Bürger für Beethoven http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven stephan.eisel@gmx.net (Stephan Eisel) Copyright 2017, B&uuml;rger f&uuml;r Beethoven DE 2017-08-02 10:00:00 GMT +1 2017-08-02 10:00:00 GMT +1 abcOnline CMS 15 <![CDATA[Der Jugend-Wettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS der]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8898 BÜRGER FÜR BEETHOVEN hatte mit 98 Anmeldungen aus ganz Deutschland im Beethoven-Jubiläumsjahr eine Rekordbeteiligung. Veronica Wehling, die als Vorstandsmitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN den Wettbewerb organisierte, sagte dazu: „Es ist wirklich faszinierend, welche musikalische Reife diese jungen Künstler mitbringen und wie gut sie ihre Instrumente beherrschen“. Auch der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Dr. Stephan Eisel zeigte sich begeistert von der großen Anzahl und dem hohen Niveau der Beiträge der Jugendlichen: „Das ist auch eine Auszeichung für die Beethovenstadt Bonn.“ Das traditionelle Preisträgerkonzert im Kammermusik-Saal des Beethoven-Hauses kann Corona-bedingt erst im Frühjahr 2021 stattfinden.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='308' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/BB_Fotor_Fotor(1).png' border=0 alt='Der Jugend-Wettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS der'> 2020-11-17 10:00:00 <![CDATA[Mit einem besonderen Geschenk können Sie Bonner Musiker]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8876 unterstützen, die den BÜRGERN FÜR BEETHOVEN besonders verbunden sind: Susanne Kessel, Markus Schimpp, Jamina Gerl, Marcus Schinkel, Toni Ming Geiger und Lara Sophie Schmitt haben ihre aktuellen CDs zu einem Paket zusammengestellt und das Beethoven-Buch von Stephan Eisel gibt es als Zugabe - alles zusammen für 79 Euro incl. Versand. Auch wenn derzeit weniger Konzerte stattfinden, müssen Sie dennoch nicht auf gute Musik verzichten.

Bestellen Sie das CD-Paket per mail an media122@gmx.de. Sie erhalten dann alle weiteren Informationen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/CD_Collage_Fotor.jpg' border=0 alt='Mit einem besonderen Geschenk k&ouml;nnen Sie Bonner Musiker'>
2020-11-14 10:00:00
<![CDATA[Die Deutsche Zentrale für Tourismus hat zur Beethovenstadt Bonn]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8899 eine Podcast-Serie erstellt, mit der auf Deutsch, Französisch, Englisch, Holländisch, Spanisch und Japanisch wichtige Informationen zu Beethoven vermittelt werden. Dabei steht Bonn im Mittelpunkt. Neben anderen hat auch der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel mitgewirkt.

 

 

Unter den folgenden Links können Sie die Beethoven-Podcasts kostenfrei anhören und auch downloaden bzw. die Datei speichern:

Deutschhttps://www.germany.travel/de/microsite/bthvn2020/beethoven-2020.html

Französischhttps://www.germany.travel/fr/ms/bthvn2020/beethoven-2020.html  

Englischhttps://www.germany.travel/en/ms/bthvn2020/beethoven-2020.html  

Holländischhttps://www.germany.travel/nl/ms/bthvn2020/beethoven-2020.html  

Spanischhttps://www.germany.travel/es/ms/bthvn2020/beethoven-2020.html  

Japanischhttps://www.germany.travel/jp/ms/bthvn2020/beethoven-2020.html

Bis auf Japanisch, sind die Podcasts auch in Spotify zu finden:

Podcast DE: https://open.spotify.com/show/3SMLiTDu1mjdb8531eAvxI

Podcast FR: https://open.spotify.com/show/0ZIYU6MjlF8DLMz7LpCeFP

Podcast ES: https://open.spotify.com/show/7lIHiEqf5e7ZDSbN6D1ovj

Podcast NL: https://open.spotify.com/show/7Dee1EqaMapRIzQLCMuk1b

Podcast UK: https://open.spotify.com/show/1VOfKehhHWvoyCxw6avCPs

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='166' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-11-17_um_11.24.43.png' border=0 alt='Die Deutsche Zentrale f&uuml;r Tourismus hat zur Beethovenstadt Bonn'>
2020-11-13 10:00:00
<![CDATA[Mit der Initiative "PRIVATISSIMO!" setzen die Bonner Künstler]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8734 Susanne Kessel, Tania John, Markus Schimpp und Marcus Schinkel angesichts der Corona-Krise ein besonderes Zeichen für die Kultur in Bonn. Sie möchten die Ohren und die Herzen des Publikums erreichen und diese Zeit künstlerisch nutzen, um im privaten Rahmen Musikerlebnisse zu ermöglichen - für (wegen der behördlichen Einschränkungen) zur Zeit nur für wenige Zuhörer. 

 

Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, Stephan Eisel sagte dazu: "Diese Initiative unterstützen wir gerne, denn sie erinnert in den Tagen vieler digitaler Angebote daran, dass Musik für Zuhörer und Künstler das unmittelbaren Live-Erlebnis braucht, das sich durch Aufzeichnungen nicht ersetzen lässt."

 

Die Homepage der Initiative "Privatissimo!" erreichen Sie hier.

 

Die Künstler erläutern und spielen im privaten Umfeld vor einem einzelnen Zuhörer und lassen ein konzentriertes Musikerlebnis entstehen. Dabei treffen sich Musiker und Zuhörer in einem zuvor verabredeten Raum oder einem privaten Wohnzimmer zu einer exklusiven Vortragssituation.

Sobald sich die behördlichen Vorgaben ändern, wird die jeweils mögliche Zahl der Teilnehmer auf zwei oder mehr angepasst. Melden Sie sich ganz einfach per E-Mail oder telefonisch über die Homepage

https://www.privatissimo.org/

bei einem der MusikerInnen zu einem der angebotenen Vortragstermine auf der Seite des/der jeweiligen MusikerIn an. Jede/r MusikerIn dieser Seite tritt daraufhin persönlich in Kontakt mit Ihnen! Honorar und Ort des Vortrags werden mit Ihnen vor dem Vortragstermin vereinbart.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='200' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-05-01_um_09.21.12.png' border=0 alt='Mit der Initiative "PRIVATISSIMO!" setzen die Bonner K&uuml;nstler'>
2020-11-01 10:00:00
<![CDATA[Im vollbesetzten Bonner "Haus der Springmaus" fand]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8872 am 12. Oktober 2020 die Mitgliederversammlung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN statt.  Die Veranstaltung wurde eröffnet mit Liedern, die Beethoven in Bonn komponiert hatte. Sie wurden vorgetragen von Frederick Schauhoff (Bariton) und Austéja Valusytè (Klavier). Zum Abschluss trat Springmaus-Chef Andreas Etienne als Beethoven auf. In der Versammlung berichtete der Vorstand über seine Arbeit. Der Jahresabschluss 2019 und der Wirtschaftsplan 2021 wurden verabschiedet und der Vorstand entlastet.

 

Das Musikkabarett Ludwig! Jetzt mal unter uns wird im Haus der Springmaus u. a. noch aufgeführt am 24.10., 29.11., 30.12., 31.12., 23.1. und 31.1.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='294' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/146A9033_Fotor.jpg' border=0 alt='Im vollbesetzten Bonner "Haus der Springmaus" fand'>
2020-10-13 10:00:00
<![CDATA[Am Taufstein Beethovens findet ab dem 31. Oktober in der]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8873 Remigiuskirche (Brüdergasse 8, 53111 Bonn) jeweils am Samstags um 12 Uhr die neue Konzertreihe "Konzerte zur Marktzeit". Intendantin ist die Bonner Pianistin Jamina Gerl. Es treten verschiedene Künstler auf. Veranstaltet v wird die Reihe von der Katholischen Hochschulgemeinde und dem Regionalkantorat Bonn mit Unterstützung des Vereins der „Freunde und Förderer der Musik am Bonner Münster e.V.“ Der Eintritt ist frei,   Spenden für die Konzertierenden werden herzlich erbeten.

 

Den Konzertplan können Sie hier ausdrucken.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='236' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-10-14_um_10.44.18.png' border=0 alt='Am Taufstein Beethovens findet ab dem 31. Oktober in der'>
2020-10-12 10:00:00
<![CDATA[Bonner Wurzeln hat Beethovens Vertonung der Ode an die Freude,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8871 denn am Rhein hatte der Komponist nicht nur Schillers Gedicht kennengelernt, sondern auch die Absicht geäußert, es zu vetonen. Das schrieb am 26. Januar 1793 Beethovens Freund Bartholomäus Fischenich aus Bonn unter Bezug auf den jungen Komponisten an Friedrich Schillers Frau Charlotte - wenige Wochen nach Beethovens Abreise nach Wien. Am 11. Februar 1793 antwortete Charlotte Schiller: „Ich verspreche mir viel von dem Künstler, und freue mich, daß er die Freude komponirt.“

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Wenn Sie mehr über Beethoven in Bonn erfahren wollen:

Im März 2020 ist von Stephan Eisel das "kleine" Beethoven-Buch "Beethoven in Bonn" (128 Seiten incl. englischer Übersetzung) erschienen, im Sommer 2020 erscheint von ihm das "große" Beethoven-Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" (über 550 Seiten).

