeethoven.de). Einsendeschluss ist Dienstag der 10. September. Eine unabhängige Jury wählt für die zweite Wettbewerbsrunde aus allen Einsendungen acht Schaufens­ter aus, die vom  Medienpartner des Wettbewerbs , dem regionalen Anzeigenblatt SCHAUFENSTER (Blickpunkt/Wochenblatt für Bonn) in seiner auflagenstarken Printausgabe sowie online präsentiert wer­den. Daraus wählt eine abhängige Jury die Preisträger aus. Prämiert werden Kreativität, gestalterische Umsetzung und Werbewirksamkeit für das Beethovenfest und die Beethovenstadt Bonn.

Den Siegern des Wettbewerbs werden bei einer eigenen öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung im Go­belinsaal des Alten Rathauses und in Anwesenheit von Oberbürgermeister Ashok Sridharan  die von den BÜRGERN FÜR BEETHOVEN gestifteten „Beethoven-Oscars“ in Gold, Silber und Bronze sowie weitere Preise überreicht. Außerdem werden un­ter allen Teilnehmern Karten zu Konzerten des Beethovenfestes verlost.

Für Anregungen und Unterstützung bei der Beschaffung Themen-bezogener Dekorationsmaterialien steht die Projektleiterin Eva Schmelmer gerne zur Verfügung. Die Teilnahmebedingungen zum Wettbewerb und weitere Informationen finden Sie unter www.buerger-fuer-beethoven.de.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='141' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2018-07-27_um_12.08.53.png' border=0 alt='Zum Schaufenster-Wettbewerb zum Beethovenfest 2019 laden'>
2019-08-21 10:00:00
<![CDATA[Der Beethoven-Ring wird auch 2019 wieder]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8310 durch eine Wahl der Mitglieder der BÜRGER FÜR BEETHOVEN entschieden. Zur Wahl stehen die fünf jüngsten Solisten des Beethovenfestes 2019, die ein Werk von Ludwig van Beethoven interpretieren. Der Beethoven-Ring wird seit 2004 vergeben. Die feierliche Ringübergabe erfolgt im Rahmen eines Benefizkonzertes im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses in Bonn. Der Ring ist jeweils als Unikat handgefertigt aus 18-karätigem Roségold und Sterlingsilber. Er wird gestiftet von Patricia Richarz (Inh. von "Juwelenschmiede Richarz") in Bonn. Die Kandidaten 2019 sind Adam Golka (Klavier), Joshua Halpern (Cello), Nicola Heinecker (Sopran), Tomoki Kitamura (Klavier) und Sebastian Klinger (Cello).

 

Mehr zur Geschichte des Beethoven-Rings und den Kandidaten sowie den Stimmzettel finden Sie hier.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='359' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2019-08-22_um_16.16.57.png' border=0 alt='Der Beethoven-Ring wird auch 2019 wieder'>
2019-08-13 10:00:00
<![CDATA[Am 12. August erinnerten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7958 zum siebten Mal an die Enthüllung des Beethoven-Deenkmals am gleichen Tag im Jahr 1845. Die Musik steuerte die Pianistin Susanne Kessel mit ihrer Schülerin Margot Nisita (88) bei. Stephan Eisel schilderte mit Zitaten von Zeitzeugen das historische Ereignis vor. Mit dabei waren auch Hector Berlioz, Aldolphe Sax, Louis Spohr, Gottfried Kinkel, Queen Victoria, Alexander Humboldt und viele andere. Die etwa einstündige Veranstaltung begann um 11 Uhr und wurde wie inzwischen schon traditionell mit dem gemeinsamen Singen der Ode an die Freude beendet.

Zum Beethoven-Denkmal erfahren Sie hier mehr.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='264' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven-Denkmal-1845-schneberger(1).jpg' border=0 alt='Am 12. August erinnerten die B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN'>
2019-08-07 10:00:00
<![CDATA[Den GÖTTERFUNKEN 2019 an den Verein KLEINER LERNSPATZ]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8292 haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN für die Aktion "Kita-Kinder malen Beethoven" verliehen. Daraus entstand ein Kalender zum Beethoven-Jubiläumsjahr. Wie die Französin Annie Duchez sagte als Initiatorin, bei Besuche im Beethoven-Haus,hätten sie auf die Idee gebracht, dass "Beethoven zum Besuch in die Kindergärten kommen sollte.“ Stephan Eisel sagte dazu: „Wir wollen uns mit der Auszeichn­ung bei denen bedanken, die auf außergewöhnlichen Wegen den großen Komponisten möglichst vielen Menschen näher bringen.“ Es sei besonders auffällig, dass die Kita-Kinder Beethoven immer lächelnd gezeichnet haben. Der Kalender mit den Bildern der Kita-Kinder ist zum Preis von 14,50 Euro im Beethoven-Haus erhältlich.

 

Den Text zur Verleihung des Götterfunken können Sie hier ausdrucken.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='374' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Eisel-Duchez-03.jpg' border=0 alt='Den G&Ouml;TTERFUNKEN 2019 an den Verein KLEINER LERNSPATZ'>
2019-07-18 10:00:00
<![CDATA[Kit Armstrong ist der 15. Träger des Beethoven-Rings,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8288 den die BÜRGER FÜR BEETHOVEN jährlich unter den fünf jüngsten Interpreten des Bonner Beethovenfestes für die beste Beethoven-Interpretation vergeben. Den Ring übergab der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel im Rahmen eines Benefiz-Konzertes, bei dem Armstrong vor einem begeisterten Publikum drei Beethoven-Sonaten spielte.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Beethoven-Ring an Kit Armstrong 

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN verliehen am 12. Juli zum 15. Mal ihren Beethoven-Ring. Er ging an den 27-jährigen amerikanischen Pianisten Kit Armstrong. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen eines Benefiz-Konzertes im Kammermusiksaal des Bonner Beethoven-Hauses. Kit Armstrong spielt bei seinem Ring-Konzert die Klaviersonaten G-Dur op. 14/2, Fis-Dur op. 78 und in E-Dur op. 109 von Ludwig van Beethoven und erntete dafür langanhaltende stehende Ovationen. 

Der Beethoven-Ring wurde in einer Abstimmung der über 1.600 Mitglieder der BÜR­GER FÜR BEETHOVEN unter den fünf jüngsten Solisten des Bonner Beethovenfestes 2018 vergeben, die ein Werk von Beethoven interpretieren. Auf Armstrong entfielen damals 60 Prozent der abgegebenen Stimmen. 

Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel, der den Beethoven-Ring überreichen wird, sagte dazu: "Mit Kit Armstrong zeichnen wir einen Pianisten aus, der schon in jugendlichem Alter durch atemberaubende Beethoven-Interpretationen auffiel und seitdem die Zuhörer immer wieder in seinen Bann zieht. So gibt er beispielsweise den Kadenzen in Beethovens Kla­vierkonzerten ihre ursprüngliche Bedeutung zurück, in dem er diesen solistischen Teil improvisiert und nicht eine gedruckte Fassung spielt.“ 

Kit Armstrong sagte zur Auszeichnung: „Von den Bonner Bürgern mit dem Beethoven-Ring ausgezeichnet zu werden, ist eine Ehre, die mich tief bewegt. Das Grenzüberschreitende, Brückenschlagende seiner Musik inspiriert mich als Pianist und Komponist immer aufs Neue. Man kann gegenüber Beethoven nie gleichgültig sein: sein Werk reprä­sentiert die Menschheit in all ihren Facetten. Die Auszeichnung bestärkt mich, weiter meinen Weg zu Beet­hoven zu gehen.“ 

Armstrong ist 15. Träger des Beethoven-Rings. Preisträger vor ihm sind der Dirigent Gustavo Dudamel (2004), die Geigerinnen Julia Fi­scher (2005) und Lisa Ba­tiashvili (2006), der Cellist Giorgi Kharadze (2007), die Pianisten Lauma Skride (2008) und Teo Gheorghiu (2009), der Geiger Sergei Khachatryan (2010), der Hornist Premysl Vojta (2011), der Oboist Philippe Tondre (2012), die Geigerin Ragnhild Hemsing (2013), die Fagottistin Sophie Dartigalongue (2014), der Cellist Nicolas Altstaedt (2015) sowie die Pianisten Filippo Gorini (2016) und Pianist Igor Levit (2017). Stephan Eisel wies darauf hin, dass sich alle Preisträger in der interna­tionalen Spitzen­klasse etabliert haben: „Mit dem Beethoven-Ring bleiben sie der Geburtsstadt des großen Komponisten ver­bunden.“

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='264' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/20190712_195001_Fotor.jpg' border=0 alt='Kit Armstrong ist der 15. Tr&auml;ger des Beethoven-Rings,'>
2019-07-13 10:00:00
<![CDATA[47 Träger des Namens "van Beethoven" aus Mechelen]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8258 konnten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in der Beethovenstadt willkommen heißen. Hier finden Sie Bilder und einen Bericht zum Besuchsprogramm.

An 25. Mai 2019 waren  die Beethovens in und um Mechelen  besonders früh aufgestanden, um den gecharterten Bus nach Bonn nicht zu verpassen. Nach einem gemeinsamen Frühstück im Stadttheater des flämischen Mechelen starteten die belgischen Beethoven-Familien zu ihrer Tagesreise nach Bonn am 25. Mai. Dazu hatte der Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN eingeladen. "Sie sind von Bonn begeistert und wollen bald wiederkommen", teilte der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, Stephan Eisel, sichtlich zufrieden mit.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='300' height='121' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/DSC_8039_a_Fotor.jpg' border=0 alt='47 Tr&auml;ger des Namens "van Beethoven" aus Mechelen'>
2019-07-11 10:00:00
<![CDATA[Zum Jugendwettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS 2019]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7978 können sich Interessierte bis zum 30. September 2019 anmelden. Der Wettbewerb findet zum 17. Mal statt. Der Name BEETHOVEN BONNENSIS erinnert daran, dass Ludwig van Beethoven noch kurz vor seinem Tod Briefe so unterschrieben und damit die Verbindung zu seiner Geburtsstadt unterstrichen hat. Die projektverantwortlichen Vorstandsmitglieder Clemens Knothe und Veronica Wehling wollen  junge Musiktalente fördern: "Wir sind immer wieder begeistert vom Niveau und Enthusiasmus, auf das wir stoßen.“ Teilnahmeberechtigt sind junge Musikerinnen und Musiker, die zum Beginn des Wettbewerbs im Alter von 13 bis 19 Jahre sind und noch nicht in einer musikalischen Berufsausbildung stehen. 

 

Teilnahmeberechtigt sind auch junge Musikerinnen und Musiker, die zum Beginn des Wettbewerbs im Alter von 13 bis 19 Jahre sind und noch nicht in einer musikalischen Berufsausbildung stehen. Jungstudierende an Musikhochschulen sind zugelassen, ebenso wer zum Wintersemester 2019/2020 mit dem Musikstudium begonnen hat. Die Preise in den Wettbewerbskategorien Solowertung und Ensemblewertung sind mit je 500 € dotiert. Sie können auch geteilt werden.

Mehrfachbeteiligungen in verschiedenen Kategorien mit unterschiedlichen Werken sind möglich. Die Aufnahme eines Beethovenwerkes/-satzes in das Wettbewerbsprogramm ist erwünscht.

Der Sonderpreis für eine „BeethovenInterpretation“ wird in diesem Jahr erneut ausgelobt. Dieser Preis ist ebenfalls mit 500 € dotiert. Eine Sonderauszeichnung für „Neue Musik nach 1945“ in Höhe von 150 € kann zusätzlich vergeben werden. 

Zu den Wettbewerbsbedingungen und Anmeldeformularen geht es hier.

 

 

Jugendmusikwettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS beginnt

Anmeldungen bis zum 30. September 2019möglich 

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='276' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven-BonnensisCOLLAGE-schnitt(3).jpg' border=0 alt='Zum Jugendwettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS 2019'>
2019-07-03 10:00:00
<![CDATA[Mit neu prognostizierten 166,2 Mio Euro soll die Sanierung]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8278 <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='300' height='397' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2019-06-28_um_17.11.56.png' border=0 alt='Mit neu prognostizierten 166,2 Mio Euro soll die Sanierung'> 2019-06-28 10:00:00 <![CDATA[UNSER LUDWIG in Bonn]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8270 ist Thema des Kabaretts von Stephan Eisel am 23. Juni um 16 Uhr in der Stiftung Pfenningsdorf (Poppelsdorfe Allee 108, Bonn). Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN berichtet mit Fingerübungen am Klavier unterhaltsam aus den 22 Jahren, die Beethoven in Bonn gelebt und gearbeitet hat: Länger als Mozart in Salzburg. Der Eintritt ist frei. Platzreservierung dringend empfohlen unter webmaster@buerger-fuer-beethoven.de

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='247' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Eisel-Ludwig-Gold.jpg' border=0 alt='UNSER LUDWIG in Bonn'> 2019-06-13 10:00:00 <![CDATA[Für den Erhalt des EURO THEATER CENTRAL]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8207 in Bonn setzen sich die BÜRGER FÜR BEETHOVEN mit einem Benefizkonzert ein. Stephan Eisel hat sein Klavierkabarett unter das Motto UNSER LUDWIG MACHT THEATER gestellt. Die Veranstaltung findet am 20. Mai 2019 um 20 Uhr im Contra-Kreis-Theater (Am Hof 3-5, 53113 Bonn) statt. Der Eintritt ist frei, Spenden wirden erbeten und Platzreservierung wird empfohlen.

 

BENEFIZKONZERT
FÜR DAS
EURO THEATER CENTRAL

 

UNSER LUDWIG MACHT THEATER
Klavierkabarett von und mit Stephan Eisel

20. Mai 2019 um 20 Uhr
Contra-Kreis-Theater
Am Hof 3-5, 53113 Bonn

Zu seinem Einsatz für das Euro Theater Central sagte Eisel: „Dieses kleine liebens -und lebenswerte Stück Bonn muss erhalten werden. Rat und Verwaltung entziehen dem Kleinod durch die Streichung aller Zuschüsse ohne Not die Existenzgrundlage. Irgendwie sind die Maßstäbe bei den Ratsentscheidungen aus dem Lot geraten und dazu kann man nicht schweigen: Mit der Kostensteigerung von einem einzigen Monat bei der Beethovenhalle könnte man das Euro Theater Central zehn Jahre Lang finanzieren.“

Das Euro Theater Central ist ein kleines, aber kulturell anspruchsvolles privates Theater. Es bietet ein künstlerisch hochwertiges Repertoire in deutscher, englischer und französischer Sprache  für maximal 50 Zuschauer. Die besondere Ausstrahlung des Euro Theater Central prägt das Einbezogenwerden des Publikums und dessen unmittelbaren Blick auf das Theatergeschehen. Durch die Auswahl der Stücke und die intensive Form der Darbietung vermittelt es nicht nur kulturelle Bildung, sondern soziale und persönliche Kompetenzen, insbesondere auch für das jüngere Publikum. Der hohe Anspruch an die Theaterarbeit und an die Qualität der Aufführungen wurde z.B. 2017 durch die Auszeichnung des Stückes „Michael Kohlhaas“ mit dem renommierten Monica-Bleibtreu-Preis belohnt. Auch dies erklärt die permanent hohe Publikumszahl des Euro Theater Central und die vielen jungen Besucher im Besondern. 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='253' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/ET02_Fotor.jpg' border=0 alt='F&uuml;r den Erhalt des EURO THEATER CENTRAL'>
2019-05-05 10:00:00
<![CDATA[beethoven@home findet vom 1. Mai - 1. Juni 2019 zum siebten Mal]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8231 statt. Das umfangreiche Musikschaufenster  kommt auf Initiative des Netzwerks Ludwig van B. in Partnerschaft mit den Bürgern für Beethoven zustande. Mit insgesamt 43 Veranstaltungen in diesem Jahr einen neuen Rekord erreicht. Darin spiegelt sich die lebendige Vielfalt der Bonner Klassikszene.

 

Das vollständige Programm können Sie unten einsehen oder ausdrucken.

Beethoven@home

Bonner Musik-Schaufenster

1. Mai – 1. Juni 2019

Zum siebten Mal in Folge findet auf Initiative des Netzwerks Ludwig van B. in Partnerschaft mit den Bürgern für Beethoven ein umfangreiches „Musikschaufenster“ statt, das mit insgesamt 43 Veranstaltungen in diesem Jahr einen neuen Rekord erreicht. 29, und damit mehr als zwei Drittel des Gesamtprogramms, sind eigens für Beethoven@home konzipiert worden.

Nach den bis zum letzten Jahr insgesamt erreichten 74 beteiligten Veranstaltern an ebenso vielen unterschiedlichen Orten sind in diesem Jahr nochmal 13 neue Veranstalter und 11 neue Orte dazu gekommen. – Darin spiegelt sich die lebendige Vielfalt der Bonner Klassikszene.

Von der musikalisch aktiven Grundschule (Donatus) bis zu internationalen Stargästen (Bashkirova, Mönkemeyer) sind alle Altersklassen und Professionalisierungsgrade vertreten; allen gemeinsam ist die Leidenschaft für klassisches Musizieren.

Unbestrittene „Königdisziplin“ bleibt das konzentrierte Konzertrezital, aber zahlreiche weitere Formate zeigen die Vielfalt unterschiedlicher Annäherungen an Klassik:

Von der Kinderoper bis zum Kammermusikabend, von der Improvisation bis zum Salonkonzert, von Beikirchers Notizen über „Beethoven im Alltag“ bis hin zu den Forschungsergebnissen zu Beethovens „Neunter“ im Kammermusiksaal, von der Präsentation des lächelnden „Hörl-Beethoven“ bis zur „Beethoven-Klausur“ auf Burg Adendorf, vom Privathaus über Kirchen und nahezu alle eingeführten Konzertorte der Stadt fächert sich die Klassik bei Beethoven@home für viele Geschmäcker und Ansprüche auf. „Eine Steilvorlage für das Jubiläum“ sagt dazu unser diesjähriger Schirmherr Dirk Kaftan.

GMD Dirk Kaftan betont in seinem Geleitwort: Zum siebten Mal tragt Ihr den Spirit des großen Sohnes unserer Stadt zu den Menschen, in ihre Herzen und Sinne! Und darauf kommt es an, nicht nur im Beethoven-Jahr, dem wir alle gespannt entgegenblicken, sondern jederzeit: Alles, was uns mit seiner Musik verbindet und unsere Ohren öffnet, macht uns im Inneren reicher. Eure Mischung von Musik und Gespräch, von Emotion und Information, von Erlebnis und Austausch leistet hier einen wichtigen Beitrag. Ihr liefert eine Steilvorlage für das Jubiläum, in dem hoffentlich die Kulturschaffenden Bonns und der Region zusammenwirken im Bestreben, alle Menschen Brüder (und Schwestern) werden zu lassen – in (neuer) Begeisterung für Beethovens großartige Musik und ihre gesellschaftliche Kraft!

Das Beethovenorchester selbst ist in diesem Jahr mit zwei Veranstaltungen am Programm beteiligt, auch das Beethovenhaus lädt zu mehreren Terminen in den Kammermusiksaal, die Bürger für Beethoven sind mit drei Veranstaltungen beteiligt, das Netzwerk Ludwig van B. hat gemeinsam mit unterschiedlichen Kooperationspartnern 8 Konzerte konzipiert und ist an 5 weiteren beratend beteiligt.

„Treue und neue Veranstalter bilden jedes Jahr wieder eine anregende Mischung aus spielerischem Experiment und hochkarätiger Kammermusik“, erläutert Solveig Palm, die das Musikschaufenster 2012 ins Leben gerufen hat und seitdem konzeptionell und organisatorisch betreut.

Schwerpunkte bei Beethoven@home 2019: 

Zum Auftakt (ab 1. Mai) möchte das Netzwerk Ludwig van B. die Aufmerksamkeit auf Clara Schumann lenken, die in diesem Jahr ihren 200. Geburtstag feiert. Den ihr gebührenden Platz an der Seite ihres Mannes und im Spiegel des gemeinsamen Vorbildes Beethoven erhält sie beim diesjährigen Auftaktkonzert im Schumannhaus. (Wir danken dem Verein Schumannhaus für die freundliche Kooperation) Zwei Tage später stellt der junge Bonner Bariton Frederik Schauhoff zwei selten gehörte Liederzyklen der beiden Clara-Verehrer Johannes Brahms und Robert Schumann vor (3. Mai).

„Die Originale – Echte Bonner Hotels“ beteiligen sich erstmals mit einer gemeinsam mit dem Netzwerk Ludwig van B. konzipierten Reihe „MUSIK(er)LEBEN“ mit 4 Veranstaltungen an „Beethoven@home“.  In Salons, Frühstücks- oder eigenen Veranstaltungsräumen wird nicht nur musikalisch, sondern auch in Gesprächen „der Mensch hinter dem Instrument“ erkennbar. Vertreten sind: ein international renommierter Solist, zwei Streicher des Beethovenorchesters, eine international bekannteste Bonner Pianistin und ein junger Preisträger am Anfang seiner internationalen Karriere. (Am 2./4./11. und 25. Mai)

Erstmals sind drei Hauskonzerte Bestandteil des „Musikschaufensters“: musikalisch seit langem in Bonn engagierte Gastgeber laden zu Frühlingskonzerten, bei denen „drinnen+draußen“ den spannungsvollen Rahmen für hochkarätige Konzerte bieten. Dabei sind: Gesang, Violine und Klavier solo. (3./26. und 27. Mai)

Im Schatten des Beethoven-Jubiläums haben wir zwar in diesem Jahr auf die „Beethoven-Bedingung“ verzichtet, dennoch wird in 23 Veranstaltungen Beethoven musiziert und in weiteren 11 wird er auf sonstige Weise thematisiert. Trotzdem sind die Zugänge je verschieden…

Als bewährte Formate sind wieder dabei:

250 Piano pieces for Beethoven – Susanne Kessel präsentiert die neuesten Uraufführungen (2. Mai)

Die „Brüser Berger Konzerte in E“ haben mit der Emmauskirche einen echten Geheimtipp als Ort für Kammermusik (5. Mai)

Konrad Beikircher verrät seine Weisheiten über Beethoven, den Rheinländer (12. + 19. Mai)

Mit einem neuen „Hörspiel zum Zuschauen“ klärt uns Anja Stadler über den Romantiker B. auf (15. Mai)

Der Universitätsclub Bonn setzt seine anspruchsvoll-unterhaltsame Musik-Gesprächsreihe „Animato“ mit einem aus Bonn stammenden, vielfach preisgekrönten  Gesangsduo fort (17. Mai)

Für Beethovens „Chorfantasie“ öffnet die „Bürgerstiftung Rheinviertel“ die Pforten des Mausoleums Carstanjen (19. Mai)

„Herr Puck“ reflektiert und improvisiert am Klavier und anderen Instrumenten über Beethoven (20. Mai)

Stephan Eisels „Klavierkabarett“ findet diesmal zu Gunsten des Eurotheater Central statt (20. Mai.)

Das 100köpfige Orchester der Donatus-Grundschule spielt auf in der Plittersdorfer American Protestant Church (25. Mai)

Sibylle Wagner versammelt Musikerkollegen in der Namen-Jesu-Kirche mit Barockmusik (25. Mai)

An musikalisch neugierige Nachtschwärmer richtet sich die Reihe „Live BEETz“ in der Lounge-Bar des Pantheon, in der Klassik, Pop und DJ-Sound in respektvollen Dialog treten. (29. Mai – wieder im Rahmen der Theaternacht)

Zum dritten Mal findet die „Beethovenklausur“ im Rahmen der Landpartie auf Burg Adendorf statt. Kooperationspartner ist die Hochschule für Musik und Tanz in Köln, deren Preisträger des Karlrobert-Kreiten-Wettbewerbs hier präsentiert werden (30.5.-1.6.19)

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='230' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/DA67EA00-9B9F-4989-82B4-E146A57198EA.jpeg' border=0 alt='beethoven&#64;home findet vom 1. Mai - 1. Juni 2019 zum siebten Mal'>
2019-04-28 10:00:00
<![CDATA[Ein Beethoven-Campus könnte mit einem modernen integrierten]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8221 Konzert- und Opernsaal Bonn als Beethvoenstadt stärken.  Wie der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel sagte, sei anstelle einer Sanierung des alten Operngebäudes ein Gebäudekomplex mit Qualität und Offenheit besser: „Dazu gehören ein integrierter Opern- und Konzertsaal, ein kleiner Saal für Jazz, Theater oder Lesungen und Raum für neue Veranstaltungsformen für junge Leute.“

 

Beethoven-Campus muss eine Option sein

BÜRGER FÜR BEETHOVEN stimmen Städteplaner Kötter zu

Zustimmung haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN zum Vorstoß des Bonner Professors für Städteplanung Theo Kötter signalisiert, der sich für einen Beethoven-Campus ausgesprochen hat. Dazu sagte der Vorsitzende Stephan Eisel: „Wir müssen raus aus dem Schubladen-Denken. Was wir brauchen ist ein Bürgerzentrum für Kultur mit Raum für unterschiedlichsten Kultur- und Kunstformen. Dabei geht es nicht um ein, zwei oder drei Sparten, sondern um einen Gebäudekomplex mit Qualität und Offenheit: Dazu gehören ein integrierter Opern- und Konzertsaal, ein kleiner Saal für Jazz, Theater oder Lesungen und Raum für neue Veranstaltungsformen, Education-Formate und Angebote für junge Leute. Das Stichwort „Beethoven-Campus“ zeigt hier in die richtige Richtung.“

Der Bonner Städteplaner Prof. Theo Kötter hatte in einem Interview im General-Anzeiger gesagt: „Beethoven ist jemand, den die Stadt bislang noch nicht wirklich in allen Facetten für das Stadtmarketing und Image-Kampagnen nutzt. Andere Städte sind da weiter. Einiges spricht dafür, so etwas wie einen Beethoven-Campus zu errichten. Also eine Verbindung zu schaffen mit der sanierten Beethovenhalle an Stelle der jetzigen Oper. Das würde die Sichtbarkeit und Präsenz erhöhen und mehr Flexibilität für verschiedene Arten von Veranstaltungen bringen, um beispielsweise künftige Beethovenfeste austragen zu können. Ähnlich wie bei der Museumsmeile.“

Aus Sicht der BÜRGER FÜR BEETHOVEN muss es in die diese Richtung gehen. Dabei bleibt für den Verein ein angemessener Konzertsaal unverzichtbar, wenn Bonn seinen Anspruch als Beethovenstadt einlösen will: „Herr Professor Kötter weist zu Recht darauf hin, dass die Beethovenhalle auch nach der Sanierung diese Qualität nicht hat, und er warnt auch zu Recht dafür, dass mit dem Denkmalschutz die Entwicklung der Stadt „unter eine Käseglocke“ zu stellen.“ Deshalb sollte die Stadt nach Meinung des Beethoven-Vereins bei der Oper neben einem Neubau am jetzigen Standort auf jeden Fall die Option eines Beethoven-Campus prüfen: „Eine Sanierung des alten Gebäudes im Bestand wäre nach den unsäglichen Erfahrungen bei der Beethovenhalle nicht zu vermitteln.“ Bisher hat die Verwaltung nicht vor, den von der von ihr beauftragten Beratungsfirma actori  als eine von sechs Alternativen vorgeschlagenen Beethoven-Campus weiterzuverfolgen, obwohl diese Variante in der Gesamtbewertung die besten Noten erhalten hat.

Neben den Beispielen Baden-Baden und Oslo verweisen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN als Beispiel für ein neues beispielhaftes Kulturgebäude auf das 2014 in Florenz eröffnete neue kombinierte Konzert- und Opernhaus. Es hat für Oper und Konzerte aller Art einen großen Saal und für Theater, Kammermusik und andere Formate einen kleinen Saal und bietet ausserdem noch eine Freiluftbühne: „Ein solches modernes Gebäude ist nicht nur im Bau kalkulierbarer, sondern auch im Betrieb effizienter und vor allem: Es ließe sich damit auch ein gravierendes Problem beheben, das sich heute stellt: Das Bonner Opernhaus ist nur geöffnet, wenn es Vorstellungen gibt. Die meiste Zeit wirkt es mit seiner Umgebung wie ein verlassener Ort – auch wenn im Innern (aber für die Bevölkerung eben nicht sichtbar) ein lebendiger Probebetrieb läuft. Diese räumliche Isolation muss aufgebrochen werden, denn Kulturgebäude sollten die Menschen nicht eindimensional nur zu bestimmten Zeiten einladen, sondern Erlebnisräume sein.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='168' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/4864262B-0EBF-41A2-A61D-8DD041BC738F.jpeg' border=0 alt='Ein Beethoven-Campus k&ouml;nnte mit einem modernen integrierten'>
2019-04-16 10:00:00
<![CDATA[So viele Beethovens waren noch nie in Bonn wie]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8218 am 25. Mai 2019 auf Einladung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN nach Bonn kommen wollen. Als die Beethovens von 1733 - 1794 in Bonn lebten, waren  mit Ludwig van Beethovens Urgrosseltern, Grosseltern, einem Grossonkel und seinen beiden Frauen, den eigenen Eltern und seinen Brüdern sowie acht bald nach der Geburt verstorbenen Kindern in sechzig Jahren nur 20 Beethovens in Bonn registriert gewesen. Jetzt haben sich insgesamt 47 Träger des Namens angesagt. Sie werden aus Mechelen in Flandern die Beethovenstadt besuchen.

Über 47 Beethovens wollen nach Bonn kommen

Grosse Resonanz auf Einladung der
 BÜRGER FÜR BEETHOVEN

Noch nie so viele Beethovens in der Beethovenstadt 

Wesentlich mehr Träger des Namens van Beethoven als erwartet werden am 25. Mai nach Bonn kommen. Dies teilte der Vorsitzende der Bürger fur Beethoven, Stephan Eisel, mit. Der Verein hatte die Einladung ausgesprochen: "Wir sind von der überwaltigt und haben jetzt schon mehr als 47 Beethovens, die zugesagt haben. Mit den Verwandten erwarten wir über 80 Gäste. So viele Beethovens werden noch nie in Bonn gewesen sein."

Als die Beethovens von 1733 - 1794 in Bonn lebten, waren  mit Ludwig van Beethovens Urgrosseltern, Grosseltern, einem Grossonkel und seinen beiden Frauen, den eigenen Eltern und seinen Brüdern sowie acht bald nach der Geburt verstorbenen Kindern in sechzig Jahren nur 20 Beethovens in Bonn registriert gewesen.

Die jetzt zum Besuch angekündigten Beethovens sind Nachkommen der Bäckerfamilie Beethoven, die rund um das flämischen Mechelen über zehn Generationen hinweg bis ins frühe 14. Jahrhundert nachweisbar ist. Dieser Familie entstammt auch der grosse Komponist Ludwig van Beethoven. Die angekündigten Bonn-Besucher sind alle weitlaufig mit ihm verwandt. Sie wurden mit Hilfe von Jan Caeyers, Dirigent und bekannter Beethoven-Biograph, und dessen Vetter Walter Sluydts, einem passionierten Genealogen, ausfindig gemacht.

In Bonn wartet auf die Besucher ein Empfang im Beethoven-Haus, ein Beethoven-Rundgang durch die Innenstadt, ein Besuch der Schlosskirche und ein Empfang durch Oberbürgermeister Ashok Sridharan im Alten Rathaus. Ein besonderer Höhepunkt wird der Besuch der Kunstinstallation "Ludwig van Beethoven - Ode an die Freude" sein. Dort werden vom 17. Mai bis 1. Juni über 700 Beethoven-Statuen von Ottmar Hörl vor dem Beethoven-Denkmal aufgestellt sein.

Projektleiter Hans Christoph Pakleppa, Vorstandsmitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, sagte: "Wir freuen uns besonders, dass die flämische Regierung unsere Initiative unterstützen will. Dort hat man nicht nur erkannt, dass die Reise der Beethovens nach Bonn symbolhaft für die florierenden Beziehungen zwischen der Region Flandern und und dem Rheinland auf kulturellem und wirtschaftlichem Gebiet steht. Koen Haverbeke, Generaldelegierter der Regierung Flanderns und Botschaftsrat in Berlin, versprach auch einen finanziellen Zuschuss für das grenzüberschreitende Projekt und will die Beethovens in Bonn persönlich begleiten."

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='334' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven2020_schnitt(6).jpg' border=0 alt='So viele Beethovens waren noch nie in Bonn wie'>
2019-04-14 10:00:00
<![CDATA[Am 26. März fand im Beethoven-Haus ein besonderes]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7883 Gesprächskonzert statt, weil an diesem Tag Ludwig van Beethoven nicht nur 1827 verstorben ist, sondern 1778 auch in Köln seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte. Unter dem Motto "Beethovens Klavier - von Bonn in die Welt" gestalteten Susanne Kessel (Klavier) und Prof. Dr. Rainer Nonnenmann (Moderation) einen besonderen Abend. Musikalisch und im Gespräch wird thematisiert, wie Beethovens Klavierwerke ihren Anfang in Bonn nahmen und heute Komponisten in aller Welt inspirieren.

 

Bei Kartenwünschen benutzen Sie bitte dieses Formular.

 

26. März 2019 um 20 Uhr
Kammermusiksaal des Beethoven Haus Bonn

Bonngasse 20, 53111 Bonn

Eintritt: 25 Euro (erm. 12,50 Euro)

 

Gesprächskonzert zum 26. März, an dem Ludwig van Beethoven 1778 sein erstes öffentliches Konzert gab und 1827 verstorben ist 

Susanne Kessel, Klavier 
Prof. Dr. Rainer Nonnenmann, Moderation 

Beethovens Klavier - Von Bonn in die Welt

Gesprächskonzert zum 26. März, an dem Ludwig van Beethoven 1778 sein erstes öffentliches Konzert gab und 1827 verstorben ist.

Beethovens frühen Klavierwerken, die er in seinen 22 Bonner Jahren komponierte, werden Klavierstücke aus Susanne Kessels internationalem Kompositionsprojekt "250 piano pieces for Beethoven" gegenüber gestellt, die sich auf Beethovens Spätwerk beziehen. Musikalisch und im Gespräch wird thematisiert, wie Beethovens Klavierwerke ihren Anfang in Bonn nahmen und heute Komponisten in aller Welt inspirieren.

Programm:

 

Torben Maiwald (*1978, DE)                 Avvento. (Beethoven am 26. März 1827 um 17.46 Uhr) 

York Höller (*1944, DE) Weit entfernt und doch so nah (Vol. 1) 

Silvio Foretić (*1940, HR/DE) (diese) Töne  (Vol. 7) Uraufführung 

Ludwig van Beethoven (1770-1827)    Neun Variationen über einen Marsch von Ernst Christoph Dressler WoO63 (1782) 

Christian Gottlob Neefe (1748-1798)  Sonate Nr. 9 c-moll, 1. Satz: Moderato

Sonate Nr. 4 c-moll, 3. Satz: Presto 

Paul Greally (*2001, UK)                         Indecision (Vol. 8) Uraufführung 

Edward Mead (*2002, UK)                     Inspired by Beethoven (Vol. 8) Uraufführung

­­­­­­­­

Hattie McGregor (*2001, UK)                Deterioritation (Vol. 8)  Uraufführung 

Christian Brandenburger (*2004, DE) Beethoven Calling (Vol. 8) Uraufführung 

Ezo Dem Sarici (*2002, UK/TR) A Bagatelle for Beethoven (Vol. 8) 

Ludwig van Beethoven                            Bagatelle op. 126 Nr. 3 

Elias Jurgschat (*1995, DE)  andenken (Vol. 5)

Dietmar Bonnen (*1958, DE) Rote Beete (Vol. 1)

PAUSE

Synne Skouen (*1950, NO) Eine kleine Meditation sul B. („… schreyt, denn ich bin taub!“) (Vol. 7) Uraufführung 

Nikolas Sideris (*1977, GR/UK/NL) „O ihr Menschen, die ihr mich für feindselig, störrisch oder misanthropisch haltet oder erkläret, wie unrecht thut ihr mir“ (Vol. 1) 

Bernd Hänschke (*1948, DE)                 Bagatelle – für Beethoven (Vol. 2) 

Ludwig van Beethoven aus: Diabelli-Variationen op. 120 Thema, Variation 1, Variation 21­­­­

Sandeep Bhagwati (*1963, IN/CN)      … diabellissimo… (Vol. 6) Uraufführung

David P. Graham (*1951, UK/DE) Footnote I (Vol. 1)

Hernan Quintela (*1978, AR)                Eternidad  (Vol. 4)

Mike Garson (*1945, US)                        Pathétique Variations (Vol. 2)

Ludwig van Beethoven                            Leichte Sonate WoO51 C-Dur: Adagio (1791/92)

 

Susanne Kessel, Klavier

Prof. Dr. Rainer Nonnenmann, Moderation

 
]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='312' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/lukoeln.jpg' border=0 alt='Am 26. M&auml;rz fand im Beethoven-Haus ein besonderes'>
2019-02-24 10:00:00
<![CDATA[Das Koblenzer Mutter-Beethoven-Haus unterstützen die]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8158 BÜRGER FÜR BEETHOVEN durch den Beitritt zum Förderverein des Museums. Beethovens Mutter Maria Magdalena Keverich war am 19. Dezember 1746 in Ehrenbreitstein geboren worden und gebar sieben Kinder, von denen vier den Kindstod starben.  Sie verstarb am 17. Juli 1787 und ist auf dem Alten Friedhof in Bonn begraben.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Bürger für Beethoven unterstützen
Mutter-Beethoven-Haus

„Wir wollen das Beethoven-Netzwerk ausweiten“

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sind dem Förderverein „Mutter Beethoven-Haus“ in Koblenz beigetreten und haben eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Das teilte der Vorsitzende Stephan Eisel mit: „Die Mutter von Ludwig van Beethoven kam aus Koblenz nach Bonn. Daß ihrer dort mit einem eigenen Museum gedacht wird, unterstützen wir gerne und sind deswegen dem entsprechenden Förderverein beigetreten.“

Der Vorsitzende des 2011 gegründeten Koblenzer Fördervereins Kai-Thomas Willig freute sich über das neue Mitglied aus Bonn und sagte: „Dass der größte Bonner Beethoven-Verein unsere Arbeit unterstützt, ist für uns Ansporn, die Zusammenarbeit mit der Beethovenstadt zu intensivieren.“ Die beiden Vorsitzenden haben auch einen engen Informationsaustausch über die Zukunft des Grabes der Mutter Beethovens beschlossen, über das die Bürger für Beethoven gemeinsam mit dem Beethoven-Haus in einem engen Austausch mit der Stadt Bonn sind.

Beethovens Mutter Maria Magdalena Keverich war am 19. Dezember 1746 in Ehrenbreitstein als Tochter des Mundkochs des Kurfürsten von Trier geboren worden und bereits verwitwet als sie 1767 Johann van Beethoven kennenlernte, der sie noch im gleichen Jahr am 12. November in den Bonner Remigiuskirche heiratete. Der Kontakt nach Bonn war über den Koblenzer Geiger Johann Konrad Rovantini zustande gekommen, der seit 1765 dem Bonner Orchester angehörte, und mit einer Cousine von Maria Magdalena verheiratet war. Maria Magdalena - in Bonn oft „Lenchen“ genannt - gebar sieben Kinder, von denen vier im Säuglings- bzw. frühen Kindesalter verstarben. Der am 17. Dezember 1770 in der Bonner Remigiuskirche getaufte Ludwig van Beethoven war ihr zweiter Sohn, der sich mit seiner Mutter besonders verbunden fühlte. Sie verstarb am 17. Juli 1787 und ist auf dem Alten Friedhof in Bonn begraben.