 

Im Bonner General-Anzeiger ist zum Beethoven-Jubiläumsjahr eine mehrteilige Beethoven-Serie von Stephan Eisel erschienen: 

 

Stephan Eisel

Die Bonner Wurzeln der Ode „An die Freude“

„Er wird auch Schillers Freude und zwar jede Strophe bearbeiten. Ich erwarte etwas vollkommenes, denn soviel ich ihn kenne, ist er ganz für das Große und Erhabene.“

Das schrieb am 26. Januar 1793 Beethovens Freund Bartholomäus Fischenich aus Bonn unter Bezug auf den jungen Komponisten an Friedrich Schillers Frau Charlotte - wenige Wochen nach Beethovens Abreise nach Wien. Am 11. Februar 1793 antwortete Charlotte Schiller: „Ich verspreche mir viel von dem Künstler, und freue mich, daß er die Freude komponirt.“

Bartholomäus Fischenich, der Sohn des Küsters der Remigiuskirche, kannte Beethoven seit Kindestagen. Er war im Oktober 1792 vom Jurastudium aus Jena zugekehrt, wo er Beethovens Idol Friedrich Schiller kennengelernt hatte. Allerdings dürfte Beethoven Schillers Gedicht schon viel früher gekannt haben, freilich ohne zu wissen, wer der Autor ist.

Schiller hatte „An die Freude“ bereits im Sommer 1785 als poetische Freundschaftserklärung an den Schriftsteller und Musikliebhaber Christian Gottfried Körner geschrieben, der den Text sogleich vertonte. Im zweiten Heft der von Schiller gegründeten Zeitschrift Thalia wurde das Gedicht dann im Februar 1786 veröffentlicht, allerdings ohne Angabe des Autors. In dem Heft wurde auch die Klavierbegleitung für eine Stimme und dreistimmigen Chor in C-Dur abgedruckt – gezeichnet nur mit „K“ für Körner.

Noch im Dezember 1785 war eine weitere Vertonung durch den Leipziger Komponisten Johann Christian Müller entstanden, von der Schiller erfuhr, weil ihm  ein gemeinsamer Bekannter aus Körners Freundeskreis, schrieb: „Ich habe einen dummen Streich gemacht, und Dein Gedicht so vielen Menschen vorgelesen als ich bis jezt noch gesehen habe. Daher kömmts, daß es wenigstens schon 10 mahl in Abschriften existirt, und Müller es bereits componirt hat.“

Eine dieser Abschriften des Schiller-Gedichtes war auch ins Rheinland gelangt, denn der Text wurde am 17. August 1787 in der Neuwieder Freymaurer-Zeitung abgedruckt. Das reichsunmittelbare, also nicht dem Kölner Kurfürsten unterstehende Fürstentum Wied, war damals für seine Liberalität bekannt.  Wie schon bei der Erstveröffentlichung in Thalia wurde auch in der Freymaurer-Zeitung kein Autor des Gedichtes genannt.

Nach dem Text ist als Anmerkung hinzugefügt: „Sobald wir die Musik dazu erhalten können, so liefern wir sie unserm lieben Publikum nach…“ Drei Monate später wurde die Zusage in der Freymaurer-Zeitung  vom 15. Oktober 1787 eingelöst: „Hier ist auch die versprochene Musik zum Lied an die Freude: die Teutschen verdanken Text und Composition dem Verfasser der teutschen Chronik, dem braven Schubart.“ Es folgte ein Notenblatt mit der Körner-Vertonung.

Der in der Freymaurer-Zeitung fälschlicherweise als Textdichter und Komponist genannte Schriftsteller und Komponist Christian Friedrich Daniel Schubart war wegen seiner scharfen Kritik an Aristokratie und Geistlichkeit damals sehr bekannt und auch inhaftiert worden. Auch Friedrich Schiller, der Schubart 1781 in der Festungshaft besucht hatte, hörte von der angeblichen Schubart-Vertonung seines Gedichts, denn er schrieb am 19. Dezember 1787 an Gottfried Körner: „Von Schubart existirt auch eine Composition meiner Freude, die ich Dir, wenn Du sie haben willst, kann abschreiben lassen.“Offenbar lagen Schiller die Noten aber nicht vor, da ihm sonst sicherlich aufgefallen wäre, dass es sich bei der angeblichen Schubart-Komposition tatsächlich um die Körner-Vertonung handelte.

Dass Ludwig van Beethoven die Schubart zugeschriebene Schiller-Vertonung kannte, ist sehr naheliegend: Die Neuwieder Freymaurer-Zeitung kursierte sicherlich auch in Bonn, denn ihre Herausgeber gehörten zu den Bonner Illuminaten und Besuchern der Lesegesellschaft. Sie waren zugleich Mitglieder einer Neuwieder Freimaurerloge, der auch Beethovens Lehrer Christian Gottlob Neefe angehörte. Zudem wurden in der Neuwieder Zeitungsdruckerei auch Kompositionen von Neefe gedruckt, die wiederum im Bönnischen Intelligenz-Blatt beworben wurden.

Dass Schubart als Autor und Komponist genannt wurde, dürfte bei Beethoven zusätzliches Interesse geweckt haben, denn dieser galt auch als einer der besten Klavierspieler der Zeit. So zitierte Goethe in seiner 1817 veröffentlichten „Italienischen Reise“ aus seinen Notizen vom November 1787 über den Pianisten, „daß zu jener Zeit Schubart für unerreichbar gehalten" wurde. Die von Schubart 1785/86 verfassten, aber erst 1806 veröffentlichten „Ideen zu einer Ästhetik der Tonkunst“ befanden sich übrigens später in Beethovens Handbibliothek.

Dass Beethoven das Gedicht „An die Freude“ über die Neuwieder Veröffentlichung bereits 1787/1788 kannte, darf vor diesem Hintergrund als gesichert gelten. Ebenso wahrscheinlich ist aber, dass er damals nicht wusste, wer der tatsächliche Autor war. Erst 1790 erschien in Hamburg mit der ausdrücklichen Zuordnung zu Schiller ein Druck von „An die Freude“ („zu bekommen in allen Zeitungsläden“). Entweder dadurch oder von Fischenich - nach dessen Rückkehr aus Jena - dürfte Beethoven erfahren haben, dass der von ihm verehrte Schiller das Gedicht verfasst hatte.

Ob die von Fischenich überlieferte Vertonungsabsicht bei Beethoven dadurch ausgelöst wurde oder schon zuvor durch die vermeintliche Schubart-Komposition bleibt unklar. Eine eigene Beethovensche Liedfassung der Ode „An die Freude“ hat es jedenfalls bereits in der Bonner Zeit oder kurz danach gegeben – lange vor der 9. Sinfonie. Das ergibt sich auch aus einem Brief des Beethoven-Schülers Ferdinand Ries vom 13. September 1803 an Nikolaus Simrock. Darin bietet er dem Bonner Verleger acht Lieder zum Druck an, darunter auch „An die Freude“.

Mindestens drei dieser acht Lieder können in ihrer Entstehung der Bonner Zeit zugeordnet werden. Ausgerechnet die Vertonung von „An die Freude“ ist aber verschollen und deswegen zeitlich nicht genauer einzuordnen. Sie fehlt deswegen auch bei den von Simrock 1805 veröffentlichten „Acht Liedern verschiedener Verfasser für Singstimme und Klavier“ op. 52.

Während Beethovens Begegnung mit dem Text von Schillers Ode „An die Freude“ sowie die Vertonungsabsicht – wenn auch nicht deren Umsetzung - für die Bonner Zeit eindeutig nachweisbar ist, sind Bonner Ursprünge für die Melodie im 4. Satz der 9. Sinfonie zwar durchaus naheliegend, aber (bisher) nicht zweifelsfrei belegbar.

Die Ode-Melodie aus der 1824 uraufgeführten 9. Sinfonie findet sich nahezu unverändert bereits in der Fantasie c-moll für Klavier, Chor und Orchester op. 80 von 1808. Diese „Chorphantasie” übernimmt ihrerseits die Melodie aus dem Beethoven-Lied „Gegenliebe“WoO 118, dessen Entstehung für 1794/95 angenommen wird, aber nicht gesichert ist.

Die „Gegenliebe“ – und damit die Melodie der Ode - könnte Beethoven auch schon in Bonn komponiert haben, denn er vertont hier ein Gedicht von Gottfried August Bürger, das bereits 1778 veröffentlicht wurde.  Schon 1783 war es von Joseph Haydn in Musik gesetzt worden.  Das dürfte Beethoven nicht entgangen sein.

Bürgers Texte waren damals unter Komponisten sehr beliebt. Auch Beethovens Lehrer Neefe hat sie vertont. Neben der Gegenliebe hat Beethoven auch die Gedichte Molly’s Abschied und Das Blümchen Wunderhold von Bürger für Kompositionen verwendet. Auch deren Entstehungszeit ist nicht sicher nachzuweisen, könnte aber ebenfalls in den Bonner Jahren liegen. Es ist also durchaus möglich, dass Beethovens wohl bekannteste Melodie ihren Ursprung in seiner rheinischen Heimat hat, wo er auch Schillers Gedicht kennenlernte. So hätte Beethoven in Wien in der 9. Symphonie zusammengeführt, was bei ihm in Bonn als Text und Melodie noch unverbunden war.

Eine besondere Rolle spielten Beethovens Bonner Wurzeln übrigens auch beim Kompositionsauftrag für die 9. Sinfonie, den der Bonner Ferdinand Ries vermittelt hat. Der Schüler Beethovens war 1813 in London eingetroffen. Dort fand er den Bonner Johann Peter Salomon vor, den Geigenlehrer und Orchesterkollegen seines Vaters Franz Anton Ries, der seinerseits Beethoven unterrichtet hatte.

Salomon war schon seit 1781 in London und gehörte 1813 zu den Gründern der „Philharmonic Society of Lodon“. Deren Türen öffnet er nun für Ferdinand Ries, der 1815 zu einem der Direktoren der Gesellschaft gewählt wurde und in dieser Eigenschaft 1817 bei Beethoven die 9. Sinfonie in Auftrag gab. Diese wurde am 7. Mai 1824 in Wien uraufgeführt.

Im Juli 1824 siedelte Ferdinand Ries aus London nach Bonn über und leitete von 1825 bis 1837 achtmal – teilweise im Wechsel mit Felix Mendelssohn-Bartholdy – das seit 1818 etablierte „Niederrheinische Musikfest“. Schon beim ersten, von ihm verantworteten Musikfest 1825 in Aachen, sorgte Ferdinand Ries dafür, dass Beethovens 9. Sinfonie nur ein Jahr nach ihrer Wiener Uraufführung bereits am 23. Mai 1825 erstmals im Rheinland und in Deutschland überhaupt erklang. An der Aufführung waren 422 Musiker und Sänger beteiligt. Beethoven selbst hatte dafür am 11. Februar 1825 in einem Brief an Ries grünes Licht gegeben.

Am 9. Juli 1825 schrieb  Ries aus Godesberg begeistert an Beethoven in Wien: „Seit einigen Tagen bin ich von Aachen zurück und sage Ihnen mit dem größten Vergnügen, daß Ihre neue Sinfonie mit außerordentlicher Praecision aufgeführt, und mit dem größten Beifall aufgenommen worden ist – es war eine harte Nuß zu brechen und den letzten Tag, habe ich am Finale allein 3 Stunden lang probirt – allein ich besonders, und alle anderen waren durch die Aufführung hinlänglich belohnt. Es ist ein Werk, dem man keines an die Seite setzen kann, und hätten Sie nichts wie das geschrieben, so hätten / Sie sich unsterblich gemacht – wo werden Sie uns noch hinführen??“ 

In Bonn selbst wurde Beethovens Meisterwerk übrigens erst zwanzig Jahre später, am 10. August 1845, bei dem von Franz Liszt initiierten ersten Beethovenfest zum ersten Mal gespielt.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='288' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/GA-Bonn-Ode.png' border=0 alt='Bonner Wurzeln hat Beethovens Vertonung der Ode an die Freude,'>
2020-10-10 10:00:00
<![CDATA[Einen "lächelnden Ludwig" für die OGS Oberdollendorf]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8869 hat Ursula Alfter-Lütz, langjähriges Mitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, gespendet. Bei der Übergabe bedankte sich die Kinder der Grundschule mit Auszügen aus dem einem Theaterstück "Ludwig, der Querkopf, das and er Schule schon vor zehn Jahren erstmals zur Aufführung kam. Unter der Leitung von Astrid Klocke muszierte ein kleines Schulorchester mit Chor der Jahrgangsstufe 3. Schulleiterin Anja van den Berg bedankte sich bei Frau Alfter-Lütz mit einem großen Blumenstrauß. Mit dabei waren der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, Stephan Eisel, seine Stellvertreterin Marlies Schmidtmann und das frühere Vorstandsmitglied Gerlinde Runge, die den Kontakt zur Schule hergestellt hatte.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='366' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/IMG_2192.jpg' border=0 alt='Einen "l&auml;chelnden Ludwig" f&uuml;r die OGS Oberdollendorf'> 2020-10-07 10:00:00 <![CDATA[Der Jugendwettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS wird 2020]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8770 zum 18. Mal von den BÜRGERN FÜR BEETHOVEN ausgerichtet. Teilnahmeberechtigt sind junge Musikerinnen und Musiker, die zum Zeitpunkt des Wettbewerbs im Alter von 13- 19 Jahren sind und die noch nicht in einer musikalischen Ausbildung stehen. Veronica Wehling, Geigerin im Beethoven Orchester Bonn und  projektverantwortliches Vorstandsmitglied sagte dazu: „Besonders an diesem Jugendmusikwettbewerb ist, dass hier fachübergreifend bewertet wird. So erringen im gleichen Wertungsjahr Vokalisten sowie Musiker mit ganz unterschiedlichen Instrumenten die Preise.“ 

 

 

Den folgenden Text können Sie ausdrucken.

 

Teilnahmebedingungen und Anmeldeformulare finden Sie hier.

 

Jugendmusikwettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS beginnt 

Anmeldungen bis zum 30. September 2020 möglich

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN rufen auch in diesem Jahr wieder auf zu ihrem traditionellen Musikwettbewerb für Jugendliche. Wie der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sagte, ist der Wettbewerb, der in diesem Jahr zum 18. Mal stattfindet, wichtiger Teil der Vereinsarbeit: „Den Namen BEETHOVEN BONNENSIS haben wir bewusst gewählt, weil Ludwig van Beethoven noch kurz vor seinem Tod Briefe so unterschrieben und damit die Verbindung zu seiner Geburtsstadt unterstrichen hat. Das wollen wir an junge Leute weitergeben.“

Veronica Wehling fügte als projektverantwortliches Vorstandsmitglied hinzu: „Besonders an diesem Jugendmusikwettbewerb ist, dass hier fachübergreifend bewertet wird. So erringen im gleichen Wertungsjahr Vokalisten sowie Musiker mit ganz unterschiedlichen Instrumenten die Preise.“ Veronica Wehling ist Musikerin im Beethoven Orchester Bonn.

Teilnahmeberechtigt sind junge Musikerinnen und Musiker, die zum Zeitpunkt des Wettbewerbs im Alter von 13- 19 Jahren sind und die noch nicht in einer musikalischen Ausbildung stehen. Jungstudierende an Musikhochschulen sind zugelassen.

Es werden Preise in den Sparten Solowertung, Ensemblewertung und Beethoven-Interpretation sowie eine Sonderanerkennung Neue Musik nach 1945 vergeben. Die Preise für Solo- bzw. Ensemblewertung und Beethoven-Interpretation sind mit je 300 € dotiert, können auch geteilt werden. Die Sonderanerkennung für Neue Musik beträgt ebenfalls 300 € - gestiftet von Susanne Kessel. Mehrfachbeteiligungen in verschiedenen Kategorien mit unterschiedlichen Werken sind möglich. Die Aufnahme eines Beethovenwerkes/-satzes in das Wettbewerbsprogramm ist erwünscht.

Der Wettbewerb verläuft in zwei Runden. Am Wochenende 31.Oktober und 01.November 2020 werden im Klavierhaus Klaviers die Teilnehmer für die entscheidende zweite Runde ausgewählt. Sie findet am 22. November 2020 um 16.00 Uhr im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses statt. Die Darbietungen der Teilnehmer werden von einer Fach-Jury unter dem Vorsitz von Robert Ransburg bewertet. Er war Geiger im Beethoven Orchester Bonn.

Anmeldungen zur Wettbewerbsteilnahme sind bis zum 30. September 2020 möglich bei der Geschäftsstelle der Bürger für Beethoven, Kurfürstenallee 2-3, 53177 Bonn, Tel.: 0228-366274, info@buerger-fuer-beethoven.de (Betr.: Bonnensis-Wettbewerb 2020). Die vollständigen Wettbewerbsbedingungen und Anmeldeunterlagen finden sich unter www.buerger-fuer-beethoven.de

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='308' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/BB_Fotor_Fotor.png' border=0 alt='Der Jugendwettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS wird 2020'>
2020-10-04 10:00:00
<![CDATA[Im Podcast des Beethoven-Orchester Bonn]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8858 sprach der leitende Dramaturg des Orchesters Tilmann Böttcher mit Stephan Eisel, dem Vorsitzenden der Bürger für Beethoven. Es ging um Beethoven und Bonn, das Beethoven-Orchester und Musik überhaupt.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-Podcast_Fotor.jpg' border=0 alt='Im Podcast des Beethoven-Orchester Bonn'>
2020-09-21 10:00:00
<![CDATA[Unter der Titel #bebeethoven öffnet das PODIUM Esslingen,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8854 die bisherige Heimat des künftigen Intendanten des Beethovenfestes Steven Walter, ein musikalisches Zukunftsfenster: Vom 16. - 24  Oktober werden in der Geburtsstadt Beethovens ein Kaleidoskop der Klänge, neue Formate und berührende Erlebnisse geboten. Im Mittelpunkt stehen neue Formate klassischer Musik und mutige, multimediale Ansätze zeitgenössischer Musik. Altes mischt sich mit Neuem, Leichtes trifft auf Schweres, neu interpretierte Klassiker ergänzen druckfrische Werke. Es erwartet Sie ein Abenteuer, das an Beethovens unerschöpflichen Entdeckerdrang anknüpft.