Das seit 1975 als Museum betriebene Mutter-Beethoven-Haus in Koblenz-Ehrenbreitstein befindet sich im Geburtshaus vom Maria Magdalena und beherbergt eine Ausstellung zur Biographie der Mutter von Ludwig van Beethoven. Gezeigt werden Grafiken und Gemälde, Alltagsobjekte, Instrumente und Archivalien im Original und als Faksimile, zudem Darstellungen Beethovens und seiner Mutter in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN wollen nach Aussage ihres Vorsitzenden Eisel mit ihrer Unterstützung für das Museum auch ein Zeichen dafür setzen, dass die Beethovenstadt Bonn noch stärker auf die erweiterte Region zugehen sollte:  „Beethoven-Bezüge gibt es nicht nur in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis, sondern auch in Koblenz, Ahrweiler, Kerpen und Köln, die Beethoven in seinen 22 Bonner Jahren besucht hat. Diese Orte sollten in das Beethoven-Netzwerk einbezogen werden. Das liegt beim Mutter-Beethoven-Haus in Koblenz besonders nahe.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='188' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/MBH-aussen(1).jpg' border=0 alt='Das Koblenzer Mutter-Beethoven-Haus unterst&uuml;tzen die'>
2019-02-14 10:00:00
<![CDATA[Über 600 Gäste feierten den 25. Geburtstag der]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8087 BÜRGER FÜR BEETHOVEN in der Bundeskunsthalle. Mit dabei waren u. a. Oberbürgermeister Ashok Sridharan die Intendantin der Beethoven-Marathons 1995 - 1998 Kari-Kahl-Wolfsjäger, Generalmusikdirektor Dirk Kaftan, Beethovenfest-Intendantin Nike Wagner, der Direktor des Beethoven-Hauses Malte Boecker, Uni-Rektor Michael Hoch, Theater-Intendant Bernhard Helmich, der Geschäftsführer der BTHVN-Jubiläums-GmbH Christian Lorenz, IHK-Hauptgeschäftsführer Hubertus Hille. Das Programm gestalteten die Pianisten Susanne Kessel, Fabian Müller und Marcus Schinkel. Der Musikwissenschaftler Prof. Ulrich Konrad aus Würzburg hielt den Festvortrag und  Gründungsmitglied und Kuratoriumsvorsitzender Fritz Dreesen erinnerte an die Geburtsstunde des Vereins. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel begrüßte die Gäste mit den Worten: "Am 7. Dezember 1993 gründeten im Rheinhotel Dreesen ein Dutzend Bonnerinnen und Bonner den Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN, heute sind wir mit 1.647 Mitgliedern der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und der Region. Wenn das kein Grund zum Feiern ist."

Den Text der Rede von Stephan Eisel können Sie hier ausdrucken.

Die Festschrift zum 25. Jubiläum der BÜRGER FÜR BEETHOVEN finden Sie hier.

Die Aufzeichung des Festaktes "25 Jahre BÜRGER FÜR BEETHOVEN" am 29. November 2018 in der Bonner Bundeskunsthalle können Sie sich hier ansehen:

Teil 1: Rede von Stephan Eisel (Vorsitzender der BÜRGER FÜR BEETHOVEN)

Teil 2: Susanne Kessel (Klavier) spielt aus ihrem Projekt "250 piano pieces for Beethoven)

Teil 3: Grußwort von Oberbürgermeister Ashok Sridharan

Teil 4: Fabian Müller (Klavier) spielt Ludwig van Beethoven, Bagatellen op. 33, Nr. 1, 2, 4 und 7

Teil 5: Festvortrag "Der Hofmensch Beethoven" von Prof. Dr. Ulrich Konrad (Universität Würzburg)

Teil 6: Markus Schinkel (Klavier) improvisiert über Ludwig van Beethoven, Rondo aus der Grande Sonate Pathétique 

Teil 7: Schlußwort von Fritz Dreesen (Gründungsmitglied und Vorsitzender des Kuratoriums der BÜRGER FÜR BEETHOVEN)

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='448' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2018-11-22_um_23.25.23_(1).png' border=0 alt='&Uuml;ber 600 G&auml;ste feierten den 25. Geburtstag der'>
2019-02-06 10:00:00
<![CDATA[LUDWIG ALAAF war das Motto]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8116 des Klavierprogramms von Stephan Eisel in der Trinitatiskirchengemeinde in Bonn-Endenich. Über 150 Besucher waren gekommen, um das kurzweilige Programm mit Fingerübungen auf 88 Tasten zu verfolgen. Die Themen reichten von Beethovens Bonner Liebschaften bis zum Nachweis, dass Beethoven alle wichtigen rheinischen Karnevalslieder komponiert hat. Auch das Bonner Prinzenpaar stattete dem Konzert einen Besuch ab.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='339' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Karneval-Klaver_Fotor(1).jpg' border=0 alt='LUDWIG ALAAF war das Motto'> 2019-02-03 10:00:00 <![CDATA[Wie sich unsere Öffentlichkeitsarbeit darstellt,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=6752 dokumentieren unsere Pressespiegel. Hier finden Sie nicht nur die Berichterstattung in den Medien, sondern auch unsere Pressemitteilungen im vollständigen Wortlaut. Soeben neu erschienen ist der Pressespiegel für das 4. Quartal 2018.

Dem Satzungsauftrag der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, "die Musik Ludwig van Beethovens und sein Andenken zu pflegen", kommen wir auch durch unsere Öffentlichkeitsarbeit nach. Hier finden Sie unsere Pressespiegel, die nicht nur die Medienberichterstattung über unsere Arbeit widerspiegeln, sondern auch unsere Presseerklärungen im vollständig wiedergeben.
 
]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='144' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/BildPresseschau(1).jpg' border=0 alt='Wie sich unsere &Ouml;ffentlichkeitsarbeit darstellt,'>
2019-01-05 10:00:00
<![CDATA[Ermutigende Dynamik im zurückliegenden Beethoven-Jahr 2018]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8103 bilanzieren die BÜRGER FÜR BEETHOVEN, Der Vorsitzende Stephan Eisel sagte zum Jahresabschluss: „Inzwischen hat man fast überall er­kannt, dass das Beethoven-Jubiläum eine Riesenchance für die Stadt ist. Diese Dynamik gilt es jetzt zu verstärken, die vielfältigen Aktivitäten noch stärker zu bündeln und alle Teile der Bevölkerung anzu­sprechen."  Wichtige Erfolge seien besonders die Realisierung eines modernen Beethoven-Rundgangs, das Engagement des Bundes beim Beethovenfest und die positive Resonanz auf die Bürgeraktion UNSER LUDWIG.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

2018 mit ermutigender Beethoven-Dynamik

„Mehr Menschlichkeit“ könnte roter Faden des Beethoven-Jubiläums werden

Eine überwiegend positive Bilanz für das Beethoven-Jahr 2018 ziehen die BÜRGER FÜR BEETHO­VEN. Der Vorsitzende Stephan Eisel sagte zum Jahresabschluss: „Inzwischen hat man fast überall er­kannt, dass das Beethoven-Jubiläum eine Riesenchance für die Stadt ist. Diese Dynamik gilt es jetzt zu verstärken, die vielfältigen Aktivitäten noch stärker zu bündeln und alle Teile der Bevölkerung anzu­sprechen. Wie das gehen kann, macht das Beethoven Orchester mit Dirk Kaftan und der Verdoppelung der Besucherzahlen in seinen Konzerten geradezu mustergültig vor.“

Besonders zufrieden sind die BÜRGER FÜR BEETHOVEN mit der Entscheidung für einen modernen Beethoven-Rundgang in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis, der sich inzwischen in der konkreten Umset­zung befindet: „Dafür haben wir uns seit Jahren gegen manche Widerstände eingesetzt. Die Eröffnung im Herbst 2019 wird ein Höhepunkt für das Beethoven-Jubiläum, denn der Rundgang erfüllt drei wichtige Kriterien für den Erfolg des Jubiläumsjahres: Er richtet sich an die Bevölkerung insgesamt, macht Bonn als Beethoven-Stadt auch für Besucher sichtbar und bleibt über 2020 hinaus bestehen.“

Auch die Bürgeraktion „Unser Ludwig“, die die BÜRGER FÜR BEETHOVEN gemeinsam mit ci­ty-marketing-bonn durchführen, zeige, dass es in der Bevölkerung eine breite Resonanz zum Thema Beet­hoven gibt: „Innerhalb von nur sechs Monaten haben sich über 650 Paten gefunden, die jeweils 300 Euro dafür ausgeben, dass ein lächelnder Ludwig van Beethoven überall in der Stadt zu sehen sein wird.“ Patenschaften können auch weiterhin übernommen werden (www.unser-lud­wig.de)

Ein wichtiger Erfolg ist nach Ansicht der BÜRGER FÜR BEETOVEN, dass sich der Bund 2019 und 2020 direkt am Beethovenfest beteiligt: „Wir wollen erreichen, dass sich Bund und Land auf Dauer strukturell einbringen.“ Es sei nicht einzusehen, dass der Bund sich mehr um Wagner in Bayreuth küm­mert als um Beethoven in Bonn. Voraussetzung dafür sei es, die eigenen Hausaufgaben zu machen. So müsse das Beethovenfest noch besser in der Stadtgesellschaft verankert werden.

Nach Meinung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN muss die gemeinsame Idee der vielfältigen Aktivitä­ten zum 250. Geburtstag Beethovens noch deutlicher werden: „Die Frage nach dem roten Faden ist umso berechtigter je größer die Zahl der Veranstaltungen sein wird“, sagte Stephan Eisel: „Beethovens Streben nach mehr Menschlichkeit ist in unserer Zeit der Polarisierung und Radikalisierung besonders aktuell. Die Überschrift „Alle Menschen werden Brüder“ drängt sich geradezu auf.“ Das passe auch gut zu Bonn als Stadt des Grundgesetzes und zur Weltoffenheit als UN-Stadt. Dabei könne man auch die Vielfalt unterschiedlichster Spielstätten zum Markenzeichen des Beethoven-Jubiläums machen. Der Verein würde es begrüßen, wenn dazu neben der Hofgartenwiese und einer Flussbühne am Rhein auch der Museumsplatz zwischen Bundeskunsthalle und Kunstmuseum wieder für Konzerte genutzt werden würde. Die Beethovenhalle sei hingegen als alte Mehrzweckhalle für die Profilierung Bonns als Beet­hoven-Stadt unwichtig: „Aber die Geldverschwendung für die Sanierung bleibt ein großes Ärgernis. Al­lein im ablaufenden Jahr 2018 stiegen die geschätzten Kosten um 20 Mio Euro von 76 Mio auf 96 Mio Euro. Mit diesem Geld hätte man viel Gutes in Bonn bewirken können - auch für die Kultur.“ 

Im Dezember konnten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Sie sind mit über 1.650 Mitgliedern der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und der Region. 2018 konnte der Verein über 200 Neueintritte verzeichnen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='341' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Ludwig-gruoß-klein.png' border=0 alt='Ermutigende Dynamik im zur&uuml;ckliegenden Beethoven-Jahr 2018'>
2018-12-29 10:00:00
<![CDATA[Beethoven spielt auch auf dem Bonner Weihnachtsmarkt eine]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8100 wichtige Rolle: Bei mehr als 15 Ständen findet man den größten Sohn der Stadt. Frank Wittwer, Vorstandsmitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, hatte die Idee, die Anbieter einzuladen. Stephan Eisel überreichte als Vorsitzender eine Flache Beethoven-sekt als Dankeschön.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='199' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/IMG_1882_Fotor.jpg' border=0 alt='Beethoven spielt auch auf dem Bonner Weihnachtsmarkt eine'> 2018-12-15 10:00:00 <![CDATA[Um Beethoven ging es beim Bonner Wirtschaftstalk]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8099 in der Bundeskunsthalle. Die Frage "Kann Bonn Beethoven" diskutierten Telekom-Chef Timotheus Höttges, Malte Boecker, Direktor des Beethoven-Hauses, Ulrich Voigt vom Vorstand der Sparkasse KölnBonn und Stephan Eisel als Vorsitzender der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Die Fernsehaufzeichung der Diskussion können Sie hier sehen.

 

 

Die Aufzeichnung des Wirtschaftstalks können Sie hier sehen.

 

Aufzeichnung des 36. Bonner Wirtschaftstalks in der Bundeskunsthalle am 5.12.2018. 
Zu Gast bei Helge Mathiesen waren: Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG, Malte Boecker, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Beethoven Jubiläums gGmbH, Dr. Stephan Eisel, Vorstandsvorsitzender der Bürger für Beethoven, Ulrich Voigt, Stv. Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse KölnBonn

 

General-Anzeiger Bonn 6.12. 2018

Bernhard Hartmann

Telekom-Chef will Open-Air-Konzert im Beethovenjahr

BONN. In der 36. Ausgabe des Bonner Wirtschaftstalks in der Bundeskunsthalle hieß das Thema: „Beethoven@Bonn – Herausforderung & Chance 2020“. Schnell zeigte sich, dass für 2020 noch der rote Faden fehlt, was auf dem Podium heftig diskutiert wurde. 

Wenn Beethoven auf dem Programm steht, sind auch immer Leidenschaften im Spiel. Das ist sogar beim Bonner Wirtschaftstalk nicht anders als in großen Sinfoniekonzerten. In der 36. Ausgabe der Gesprächsrunde, die am Mittwochabend im Forum der Bundeskunsthalle auf eine große Publikumsresonanz stieß, hieß das Thema: „Beethoven@Bonn – Herausforderung & Chance 2020“. Als eine der Kernthesen schälte sich bald heraus, dass im Hinblick auf 2020 noch der rote Faden fehle, was auf dem Podium heftig diskutiert wurde.

Die von GA-Chefredakteur Helge Matthiesen moderierte Runde war prominent besetzt mit Telekomchef Timotheus Höttges, dem Vize der Sparkasse Köln-Bonn, Ulrich Voigt, dem Vorsitzenden der Bürger für Beethoven, Stephan Eisel, und dem Direktor des Bonner Beethoven-Hauses, Malte Boecker, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Jubiläumsgesellschaft BTHVN 2020 ist. Er war für Beethovenfest-Intendantin Nike Wagner eingesprungen, die wegen einer Erkrankung kurzfristig abgesagt hatte.

Matthiesen stellte zu Beginn die Beobachtung in den Raum, dass von Begeisterung im Hinblick auf 2020 in Bonn noch wenig zu spüren sei: „Wird das im Klein-Klein zerrieben?“ Das kulturelle Angebot sei in Bonn schon vorhanden, merkte Höttges an. „Was uns fehlt, ist das großstädtische Flair. Was mit Beethoven in Bonn passiert, ist noch sehr lokal.“ Die Chance sei jetzt da, „wenn wir 2020 dazu nutzen, nicht nur uns zu feiern, sondern die Welt einzuladen und sie hier hinzubringen“. Beethoven biete die Chance, den Blick auf Bonn zu lenken, stimmte Eisel zu. Boecker beklagte ein wenig, dass die Identifikation mit Beethoven bei der Bevölkerung im fernen Japan stärker ausgeprägt sei als in der Geburtsstadt des Komponisten und berichtete von den Massenaufführungen der neunten Sinfonie. Ob so etwas denn auch für Bonn geplant sei, wollte Matthiesen wissen, was Boecker jedoch verneinte.

Massenveranstaltungen sind ein Thema, dem Höttges durchaus aufgeschlossen gegenübersteht. Dabei schwebt ihm jedoch nicht die Neunte vor. „Wir müssen eine richtige Party haben. Ich wünsche mir das größte Open-Air-Konzert, das Bonn je gesehen hat.“ Mit einem echten Superstar in der Kategorie Paul McCartney oder Lady Gaga.

Abgesehen davon vermisst Höttges, dass es den mittlerweile auf Hochtouren laufenden Vorbereitungen immer noch an Kontur fehle: „Was ist das Thema des Jubiläumsjahres?“ Die Frage mündete im weiteren Gespräch in dem Ergebnis, dass für eine Gestaltung des Jubiläumsjahres eine Intendantenlösung für die Jubiläumsgesellschaft sinnvoll gewesen wäre, wie Eisel betonte. Und Höttges meinte: „Ich glaube, neben einem guten Programm braucht man auch einen guten Kopf. Ich erwarte schon, dass da auch ein paar Gesichter Verantwortung übernehmen.“ Die Telekom jedenfalls werde das ganze Jahr Beethoven feiern, versprach er. Für Eisel wäre ein passender roter Faden das Beethoven-Schiller-Motto „Alle Menschen werden Brüder“, was ziemlich nah am Motto des Beethovenfests 2020 ist, das „Seid umschlungen“ lauten wird.

Einig war man sich in der Runde, dass die Kommunikation verbessert werden müsse. „Eine zentrale Pressekonferenz reicht nicht, um das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen“, meinte Eisel. Und Voigt plädierte für eine Nachhaltigkeit des Jubiläumsjahres über 2020 hinaus.

„Wann war das Beethovenjahr für Sie erfolgreich?“, fragte Matthiesen am Ende in die Runde. Voigts Antwort: „Wenn es weitergeht.“

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='240' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/44387134010_b7d8a20bae_o_Fotor.jpg' border=0 alt='Um Beethoven ging es beim Bonner Wirtschaftstalk'>
2018-12-13 10:00:00
<![CDATA[Als er zum ersten Mal nach Ahrweiler kam,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8073 war Ludwig van Beethoven gerade einmal zehn Jahre alt. Mit seinem Vater Johann und dem jugendlichen Hofmusiker Franz Georg Rovantini besuchte er im Sommer 1781 verschiedene Musikfreunde in der Region. Voraussetzung war, dass "die Besuchene aber mit Clavier versehen warn." Beethoven besuchte in seinen 22 Bonner Jahren auch später häufig. So wohnte dort die "Tante Stockhausen", Schwester von Beethovens "Ersatzmutter" Helene von Breuning, die mit ihrer Familie dort mehrfach zur Sommerfrische war.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='302' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven.gif' border=0 alt='Als er zum ersten Mal nach Ahrweiler kam,'> 2018-12-04 10:00:00 <![CDATA[Die Preisträger des Jugendwettbwerbs BEETHOVEN BONNENSIS]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8089 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN für das Jahr 2018 wurden jetzt im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses ausgezeichnet. Einen Solopreis erhielt der 13-jährige Klarinettist Philipp Alexander Frings aus Much. Ein weiterer Solopreis und die Sonderauszeichnung für „Neue Musik“ erhielt Anton Hohn aus Bonn an der Gitarre (15). Mit dem Preis für Beethoven Interpretation wurde der 14-jährige Bonner Pianist Monan Jülch, ausgezeichnet. 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='185' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/46778377_1925834407530130_3358076453039112192_o_Fotor.jpg' border=0 alt='Die Preistr&auml;ger des Jugendwettbwerbs BEETHOVEN BONNENSIS'>
2018-12-03 10:00:00
<![CDATA[Am 1. Dezember 2018 um 16 Uhr werden die Preisträger]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8084 des Jugendwettbewerbs BEETHOVEN BONNENSIS 2018 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses ein Preisträgerkonzert geben. Der Eintritt ist frei. Gespielt werden Werke für Klarinette, Gitarre und Klavier.

Beim Preisträgerkonzert spielen die Sieger von Beethoven Bonnensis 2018:

Solopreis I: 

Philipp Alexander Frings, Klarinette (13 Jahre, aus Much)

 Solopreis II  und Sonderauszeichnung für „Neue Musik“
Anton Hohn, Gitarre (15 Jahre, aus Bonn)

Preis für Beethoven Interpretation
Monan Jülch, Klavier (14 Jahre, aus Bonn)

 

Seit 2003 fördert  Beethoven Bonnensis, das Jugendprojekt der Bürger für Beethoven, die musikalische und künstlerische Entwicklung von Schülerinnen und Schülern. Dazu bietet Beethoven Bonnensis als Musikwettbewerb für Jugendliche diverse Plattformen. 

Darüber hinaus wendet sich Beethoven Bonnensis an Bürgerinnen und Bürger, die diese Jugendlichen fördern und begleiten möchten.

Beethoven war stolz, aus Bonn zu stammen und unterschrieb daher seine Briefe als „Beethoven Bonnensis" - wir sind stolz auf unsere engagierten und begabten unsere Angebote nutzenden Jugendlichen!

 

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='174' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/bonnensis-schnitt.tif' border=0 alt='Am 1. Dezember 2018 um 16 Uhr werden die Preistr&auml;ger'>
2018-11-27 10:00:00
<![CDATA[Ihren 25. Geburstag feiern die BÜRGER FÜR BEETHOVEN]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8079 im diesem Jahr: Gegründet am 7. Dezember 1993 von einem Dutzend Bonner Bürger zur Rettung des Beethovenfestes ist der Verein heute mit über 1.600 Mitgliedern der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und die "Beethoven-Lobby schlechthin. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen vom Denkmaltag auf dem Münsterplatz über das Musikerfrühstück in der Godesberger Redoute bis zum Beetho­ven-Countdown auf dem Marktplatz und einem regelmäßigen Beethoventreff spricht er immer wieder breite Bürgerschichten an. Dazu kommen ein jährlicher Schaufensterwettbewerb, der Jugendwettbewerb Beethoven Bonnensis, die Verleihung des renommierten Beethoven-Rings an herausragende Künstler und des „Götterfunken“ an bürgerschaftliche Initiativen. Schon 2012 haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN auf die Bedeutung des Beethoven-Jubiläum 2020 hingewiesen schlu­gen schon früh die Gründung einer Beethoven-Jubiläums-GmbH vor und setzten einen Beetho­ven-Rundgang durch, der 2019 eröffnet wird.

 

Die Festschrift "25 Jahre BÜRGER FÜR BEETHOVEN" können Sie hier ausdrucken.

 

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25 Jahre BÜRGER FÜR BEETHOVEN

Vereinsjubiläum feiert Erfolgsgeschichte

Vor 25 Jahren wurde der Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN gegründet, heute ist er mit über 1600 Mit­gliedern der größte ehrenamtliche Verein in Bonn und der Region. Für den Vorsitzenden Stephan Eisel ist das „eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. Was am 7. Dezember 1993 ein Dutzend Bürgerinnen und Bürger begannen, ist heute eine Bürgerbewegung, die zunehmend die ganze Stadtgesellschaft erfasst und wir wachsen ständig weiter. Die Menschen in Bonn und der Region wissen, dass Beethoven in seiner Heimatstadt eine Lobby braucht, damit der Weg zur Beethovenstadt auch konsequent eingeschlagen wird. Immerhin ist Beethoven hier nicht nur geboren, sondern hat in Bonn 22 Jahre gelebt und gearbei­tet – länger als Mozart in Salzburg. Diesen Schatz hat Bonn noch nicht wirklich gehoben. Dabei kommt es darauf an, dass man auf die Menschen zugeht.“

Fritz Dreesen, 1993 Gründungsmitglied und heute Kuratoriumsvorsitzender erinnert sich an Gründungs­versammlung im Rheinhotel Dreesen: „Bürger der Stadt waren damals entsetzt über den Beschluss des Rates, das Beethovenfest zu streichen. Die Zusammensetzung bei der Gründungsversammlung war mehr zufällig als ausgesucht. Aber nachdem man sich schnell einig war, zu handeln statt nur zu protes­tieren, wurde der Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN gegründet, der den „Beethoven-Marathon“ auf den Weg brachte.“ Der überwältigende Zuspruch aus der Bürger­schaft zu diesem privat organisierten Beethovenfest zwang die kommunalen Gremien ihre Haltung zu ändern. Der kürzlich verstorbene Gründungsvorsitzende Barthold Witte hatte dann die Idee, das Beethovenfest in der Struktur einer ge­meinnützigen GmbH dauerhaft zu etablieren. Eisel und Dreesen unterstrichen angesichts der aktuellen Diskussionen, dass damit die Arbeit am und für das Beethovenfest noch nicht zu Ende seien: „Das ist eine Daueraufgabe und wir wollen, dass sich wie in Bayreuth Bund und Land auch bei Beethoven in ge­meinsame Struktur einbringen.“

Inzwischen hat sich der Verein über die Unterstützung des Beethovenfestes hinaus zur Bonner „Beetho­ven-Lobby“ entwickelt. Mit den verschiedensten öffentlichkeitswirksamen Aktionen vom Denkmaltag auf dem Münsterplatz über das Musikerfrühstück in der Godesberger Redoute bis zum Beetho­ven-Countdown auf dem Marktplatz und einem regelmäßigen Beethoventreff sowie vielfältigen Publikatio­nen spricht er immer wieder breite Bürgerschichten an. Dazu kommen ein jährlicher Schaufensterwettbewerb, der Jugendwettbewerb Beethoven Bonnensis, die Verleihung des renommierten Beethoven-Rings an herausragende Künstler und des „Götterfunken“ an bürgerschaftliche Initiativen 

Schon 2012 haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN vor allen anderen mit einer eige­nen Öffentlich­keitskampagne auf die Bedeutung des Beethoven-Jubiläum 2020 hingewiesen und 2015 erreicht, dass die nationale Beethovenpflege im Berliner Koalitionsvertrag verankert wurde. Sie schlu­gen schon früh die Gründung einer Beethoven-Jubiläums-GmbH vor und setzten einen Beetho­ven-Rundgang durch, der 2019 eröffnet wird. „Wir können stolz sein auf viele Erfolge“, sagte Eisel, „aber dass die Ratsmehrheit und Teile der Verwaltung das im Bau völlig privat finanzierte und im Betrieb weitgehend vom Bund ge­tragene Beethoven-Festspielhaus verhindert haben, schmerzt bis heute. Das Desaster um die Beethoven­halle führt jedem täglich vor Augen, wie verheerend die Folgen dieser Feh­lentscheidung bis heute sind.“ Ohne angemessenen Konzertsaal bleibe Bonn als Beethovenstadt ein Torso.

Zum Jubiläum hat der Verein eine 76-seitige Festschrift vorgelegt, die in der Geschäftsstelle (Kurfürs­tenallee 2-3, 53177 Bonn, info@buerger-fuer-beethoven.de) angefordert bzw. auf der Homepage
ww­w.buerger-fuer-beethoven.de heruntergeladen werden kann. Der Festakt zum Vereinsjubiläum in der Bundeskunsthalle ist mit über 500 Gästen bereits seit Tagen völlig ausgebucht.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='448' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2018-11-22_um_23.25.23.png' border=0 alt='Ihren 25. Geburstag feiern die B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN'>
2018-11-24 10:00:00
<![CDATA[Wir trauern um unseren Gründungsvorsitzenden Barthold Witte,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8058 der die BÜRGER FÜR BEETHOVEN bis 2007 führte. Als die Stadt vor 25 Jahren durch die Streichung aller Zuschüsse das Ende des Beethovenfestes besiegelte, setzte er sich an die Spitze einer Bürgerbewegung gegen diese Entscheidung und erreichte, dass die städtischen Gremien ihre Haltung korrigierten. Dass es seitdem ein jährliches Beethovenfest gibt, ist entscheidend Barthold Witte zu verdanken.

 

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Trauer um Barthold Witte

Gründungsvorsitzender der BÜRGER FÜR BEETHOVEN verstorben

Mit großer Trauer und Betroffenheit haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN auf die Nachricht vom Tod ihres langjährigen Vorsitzenden Barthold Witte reagiert, der nach längerer Krankheit am 1. November ver­storben ist. Der heutige Vorsitzende Stephan Eisel erinnerte daran, dass Witte vor fast genau 25 Jahren im De­zember 1993 zum Gründungsvorsitzenden gewählt wurde, als Rat und Verwaltung durch die Streichung al­ler Zuschüsse das Ende des Beethovenfestes besiegelt hatten: „Barthold Witte setzte sich 1993 an die Spit­ze einer Bürgerbewegung zur Rettung des Beethovenfestes und initiierte dreimal hintereinander einen bür­gerschaftlichen „Beethoven-Marathon“. Der überwältigende Zuspruch aus der Bürger­schaft zwang die kommunalen Gremien ihre Haltung zu ändern. Von Barthold Witte stammt auch die Idee, für das Beethovenfest die Struktur einer gemeinnützigen GmbH zu etablieren, die durch die Beteiligung des Bundes über die Deut­sche Welle den Einfluß der Stadt begrenzt hat, da­mit die Existenz des Festes nicht erneut durch kurzsichtig­e kommunalpolitische Entscheidungen aufs Spiel gesetzt werden kann. Erst seitdem gibt es das jährliche Beethovenfest, das ohne den Einsatz von Barthold Witte und seine an­erkannte Autorität in Kulturfragen weit über Bonn hinaus kaum denkbar wäre.“

Barthold Witte wurde am 19. Mai 1928 im Hunsrück geboren und studierte ab 1947 Geschichte, Germa­nistik und Geographie in Mainz und Zürich. Danach war er Mitarbeiter des FDP-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag und übernahm von 1965 – 1971 die Geschäftsfüh­rung der Friedrich-Naumann-Stiftung. Von dort holte ihn Walter Scheel in Auswärtige Amt, wo er zu­nächst das Grundsatzreferat und den Planungsstab leitete. 1983 berief ihn Hans-Dietrich Genscher dann bis zu seiner Pensionierung 1991 zum Leiter der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes. Dane­ben war Witte im­mer publizistisch tätig, u. a. 1992 – 2003 als Chefredakteur der Zeitschrift „liberal“ und mit vielen eigenen Veröffentlichungen, zuletzt auch mit einem 2010 veröffent­lichten Kriminalro­man. Barthold Witte hatte auch verschie­dene Funktionen in der Evangelischen Kirche.

Eisel, der Witte wegen seiner eigenen Zeit als Mitarbeiter von Helmut Kohl im Kanzleramt seit 1983 kann­te, sagte: „Barthold Witte war über viele Jahre einer der prägenden kulturpolitischen Köpfe in Deutschland und hat an vielen Stellen seiner Laufbahn ganz unverwechselbare Spuren hinterlassen. Dass er nach seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben 1993 mit seinem weithin bekannten kulturpolitischen Renommee bereit war, den Vor­sitz der BÜRGER FÜR BEETHOVEN zu übernehmen, war ein Glücksfall für die Beethovenpflege in Bonn. Er war Vorsitzender bis 2007 und hat in diesen vierzehn Jahren unseren Verein entscheidend geprägt. Wir werden ihm ein ehrendes Geden­ken bewahren.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='249' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Witte--85-schnitt.jpg' border=0 alt='Wir trauern um unseren Gr&uuml;ndungsvorsitzenden Barthold Witte,'>
2018-11-04 10:00:00
<![CDATA[Der Pianist Kit Armstrong erhält den Beethoven-Ring 2018]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8048 Das teilte der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel mit: „Mit Kit Armstrong zeichnen wir einen Pianisten aus, der schon in jugendlichem Alter durch atemberaubende Beethoven-Interpretationen auffiel und seitdem die Zuhörer immer wieder in seinen Bann zieht." Bisherige Träger des Beethoven-Rings sind der Dirigent Gustavo Dudamel (2004), die Geigerinnen Julia Fi­scher (2005) und Lisa Ba­tiashvili (2006), der Cellist Giorgi Kharadze (2007), die Pianisten Lauma Skride (2008) und Teo Gheorghiu (2009), der Geiger Sergei Khachatryan (2010), der Hornist Premysl Vojta (2011), der Oboist Philippe Tondre (2012), die Geigerin Ragnhild Hemsing (2013), die Fagottistin Sophie Dartigalongue (2014), der Cellist Nicolas Altstaedt (2015) sowie die Pianisten Filippo Gorini (2016) und Pianist Igor Levit (2017).

 

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Kit Armstrong erhält Beethoven-Ring 2018

Der BEETHOVEN-RING 2018 geht an den 26-jährigen Pianisten Kit Armstrong. Das teilte der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel mit: „Mit Kit Armstrong zeichnen wir einen Pianisten aus, der schon in jugendlichem Alter durch atemberaubende Beethoven-Interpretationen auffiel und seitdem die Zuhörer immer wieder in seinen Bann zieht. So gibt er beispielsweise den Kadenzen in Beethovens Kla­vierkonzerten ihre ursprüngliche Bedeutung zurück, in dem er diesen solistischen Teil improvisiert und nicht eine gedruckte Fassung spielt.“ Armstrong ist 15. Träger des Beethoven-Rings, den 2004 erstmals Gus­tavo Dudamel erhalten hatte.

Kit Armstrong bezeichnete die Auszeichnung als „wunderbare Nachricht“ und sagte dazu: „Von den Bonner Bürgern mit dem Beethoven-Ring ausgezeichnet zu werden, ist eine Ehre, die mich tief bewegt. Das Grenzüberschreitende, Brückenschlagende seiner Musik inspiriert mich als Pianist und Komponist immer aufs Neue. Man kann gegenüber Beethoven nie gleichgültig sein: sein Werk reprä­sentiert die Menschheit in all ihren Facetten. Die Auszeichnung bestärkt mich, weiter meinen Weg zu Beet­hoven zu gehen.“

Der Beethoven-Ring wurde in einer Abstimmung von den über 1.600 Mitgliedern der BÜR­GER FÜR BEETHOVEN unter den fünf jüngsten Solisten des Bonner Beethovenfestes vergeben, die ein Werk von Beethoven interpretieren. Auf Armstrong entfielen 60 Prozent der abgegebenen Stimmen. Ihm folgten die Sängerin Sophia Brommer und die Pianisten Alberto Ferro, Tanguy de Williencourt und Emre Ya­vuz. Armstrong hatte beim Beethovenfest das zweite, weitgehend in Bonn komponierte Beethoven-Klavier­konzert und das Rondo für Klavier und Orchester von Mozart gespielt.

1992 in Los Angeles geboren, begann Kit Armstrong bereits fünfjährig mit dem Komponieren und erhielt kurz darauf seinen ersten Klavierunterricht. Heute konzertiert er in den renommiertesten Konzertsälen der Welt: dem Musikverein Wien, dem Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie Berlin, der Laeiszhalle Hamburg, der Kölner Philharmonie, der NHK Hall Tokio und dem Palais des Beaux-Arts Brüssel. Dabei arbeitet er mit bedeutenden Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Manfred Honeck, Kent Nagano, Jonathan Nott, Esa-Pekka Salonen, Mario Venzago und Robin Ticciati zusammen. Als Organist war er bereits in der Berliner und der Kölner Philharmo­nie zu erleben. Kompositionsaufträge erhielt Armstrong u.a. vom Gewandhaus zu Leipzig und dem Musikkollegium Winterthur.

Kit Armstrong studierte am Curtis Institute of Music in Philadelphia und an der Royal Academy of Music in London. Zusätzlich schloss er in Paris schloss ein Mathematikstudium mit einem Master ab. 2010 erhielt er den Leo­nard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Im Alter von 13 Jahren lernte Kit Armstrong Alfred Brendel kennen, der ihn seither als Lehrer stark geprägt hat und ihm ein „Verständnis der großen Klavierliteratur als eine Einheit von Gefühl und Verstand, Frische und Verfeinerung“ attestiert.

Der Beethoven-Ring wird Kit Armstrong durch die BÜRGER FÜR BEETHOVEN im Frühsommer nächsten Jahres bei einem eige­nen Konzert im Bonner Beethoven Haus verliehen. Bisherige Träger des Beethoven-Rings sind der Dirigent Gustavo Dudamel (2004), die Geigerinnen Julia Fi­scher (2005) und Lisa Ba­tiashvili (2006), der Cellist Giorgi Kharadze (2007), die Pianisten Lauma Skride (2008) und Teo Gheorghiu (2009), der Geiger Sergei Khachatryan (2010), der Hornist Premysl Vojta (2011), der Oboist Philippe Tondre (2012), die Geigerin Ragnhild Hemsing (2013), die Fagottistin Sophie Dartigalongue (2014), der Cellist Nicolas Altstaedt (2015) sowie die Pianisten Filippo Gorini (2016) und Pianist Igor Levit (2017). Stephan Eisel wies darauf hin, dass sich alle Preisträger in der interna­tionalen Spitzen­klasse etabliert haben: „Mit dem Beethoven-Ring bleiben sie der Geburtsstadt des großen Komponisten ver­bunden.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='375' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Kit.jpeg' border=0 alt='Der Pianist Kit Armstrong erh&auml;lt den Beethoven-Ring 2018'>
2018-10-27 10:00:00
<![CDATA[Das Schaufenster des Café Müller-Langhardt am Marktplatz gewann]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8035 beim 18. Schaufenster-Wettbewerb der BÜRGER FÜR BEETHOVEN den 1. Preis "Beethoven in Gold". Den "Beethoven in Silber" und den Publikumspreis gewann Optik Karfanik in Bonn-Duisdorf. Das Einrichtungshaus „Wohnphilosophie“ in der Friedrichstraße erhielt den „Beethoven in Bronze“.  Ein Sonderpreis ging an Foto Brell am Marktplatz. Die Preisverleihung nahmen Oberbürgermeister Ashok Sridharan, Stephan Eisel als Vorsitzender der Bürger für Beethoven und Eva Schmelmer als Jury-Vorsitzende im Alten Rathaus vor.

 

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Goldener „Beethoven-Oskar“ für das Café Müller-Langhardt

Viele neue Geschäfte beim 18. Schaufensterwettbewerb der Bürger für Beethoven

Im Alten Rathaus hat Oberbürgermeister Ashok Sridharan zusammen mit dem Vorsitzenden der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel und Projektleiterin Eva Schmelmer die Preise beim Schaufensterwettbewerb zum diesjäh­rigen Beethoven­fest verliehen. Sieger und Gewinner des „Beetho­ven in Gold“ ist das Café Müller-Langhardt am Bonner Marktplatz. Das ent­schied eine un­abhängige Jury. Das Sieger-Schaufenster thematisiert höchst kreativ und aufwendig das Festival­motto „Schicksal“ und widmet sich in diesem Zusammenhang eindrucksvoll Beethovens Ertau­bung. Das Café ist ein Wettbewerbsteilnehmer der ersten Stunde und begeistert seitdem immer aufs Neue mit seinem Ideenreichtum.

Der „Beethoven in Silber“ ging an das Geschäft „Optik Kafarnik“ in Bonn-Duisdorf. Die mit viel Liebe zum Detail gestaltete Dekoration fokussiert Beethovens heutiges Schicksal in Bonn in Gestalt des beklagenswerten Zustands seines Konzerthauses. Hingucker sind dabei zwei Skulpturen einer Studentin der Alanus Hochschule, die aus Kupfer vom Dach der Beethovenhalle gefertigt sind. Die­ses Schaufenster erhielt in einer Online-Abstimmung auch den Publikumspreis.

Das Einrichtungshaus „Wohnphilosophie“ in der Friedrichstraße erhielt für eine besonders originel­le Dekoration den „Beethoven in Bronze“. Sie inszenierte auf kunstvolle Weise rund um einen überdimensionalen Schriftzug Beethovens Worte „Im Himmel werde ich hören“ ebenfalls Beetho­vens Schicksal. Das Geschäft hat erstmals am Wettbewerb teilgenommen.

Einen Sonderpreis für eine besonders ausgefallene Umsetzung ging ebenfalls an einen neuen Teil­nehmer, das Fotogeschäft Brell am Markt. Die Dekoration aus Schallplattenhüllen erinnert an die vielen Pop- und Rockmusikwerke, die musikalische Themen Beethovens aufgreifen. Das Geschäft am Bonner Marktplatz erinnert damit auch an Beethovens Stammlokal „Zehrgarten“, das sich am gleichen Ort befand.

Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan würdigte das bürgerschaftliche Engagement: „Ich be­danke mich bei den Bürgern für Beethoven, die diesen Wettbewerb nun zum 18. Mal eh­renamtlich organisiert haben und allen Bonner Geschäftsleuten, die sich am Wettbewerb beteiligt ha­ben. Ein besonderer Glückwunsch gilt den Gewinnern. Auch mit Blick auf das Jubiläumsj­ahr 2020 freue ich mich über dieses Engagement aus der Stadtgesellschaft für die Profilierung Bonns als Beethovenstadt.“ Stephan Eisel fügte hinzu: „Wir wollen, dass das Beethoven-Jubiläum 2020 zu einer Initialzündung für die Profilierung Bonns zur Beethovenstadt wird. Die Teilnehmer am Schaufensterwettbewerb zeigen, in welche Rich­tung wir dabei gehen sollten.“

Dr. Dettloff Schwerdtfeger, Kaufmännischer Geschäftsführer des Beethovenfestes, gratulierte auch im Namen von Intendantin Nike Wagner den Gewinnern und überreichte ihnen als Dank für ihren Einsatz Ehren­karten für das Beethovenfest 2019. Projektleiterin Eva Schmelmer freute sich das große Engagement im Wettbewerb und über zahlreiche neue Teilneh­mer. Zugleich appellierte sie an die Bonner Geschäftsleute, für den Schaufensterwettbe­werb weiter zu werben: „Wir wünschen uns, dass dieses aktive Bekenntnis zu Beethoven und zur Beethoven­stadt noch weiter wächst und bis spä­testens 2020 noch mehr Geschäfte mitmachen. Hier gibt es noch viel Luft nach oben.“ 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='213' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/44110986_1858640654249506_6669542422038446080_o_Fotor.jpg' border=0 alt='Das Schaufenster des Caf&eacute; M&uuml;ller-Langhardt am Marktplatz gewann'>
2018-10-16 10:00:00
<![CDATA[Die Führungsspitze der BÜRGER FÜR BEETHOVEN wurde]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8032 bei der Mitgliedersammlung im Rheinhotel Dreesen wiedergewählt. Stephan Eisel als Vorsitzender und seine Stellvertreter Walter Scheurle, Marlies Schmidtmann und Annette Schwolen-Flümann ohne Gegenstimmen im Amt bestätigt. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sind mit inzwischen 1617 Mitglieder der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und der Region.

 

Kurzbiographien der Vorstandsmitglieder finden Sie hier.

 

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BÜRGER FÜR BEETHOVEN bestätigen Führungsspitze

Stephan Eisel von Mitgliederversammlung als Vorsitzender wiedergewählt

Bei ihrer Jahreshauptversammlung haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ihren Vorsitzenden Stephan Eisel und seine Stellvertreter Walter Scheurle, Marlies Schmidtmann und Annette Schwolen-Flümann ohne Gegenstimmen im Amt bestätigt. Ebenso einstimmig wurden Schatzmeister Robert Ransburg und Solveig Palm als geschäftsführendes Vorstandsmitglied im Amt bestätigt. Dem 16-köpfigen Vorstand gehören drei neue Mitglieder an.

In seinem Rechenschaftsbericht wies Eisel darauf hin, dass die Zahl der Vereinsmitglieder in der dreijährigen Amtszeit des bisherigen Vorstands trotz vieler Sterbefälle von 1478 auf 1617 Mitglieder gesteigert werden konnte. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN, die in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag feiern, seien damit nicht nur der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und der Region, sondern im Unterschied zu vielen anderen Vereinen auch auf ständigem Wachstumskurs.

Als Zukunftsaufgaben nannte Eisel vor allem drei Themen:

Erstens müsse man das Beethovenfest weiter stärken: "Dazu gehört sowohl eine noch bessere Verankerung in der Stadtgesellschaft als auch eine Modernisierung der Struktur durch eine starke Beteiligung von Bund und Land. Dafür können die Bayreuther Festspiele durchaus ein Modell sein."

Zweitens müsse man darauf achten, dass das Beethoven-Jubiläum 2020 kein einmaliges Feuerwerk bleibe, sondern nachhaltige Strukturen zur Profilierung Bonns als Beethovenstadt schaffe: "So wird der von uns durchgesetzte Beethoven-Rundgang über 2020 hinaus den Besuchern der Stadt und den Bonnern konkret vor Augen führen, dass Beethoven hier nicht nur hier geboren ist, sondern in Bonn auch 22 Jahre gelebt und gearbeitet hat - länger als Mozart in Salzburg." Eisel plädierte in diesem Zusammenhang auch dafür, endlich einen nationalen Beethovenpreis mit internationaler Ausstrahlung zu etablieren. "Der Aachener Karlspreis ist dafür ein gutes Vorbild." Er sieht hier den Bund und die Europäische Union in der Verantwortung.

Drittens beschrieb Eisel das Fehlen eines modernen Konzertsaales als großes Hindernis für die Profilierung Bonns zur Beethovenstadt. Unter großer Zustimmung der Mitglieder sagte er: "Es war eine der größten Fehlentscheidungen in der jüngeren Stadtgeschichte, das Angebot eines im Bau völlig privat finanzierten und im Betrieb weitgehend vom Bund getragenen Beethoven-Festspielhauses in den Wind zu schlagen und statt dessen über 100 Mio Euro im Millionengrab der Sanierung einer maroden Mehrzweckhalle zu versenken." Jetzt biete die Debatte um die Zukunft der Oper die Chance, den Fehler zu korrigieren. Nach den Erfahrungen bei der Beethovenhalle wäre es fahrlässig, bei der Oper wieder eine unkalkulierbare Altbau-Sanierung anzupacken: "Ein Neubau würde nicht nur einen modernen integrierten Opern- und Konzertsaal ermöglichen, sondern eröffnet auch die Chance, durch ein vielfältiges Kulturangebot anstelle eines heute nur bei Vorstellungen geöffneten Opernhauses ein modernes offenes Bürgerzentrum der Kultur zu etablieren." Dabei steht für Eisel außer Zweifel, dass Bonn wie alle anderen deutschen Städte gleicher Größenordnung eine Oper braucht – auch um erhebliche Standortnachteile zu vermeiden.

Als neue Mitglieder gehören dem Vorstand der Bürger für Beethoven der Bonner Arzt Dr. Stephan Kern, der ehemalige Telekom-Mitarbeiter Karl-Clemens Knothe und der selbstständige Kaufmann Frank Wittwer an. Wiedergewählt wurden die Geschäftsleiterin der Vertriebs-GmbH des Beethoven-hauses Julia Kluxen-Ayissi, der städtische Mitarbeiter Arnulf Marquardt-Kuron, Dorika Seib als Schriftführerin, die wiss. Assistentin am Max-Planck-Institut Eva Schmelmer, der Vertriebsleiter Hans Christoph Pakleppa, der Kulturdezernent des Rhein-Sieg-Kreises Thomas Wagner und Veronika Wehling vom Beethoven-Orchester.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='230' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Eisel-Ludwig.jpg' border=0 alt='Die F&uuml;hrungsspitze der B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN wurde'>
2018-10-12 10:00:00
<![CDATA[Ob die Bonner Oper saniert werden soll oder ein Neubau]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8019 sinnvoller ist, hat im Auftrag des Rates der Stadt Bonn die actori GmbH untersucht und zu sechs Szenarien ihre Bewertung vorgelegt. Die Mitgliederversammlung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN fordert für einen Neubau mit integriertem Konzert- und Opernsaal ein. 

 

Die vollständige Actori Untersuchung finden Sie hier.

Den Beschluß der Mitgliederversammlung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN finden Sie hier.

 

Auszug aus dem Beschluß der Mitgliederversammlung:

„Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sehen im Beethoven Orchester Bonn als eigen­ständigem Sinfonieorchester, der dauerhaften Sicherung der Oper, einem akustisch angemessenen Konzertsaal und einem modernen Beethoven-Rundgang unverzichtba­re Voraussetzungen für die Profilierung Bonns zur Beethovenstadt. 

Deshalb begrüßen wir es, wenn der Rat der Stadt nun prüft, ob die Zukunft des Musiktheaters durch einen Neubau dauerhaft gesichert werden kann. Wenn es zu ei­nem solchen Neubau kommt, sollte ein integriertes Opern- und Konzerthaus verwirk­licht werden, um die mit dem Ende des Festspielhaus-Projektes immer deutlicher sichtbare Lücke eines fehlenden Konzertsaales endlich zu schließen. Mit der Beetho­venhalle als Mehrzwecksaal ist dies nicht möglich, zumal durch die Entscheidung für eine aufwendige denkmalgerechte Sanierung eine Verbesserung der Akustik für Kon­zertbesucher ausgeschlossen wurde."

 

Angesichts der notwendigen Entscheidung über Neubau oder Sanierung der Oper ist es wichtig, immer wieder zu verdeutlichen, warum Bonn eine Oper braucht: 

  1. Fast 200.000 Menschen besuchen jährlich die Vorstellungen des Theaters Bonn (Oper, Tanz, Schauspiel) - bei Oper und Tanz mit steigender Tendenz und übrigens auch bei vielen Jüngeren.
  2. Ohne die Oper kann das Beethoven Orchester auf Dauer kaum existieren, da es mehr als die Hälfte seiner Dienste als Opernorchester leistet.
  3. Der Anspruch Bonns, Beethovenstadt, also Musikstadt, zu sein, ist ohne Orchester und Oper nicht realisierbar. Beethoven ist aber das einzige Alleinstellungsmerkmal, das man Bonn nicht nehmen kann, und deshalb auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
  4. Für Weltunternehmen wie DHL, Telekom oder T-Mobile ist ebenso wie für mittelständische Unternehmen neben der Schullandschaft ein herausragendes Kulturangebot ein wichtiger Standortfaktor. Dazu gehört zwingend auch eine Oper. Das ist einer der Gründe, warum alle Städte der Größe Bonns eine solche Institution unterhalten.
  5. Direkt bei Oper geht es um ca. 400 Arbeitsplätze, im Umfeld mindestens ebenso viele.
  6. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein: Ohne die Opern von Mozart, Verdi usw. wäre die Welt um vieles ärmer. Deshalb sind sie auch nach 200 Jahren immer noch populär.
]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='188' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2018-09-30_um_18.08.57.png' border=0 alt='Ob die Bonner Oper saniert werden soll oder ein Neubau'>
2018-09-30 10:00:00
<![CDATA[Auf den plötzlichen Tod ihres Mitgliedes Bärbel Richter haben die]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8007 BÜRGER FÜR BEETHOVEN mit großer Betroffenheit reagiert. Stephan Eisel würdigte den Einsatz der SPD-Fraktionsvorsitzenden: "Bärbel Richter war immer verläßlich für Beethoven. So hat sie sich klar für das Beethoven-Festspielhaus eingesetzt, als andere im Rat schwankten oder gar dagegen waren. Sie war eine echte Bürgerin für Beethoven."

Mit großer Betroffenheit haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN auf die Nachricht vom  plötzlichen Tod ihres Mitglieds Bärbel Richter reagiert. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel würdigte den Einsatz der SPD-Fraktionsvorsitzenden für Ludwig van Beethoven in seiner Geburtsstadt Bonn: "Bärbel Richter war persönlich und als engagierte Kommunalpolitikerin eine verläßliche Partnerin, wenn es um Beethoven ging. So hat sie immer klar für das Beethoven-Festspielhaus Stellung bezogen, als andere im Rat schwankten, sich nicht festlegen wollten oder gar dagegen waren. Auch bei vielen anderen großen und kleinen Dingen war sie zur Stelle, um ihren Beitrag zu leisten, Bonn als Beethovenstadt zu profilieren. Wir werden sie als echte Bürgerin für Beethoven in Erinnerung behalten."

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='193' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage_Fotor_Fotorneu.jpg' border=0 alt='Auf den pl&ouml;tzlichen Tod ihres Mitgliedes B&auml;rbel Richter haben die'>
2018-09-17 10:00:00
<![CDATA[Um Beethoven und die Bonner Lesegesellschaft]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7999 ging es in unterhaltsamer Form beim Klavierkabarett von Stephan Eisel am 24. September um 18 Uhr im Haus der Evang. Kirche, Adenauerallee 53. Dazu lädt die Lese- und Erholungsgesellschaft ein, die 1787, also zu Beethovens Zeit zur Förderung des Gedankenguts der Aufklärung u. a. von seinen Lehrern gegründet wurde, und die es auch heute noch gibt.

 

 

Mehr zur Bonner Lesegesellschaft kann man zur Zeit bei der Sonder-Ausstellung "Lichtstrahlen der Aufklärung Die Bonner Lese-Gesellschaft Geistiger Nährboden für Beethoven und seine Zeitgenossen" im Beethoven-Haus erfahren. Einen kleinen Führer zur Ausstellung finden Sie hier.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='238' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Lesekabinet_Fotor.jpg' border=0 alt='Um Beethoven und die Bonner Lesegesellschaft'>
2018-09-10 10:00:00
<![CDATA[Dass Oberbürgermeister Sridharan im Rat gegen eine Kürzung]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7983 der städtischen Zuschüsse für das Beethovenfest stimmen wird, haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN begrüßt. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sagte: "Dieses Beethoven-Bekenntnis des Oberbürgermeister war notwendig und richtig. Die Stadtkämmerin sollte ihren Haushaltsentwurf schleunigst entsprechend korrigieren. Bonn muss in dieser wichtigen Frage mit einer Stimme sprechen. Deshalb hoffen wir, dass sich der Rat dem Votum des Oberbürgermeisters anschließt.“ Daß es im Markus-Evangelium heiße: „Nirgendwo gilt der Prophet weniger als in der eigenen Heimat“ (6, 1-6) sei schließlich keine Aufforderung, sondern eine Warnung. 

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

 

BÜRGER FÜR BEETHOVEN begrüßen
Klarstellung von OB Sridharan

Auch Rat sollte sich klar zum Beethovenfest bekennen

Als „notwendig und wichtig“ bezeichneten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN die Erklärung von Oberbürgermeister Ashok Sridharan, im Rat gegen eine Kürzung der städtischen Zuschüsse zum Beethovenfest zu stimmen. Der Vorsitzende des Vereins Stephan Eisel erwartet vom Rat ein ebenso klares Votum: „Es kann nicht sein, dass die Stadt Bonn Beethoven nach dem Jubiläumsjahr wieder an den Katzentisch verbannt. Deshalb muss der Vorschlag vom Tisch, die Mittel der Beethovenpflege ab 2021 zu kürzen. Die Stadtkämmerin sollte ihren Haushaltsentwurf schleunigst entsprechend korrigieren. Es ist verheerend, wenn Bonn hier nicht mit einer Stimme spricht.“

Im vorliegenden Haushaltsentwurf der Verwaltung wird vorgeschlagen, direkt nach dem Beethoven-Jubiläum 2020 die Mittel für die Beethovenpflege um 30 Prozent von 2,3 Mio auf 1,5 Mio Euro zu kürzen. Davon wäre besonders das Beethovenfest betroffen, das ein Viertel des zuletzt gezahlten städtischen Zuschusses verlieren würde (Kürzung von 1,6 Mio auf 1,2 Mio Euro). Oberbürgermeister Sridharan hat jetzt öffentlich erklärt, im Rat gegen eine solche Kürzung zu stimmen. Auch beim Beethoven-Haus sollen städtische Mittel nicht genehmigt werden, die Voraussetzung für Zusatzmittel von Land und Bund sind. Insgesamt gibt die Stadt nur 0,1 Prozent ihrer Gesamtausgaben für die Beethovenpflege aus.

Eisel erinnerte daran , dass sich das „offizielle Bonn“ von der Weigerung einer Kostenbeteiligung am Beethoven-Denkmal 1845 über die städtische Absicht 1888/89 das Geburtshaus des Komponisten abzureißen, den Ratsbeschluss 1993 alle Mittel für das Beethovenfest zu streichen bis zum kommunalpolitisch verantworteten Aus für ein privat finanzierte Beethoven-Festspielhaus 2015 mit Beethoven immer wieder schwer tue: „Damit muss endlich Schluss sein. Daß es im Markus-Evangelium heißt: „Nirgendwo gilt der Prophet weniger als in der eigenen Heimat“ (6, 1-6) ist doch keine Aufforderung, sondern eine Warnung. Wir erwarten von Rat und Verwaltung, dass Beethoven in seiner Heimatstadt, in der er nicht nur geboren ist, sondern 22 Jahre gelebt und gearbeitet hat, endlich als Chance und nicht als Belastung verstanden wird.“

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN forderten Rat und Verwaltung auf, sich am außerordentlich großen bürgerschaftlichen Engagement für Beethoven zu orientieren. Schon 1836 habe Robert Schumann in seinem flammenden Aufruf für ein Bonner Beethoven-Denkmal geschrieben „dass, wenn nicht einmal der Anfang gemacht wird, sich eine Dekade auf die Trägheit der anderen berufen wird“ und auch Franz Liszt habe beim ersten Beethovenfest 1845 Bonn an seine Verantwortung erinnert: „Eine kleine Stadt kann das Glück haben, dass ein großer Mann in ihr das Licht der Welt erblickt; aber kleinstädtisch darf sein Andenken nicht gefeiert werden.“ Eisel sagte dazu: „Wir würden uns freuen, wenn diese Äußerungen endlich nicht mehr so aktuell klingen.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='354' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven-Klavier-Cartoon.jpg' border=0 alt='Dass Oberb&uuml;rgermeister Sridharan im Rat gegen eine K&uuml;rzung'>
2018-08-28 10:00:00
<![CDATA[Dass Bonn ab 2021 die Mittel zur Beethovenpflege um 30 Prozent]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7981 kürzen will, stösst auf den entschiedenen der BÜRGER FÜR BEETHOVEN.  Der Vorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: "Wer in der Verwaltung die Profilierung Bonns zur Beethovenstadt zur Disposition stellt, bevor sie überhaupt begonnen hat, hat überhaupt nichts begriffen. Wer soll uns denn noch ernst nehmen, wenn wir nach der Blamage durch die kommunalpolitische Ablehnung des privat finanzierten Festspielhauses man in der Verwaltung das Ende des Beethoven-Jubiläums garnicht abwarten kann, um Beethoven wieder an den Katzentisch zu verbannen."

BÜRGER FÜR BEETHOVEN warnen Stadt vor Beethoven-Kürzungen
"Beethoven nicht wieder an den Katzentisch verbannen"

Als "kurzsichtig und fahrlässig" haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ein jetzt bekannt gewordenes vertrauliches Papier der Kulturverwaltung und der Stadtkämmerin bezeichnet, das die städtischen Mittel der Beethovenpflege ab 2021 massiv einschränken will. Der Vorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: "Wer in der Verwaltung die Profilierung Bonns zur Beethovenstadt zur Disposition stellt, bevor sie überhaupt begonnen hat, hat überhaupt nichts begriffen. Man denkt unwillkürlich daran, wie Rat und Verwaltung durch die Streichung der Zuschüsse vor 25 Jahren das Beethovenfest de facto beerdigt und das Thema Beethoven in Bonn vor die Wand gefahren haben. Genauso wie damals werden wir uns das nicht gefallen lassen." Die städischen Streichungen hatten 1993 zu massivem Widerstand aus der Bürgerschaft, einem bürgerschaftlichen "Beethoven-Marathon" und zur Gründung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN geführt, die heute mit über 1600 Mitgliedern der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn sind. Unter dem Druck der Bürgerschaft hatte der Rat damals die Kürzungen zurück genommen.

Aus der Verwaltung war am Wochenende bekannt geworden, dass direkt nach dem Beethoven-Jubiläum die Mittel für die Beethovenpflege um 30 Prozent von 2,3 Mio auf 1,5 Mio Euro gekürzt werden sollen. Davon wäre besonders das Beethovenfest betroffen, das ein Viertel des zuletzt gezahlten städtischen Zuschusses verlieren würde (Kürzung von 1,6 Mio auf 1,2 Mio Euro). Auch beim Beethoven-Haus sollen städtische Mittel nicht genehmigt werden, die Voraussetzung für Zusatzmittel von Land und Bund sind.

"Mit solchen kurzsichtigen Aktionen schneidet sich die Stadt ins eigene Fleisch", sagte Eisel: "Wer soll uns denn noch ernst nehmen, wenn wir nach der Blamage durch die kommunalpolitische Ablehnung des privat finanzierten Festspielhauses jetzt den Eindruck erwecken, dass man das Ende des Beethoven-Jubiläums garnicht abwarten kann, um Beethoven wieder an den Katzentisch zu verbannen." Man erwarte vom Oberbürgermeister die Klarstellung, dass es bei der Profilierung Bonns zur Beethovenstadt auch nach 2020 keine Abstriche geben werde.

Insgesamt gebe die Stadt nur 0,1 Prozent ihrer Gesamtausgaben für die Beethovenpflege aus, obwohl es sich bei Beethoven als Alleinstellungsmerkmal um eine zentrale auch wirtschaftliche Zukunftsinvestition für Bonn handele. Es sei auch nicht glaubwürdig, von mangelnden Haushaltsmitteln zu sprechen und  gleichzeitig über 90 Mio Euro für die Sanierung der maroden Beethovenhalle zum Fenster hinauszuwerfen. 

Insgesamt halten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN nichts davon, die Haushaltskonsolidierung ausgerechnet auf dem Rücken der freien Kulturszene auszutragen. "Da wird fahrlässig bürgerschaftliches Engagement regelrecht bestraft. Das ist kurzsichtig, denn ohne den Einsatz der Bürger, lässt sich die Zukunft der Stadt nicht gestalten." 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='225' height='240' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/3EE0EBE0-F9CF-4651-B0D2-0E0894C23CC0.jpeg' border=0 alt='Dass Bonn ab 2021 die Mittel zur Beethovenpflege um 30 Prozent'>
2018-08-27 10:00:00
<![CDATA[Um Fides Krause-Brewer, ihr ältestes Mitglied, trauern]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7973 die BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Sie ist in der Nacht zum 10. August im Alter von 99 Jahren verstorben. Als Gründungsmitglied des Vereins hatte sie wesentlichen Anteil an der Rettung des Beethovenfestes. Nach einem erfüllten und erfolgreichen, aber sicherlich auch anstrengenden beruflichen Leben hat sich Fides Krause-Brewer auch im "Ruhestand" für Beethoven eingesetzt und stand mit ihrer Erfahrung immer wieder ihrem Verein zur Verfügung.

 

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Fides Krause-Brewer: unermüdlich für Beethoven 

Bürger für Beethoven trauern um ihr ältestes Mitglied 

Mit großer Betroffenheit haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN auf die Nachricht vom Tod ihres Gründungsmitgliedes Fides Krause-Brewer reagiert. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel würdigte ihren unermüdlichen Einsatz für Ludwig van Beethoven in seiner Geburtsstadt Bonn: "Fides Krause-Brewer hatte als Gründungsmitglied des Vereins vor 25 Jahren wesentlichen Anteil an der Rettung des Beethovenfestes und stand mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement mit in der ersten Reihe, wenn es darum ging, dass Beethoven in seiner Geburtsstadt den gebührenden Platz bekam." 

Fides Krause-Brewer war ursprünglich Hörfunkjournalistin und wurde1962 Bonner Korrespondentin des ZDF. Sie war bis 1986 eines der bekanntesten Fernsehgesichter der Bonner Republik. Als der Bonner Rat 1993 durch die Streichung aller Zuschüsse das Ende des Beethovenfestes beschloss, war sie längst im Ruhestand, engagierte sie sich aber sofort für die Durchführung eines privates Beethovenfestes. Krause-Brewer packte dabei ganz konkret bei der Organisation von Konzerten mit an und übernahm die Kassenprüfung. Der große Erfolg dieses "Beethoven-Marathons" führte dazu, dass der Rat seine Haltung änderte und die Stadt die Förderung des Beethovenfestes wieder aufnahm.  

Eisel sagte: "Bis zu ihrem 95. Lebensjahr gehörte Fides Krause-Brewer dem Kuratorium der BÜRGER FÜPR BEETHOVEN an und stand auch im hohen Alter ihrem Verein immer mit Rat und Tat zur Seite. Mit 99 Jahren war sie das älteste Mitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Die Bonner Beethoven-Familie wird ihr ein ehrendes Andenken bewahren." 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='300' height='300' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/fies-krause-brewer(1).jpg' border=0 alt='Um Fides Krause-Brewer, ihr &auml;ltestes Mitglied, trauern'>
2018-08-11 10:00:00
<![CDATA[Beethoven ist endlich auch am Bonner Hauptbahnhof]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7969 angekommen. Jahrelang haben sich die BÜRGER FÜR BEETHOVEN dafür eingesetzt, dass Zugreisende am Bonner Hauptbahnhof darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie in der Beethovenstadt sind. Jetzt hat die Bahn ein Hinweisschild angebracht. Der Vorsitzende des Vereins Stephan Eisel hat dem Unternehmen weitere Verbesserungen vorgeschlagen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='169' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage_Fotor_Fotor.jpg' border=0 alt='Beethoven ist endlich auch am Bonner Hauptbahnhof'> 2018-08-02 10:00:00 <![CDATA[Die Aktion "Kirche klingt! Beten mit Beethoven" erhielt]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7965 den "Götterfunken 2018" der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Mit der Auszeichung bedankt sich der Verein bei denen, die auf außergewöhnlichen Wegen den großen Komponisten möglichst vielen Bürgern näher bringen. Dazu gehört seit drei Jahren die Initiative, jeden Donnerstag für zwei Stunden in unmittelbarer Nähe seines Geburtshauses mit Musik von Beethoven in die alt-katholische Namen-Jesu-Kirche zum Innenhalten einzuladen.

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„Götterfunken“ für die Aktion „Kirche klingt ! Beten mit Beethoven“

BÜRGER FÜR BEETHOVEN zeichnen Stiftung Namen-Jesu-Kirche aus

Zum zweiten Mal zeichnen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN eine Institution mit dem „Götterfun­ken“ aus, die in besonderer Weise Bonn als Beethovenstadt bekannt macht und Menschen über das traditionelle Klassikpublikum hinaus anspricht. Nach der Bonner Polizei im letzten Jahr geht der "Götterfunken" 2018 an die "Stiftung Namen-Jesu-Kirche" für ihre Initiative „Kirche klingt ! Beten mit Beethoven“. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: „Wir wollen uns mit der Auszei­chung bei denen bedanken, die auf außergewöhnlichen Wegen den großen Komponisten möglichst vielen Bürgern näher bringen. Bonn wird sich als Beethovenstadt nämlich nur etablieren können, wenn wir dabei ausgetretene Pfade verlassen.“

Ausgezeichnet wird die „Stiftung Namen-Jesu-Kirche“ dafür, dass in der alt-katholischen Kirche in der Bonngasse seit nunmehr drei Jahren an jedem Donnerstag um 15 Uhr für zwei Stunden aus ei­ner sehr hochwertigen Verstärkeranlage Musik von Beethoven erklingt und die Menschen in unmit­telbarerer Nähe von Beethovens Geburtshaus zum Verweilen einlädt. Die Idee dazu hatte der internatio­nal bekannter Dermatologe und Beethoven-Enthusiast Prof. Dr. med. Uwe Reinhold, des­sen Praxis keine hundert Meter vom Beethoven-Haus entfernt liegt: „Nach meiner Vorstellung sollte die Musik Beethovens in Bonn so oft wie möglich er­klingen und immer mehr Bürger und Gäste erreichen und bewegen.“

Gemeinsam mit Reinhold nahm Pfarrer Alexander Eck, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung Namen-Jesu-Kirche, den „Götterfunken“ entgegen und sagte: „Wir freuen uns sehr über die Aus­zeichnung der Bürger für Beethoven. Das Projekt "Kirche klingt - Beten mit Beethoven" ist seit 2015 ein fester Bestandteil unseres Angebotes für die Menschen der Stadt Bonn und der Besucher aus aller Welt. Die Musik Beethovens spiegelt die Klänge, Höhen und Tiefen eines Lebens wider. Man spürt in seiner Musik die geistige Kraft und das Ringen mit dem Schicksal - hervor kommt eine Schönheit in seiner Kunst, welche die Zuhörer berührt und mit­nimmt. Gerade, dass diese Musik in der Namen-Jesu-Kirche im Herzen der Stadt Bonn erklingt, verleiht dem Ganzen eine besondere Note. Denn durch die Kombination der besonderen Ausgestal­tung der Namen-Jesu-Kirche und der Kunst Beethovens wird deutlich, dass Musik ein Fenster zum Schönen, Guten, dem Religiösen und Göttlichen öffnet, das den Menschen Trost und Ermutigung ist. Wir danken all unseren Unterstützern, die uns dieses Projekt ermöglichen und es ins Leben ge­rufen haben.“

Die Aktion wird wesentlich von ehrenamtlichen Helfern getragen, die den Besuchern von „Kirche klingt! Beten mit Beethoven“ als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Ein besonderes Klangerlebnis bieten die Glaslautsprecher, die Bernhard und Kolja Willimzik – zwei Schweden mit Bonner Wur­zeln – entwickelt und zur Verfügung gestellt haben.

Bei der ca. 20 cm hohe „Götterfunken“-Stele, die bei den Ausgezeichneten verbleibt, handelt es sich jeweils um ein Unikat, gestaltet von der freischaffenden Bildhauerin Beate Meffert-Schmeng­ler. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN setzen sich mit 1.600 Mitgliedern für die Pflege des Andenkens von Ludwig van Beethoven und seiner Musik ein.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='205' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/IMG_1064_Fotor.jpg' border=0 alt='Die Aktion "Kirche klingt! Beten mit Beethoven" erhielt'>
2018-07-24 10:00:00
<![CDATA[Fritz Dreesen, Gründungsmitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7949 wurde zum Vorsizenden des neu berufenen Kuratoriums des Vereins berufen. Ihm gehören herausragende Persönlichkeirten aus Politik, Kultur, Wortschaft und Wissenschaft an. Stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende wurde Adelheid Feilcke von der Deutschen Welle. Das Gremium sprach sich dafür aus, das Beethovenjahr 2020 zu nutzen, um Bonn durch nachhaltige Strukturen dauerhaft als Beethovenstadt zu profilieren.

 

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Hier finden Sie die Liste unserer Kuratoriumsmitglieder.

 

 

 

Kuratorium der Bürger für Beethoven konstituiert

Fritz Dreesen zum Vorsitzenden gewählt
Nachhaltige Profilierung Bonns als Beethovenstadt als Ziel

Bei seiner konstituierenden Sitzung hat das neu berufene Kuratorium der BÜRGER FÜR BEETHOVEN den Bad Godesberger Hotelier Fritz Dreesen einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Dreesen ist auch Gründungsmitglied des Vereins. Zu seiner Stellvertreterin wurde Adelheid Feilcke bestimmt, die bei der Deutschen Welle Hauptabteilungsleiterin „Europa“ ist.

Wie der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel nach der inter­nen Sitzung mitteilte, wurde ausführlich über die Chancen und Aufgaben des Beetho­ven-Jubiläums für Bonn gesprochen: „Es bestand große Einigkeit, dass das Beetho­venjahr 2020 für Bonn eine große Chance darstellt, aber kein einmaliges Feuerwerk sein darf, sondern genutzt werden muss, um Bonn nachhaltig als Beethovenstadt zu profilieren.“ Dafür seien verschiedene Ideen wie zum Beispiel die stärkere überregio­nale Verankerung des Beethovenfestes diskutiert worden. Für diese Ziele könne auch das Netzwerk des Kuratoriums genutzt werden, dem herausragende Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft angehören.

Auf einhellige Zustimmung stieß im Kuratorium die Bürgeraktion UNSER LUDWIG mit Beethoven-Statuen des renommierten Bildhauers und Konzeptkünstlers Ottmar Hörl. Sie biete die große Chance, Beethoven in der Bonn und der Region sichtbarer zu machen und zugleich mit dem „lächelnden Ludwig“ ein neues Beethovenbild in die Welt zu tragen, das dem verbreiteten Klischee eines immer mürrischen Künstlers entgegentritt. Die Mitglieder des Kuratoriums wollen die Aktion durch die Übernah­me von Patenschaften unterstützen und dafür auch in der Bürgerschaft werben.

An der Sitzung des Kuratoriums nahmen u. a. die Bundestagsabgeordneten Lisa Win­kelmeier-Becker, Alexander Graf Lambsdorff und Ulrich Kelber, IHK-Präsident Ste­fan Hagen, der Personalvorstand der Deutschen Post DHL Dr. Thomas Ogilvie, der Landtagsabgeordnete Dr. Christos Katzidis, der Chef des Universitätsklinikums Pro­fessor Wolfgang Holzgreve, Dr. Martina Krechel-Engert für das Rektorat der Univer­sität Bonn, Malte Boecker als Direktor des Beethoven Hauses Bonn und der künstlerische Geschäftsführer der BTHVN 2020-JubiläumsgGmbH Christian Lorenz teil.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='286' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2018-06-20_um_18.47.13.png' border=0 alt='Fritz Dreesen, Gr&uuml;ndungsmitglied der B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN'>
2018-06-22 10:00:00
<![CDATA[Beethovens Strahlkraft ist auch für die Wirtschaftsförderung]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7940 in Bonn und der Region ein wichtiger Faktor, an den die neue Bonner Stadt-Marketing-Kampagne anknüpft. Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eissagte dazu: „Es gibt nur eine Geburtsstadt Beethovens. Was kein anderer bieten und man nur in Bonn erleben kann, interessiert die Menschen besonders, und die so gewonnene Aufmerksamkeit kann man dann nutzen, um die vielfältigen Stärken der Stadt darzustellen.“

 

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Beethovens Strahlkraft nutzen
Bürger für Beethoven begrüßen neuen Stadtmarketing-Ansatz

Auf Zustimmung bei den BÜRGERN FÜR BEETHOVEN stößt das neue Stadtmarketing-Konzept, das Beethoven als Anker für die Bonn-Werbung nutzt. Der Vorsitzende des Vereins Stephan Eisel sagte dazu: „Beethoven ist das Alleinstellungsmerkmal Bonns. Man kennt ihn überall auf der Welt und wir haben das bisher viel zu wenig genutzt. Hier gibt es gerade auch für die Wirtschaftsförderung große Chancen.“ Die Kritik, die im zuständigen Ausschuss des Rates an dem Konzept der Verwaltung geäußert wurde, beruht nach Eisels Meinung auf einem Missverständnis: „Niemand will Bonns Vielfalt auf Beethoven reduzieren, sondern es geht darum, Beethovens Strahlkraft zu nutzen, um außerhalb der Stadtgrenzen für Bonns Vielfalt zu werben.“

Die von der Stadtverwaltung vorgestellte Stadtmarketing-Kampagne nutzt das Motto "Bonn ist Beethoven. Weil …" um die vielfältigen Stärken Bonns zu thematisieren. Nach Meinung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN kann man durch Stichworte wie Weltoffenheit, Kreativität, Innovation und Menschlichkeit, für die Beethoven überall auf der Welt steht, den Blick sinnvoll und glaubwürdig auf die Stärken seiner Geburtsstadt gelenkt: „Wenn die globale Strahlkraft Beethovens bisher zu wenig mit Bonn verbunden wird, ist das ausschließlich unsere eigene Schuld. Die weltweite Aufmerksamkeit zum 250. Geburtstag des Komponisten bietet jetzt die Chance zum Kurswechsel. Davon profitieren dann alle. Man braucht sich doch nur anzuschauen, wie Salzburg Mozart nutzen – und Beethoven hat mit 22 Jahren länger in Bonn gelebt und gearbeitet als Mozart in Salzburg.“ Bonner Unternehmen und Geschäftsleute hätten das längst begriffen und würden sich deshalb mehr städtische Aktivitäten in diese Richtung wünschen. Es wäre ein völlig falsches Signal, wenn das ausgerechnet vom Ausschuss für Wirtschaftsförderung im Rat ausgebremst würde.

Natürlich, so Eisel, habe Bonn eine herausragende Universität, aber es gebe eben viele Universitätsstädte. Bonns Lage am Rhein sei besonders schön, aber der Rhein sei mit vielen schönen Stellen über 1000 km lang. Bonn könne auch stolz auf sein Profil als UN-Stadt sein, aber Touristen kämen deshalb nicht nach Bonn: „Es gibt aber nur eine Geburtsstadt Beethovens. Das muß man bei der Werbung für unsere Stadt in den Mittelpunkt stellen: Was kein anderer bieten und man nur in Bonn erleben kann, interessiert die Menschen besonders, und die so gewonnene Aufmerksamkeit kann man dann nutzen, um die vielfältigen Stärken der Stadt darzustellen.“ Ein Blick über den Tellerrand zeige, dass es im harten Städtewettbewerb fährlässig wäre, wenn Bonn diese Chance verstreichen ließe.

Dass die allermeisten Bonner die Identifikation mit Beethoven für den richtigen Weg halten, zeigt nach Eisels Meinung auch die große Beteiligung der Bürger am Beethoven-Countdown auf dem Marktplatz und der „fulminante Start der Bürgeraktion UNSER LUDWIG“, bei dem in der letzten Woche neue Beethoven-Skulpturen des renommierten Konzeptkünstlers Ottmar Hörl vorgestellt wurden: „Die Resonanz aus der Bürgerschaft übersteigt unsere Erwartungen bei weitem.“ Gemeinsam mit city-marketing bonn werben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN bei Bonnern dafür, Patenschaften für die Skulpturen zu übernehmen: „Dass der Anstoß dafür von Bonner Geschäftsleuten kam, zeigt anschaulich, dass man dort längst das Potential Beethovens auch für die Wirtschaftsförderung erkannt hat.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='207' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/180529_Fotor.jpg' border=0 alt='Beethovens Strahlkraft ist auch f&uuml;r die Wirtschaftsf&ouml;rderung'>
2018-06-05 10:00:00
<![CDATA[Mit ihrem JAHRBUCH 2017 legen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7920 wieder einen vielfältigen Überblick zu ihren Bonner Beethoven-Aktivitäten vor. Der von Vorstandsmitglied Eva Schmelmer reaktionell verantwortete Band setzt dabei auf über 120 Seiten ganz unterschiedliche Schwerpunkte von den Vorbereitungen des Beethvoen-Jubiläums 2020 über das letzte Beethovenfest bis zu Vereinsaktivitäten wie dem neuen "Götterfunken-Preis" für außergewöhnliche Beethoven-Aktionen in Bonn und der Region.

 

 

Das JAHRBUCH 2017 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN können Sie hier ausdrucken.