 
Das gesamte Programm können Sie hier ausdrucken.
]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='322' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-09-17_um_15.30.07.png' border=0 alt='Unter der Titel #bebeethoven &ouml;ffnet das PODIUM Esslingen,'>
2020-09-17 10:00:00
<![CDATA[Den GÖTTERFUNKEN 2020 erhielt die Traditionsbäckerei Mauel]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8852 für die Initiative, zum Beethoven-Jubiläum auf einer Million Backtüten über den Bonner Beethoven informiert  und das Buttergebäck FIDELIO ins Angebot aufgenommen zu haben. Peter Mauel, der das Unternehmen in vierter Generation führt sagte zur Auszeichnung: "Als gebürtigen "Bonner Jung" und Lokalpatriot war es für mich selbstverständlich, dass ich einen Beitrag zum Beethoven Jahr 2020 leisten möchte."

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

„Götterfunken“ 2020
 für die Traditionsbäckerei Mauel 1883

Zum vierten Mal verleihen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN einer Institution den „Götterfunken“, die in besonderer Weise über das traditionelle Klassikpublikum hinaus bei Menschen für das Thema Ludwig van Beethoven wirbt. Nach der Bonner Polizei 2017, der Stiftung Namen-Jesu-Kirche 2018 und dem Verein "Kleiner Lernspatz"  geht der "Götterfunken" 2020 an die Traditionsbäckerei Mauel 1883 GmbH. Sie wird ausgezeichnet für die Initiative, zum Beethoven-Jubiläum auf einer Million Backtüten über den Bonner Beethoven informiert  und das Buttergebäck FIDELIO ins Angebot aufgenommen zu haben. Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel sagte dazu: „Wir wollen uns mit der Auszeichnung bei denen bedanken, die auf außergewöhnlichen Wegen den großen Komponisten möglichst vielen Bürgern näher bringen. Bonn wird sich als Beethovenstadt nämlich nur etablieren können, wenn wir dabei ausgetretene Pfade verlassen.“

Peter Mauel, der das Unternehmen in vierter Generation führt sagte zur Auszeichnung: "Als gebürtigen "Bonner Jung" und Lokalpatriot war es für mich selbstverständlich, dass ich einen Beitrag zum Beethoven Jahr 2020 leisten möchte. Mit meinem Konditorenteam haben wir lange überlegt, wie wir ein Gebäck kreieren können, dass der feinsinnigen Musik von Ludwig van Beethoven gerecht wird. Wir haben uns für ein feines Buttergebäck mit zartschmelzender Zartbitterkuvertüre entschieden in Form des Konterfeis von Beethoven. Unser FIDELIO kam bei unseren Kunden in Bonn und im ganzen Rheinland hervorragend an. Es freut mich und erfüllt mich mit Stolz, dass unsere Anstrengungen im Beethoven-Jahr jetzt mit solch einer fantastischen Auszeichnung gewürdigt werden. Es ist für mich eine riesige Ehre, den Götterfunken in diesem Jahr entgegen zu nehmen.“

Von der Bäckerei-Tüte aus Naturkraftpapier mit Informationen zum Beethoven-Jubiläum gingen im letzten Jahr 940.000 über die Ladentheke. Mauel kündigt an, dass die Aktion 2020/2021 fortgesetzt wird und in den nächsten Monaten "sicherlich noch einmal deutlich mehr als 1 Million Beutel in all unseren Filialen im Umkreis von 50 Kilometern, mit einem Schwerpunkt auch in Köln, verteilen werden."

Hans Christoph Pakleppa, Projektbeauftragter im Vorstand der BÜRGER FÜR BEETHOVEN sagte dazu: "Mit ihren lobenswerten Initiativen schlägt die  Bäckerei Mauel nebenbei eine Brücke in die flämische Vergangenheit der Familie van Beethoven. Großvater Ludwig wuchs als musikalisches Kind in einer Bäckerfamilie auf und genoss jeden Morgen den Duft frischer Backwaren. Nach einer Karriere als Sängerknabe und Basssänger wurde er später zum Kapellmeister am Hof in Bonn befördert und begründete die 60jährige Musikerperiode der Beethovens in Bonn. Dem Vorstand lagen acht kreative und qualifizierte Vorschläge zur Bewertung vor, aus denen diese Aktion der Bäckerei Mauel als Sieger hervorging.“

Bei der ca. 20 cm hohe „Götterfunken“-Stele, die bei den Ausgezeichneten verbleibt, handelt es sich jeweils um ein Unikat, gestaltet von der freischaffenden Bildhauerin Beate Meffert-Schmeng­ler. Überreicht wurde die Auszeichnung in der Bonner Bäckerei-Filiale am Dreieck 1, also nur wenige Meter entfernt von dem Haus, in dem die Familie Beethoven 1774 - 1776 gewohnt hat.

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN setzen sich mit über 1.750 Mitgliedern für die Pflege des Andenkens von Ludwig van Beethoven und seiner Musik ein.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='188' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/MAUEL_Goetterfunken_01.jpg' border=0 alt='Den G&Ouml;TTERFUNKEN 2020 erhielt die Traditionsb&auml;ckerei Mauel'>
2020-09-14 10:00:00
<![CDATA["Als Ludwig aus dem Rahmen stieg" heisst das Kinderbuch]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8845 von Cordelia Albert, seit langem Mitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Illustriert wurde die Geschichte von Ayuko Tanaka. Kindgerecht wird der "Bonner Beethoven" vorgestellt und seine Begegnung mit Paul erzählt, der am Klavier "Für Elise" übt.

 

 

Das Buch erhalten Sie in zahlreichen Buchhandlungen, Museums- und Souveniershops, Kinder- und Lifestyle-Geschäften sowie in verschiedenen Online-Shops.

 

 

 

 

Cordelia Albert

Als Ludwig aus dem Rahmen stieg. Beethoven erzählt sein Leben für Kinder.

ISBN: 978-3-945455-09-8

16,00 € (D)

www.reisekönig-verlag.de 

„Blöder Beethoven!“ Der kleine Paul sitzt am Klavier und übt das Musikstück „Für Elise“. Aber es will einfach nicht klappen. Zornig und verzweifelt schimpft er auf den Komponisten. Doch das lässt Ludwig van Beethoven nicht auf sich sitzen: Kurzentschlossen klettert er aus dem Portrait an der Wand, um dem Jungen das Klavierstück selbst vorzuspielen. Zwischen den beiden entwickelt sich ein Zwiegespräch, in dem Beethoven über sein Leben und seine Musik erzählt.

Eine Beethoven-Biographie für Kinder mit einer neuen Sichtweise auf den großen Komponisten: ein genialer Musiker und ein Charakter voller Menschlichkeit und Freundlichkeit trotz eines aufbrausenden Wesens und dem tragischen Schicksal der Schwerhörigkeit.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='219' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-09-07_um_14.19.04.png' border=0 alt='"Als Ludwig aus dem Rahmen stieg" heisst das Kinderbuch'>
2020-09-07 10:00:00
<![CDATA[Unter dem Titel "Lieber Ludwig" hat Ghassan Al-Halabi,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8844 langjähriges Mitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN eine Hommage an den großen Komponisten veröffentlicht. Sie besteht aus imaginären Briefen, die der in Damaskus geborene Arzt im Laufe der Jahre an Beethoven geschrieben hat. Darin schildert er, was ihn an Beethoven immer wieder neu fesselt und fasziniert, und gibt seine ganz persönlichen Empfindung beim Hören von Beethovens Werken wieder.

 

Dr. Ghassan Al-Halabi , „Lieber Ludwig - Eine Hommage an Beethoven, 367 Seiten, erschienen im Romeon-Verlag Kaarst,
26, 95 €

Vom Erwerb der Bücher durch unsere Vereinsmitglieder, auch ihre Freunde und Angehörige, ist spendet der Autor großzügigerweise pro Exemplar 10 € an die Bürger für Beethoven. Sie können das Buch für 25 € direkt beim Autor bestellen. Bitte verwenden Sie dazu das Kürzel „BfB“. Die Lieferung erfolgt portofrei. Bitte bestellen Sie per mail an mg.al-halabi@t-online.de

Einen kleinen Film zur Buchpräsentation finden Sie hier.

 

Marlies Schmidtmann

Buchbesprechung „Lieber Ludwig – eine Hommage an Beethoven“ von Ghassan Al-Halabi 

Im Jubiläumsjahr 2020, in dem weltweit der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven gefeiert wurde (oder werden sollte..),  erschien eine Fülle von neuen Büchern über den Jubilar, größtenteils von Musikwissenschaftlern aus aller Welt geschrieben. Ich freue mich, Ihnen hier ein Buch vorstellen zu können, das völlig anders konzipiert ist und sich dadurch evtl. auch an eine andere Leserschaft richtet.

Ghassan Al-Halabi veröffentlichte im März 2020 eine „Hommage an Beethoven“ unter dem Titel:„Lieber Ludwig“.Seit 1998 bis heute schrieb der in Damaskus geborene Autor Briefe an Ludwig van Beethoven, die nun in Buchform vorliegen.

Al-Halabi wurde als Kind bereits durch einen sehr engagierten Musiklehrer in Syrien an die Musik von Beethoven herangeführt. Er studierte Medizin in der syrischen Hauptstadt, widmete seine Doktorarbeit Beethoven und kam zur Facharztausbildung für Chirurgie 1977 nach Deutschland. Er lebt und arbeitet seitdem in Emden als selbständiger Chirurg – und schreibt weiterhin Briefe an Ludwig van Beethoven.  

Seit geraumer Zeit besucht Al-Halabi Jahr für Jahr das Bonner Beethovenfest. Er erläutert in seinen Briefen das jeweilige Motto des Festivals und benennt die berühmten Dirigenten und Orchester, die während der Intendanz von Ilona Schmiel nach Bonn kamen.  Es ist schon ein kleines Stück „Geschichte der Bonner Beethovenfeste“ aus der Warte des äußerst interessierten Hörers, der eine Menge von Musik versteht und schildert, was ihn an Beethoven immer wieder neu fesselt und fasziniert. Und das eben alles in Briefform an „Ludwig“, mit dem er auch über seine zunehmende Ertaubung spricht, voller Verständnis, was das für einen Komponisten bedeutet.

Al-Halabi schreibt über die musikalische Entwicklung Beethovens, nimmt sich jede einzelne Symphonie, die 5 Klavierkonzerte, das Violinkonzert, das Tripelkonzert, die Klaviersonaten und Diabelli-Variationen vor, erklärt dem Leser die Besonderheiten und Einzigartigkeit seiner Musik, sowie die Herangehensweise der einzelnen Orchester und Dirigenten. Er zitiert Aussprüche anderer Komponisten, moderner und längst verstorbener. Auch die Interpreten kommen zu Wort, so z.B. Alfred Brendel, Sol Gabetta, Hélène Grimaud, Jan Vogler, u.v.a., aber auch Naturwissenschaftler und Philosophen, ebenso namhafte Dirigenten, wie z.B. Esa-Pekka Salonen aus Finnland oder Paavo Järvi. Die Beschreibungen der Beethovenfeste reichen bis zur Intendanz von Nike Wagner. Für Bonner daher eine besonders interessante Lektüre. Auch das Scheitern der Pläne für ein neues Festspielhaus bleibt nicht unerwähnt.

Bei einigen seiner Briefe, in denen er bestimmte Symphonien, Klavierkonzerte oder Sonaten eingehend bespricht, ist es durchaus reizvoll, sich eine CD aufzulegen und das entsprechende Stück erneut und sozusagen mit den Ohren des Autors zu hören….

Und ganz nebenbei erfährt der Leser ein paar Dinge, die nicht epochal, aber doch bemerkenswert sind, so z.B. die Tatsache, dass Beethovens 5. Symphonie das Erste war, das auf dem neuen Medium Schallplatte aufgenommen wurde, nämlich 1913 mit den Berliner Philharmonikern!

Am Ende meiner Ausführungen möchte ich Ghassan Al-Halabi gerne selbst zitieren, schreibt er doch in seinem Epilog u.a. folgende Sätze: „Briefe an einen grandiosen Menschen zu schreiben, den man verehrt und vergöttert, ist etwas, das unweigerlich mit Emotionen durchdrungen ist. Meine Briefe an Ludwig sind voller Leidenschaft und Schwärmerei. Doch bei uns im Westen gewinnt der Kopf die Oberhand, während für die Emotionen wenig Platz bleibt. Nun drängt sich die Frage auf: Wie werden solche Briefe bei der Leserschaft ankommen? Werden sie mit ebensolcher Begeisterung gelesen werden oder wird man ihnen eher mit Skepsis und Unverständnis begegnen?“

Die Antwort darauf bleibt jedem Leser selbst überlassen, sind doch gerade in der Kunst und ganz besonders in der Musik die Ansichten so verschieden wie die Menschen selbst. Ich habe dieses so ganz andere Buch gerne gelesen."

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='235' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Halabi_Fotor.png' border=0 alt='Unter dem Titel "Lieber Ludwig" hat Ghassan Al-Halabi,'>
2020-09-06 10:00:00
<![CDATA[Die Verlängerung des Vertrages mit Dirk Kaftan]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8833 als Generalmusikdirektor des Beethoven Orchesters Bonn wird von den BÜRGERN FÜR BEETHOVEN nachdrücklich begrüßt. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sieht darin einen wichtigen Zukunftsbaustein für die Profilierung Bonns als Beethovenstadt. Dafür müsse das Beethoven-Jubiläum 2020/2021 Initialzündung und dürfe keine Endstation sein.

 

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

 

„Kaftan-Verlängerung wichtiger Zukunfts-baustein für Bonn als Beethovenstadt“

Begrüßt haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN, dass die Stadt Bonn den Vertrag mit Generalmusikdirektor Dirk Kaftan bis 2027 verlängern wird. Der Vorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: „Das ist eine außerordentlich gute und wichtige Entscheidung für das Profil Bonns als Beethovenstadt. Dirk Kaftan erschließt mit seiner Kreativität der klassischen Musik immer wieder neue Zuhörerkreise und belebt das Musikleben in der Beethovenstadt. Das Beethoven Orchester Bonn ist unter seiner Leitung fest in der Stadtgesellschaft verwurzelt und hat sich auch künstlerisch weiterentwickelt.“

Zugleich begrüßen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN, dass der Stadtrat einen Beschluss aus dem Jahr 2007 zurücknimmt, dem Orchester sechs Stellen zu streichen: „Das war schon damals eine krasse Fehlentscheidung ohne Kenntnis des Orchesteralltags. Die Rücknahme war längst überfällig.“ Dass die Kulturverwaltung auf einer Umsetzung des Beschlusses bestanden hatte, war einer der wesentlichen Gründe, warum Kaftans Vorgänger Stefan Blunier 2014 seinen Vertrag nicht verlängerte. Die Suche nach einem Nachfolger war zunächst von zahlreichen Verwaltungspannen überschattet gewesen, bevor 2016 die Entscheidung für Dirk Kaftan fiel. Ihm gelang es schon damals, die Umsetzung des Kürzungsbeschlusses zu verhindern.

Mit der Entscheidung von Steven Walter als neuem Intendanten für das Beethovenfest ab 2021 und der Vertragsverlängerung mit Dirk Kaftan, steht nach Meinung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN „das Zukunftstor für die Profilierung Bonns als Beethovenstadt weit offen.“ Das Beethoven-Jubiläum 2020/2021 müsse dafür - so Eisel - „eine Initialzündung und dürfe nicht die Endstation sein. Das weltweite Medienecho auf den 250. Geburtstag Beethovens und die vielfältigen Aktivitäten dazu rund um den Erdball, haben hoffentlich mehr Entscheidungsträgern die Augen dafür geöffnet, welches große Potential hier für Bonns Zukunft liegt. Immerhin hat Beethoven länger in Bonn gelebt und gearbeitet als Mozart in Salzburg.“

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sind mit 1.750 Mitgliedern der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und der Region. Sie wurden 1993 gegründet als Rat und Verwaltung dem Beethovenfest alle Mittel entzogen haben. Sie setzten mit einem dreimal privat organisierten und von der Bonner Bevölkerung breit getragenen „Beethoven-Marathon“ die Rücknahme dieser Entscheidung durch und gaben den Anstoß für die Gründung einer eigenständigen Beethovenfest-GmbH zur Durchführung eines jährlichen Beethovenfestes. Zum Beethoven-Jubiläum initiierten sie u.a. den Beethoven-Rundgang in Bonn und der Region und organisierten gemeinsam mit city-marketing-bonn die weltweit beachtete Installation mit den lächelnden Beethoven-Statuen von Ottmar Hörl. Dirk Kaftan ist Mitglied des Vereins und gehört dessen Kuratorium an.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='236' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Eisel-Kaftan-2019-10-29-03-06-00_Kopie.jpg' border=0 alt='Die Verl&auml;ngerung des Vertrages mit Dirk Kaftan'>
2020-08-18 10:00:00
<![CDATA[Am 12. August erinnerten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7958 zum achten Mal an die Enthüllung des Beethoven-Denkmals am gleichen Tag im Jahr 1845. 2020 war es der 175. Jahrestag der Denkmal-Enthüllung. Die Musik steuerte der Pianist Dmitriv Gladkov mit Werken von Beethoven bei. Stephan Eisel schildert mit Zitaten von Zeitzeugen das historische Ereignis. Die IHK Bonn-Rhein-Sieg präsentiert an Informationstischen verschiedene Produkte mit Beethoven-Bezug. Die Corona-gerechte Durchführung der Veranstaltung war sichergestellt.