 

 

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Buntes Bonner Beethoven-„Kaleidoskop“

BÜRGER FÜR BEETHOVEN präsentieren ihr neues Jahrbuch

Die Bonner Vorbereitungen für das Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 sind zentrales Thema in dem soeben vorgestellten neuen Jahrbuch der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Im Mittelpunkt steht dabei der Leitartikel „Freyheit - weiter - gehen!“ des künstlerischen Geschäftsführers der Beethoven Jubiläums GmbH, Christian Lorenz. Darin berichtet Lorenz detailliert über die Arbeit der Jubiläums-Gesellschaft, über die fünf Leitideen, die sich hinter dem Logo „BTHVN“ verbergen sowie über die verschiedenen Projekte, die zu Beethovens 250. Geburtstag schon geplant sind. Hier spielt der neue Beethoven-Rundgang eine besondere Rolle, den die BÜRGER FÜR BEETHOVEN maßgeblich mit initiiert haben. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: „Unser neues Jahrbuch verdeutlicht, dass in Bonn durch den Druck des Jubiläumsjahres 2020 einiges für Beethoven auf den Weg gebracht wurde, aber noch vieles umzusetzen ist. An Ideen dafür mangelt es nicht.“

Auf über 120 Seiten gibt das von Vorstandsmitglied Eva Schmelmer redaktionell betreu­te Jahrbuch in verschiedenen Rubriken einen Überblick über die Vereinsaktivitäten des Jahres 2017 und berichtet über die wesentlichen Beethoven-Aktivitäten in Bonn. Dabei liegt ein besonderer Focus auf einer ebenso spannenden wie umfassenden Darstellung des Projekts „250 piano pieces for Beethoven“ der Bonner Konzertpianistin Susanne Kessel aus ihrer eigenen Feder. „Über 40 Konzerte mit Uraufführungen von rund 120 der ‚piano pieces for Beethoven‘ habe ich bisher in Bonn gespielt“, sagt Susanne Kessel darin, und „82 Komponisten aus zahlreichen Ländern sind seit 2013 meiner Einladung gefolgt, persönlich in den Konzerten in Bonn anwesend zu sein.“

In der Rubrik „Beethovenfest“ berichtet das Jahrbuch u. a. über die Verleihung des Beethovenrings und den Schaufensterwettbewerb. Im Abschnitt „Beethoven und Bonn“ geht es um den Brief einer Zeitzeugin zum ersten Beethovenfest 1845, den die BÜRGER FÜR BEETHOVEN 2017 dem Beethoven-Haus überreichen konnten. Außerdem erfährt man mehr über den Besuch des damaligen Bundespräsidenten Gauck am Remigiusplatz, dem Standort von Beethovens Taufkirche, die „Götterfunken“-Auszeichnung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN für Bonner Polizei oder das Beethoven-Fassadengemälde an der Weberstraße. Die Rubrik „BÜRGER FÜR BEETHO­VEN“ gibt zahlreiche Infos zu Terminen oder einer Vereinsmitgliedschaft, und das Kapitel „Beethoven und mehr“ schließlich bietet Raum für ein buntes Kaleidoskop an weiterem Wissenswerten zu Beethoven in seiner Heimatstadt, vom Jugendmusikwettbewerb „Beethoven Bonnensis“ bis hin zu einem humorvollen Seitenblick auf „Ludwig und die Damenwelt“.

Der Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN hat inzwischen rund 1.600 Mitglieder, kann einen ständigen Mitgliederzuwachs verzeichnen und konnte sich allein 2017 über 200 Neueintritte freuen.

Das Jahrbuch der BÜRGER FÜR BEETHOVEN ist im Internet unter www.buerger-fuer-beethoven oder in der Geschäftsstelle des Vereins (Kur­fürstenallee 2-3, 53177 Bonn, Tel. 228 – 36 62 74) er­hältlich.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='283' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Jahrbuch17.jpeg' border=0 alt='Mit ihrem JAHRBUCH 2017 legen die B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN'>
2018-05-09 10:00:00
<![CDATA[Mit dem 50. Beethoventreff am 22. April feierten die]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7923 BÜRGER FÜR BEETHOVEN ein besonderes Jubiläum: Die Talkrunde mit insgesamt über 100 Künstlern und Vertretern der Bonner Kulturszene findet seit 2010 statt. Gäste zum Jubiläum waren der Mitbegründer des Vereins und Vorsitzende des Kuratoriums Fritz Dreesen sowie die Bonner Konzertpianistin Susanne Kessel. Sie spielte als besonderes Jubiläumsgeschenk eine Uraufführung aus ihrem Projekt „250 piano pieces for Beethoven“.

Bei der Uraufführung handelte es sich um die "Micro-Sonatina" des Briten Anthony Whittaker. Damit wollte Susanne Kessel die Gelegenheit nutzen, auch eine Uraufführung im Stiefel zu spielen, der ja neben dem Beethoven-Haus ein besonderer Ort ist - nicht nur historisch. 

Die 60 begeisterte Gäste spendeten enthusiastischen Beifall und forderten Susanne Kessel zu mehrfachen Zugaben auf. Sie spielte daraufhin neben "Für Elise" von Beethoven noch weitere Stücke aus ihren "250 piano pieces for Beethoven": 

  • Bujor Hoinic (RO/TR)
    "Frühlingsgedanken" 
  • Alexander Tonikjan (AM)
    "Gefühlspalette" 
  • Jan Mannee (NL)
    "Für..." 
  • Mike Garson (US)
    "Pathetique Variations" 

 

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='176' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/20180422_185358_Fotor.jpg' border=0 alt='Mit dem 50. Beethoventreff am 22. April feierten die'>
2018-04-29 10:00:00
<![CDATA[Igor Levit erhielt den Beethoven-Ring der BÜRGER FÜR BEETHOVEN]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7916 vom Vorsitzenden Stephan Eisel bei einem Konzert im Beethoven-Haus Bonn. Er begeisterte das Publikum mit seiner ausdrucksstarken Interpretation der Beethoven-Sonaten op. 13 (Pathetique) und op. 22 sowie der außergewöhnlichen Zugabe „A Mensch“ des von Frederic Rzewski. In einer spontanen Rede wandte sich Levit gegen die Gleichgültigkeit, mit der Grenzen im Umgang miteinander verschoben werden.

 

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Igor Levit erhielt Beethoven-Ring 

„Ich will ein Zeichen Gegen die Gleichgültigkeit setzen“

Im Rahmen eines Konzertes im Kammermusiksaal des Bonner Beethoven-Hauses wurde am Samstag der Pianist Igor Levit mit dem Beethoven-Ring der BÜRGER FÜR BEETHOVEN ausgezeichnet. Der Preis wird seit 2004 nach einer Abstimmung der 1.600 Vereinsmitglieder vergeben. Erster Preisträger war der Dirigent Gustavo Dudamel. Zur Verleihung des Beethoven-Rings an Levit sagte der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel: „Mit Igor Levit zeichnen wir einen Künstler aus, für den Beethoven schon seit früher Jugend eine besondere Bedeutung hat. Er ist ein atemberaubender Pianist, der seine Zuhörer immer wieder in den Bann schlägt und verblüfft. Dass Levit von sich zugleich sagt „Ich kann nicht Musik im Vakuum machen“ und daraus auch eine politische Verantwortung ableitet, steht in der beethovenschen Tradition des aufgeklärtes Bürgers.“

Levit sagte bei der Preisverleihung: „Mit dem Beethoven-Ring geehrt zu werden bedeutet mir sehr viel. Bekanntlich ist Beethoven der für mich wichtigste Komponist. Die Werte, für die Beethoven einstand, haben heute mehr Relevanz als je zuvor und müssen mit aller Kraft von jedem von uns verteidigt und gelebt werden.“ Bezogen auf die aktuelle Diskussion um den ECHO, den er wegen der menschenverachtenden Texte zweier in diesem Jahr mit dem ECHO ausgezeichneten Rapper zurückgegeben hatte, fügte Levit in einer spontanen Rede hinzu, es sei leicht, einen Preis zurückzuschicken oder auf der Bühne politische Statements abzugeben: „Mir geht es um das, was außerhalb des Konzertsaals ins reale Leben übersetzt wird. Es geht um die Haltung, mit der wir uns der Gleichgültigkeit widersetzen, mit der im alltäglichen Umgang Grenzen des Respekts und der Achtung voreinander verschoben werden.“

Im ausverkauften Konzert begeisterte Levit das Publikum mit seiner ausdrucksstarken Interpretation der Beethoven-Sonaten op. 13 (Pathetique) und op. 22 sowie der außergewöhnlichen Zugabe „A Mensch“ des mit ihm befreundeten amerikanischen Komponisten Frederic Rzewski.

Bisherige Träger des Beethoven-Rings sind der Dirigent Gustavo Dudamel (2004), die Geigerinnen Julia Fischer (2005) und Lisa Ba­tiashvili (2006), der Cellist Giorgi Kharadze (2007), die Pianisten Lauma Skride (2008) und Teo Gheorghiu (2009), der Geiger Sergei Khachatryan (2010), der Hornist Premysl Vojta (2011), der Oboist Philippe Tondre (2012), die Geigerin Ragnhild Hemsing (2013), die Fagottistin Sophie Dartigalongue (2014), der Cellist Nicolas Altstaedt (2015) und der Pianist Filippo Gorini (2016).

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='197' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/71-131840393--null--22-04-2018-18-06-35-855-_Fotor.jpg' border=0 alt='Igor Levit erhielt den Beethoven-Ring der B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN'>
2018-04-23 10:00:00
<![CDATA[Dass Igor Levit als Träger des Beethoven-Ring seinen ECHO]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7912 ECHO zurückgegeben hat, nachdem ein Rapper-Duo mit antisemitischen Parolen den Musikpreis erhalten hat, haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ausdrücklich begrüßt. Der Vorsitzender Stephan Eisel sagte dazu: “Wir zeichnen Igor Levit auch aus, weil er als herausragender Künstler in der beethovenschen Tradition des aufgeklärten Bürgers steht und daraus eine politische Verantwortung ableitet – um es mit seinen eigenen Worten zu sagen: “Ich kann nicht Musik im Vakuum machen.” Damit folgt er dem Beispiel Beethoven´s, der sich nicht nur mit seiner Musik nachdrücklich für eine menschliche Gesellschaft wechselseitiger Achtung eingesetzt hat.” 

 

Sie können den folgenden Text hier ausdrucken.

 

Igor Levit gibt seinen ECHO zurück

Protest gegen Preisvergabe an Rapper-Duo mit antisemitische Parolen

BÜRGER FÜR BEETHOVEN begrüßen Entscheidung des BEETHOVEN-RING-Trägers

Der Pianist Igor Levit hat seinen Echo-Musikpreis zurückgegeben und damit dagegen protestiert, dass vor einigen Tagen ein Rapper-Duo den Preis trotz seiner antisemitischen Texte, die zugleich den Holocaust verharmlosen, erhalten hat. Levit wird am Samstag der Beethoven-Ring der BÜGER FÜR BEETHOVEN verliehen. Deren Vorsitzender Stephan Eisel begrüsste Levits Entscheidung: “Wir zeichnen Igor Levit auch aus, weil er als herausragender Künstler in der beethovenschen Tradition des aufgeklärten Bürgers steht und daraus eine politische Verantwortung ableitet – um es mit seinen eigenen Worten zu sagen: “Ich kann nicht Musik im Vakuum machen.” Damit folgt er dem Beispiel Beethoven´s, der sich nicht nur mit seiner Musik nachdrücklich für eine menschliche Gesellschaft wechselseitiger Achtung eingesetzt hat.” 

Igor Levit hat seinen ECHO mit einer Erklärung zurückgegeben, in der es heißt:
“Wir müssen als Künstler die Freiheit der Kunst immer und überall leben und verteidigen. Uns kommt damit aber auch stets die grundlegende Verantwortung zu, zu erkennen, wo diese Freiheit missbraucht wird. … Mein bisheriges künstlerisches Leben ist dadurch gekennzeichnet, dass ich meine Arbeit stets im Kontext der gesellschaftlichen Realität, in der ich lebe, verstanden habe. Aus diesem Grund ist die Vergabe des ECHO an Kollegah und Farid Bang ein für mich vollkommen verantwortungsloser, unfassbarer Fehlertritt der ECHO-Jury und gleichzeitig auch ein Ausdruck für den derzeitigen Zustand unserer Gesellschaft. Antisemitischen Parolen eine solche Plattform und Auszeichnung zu geben ist unerträglich. Es ist mir deshalb ebenfalls unmöglich, den von mir 2014 mit großem Stolz in Empfang genommen ECHO-Klassik, zu behalten.” 

Levit erhält am Samstag den BEETHOVEN-RING, den die BÜRGER FÜR BEETHOVEN im Rahmen eines seit langem ausverkauften Konzertes im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses zum 14. Mal verleihen. Bisherige Preisträger sind u. a. Gustavo Dudamel, Julia Fischer, Nicolas Altstaedt und Filippo Gorini. Der Preis wird nach einer Abstimmung unter den Mitgliedern des Beethoven-Vereins verliehen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='297' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Levit(1).jpg' border=0 alt='Dass Igor Levit als Tr&auml;ger des Beethoven-Ring seinen ECHO'>
2018-04-17 10:00:00
<![CDATA[Beethoven@home heisst das musikalische Fenster,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=6054 mit dem die BÜRGER FÜR BEETHOVEN und das NETZWERK ludwig.v.B. im Mai an 23 Orten in 27 Veranstaltungen präsentieren. Ihren Beitrag leisten vom jüngsten Nachwuchs bis zu ausgereiften Künstlerpersönlichkeiten, von der Einzelinitiative bis hin zu den institutionellen Beethoven-Schwergewichten ganz die unterschiedlichsten Beteiligten mit verschiedenen Formaten. Das Musikschaufenster Beethoven@home wird als Kooperation des Netzwerks Ludwig van B. und der Bürger für Beethoven getragen. Initiiert und organisiert wird es von Solveig Palm, die zugleich Vorsitzende des Netzwerkes und Geschäftsführerin der Bürger für Beethoven ist. Die Schirmherrschaft hat in diesem Jahr der Direktor des Beethoven Hauses Malte Boecker übernommen. Er sagte zu der Initiative: "Das „Musikschaufenster“ zeigt auch im Jahr „Minus Zwei“ vor dem großen Jubiläum, wie viele Künstler und Veran- stalter in Bonn und Umgebung zu Beethoven unterwegs sind.

 

Das vollständige Programm von beethoven@home können Sie hier ausdrucken.

 

Zum sechsten Mal: Beethoven@home 

Liebe Musikfreunde in Beethovens Rheinland,

seit 2012, und damit schon zum sechsten Mal findet unser „Musikschaufenster“ statt, das sich seit dem letzten Jahr vorgenommen hat, den Bonner musikalischen Schutzpatron in den Mittelpunkt zu stellen. Nicht in allen Konzerten in diesem Jahr spielt er die Hauptrolle, aber auch wenn er im Hintergrund bleibt, ist sein Schwergewicht allgegenwärtig. Vom jüngsten Nachwuchs bis zu ausgereiften Künstlerpersönlichkeiten, von der Einzelinitiative bis hin zu den institutionellen Beethoven-Schwergewichten, haben sich unter „Beet- hoven@home“ wieder Musiker und Musikveranstalter aus Bonn und Umgebung zu einem breit gefächerten Programm versammelt, das Bonn als lebendige Musikstadt präsentiert.

Auch in diesem Jahr ist es gelungen, wieder neue Veranstalter (7 von ins- gesamt in diesem Jahr 23) und neue Spielorte (9 von insgesamt 23) hinzu zu gewinnen. Besonders erfreulich ist, dass von den insgesamt 27 Veranstaltungen inzwischen mehr als die Hälfte (17 Konzerte) eigens durch Beet- hoven@home initiiert und speziell dafür konzipiert wurden.

 

Herzlich willkommen zu Beethoven@home! Auf viele musikalische Begegnungen freuen sich

Solveig Palm (Netzwerk Ludwig van B.)
Stephan Eisel (Bürger für Beethoven)

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='473' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/BH18.jpeg' border=0 alt='Beethoven&#64;home heisst das musikalische Fenster,'>
2018-04-13 10:00:00
<![CDATA[Die Deutsche Bahn hat ihre Zusage, einen ICE nach Beethoven]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7907 zu benennen, zurückgezogen. Man habe sich entschlossen, Züge jetzt doch nicht nach Personen zu benennen, da einige Namensvorschläge zu Kontroversen geführt hätten. Vorstandsmitglied Arnulf Marquardt-Kuron forderte für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN den Vorstand der Bahn auf, den Rückzieher vor allem im Blick auf Beethoven zu überdenken.

 

 

ICE-Benennung nach Beethoven
nicht aufgeben

BÜRGER FÜR BEETHOVEN bitten Deutsche Bahn, ihren Rückzieher zu überdenken

Auf die Mitteilung der Deutschen Bahn, man werde neue ICE-Züge jetzt doch nicht nach Personen benennen und ziehe damit auch die bereits zugesagte Benennung eines ICE nach Ludwig van Beethoven zurück, reagierten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN mit Unverständnis. Vorstandsmitglied Arnulf Marquardt-Kuron sagte dazu: „Auch wenn die Bahn ihr neues Konzept der ICE-Bennenung jetzt nicht mehr umsetzen will, bleibt Beethoven nicht nur im Blick auf das Jubiläumsjahr 2020 ein besonderer Fall. Wir haben die Bahn deshalb gebeten, ihre Absage zu überdenken.“ 

Nachdem es wegen der Rolle der Bahn im Nationalsozialismus zu einer kontroversen Debatte um die Bennung eines Zuges nach Anne Franck gekommen war, hat die Bahn ihr bereits beschlossenes Konzept wieder verworfen, die neuen ICEs nicht mehr nach Städten, sondern nach historischen Persönlichkeiten zu benennen. Davor war durch eine Publikumsabstimmung und eine Jury entschieden worden, einen der nächsten ICE-Züge nach Beethoven zu benennen. Dafür hatten sich auch die BÜRGER FÜR BEETHOVEN nachdrücklich eingesetzt. Die Bahn teilte jetzt in einem Brief an den Verein mit, man werde dies nicht umsetzen. Dem widerspricht  Vorstandsmitglied Arnulf Marquardt-Kuron in einem Antwortbrief an die Bahn: „Beethoven spielt im Vergleich mit den anderen für ICE-Vorschläge genannten Persönlichkeiten in einer eigenen Liga.“ Das solle die Bahn berücksichtigen, auch wenn sie weitere Personennamen nicht verwenden wolle.

So sei Beethovens Schlußsatz der Neunten Sinfonie von der Europäischen Union zu ihrer Hymne erhoben worden und der Bund habe die Beethoven-Pflege zur nationalen Aufgabe erklärt: „Es wäre umso erstaunlicher, wenn es gerade in Deutschland keinen bedeutenden Zug gäbe, der den Namen des berühmtesten und weltweit meistgespielten Komponisten tragen würde, zumal gleichzeitig im Ausland schon seit einigen Jahren Lokomotiven mit dem Namen Beethoven fahren.“  In Großbritannien trage die Class 92-Lokomotive 92003 der größten britischen Güterbahn den Namen "Beethoven". Sie befinde sich im Eigentum der DB Cargo UK, gehört also sogar zum DB-Konzern. In Österreich habe die Salzburger EisenbahnTransportLogistik GmbH (SETG) ihren zehnten Vectron der Baureihe 193 zu Ehren von Ludwig van Beethoven und der von ihm komponierten Europa-Hymne „Ode an die Freude“ gestaltet. Diese „Europa-Lok“ - mit Darstellungen von Beethoven und dem Bonner Rathaus sowie einer Europa-Karte - ist in Ungarn, der Slowakei, in Tschechien, Österreich, Slowenien und in Deutschland im Einsatz.

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sind der Meinung, dass es kein gutes Licht auf die Deutsche Bahn wirft, wenn ausgerechnet im Geburtsland des Komponisten auf ein solches Symbol verzichtet werde. Schließlich habe man auch für Martin Luther wegen des Reformationsjubiläums eine Ausnahme gemacht und einen ICE nach ihm benannt.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='147' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/73A2644C-38FB-42F4-9A2C-8066014CBB1E.jpeg' border=0 alt='Die Deutsche Bahn hat ihre Zusage, einen ICE nach Beethoven'>
2018-03-21 10:00:00
<![CDATA[Vorschläge für den GÖTTERFUNKEN 2018 können bis zum]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7895 30. April 2018 eingereicht werden. Mit diesem Preis zeichnen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN einmal jährlich Institutionen oder Personen aus, die sich in besonderer Weise darum verdient machen, Bonn als Beethovenstadt bekannt zu machen. Gesucht werden für das Jahr 2018 Vorschläge, die Leben und Werke von Ludwig van Beethoven auf möglichst originelle Weise außerhalb der Musikfachwelt in der Bürgerschaft bekannt machen. Nominiert werden können sowohl Personen als auch Institutionen aus Bonn und der Region.

 

 

Vorschläge für „Götterfunken“ gesucht

BÜRGER FÜR BEETHOVEN verleihen Auszeichnung  

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN bitten die Bevölkerung um Vorschläge für die Verleihung des „Götterfunken 2018“. Mit diesem Preis zeichnet der Verein einmal jährlich Institutionen oder Personen aus, die sich in besonderer Weise darum verdient machen, Bonn als Beethovenstadt bekannt zu machen. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: „Wir wollen uns bei denen bedanken, die auf außergewöhnlichen Wegen den großen Komponisten möglichst vielen Bürgern näher bringen. Bonn wird sich als Beethovenstadt nämlich nur etablieren können, wenn wir die Menschen über das traditionelle Klassikpublikum hinaus ansprechen.“  

Im letzten Jahr ging der „Götterfunken“ an die Polizei in Bonn und der Region, die seit mehreren Jahren in ihrer Öffentlichkeitsarbeit sowohl auf offiziellen Briefbögen als auch bei Publikationen und im Internet mit einem Beethoven-Signet für Bonn als Beethovenstadt wirbt. Seitdem ist die „Götterfunken“ im Foyer des Polizeipräsidiums ausgestellt.

Gesucht werden nun für das Jahr 2018 Vorschläge, die Leben und Werke von Ludwig van Beethoven vor allem Blick auf seine Bonner Zeit auf möglichst originelle Weise außerhalb der Musikfachwelt in der Bürgerschaft bekannt machen. Nominiert werden können sowohl Personen als auch Institutionen aus Bonn und der Region.

Die Entscheidung über die Verleihung des Preises trifft der Vorstand der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Verliehen wird eine ca. 20 cm hohe „Götterfunken“-Stele aus Buchenholz und Acryl, die die von der freischaffenden Bildhauerin Beate Meffert-Schmengler aus Meckenheim gestaltet hat. Sie verwendete dazu verschiedene Materialien wie z.B. Blattgold. Es handelt sich bei der Stele, die bei den Ausgezeichneten verbleibt, jeweils um ein Unikat.

Vorschläge mit Begründung können bis zum 30. April 2018schriftlich eingereicht werden bei Bürger für Beethoven e.V.,
Rathaus Bad Godesberg, Kurfürstenallee 2-3, 53177 Bonnoder per mail an info@buerger-fuer-beethoven.de

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/6B88BAAA-5AB8-4D83-88A0-81CEDF0D3E53.jpeg' border=0 alt='Vorschl&auml;ge f&uuml;r den G&Ouml;TTERFUNKEN 2018 k&ouml;nnen bis zum'>
2018-03-16 10:00:00
<![CDATA[Ein hochkarätiges Kuratorium unterstützt die Arbeit]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7892 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Zu den neu berufenen Mitgliedern gehören u. a. der Cellist Nicolas Altstaedt, Generalmusikdirektor Dirk Kaftan, Peter Materna und Norbert Röttgen. Wiederberufen wurden u. a. Oberbürgermeister Ashok Sridharan, Landrat Sebastian Schuster, Malte Boecker, Ulrich Kelber und Joachim Stamp. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: Dass es uns gelungen ist, dafür die wichtigsten Köpfe zu gewinnen, zeigt, wie wichtig Beethoven als Zukunftsaufgabe für Bonn und die Region ist, und unterstreicht das Gewicht des Vereins.“

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

BÜRGER FÜR BEETHOVEN
berufen hochkarätiges Kuratorium

Der Vorstand der BÜRGER FÜR BEETHOVEN hat ein neues Kuratorium berufen, das den Verein in den nächsten fünf Jahren beraten wird. Wie der Vorsitzende Stephan Eisel mitteilte, werden dem Gremium 30 Persönlichkeiten angehören: „Wir freuen uns darüber, dass sich hochkarätige Vertreter aus Kultur, Wirtschaft und Politik bereit erklärt haben, die Arbeit des Vereins als Kuratoriumsmitglieder auch nach außen sichtbar zu unterstützen. Für unser Ziel der Pflege der Musik Ludwig van Beethovens und seines Andenkens in Bonn und der Region ist es sehr wichtig unterschiedliche Bereiche der Stadtgesellschaft einzubeziehen. Dass es uns gelungen ist, dafür die wichtigsten Köpfe zu gewinnen, zeigt, wie wichtig Beethoven als Zukunftsaufgabe für Bonn und die Region ist, und unterstreicht das Gewicht des Vereins.“

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sind mit über 1570 Mitgliedern der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und der Region. An seiner Spitze steht ein 16-köpfiger Vorstand. In das beratende Kuratorium kann nur berufen werden, wer auch Vereinsmitglied ist.

Für den Musikbereich sind die künftigen Kuratoriumsmitglieder Nicolas Altstaedt (Cellist, künstlerische Direktor des Kammermusikfest Lockenhaus und Träger des Beethoven-Rings), Dirk Kaftan (Generalmusikdirektor des Beethoven Orchester Bonn), Prof. Pavel Gililov (Künstlerischer Leiter der Telekom Beethoven Competition Bonn), Malte Boecker (Direktor des Beethoven-Hauses) und sein Vorgänger Prof. Dr. Andreas Eckhardt, Peter Materna (Intendant des Jazzfest Bonn), Ilona Schmiel (Intendantin der Tonhalle Zürich und ehem. In­tendantin des Beethovenfest Bonn), Christian Lorenz (künstlerischer Geschäftsführer der BTHVN 2020-JubiläumsgGmbH), Dettloff Schwerdtfeger (kaufm. Direktor des Beethoven­fest Bonn) und Prof. Jiggs Whigham (Posaunist und Bandleader).

Die Politik ist künftig im Kuratorium vertreten durch Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Landrat Sebastian Schuster, die Bundestagsabgeordneten Norbert Röttgen, Alexander Graf Lambsdorff, Ulrich Kelber, Lisa Winkelmeier-Becker und Sebastian Hartmann, die Landtagsabgeordneten Guido Deus, Christos Katzidis, Franziska Müller Rech und Joachim Stamp, der zugleich stv. Ministerpräsident ist. Dazu kommt der Europaabgeordnete Axel Voss. Damit gehören Vertreter von CDU, SPD und FDP dem Gremium an. Mandatsträ­ger der Grünen sind bisher der Einladung zur Vereinsmitgliedschaft nicht gefolgt.

Aus der Wirtschaft sind ins Kuratorium berufen Stefan Hagen (Präsident der IHK Bonn-Rhein-Sieg), Fritz G. Dreesen (Hotelier und Gründungsmitglied der BÜRGER FÜR BEET­HOVEN), Rainer Jenniches (Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Bonn) und Volker Klein (Vorstandsmitglied Volksbank KölnBonn). Auch die Sparkasse KölnBonn wird auf Vor­standsebene vertreten sein.

Von der Deutschen Welle wurden Adelheid Feilcke (Leiterin Partnerschaften und Projektori­entierung) und von Universität Dr. Claudia Lücking-Michel (Mitglied des Hochschulrates), Prof. Dr. Wolfgang Holzgreve (Direktor Universitätsklinikum Bonn) sowie Dr. Martina Krechel-Engert (Geschäftsführerin des Rektorats der Universität Bonn) beru­fen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='334' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven2020_schnitt(4).jpg' border=0 alt='Ein hochkar&auml;tiges Kuratorium unterst&uuml;tzt die Arbeit'>
2018-03-08 10:00:00
<![CDATA[In einem offenen Brief an die Mitglieder des Bonner Rates]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7893 fordern die BÜRGER FÜR BEETHOVEN einen Baustopp bei der Beethovenhalle. Statt weiterer Millionen für das immer kostenträchtigere Projekt gehe es jetzt um eine schonungslose Analyse. Da jetzt klar sei, dass die Sanierung der Halle bis zum Beethoven-Jubiläum niczht abgeschlossen werden kann, sei es an der Zeit über alternative Zukunftslösungen nachzudenken.

 

 

BÜRGER FÜR BEETHOVEN FORDERN BAUSTOPP FÜR BEETHOVENHALLE

In einem offenen Brief an die Mitglieder des Bonner Stadtrates fordern die BÜRGER FÜR BEETHOVEN einen Baustopp bei der Beethovenhalle. Dem Verein gehören mehr als 1550 Mitglieder an. Das in der urlaubsbedingten Abwesenheit des Vorsitzenden Stephan Eisel von seinen drei Stellvertretern Walter Scheurle, Marlies Schmidtmann und Annette Schwolen-Flümann unterzeichnete Schreiben hat folgenden Wortlaut:

 

 

An die Mitglieder des Rates der Stadt Bonn 
zur Sondersitzung am Montag, den 5. März 2018 

Keine weiteren Millionen in das Projekt „Sanierung Beethovenhalle“!

Schonungslose Analyse statt Schnellschüsse!

Bürger für Beethoven fordern sofortigen Baustopp!

Sie, sehr geehrte Damen und Herren, sind die Entscheidungsträger im Rat!

Wir bitten Sie als „Bürger für Beethoven“, sich für eine Entscheidung einzusetzen, die langfristig für unsere Stadt finanziell tragbar ist. 

 Die Antwort kann nur heißen: Kein grünes Licht für eine immer kostenträchtigere und hochpreisigere weitere Renovierung der Beethovenhalle! Dies ist der Bonner Bevölkerung gegenüber nicht zu rechtfertigen. Stimmen Sie im Rat für einen Baustopp bei den Renovierungsarbeiten! Halten Sie inne und nutzen Sie die Zeit für grundsätzliche Überlegungen, um sich weiteren Lösungen zuwenden zu können. 

Ein Baustopp ist auch sinnvoll, um die tatsächlichen Kostenrisiken seriös zu bewerten: Nach städtischen Angaben sind bisher lediglich Arbeiten im Wert von etwa 10 Mio Euro tatsächlich ausgeführt worden. Vergebene Aufträge, deren Ausführung noch nicht begonnen hat, müssen nicht vollständig erstattet werden, wenn die Sanierung abgebrochen wird. Die beauftragten Firmen haben lediglich einen Erstattungsanspruch für tatsächlich entstandenen Schaden und entgangenen Gewinn.

Es liegt aber nahe, dass die Kosten eines Abbruchs der Maßnahmen, die dann kalkulierbar sind, weit unter den unkalkulierbaren Kosten der Fertigstellung liegen. 

 Hallen hat diese Stadt genug. Vermeiden Sie weitere Kulturbaustellen. Folgen Sie dem Entschluss des Oberbürgermeisters, im Jubiläumsjahr 2020 die vorhandenen Spielstätten in Bonn und im umliegenden Rhein-Sieg-Kreis zu nutzen. 

 Auch  nach 2020 ist Bonn noch die Geburtsstadt von Ludwig van Beethoven. Mehrere Städte haben bereits bewiesen, dass es keine Utopie ist, neue Spielstätten für unterschiedliche Zwecke elegant und akustisch hochwertig zu kombinieren. Die UN-Stadt Bonn braucht weitsichtige und mutige Lösungen. In ihr leben zahlreiche Menschen, für die Kultur keine Nebensache ist. 

Für den Vorstand der Bürger für Beethoven

Walter Scheurle​​
stv. Vorsitzender

Marlies Schmidtmann​​
stv. Vorsitzende

Annette Schwolen -Flümann
Stv. Vorsitzende

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='205' height='246' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/B1380734-EC37-4AB1-A832-C2680BC4CFC6.jpeg' border=0 alt='In einem offenen Brief an die Mitglieder des Bonner Rates'>
2018-03-05 10:00:00
<![CDATA[Für das Beethoven-Jubiläum 2020 hat die Beethovenhalle]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7846 keine besondere Bedeutung. Darauf wies der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel angesichts neuer Zweifel an der rechtzeitigen Fertigstellung der Hallensanierung im Interview mit bonndirekt hin: "Inhaltliche Fragen sind für den Erfolg des Beethoven-Jubiläums in der Tat wesent­lich entscheidender als die Frage, ob oder wie die Sanierung der Beetho­venhalle rechtzeitig fertiggestellt wird. Eine Mehrzweckhalle mehr oder weniger ist für die Profilierung Bonns als Beethovenstadt nicht wichtig. Es sind alle gut beraten, sich nicht darauf zu fixieren und davon abhängig zu machen, zumal bei der Sanierung der Halle eine Verbesserung der Akustik nicht vorgesehen ist." 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Beethoven ohne Ende?

Stephan Eisel im Interview mit bonndirkt am 12. Januar 2018

Beethoven ohne Ende? Stephan Eisel am 12. Januar 2018  im Interview mit bonndirekt

Dr. Stephan Eisel wurde am 10. Juni 1955 in Landau /Pfalz geboren. Er studierte politi­sche Wis­senschaft, neuere Geschichte und Musikwissenschaft in Marburg und Bonn und promovierte 1985 an der  Bonner Universität Bonn. Es folgten verschiedene Tätigkeiten im politisch-kulturellem Be­reich, u.a. als stellv. Leiter des Kanzlerbüros und Redenschreiber unter Helmut Kohl. Von 2007 - 2009 war als Bonner CDU-Abgeordneter Mitglied des Deut­schen Bundestages. Der ta­lentierte Hobbypianist ist heute u.a. Vorsitzender des Vereins „Bürger für Beetho­ven". In dieser Ei­genschaft stellte ihm BONNDIREKT-Chefredakteur Erwin Ruckes drei Fragen zur gegenwärtigen Renovierung der Beethovenhalle und zu Perspektiven  BEET­HOVEN 2020.

Herr Eisel, was passiert eigentlich, wenn die Renovierung der Beethovenhalle tat­sächlich nicht rechtzeitig zum Beethoven-Jubiläum 2020 fertig wird?

Eisel: Eine Mehrzweckhalle mehr oder weniger ist für die Profilierung Bonns als Beethovenstadt nicht wichtig. Es sind alle gut beraten, sich nicht darauf zu fixieren und davon abhängig zu machen. Die Kostenexplosion - innerhalb der letzten 18 Monate von 53 auf 75 Mio Euro - als auch der Zeitplan, der zur Lotterie geworden ist, zeigt, dass die denkmalgerechte Sanierung der Beethovenhalle eine krasse Fehlentscheidung war. Das gilt umso mehr als eine Verbesserung der Akustik nicht vorgesehen ist. Niemand wird wegen eines Konzertes in dieser Mehrzweckhalle auch nur aus Köln nach Bonn kommen. 

Sind Ihnen irgendwelche alternative Veranstaltungsstätten in Bonn bekannt?

Eisel: International konkurrenzfähig ist nur der Kammermusiksaal im Beetho­ven-Haus. Es wird eben immer deutlicher wie kurzsichtig das kommunalpolitisch verant­wortete Aus für das privat fianzierte Festspielhaus war. Aber mindestens so gut wie die Beethovenhalle  ist eine Vielfalt von Veranstaltungsorten: Von der kleinen Beethovenhalle in Muffendorf, über das WCCB mit dem Plenarsaal, die Oper, die Godesberger Redoute, den Telekom-Dome, das T-Mobile- Forum, das Poppelsdorfer Schloß  usw. usw.. Besonders attraktiv finde ich es auch, immer Sommer den Museumsplatz wieder für Konzerte zu nutzen. Und wie wäre es mit einer Flußbühne am Rheinufer ?  

Kann es sein, dass sich die Diskussion um die Gestaltung des Beethovenfes­tes 2020 in der Bonner Öffentlichkeit hauptsächlich auf bautechnische As­pekte redu­ziert und wo bleibt eigentlich der konkrete Ansatz und das Be­wusstsein, dieses Da­tum auch zu einer nachhaltigen Wertung Bonns als Beethovenstadt und kulturellen Hotspot einzubringen?

Eisel: Inhaltlichen Fragen sind für den Erfolg des Beethoven-Jubiläums in der Tat wesent­lich entscheidender als die Frage, ob oder wie die Sanierung der Beetho­venhalle rechtzeitig fertiggestellt wird.  Es geht auch nicht um ein einmaliges Feuer­werk 2020, sondern um eine Initialzündung für nachhaltige Strukturen. Wir müssen dabei auf das setzen, was Bonn als Alleinstellungsmerkmal zu bieten hat. Das sind z. B. die authentischen Orte, denn Beethoven ist ja nicht nur in Bonn geboren, son­dern hat hier 22 Jahre gelebt und gearbeitet - länger als Mozart in Salzburg. Des­halb ist es gut, dass es endlich zu einem modernen Beethoven-Rundgang kommen wird. Ein weiteres Feld wäre die Nachwuchsarbeit : Beethoven hat seine Prägung eben hier als Jugendlicher und junger Erwachsener erfahren. Was liegt näher als Bonn zum Treffpunkt herausragender musikalischer Talente zu entwickeln. Dafür sind die Meisterkurse des Beethoven-Hauses und der Klavierwettbwerb der Tele­kom gute Ansatzpunkte, die aber nicht punktuell bleiben dürfen. Und in der UN- und Bundes­stadt Bonn bietet es sich doch an, Beethovens Musik mit seinem Profil als Huma­nist zu verbinden. Die kulturelle Verantwortung der Politik und die gesell­schaftliche Verantwortung der Künstler - für diese Debatte ein nachhaltiges Forum zu bieten, würde zu Bonn passen. 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='334' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven2020_schnitt(2).jpg' border=0 alt='F&uuml;r das Beethoven-Jubil&auml;um 2020 hat die Beethovenhalle'>
2018-01-18 10:00:00
<![CDATA[Erfolgreich war das Beethovenjahr 2017]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7828 aus Sicht der BÜRGER FÜR BEETHOVEN vor allem, durch den neuen Schwung, den Generalmusikdirektor Dirk Kaftan und der künstlerische Geschäftsführer der JubiläumsGmbH Christian Lorenz in die Beethovenstadt brachten. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN konnten 2017 über 200 Neueintritte verzeichnen. Der Verein mit 1571 Mitgleidern - über den Kulturbereich hianus - der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und der Region.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Erfolgreiches Beethovenjahr 2017

Verein freut sich mit jetzt 1650 Mitgliedern über mehr als 200 Neueintritte
Lob für Generalmusikdirektor Dirk Kaftan

Eine überwiegend positive Bilanz für das Jahr 2017 ziehen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN zum Abschluss des Jahres 2017. Der Vorsitzende Stephan Eisel sagte zum Jahresabschluss: „Die JubiläumsGmbH BTHVN2020 hat Fahrt aufgenommen, der neue Generalmusikdirektor Dirk Kaftan hatte einen tollen Einstand in der Beethovenstadt und es ist endlich die Entscheidung gefallen, den längst überfälligen Beethoven-Rundgang in Bonn zu realisieren. Jetzt gilt es den Schwung ins neue Jahr mitzunehmen, denn bis zur Eröffnung des Jubiläumsjahres 2020 bleiben nur noch 100 Wochen Zeit.“

Aus Sicht der BÜRGER FÜR BEETHOVEN haben vor allem zwei Personalentscheidungen zum Erfolg des Beethovenjahres 2017 beigetragen. Dirk Kaftan baue als neuer Generalmusikdirektor mit viel Schwung und Kreativität auf dem Fundament auf, das Stefan Blunier als Generalmusikdirektor des Beethoven Orchester Bonn gelegt habe: „Das war nach der langen Hängepartie bei der Besetzung dieser Position besonders wichtig.“ Kaftan habe schnell die Sympathien der Bonner über das übliche Klassikpublikum hinaus erobert. Dazu hätten auch ungewöhnliche Auftritte des Orchesters wie im Bayernzelt bei Pützchens Markt oder im Telekom-Dome beim Reformationsjubiläum beigetragen. 

Auch das erste Jahr des künstlerischen Geschäftsführers der JubiläumsGmbH BTHVN2020 Christian Lorenz habe neuen Schwung gebracht: „Es ist gut, dass er dafür sorgt, die JubiläumsGmbH nicht nur Projekte fördert und koordiniert, sondern auch eigene Akzente setzt.“ Dabei sei es ein überzeugender Ansatz, ausgehend von den Initialen BTHVN Beethoven als Bonner, Tonkünstler, Humanist, Visionär und Naturfreund in seiner ganzen Vielfalt zu thematisieren. Positiv sei es auch, dass sich das Land NRW nach einer zu langen Phase der Unklarheit mit dem konkreten Betrag von 10 Mio Euro in das Beethoven-Jubiläum einbringe. 