 

Zum Beethoven-Denkmal erfahren Sie hier mehr.

Bewegte Bilder zum 12. August 2020 finden Sie hier. 

Am 12. August 1845 hatten sich zur Enthüllung des Beethoven-Denkmals Tausende von Bonner Bürgern auf dem Münsterplatz versammelt - darunter Musikprominenz aus der ganzen Welt angeführt von Franz Liszt und Hector Berlioz. Aus der Geisteswelt war z. B. Alexander von Humboldt dabei, an der Spitze der Politik standen die junge englische Königin Victoria und der preussische König Friedrich-Wilhelm IV. Die Enthüllung des wesentlich von Robert Schumann und Franz Liszt geförderten Denkmal, war zugleich auch Anlass für das erste von Franz Liszt initiierte Beethovenfest, zu dem die musikalische Elite aus ganz Europa nach Bonn kam. 

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='264' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven-Denkmal-1845-schneberger(1).jpg' border=0 alt='Am 12. August erinnerten die B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN'>
2020-08-10 10:00:00
<![CDATA[Die ungefähr 60 Bonner Kompositionen von Ludwig van Beethoven]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8829 werden oft unterschätzt. Dazu gehört beispielsweise auch sein 2. Klavierkonzert Manches davon wurde schon damals in Mannheim, Speyer oder Mainz gedruckt, anderes erst in Wien veröffentlicht und wieder anderes erst posthum bekannt. Einige seiner Bonner Kompositionen haben eine opus-Zahl – Beethoven war der erste Komponist, der seine Kompositionen damit versehen hat –, andere gehören zu den Werken ohne Opuszahl (WoO). Einige der Arbeiten sind nur unvollständig (Unv) erhalten.

 

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Wenn Sie mehr über Beethoven in Bonn erfahren wollen:

Im März 2020 ist von Stephan Eisel das "kleine" Beethoven-Buch "Beethoven in Bonn" (128 Seiten incl. englischer Übersetzung) erschienen, im Herbst 2020 erscheint von ihm das "große" Beethoven-Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" (über 550 Seiten).

 

Im Bonner General-Anzeiger ist zum Beethoven-Jubiläumsjahr eine mehrteilige Beethoven-Serie von Stephan Eisel erschienen: 

 

 

Stephan Eisel

Was Beethoven in Bonn komponiert hat

Ludwig van Beethoven war noch ein Teenie, als man sich schon weit über Bonn hinaus erzählte, wie „ein noch so kleiner Junge, sich bereits alls Commponist auftrete, das dadurch so vielle von weit entlegener Fremde Musick Liebhaber her kamen, die ihn aus Neügir besuchte.“ So erinnert sich später der Sohn des Vermieters der Beethovenschen Wohnung in Rheingasse Bäckermeister Gottfried Fischer.

Bis heute werden die etwa 60 Werke, die Beethoven am Rhein komponiert hat, unterschätzt. Manches davon wurde schon damals in Mannheim, Speyer oder Mainz gedruckt, anderes erst in Wien veröffentlicht und wieder anderes erst posthum bekannt. Einige seiner Bonner Kompositionen haben eine opus-Zahl – Beethoven war der erste Komponist, der seine Kompositionen damit versehen hat –, andere gehören zu den Werken ohne Opuszahl (WoO). Einige der Arbeiten sind nur unvollständig (Unv) erhalten.

Man kann für Beethovens Bonner Zeit zwei kompositorische Schaffensphasen unterscheiden. Die erste währte von 1781 bis 1786. Dann folgte eine Unterbrechung, die wohl durch die familiären Umbrüche rund um den Tod von Beethovens Mutter 1787 verursacht war. Eine zweite Kompositionsphase schloss sich 1789 bis 1792 an.Bei der ersten Komposition Beethovens, die gedruckt wurde und damit erhalten ist, handelt es sich um die 1782 im Verlag von Johann Michael Götz in Mannheim erschienenen Neun Variationen für Klavier über einen Marsch von Ernst Christoph Dressler WoO 63. Das Stück des Elfjährigen stellt höhere technische Ansprüche als die meiste Klaviermusik der Zeit und gibt so auch einen Einblick in Beethovens schon früh ausgeprägte außergewöhnliche Fähigkeiten auf den Tasten.

Die beiden folgenden Kompositionen von Beethoven wurden im April 1783 in der von Heinrich Philipp Bossler in Speyer herausgegebenen musikalischen Wochenschrift „Blumenlese für Klavierliebhaber“ gedruckt. Es handelt es sich dabei um das Lied mit Klavierbegleitung „Schilderung eines Mädchens“ WoO 107 und ein Rondo in C für Klavier WoO 48.Im Oktober 1783 erschienen wiederum bei Bossler auch Beethovens Drei Sonaten für Klavier WoO 47 mit einer ausführlichen Widmung Kurfürst Maximilian Friedrich. Sie gingen deshalb als „Kurfürsten-Sonaten“ in die Musikgeschichte ein. Dabei ist besonders bemerkenswert, dass Beethoven in keinem der neun Sonatensätze einen musikalischen Einfall wiederholt. Es findet sich dort auch gänzlich Neues wie eine für die Zeit ganz ungewöhnliche langsame Einleitung des ersten Satzes einer Klaviersonate. Dieses Stilelement wurde später durch die Klaviersonate Nr. 8 („Pathétique“) berühmt.

Vermutlich hat das Jahrtausendhochwasser vom Februar 1784 weitere frühe Beethoven-Manuskripte zerstört. So schrieb er zwischen Dezember 1783 und Dezember 1784 auch ein Klavierkonzert in Es-Dur WoO 4, von dem allerdings nur 32 Blätter erhalten sind. Es ist inzwischen aufführungsreif rekonstruiert und auch auf CD eingespielt.

Aus dem Jahr 1785 stammen Drei Quartette für Klavier, Violine, Viola und Violoncello WoO 36. Dass es sich nicht um Klaviertrios, sondern Klavierquartette, d.h. mit einer Bratsche als zusätzlichem Instrument, handelte, ist auffällig, weil diese Besetzung zu jener Zeit noch völlig unüblich war. So erschienen die beiden ersten Klavierquartette von Mozart erst 1785 und 1786.Ebenso ungewöhnlich ist die Instrumentierung des 1786 komponierten Trios für Klavier, Flöte und Fagott WoO 37. Es ist der Familie des Grafen von Westerholt-Gysenberg zugedacht: Der Graf spielte Fagott, sein Sohn Wilhelm war ein guter Flötist, und der Tochter Maria Anna gab Beethoven Klavierunterricht.1789 begann für Beethoven nach einer längeren Schaffenspause die zweite kompositorische Bonner Kreativphase. Während die erste Phase noch vom Klavier geprägt war, ist die zweite Periode charakterisiert durch eine Ausweitung der Besetzungs- und Formenvielfalt.

Zunächst schrieb Beethoven 1789 Zwei Präludien durch alle Dur-Tonarten für Klavier oder Orgel op. 39. Es folgten 1790 das Lied Klage für Singstimme und Klavier WoO 113, ein Menuett für zwei Violinen, Viola und Violoncello WoO 209, ein Trio für Klavier, Violine und Violoncello WoO 38, eine Sonate für Violine und Klavier Unv 11, Sechs Variationen über ein Schweizer Lied für Klavier oder Harfe WoO 64 und das „Flohlied“ zu einem Text aus Goethes Faust-Fragment, das 1809 Eingang in die Sechs Gesänge für Singstimme und Klavier op. 85 fand.

Beethoven hat in Bonn auch eine Sinfonie komponiert, von der allerdings nur 111 Takte im Klaviersatz überliefert sind. Ein weiteres Bonner Orchesterwerk ist die am 6. März 1791, an einem Karnevalssonntag, im Redoutensaal des kurfürstlichen Schlosses uraufgeführte Musik zu einem Ritterballett WoO 1. Es handelt sich dabei durchaus um eine Karnevalsmusik, denn Anlass war ein Maskenball. In diese Zeit fällt auch der Kompositionsbeginn der Zwölf Contratänze für Orchester WoO 14, die Beethoven 1795/1796 in Wien vollendet hat. Auch von den Zwölf deutschen Tänzen WoO 13 für Orchester wird für drei Bonn als Kompositionsort angenommen.

Dass die Bonner Kompositionen Beethovens inzwischen weit über Bonn hinaus bekannt waren, zeigen beispielhaft die Vierundzwanzig Variationen über die Ariette „Venni Amore“ von Vincenzo Righini für Klavier WoO 65, die im Mainzer Schott-Verlag erschienen sind. Bereits im Juli 1791 wurden sie in München, Wien und Frankfurt zum Verkauf angeboten. Neben weiteren Klavierstücken vertonte Beethoven in jener Zeit eine Reihe von Liedern mit Klavier- oder Orchesterbegleitung.

Vermutlich für seinen Bonner Musikerkollegen, den Bassisten Joseph Lux, der vor allem in komischen Rollen große Erfolge feierte, schrieb Beethoven die beiden Arien für Bass und Orchester „Prüfung des Küssens“ (WoO 89) und „Mit Mädeln sich vertragen“ (WoO 90) Die Auswahl der Texte zeigt Beethovens oft unterschätzte humoristische Seite. So lautet die von ihm ausgewählte Vorlage aus Goethes Schauspiel „Claudine von Villa Bella“: „Mit Mädeln sich vertragen, / Mit Männern rumgeschlagen, / Und mehr Credit als Geld; / So kommt man durch die Welt.“

Ebenfalls 1791/1792 komponierte Beethoven vermutlich für seine Kollegin in der Hofkapelle, die Sopranistin Magdalena Willmann, die Szene und Arie für Sopran und Orchester „Primo amore, piacer del ciel“ WoO 92. Er nutzte 1792 auch die Popularität der Oper „Das rote Käppchen“ von Karl Ditters von Dittersdorf und entnahm daraus das Thema für seine Dreizehn Variationen über die Ariette „Es war einmal ein alter Mann“ für Klavier WoO 66) Diese Komposition wurde kurz nach seiner Abreise 1793 als erste Beethoven-Komposition im neuen Bonner Verlag von Nikolaus Simrock gedruckt.

Erst 1804 wurden in Leipzig als op. 44 Beethovens Vierzehn Variationen über „Ja, ich muss mich von ihr scheiden“ für Klavier, Violine und Violoncello veröffentlicht, für die Beethoven 1792 in Bonn eine weitere Arie aus der Dittersdorf-Oper herangezogen hatte. Vor seiner Abreise nach Wien Anfang November 1792 komponierte Beethoven u. a. noch ein 1808 bei Simrock veröffentlichtes Rondo für Klavier und Violine WoO 41, drei der Acht Lieder für Singstimme und Klavier op. 52, Sechs Menuette für zwei Violinen und Bass WoO 9 und ein Konzert für Oboe und Orchester WoO 206, von dem allerdings nur Skizzen zum 2. Satz erhalten sind.

Auffällig ist auch Beethovens 1792 geschriebenes Oktett für zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Hörner und zwei Fagotte op. 103. In der gleichen Besetzung folgte nur noch ein auf 1793 datiertes, vermutlich aber ebenfalls schon in Bonn zumindest begonnenes Rondo (WoO 25). Für eine solche damals als „Harmoniemusik“ bezeichnete Bläserbesetzung entstand ebenfalls in Bonn das Quintett für Oboe, drei Hörner und Fagott WoO 208, das aber nicht vollständig erhalten ist.Fragmentarisch, aber mit immerhin 259 Takten, ist aus den Jahren 1790 bis 1792 auch ein Konzertsatz für Violine und Orchester WoO 5 überliefert. Vollständig liegen dagegen Beethovens in diesen Jahren komponierte Acht Variationen über ein Thema des Grafen von Waldstein für Klavier zu vier Händen WoO 67 vor, eine von nur fünf Beethoven-Kompositionen für vierhändiges Klavierspiel.

Erst im August 1792 entstand das Duo für zwei Flöten WoO 26, das Beethoven zum Abschied nach Wien seinem Freund Johann Martin Degenhardt gewidmet hat. Noch 1792 in Bonn begonnen und später in Wien abgeschlossen hat Beethoven Zwölf Variationen über die Mozart-Arie aus Figaros Hochzeit „Se vuol ballare“ für Klavier und Violine WoO 40.Dass bei Beethoven gerade in Bonner Jahren die Neigung zu Variationen über Opernarien besonders ausgeprägt war, hat einerseits wohl seine Ursache in der konkreten Erfahrung der Popularität solcher Arien wie sie Beethoven als Orchestermusiker machte. Andererseits kamen Variationen auch seiner Neigung zur Improvisation besonders nahe.Zu den wichtigsten Bonner Beethoven-Kompositionen gehören die Kantate auf den Tod Kaiser Josephs II. WoO 87 und die Kantate auf die Erhebung Leopolds II. zur Kaiserwürde WoO 88 jeweils für Solostimmen, gemischten Chor und Orchester. Sie entstanden 1790 als Auftragswerke für die Bonner Lesegesellschaft in Würdigung der Brüder von Kurfürst Max Franz.

Beide Partituren waren lange verschollen und tauchten erst 1884 in einem Leipziger Antiquariat wieder auf. Johannes Brahms, dem sie zur Begutachtung vorgelegt wurden, schrieb dazu: „Wäre nicht das historische Datum (Februar 1790), so würde man jedenfalls auf eine spätere Zeit raten … Stände aber kein Name auf dem Titel, man könnte auf keinen andern raten – es ist alles und durchaus Beethoven!“ Schon zwanzig Jahre zuvor hatte der bis heute wichtigste Beethoven-Biograf Alexander Wheelock Thayer, festgestellt, dass Beethoven in Bonn „nicht nur die Formen, in denen er schuf … technisch beherrschte, sondern auch seine künstlerische Eigenart entwickelt hatte.“

Dass Beethoven nicht erst in Wien zum Komponisten reifte, sondern als Komponist mit eigenem Profil vom Rhein in die Kaiserstadt reiste, zeigt auch die ungewöhnliche Fülle von über 90 Werken in seinen ersten 96 Wiener Monaten bis 1802. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass dies neben seiner umfangreichen pianistischen Tätigkeit ohne Bonner Vorarbeiten möglich war. Naheliegend ist vielmehr, dass Beethoven über das bisher Bekannte hinaus zahlreiche Kompositionsideen und Skizzen vom Rhein nach Wien mitbrachte. Ohne die Bonner Jahre ist Beethovens kompositorisches Schaffen in Wien nicht zu verstehen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='238' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/GA-Bonner-Kompositionen(1).png' border=0 alt='Die ungef&auml;hr 60 Bonner Kompositionen von Ludwig van Beethoven'>
2020-08-06 10:00:00
<![CDATA[Klavier, Orgel und Bratsche waren Beethovens]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8821 Bonner Instrumente. An den Tasten hatte er bald außergewöhnliche Fähigkeiten entwickelt, die die größten Pianisten der Zeit in höchsten Tönen lobten. Als Bratschist lernte der Orchestermusiker Beethoven in der Bonner Hofkapelle das Repertoire der Zeit nicht nur in der Theorie, sondern in der Praxis kennen. Als er im November 1792 nach Wien reiste, verließ er Bonn als außergewöhnlicher Musiker mit besonderen Fähigkeiten, die in der Kaiserstadt von Anfang an großen Eindruck machten.

 

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Wenn Sie mehr über Beethoven in Bonn erfahren wollen:

Im März 2020 ist von Stephan Eisel das "kleine" Beethoven-Buch "Beethoven in Bonn" (128 Seiten incl. englischer Übersetzung) erschienen, im Sommer 2020 erscheint von ihm das "große" Beethoven-Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" (über 550 Seiten).

 

Im Bonner General-Anzeiger ist zum Beethoven-Jubiläumsjahr eine mehrteilige Beethoven-Serie von Stephan Eisel erschienen: 

 

 

 

 

 

Stephan Eisel

Der Bonner Musiker Beethoven (oder: An Tasten und mit Saiten)

 „An einem Abend spielte am Hof Beethoven ein Klavierkonzert von Mozart und bat mich, die Seiten umzublättern. Aber ich war ständig damit beschäftigt, die gerissenen Saiten aus dem Klavier herauszuziehen, während die Hämmer in den gerissenen Saiten festhingen. Beethoven bestand darauf, das Konzert fertig zu spielen, und so sprang ich hin und her, um Saiten herauszuziehen, Hämmer zu entwirren, Seiten umzublättern und arbeitete härter als es Beethoven tat.“

Was sein gleichaltriger Musikkollege Anton Reicha, hier aus den gemeinsamen Bonner Tagen schildert, wirft ein Schlaglicht auf Beethovens mit Leidenschaft gepaartes außergewöhnliches Talent als Musiker. Sein Lehrer Christian Gottlob Neefe hatte dem Zwölfjährigen bereits 1783 attestiert: „Er würde gewiß ein zweyter Wolfgang Amadeus Mozart werden, wenn er so fortschritte, wie er angefangen.“

Schon in frühem Alter hatte Ludwig van Beethoven das pianistisch sehr anspruchsvolle Wohltemperierte Klavier von Johann Sebastian Bach gespielt. Später erinnerte sich dazu der Bonner Musiker und Verleger Nikolaus Simrock, der schon 1776 eine Abschrift der noch nicht gedruckten Komposition besaß: „Die Präludien und Fugen verehrte ich dem jungen Beethoven im neunten Jahr seines Alters unter der Bedingnis, daß er mir bald etwas davon spielen möge, welches auch eben nicht lange währte. Er studierte täglich mit ganzer Seele daran!“

Seinem Schüler Carl Czerny erzählte Beethoven in Wien, er habe in Bonn „in seiner Jugend Tag und Nacht geübt“. Bach blieb dabei für ihn ein zentraler Bezugspunkt. Später sagte er einmal: „nicht Bach, sondern Meer sollte er heißen, wegen seines unendlichen unausschöpfbaren Reichthums von Toncombinationen und Harmonien.“