Nach Meinung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN ist es nach wie vor eine besondere Herausforderung, die Bevölkerung insgesamt auf dem Weg zu Beethovens 250. Geburtstag mitzunehmen: „Es gibt noch zu viele Bonner, die nicht wissen, dass Beethoven nicht nur hier geboren ist, sondern 22 Jahre in Bonn gelebt und gearbeitet hat – länger als Mozart in Salzburg.“ Um dem abzuhelfen, schlagen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN vor, dass die Stadt ihre Informationsmöglichkeiten viel stärker einsetzt: „Beispielsweise könnte den vielfach verschickten Bürgerbriefen eine verständliche und kurze Grundinformation zum größten Sohn der Stadt beigefügt werden. Die besten Botschafter der Beethovenstadt Bonn sind die Bonner, aber sie müssen über den größten Sohn der Stadt auch das erfahren, das sie dann auch weitererzählen können.“

Inhaltlichen Fragen sind nach Meinung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN für den Erfolg des Beethoven-Jubiläums wesentlich entscheidender als die Frage, ob oder wie die Sanierung der Beethovenhalle rechtzeitig fertiggestellt werde: „Eine Mehrzweckhalle mehr oder weniger ist für die Profilierung Bonns als Beethovenstadt nicht wichtig. Es sind alle gut beraten, sich nicht darauf zu fixieren und davon abhängig zu machen.“ Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN setzen sich im Blick auf den Erfolg des Jubiläumsjahres für eine Vielfalt von Spielstätten ein und würden es auch begrüßen, wenn zum Beethoven-Jubiläum der Museumsplatz zwischen Bundeskunsthalle und Kunstmuseum wieder für Konzerte genutzt werden würde. 

Eine besonders positive Bilanz kann der Verein im Blick auf die eigene Mitgliederentwicklung ziehen. Über 200 Neueintritte führten 2017 – nach Abzug der Sterbefälle und einiger Austritte meist durch Umzug – zu einem Mitgliederanstieg von über 15 Prozent. Mit 1571 Mitgliedern sind die BÜRGER FÜR BEETHOVEN damit – über den Kulturbereich hinaus – der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und der Region.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='240' height='257' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethovendenkmal-Feuerwerk-schnitt.jpg' border=0 alt='Erfolgreich war das Beethovenjahr 2017'>
2017-12-28 10:00:00
<![CDATA[Der Pianist Igor Levit wurde zum Träger des Beethoven-Rings 2017]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7788 gewählt. Das ist das Ergebnis einer Abstimmung der Mitglieder der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Levit sagte zu der Auszeichnung:  „Mit dem Beethoven-Ring geehrt zu werden, bedeutet mir sehr viel. Bekanntlich ist Beethoven der für mich wichtigste Komponist."  Als Vorsitzender der BÜRGER FÜR BEETHOVEN sagte Stephan Eisel zum Ergebnis der Abstimmung: "Er ist ein atemberaubender Pianist, der seine Zuhörer immer wieder in den Bann schlägt und verblüfft. Dass Levit von sich zugleich sagt  „Ich kann nicht Musik im Vakuum machen“ und daraus auch eine politische Verantwortung ableitet, steht in der beethovenschen Tradition des aufgeklärtes Bürgers."

 

 

Das Konzert zur Verleihung des Beethoven-Rings an Igor Levit findet am 21. April 2018 um 19 Uhr im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses statt. DAS IST KONZERT IST AUSVERKAUFT !!!

 

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Igor Levit erhält Beethoven-Ring 2017

Der BEETHOVEN-RING 2017 geht an 30-jährigen Pianisten Igor Levit. Das teilte der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel mit: „Mit Igor Levit  zeichnen wir einen Künstler aus, für den Beethoven schon seit früher Jugend eine besondere Bedeutung hat. Er ist ein atemberaubender Pianist, der seine Zuhörer immer wieder in den Bann schlägt und verblüfft. Dass Levit von sich zugleich sagt  „Ich kann nicht Musik im Vakuum machen“ und daraus auch eine politische Verantwortung ableitet, steht in der beethovenschen Tradition des aufgeklärten Bürgers.  Igor Levit setzt damit als 14. Träger des Beethoven-Rings die Reihe der Preisträger fort, die von Gustavo Dudamel 2004 begonnen wurde.“ 

Igor Levit sagte, er sei über die Auszeichnung „sehr glücklich“: „Mit dem Beethoven-Ring geehrt zu werden, bedeutet mir sehr viel. Bekanntlich ist Beethoven der für mich wichtigste Komponist. Die Werte, für die Beethoven einstand, haben heute mehr Relevanz als je zuvor und müssen mit aller Kraft von jedem von uns verteidigt und gelebt werden.“ 

Der Beethoven-Ring wird in einer schriftlichen Abstimmung von den 1.500 Mitgliedern der BÜRGER FÜR BEETHOVEN unter den vier jüngsten Solisten des Bonner Beethovenfestes vergeben, die ein Werk von Beethoven interpretieren. Auf Levit entfielen 40 Prozent der abgegebenen Stimmen. Ihm folgten der Cellist Isang Enders (der auch Levits Duo-Partner ist), der Pianist Alexander Krichel und der Geiger Tobias Feldmann. 

Geboren 1987 in Nizhni Nowgorod, übersiedelte Igor Levit im Alter von acht Jahren mit seiner Familie nach Deutschland. Zu seinen Lehrern gehören Karl-Heinz Kämmerling, Matti Raekallio, Bernd Goetzke, Lajos Rovatkay und Hans Leygraf.  Igor Levit, der jetzt in Berlin lebt, hat sich bereits in sehr  jungen Jahren mit der Musik von Beethoven auseinandergesetzt. Seinen ersten öffentlichen Auftritt absolvierte er als Vierjähriger im russischen Gorki mit einer Ecossaise von Beethoven, mit vierzehn fertigte er  einen Klavierauszug der Missa solemnis an. Beethovens Klaviersonaten und Klavierkonzerte gehören zu seinem festen Repertoire. Zuletzt hat seine Einspielung der Diabelli-Variationen international Furore gemacht. Bereits 2005 gewann Levit als jüngster Teilnehmer beim  International Arthur Rubinstein Wettbewerb in Tel Aviv die Silbermedaille und  den Publikumspreis. Er konzertiert mit führenden Orchestern und hat zuletzt mit den Dirigenten Christian Thielemann, Kirill Petrenko, Thomas Hengelbrock  und  Fabio Luisi zusammengearbeitet. 

Der Beethoven-Ring wird Igor Levit durch die BÜRGER FÜR BEETHOVEN im Frühjahr nächsten Jahres bei einem eige­nen Konzert im  Bonner Beethoven Haus verliehen. 

Bisherige Träger des Beethoven-Rings sind der Dirigent Gustavo Dudamel (2004), die Geigerinnen Julia Fischer (2005) und Lisa Ba­tiashvili (2006), der Cellist Giorgi Kharadze (2007), die Pianisten Lauma Skride (2008) und Teo Gheorghiu (2009), der Geiger Sergei Khachatryan (2010), der Hornist Premysl Vojta (2011), der Oboist Philippe Tondre (2012), die Geigerin Ragnhild Hemsing (2013), die Fagottistin Sophie Dartigalongue (2014), der Cellist Nicolas Altstaedt (2015) und der Pianist Filippo Gorini (2016). Stephan Eisel wies darauf hin, dass sich alle Preisträger in der interna­tionalen Spitzenklasse etabliert haben: „Mit dem Beethoven-Ring bleiben sie der Geburtsstadt des großen Komponisten verbunden.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='297' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Levit.jpg' border=0 alt='Der Pianist Igor Levit wurde zum Tr&auml;ger des Beethoven-Rings 2017'>
2017-12-10 10:00:00
<![CDATA[" ... nach Tahiti, Grönland und Calcutta" wollte Beethoven den Druck]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7769 seiner Hammerklaviersonate schicken lassen und so ist eine neue Broschüre der BÜRGER FÜR BEETHOVEN betitelt. Darin geht es um das internationale Netzwerk Beethovens.  Er hatte schon zu seinen Lebzeiten Kontakte in 24 Staaten in Europa und Übersee. Das war für das Zeitalter der Postkutsche bevor Telefon oder Eisenbahn Grenzen überschritten völlig ungewöhnlich. Autor der Studie ist Stephan Eisel.

 

Die Broschüre "... nach Tahiti, Grönland und Calcutta" können Sie hier ausdrucken.

 

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Beethoven, Tahiti, Grönland und Calcutta

Publikation zu Beethovens internationalem Netzwerk im Zeitalter der Postkutsche

BÜRGER FÜR BEETHOVEN wenden sich an 24 Botschafter und Auswärtiges Amt

 Anlässlich der UN-Weltklimakonferenz in Bonn haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN eine Stu­die zu den internationalen Verbindungen vorgestellt, die Ludwig van Beethoven schon zu Lebzeiten pflegte. Wie der Autor Stephan Eisel – zugleich Vorsitzender des Vereins – sagte, sollen damit auch  Verbindungslinien zwischen dem Profil Bonns als Beethoven- und UN-Stadt aufgezeigt werden: „Dass Beethoven heute ein globales Phänomen ist, wissen wir. Aber schon zu seinen Lebzeiten hatte er Kontakte in 24 Staaten in Europa und Übersee. Das war für das Zeitalter der Postkutsche bevor Telefon oder Eisenbahn Grenzen überschritten völlig ungewöhnlich.“ 

Der Verein kündigte an, im Blick auf das Beethoven-Jubiläum 2020 die Botschafter dieser Länder in Deutschland anzuschreiben und zugleich das Auswärtige Amt zu bitten, in den Ländern selbst aktiv zu werden: „Dort, wo Beethoven schon zu Lebzeiten präsent war, gibt es auch besondere Möglichkeiten, das Beethoven-Jubiläum zu feiern. Es ist für Bonn nur gut, wenn Anregungen dazu aus seiner Geburtsstadt kommen.“ 

Die 28-seitige Broschüre trägt unter Anspielung auf ein Beethoven-Zitat den Titel „.. nach Tahiti, Grönland und Calcutta“. Der Komponist hatte 1819 bei der Druckfreigabe für die Hammerklavier­sonate an seinen Verleger geschrieben, der Druck könne nun nach "Tahiti, Calcutta und nicht min­der Grönland und Nord Amerika gesendet werden". Nach Ansicht Eisels markiert dieser „wohl vor allem spaßig-übermütige Hinweis, auch Beethovens globalen Anspruch.“ 

Ausgehend von den heutigen Staatsgrenzen sind Beethovens interna­tionale Verbindungen schon zu Lebzei­ten in 24 Ländern nachweis­bar: Deutschland und Österreich waren seine langjährigen Wohn- und Wirkungsstätten, aus Belgien stammt Beethovens Familie. Die Nie­derlande, Polen, die Slowakei, Tschechien und Ungarn besuchte Beethoven auf seinen Reisen. Mit Dänemark, Frankreich, Grie­chenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, Lettland, Portugal, Russland, der Schweiz, Spanien und der Türkei kam Beethoven auf unterschiedlichste Weise durch sein musikalisches Schaffen in Berüh­rung. In Schweden und Slowenien wurde er in besonderer Weise ausgezeichnet, sogar aus den USA erhielt er einen Kompositionsauftrag. 

Das internationale Netzwerk Beethovens wird auch am „Subscriben­ten-Verzeichnis“ für die Missa solemnis und die 9. Sinfonie deutlich: Neben immerhin zehn gekrönten Häuptern – darunter der russische Zar und die Könige von Preußen, Frankreich, Dänemark und Schweden – kamen die Un­terstützer des Komponisten aus über 120 verschiede­nen Städten in 18 Ländern. 

Stephan Eisel, selbst Politik- und Musikwissenschaftler, wurde beim Verfassen der Studie unter­stützt von den Prof. Dr. Christine Siegert und Dr. Julia Ronge aus dem Beethoven-Haus Bonn.

Die Bro­schüre erscheint als siebtes Heft in der Schriftenreihe der BÜRGER FÜR BEETHOVEN und kann kostenlos in der Geschäftsstelle des Vereins (Kurfürstenallee 2-3, 53177 Bonn, Tel. 0228-366274, info@buerger-fuer-beethoven.de) angefordert und im Internet unter unter www.buerger-fuer-beethoven.de herunter geladen werden. 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='262' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Gutenbrunn(3).jpeg' border=0 alt='" ... nach Tahiti, Gr&ouml;nland und Calcutta" wollte Beethoven den Druck'>
2017-12-04 10:00:00
<![CDATA[Die Gewinner des Jugendwettbewerbs BEETHOVEN BONNENSIS]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7791 für das Jahr 2017 wurden bei einer Finalrunde am 25. November im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses ermittelt. Es sind in der der Solowertung die Querflötistin Ronja Macholt (18) und der Cellist Carlo Lay (17). Macholt erhielt zusätzlich den von Susanne Kessel gestifteten Sonderpreis für Neue Musik. Die Ensemblewertung gewann das Blockflöten-Duo mit Sonja Fricke (16) und Janna Maria Schneider (17). Einen "kleinen Beethovenpreis“ erhielt die Pianistin Jingqi Katharina Xie (15).

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]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/BB-17-Collage-Preistraeger.jpg' border=0 alt='Die Gewinner des Jugendwettbewerbs BEETHOVEN BONNENSIS'>
2017-11-26 10:00:00
<![CDATA[In einem ausführlichen Bericht hat DEUTSCHLANDFUNK KULTUR]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7779 die Rolle der BÜRGER FÜR BEETHOVEN bei den Vorbereitungen auf das Jubiliäumsjahr 2020 beschrieben und dabei auch das Verhältnis Bonns zum größten Sohn der Stadt beleuchtet. Anlass war das Klavier-Kabarett von Stephan Eisel "... niemals geht am so ganz" zum 225. Jahrestag des Abschieds von Beethoven aus Bonn am 1. November 1792.

 

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Den Beitrag in DEUTSCHLANDFUNK-KULTUR können Sie hier anhören.

 

Deutschlandfunk-Kultur (Länderreport)  vom 14.11.2017

Späte Würdigung zum 250. Geburtstag Bonn entdeckt Beethoven doch noch für sich

Von Moritz Küpper

Lange hat sich Bonn wenig um den berühmtesten Sohn der Stadt gekümmert. Mit den Feiern zum 250. Geburtstag des Komponisten soll sich das ändern: Ludwig van Beethoven soll zum Aushängeschild der Stadt werden.

Ein Altbau im schicken Bonner Stadtteil Poppelsdorf am 1. November. Rund 60 Menschen, vorzugsweise aus der zweiten Lebenshälfte, sind gekommen. Geschwungene Holzstühle, tiefe Sofas, Parkettboden und Bücherregale an der Wand erzeugen Salon-Atmosphäre – genauso wie die Klavierklänge.
Am Klavier sitzt Stephan Eisel. Der 62-Jährige, einst Redenschreiber und stellvertretender Leiter des Kanzler-Büros unter Helmut Kohl, später dann als Nachrücker CDU-Bundestagsabgeordneter, ist seit April 2013 Vorsitzender des Kulturvereins "Bürger für Beethoven" – und in der Rolle auch Klavierkabarettist.

"Wir erinnern heute an die Abschiedsparty, die Ludwig van Beethoven vor 225 Jahren, auf den Tag genau, gegeben hat. Im Zehrgarten, am Bonner Marktplatz. Und deshalb wird es heute eine Reihe von Abschiedsliedern geben. Sie sind dann auch herzlich eingeladen, diejenigen, die sie kennen, mitzusingen. Eine Stimme hat jeder."

Erstes Gelächter im Publikum. "...niemals geht man so ganz: Wie Beethoven vor 225 Jahren Bonn verließ" so der Titel der Veranstaltung, die – trotz doppelter Aufführung an diesem Tag – beide Mal komplett ausgebucht ist. Am 1. November 1792 verließ der nunmehr bekannteste Sohn der Stadt seine Heimat, um nach Wien aufzubrechen. 22 Jahre lang lebte Beethoven in Bonn – und an diese Jahre erinnert Eisel nun, launig-musikalisch untermalt, und hofft bei seinen Klavier- und Gesangskünsten auf die Gnade des Besungenen:

"Dass Beethoven viel Sinn für Humor hatte und auch musikalische Witze und unterhaltsame Dinge, ist klar. Und er hat ja mal selber gesagt, es kommt auf die innere Haltung an und wenn man sich mal verspielt, ist es Zufall. Also, insofern würde ich auf Gnade hoffen."

Bürger retten das Beethovenfest

Und eigentlich geht es Eisel ja auch um etwas anderes: Als Verein wollen sie auf Beethoven aufmerksam machen, auf seine Verbindung zur Stadt Bonn, …

"… weil in Bonn traditionell das Bürgerengagement für Beethoven immer größer war als das der offiziellen städtischen Institutionen."

Und da liegen auch die Wurzeln des Vereins "Bürger für Beethoven": Im Jahr 1993 kürzte die Stadt Bonn die Unterstützung des traditionellen Beethovenfestes, das erstmals 1845 stattgefunden hatte. Daraufhin gründete sich eine Rettungsinitiative, die das Fest dennoch stattfinden ließ – der Vorläufer des heutigen Vereins. 

"Die Bürger realisieren viel mehr, dass Beethoven der größte Bonner Sohn ist. Dass er länger in Bonn war als Mozart in Salzburg und vermissen, dass man mehr aus diesen Chancen macht."

Mittlerweile ist der Verein ein echter kulturpolitischer Faktor:

"Wenn Sie mal überlegen: So ein an sich Spezialisten-Verein wie die Bürger für Beethoven hat 1560 Mitglieder, mehr als Karnevalsvereine, Sportvereine. Dann sehen Sie ja die Identifikation der Bürger, wenn Sie merken: Ich kann durch die Mitgliedschaft, durch mein Engagement was bewegen. Und wir versuchen halt die offiziellen Stellen, die Verwaltung, die manchmal etwas Status-Quo verliebt ist, so ein bisschen auf Trab zu bringen."
Und Beethovens Bonner Geschichte den Menschen nahezubringen – und sei es eben am Klavier.

"Beethoven hat sich immer zu Bonn bekannt"

Am 17. Dezember 1770 in Bonn geboren erhielt Beethoven eine Musikausbildung von seinem Vater, der in der Hofkapelle am kurfürstlichen Hof in Bonn tätig war. Im Alter von sieben Jahren trat Beethoven zum ersten Mal öffentlich als Pianist auf. Es folgte eine erste Studienreise nach Wien, um Kompositionsschüler Mozarts zu werden, doch ob er ihn traf, ist unklar. Beethoven kehrte zurück, wurde später Organist und Bratschist an der Bonner Hofkapelle. Für Eisel ist klar: Bonn war seine Heimat.
"Beethoven selber hat sich immer zu Bonn bekannt, gibt viele Briefe, wo das deutlich geworden ist – und er hat noch in Wien vor seinem Tod Briefe unterschrieben mit: Beethoven, Bonnensis – Beethovener der Bonner."

Doch das war er damals nicht mehr. Denn: Nach eben jenem Abschiedsabend im Jahr 1792 vor seiner zweiten Studienreise nach Wien kam er nicht mehr zurück.
"Der Beethoven wollte zurück, aber dann kamen die Franzosen. Die Franzosen haben Bonn besetzt. Den Kurfürsten zum Teufel gejagt, den Hofstaat aufgelöst und damit auch das Orchester. In das moderne Deutsch übersetzt: Die Planstelle war weg. Beethoven hatte keine Möglichkeit mehr, nach Bonn zurückzukommen, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Deswegen ist er in Wien geblieben. Sagen Sie das jedem Wiener, der Ihnen begegnet … Es ist so. Es ist so. Und wenn Sie einen Spielfilm sehen, wo Beethoven hochdeutsch spricht oder gar wienerisch. Das ist natürlich absoluter Quatsch. Beethoven hat nachweislich ein ganz breites Bönnsch gesprochen."
Um die Anerkennung und Bedeutung Beethovens für seine Geburtsstadt muss man sich an diesem Abend keine Sorge machen – wohl aber generell, meint auch Eisel.
"In Bonn selber, was die Bürgerschaft betrifft, ist da durchaus ein Fundament da. Aber wenn man ansonsten durch die Stadt Bonn geht, wird man kaum damit konfrontiert. Und das muss sich eben ändern."
Eisel kann genug Beispiele nennen: Beethovens Elternhaus musste einst durch eine Privatinitiative vorm Abriss bewahrt werden, der – durch private Gelder finanzierte – Bau eines Festspielhauses, um Beethovens Musik im großen Rahmen spielen zu lassen, scheiterte an Vorgaben der Verwaltung, was dann auch im Abschluss des Liederabends thematisierte wurde.

Das Aushängeschild für Bonn

Und dennoch hat auch Eisel Hoffnung: Denn im Jahr 2020 feiert die Stadt den 250. Geburtstages seines berühmtesten Sohnes. Dafür wurde eigens eine GmbH gegründet – um ein Jahr lang Veranstaltungen zu koordinieren. 
"Das ist jetzt schon eine Chance: Jetzt muss man aufpassen, dass das Jubiläumsjahr 2020 nicht ein einmaliges Ereignis ist, sondern dass das ein Startschuss ist. Wenn Sie heute nach Bonn kommen und Sie stehen nicht vor dem Beethoven-Denkmal oder dem Geburtshaus, wissen Sie nicht, dass Sie in der Beethoven-Stadt Bonn sind. Solche Dinge müssen sich ändern, da muss ein Beethoven-Rundgang her, man muss erleben, dass man in der Beethoven-Stadt ist – und zwar durchaus modern, nicht nur historisch, sondern modern und zeitgemäß und da gibt es noch sehr, sehr viel zu tun und damit ist ja auch eine große wirtschaftliche Chance verbunden."

"Guten Abend, meine Damen und Herren. Ich freue mich, dass die Themenwahl der heutigen Veranstaltung offensichtlich großes Anklang gefunden hat." Ein prallgefülltes Auditorium, wenige Wochen zuvor, bei einer Diskussionsveranstaltung der "Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik", bei der der ehemalige CDU-Bundesgeschäftsführer, Willi Hausmann, die Einführung hält. "Der Abend steht ganz im Zeichen unserer Stadt: Beethoven – und dann? Zukunftsperspektiven der Bundesstadt Bonn."
Neben Vertretern des Bundes und des Landes NRW sitzt auch Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridahan auf der Bühne. Eine Studie, so der OB, habe ergeben, dass Bonn für zwei Faktoren stehe… "…, nämlich einmal Beethoven und für die Internationalität. In Kürze beginnt unsere neue Imagekampagne, die den weltweit bekannten Namen Beethoven mit jenem Bonns verknüpfen soll."
Zustimmendes Nicken im Publikum. Für Sridharan ist klar: Bonn steht als UN-Standort für die Internationalität, hat – auch durch das Bonn-Berlin-Gesetz und trotz der Abwanderung im Zuge des Hauptstadt-Verlustes – eine gute wirtschaftliche Lage. Jetzt will die Stadt endlich seinen Beethoven angemessen würdigen – und nutzen. "Beethoven ist der größte Sohn unserer Stadt und wir feiern 2020 seinen 250. Geburtstag, sind mitten in den Vorbereitungen, haben mit dem Bund, dem Land und dem Rhein-Sieg-Kreis eine Gesellschaft gegründet, die dieses Fest ja wirklich hervorragend vorbereitet."

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='275' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven2020schnitt(24).jpg' border=0 alt='In einem ausf&uuml;hrlichen Bericht hat DEUTSCHLANDFUNK KULTUR'>
2017-11-15 10:00:00
<![CDATA[Vor 225 Jahren - am 1. November 1792 - verbrachte]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7739 der fast 22-jährige Ludwig van Beethoven seinen letzten Abend in Bonn. Die Abschiedsparty fand in seiner Stammkneipe "Zehrgarten" am Marktplatz. Von dort brach er nach Wien auf - mit der festen Absicht, nach Bonn zurückzukehren. Die französische Besetzung von Bonn machte das kurze Zeit später zunichte, weil die Franzosen das kurfürstliche Orchester auflösten, in dem Beethoven angestellt war.

Erhalten ist das "Stammbuch" - eine Art Poesiealbum - mit 14 Reisewünschen von Bonner Beethoven-Freunden.

Der bekannteste Eintrag stammt von Graf Waldstein: 

»Lieber Beethowen.
Sie reisen itzt nach Wien zur Erfüllung Ihrer so lange bestrittenen Wünsche.
Mozart's Genius trauert noch und beweinet den Tod seines Zöglinges.
Bei dem unerschöpflichen Haydn fand er Zuflucht, aber keine Beschäftigung;
durch ihn wünscht er noch einmal mit jemanden vereinigt zu werden.
Durch ununterbrochenen Fleiß erhalten Sie: Mozart's Geist aus Haydn's Händen.“

 

Die "Witwe Koch", Wirtin im Zehgarten schrieb:

»Gehört die süße Harmonie, die in dem saitenspiele schlummert, seinem Käufer, der es mit taubem ohr bewacht?
Er hat Das recht erkauft, in trümmern es zu schlagen, Doch nicht die Kunst, den silberton zu rufen Und in des Liedes wonne zu zerschmelzen."

Der Eintrag ihres Sohnes lautet:

»– – Die Unsterblichkeit Ist ein großer Gedanke
Ist des Schweißes der Edlern werth! –«
Die Wahrheit ist vorhanden für den weisen
Die Schönheit für ein fühlend Herz."

Beethovens Jugendfreundin Elonore von Breuning schrieb:

»– Freundschaft, mit dem guten,
Wächset wie der Abendschatten
"Bis des Lebens Sonne sinkt."

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-Stammbuch.jpg' border=0 alt='Vor 225 Jahren - am 1. November 1792 - verbrachte'>
2017-11-01 10:00:00
<![CDATA[Amplifon Hörgeräte in Bonn-Beuel ist Sieger]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7756 des Beethoven-Schaufensterwettbewerbs 2017 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Aus den Händen von Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan erhielten das Ehepaar Müller den "Beethoven in Gold". Der "Beethoven in Silber" ging an das Café Müller-Langhardt am Marktplatz und der "Beethoven in Bronze" an das Feinkostgeschäft Kieffer in Endenich. 

Den Publikumspreis erhielt die Kreativwerkstatt „Einzelstück“ in Endenich. Der „Sonderpreis für treue Teilnahme an einen ungewöhnlichen Ort“ wurde an die Evangelische Krankenhaushilfe eKH im Johanniter-Krankenhaus Bonn vergeben. Der „Newcomer-Preis“ ging an die Buchhandlung Goethe & Hafis auf dem Brüser Berg.

Weiter unten finden Sie die ausgezeichneten Schaufenster.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='300' height='268' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Amplifon-Hoergeraete.jpeg' border=0 alt='Amplifon H&ouml;rger&auml;te in Bonn-Beuel ist Sieger'>
2017-10-25 10:00:00
<![CDATA[Ein großes Beethoven-Fassadengemälde begrüßt die Bonn-Besucher]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7751 am Bahnübergang Weberstraße kurz vor dem Hauptbahnhof. Erstellt hat das 8 x 13 Meter große "Mural" der 27-jährigen Graffiti-Künstler "Aphe" alias Sven Oliver Hollatz. Die Bonner Bürgerin Edith Bosau hat als neues Mitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN das Projekt als besonderes Bürgergeschenk initiiert. Der Vorsitzende Stephan Eisel bedankte sich: "Es sind genau solche bürgerschaftlichen Initiativen, die wir brauchen um Bonn als Beethovenstadt zur profilieren.  Dabei beschreibt der Titel des Kunstwerks "Die Stadt bewegt ihn und er bewegt die Stadt“  treffend Beethovens Heimatverbundenheit und gibt zielsicher die Richtung an, in die Bonn als Beethovenstadt gehen muß."

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

 

Großes Beethoven-Wandgemälde am Bahnübergang

"Die Stadt bewegt ihn und er bewegt die Stadt“

Die Bonner Bürgerin Edith Bosau hat als neues Mitglied der "BÜRGER FÜR BEETHOVEN" ein besonderes Bürgergeschenk initiiert: 27-jährigen Graffiti-Künstler "Aphe" alias Sven Oliver Hollatz Am Bahnübergang Weberstraße begrüßt jetzt kurz vor dem Hauptbahnhof Ludwig van Beethoven die Reisenden mit einem großflächigen Wandgemälde auf der bahnseitigen Fassade des Hauses Weberstraße 52 unter Einbezug der dort befindlichen beiden Bahnschranken-Übergangs-Häuschen. 

Das  8 x 13 Meter große "Mural" (Wandgemälde) wurde von dem 27-jährigen Graffiti-Künstler "Aphe" alias Sven Oliver Hollatz erstellt, der 2006 die Sprühdose als Medium zur Umsetzung seiner Kunst entdeckt hat. Er studiert an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter und wurde  2017 vom Deutsche Institut für Erwachsenenbildung mit dem „DIE- Preis für Nachwuchskünstler“ ausgezeichnet. Als er von Edith Bosau den Auftrag bekam ein Wandgemälde sozusagen als Eingangstor für Bahnreisende nach Bonn zu gestalten, war es für Hollatz sofort naheliegend Ludwig van Beethoven in den Mittelpunkt zu stellen: "Ich möchte mit dem Graffiti einen imaginären Raum öffnen, in den man als Betrachter, eintauchen kann. Beethoven und die Klaviertastatur scheinen mitten im Raum zu schweben. Er hat die Augen geschlossen und gibt sich ganz seiner Komposition hin. Seine Wahrnehmung verschärft sich auf die umliegenden Einflüsse seiner Umwelt. Alles beginnt sich zu bewegen, sich zu instrumentalisieren und in die Musik mit einzufließen." 

Edith Bosau sagte dazu: "Sven Oliver Hollatz ist hier ein eindrucksvoller Willkommensgruß für die Menschen gelungen, die mit der Bahn nach Bonn kommen und ich hoffe sehr, dass sich auch die Bonner Mitbürger darüber freuen." Sie dankte zugleich der Denkmalbehörde der Stadt Bonn und der Deutschen Bahn für die Unterstützung bei der Verwirklichung der ungewöhnlichen Idee. 

Für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sagte der Vorsitzende Stephan Eisel: "Es sind genau solche bürgerschaftlichen Initiativen wie von Edith Bosau, die wir brauchen um Bonn als Beethovenstadt zur profilieren. Dass mit Sven Oliver Hollatz ein junger Künstler Beethoven in den Mittelpunkt stellt, zeigt die generationsübergreifende Faszination des Komponisten. Dabei beschreibt der Titel des Kunstwerks "Die Stadt bewegt ihn und er bewegt die Stadt“  treffend Beethovens Heimatverbundenheit und gibt zielsicher die Richtung an, in die Bonn als Beethovenstadt gehen muß."

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='305' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/IMG_3118.jpg' border=0 alt='Ein gro&szlig;es Beethoven-Fassadengem&auml;lde begr&uuml;&szlig;t die Bonn-Besucher'>
2017-10-18 10:00:00
<![CDATA[Beim Schaufenster-Wettbewerb 2017 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7736 entscheidet eine Jury unter Leitung der Projektbeauftragten Eva Schmelmer über die Vergabe von drei "Beethoven-Oscars" und einiger Sonderpreise und Bonner Bürger via Online-Abstimmung über den Publikumspreis. Verliehen werden die Preise am 24. Oktober von Oberbürgermeister Ashok Sridharan im Alten Rathaus.

 

Für die engere Wahl hat die Jury die folgenden Schaufenster ausgewählt. Weitere Informationen zu den Schaufenstern und größere Bilder finden Sie hier.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-schaufenster17-01.jpg' border=0 alt='Beim Schaufenster-Wettbewerb 2017 der B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN'>
2017-10-17 10:00:00
<![CDATA[Bei der Mitgliederversammlung am 12. Oktober 2017 haben]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7752 die BÜRGER FÜR BEETHOVEN den Beschluss gefasst, sich im Falle eines Neubaus der Oper für einen integrierten Konzert- und Opernsaal einzusetzen. Der frühere Projektleiter für ein Beethoven-Festspielhaus Heiner Küpper wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Im Rahmen des Rechenschaftsberichts des vorstandes wurde dann vor allem über die Vorbereitungen zum Beethoven-Jubiläums diskutiert.

 

Eröffnet wurde die Mitgliederversammlung mit dem 2. und 3. Satz aus Beethovens Streichtrio Nr. 4 in D-Dur op. 9 Nr. 2. Es spielten Musiker des Beethoven Orchester Bonn und des Gewandhaus Orchester Leipzig:
Veronika Wehling, Violine (Bonn)
Christoph Aisslinger, Bratsche (Bonn)
Ulrich Roterberg, Violoncello (Leipzig).

Anschließend präsntierte Carl Körner seine "Visuellen Beethoven-Biografien" und dem früheren Projektleiter für ein Beethoven-Festspielhaus Heiner Küpper wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Die wichtigsten Punkt der Mitgliederversammlung waren dann: 

 

  • Bericht des Vorstandes über das Arbeitsjahr 2016/17 mit
    • Stephan Eisel, Vorsitzender: Beethoven 2020 sowie Beethoven Bonnensis und Schaufensterwettbewerb
    • Walter Scheurle, stv. Vorsitzender: Beethoven-Ring
    • Marlies Schmidtmann, stv. Vorsitzende: Kartenvorverkauf Beethovenfest
    • Annette Schwolen-Flümann, stv. Vors.: Kulturreisen Zürich und Bad Kissingen
    • A. Marquardt-Kuron, Vorstandsmitglied: 250. Hochzeitstag der Eltern Beethovens
    • Hans Christoph Pakleppa, Vorstandsmitglied: Bürgerpreis „Götterfunken“
    • Solveig Palm, geschäftsf. Vorstandsmitglied: beethoven@home
  • Jahresabschluss 2016 (Robert Ransburg, Schatzmeister) mit Bericht der Kassenprüfer und einstimmiger Entlastung des Vorstandes

  • Veranschiedung des Wirtschaftsplan 2018 

 

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Mit 98 Ja-Stimmen bei drei Nein-Stimmen und vier Enthaltungen fasste die Mitgliederversammlung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN am 12. Oktober 2017 folgenden Beschluss: 

Für einen integrierten Konzert- und Opernsaal 

„Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sehen im Beethoven Orchester Bonn als eigen­ständigem Sinfonieorchester, der dauerhaften Sicherung der Oper, einem akustisch angemessenen Konzertsaal und einem modernen Beethoven-Rundgang unverzichtba­re Voraussetzungen für die Profilierung Bonns zur Beethovenstadt. 

Deshalb begrüßen wir es, wenn der Rat der Stadt nun prüft, ob die Zukunft des Musiktheaters durch einen Neubau dauerhaft gesichert werden kann. Wenn es zu ei­nem solchen Neubau kommt, sollte ein integriertes Opern- und Konzerthaus verwirk­licht werden, um die mit dem Ende des Festspielhaus-Projektes immer deutlicher sichtbare Lücke eines fehlenden Konzertsaales endlich zu schließen. Mit der Beetho­venhalle als Mehrzwecksaal ist dies nicht möglich, zumal durch die Entscheidung für eine aufwendige denkmalgerechte Sanierung eine Verbesserung der Akustik für Kon­zertbesucher ausgeschlossen wurde. 

Seit längerem haben Baden-Baden und Bregenz und seit einigen Jahren auch Florenz und Oslo gezeigt, wie attraktiv es sein kann, wenn Konzerte, Oper und Schauspiel auf der gleichen Bühne stattfinden. So wird das 2014 in Florenz eröffnete neue Opern­haus als kombiniertes Konzert- und Opernhaus betrieben. In der laufenden Saison werden dort neben Theateraufführungen und Vorstellungen mit acht ver­schiedenen Opern auch 36 Sinfoniekonzerte angeboten. Außerdem findet in dem Haus das mit dem Beethovenfest vergleichbare jährliche international renommierte „festival mag­gio musicale fiorentino“ statt. 

Das Florentiner Haus hat für Oper und Konzert einen großen Saal und für Schauspiel und Kammermusik einen kleinen Saal. Eine solche Lösung sollte auch für Bonn geprüft werden, zumal dadurch Betriebskosten für nur ein Gebäude anfallen und weitere Effizienzpotentiale eröffnet werden. Bonn kann seine Zukunft als Beethovenstadt nur gestalten, wenn auch mutige Zukunftsentschei­dungen getroffen werden. Dafür treten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ein.“

Ein Antrag, die Spendenaktion zur Sanierung der Beethovenhalle zu unterstützen wurde mit ebenso großer Mehrheit abgelehnt.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-MV-Okt-2017.jpg' border=0 alt='Bei der Mitgliederversammlung am 12. Oktober 2017 haben'>
2017-10-16 10:00:00
<![CDATA[Für ein integrierten Konzert- und Opernhaus plädieren]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7742 die BÜRGER FÜR BEETHOVEN, wenn es in Bonn zu einem Neubau des Opernhauses kommen sollte. Die Ratsfraktionen von CDU, SPD und FDP denken angesichts der hohen Kosten einer Altbausanierung über diese Option nach. Für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ist klar, dass Bonn als Beethovenstadt einen akustisch angemessenen Konzertsaal ebenso braucht wie die Zukunft des Musiktheaters dauerhaft gesichert sein muss. Wie attraktiv ein integriertes Opern- und Konzerthaus sein kann, zei­gen u. a. Florenz und Oslo.

 

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Integriertes Konzert- und Opernhaus als Option bei Neubau

Oslo und Florenz könnten Vorbilder sein 

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN begrüßen es grundsätzlich, wenn statt einer Sanierung des Opernhauses auch über die Option eines Neubaus nachgedacht wird, wollen dabei aber auch die Mög­lichkeit eines integrierten Konzert- und Opernhauses geprüft sehen. Das sagte der Vorsitzende Ste­phan Eisel in einer ersten Reaktion auf Überlegungen von CDU, SPD und FDP, statt der Sanierung der drei Altbauten Oper, Kammerspiele und Godesberger Stadthalle einen Neubau auf den Weg zu bringen: „Für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sind zwei Kriterien entscheidend: Zum einen braucht Bonn einen akustisch angemessenen Konzertsaal, wenn es sich erfolgreich als Beethoven­stadt profilieren will. Zum anderen muss für eine erfolgreiche Zukunft als Beethovenstadt die Zukunft des Musiktheaters in Bonn dauerhaft gesichert werden. Für beides könnten sich mit einem integrierten Konzert- und Opernhaus neue Perspektiven eröffnen. Wie attraktiv das sein kann, zei­gen seit längerem Baden-Baden oder Bregenz und seit wenigen Jahren Oslo und Florenz.“ 

Das 2008 fertiggestellte und international vielbeachtete Opernhaus in Oslo besteht aus einem Großen Haus (Opernhaus/Konzertsaal, ca. 1.200 Plätze), einem Kleinen Haus (Schauspielhaus/ Konzertsaal, ca. 630 Plätze mit variabler Sitzordnung) und einem Studio (ca. 200 Plätze). Dort fin­den zum Beispiel im November fast 40 unterschiedliche Vorstellungen statt, davon im großen Haus 15 Opern- und Ballettaufführungen und vier Sinfoniekonzerte. Im gleichen Monat werden in Bonn neun Opernaufführungen und sechs Konzerte des Beethoven Orchesters angeboten. 

Auch das 2014 in Florenz eröffnete neue Opernhaus wird als kombiniertes Konzert- und Opernhaus betrieben. In der laufenden Saison werden neben einer Vielzahl von Vorstellungen mit acht ver­schiedenen Opern 36 Sinfoniekonzerte angeboten. Außerdem findet in dem Haus auch im April/Mai das jährliche international renommierte „festival maggio musicale fiorentino“ statt, des­sen musikalischer Direktor in den letzten Jahren Zubin Mehta war. Das Florentiner Haus hat einen großer Saal mit 1.800 Plätzen und einen kleinen Saal mit 1000 Plätzen. 

Nach Auffassung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN ist nach dem Ende der Festspielhaus-Idee die Frage nach einem angemessenen Konzertsaal in Bonn immer noch offen. Die Beethovenhalle könne diese Lücke als Mehrzweckhalle nicht schließen, weil bei der denkmalgerechten Sanierung keine Verbesserung der Akustik vorgesehen ist: „Wenn man jetzt bei der Oper einen Zukunftswurf wagt, sollte man dieses Manko für die Beethovenstadt beseitigen. Oslo und Florenz machen mit ihren neuen Opernhäusern erfolgreich vor, dass bei hoher akustischer Qualität Konzert und Oper im inte­grierten Betrieb auf der gleichen Bühne stattfinden können.“, so Eisel 

Eisel kündigte an, das Thema bei der anstehenden Mitgliederversammlung des Vereins zu bespre­chen. Dabei sei klar, dass es zu Standortfragen und der generellen Frage eines Abrisses des Opern­hauses am Boeselagerhof unter den mehr als 1.500 Vereinsmitgliedern ganz unterschiedliche Mei­nungen gebe: „Das muss die Kommunalpolitik entscheiden. Für uns geht es darum, dass im Fall ei­ner neuen Lösung das für Bonn als Beethovenstadt sinnvollste Konzept umgesetzt wird.“

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-Oslo-Florenz_Fotor.jpg' border=0 alt='F&uuml;r ein integrierten Konzert- und Opernhaus pl&auml;dieren'>
2017-10-08 10:00:00
<![CDATA[Fabian Müller, der 2004 des BEETHOVEN BONNENSIS-Förderpreis der]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7715 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN erhalten hat, gewann 2017 beim renommierten ARD-Musikwettbewerb den Publikumspreis und den 2. Preis der Sparte Klavier. Er ist der erste deutsche Pianist seit 1999 und der erste Bonner unter den Gewinnern. Angetreten war er mit dem 3. Klavierkonzert von Beethoven. Bereits mehrfach hat Müller wichtige Veranstaltungen der BÜRGER FÜR BEETHOVEN musikalisch gestaltet und war erst vor kurzem Gast beim „Beethoventreff“. Dass er seiner Heimatstadt in besonderer Weise verbunden ist, zeiget auch seine jüngste Initiative, eine hochwertige Kammermusikreihe „Bonner Zwischentöne“ in der heimatlichen Endenicher Trinitatis-Kirche zu etablieren. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sind dabei Kooperationspartner. 

 

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BÜRGER FÜR BEETHOVEN
gratulieren Fabian Müller 

Ehemaliger BEETHOVEN BONNENSIS-Preisträger
gewinnt beim ARD-Musikwettbewerb 

Mit dem 1990 in Bonn geborenen Pianisten Fabian Müller hat erstmals seit 1999 wieder ein deutscher Pianist einen Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD gewonnen. Müller erhielt des 2. Preis des renommierten Wettbewerbs und gewann den Publikumspreis. Er ist damit der erster Bonner Preisträger in dem seit 1952 durchgeführten Wettbewerb. 

Besondere Glückwünsche erhielt Müller vom Bonner Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN, dem er in besonderer Weise verbunden ist. Daran erinnerte der Vorsitzende Stephan Eisel: „Fabian Müller hat 2004 als erster Pianist den Förderpreis unseres Jugendwettbewerbs BEETHOVEN BONNENSIS erhalten und hat das nicht vergessen. Erst vor kurzem hat er mir noch einmal seine damalige Siegerurkunde gezeigt.“ Bereits mehrfach hat Müller wichtige Veranstaltungen musikalisch gestaltet und war erst vor kurzem Gast beim „Beethoventreff“: „Fabian Müller gehört seit langem zur Bonner Beethoven-Familie.“ 

Schon mit 15 Jahren begann Fabian Müller sein Studium an der Musikhochschule Köln bei Pierre-Laurent Aimard und Tamara Stefanovich und war schon in jungen Jahren bei mehrere Klavierwettbewerbe erfolgreich. 2016 legte er seine viel beachtete erste CD vor und ist seit längerem auf den großen Konzertbühnen zu Hause. Im Rahmen des diesjährigen Beethovenfestes spielt er am 20. September im Schumann-Haus. 

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN freuen sich besonders darüber, dass Müller den Erfolg beim ARD-Musikwettbewerb mit dem 3. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven feierte: „Solche Botschafter braucht die Beethovenstadt Bonn und der Sieg beim Publikumspreis ist dafür eine besondere Ermutigung.“ An dem Wettbewerb hatten in der Klaviersparte 34 Pianisten aus zehn Ländern teilgenommen. Müller hatte sich als einziger Finalist für Beethoven entschieden. 

Dass Fabian Müller seiner Heimatstadt in besonderer Weise verbunden ist, zeigen nicht nur die mehrfachen Konzerte des Endenichers im Beethoven- und Schumann-Haus auch seine jüngste Initiative, eine hochwertige Kammermusikreihe „Bonner Zwischentöne“ in der heimatlichen Endenicher Trinitatis-Kirche zu etablieren. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN unterstützen das Projekt und sind Kooperationspartner. Die Reihe beginnt am 5. November dien Jahres mit einem Konzert des renommierten „Vision String Quartet“.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='375' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/384291_1109992569114322_1295323230780844057_n.jpg' border=0 alt='Fabian M&uuml;ller, der 2004 des BEETHOVEN BONNENSIS-F&ouml;rderpreis der'>
2017-09-10 10:00:00
<![CDATA[Im NRW- Landtag gib es eine starke Beethoven-Lobby,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7710 denn alle vier Bonner Landtagsabgeordneten sind Mitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Der stv. Ministerpräsident Dr. Joachim Stamp (FDP) sagte dazu: „Wir haben in Bonn zu lange versäumt, uns national und international als die Beethovenstadt zu präsentieren. Darum unterstütze ich voller Überzeugung die Bürger für Beethoven.“ Ähnlich äußerten sich die direkt gewählte Landtagsabgeordnete Christos Katzidis (CDU) und Guido Deus (CDU) sowie Franziska Müller-Rech (FDP).

 

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Starke Beethoven-Lobby im Landtag 

Alle Bonner MdLs sind BÜRGER FÜR BEETHOVEN

Erstmals in der Vereinsgeschichte sind alle Bonner Landtagsabgeordneten Mitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Das teilte der Vorsitzende Stephan Eisel mit: „Wir freuen uns sehr über dieses Bekenntnis zum größten Sohn der Stadt und sehen darin auch eine wichtige Unterstützung für unser Anliegen, Bonn stärker zur Beethovenstadt zu profilieren.“ Das gelte auch im Blick auf die Umsetzung der nordrhein-westfälischen Koalitionsvereinbarung, in der es heißt: "Wir wissen um die nationale und internationale Bedeutung des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven im Jahr 2020 und werden diese Chance auch für Nordrhein- Westfalen nutzen." 

Dr. Joachim Stamp, FDP-Abgeordneter, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration sagte dazu: „Beethoven ist prägend für die deutsche Kultur. Wir haben in Bonn zu lange versäumt, uns national und international als die Beethovenstadt zu präsentieren. Darum unterstütze ich voller Überzeugung die Bürger für Beethoven.“ Stamp gehört dem Landtag bereits seit 2012 an und ist schon länger Mitglied des Vereins. 

Beigetreten sind auch die drei Neu-Parlamentarier aus Bonn. Der für Bad Godesberg, den Hardtberg und den Bonner Süden direkt gewählte Landtagsabgeordnete Christos Katzidis (CDU) unterstrich: „Beethoven ist für mich ein elementarer Markenkern von Bonn. Und Bonn war, ist und wird immer seine Heimat bleiben.“ Franziska Müller-Rech (FDP) fügte hinzu: „Ich bin in Bonn geboren - Beethoven begleitet mich schon durchs ganze Leben. Wir können sehr stolz auf unseren berühmtesten Bürger sein. Umso wichtiger ist es mir, dass wir Bonner uns für die Bewahrung seines wichtigen Erbes einsetzen.“ Beuels Bezirksbürgermeister Guido Deus (CDU), direkt gewählt für das Bonner-Zentrum und den Norden sowie Beuel ergänzte: "Von Kindheit an sind Beethoven und Bonn für mich untrennbar miteinander verbunden. Bonn liegt im Herzen Europas und Beethoven, sein einzigartiges Werk und unser wunderschöner Rheinstrom sind für mich Brücken nach Europa und in die ganze Welt." 

Stephan Eisel wies darauf hin, dass neben Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Landrat Sebastian Schuster auch Bonns Europaabgeordnete Axel Voss (CDU) und Alexander Graf Lambsdorff (FDP) sowie die Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber (SPD), Claudia Lücking-Michel (CDU) und Lisa Winkelmeier-Becker dem Verein angehören: „Wir sind überparteilich und brauchen auch über die Parteigrenzen hinweg die Unterstützung derjenigen, die politisch in Bonn und der Region Verantwortung tragen: Auch wenn in der letzten Zeit schon einiges wie die von Bund, Land, der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis gegründete Jubiläums-GmbH BTHVN 2020 auf den Weg gebracht wurde, bleibt nämlich noch viel zu tun.“ Eisel nannte als Beispiele einen sichtbaren und attraktiven Beethoven-Rundgang, die Stärkung des Beethoven-Festes und einen europäischen Beethoven-Preis, der dem internationalen Renommee des Aachener Karlspreises entspreche. Das Beethoven-Jubiläum 2020 müsse hier als Initialzündung für nachhaltige Strukturen genutzt werden: „Immerhin hat Beethoven 22 Jahre in Bonn gelebt und gearbeitet – länger als Mozart in Salzburg oder Wagner in Bayreuth.“

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-MdL_Fotor.jpg' border=0 alt='Im NRW- Landtag gib es eine starke Beethoven-Lobby,'>
2017-09-05 10:00:00
<![CDATA["Beethoven - Visuelle Biografien" ist Thema einer Ausstellung]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7684 mit Bildern von Carl Körner, zu der die Volkshochschule ins Haus der Bildung (Mühlheimer Platz 1, Bonn) einlädt. Die Vernissage findet am 5. September um 19 Uhr statt. Die Ausstellung ist bis zum 4. Oktober zu sehen. Carl Körner wird 20 Prozent des Erlöses auf dem Verkauf seiner Bilder für den Jugendwettwerb BEETHOVEN BONNENIS spenden, dem er als langjähriges Vorstandsmitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN besonders verbunden war. Stephan Eisel wird als Vorsitzender zur Eröffnung ein Kurzreferat zu Beethovens "Unsterblicher Geliebter" halten, der sich auch Carl Körner in seinen Bildern widmet.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='300' height='406' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Koerner04.tiff' border=0 alt='"Beethoven - Visuelle Biografien" ist Thema einer Ausstellung'> 2017-09-05 10:00:00 <![CDATA[Wegen der engen Beziehung Beethovens zum Bonner Münster haben]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7702 die BÜRGER FÜR BEETHOVEN eine Steinpatenschaft für die Münsterrenovierung übernommen. Der Vorsitzende Stephan Eisel erinnerte, daran Beethovendort auch Orgel spielte und u. a. vom Münsterorganisten Unterricht erhielt. Dr. Ludwig Klassen als Vorstandsvorsitzender der Bonner Münster-Stiftung sowie Georg Büdenbender als Geschäftsführer des Münster-Bauvereins überreichten dem Verein am Namenstag Beethvoens die Urkunde für die Patenschaft.

 

Hier können auch Sie Steinpate für die Renovierung des Bonner Münsters werden.

 

Zum Videobericht über die Steinpatenschaft geht es hier. 

 

Nach dem Bericht des Bäckermeister Fischer, dessen Familie über drei Generationen mit der Familie Beethoven im gleichen Haus in der Rheingasse lebte, hat Beethoven u. a. die Münsterschule besucht, die sich damals im Kapitelsaal des Münsters befand.

Es ist auch überliefert, dass Beethoven beim Münster-Organisten Zensen Orgelunterricht bekam und dabei als Zehnjähriger einen zwanzigjährigen Mitschüler übertraf. Der bis heute wichtigste Beethoven-Biograph Alexander Wheelock Thayer hat bereits 1866 berichtet, Beethoven habe als stv. Hoforganist „gelegentlich in der altehrwürdigen Münsterkirche“ Orgel gespielt. Beethovens Jugendfreund Franz Josef Mompour, der ihn ursprünglich 1792 nach Wien begleiten wollte und dessen Lehrer bei Beethovens Vater war, wurde später selbst Organist an der Münsterkirche.

Das Breuning´schen Haus direkt gegenüber dem Münster war Beethovens zweite Heimat. Heute befindet sich im Münster die Kanzel aus der im Jahr 1800 abgebrannten Taufkirche Beethovens auf dem Remigiusplatz und das Münster bildet mit dem Beethoven-Denkmal die prominenteste Bonner Blickachse. 

Aus einem Gespräch Beethovens mit seinem Bonner Freund Franz Gehard Wegeler, der 1794–1796 mit Beethoven in Wien lebte, ist Beethovens Heimweh nach Bonn mit den Worten überliefert, er denke „an das alte liebe Rathausund an den Münsterplatz mit dem schönen alten Münster, und an das Schloß am Rhein - … dafür gäbe ich ganz Wien hin.“ 

Der Vorstandsvorsitzende des  Bonner Münster-Bauverein Dr. Ludwig Klassen freute sich über die Steinpatenschaft seitens BÜRGER FÜR BEETHOVEN: "Es ist für uns eine besondere Ehre, dass die tiefe Verbindung von Bonns berühmtesten Sohn und dem Bonner Münster durch diese Steinpatenschaft für die Ewigkeit besiegelt wird."

Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel sagte bei der Entgegennahme der Urkunde über die Steinpatenschaft: „Angesichts der engen Verflechtung von Beethoven mit dem Bonner Münster ist es für uns ein Herzensanliegen, die Münster-Renovierung mit einer Steinpatenschaft zu unterstützen. Der Namenstag von Ludwig van Beethoven am 25. August ist dafür ein besonders geeignetes Datum.“ 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='218' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Steinpatenschaft.jpg' border=0 alt='Wegen der engen Beziehung Beethovens zum Bonner M&uuml;nster haben'>
2017-08-26 10:00:00
<![CDATA[Der Schaufensterwettbewerb zum Beethovenfest 2017]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7680 ist jetzt ausgeschrieben. In einem gemeinsamen Aufruf laden Oberbürgermeister Ashok Sridharan, die Intendantin des Beethovenfestes Nike Wagner und der Vorsitzende der Bürger für Beethoven Stephan Eisel die Bonner Geschäftsleute zur Teilnahme ein. Bis Dienstag, den 12. September 2017, können Bilder von Schaufenstern eingereicht werden, die mit einem bezug Beethoven dekorioert sind. Für Rückfragen steht die Projektbeauftragte Eva Schmelmer gerne zur Verfügung

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 Den Aufruf zum Schaufensterwettbewerb 2017 mit allen Wettbewerbsinformationen können Sie hier ausdrucken.

Schaufenster-Wettbewerb zum Beethovenfest 2017 

Gemeinsamer Aufruf von Ashok Sdriharan, Nike Wagner und Stephan Eisel an Bonner Geschäftsleute 

Zum 17. Mal führen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in diesem Jahr ihren Schaufenster-Wettbewerb zum Beethovenfest durch. In einem gemeinsamen Aufruf laden Oberbürgermeister Ashok Sridharan, die Intendantin des Beethovenfestes Nike Wagner und der Vorsitzende der Bürger für Beethoven Stephan Eisel die Bonner Geschäftsleute zur Teilnahme ein: „Das jährliche Beethovenfest bietet die hervorragende Möglichkeit, unseren vielen auswärtigen Besuchern die Beethovenstadt Bonn zu präsentieren. Dazu trägt seit vielen Jahren der Schaufensterwettbewerb der BÜRGER FÜR BEETHOVEN bei. Wir rufen Sie, die Bonner Geschäftsleute auf, auch in diesem Jahr zur Teilnehme auf.“ 

Am Wettbewerb können alle Bonner Unternehmen und Organisationen teilnehmen, die mit ihren Schaufenstern das Bild das Stadtbild prägen - seien es Einzelhandelsgeschäfte und Kaufhäuser, Gast­stätten und Restaurants mit Schaufenstern oder etwa Banken und Versicherungen. Die Schaufenster sollen in der Zeit des Beethovenfestes vom 8. September bis zum 1. Oktober 2017 kreativ und ansprechend dekoriert sein und einen Bezug zu Ludwig van Beethoven oder dem Beethovenfest Bonn erkennen lassen. Dazu sagt die Projektbeauftragte des Wettbewerbs Eva Schmelmer: „Wir hoffen, dass jetzt, wo der Countdown für 2020 begonnen hat, sich noch mehr Geschäftsleute von der Begeisterung anstecken lassen und für „ihren“ Bonner Beethoven Flagge zeigen.“ 

In der ersten Wettbewerbsrunde werden die Teilnehmer gebeten, ein oder mehrere Foto(s) ihres dekorierten Schaufensters in digitaler oder konventioneller Form einzureichen (eva.schmelmer@buergerfuerbeethoven.de). Einsendeschluss ist Dienstag der 12. September. Eine unabhängige Jury wählt für die zweite Wettbewerbsrunde aus allen Einsendungen acht Schaufens­ter aus, die vom Medienpartner des Wettbewerbs , dem regionalen Anzeigenblatt SCHAUFENSTER (Blickpunkt/Wochenblatt für Bonn) in seiner auflagenstarken Printausgabe sowie online präsentiert wer­den. Daraus wählt eine abhängige Jury die Preisträger aus. Prämiert werden Kreativität, gestalterische Umsetzung und Werbewirksamkeit für das Beethovenfest und die Beethovenstadt Bonn. 

Den Siegern des Wettbewerbs werden bei einer eigenen öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung im Go­belinsaal des Alten Rathauses und in Anwesenheit von Oberbürgermeister Ashok Sridharan die von den BÜRGERN FÜR BEETHOVEN gestifteten „Beethoven-Oscars“ in Gold, Silber und Bronze sowie weitere Preise überreicht. Außerdem werden un­ter allen Teilnehmern Karten zu Konzerten des Beethovenfestes verlost.

Für Anregungen und Unterstützung bei der Beschaffung Themen-bezogener Dekorationsmaterialien steht die Projektleiterin Eva Schmelmer gerne zur Verfügung. Die Teilnahmebedingungen zum Wettbewerb und weitere Informationen finden Sie unter www.buerger-fuer-beethoven.de.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage_schauf.jpg' border=0 alt='Der Schaufensterwettbewerb zum Beethovenfest 2017'>
2017-08-26 10:00:00
<![CDATA[Die Bonner Beethovenstraße gibt es seit 1845 und nicht seit 1863]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7695 wie von der Stadtverwaltung bisher angegeben. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN haben eine Korrektur des Fehlers angemahnt. Franz Liszt hat bereits am 14. August 1845 "unter Böllerschüssen" den Grundstein für das erste Haus in der Beethovenstraße gelegt hat. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel unterstrich, dass Ereignisse und Orte, die in Bonn mit Beetho­ven zu tun haben, mehr in den Fokus rücken müssen.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Franz Liszt begründete am 14. August 1845 die Bonner Beethovenstraße

Historisches Ereignis bisher unbeachtet
Korrektur im Straßenkataster der Stadt notwendig 

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN haben anlässlich des Jahrestages auf ein historisches Ereignis hingewie­sen, das in der Stadtgeschichte bisher übersehen wurde: Am 14. August 1845 hat Franz Liszt un­mittelbar nach dem ersten Beethoven-Fest „unter Böllerschüssen“ den Grundstein zum ersten Haus in der Beethoven­straße gelegt. Im offiziellen Straßenkataster der Stadt Bonn ist stattdessen vermerkt, es gebe eine Beetho­venstraße in Bonn erst seit 1863. Davon war man bisher auch im Stadtarchiv ausgegangen. Der Vorsitzende des Vereins Ste­phan Eisel mahnte eine Korrektur an: „Bei der Profilierung Bonns zur Beethovenstadt kommt es auf viele Mosaiksteine an. Dazu gehört auch, dass Ereignisse und Orte, die in Bonn mit Beetho­ven zu tun haben, nicht un­beachtet bleiben, sondern mehr in den Fokus rücken.“ 

Bei seinen Recherchen zum 250. Beethoven-Geburtstag ist Eisel auf auf einen Artikel im Bonner Wochenblatt vom 17. August 1845 gestoßen, der gleichlautend  in der „Frankfur­ter Oberpostamts-Zeitung“ vom 18. August 1845 und der „Nürnberger Zeitung“ vom 20. Au­gust 1845 abgedruckt wurde, dort offenbar unter Bezug auf eine Meldung der Kölnischen Zeitung. Vermeldet wird: 

„Bonn, 14. August: Heute in der Mittagsstunde wurde durch den Doktor Liszt unter Böllerschüs­sen der Grundstein zu dem ersten Hause in der „Beethovenstraße“ gelegt. Professor O.L.B. Wolff aus Jena verlas die Urkunde, welche, von vielen Zeugen unterschrieben, in den ausge­höhlten Stein gelegt wurde, und hielt dabei den Bau- und Einweihungsspruch. Der Urkunde wur­de ein Grundriss des pro­jektierten neuen Stadtviertels ausser den Mauern (in der Nähe der Baumschule und des Bonn-Kölner Bahnhofes), welches Sternenthal heißen soll und die Bildnisse van Beethoven und Liszt beigefügt. Die Beethovenstraße wird auf einen Platz, Agrippinenplatz zu nennen, führen und die Verlängerung jener Straße, jenseits des Agrippinenplatzes, soll „Liszt­straße“ heißen. Diese Ehre suchte Liszt durch aus­gesprochene Worte abzulehnen, wie er die er­sten drei Schläge des Hammers auf den Grundstein führ­te. Viele Anwesenden folgten in der letz­ten Handlung dem Meister der Flü­geltöne und sein Wider­spruch blieb ohne weitere Erörterung. Vielfach erneuerte Böllerschüsse ver­kündeten endlich den Schluss der Handlung.“ 

In einem Schreiben an Oberbürgermeister Ashok Sridharan regte Eisel an, dieses Ereignis auch im Blick auf das Beethoven-Jubiläum 2020 nicht der Vergessenheit anheimfallen zu lassen: „Es würde sich lohnen ein­mal herauszufinden, um welches Haus es geht und was mit der dort eingemauerten Urkunde gesche­hen ist.“ Im­merhin handele es sich um die weltweit erste Benennung einer Straße nach Beethoven. Heute wird rund um den Erdball kein Perso­nenname so häufig für die Benennung von Straßen und Plätzen genutzt wie "Ludwig van Beethoven". 

Der im Artikel erwähnte Schriftsteller Oskar Ludwig Bernhard Wolff war Verfasser des Textes der Fest­kantate, die Franz Liszt zur Enthüllung des Beetho­ven–Denkmals komponiert hatte. Die Kantate war am Tag zuvor, dem 13. August, beim Abschlusskon­zert des ersten Beethovenfestes erstmals aufgeführt worden. 

Dass Liszt die Benennung einer Straße zu seinen Ehren ablehnte, hat wohl mit den Ereignissen des Vor­abends zu tun: Ein Festessen zum Abschluss des Beethovenfestes hatte einen chaotischen Verlauf genom­men, weil Liszt bei einem Toast vergaß, die französischen Musiker zu er­wähnen. Darauf war ein Tumult losgebrochen und Liszt musste durch die Hintertür fliehen. Außerdem war er verär­gert über die Untätigkeit der Stadtoberen, wenn es um Beethoven ging. Dem damaligen ersten hauptamtli­chen Ober­bürgermeister Oppen­hoff schrieb er deshalb erbost ins Stammbuch: „Eine klei­ne Stadt kann das Glück haben, dass ein großer Mann in ihr das Licht der Welt erblickt; aber kleinstädtisch darf sein Andenken nicht gefeiert werden.“ 

Eine Lisztstraße gibt es in Bonn seit 1896. Sie ging ursprünglich von der Beethovenstraße ab, deren nordwestli­cher Teil allerdings im Jahr 1900 in Haydnstraße umbenannt worden ist.  

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='182' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethstr.jpg' border=0 alt='Die Bonner Beethovenstra&szlig;e gibt es seit 1845 und nicht seit 1863'>
2017-08-15 10:00:00
<![CDATA[Am 12. August um 11 Uhr erinnerten wir auf dem Münsterplatz]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7694 zum fünften Mal an die Enthüllung des Beethoven-Deenkmals am gleichen Tag im Jahr 1845. Die Musik steuerten Hermann Hergarten (Drehorgel) sowie Arnulf und Lea Marquardt-Kuron (Saxophon) bei. Stephan Eisel schilderte mit Zitaten von Zeitzeugen das historische Ereignis vor. Mit dabei waren auch Hector Berlioz, Aldolphe Sax, Louis Spohr, Gottfried Kinkel, Queen Victoria, Alexander Humboldt - und Marie Ophoven, der ausfühlicher Brief mit detaillierten Schilderung der Ereignisse erst Anfang 2017 gefunden wurde.

Zum Beethoven-Denkmal erfahren Sie hier mehr.

Den folgenden Text von Stephan Eisel mit Zeitzeugen-Berichten zur Enthüllung des Beethoven-Denkmals am 12. August 1845 können Sie mit allen Quellenangaben hier ausdrucken.

 

 
]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-denkmal2017(2).jpg' border=0 alt='Am 12. August um 11 Uhr erinnerten wir auf dem M&uuml;nsterplatz'>
2017-08-13 10:00:00
<![CDATA[Um BEETHOVENS TRÄUME ging es bei einem Konzert,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7605 das junge Bonner mit den internationalen Musikern unter der Leitung von Sibylle Wagner am 3. September um 19 Uhr in der Aula der Universität veranstalten. Mit dabei sind Jingge Yan (Klavier), Gabriele Mouhlen (Sopran) und ein Projektchor mit Bonner Sängern und syrischen Christen. "Alle Menschen werden Brüder" ist als Beethovens große Vision die zentrale Idee des Projekts. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN unterstützten die Initiative.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='300' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Traeume-Wagner02_Fotor.jpg' border=0 alt='Um BEETHOVENS TR&Auml;UME ging es bei einem Konzert,'> 2017-08-03 10:00:00 <![CDATA[Ein Interview mit GMD-Kaftan steht im Mittelpunkt]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7682 des neuen Jahrbuchs der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Dabei geht es vor allem um die Frage der Musikvermittlung. Chefredakteurin Eva Schmelmer sagte zum weiteren Inhalt: „In unserem Jahrbuch lassen wir alle Veranstaltungen und Aktionen eines Jahres zu Beethoven und der Beethovenstadt noch einmal in Bild und Text Revue passieren und fassen Sie für die Mitglieder komprimiert zusammen,“ erläutert Eva Schmelmer. „Wir freuen uns, wenn es auch außerhalb des Vereins verbreitet wird und auf diese Weise einen Beitrag leisten kann, neue Musikfreunde anzusprechen und für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN zu gewinnen.“ 

 

Das Jahrbuch der BÜRGER FÜR BEETHOVEN können Sie hier ansehen und ausdrucken.

 

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Dirk Kaftan: „Mit Musik Herzen öffnen“ 

BÜRGER FÜR BEETHOVEN präsentieren ihr Jahrbuch 

Ein Interview mit dem Generalmusikdirektor des Beethoven Orchester Bonn steht im Mittelpunkt des jetzt vorgelegten neuen Jahrbuchs der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Darin befasst Dirk Kaftan sich auch mit der Frage, wie es gelingen kann, mit neuen Konzertformaten gelingen kann, mehr Menschen anzusprechen: „Die sogenannte „Klassik“ neigt dazu, sich selbst zu reproduzieren und zu zelebrieren. Da ist für mich die Frage des eigenen Erlebens eines jeden Zuhörers ganz wichtig. Wenn ich mich frage: „Was macht die Musik mit Dir?“, kann ich auch unerwarteten Zugang gerade zu jungen Leuten bekommen. Mit einem breitgefächertes Angebot werden wir hoffentlich viele Herzen in der Stadt öffnen!“ 

Auf über 100 Seiten findet sich in dem von Vorstandsmitglied Eva Schmelmer redaktionell betreu­ten Jahrbuch neben mehreren Berichten über die unterschiedlichen Beethoven-Aktivitäten des Vereins in Bonn auch verschiedene Berichte zu den Vorbereitungen des Beethoven-Jubiläums 2020. Dazu gehört auch die Vorstellung des Konzeptes, das der Verein für einen modernen und nachhaltigen Beethoven-Rundgang entwickelt hat. Außerdem werden die vielfältigen Aktivitäten rund um das Beethovenfest dargestellt, dessen Überleben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in den 90er Jahren durchgesetzt hatten. 

„In unserem Jahrbuch lassen wir alle Veranstaltungen und Aktionen eines Jahres zu Beethoven und der Beethovenstadt noch einmal in Bild und Text Revue passieren und fassen Sie für die Mitglieder komprimiert zusammen,“ erläutert Eva Schmelmer. „Wir freuen uns, wenn es auch außerhalb des Vereins verbreitet wird und auf diese Weise einen Beitrag leisten kann, neue Musikfreunde anzusprechen und für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN zu gewinnen.“ 

Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Eisel bezeichnete den Verein als „Lobbyverband für Beethoven“ und wies darauf hin, dass es sich mit über 1.500 Mitgliedern über den Kulturbereich hinaus um den größten ehrenamtlich geführten verein in Bonn und der Region handele. Allein im letzten Jahr habe man über 100 Neueintritte verzeichnen können.  

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='294' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/jahrbuch16.tiff' border=0 alt='Ein Interview mit GMD-Kaftan steht im Mittelpunkt'>
2017-08-02 10:00:00
<![CDATA[Ein voller Erfolg war der BEETHOVEN-COUNTDOWN]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7674 2017 - 18 - 19 - BTHVN2020, den die BÜRGER FÜR BEETHOVEN auf dem Bonner Marktplatz veranstalteten. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Ahsok Sridharan machten über 50 Musiker der unterschiedlichsten Stilrichtungen mit, dazu Gesprächspartner aus der Beethoven-Familie, Das Beethoven-Haus, Beethoven-Künstler Andreas Trautwein, das Beethovenfest - und vor allem viele Bürger. 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/COPUNTDOWN-Titel-Collage.jpg' border=0 alt='Ein voller Erfolg war der BEETHOVEN-COUNTDOWN'> 2017-07-17 10:00:00 <![CDATA[Für Haydn richteten im Juli 1792 die Musiker]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7673 des Bonner kurfürstlichen Orchesters in Godesberg "einem Lustorte nahe bei Bonn" ein Frühstück aus, bei dem es auch zu einer Begegnung des Orchestermusikers Ludwig van Beethoven mit Joseph Haydn kam. Daran erinnern die BÜRGER FÜR BEETHOVEN jeweils im Juli mit einem Musikerfrühstück - in diesem Jahr mit der Klavierschule Gabriele Paqué und ihrem "kreativen Klavierspielen für Erwachsene".

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='300' height='300' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Musikfruestueck2017.jpg' border=0 alt='F&uuml;r Haydn richteten im Juli 1792 die Musiker'> 2017-07-16 10:00:00 <![CDATA[KEINE Spenden für die Beethovenhalle]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7665 BÜRGER FÜR BEETHOVEN rufen NICHT zu Spenden für Beethovenhalle auf

Am 11. und 12. Juli verbreitete der Westdeutsche Rundfunk (WDR)  die falsche Meldung, der Bonner Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN würde zu Spenden für die Sanierung für Beethovenhalle aufrufen.

Dies ist unzutreffend: Der Verein ruft ausdrücklich NICHT zu Spenden für die Sanierung der Beethovenhalle auf und hält es für falsch, dass die Stadt Bonn soviel Geld - nach jetzigem Stand über 70 Mio Euro - für die Sanierung dieser alten Mehrzweckhalle ausgibt. 

Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sagte dazu:

"Unsere vom Vorstand einstimmig und der Mitgliederversammlung mit übergroßer Mehrheit (bei nur drei Gegenstimmen) beschlossene Haltung ist eindeutig und unverändert: Wir beteiligen uns an Spendensammlungen für die Beethovenhalle nicht. Unser Haltung ist darin begründet, dass es trotz erheblicher finanzieller Aufwendungen zu keiner akustischen Verbesserung im Mehrzwecksaal kommt, geschweige denn zu einem der Musik Beethovens angemessenen Konzertsaal. Darüber hinaus trägt unseres Erachtens auch eine sanierte Halle nicht zur Profilierung Bonns als Beethovenstadt bei und bietet dafür auch keine Perspektive."

Die Verantwortlichen beim WDR haben eine Richstellung der Falschmeldung zugesagt. 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='228' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/xxbeethovenhalle-dach-schnitt(7)_Fotor.jpg' border=0 alt='KEINE Spenden f&uuml;r die Beethovenhalle'>
2017-07-12 10:00:00
<![CDATA[Den "Götterfunken" 2017 an de Bonner Polizei haben]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7640 die BÜRGER FÜR BEETHOVEN verliehen, weil diese seit mehreren Jahren in ihrer Öffentlichkeitsarbeit sowohl auf offiziellen Briefbögen als auch bei Publikationen und im Internet mit einem Beethoven-Signet für Bonn als Beethovenstadt wirbt. Die von Beate Meffert-Schengler gestaltete Stele wurde von Stephan Eisel stellvertretend an Poplizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa überreicht. Sie soll künftig jährlich an Institutionen oder Personen verliehen werden, die sich in besonderer Weise darum verdient machen, Bonn als Beethovenstadt bekannt zu machen. 

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

„Götterfunken“ für die Polizei in Bonn und der Region 

BÜRGER FÜR BEETHOVEN verleihen neue Auszeichnung 

Einmal jährlich wollen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN künftig Institutionen oder Personen mit einem „Götterfunken“ auszeichnen, die sich in besonderer Weise darum verdient machen, Bonn als Beethovenstadt bekannt zu machen. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: „Wir wollen uns bei denen bedanken, die auf außergewöhnlichen Wegen den großen Komponisten möglichst vielen Bürgern näher bringen. Bonn wird sich als Beethovenstadt nämlich nur etablieren können, wenn wir die Menschen über das traditionelle Klassikpublikum hinaus ansprechen.“ 

Im ersten Jahr geht der „Götterfunken“ an das Polizeipräsidium Bonn, das für Bonn und Teile des Rhein-Sieg-Kreises zuständig ist, weil die Polizei – wie es in der Verleihungsurkunde heißt - „seit mehreren Jahren in ihrer Öffentlichkeitsarbeit sowohl auf offiziellen Briefbögen als auch bei Publikationen und im Internet mit einem Beethoven-Signet für Bonn als Beethovenstadt wirbt. Sie trägt damit dazu bei, Leben und Werk von Ludwig van Beethoven auch außerhalb der Musikfachwelt in der Bürgerschaft bekannt zu machen.“ Außerdem werde das mit dem Logo verbundene Bekenntnis „bürgerorientiert – professionell – rechtsstaatlich“ der Grundhaltung von Ludwig van Beethoven in besonderer Weise gerecht. 

Polizeipräsidentin Ursula Brohl-Sowa nahm die Auszeichung entgegen und sagte: „Ich freue mich über die Auszeichnung für die Bonner Polizei. Beethoven steht für Bonn und die Region, daher haben wir uns damals für sein Konterfei in unserem Logo entschieden! Wir nehmen schon seit vielen Jahren als Behörde am Beethovenfest teil und identifizieren uns mit dem Weltbürger Beethoven.“ Bei der Preisverleihung flankierten zwei Motorradfahrer der Bonner Polizei mit ihren Krädern symbolisch zwei große Beethoven-Figuren. 

Gestaltet wurde die ca. 20 cm hohe „Götterfunken“-Stele aus Buchenholz und Acryl von der freischaffenden Bildhauerin Beate Meffert-Schmengler aus Meckenheim. Sie verwendete dazu verschiedene Materialien wie z.B. Blattgold. Es handelt sich bei der Stele, die bei den Ausgezeichneten verbleibt, jeweils um ein Unikat. 

Beate Meffert-Schmengler ist freischaffende Bildhauerin aus Meckenheim, deren Arbeiten im öffentlichen Raum zum Beispiel in Rheinbach, Meckenheim, Altenkirchen, Frechen und Brühl zu sehen sind. Neben ihren Werken aus Stein, Ton und Bronze ist sie ebenfalls bekannt für ihre grafischen Arbeiten und Drucke, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen. 

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sind mit über 1.500 Mitgliedern der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und der Region. Sie setzen sich für die Pflege des Andenkens von Ludwig van Beethoven und seiner Musik ein. 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='299' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/9420f1199371c7bef31a4977efc1f934.jpg' border=0 alt='Den "G&ouml;tterfunken" 2017 an de Bonner Polizei haben'>
2017-06-21 10:00:00
<![CDATA[Eine Spende der Friedrich-Spee-Akademie erhielten die]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7632 BÜRGER FÜR BEETHOVEN nach dem Klavierkabarett über "Ludwig und die Damenwelt", das Stephan Eisel dort spielte. Wie der Akademie-Vorsitzende Karl-Hermann Windisch sagte, bietet die Friedrich-Spee-Akademie als Netzwerk-Akademie mit über 80 Kooperationspartner für alle Menschen ein breit gefächerten Veranstaltungsprogramm von Bürgern für Bürger. 

Friedrich Spee war Dichter, Theologe, humanistischer Denker und ein mutiger Tatmensch aus dem Rheinland. Er wurde am 25. Februar 1591 in Düsseldorf-Kaiserswerth geboren, trat dem Jesuitenorden bei, wurde Domprediger und Professor für Moraltheologie in Paderborn, lebte und wirkte in Köln und Trier. Durch seine „Cautio criminalis“ von 1631 hat er die allmähliche Befreiung Deutschlands vom Hexenwahn eingeleitet. Sein Einsatz gegen Folter, Gewalt und Verblendung ist bis heute unverändert aktuell und verdient unsere volle Anerkennung. Er starb am 7. August 1635 in Trier bei der Pflege von Pestkranken. Die Friedrich-Spee-Akademie (FSA) Bonn wurde 2006 gegründet.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='182' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Spee02.jpg' border=0 alt='Eine Spende der Friedrich-Spee-Akademie erhielten die'>
2017-06-15 10:00:00
<![CDATA[Bonns neuer Generalmusikdirektor Dirk Kaftan hat für seine erste]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7622 Konzertsaison mit dem Beethoven Orchester Bonn zahlreiche Neuerungen vorgestellt und erhält dafür die Unterstützung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Der Vorsitzende Stephan Eisel sagte: "Wer klassische Musik neues Publikum ansprechen will, muss auch neue Wege gehen. Uns freut, dass für Dirk Kaftan dabei Beethoven im Mittelpunkt steht."

 

Informationen und das Programm zur ersten Konzertsaison des Beethoven Orchester Bonn mit Generalmusikdirektor Dirk Kaftan finden Sie hier.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Lob für Kaftan´s neue Wege 

BÜRGER FÜR BEETHOVEN unterstützen den neuen Bonner GMD 

Der neue Bonner Generalmusikdirektor Dirk Kaftan ist mit seinem neuen Konzertprogramm auf ein positives Echo der BÜRGER FÜR BEETHOVEN gestoßen. Für den mit über 1.500 Mitgliedern größten ehrenamtlich geführten Verein in Bonn und der Region sagte der Vorsitzende Stephan Eisel: „Die neuen Wege, die Dirk Kaftan mit dem Beethoven Orchester Bonn einschlägt, werden der Beethovenstadt Bonn gut tun, weil damit auch neues Publikum erschlossen wird. Dabei freut uns besonders, dass die Musik von Ludwig van Beethoven im Zentrum seiner Vorschläge steht.“ 

Kaftan hatte in der vergangenen Woche für seine erste Saison als Generalmusikdirektor neue Konzertreihen präsentiert, die sowohl an ungewöhnlichen Spielorten als auch mit neuen Formaten möglichst viele Menschen in Bonn und der Region ansprechen sollen. Musikvermittlung hat für ihn einen besonders hohen Stellenwert. Er tritt seine neue Position am 1. August an und hat sich bereits im Januar beim Beethoventreff der BÜRGER FÜR BEETHOVEN einem größeren Bonner Publikum persönlich vorgestellt. 

Stephan Eisel wies darauf hin, dass Bonns neuer Generalmusikdirektor im neuen Programmheft des Orchesters auch eine treffende Beschreibung des „Bonner Beethoven“ gegeben hat. Kaftan sagte in einem dort abgedruckten Interview: „Beethoven war ein Bonner. Daran kann man nicht rütteln. … Beethoven hat sich auch in Wien immer wieder in einem Umfeld aus Bonner Freunden bewegt – aber war seine Musik deshalb provinziell? Natürlich nicht! Im Gegenteil: Beethovens Leben zeigt auch, wie ein Mensch, eine Stadt oder eine Region über sich selbst hinauswachsen können.“ 

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN freut besonders die prominente Rolle, die Beethovens Musik in Kaftans Programm spielt: „Dabei sind vor allem die Konzerte faszinierend, die man so nur in der Beethovenstadt Bonn hören kann - sei es in einem speziellen Jugendprojekt zur Eroica, der langen Beethoven-Nacht oder bei der Schauspielmusik zu Egmont mit Texten von Goethe. Kaftan kann dabei auf dem guten Fundament aufbauen, dass sein Vorgänger Stefan Blunier in den letzten Jahren gelegt hat.“

Das gelte nicht nur für die Weiterentwicklung des Orchesters, sondern auch für die Öffnung klassischer Musik für neue Publikumsschichten: „Auch das Jubiläumsjahr 2020 wird nur ein Erfolg werden, wenn es gelingt, über die Klassikfans hinaus immer neue Menschen anzusprechen.“ Das Konzert des Beethoven Orchester Bonn mit den Bläck Fööss zur Eröffnung von Pützchens Markt sei dafür ebenso ein Beispiel wie das traditionelle Karnevalskonzert, das es in dieser Form nur in Bonn gibt und im Februar von Kaftan dirigiert wird. 

Ende Juni findet auf Anregung von Dirk Kaftan ein Gespräch des neuen Generalmusikdirektors über seine Vorstellungen zur Beethovenstadt Bonn mit dem Vorstand und dem Kuratorium der BÜRGER FÜR BEETHOVEN statt.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='236' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Eisel-Kaftan.jpg' border=0 alt='Bonns neuer Generalmusikdirektor Dirk Kaftan hat f&uuml;r seine erste'>
2017-06-13 10:00:00
<![CDATA[Den Beethoven-Ring 2016 erhielt Filippo Gorini bei einem]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7598 im Kammermusiksaal des Beethoven Hauses. Die renommierte Auszeichung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN übergab der Vorsitzende Stephan Eisel. Gestiftet wurde der individuell angefertigte Ring mit einem Beethoven-Portrait von der Juwelenschmiede Patricia Richarz in Bonn.

 

Gorini, der auch Ehrenmitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN wurde, spielte vor einem begeisterten Publikum im ausverkauften Haus die Klaviersonate Nr. 32 in c-moll op. 111 und die Diablelli-Varationen op. 120 von Ludwig van Beethoven spielen. 

Der Beethoven-Ring wird in einer Abstimmung der 1.500 Mitgleider des vereins BÜRGER FÜR BEETHOVEN unter den fünf jüngsten Solisten des Beethovenfestes 2016 gewählt, die ein Beethovenwerk besonders überzeu­gend darboten. Der 1995 geborene Gorini setzte sich 2016 bei der Wahl deutlich gegen vier Mitbewerber durch.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='217' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Gorini-Eisel01_Fotor.jpg' border=0 alt='Den Beethoven-Ring 2016 erhielt Filippo Gorini bei einem'>
2017-05-18 10:00:00
<![CDATA[Die "Juwelenschmiede Richarz" stiftet ab 2017 den Beethoven-Ring,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7516 den die BÜRGER FÜR BEETHOVEN nach ieiner Abstimmung ihrer Mitglieder in jedem Jahr an einen der fünf jüngsten Beethoven-Interpreten beim Beethovenfest verleihen. Patricia Richarz stellte den neuen Ring mit dem Vorsitzenden Stephan Eisel und seiner Stellvertreterin Marlies Schmidtmann der Öffentlichkeit vor.

Seit 2004 zeichnen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN junge aufstrebende Musiker mit dem BEETHOVEN-RING aus. Preisträger wird jeweils eine der fünf jüngsten Künstlerpersönlichkeiten die beim Beethovenfest ein Werk Beethovens interpretieren. Darüber entscheiden die Mitglieder der BÜRGER FÜR BEETHOVEN durch eine Abstimmung. Hier finden Sie die bisherigen Preisträger.

Die feierliche Ringübergabe erfolgt im Rahmen eines Benefizkonzertes im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses in Bonn. Der Reinerlös kommt der musisch-kulturellen Jugendbildung zu Gute.

Den wertvolle Ring haben bis 2016 die Eheleute Sabine und Martin Schmid, Inhaber des Bonner „Schmuckatelier Sabine Schmid“ gestiftet.  Da sie ihre Geschäfts aus Altersgründen aufgeben werden, stiftet seit 2017 Patricia Richarz (Inh. von "Juwelenschmiede Richarz" in Bonn) den  Beethoven-Ring. Er besteht jeweils als Unikat handgefertigt aus 18-karätigem Roségold und Sterlingsilber. 

Zum Wettbewerb geht es hier.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='212' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/beethovenring-kopf.jpg' border=0 alt='Die "Juwelenschmiede Richarz" stiftet ab 2017 den Beethoven-Ring,'>
2017-03-30 10:00:00
<![CDATA[Der weltweit erste Beethoven-Kreißsaal entsteht in Bonn]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7503 im neuen Eltern-Kind-Zentrum (ELKI) im Bonner Universiätsklinikum (UKB). Dort Kinderheilkunde, vorgeburtliche Medizin und Geburtshilfe unter einem Dach vereint. Der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des UKB Professor Holzgreve hatte die Idee zum Geburtsraum Beethovens Namen zu geben. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN steuern dazu Ideen bei. Der Vorsitzende Stephan Eisel erklärte beim Richtfest die Hintergründe.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Weltweit erster Beethoven-Kreißsaal in Bonn

Beim Richtfest für das neue Eltern-Kind-Zentrum (ELKI) im Universitätsklinikum Bonn am 20. März 2017 erklärte  Stephan Eisel  als Vorsitzender der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, warum dort,  wo Kinderheilkunde, vorgeburtliche Medizin und Geburtshilfe unter einem Dach vereint werden, der weltweit erste „Beethoven-Kreißsaal“ gebaut wird: 

„Freude schöner Götterfunken“ - gibt es eigentlich eine bessere Begrüßung für einen neuen Erdenbürger als die Textzeile, die wir alle mit der Melodie Beethovens singen können - und was liegt deshalb näher als dem neuen Kreißsaal hier im künftigen Eltern-Kind-Zentrum den Namen Beethoven-Kreißsaal zu geben. 

Beethoven ist auch der richtige Namensgeber für diesen neuen Bonner Kreißsaal,  weil er bekanntlich nicht nur hier in Bonn geboren ist, sondern 22 Jahre hier gelebt und gearbeitet hat: länger als Mozart in Salzburg oder Wagner in Bayreuth. 

Schon Robert Schumann hat 1836 in seinem Aufruf für ein Beethoven-Denkmal in Bonn einleuchtend begründet, warum Bonn als Beethovenstadt wichtiger ist als Wien. Schumann schrieb „Beide haben ein Recht, er steht in beider Kirchenbüchern; der Rhein nennt sich die Wiege, die Donau (der Ruhm ist freilich traurig) seinen Sarg.“ 

Weil die Wiege eindeutig erfreulicher ist als der Sarg und der Geburtsort als Heimat das Leben mehr prägt als der Friedhof,  ist es auch völlig einleuchtend und schlüssig – ja sogar zwingend, dass nicht nur das weltweit erste Beethoven-Denkmal in Bonn errichtet wurde und sondern hier in Bonn auch der weltweit erste Beethoven-Kreissaal entsteht – sozusagen als legitimer Zwilling von Beethovens Geburtszimmer in der Bonngasse. 

„Freude schöner Götterfunken“ – diese Textzeilen stammen zwar von Friedrich Schiller, aber ihre weltweite Verbreitung haben sie durch Beethovens Musik gefunden. Hier in Bonn hat Beethoven das 1785 veröffentlichte Gedicht kennengelernt und in Bonn hat er beschlossen, es auch zu vertonen. 

Das wissen wir aus einem Brief des Bonner Juristen Bartholomäus Ludwig  Fischenich vom 26. Januar 1793 an Friedrich Schillers Frau Charlotte, die übrigens wie Beethovens Mutter auf dem Alten Friedhof in Bonn begraben ist. Fischenich schreibt in diesem Brief gerade einmal sieben Wochen nach dessen Abreise nach Wien über Beethoven: „Er wird auch Schillers Freude und zwar jede Strophe bearbeiten. Ich erwarte etwas vollkommenes, denn so viel ich ihn kenne, ist er ganz für das Große und Erhabene.“ 

Diese Vorhersage hat sich mit der 9. Sinfonie erfüllt. Der Schiller´schen Ode ist übrigens ein Satz vorangestellt, der aus Beethovens eigener Feder stammt: „O Freunde, nicht diese Töne! Sondern lasst uns angenehmere anstimmen, und freudenvollere.“ 

Aber Ludwig van Beethoven passt zu diesem Eltern-Kind-Zentrum auch deshalb so gut, weil er neben der Freude, die er in seiner Musik so unvergleichlich zum Ausdruck bringen konnte, auch Schicksalsschläge durchlebte wie wenige andere. Wo Kinderheilkunde, vorgeburtliche Medizin und Geburtshilfe unter einem Dach vereint sind, werden solche Schicksalsschläge nicht ausbleiben und wie bei Beethoven Freud und Leid eng beieinander liegen. 

Beethoven wurde 1770 auf den Namen „Ludwig“ getauft, weil im Jahr zuvor das gleichnamige erste Kind von Johann und Maria Magdalena van Beethoven nur sechs Tage nach der Geburt verstorben ist. Auch drei seiner fünf jüngeren Geschwister verstarben im Säuglingsalter. Ludwig hat das als acht-, zwölf und siebzehnjähriger erlebt. 

Dass Beethovens zweite Lebenshälfte zunehmend von Krankheit geprägt wurde wissen wir alle. Vor allem die zunehmende Taubheit war für ihn als Musiker eine existenzielle Bedrohung und trieb ihn in tiefe Verzweiflung. 1802 wollte er deshalb im Alter von 32 Jahren seinem Leben ein Ende setzen und schrieb das sog. „Heilgenstädter Testament“. Darin heißt es: 

„O ihr Menschen die ihr mich für Feindselig störisch oder Misantropisch haltet oder erkläret -  wie unrecht thut ihr mir, ihr wißt nicht die geheime ursache von dem, was euch so scheinet …

… mit einem feurigen Lebhaften Temperamente gebohren selbst empfänglich für die Zerstreuungen der Gesellschaft, muste ich früh mich absondern, einsam mein Leben zubringen, …

…es fehlte wenig, und ich endigte selbst mein Leben – nur sie die Kunst, sie hielt mich zurück, ach es dünkte mir unmöglich, die Welt eher zu verlassen, bis ich das alles hervorgebracht, wozu ich mich aufgelegt fühlte...

 ...emphelt euren Kindern Tugend, sie nur allein kann glücklich machen, nicht Geld, ich spreche aus Erfahrung, sie war es, die mich selbst im Elende gehoben, ihr Danke ich nebst meiner Kunst, daß ich durch keinen selbstmord mein Leben endigte –„ 

Welch bewegenden und dramatischen Sätze. Dass Beethoven diesen Tiefpunkt in seinem Leben überwunden hat und trotz seiner schweren körperlichen Behinderung mit seiner Musik so Großes bewirkte, ist ein beeindruckendes Beispiel, die Hoffnung auch im Leid nicht aufzugeben. Oder um es mit den Worten Beethovens zu sagen: „Die Hoffnung nährt mich, sie nährt ja die halbe Welt, und ich habe sie mein Lebtag zur Nachbarin gehabt, was wäre sonst aus mir geworden?“ 

Und zugleich der Humanist Beethoven ein Leitbild entworfen, dass  fast maßgeschneidert ist für dieses Eltern-Kind-Zentrum: „Tugend und Kunst“ sind das Lebenselexier und gehören deshalb auch an diesen Ort.  Wie sagte Beethoven so treffend: „Was wir durch die Kunst erwerben, das ist von Gott, göttliche Eingebung, die den menschlichen Befähigungen ein Ziel steckt, das der Mensch erreicht.“ 

Es entspricht dem Geist Beethovens, dass die Konzeption dieses Eltern-Kind-Zentrums buchstäblich „Sinne und Verstand“ zusammen führt – übrigens auch durch die Nähe zum Wald, zur Natur, zu der uns Beethoven den Rat gibt: „Blicke in die schöne Natur und beruhige dein Gemüt über das Müssende.“ 

Es geht nicht nur um das „Müssende“, um Funktionalitäten, so unverzichtbar diese auch sind, sondern um das, was über das Funktionelle und Materielle hinausgeht. Dafür sollen wir unseren Verstand einsetzen - wie es einmal Beethoven einmal  scharfzüngig auf den Punkt gebracht hat:

 

Er erhielt am Neujahrstag 1823 eine Neujahrskarte von seinem im Nachbarhause wohnenden Bruder Johann, der kurz zuvor ein Landgut gekauft hatte. Im Materiellen gefangen unterschrieb er seinen Neujahrsgruß mit 'Johann van Beethoven - Gutsbesitzer.' Ludwig schickte die Karte sogleich zurück und schrieb auf die Rückseite:  „Ludwig van Beethoven – Hirnbesitzer“. 

In diesem Sinne wünsche dem ELKI mit seinem Beethoven-Kreißsaal einen weiter erfolgreichen Weg vom heutigen Richtfest bis zur Einweihung – vielleicht ja an Beethovens Tauftag am 17. Dezember 2018.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='300' height='300' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/ELKI-Collage.JPG' border=0 alt='Der weltweit erste Beethoven-Krei&szlig;saal entsteht in Bonn'>
2017-03-21 10:00:00
<![CDATA[Dass die Bonner Musikschule nach Ludwig van Beethoven]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7474 umbenannt haben die Bonner Bürger Irene Kuron und Frank Wittwer Ende 2015 in der Bürgerwerkstatt zum Beethovenjubiläum 2020 vorgeschlagen, die die BÜRGER FÜR BEETHOVEN veranstaltet haben. Beide freuen sich, dass die Stadtverwaltung jetzt dem Rat vorgeschlagen hat, einen entsprechenden Beschluss zu fassen.

 

Alle Vorschläge aus der Bürgerwerkstatt "Beethoven 2020" vom Dezember 2015 finden Sie hier.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Lob für Umbenennung der Musikschule nach Ludwig van Beethoven

Vorschlag aus Bürgerwerkstatt wird umgesetzt 

Im Dezember 2015 haben Irene Kuron und Frank Wittwer ihre Idee bei der Bürgerwerkstatt der BÜRGER FÜR BEETHOVEN zum Beethoven-Jubiläum 2020 eingebracht und vorgeschlagen: "Die Musikschule der Stadt Bonn feiert ihren 50. Geburtstag im Jahr 2019. Der Rat der Stadt Bonn beschließt bereits im Jahr 2016, die Musikschule in „Beethoven-Musikschule“ umzubenennen." Jetzt wird daraus Wirklichkeit: Die Verwaltung hat dem Rat zur Beschlussfassung am 30. März vorgeschlagen, die städtische Musikschule als größte musikalische Bildungseinrichtung in Bonn in "Ludwig-van-Beethoven-Musikschule Bonn" umzubenennen.

Die beiden Bonner Bürger freuen sich darüber, dass ihre Initiative auf fruchtbaren Boden gefallen ist und auch von den Ratsfraktionen begrüßt wird. Die Bonner Unternehmensberaterin Irene Kuron sagte dazu: "Der neue Name Ludwig-van-Beehoven-Musikschule bietet die Chance, Beethoven noch mehr ins Bewusstsein der jungen Menschen zu rücken und eine junge Ludwig-Fangemeinde zu schaffen." Der Start-up-Unternehmer Frank Wittwer fügte hinzu: "Als ich am 29. November 2015 in der Aula der Uni Bonn das Festkonzert zum 45-jährigen Bestehen der Musikschule Bonn hörte, kam mir die Idee, dass die Musikschule den Namen des berühmtesten Komponisten unserer Stadt tragen sollte."  

Beide verbinden die Umbenenung mit einem inhaltlichen Konzept: "Die Musikschule sollte den Auftrag erhalten, die Umbennung zu ihrem 50. Geburtstag  mit einer großen Festwoche zu zelebrieren.  Dabei sollte Beethoven auch als Auftakt zum Jubiläumsjahr 2020 von allen Musikabteilungen präsentiert werden - also z.B. klassisch, jazzig, rockig, tänzerisch, mit Rap und Hip-Hop und all dem, was den Jugendlichen und ihren Lehrern noch an kreativen Ausdrucksformen einfällt." Die künftige "Ludwig-van-Beethoven-Musikschule Bonn" hat mehr als 5.000 Schüler. 

Wie der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel mitteilte, hat der Verein die bei der Bürgerwerkstatt gesammelten Ideen Anfang 2016 der Stadtverwaltung und den Ratsparteien übermittelt: "Manches ist schon verwirklicht worden, wie die "Beethoven-Ampel" oder die "Jubiläums-Countdown-Uhr", und Anderes befindet sich in der Umsetzung. Es ist sehr erfreulich, dass bürgerschaftlicher Ideenreichtum so konkrete Folgen hat." Allerdings gebe es auch noch interessante Vorschläge, für die sich noch kein staatlicher oder privater Realisierungspartner gefunden habe: "Da geben wir nicht auf, denn manchmal muss man etwas kräftiger schieben, bis die gewünschte Dynamik entsteht." 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='179' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Musikschule_Bonn_Fotor.jpg' border=0 alt='Dass die Bonner Musikschule nach Ludwig van Beethoven'>
2017-03-10 10:00:00
<![CDATA[Mit dem Gesprächskonzert „Wahre Kunst bleibt unvergänglich“]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7428 am 26. März um 20 Uhr erinnern die BÜRGER FÜR BEETHOVEN im Beethoven-Haus Bonn an die doppelte Bedeutung des Datums für Beethoven: 1778 fiel auf dieses Datum sein erster öffentlicher Auftritt und 1827 war es sein Todestag.

 

Karten für die Veranstaltung am 26. März 2017 um 20 Uhr (25 Euro) können Sie hier direkt in unserer Geschäftsstelle bestellen

oder bei

Bonnticket


Wir wollen wir künftig jährlich in Kooperation mit dem Beethoven-Haus am 26. März mit einer besonderen Veranstaltung daran erinnern, dass Beethoven an diesem Tag nicht nur 1827 verstorben ist, sondern auch 1778 erstmals öffentlich auftrat. Dazu werden wir in diesem Jahr in Kooperation mit der Filmkritikerin Clara-Maria Schellhoss einen Dokumentarfilm über die Pianistin Alice Herz-Sommer zeigen, die das KZ-Theresienstadt überlebte und von sich sagte: „Ich bin jüdisch, aber Beethoven ist meine Religion.“ Dazu spielt die Pianistin Jamina Gerl Werke von Frédéric Chopin, Victor Ullmann und Ludwig van Beethoven.


DAS PROGRAMM

Begrüßung
Malte Boecker, Direktor des Beethoven-Hauses Bonn

Einführung
Dr. Stephan Eisel, Vorsitzender der Bürger für Beethoven

Frederic Chopin (1810–1849)
Etüde Op.25 Nr.12 in C-Moll
Jamina Gerl, Klavier

Music Saved My Live
Dokumentarfilm von Malcolm Clarke über die Pianistin Alice Herz-Sommer (1903 - 2014)(Überlebende des KZ-Theresienstadt)

Viktor Ullmann (1898–1944)
Sonate Nr.6 Op.49 
I. Allegro molto
Jamina Gerl, Klavier 

Getragen von Musik
Clara-Maria Schellhoss, Filmkritikerin 

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sonate Op.26 in As-Dur
I. Andante con variazioni
II. Scherzo: Allegro molto
III. Maestoso andante (Marcia funebre sulla morte d’un eroe)
IV. Allegro
Jamina Gerl, Klavier

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='300' height='201' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage26-03.jpg' border=0 alt='Mit dem Gespr&auml;chskonzert „Wahre Kunst bleibt unverg&auml;nglich"'>
2017-03-08 10:00:00
<![CDATA[Zu einer Konzertreise nach Zürich sind die BÜRGER FÜR BEETHOVEN]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7442 im Februar aufgebrochen. Unter der Leitung der beiden stellvertretenden Vorsitzenden Marlies Schmidtmann und Annette Schwolen-Flümann besuchten sie dort auch die ehemalige Intendantin des Bonner Beethovenfestes Ilona Schmiel.

Konzertreise der Bürger für Beethoven nach Zürich 

49 Mitglieder des Bonner Vereins BÜRGER FÜR BEETHOVEN haben unter der Leitung der beiden stellvertretenden Vorsitzenden Marlies Schmidtmann und Annette Schwolen-Flümann im Februar eine Konzertreise nach Zürich unternommen und dort auch die ehemalige Intendantin des Bonner Beethovenfestes Ilona getroffen. Schmiel ist seit 2013 Intendantin der Züricher Tonhalle.

Höhepunkte des Programms bildeten drei Konzerte in der Tonhalle, das Gespräch mit Ilona Schmiel und eine ausführliche Besichtigung der Sammlung Rosengart in Luzern mit einem Treffen mit der 85-jährigen Kunstsammlerin Angela Rosengart in ihrem Museum. Sie berichtete von ihren Begegnungen mit Pablo Picasso, der sie in jungen Jahren porträtiert hatte. " Mein Vater war immer dabei", so erzählte sie verschmitzt aus ihren Erinnerungen.

Stadtführungen durch Luzern und Zürich, Besuch der Oper, Besuch des Jazzclubs Moods im Schiffbau, Besuche in den Kunstsammlungen in Zürich - das Kunsthaus und das Museum Rietberg - und zum Abschluss die Besichtigung des barocken Kloster Einsiedeln, rundeten das Programm ab.

Angefüllt mit beeindruckenden Begegnungen und Gesprächen, wunderbaren Hörerlebnissen und Überraschungen fuhr man wieder nach Bonn. Die nächste Konzertreise des Vereins ist 2018 zum "Kissinger Sommer" geplant, dessen Intendant Tilman Schlömpp ist, der bis 2016 den künstlerischen Betrieb des Bonner Beethovenfestes geleitet hat.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='300' height='181' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Zuerich-2017.jpg' border=0 alt='Zu einer Konzertreise nach Z&uuml;rich sind die B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN'>
2017-02-19 10:00:00
<![CDATA[Einen Brief vom 15. August 1845, der die Ereignisse des ersten]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7416 Beethovenfestes beschreibt, konnten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN dem Beethoven-Haus übergeben. Autorin ist Marie Ophoven, die auch der Enthüllung des Beethoven-Denkmals am 12. August 1845 teilgenommen hat. Der außergewöhnliche Zeitzeugenbericht war im Familienbesitz erhalten geblieben. Die detaillierte Schilderung beginnt mit dem Satz: „Einen solchen Zusammen­fluss von Künst­lern, als dieses Fest herbeiführte hatte ich nie gesehen und werde ihn auch wohl nicht mehr so zu sehn bekom­men.“ 

 

Weiter unten finden Sie das Portrait von Marie Ophoven und ein Bild der ersten Seite Ihres Briefes vom 15. August 1845

 

Eine vollständige Abschrift des Briefes mit entsprechenden Erläuterungen finden Sie hier.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Außergewöhnliches Zeitzeugen-Zeugnis:

Originalbrief vom ersten Beethovenfest 1845 aufgetaucht 

Ein einmaliges historisches Dokument konnten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN dem Beetho­ven-Haus Bonn übergeben: Es handelt sich um einen Brief, den die damals 31-jäh­rige Marie Ophoven am 15. August 1845 als Besucherin des ersten Beethovenfestes geschrieben hat. Der Brief war im Famili­enbesitz erhalten geblieben und fand von dort sei­nen Weg zum Vorsitzenden der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel: „Das haben wir der Weit­sicht von Sybille Ophoven (82) aus Dortmund zu verdanken, die die Bedeutung des Briefes erkann­te. Er stammt aus dem Nachlass ihres 2009 ver­storbener Mannes Adolf, der ein Ur-Urenkel der Auto­rin des Briefes von 1845 war.“ 

Der Direktor des Beethoven-Hauses Bonn Malte Boecker zeigte sich sehr er­freut über die Schen­kung: „Dieses für die Geschichte des Bonner Beethovenfestes wichtige Dokument nehmen wir gern in unsere Sammlung auf, in der wir auch Dokumente zusammengetra­gen haben, die die Entwicklung des Bonner Musiklebens in der Zeit nach Beethoven widerspie­geln.“ Die Sammlung des Beethoven-Hauses gilt als umfangreichste und vielfältigste Beethoven-Sammlung der Welt. 

Marie Ophoven schildert in ihrem siebenseitigen Brief detailliert die Konzerte des ersten Beethovenf­estes vom 11.-13. August 1845 und schreibt dazu: „Einen solchen Zusammen­fluss von Künst­lern, als dieses Fest herbeiführte hatte ich nie gesehen und werde ihn auch wohl nicht mehr so zu sehn bekom­men. … Von der Pracht des Orchesters und der Chöre, in denen alle große Kräfte mit­wirkten kann man sich nicht leicht einen Begriff machen“. 

Zur Enthüllung des Beethoven-Denkmals berichtet der Brief von einem „furchtbare Gedränge“, in dem „die Damen theilweise ohne Hüte, Halstücher, ja sogar Schuhe dahin gelangten, und einige in Ohnmacht fielen“ Die Festkantate des Vorsitzenden des Denkmal-Komittes Heinrich Carl Breiden­stein „war erbärmlich eben so glaube ich seine Rede, aber prächtig war der Augenblick, wo die Hül­le fiel, unter einem ungeheuren Jubelruf der Menge, Music und Geschützessalven zeigte Beethoven sich der ungeheuren Versammlung, freilich kehrte er den auf Fürstenbergs schönen verziertem Bal­kon, versammelten Herrschafften den Rücken. Bald verlief sich die Menge und Beethoven stand al­lein, nur noch von einigen Kritikern umstellt, von diesen fehlt es nicht, einer findet den einen Arm zu kurz, der andere den andere zu lang. den Ausdruck zu wild, etc, etc,“ 

Die Autorin des Briefes Marie Ophoven ge. Hüffer wurde am 1814 in Münster geboren. Ihr Vater Jo­hann Hermann Hüffer war u.a. 1842-1848 Oberbürgermeister von Münster. In zweiter Ehe heiratete er 1827 in Meckenheim Julia Kaufmann, deren Bruder Leopold Kaufmann 1851 -1875 Bonner Ober­bürgermeister war. Die "Hüffer-Kin­der", ganz besonders Marie, hielten sich oft zu Besuch bei der Familie Kaufmann in Bonn auf. Bei einem solchen Besuch entstand auch der Brief zum Beetho­venfest 1845. Adressiert war er an ihre Stiefmutter Julia, die nach der Heirat mit nach Münster gezog­en war. 

Prof. Dr. Christine Siegert wies als Leiterin des Beethoven-Archivs darauf hin, dass der Brief „eine ausgesprochen interessante Quelle ist, da er eine ausführliche Schilderung des ersten Beethovenfes­tes durch eine interessierte Teilnehmerin enthält. Solche Quellen, die unmittelbare Eindrücke durch musikalische Laien bzw. einfache Besucher dokumentieren, gewinnen für uns immer größere Rele­vanz. Denn dadurch kommen wir der Bedeutung näher, die Beethoven und seine Musik für die Men­schen hatten.“ Eine kommentierte Edition des Briefes soll in den Bonner Beethoven-Studien erschei­nen.

 

Auszüge aus dem Brief von Marie Ophoven vom 15. August 1845 zum ersten Beethovenfest: 

Einen solchen Zusammenfluß von Künstlern, als dieses Fest herbeiführte hatte ich nie gesehn und werde ihn auch wohl nicht mehr so zu sehn bekommen, Spohr, List, Meyerbeer, Gantz, Mantius, Staudigl, die Garzia, Novello, zwar nicht die berühmte, sondern nur die Schwester, dann die Tusseck, Kratky und Schloß, alle diese und noch viele mehr untergeordnete bewegten sich in diesen 3 Tagen beständig vor unsern Augen, einzig schade nur, daß man bei den meisten nur mit dem bloßen Anblick vorlieb nehmen mußte, und nichts aber auch gar nichts von ihnen zu hören bekam.

Dies war wohl der größte Fehler bei diesem sonst so herrlichen Feste, daß die Soloparthien, besonders was den tenor betrifft so schlecht besetzt waren, und man, obgleich die schönen Kräfte da waren, sie nicht benutzte, aus welchem Grunde? Dahinter kam man nicht so recht, so hat Mantius nur ein Mal glaube ich in den Proben gesungen, niemals aber haben wir ihn bei den Aufführungen gehört, nach einigen hatte der König ihm nicht zu singen erlauben wollen, nach andern war die Einladung vom Comité derartig wenig höflich eingerichtet gewesen, daß er sie nicht hat annehmen wollen. Von der Pracht des Orchesters und der Chöre, in denen alle große Kräfte mitwirkten kann man sich nicht leicht einen Begriff machen, doch ich muß jetzt um besser und folgerechter zu erzählen an die einzelnen Tage übergehen.

Bald war es jetzt schon Zeit zum ersten großen Conzert in der Festhalle. Wundervoll war unter Leitung des Herrn Spohr die Aufführung der Messe No 1, und dann die große herrliche 9te Sinfonie mit Chören; der Jubel und Enthusiasmus stieg aufs höchste, ich bedaurte nichts mehr, als daß kein Sohn oder Enkel existirte, um zugegen sein zu können. Dies war der erste aber auch eigentlich der schönste Abend. Der einzige Mangel wie ich schon oben sagte in der Tenorparthie, die von einem ganz untergeordneten Tenoristen der Cöllner Bühne, den dort Niemand so zu sagen hören will, gesungen wurde. Doch man vergaß ihn über dem herrlichen Ganzen.

Am Dienstag Morgen gegen 9 Uhr setzte sich der Zug in Bewegung, um erst in der Münsterkirche der Aufführung der Messe No 2. beizuwohnen, wir hatten das furchtbare Gedränge gefürchtet, welches auch derartig statt hatte, daß die Damen theilweise ohne Hüte, Halstücher, ja sogar Schuhe dahin gelangten, und einige in Ohnmacht fielen, überhaupt die Aufmerksamkeit durch diese vorkommenden Unruhen von der sonst herrlichen Aufführung abgelenkt wurde; nun nach beendigter Messe nahmen Alle ihre Sitze rings um das Monument ein, und man harrte den Majestäten entgegen, sie kamen erst nach 12 Uhr, wir sahen sie vortrefflich hereinrücken, die beiden Königinnen in einem Wagen, das Hurrah war nicht übermäßig; jetzt wurde zur Festcantate des Herrn Breitenstein geschritten, es war erbärmlich eben so glaube ich seine Rede, aber prächtig war der Augenblick, wo die Hülle fiel, unter einem ungeheuren Jubelruf der Menge, Music und Geschützessalven, zeigte Beethoven sich der ungeheurn Versammlung, freilich kehrte er den auf Fürstenbergs schön verziertem Balkon, versammelten Herrschafften den Rücken. Bald verlief sich jetzt die Menge und Beethoven stand allein, nur noch von einigen Kritikern umstellt, von diesen fehlt es nicht, einer findet den einen Arm zu kurz, der andere den anderen zu lang. den Ausdruck zu wild, etc, etc, vielleicht, daß die Statue sich noch vortheilhafter ausnähme, wenn sie noch um einen oder zwei Fuß erhöhter stände.

Am Dienstag Abend zweites Conzert, eröffnet mit der schönen Ouvertüre zu Coriolan, unvergleichlich schön und ausdrucksvoll spielte Lißt an diesem Abend, das große Conzert von Beethoven, der Applaus wollte auch gar nicht enden; zwei Chöre aus Christus am Oelberg gingen vortrefflich, die Tusseck sang darin vorzüglich, Herr Staudigl die Baßparthie, Tenor abermals sehr schwach. nun kamen noch Quartett und finale aus Fidelio, und die herrliche und eben so schön aufgeführte C mol Sinfonie, unter großem Jubel.

Für den nächsten Morgen 9 Uhr war das Künstlerkonzert bestimmt, von dem einige sich den größten Genuß versprachen; ohne Zweifel war es auch das besuchteste, denn sicher belief sich die Zahl der Zuhörer weit über 3000, die hohen Herrschaften wollten demselben beiwohnen, und deshalb wurde bis halb 11 Uhr, wir waren schon um halb 9, andere schon um 8 Uhr da, auf Sie gewartet. Da erschien der Befehl doch nicht auf sie zu warten, und so begann das Conzert mit der Festkantate des Herrn Lißt, die die Leute nicht übermäßig entzückte, obschon sie einige schöne Stellen enthält. Gerade war sie glücklich beendigt, als vor der Thür einiges Geräusch hörbar wurde und sämmtliche Herrschafften trafen ein, Herr Lißt dachte es wäre zu grausam Ihnen den Genuß seiner Cantate vorzuenthalten, und so begann sie denn aufs Neue, und wir hatten den Vortheil sie zweimal zu hören. Jetzt erfolgte ein Violoncell Solo vom Berliner Hofvioloncellisten Ganz, der ausgezeichnet schön spielte, dann sagen die Damen Kratky und Novello Mad. Pleyel spielte sehr schön und ausdrucksvoll das große Clavierkonzert von C. M. Weber. Ein junger Künstler, Herr Möser, spielte ein Violinkonzert, das mit vielem Beifall aufgenommen wurde. Fräulein Schloß sang äußerst schön ein Lied von Mendelssohn, und nun erfolgte noch ein Violoncellkonzert, das jeder Mann gern geschenkt hätte, um dafür den Staudigel oder die Tusseck zu hören, die auf dem Programm angezeigt standen, aber wegen Mangel an Zeit, denn schon war es 1 Uhr vorüber, nicht zum Auftreten kamen, worüber das Publikum sehr unzufrieden war. Noch darf ich der Ouvertüre zu Egmont nicht vergessen, die mit der äußersten Präzision unter Leitung von Herrn Spohr, aber wie mir schien nicht mit ganz gehörigem Feuer aufgeführt wurde, die Musiker sollten auch wohl nach gerade angefangen ein klein wenig zu ermüden. 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-Hueffer-Scan.jpg' border=0 alt='Einen Brief vom 15. August 1845, der die Ereignisse des ersten'>
2017-02-07 10:00:00
<![CDATA[Dass Beethoven in Bonn Mozarts Don Giovanni kennenlernte]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7376 ist am 21. April um 19 Uhr Thema der internationalen Musiktheater-Akademie. Unter der Leitung von Sibylle Wagner wird Mozarts Meisterwerk in deutscher Sprache aufgeführt, wie sie Ludwig van Beethoven als Orchestermusiker erlebt hat. Beethoven besaß auch den Erstdruck der Partitur aus dem Jahr 1801 und sie diente ihm als Lehrmaterial für seine Oper Fidelio. Außerdem komponierte er zahlreiche Variatiationen über Themen der Mozart-Oper. Die Aufführung findet im LVR-Landesmuseum (Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn) statt.

BEETHOVENS DON GIOVANNI
Internationale Musiktheater-Akademie unter der Leitung von Sybille Wagner

21. April 2017 um 19 Uhr
(18 Uhr Einführungsvortrag von Prof. Dr. Christine Siegert)

LVR-Landesmuseum,
Colmantstr. 14-16, 53115 Bonn

Die Internationale Musiktheater Akademie unter der Leitung von Sibylle Wagner widmet sich unserer Beethovenstadt mit einem besonderen Projekt. Wolfgang Amadeus Mozarts Meisterwerk Don Giovanni in deutscher Sprache, wie sie Ludwig van Beethoven gekannt und erlebt hat. 

Beethoven besaß den Erstdruck der Partitur von Mozarts Don Giovanni aus dem Jahr 1801 und sie diente ihm als Lehrmaterial für seine Oper Fidelio. Zu Beethovens Bonner und Wiener Zeit wurden international erfolgreiche Opern ins Deutsche übersetzt und damit öffneten die Theater ihre Türen nunmehr einer breiten Öffentlichkeit. 

Genießen Sie einen inspirierend spritzigen Abend, inszeniert von Silvia Aurea De Stefano mit jungen Musikern und lassen Sie sich in die Zeit Mozarts und Beethovens zurück versetzen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Mozart-beethoven.jpg' border=0 alt='Dass Beethoven in Bonn Mozarts Don Giovanni kennenlernte'>
2017-02-02 10:00:00
<![CDATA[Besonders spannend war der 43. Beethoventreff]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7391 mit dem künftigen Generalmusikdirektor des Beethoven Orchester Bonn Dirk Kaftan und dem künstlerische Geschäftsführer von BTHVN2020 Christian Lorenz im vollbesetzten Gasthaus Im Stiefel.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='249' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Lorenz-Kaftan.jpg' border=0 alt='Besonders spannend war der 43. Beethoventreff'> 2017-01-23 10:00:00 <![CDATA[Die Eröffnung der Elbphilharmonie verdeutlicht die in Bonn verpasste]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7368 Chance als das 2015 des Beethoven-Festspielhauses beerdigt wurde. Die private Finanzierung hätte die Stadtkasse kaum belastet und die private Trägerschaft eine Kostenexplosion wie in Hamburg verhindert. Gescheitert ist das Projekt an der Kurzsichtigkeit der Bonner Kommunalpolitik, die stattdessen mindestens 60 Millionen Euro aus der Stadtkasse für die Sanierung einer alten Mehrzweckhalle ausgibt. Die Hamburger feiern mit weltweitem Medienecho ihr neues Wahrzeichen und die Beethovenstadt Bonn bleibt ohne angemessenen Konzertsaal. Das ist eine für Bonn traurige Bilanz.

 

Die Geschichte des Projektes Beethoven-Festspielhauses mit allen Informationen zur privaten Finanzierung und zum Architektenwettbewerb können Sie hier nachlesen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='248' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/elbphilharmierie.jpg' border=0 alt='Die Er&ouml;ffnung der Elbphilharmonie verdeutlicht die in Bonn verpasste'>
2017-01-11 10:00:00
<![CDATA["Der Kurs stimmt, das Ziel ist noch nicht erreicht" so fassen die]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7351 BÜRGER FÜR BEETHOVEN ihre Bilanz des Beethovenjahres 2016 zusammen. Vor allem sei mit der Gründung der Beethoven-JubiläumsGmBH durch Bund, Land, Stadt Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis ein wichtiges Fundament gelegt worden. Jetzt komme es darauf an, durch nachhaltige Strukturen Bonn als Beethovenstadt erlebbarer zu machen. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel erinnerte daran, dass Beethoven mit 22 Jahre länger in der Region gelebt und gearbeitet habe als Mozart in Salzburg oder Wagner in Bayreuth: "Wer heute nach Bonn kommt, merkt davon nkaum etwas. Das muss sich ändern."

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Pressespiegel zu den Aktivitäten der BÜRGER FÜR BEETHOVEN finden Sie hier.

 

Beethovenjahr 2016:
„Kurs stimmt, Ziel noch nicht erreicht“

Bonn muss als Beethovenstadt erlebbarer werden

Mitglieder-Rekord bei Beethoven-Bürgern 

Für das Beethoven-Jubiläum sei 2016 ein solides organisatorisches Fundament gelegt worden, jetzt gehe es um attraktive Inhalte und die nachhaltige Profilierung Bonns als Beethovenstadt. So bewerten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN das vergangene Beethoven­jahr. Der Vorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: „Vor allem gelang nach langem Anlauf endlich der Dreisprung bei der Beethoven-Jubiläums-GmbH: die Gründung, die erfreulich gute finanzielle Ausstattung durch den Bund und die Bestellung eines profilierten künstlerischen Geschäftsführers. Voraussetzung dafür war vor allem, dass Oberbürgermeister Ashok Sridharan das Thema zur Chefsache gemacht hat und damit für neue Dynamik sorgte.“ Allerdings müsse jetzt auch das Land müsse endlich konkrete finanzielle Zusagen für die Jubiläums-GmbH machen. 

Die wichtigste Zukunftsaufgabe besteht nach Auffassung der Beethoven-Vereins darin, Bonn als Beethoven­stadt auch im Stadtbild erlebbarer zu machen. Dafür brauche man vor allem eine moderne Präsentation der authenti­schen Beethoven-Orte als des eigentlichen Alleinstellungsmerkmals: „2016 ist es uns gelungen, alle wesentlichen Akteuere davon zu überzeugen. Jetzt darf die konkrete Um­setzung nicht im Kleinklein untergehen, sondern muss mit Schwung angegangen wird.“ Wer heute nach Bonn komme, merke nicht, dass Beethoven hier 22 Jahre gelebt und gearbeitet hat - länger als Mozart in Salzburg oder Wien und Wagner in Bayreuth: „Das muß sich ändern.“ 

Dafür müsse man auch die Kenntnis zu Beethoven in Bonn und der Region verbessern. „Die wichtigsten Botschafter der Beethoven-Region sind die Menschen, die hier leben.“ Dass 2016 erst durch die BÜRGER FÜR BEETHOVEN wieder bekannt gemacht wurde, wo Beethovens Taufkirche stand, zeige die Größe der Aufgabe. Eisel kündigte an, dass der Verein für 2017 weitere Aktionen dieser Art plane. Dazu gehören eine besondere Veranstaltung zum Todestag am 26. März, der zugleich der Tag des ersten öffentli­chen Auftritts des jungen Beethoven 1778 war, ein Musikerfrühstück zur Erinnerung an die Begegnung von Haydn und Beethoven 1792 und die Veranstaltung zum Jah­restag der Enthüllung des Beethoven-Denkmals am 12. August: „Bonn wird seine Identität als Beethoven­stadt nur finden können, wenn dies nicht ein Thema von Experten bleibt, sondern in der Bürgerschaft veran­kert und von ihr getragen wird.“ 

Eine gute Voraussetzung für die weitere Entwicklung sehen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN darin, dass mit Dirk Kaftan als neuer Generalmusikdirektor des Beethoven Orchester Bonn und Christian Lorenz als künst­lerische Geschäftsführer der Beethoven-JubiläumsGmbH zwei „profilierte Persönlichkeiten mit ihren Erfahrungen von außen nach Bonn kommen. Davon versprechen wir uns neu­en Schwung.“ 

Eine Zukunftshypothek bleibe allerdings, das 2015 durch kommu­nalpolitische Kurzsichtigkeit verursachte Ende des Beethoven-Festspielhaus als „Desaster mit langhalten­den Folgewirkungen“. Die Re­novierung der Beethovenhalle sprenge mit Kosten von über 60 Mio Euro jeden vernünftigen fi­nanziellen Rahmen und bringe keine Verbesserung der Akustik: „Die denkmalgerechte Sanierung einer Mehrzweckhalle hilft uns als Beethovenstadt nicht weiter. Ein angemessener Konzertsaal bleibt deshalb auf der Tagesordnung.“ 

Einen neuen Rekord können die BÜRGER FÜR BEETHOVEN bei der Mitgliederzahl verzeichnen. Nach über einhundert Neueintritten im abgelaufenen Jahr bleibt der Verein mit 1525 Mitglieder der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und der Region.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='275' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven2020schnitt(20).jpg' border=0 alt='"Der Kurs stimmt, das Ziel ist noch nicht erreicht" so fassen die'>
2016-12-27 10:00:00
<![CDATA[Die ersten Preise des Wettbewerbs BEETHOVEN BONNENSIS 2016]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7142 gingen in der Solowertung an die Bonner Geigerin Lena Bozzetti und in der Ensemblewertung an das Duo Clara-Sarko Burkhardt (Violine) / Paula Madden (Violoncello) aus Soest. Alle weiteren Preisträger finden Sie hier.

Den 2. Preis in der Solowertung gewann die Bonner Pianistin Jingqi Katharina Xi (2. Preis). Der 2. Preis in der Ensemblewertung ging  an das Lübecker Saxophon-Quartett „Passion du Saxophone“ mit Nele Viehmann (Sopransaxophon), Chiara Paulsen (Alt- und Sopransaxophon), Maria Piltschik (Tenorsaxophon) und Lasse Schrank (Baritonsaxophon). Das Saxophon-Quartett erhielt auch den von Susanne Kessel gestifteten Sonderpreis für Neue Musik.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='201' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Titel-BB-2016.tiff' border=0 alt='Die ersten Preise des Wettbewerbs BEETHOVEN BONNENSIS 2016'>
2016-11-29 10:00:00
<![CDATA[Veronica Wehling wurde als Beisitzerin in den Vorstand der]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7286 BÜRGER FÜR BEETHOVEN nachgewählt. Sie ist Geigerin Beethoven Orchester Bonn. Bei der entsprechenden Mitgliederversammlung am 17. November 2016 lobte Oberbürgermeister Ashok Sridharan das Engagement des Vereins und unterstützte ausdrücklich den Vorschlag eines angemessenen Beethoven-Rundgangs.

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

OB Sridharan lobt Beethoven-Bürger 

Veronica Wehling vom Beethoven-Orchester in Vorstand gewählt 

Ein Grußwort von Oberbürgermeister Ashok Sridharan stand im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN am 17. November 2016. Sridharan gab einen Überblick über die Vorbereitungen auf das Beethoven-Jubiläum 2020 und dankte dem Verein für „viele nützliche und hilfreiche Vorschläge, die für die Profilierung Bonns zur Beethovenstadt sehr wertvoll sind. Deshalb sind die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sowohl im gesamtstädtischen Projektbeirat 2020 als beim „Runden Beethoventisch“ vertreten und spielen dort eine sehr wichtige Rolle.“ Sridharan stellte sich erneut hinter die Forderung des Vereins, die authentischen Beethovenorte als Alleinstellungsmerkmal für Bonn und die Region besser erlebbar zu machen und einen prominenten Beethoven-Rundgang zu realisieren. 

Bei einer Nachwahl wurde Veronica Wehling, Geigerin im Beethoven Orchester Bonn, von den über 130 anwesenden Mitgliedern einstimmig als Beisitzerin in den Vorstand der BÜRGER FÜR BEETHOVEN gewählt. Zuvor hatten Mai Tategami (Violine) und Markus Rundel (Violoncello) vom Beethoven-Orchester den 3. Satz der Sonatine für Geige und Cello des französischen Komponisten Arthur Honegger (1892- 1955) zum Klingen gebracht. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel, wies darauf hin, dass Honegger ein glühender Beethoven-Verehrer war und in seinem Arbeitszimmer ein großes Bild von Beethovens Totenmaske aufgehängt hatte: „Zum 100. Todestag Beethovens 1927 schrieb Arthur Honegger einen viel beachteten Aufsatz, dessen Titel „Beethoven et nous“ auch Leitspruch für das Jubiläumsjahr 2020 sein könnte.“ 

Eisel dankte Sridharan und der ebenfalls anwesenden Bundestagsabgeordneten Claudia Lücking-Michel sowie deren Kollegen Ulrich Kelber und Katja Dörner für die erfolgreichen Verhandlungen über finanzielle Zuschüsse des Bundes zum Beethoven-Jubiläum: „Mit 15 Millionen Euro für die in Bonn ansässige Jubiläums-GmbH fiel das Ergebnis besser aus als erwartet. Jetzt muss endlich auch das Land NRW seiner Verantwortung nachkommen und konkrete Beschlüsse fassen.“ 

Im Rechenschaftsbericht des Vorstandes nahmen mit dem Schaufenster-Wettbewerb, dem Beethoven-Ring und dem Kartenvorkauf die Vereinsaktivitäten rund um das Beethovenfest besonderen Raum ein. 1993 war es zur Gründung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN gekommen, weil die Stadt durch Streichung aller Zuschüsse das Beethovenfest de facto begraben hatte. In bürgerschaftlicher Regie wurden damals unter dem Titel „Beethoven-Marathon“ drei private Beethovenfeste organisiert, die so großen Zuspruch aus der Bevölkerung erhielten, dass Rat und Verwaltung ihre Haltung änderten und das jährliche Beethovenfest in seiner heutigen Form eingeführt wurde. Heute gehören dem verein über 1.500 Mitglieder an. Eisel forderte, das Beethovenfest noch stärker in der Bevölkerung zu verankern: „Wir wollen als BÜRGER FÜR BEETHOVEN mithelfen, dass sich die Stadtgesellschaft insgesamt noch stärker mit dem Beethovenfest identifiziert. Dabei geht es nicht nur musikinteressierte Spezialisten, sondern um ein Fest für alle Bürger.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='300' height='300' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-MV-17-11-2016.jpg' border=0 alt='Veronica Wehling wurde als Beisitzerin in den Vorstand der'>
2016-11-21 10:00:00
<![CDATA["Mythos Beethoven" heisst eine neue Reihe, die 3 SAT]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7288 vom 3.- 17. Dezember ausstrahlt. Es geht in sechs Folgen um  Beethoven den Revolutionär ("Wahre Kunst ist eigensinnig und lässt sich nicht in schmeichelnde Formen zwingen."), den Verliebten ("Wie du mich auch liebst - stärker lieb ich dich doch."), den Virtuosen ("Dem Manne muss die Musik Feuer aus dem Geist schlagen."), den Kranken ("Ich will dem Schicksal in den Rachen greifen, ganz niederbeugen soll es mich gewiss nicht.") , den Unternehmer ("Alle Noten bringen mich nicht aus den Nöthen.") und den Unsterblichen ("Im Himmel werde ich hören.").

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='281' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven-Pop-ART.tiff' border=0 alt='"Mythos Beethoven" heisst eine neue Reihe, die 3 SAT'> 2016-11-18 10:00:00 <![CDATA[Beim Beethoven-Schaufensterwettbewerb wurden im Alten Rathaus]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7254 von Oberbürgermeister Ashok Sridharan, dem Vorsitzenden der Bürger für Beethoven Stephan Eisel und der Projektleiterin Eva Schmelmer die Preise übergeben: Das Hörgerätegeschäft Müller in Beuel erhielt den „Beetho­ven in Gold“.

Für das am besten dekorierte Schaufenster erhielt das Hörgerätegeschäft Müller in Beuel den „Beetho­ven in Gold“. Der „Beethoven in Silber“ ging an das Café Müller-Langhardt, das schon von Beginn an treuer Teilnehmer des Wettbewerbs ist. Den „Beethoven in Bronze“ er­hielt die Kreativwerkstatt „Einzelstück“ in Endenich. 

Außerdem wurden zwei Sonderpreise vergeben. Der Preis für die beste Umsetzung des dies­jährigen Beethovenfest-Mottos „Revolutionen“ ging an die Rosenapotheke, ein Preis für die origi­nellste Idee an „Kröber Hören und Sehen“, beide in der Bonner Innenstadt. 

Die ausgezeichneten Schaufenster finden Sie hier.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='188' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Hoergeraete-Mueller_gold(1).JPG' border=0 alt='Beim Beethoven-Schaufensterwettbewerb wurden im Alten Rathaus'>
2016-11-15 10:00:00
<![CDATA[Bonner Bürgern liegt Beethoven am Herzen]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7221 Eine Ende Oktober 2016 vom Bonner General-Anzeiger veröffentlichte repräsentative Umfrage zeigt hohe Zustimmungswerte der Bonner bei der Frage der Bedeutung Beethovens für die Zukunft der Stadt. Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel sieht darin eine Ermutigung für die Stadtpolitik: "Rat und Verwaltung sollten diesen Rückenwind nutzen, um Bonn besser als Beethovenstadt sichtbar und erlebbar machen."

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Ermutigende Beethoven-Zustimmung in  der Bonner Bürgerschaft

„Rat und Verwaltung sollten den Rückenwind nutzen“

Für sehr erfreulich halten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN die Ende Oktober 2016 veröffentlichten Ergebnisse einer repräsentativen Meinungsumfrage der Institute INFAS und nhi2. Danach halten mehr als zwei Drittel der Bonner Beethoven für ein wichtiges Zukunftsthema der Stadt. Der Vorsitzende des Vereins Stephan Eisel sagte dazu: „Wir freuen uns, dass Beethoven so vielen Bonnern am Herzen liegt. Dass 74 Prozent der Befragten der Meinung sind, Beethoven sei wichtig für die Bonner Tourismuswerbung, ist zugleich eine Ermutigung für die Stadtpolitik hier mehr zu tun: Bonn muss als Beethovenstadt viel besser sichtbar und erlebbar werden, Dazu gehört beispielsweise ein moderner und wahrnehmbarer Beethoven-Rundgang, der nicht nur aus kleinen Informationstafeln oder virtuellen Apps besteht.“ 

Die zum „Tag der Marktforschung“ vorgestellte Umfrage unter 803 repräsentativ ausgewählten Bonnern ergab hohe Zustimmungswerte zur Bedeutung Beethovens für Bonn. 74 Prozent halten das Profil als Beethovenstadt für wichtig für die Tourismuswerbung der Stadt, 71 Prozent finden das Beethoven-Jubiläum 2020 sei wichtig für Bonn, 69 Prozent halten Beethoven für wichtig für Bonns Bekanntheit im Ausland und 64 Prozent halten den Umgang mit Beethoven für wichtig für das Image der Stadt. 

Eisel unterstrich, dass Rat und Verwaltung hier durchaus „noch einen Zahn zulegen können, um den Rückenwind aus der Bevölkerung zu nutzen: Es gibt noch viel zu tun, wenn es darum geht, in Bonn und der Welt bekannter zu machen, dass Beethoven in Bonn nicht nur geboren ist, sondern mit 22 Jahren hier länger gelebt und gearbeitet hat als Mozart in Salzburg.“ Zur Profilierung als Beethovenstadt gehöre auch die moderne Präsentation der authentischen Beethovenorte als Bonner Alleinstellungsmerkmal: „Das darf aber keine einmalige Installation im Jubiläumsjahr sein, die dann wieder abgeräumt wird.“ 

Der Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN ist mit 1.500 Mitgliedern der größte ehrenamtliche Verein in Bonn und hat in den letzten Monaten u. a. ein Konzept für die moderne Gestaltung eines Beethoven-Rundgang vorgestellt und kritisiert, dass z. B. am Remigiusplatz, wo Beethovens Taufkirche stand, jeder Hinweis auf die historische Bedeutung des Ortes fehlt.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='270' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven-Umfrage01.jpg' border=0 alt='Bonner B&uuml;rgern liegt Beethoven am Herzen'>
2016-10-25 10:00:00
<![CDATA[Der Beethoven-Ring 2016 geht an Filippo Gorini]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7210 Das hat die Abstimmung der 1.500 Mitglieder des Vereins BÜRGER FÜR BEETHOVEN ergeben, der die Auszeichung seit 2004 vergibt. Der 1995 geborene italienische Pianist erhielt 53 Prozent der abgegebenen Stimmen. 

Die andere Hälfte der Stimmen teilten sich fast zu gleichen Teilen Michael Buchanan (Posaune), der auf Platz zwei kam, Anastasia Kobekina (Violonc­ello), Anna Lee (Violine) und Chad Hoopes (Violine).

 

 

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Filippo Gorini erhält Beethoven-Ring 2016

Der BEETHOVENRING 2015 geht an den jungen italienischen Pianisten Filippo Gorini. Das teilte der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel mit: „Die Abstimmung unserer Mit­glieder fiel sehr eindeutig aus. Filippo Gorini ist in der Geschichte des Beethoven-Rings mit 21 Jahren der zweitjüngste Preisträger. Aber er hat sich bereits in jungen Jahren fundiert mit der Musik von Ludwig van Beethoven auseinandergesetzt. Das hat er schon bewiesen als er 2015 die „International Telekom Beethoven Competition Bonn“ gewann und er hat es jetzt beim Beethovenfest erneut unterstrichen.“ 

Der Beethoven-Ring wird in einer schriftlichen Abstimmung von den 1.500 Mitgliedern der BÜRGER FÜR BEETHOVEN unter den fünf jüngsten Solisten des Beethovenfestes vergeben, die ein Werk von Beethoven interpretieren. Der 1995 geborene Filippo Gorini setzte sich bei der Wahl klar mit 53 Prozent gegen vier Mitbewerber durch. Die andere Hälfte der Stimmen teilten sich fast zu gleichen Teilen Michael Buchanan (Posaune), der auf Platz zwei kam, Anastasia Kobekina (Violonc­ello), Anna Lee (Violine) und Chad Hoopes (Violine).

Filippo Gorini bezeichnete die Auszeichung mit dem Beethoven-Ring als große Ehre und „ein Symbol, das meine Verpflichtung und Hingabe für Beethovens Musik stärkt. Einmal mehr bin ich dankbar für die Unterstützung der Bürger von Bonn für meine Arbeit. Ich nehme die Auszeichnung in Demut an und weiß, dass ich noch manches Opfer bringen muss, um dem Ziel näher zu kommen, als seine Stimme Beethovens Musik an die Menschen von heute weiterzugeben.“ 

Der 1995 geborene Filippo Gorini studierte bei Maria Grazia Bellocchio am Conservatorio G. Donizetti im italienischen Bergamo, wo er 2014 sein Bachlorstudium mit der bestmöglichen Note abschloss. Neben dem Masterstudium, das er dort zur Zeit absolviert, hat er bereits an vielen Meisterkursen mit bekannten Pianisten wie Andrzej Jasinski, Benedetto Lupo, Peter Donohoe, Alexander Lonquich und Andrei Gavrilov teilgenommen. Auch Alfred Brendel gehört zu seinen Mentoren. Gorini ist für sein großes Repertoire bekannt, das sich vom Barock bis hin zu zeitgenössischen Komponisten erstreckt. Seine Begeisterung für das Klavierspiel wurde ausgelöst durch die Beethoven-Interpretationen von Wilhelm Backhaus, die er als Kind durch Schallplatten seiner Eltern kennenlernte. Bei seinem Debut beim Beethovenfest spielte Gorini von Ludwig van Beethoven die Klaviersonaten Nr. 27 e-Moll op. 90 und Nr. 31 As-Dur op. 110. 

Der Beethoven-Ring wird Filippo Gorini durch die BÜRGER FÜR BEETHOVEN im Frühjahr nächsten Jahres bei einem eige­nen Konzert im Bonner Beethoven Haus verliehen. 

Bisherige Preisträger sind Gustavo Dudamel (2004), Julia Fischer (2005), Lisa Ba­tiashvili (2006), Giorgi Kharadze (2007), Lauma Skride (2008), Teo Gheorghiu (2009), Sergei Khachatryan (2010), Premysl Vojta (2011), Philippe Tondre (2012), Ragnhild Hemsing (2013), Sophie Dartigalongue (2014) und Nicolas Altstaedt (2015). Stephan Eisel wies darauf hin, dass sich alle Preisträger in der interna­tionalen Spitzenklasse etabliert haben: „Mit dem Beethoven-Ring bleiben sie der Geburtsstadt des großen Komponisten verbunden.“  

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='265' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Gorini_Fotor.jpg' border=0 alt='Der Beethoven-Ring 2016 geht an Filippo Gorini'>
2016-10-18 10:00:00
<![CDATA[Beim Schaufenster-Wettbewerb 2016 kann bis zum 12. Oktober]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7194 abgestimmt werden, welches Geschäft den Publikumspreis für das am besten passend zum diesjährigen Motto "Revolution" dekorierte Schaufenster gewinnt. "Die Geschäftsleute haben wieder mit großem Einsatz und oft mit einer guten Portion Humor dekoriert", berichtet Projektleiterin Eva Schmelmer. In einer ersten Wettbewerbsrunde hat eine Jury acht Fenster ausgewählt, aus denen die drei  "Beethoven-Oscars" in Gold, Silber und Bronze verliehen werden.

 

 

Über den Publikumspreis beim Schaufenster-Wettbewerb 2016 können Sie bei unserem Medienpartner SCHAUFENSTER hier mit abstimmen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='242' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/BfB-Schaufenster-2016_-Endauswahl.tiff' border=0 alt='Beim Schaufenster-Wettbewerb 2016 kann bis zum 12. Oktober'>
2016-10-05 10:00:00
<![CDATA[Erfolgreich war der Stand der BÜRGER FÜR BEETHOVEN]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7191 beim Bonnfest 2016. Viele Bürger interessierten sich für den größten Sohn Bonns. Da der stand am Remigiusplatz aufgestellt war, wurde auch immer wieder nach der Taufkirche Beethovens gefragt, die hier einmal Stand. Einige Besucher wurden spontan durch Eintritt in den Verein selbst "BÜRGER FÜR BEETHOVEN"

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='300' height='300' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-Bonnfest2016.jpg' border=0 alt='Erfolgreich war der Stand der B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN'> 2016-10-03 10:00:00 <![CDATA[Der Schaufensterwettbewerb zum Beethovenfest 2016]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7092 geht wieder an den Start. Einsendeschluss für die erste Runde ist der 13. September. Bonner Schaufenster sollen in der Zeit des Beethovenfestes vom 9. September bis zum 9. Oktober 2016 entsprechend dem diesjährigen Festivalmotto „Revolutionen“ möglichst kreativ und ansprechend dekoriert sein. Gemeinsam rufen Ashok Sdriharan, Nike Wagner und Stephan Eisel zur Teilnahme auf.

 

Den Aufruf zum Schaufensterwettbewerb 2016 mit den Teilnahmebedingungen können Sie hier ausdrucken.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Noch mehr zum Schaufensterwettbewerb finden Sie hier. 

 

Schaufenster-Wettbewerb zum Beethovenfest 2016 

Gemeinsamer Aufruf von Ashok Sdriharan, Nike Wagner und Stephan Eisel an Bonner Geschäftsleute  

Zum 16. Mal führen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in diesem Jahr ihren Schaufenster-Wettbewerb zum Beethovenfest durch. In einem gemeinsamen Aufruf laden Oberbürgermeister Ashok Sridharan, die Intendantin des Beethovenfestes Nike Wagner und der Vorsitzende der Bürger für Beethoven Stephan Eisel die Bonner Geschäftsleute zur Teilnahme ein: „Das Beethovenfest bietet die hervorragende Möglich­keit, unseren vielen auswärtigen Besuchern die Beethovenstadt Bonn zu präsentieren. Dazu trägt seit vielen Jahren der Schaufensterwettbewerb der BÜRGER FÜR BEETHOVEN bei. Wir möchten Sie herzlich einladen, diese bürgerschaftliche Initiative zu unterstützen und bei diesem Beethoven-Schaufenster­wettbewerb mitzumachen.“

Am Wettbewerb können alle Bonner Unternehmen und Organisationen teilnehmen, die mit ihren Schaufenstern das Bild das Stadtbild prägen. - seien es Einzelhandelsgeschäfte und Kaufhäuser, Gast­stätten und Restaurants mit Schaufenstern oder etwa Banken und Versicherungen. Die Schaufenster sollen in der Zeit des Beethovenfestes vom 9. September bis zum 9. Oktober 2016 entsprechend dem diesjährigen Festivalmotto „Revolutionen“ möglichst kreativ und ansprechend dekoriert sein.

In der ersten Wettbewerbsrunde bitten wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ein oder mehrere Foto(s) ihres dekorierten Schaufensters in digitaler oder konventioneller Form bei der Projektleiterin Eva Schmelmer (eva.schmelmer@buergerfuerbeethoven.de) einzu­reichen. Einsendeschluss ist Dienstag der 13. September. Eine unabhängige Jury wählt für die zweite Wettbewerbsrunde aus allen Einsendungen acht Schaufens­ter aus, die vom Medienpartner des Wettbewerbs , dem regionalen Anzeigenblatt SCHAUFENSTER (Blickpunkt/Wochenblatt für Bonn) in seiner auflagenstarken Printausgabe sowie online präsentiert wer­den. Daraus wählt die Jury unter Beteiligung der Leser des SCHAUFENSTER die Preisträger aus. Prämiert werden Kreativität, gestalterische Umsetzung und Werbewirksamkeit für das Beethovenfest und die Beethovenstadt Bonn. 

Den Siegern des Wettbewerbs werden bei einer eigenen öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung im Go­belinsaal des Alten Rathauses und in Anwesenheit von Oberbürgermeister Ashok-Alexander Sridharan und Beethovenfest-Intendantin Nike Wagner die von den BÜRGERN FÜR BEETHOVEN gestifteten „Beethoven-Oscars“ in Gold, Silber und Bronze sowie weitere Preise überreicht. Außerdem werden un­ter allen Teilnehmern Karten zu Konzerten des Beethovenfestes verlost. 

Für Anregungen und Unterstützung bei der Beschaffung Themen-bezogener Dekorationsmaterialien steht die Projektleiterin Eva Schmelmer gerne zur Verfügung. Die Teilnahmebedingungen zum Wettbewerb und weitere Informationen finden Sie unter www.buerger-fuer-beethoven.de.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Schaufenster2014-Collage.jpg' border=0 alt='Der Schaufensterwettbewerb zum Beethovenfest 2016'>
2016-07-25 10:00:00
<![CDATA[Am 10. Juli 2016 erinnerten wir mit einem Musikerfrühstück]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=6095 an die Begegnung von Joseph Haydn mit Ludwig van Beethoven in der Godesberger Redoute im Juli 1792. Die Bonner Pianistin Josiane Traun steuerte mit ihren Schülern Nina Lienemann, Constantin Gardemann, Max Rumler und Lennart Komp das Musikprogramm bei und Stephan Eisel las aus Zeitzeugenberichten über das damalige Ereignis und zu Beethoven in Bonn.

 

 

Bonn, Juli 1792:  „Als Haydn zuerst aus England zurückkam, ward ihm vom Kurkölnischen Orchester ein Frühstück in Godesberg, einem Lustorte nahe bei Bonn, gegeben.“  - so erinnert sich Beethovens Freund Franz-Gerhard Wegeler.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='220' height='197' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/haydnbeethoven.jpg' border=0 alt='Am 10. Juli 2016 erinnerten wir mit einem Musikerfr&uuml;hst&uuml;ck'>
2016-07-11 10:00:00
<![CDATA[Stefan Blunier ist Ehrenmitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7077 Die entsprechende Urkunde überreichte ihm am Beethoven-Denkmal der Ver­einsvorsitzende Stephan Eisel: "Wir wollen Stefan Blunier für sein her­ausragendes Engagement in und für die Beethovenstadt Bonn danken. Er hat nicht zuletzt mit seinen vi­talen Beethoven-Interpretationen besondere Ausrufezeichen gesetzt und unser Beethoven Orchester in großartiger Weise weiterentwickelt.“ Stefan Blunier bedankte sich für die Ehrenmitgliedschaft mit den Worten: „Für Bonn ist die Profilierung zur Beethovenstadt eine Riesenchance, aber auch eine große Herausforderung. Dafür muss die Stadt alle Kräfte bündeln. Das bürgerschaftliche Engagement ist dabei unverzichtbar. Deshalb freue ich mich, dass die Bürger für Beethoven mir die Ehrenmitgliedschaft angetragen haben. Ich habe das gerne akzeptiert auch um ein Zeichen des Dankes dafür zu setzen, dass sich der Verein immer klar für das Beethoven Or­chesters Bonn und seine Eigenständigkeit eingesetzt hat.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='443' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/IMG_6863_Fotor.jpg' border=0 alt='Stefan Blunier ist Ehrenmitglied der B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN'> 2016-07-08 10:00:00 <![CDATA[Die Verpflichtung von Dirk Kaftan als neuer Generalmusikdirektor]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7068 des Beethoven Orchester Bonn ist ein wichtiger Zukunftsschritt. Er folgt auf Stefan Blunier, der seit seit 2008 das Orchester zu erheblichem Maß weiterentwickelt hat. Er wollte angesichts der kulturpolitischen Situation in  Bonn seinen Vertrag nicht verlängern und gibt im Juli 2016 sein letztes Konzert am Pult des Beethoven Orchesters. Die Suche nach einem Nachfolger zog sich fast ein Jahr hin. Kaftan beginnt seine Arbeit in Bonn mit der Session 2017/18. Intirimsdirigent ist für eine Spielzeit Christoph Prick.

 

GMD-Vertrag mit Dirk Kaftan wichtiger Zukunftsschritt

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN, mit 1.500 Mitgliedern der größte ehrenamtliche Verein in Bonn, begrüßen die heutige Vertragsunterzeichung von Oberbürgermeister Ashok Sridharan mit Dirk Kaftan als neuem Generalmusikdirektor des Beethoven Orchester Bonn. Der Vorsitzende Stephan Eisel sagte dazu:


"Es war überfällig, dass endlich die Entscheidung über die Nachfolge von Stefan Blunier getroffen worden ist. Wir wünschen Dirk Kaftan für seine Tätigkeit in der Beethovenstadt Bonn viel Erfolg. Er kann sich auf ein begeistertes Musikpublikum freuen. 

Stefan Blunier hat als Generalmusikdirektor nicht nur ein solides Fundament gelegt, sondern auch unser Beethoven Orchester Bonn in beeindruckender Weise weiterentwickelt. Darauf kann Dirk Kaftan aufbauen und wir sind gespannt, wohin uns sein musikalischer Weg führen wird - natürlich auch im Blick auf Beethoven 2020. 

Wir setzen darauf, dass mit der Verpflichtung von Dirk Kaftan auch die Eigenständigkeit des Beethoven Orchesters gesichert bleibt. Wir brauchen in der Beethovenstadt Bonn das Orchester als eigenständigen Klangkörper, der selbstverständlich auch die Oper unterstützt, aber sein unverwechselbares Profil im sinfonischen Bereich erhält und weiterentwickelt."

 

Dirk Kaftan wurde 1971 in Marburg geboren und wuchs in Deutschland und Kanada auf. Seine musikalische Ausbildung erfolgte in den Fächern Klavier und Trompete. Erste Engagements führten ihn nach Trier und Münster, ehe er 2006 als erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor nach Bielefeld und Dortmund kam. Konzerte gab er mit Orchestern wie dem DSO Berlin, den Stuttgarter und Bremer Philharmonikern oder den Berliner Symphonikern wie auch international mit dem Orquesta Filarmonica de Gran Canaria und dem Orchester des Teatro Massimo Bellini in Catania. Opern dirigierte er u.a. in Montpellier, St. Gallen, Nürnberg, Mannheim, an der Semperoper Dresden und an der Deutschen Oper Berlin. 2006 wechselte er als stellvertretender Chefdirigent an die Grazer Oper ehe er 2009 die musikalische Leitung des Augsburger Theaters übernahm. 2013 kehrte er als Chefdirigent nach Graz zurück. Kaftan wurde mit dem Karl-Böhm-Interpretationspreis ausgezeichnet.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='243' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Kaftan(1).jpg' border=0 alt='Die Verpflichtung von Dirk Kaftan als neuer Generalmusikdirektor'>
2016-07-01 10:00:00
<![CDATA[Dass vor einem Jahr im Juni 2015 das Beethoven-Festspielhaus]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7023 scheiterte, bleibt ein schwerer Rückschlag für die Beethovenstadt Bonn. Gerade wer den Blick in die Zukunft richten will, kommt nicht dar­an vorbei: Es gibt kaum ein Gespräch über Bonn als Beethovenstadt, das nicht mit verständnislosem Kopfschütteln über die verpasste Festspielhaus-Chance einhergeht. Viele Bürger ärgern sich immer noch darüber, dass die gleiche Ratsmehrheit, die damals Entscheidungen zum überwiegend privat finanzierten Festspielhaus ständig vertagte, nur kurze Zeit später ohne kritische Nachfragen auf Kosten der Stadt hohe zweistellige Millionenbeträge für eine aufwendige Sanierung der Beethoven­halle freigab – und zwar ohne nennenswerte Verbesserung der Akustik. Hier ließe sich noch umsteuern, um ein Millionengrab zu verhindern.

 

Den Essay zum Festspielhaus-Ende von Stephan Eisel unter der Überschrift "Wo waren die Hirnbesitzer ?" können Sie hier ausdrucken.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Festspielhaus-Ende: Riesen-Blamage mit Nachhall

„Bei Beethovenhalle umsteuern, um Millionengrab zu verhindern“

Auch ein Jahr nach dem Ende des Beethoven-Festspielhauses ist das Scheitern des Zukunftsprojek­tes noch Gesprächsthema in der Stadt. Zum Jahrestag sagte der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel: „Gerade wer den Blick in die Zukunft richten will, kommt nicht dar­an vorbei: Es gibt kaum ein Gespräch über Bonn als Beethovenstadt, das nicht mit verständnislosem Kopfschütteln über die verpasste Festspielhaus-Chance einhergeht. Viele Bürger ärgern sich immer noch darüber, dass die gleiche Ratsmehrheit, die damals Entscheidungen zum überwiegend privat finanzierten Festspielhaus ständig vertagte, nur kurze Zeit später ohne kritische Nachfragen auf Kosten der Stadt hohe zweistellige Millionenbeträge für eine aufwendige Sanierung der Beethoven­halle freigab – und zwar ohne nennenswerte Verbesserung der Akustik.“

Die Sanierungskosten der Beethovenhalle werden schon vor Baubeginn mit bis zu 75 Mio Euro aus dem städtischen Haushalt veranschlagt. Businessplan und Hallenkonzept liegen bis heute nicht vor. Zum Festspielhaus hätte die Stadt nur - über 20 Jahre gestreckt - 14,4 Mio Euro besteuern müssen, weil von der Deutschen Post DHL, weiteren privaten Sponsoren und dem Bund über 100 Mio Euro für Bau und Betrieb bereitstanden. Nach einem von der Deutschen Post DHL finanzierten Architek­tenwettbewerb wurde bereits an der konkreten Entwurfsplanung für die Siegerentwürfe gearbeitet und die Stiftungsaufsicht hatte den Businessplan für die Betrieb schon genehmigt. Obwohl alle an­deren Projektpartner entsprechende finanzwirksame Entscheidungen getroffen hatten, vertag­ten der damalige Oberbürgermeister Nimptsch und der Rat die notwendige städtische Entscheidung immer wieder. Daraufhin erklärte am 16. Juni 2015 der Konzernchef der Deutschen Post DHL Frank Ap­pel: "Die Langfristigkeit des Projekts Beethoven Festspielhaus verlangt eine deutliche Willensbe­kundung - heute und für die kommenden Jahrzehnte. Wenn aber schon zum Start kein eindeutiger Schulterschluss innerhalb der Stadt zu erkennen ist, dann hat das Projekt keine Zukunft und ist auch für Sponsoren nicht hinreichend attraktiv.“ Damit waren nicht nur die privaten Sponsoren abge­sprungen, sondern auch die vom Deutschen Bundestag bereit gestellten 39 Mio Euro verloren.

Diese Entwicklung hatte nach Auffassung Eisels auch nachhaltig demotivierende Wirkung für bür­gerschaftliches Engagement: „Noch nie hatten sich so viele Bonner mit so viel Zeit und Geld für ein Projekt engagiert. Sie wurden durch das Zaudern an der Verwaltungsspitze und im Rat vor den Kopf gestoßen.“ Zugleich habe man im Rat die Bereitschaft der Bürger völlig falsch eingeschätzt, sich für die Beethovenhalle zu engagieren: „Der vollmundige Aufruf des Rates, in der Bürgerschaft 10 Mio Euro für die Hallensanierung zu sammeln, blieb bis heute praktisch ohne Resonanz.“ Eine von der Initiative Pro-Beethovenhalle veröffentlichte Spenderliste umfasst gerade einmal 144 Na­men (Stand 10. Mai 2016).

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN unterstützen die Sanierung der Beethovenhalle nicht, weil „da­mit keine Verbesserung der Akustik in der alten Mehrzweckhalle verbunden ist.“ Eisel appellierte an den Rat, „bei der Beethovenhalle noch umzusteuern, um dort ein Millionengrab zu verhindern.“ Immerhin habe auch der Oberbürgermeister eine reduzierte Sanierung vorgeschlagen, sei dann aber vom Rat über­stimmt worden. „Anstelle bei Beethovenhalle und Oper zwei unkalkulierbare Sanie­rungen im Be­stand vorzunehmen, wäre es zukunftsorientiert, ein integriertes Konzert- und Opern­haus wie in Bre­genz oder Baden-Baden anzupeilen. Wenn sich Bonn auf der nationalen und inter­nationalen Bühne als Beethovenstadt etablieren will, bleibt ein angemessener und wettbewerbsfähi­ger Konzertsaal auf der Tagesordnung.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='357' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/totenmaske-beethoven1.jpg' border=0 alt='Dass vor einem Jahr im Juni 2015 das Beethoven-Festspielhaus'>
2016-06-16 10:00:00
<![CDATA[Mit Beethoven schloss der General-Anzeiger seine Serie]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7025 "100 Bonner Köpfe" zu Recht ab. Bettina Köhl schreibt in ihrem lesenswerten Beitrag: "Ein Wort genügt. Beethoven."Sie fügt hinzu: "Beethovens Bindung an Bonn war eng, sein Leben lang hielt er Kontakt zu den Freunden seiner Jugend. Stefan und Eleonore von Breuning, die nach dem frühen Tod von Beethovens Mutter zu seiner Bonner Ersatzfamilie gehörten, Franz Georg Wegeler (später Eleonores Ehemann) und Ferdinand Ries. Der Name der Stadt taucht in Briefen Beethovens selten auf, sondern eher die „vaterländischen Gegenden“ oder die „lieben schönen Rheingegenden“. Drei Briefe, die der Komponist mit „Beethoven Bonnensis“ unterschrieb, sind überliefert."

Den Beitrag im General-Anzeiger können Sie hier ausdrucken.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='324' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Ga-Bild.tiff' border=0 alt='Mit Beethoven schloss der General-Anzeiger seine Serie'>
2016-06-11 10:00:00