Als Siebenjähriger absolvierte Beethoven in Köln seinen ersten öffentlichen Auftritt am Klavier. Sein erster Lehrer war der eigene Vater. Wohl auch weil er aus eigener Anschauung den fordernden Berufsalltag eines Hofmusikers kannte, wollte er seinem Sohn das unverzichtbare musikalische Handwerkszeug mit auf den Weg geben, auf das auch der überdurchschnittlich Talentierte nicht verzichten kann. Dabei legte er Wert auf Disziplin. So erzählt Bäckermeister Gottfried Fischer – Sohn des Vermieters der Beethovenschen Wohnung in der Rheingasse – über den Geigenunterricht: „Ludwig spielte mal ohne Nohten, zufällig kam sein Vater herein, sagt, was kratz du denn da wider Dummes Zeüg durcheinander, du weis das ich das gar nicht leiden kann, kratz nach den Nohten, sonst wird dein kratzen wenig nutzen.“

Von dem Bäckermeister wissen wir auch, dass der Vater schon früh das außergewöhnliche Talent seines Sohnes erkannt hatte: „Joh: v: Beethoven mit dem Ausdruck mehrmal gesagt, mein Sohn Lutwig da habe ich getz meine einzige Freüde, er nimmt in der Musick und Componiren so zu, er wird von alle Bewunderungswürtig angesehen. Mein Lutwig, Mein Lutwig, ich sehe es ein. Er wird mit der Zeit ein großer Mann in der Weld werde.“

Es gehört zu den Verdiensten von Johann van Beethoven, dass er sich früh eingestand, seinem talentierten Sohn nichts mehr beibringen zu können, und andere Lehrer suchte. Neben dem hochbetagten Hoforganist Gilles van den Eeden und den jungen Hofmusikern Tobias Friedrich Pfeifer sowie Franz Georg Rovantini waren dies für den Orgeldienst, den Beethoven schon früh begann, Pater Willibaldus in der damaligen Franziskanerkirche in der Stockenstraße (1794 säkularsiert, dann als Lager genutzt, später Wohnungen und Büros, im 2. Weltkrieg zerstört) und an der größeren Orgel in der Minoritenkirche (heute Remigiuskirche) Pater Hanzmann. Dort spielte Ludwig auch häufig die Frühmesse um 6 Uhr. Der Spieltisch dieser Orgel befindet sich heute im Beethoven-Haus.

Ab 1782 kam der neue Hoforganist Christian Gottlob Neefe als wohl einflussreichster Bonner Beethoven-Lehrer dazu. Er war als Komponist und Musikdirektor eine feste Größe im deutschen Musikleben, und der junge Beethoven vertrat ihn bald an der Orgel. Neefe schrieb damals an einen Bekannten: „Ich spiele nun mit dem jungen Beethoven, der ein vortrefliches Talent besitzt, wechselweise die Orgel.“ Dem Breslauer Organist Karl Gottlieb Freudenberg sagte Beethoven 1825: „[Ich] spielte in meiner Jugend viel die Orgel … Einen Organisten stelle ich, wenn er Meister seines Instruments ist, unter den Virtuosen oben an.“

Neefe übertrug Ludwig van Beethoven schon früh auch die Aufgabe der musikalischen Leitung von Theaterproben am Cembalo. So übernahm dieser im Alter von nur 12 Jahren die Rolle des begleitenden Cembalisten und spielte als Korrepetitor die Orchesterpartitur, wenn Sänger, Tänzer oder Schauspieler am Theater ihre Rollen einstudierten. Dies belegt nicht nur sein schon damals außergewöhnliches Talent, sondern zeigt auch, wie weit Beethovens Ausbildung damals schon vorangeschritten war. Mit seiner in Bonn erlernten Fähigkeit selbst schwere Partituren vom Blatt zu spielen, beeindruckte er auch in Wien seine  Zuhörer immer wieder.

1784 wurde Ludwig van Beethoven als stv. Hoforganist Mitglied der Bonner Hofkapelle und damit Berufsmusiker. Wie Gottfried Fischer berichtet, war dies auch mit einer Uniform als besonderem Statussymbol verbunden: “See grüne Frackrock, grüne, kurze Hoß mit Schnalle, weiße Seite oder schwarze Seide Strümpf. Schuhe mit schwarze Schlöpp, weiße Seide geblümde West mit Klapptaschen, mit Shappoe, das West mit ächte Goldebe Kort umsetz, Fisirt mit Locken und Haarzopp, Klackhud, unterm linken Arm sein Dägen an der linken seite mit einer Silberne Koppel“.

Beethovens pianistische Entwicklung war in der Bonner Zeit atemberaubend, wobei er sich vor allem als Autodidakt weiterentwickelte, denn an den Tasten übertraf er bald seine Lehrer. Auch seine Kompositionen waren inzwischen weit über Bonn hinaus bekannt. So bewarb die Wiener Zeitung schon am 13. August 1791 – also über ein Jahr vor seiner Ankunft in der Kaiserstadt – Beethovens Vierundzwanzig Variationen über die Ariette "Venni Amore" von Vincenzo Righini für Klavier WoO 65.

Um dieses Werk ging es auch beim Besuch einiger Hofmusiker – darunter Beethoven - bei dem renommierten Pianisten, Komponisten und Kapellmeister Franz Xaver Sterkel in Aschaffenburg, als die Bonner Hofkapelle nach Mergentheim reiste. Nikolaus Simrock erinnert sich daran, dass Sterkel dabei den Wunsch gehabt habe „besonders seine unlängst in Maynz gestochenen Variationen über das Thema von Righini, Vieni Amore, von ihm [Beethoven] selbst spielen zu hören: daß er gestehe, sie seyen ihm zu schwer, er könne sie nicht spielen – darauf suchte Herr Sterkel in einem Pack Musik, konnte aber das Exemplar nicht finden; wir hatten nun etwas Mühe Beethoven zu bewegen, daß er solche auswendig spielen möge. Es schien uns allen, Herr Capellmeister glaubte, Beethoven habe sie zwar geschrieben, könne sie aber vielleicht selbst nicht spielen. Dies bemerkte Beethoven selbst. Nun setzte er sich und spielte sie zum Erstaunen der gegenwärtigen Bönnischen, die ihn noch nie so gehört, ganz in der Manier des H. Capellmeister mit der größten Zier und brillanten Leichtigkeit, als seyen diese schweren Variat. wirklich ebenso leicht wie eine Sterkelsche Sonate, und hängte hieran noch ein paar ganz neue! Herr Capellmeister war in seinem Lobe unerschöpflich …“

1789 begann Beethoven seinen zusätzlichen Orchesterdienst als Bratscher. Ein Virtuose musste er auf diesem Instrument nicht sein, denn in der amtlichen Orchesterbeschreibung hieß es damals: „Konzertierende Bratschen werden von konzertspielenden Violinisten gespielt.“ Im Juli 1791  wurde Beethoven  bei einer Auflistung der Hofmusiker so häufig genannt wie kein anderer, nämlich gleich an drei Stellen: als Organist, Bratschist und mit dem Hinweis „Klavierkonzerte spielt Hr Ludwig v. Beethoven“. Beethovens Dienst-Bratsche ist übrigens heute ein wichtiges Ausstellungsstück im Bonner Beethoven-Haus.

Als Orchestermusiker lernte Beethoven nicht nur das neueste Repertoire durch eigenes Mitspielen kennen, sondern gehörte zugleich einem außergewöhnlichen Klangkörper mit damals etwa 40 Musikern an. So hieß es im November 1791 in der Musikalischen Korrespondenz der Teutschen Filharmonischen Gesellschaft über die Bonner Hofkapelle: „Das Orchester war vortreflich besezt; besonders gut wurde das Piano und Forte, und das Crescendo in obacht genommen. …Eine solche genaue Beobachtung des Piano, des Forte, des Rinforzando, eine solche Schwellung, und allmählige Anwachsung des Tons, und dann wieder ein Sinkenlassen desselben, von der höchsten Stärke bis zum leisesten Laut, …. Besonders wird man nicht leicht ein Orchester finden, wo die Violinen und Bässe so durchaus gut besezt sind, als sie es hier waren.“

Auf den Komponisten Beethoven hatte die Erfahrung des Orchestermusikers großen Einfluss. Er schrieb für einen Klangkörper, den er selbst aus dem Innenleben kannte. Zugleich waren an den Solo-Instrumenten Klavier und Orgel seiner improvisatorischen Kreativität kaum Grenzen gesetzt.  Der Bonner Beethoven-Freund Franz Gerhard Wegeler erinnerte sich später: „Als Beethoven einst im Breuningschen Hause phantasirte, (wobei ihm häufig aufgegeben ward, den Charakter irgend einer bekannten Person zu schildern,) drang man dem Vater Ries eine Violine auf, um ihn zu begleiten. Nach einigem Zögern gab dieser nach und so mag wohl damals zum ersten Mal von zwei Künstlern zugleich phantasirt worden sein.“

Auch der mit Beethoven seit den frühen Wiener Jahren gut bekannte Ignaz Xaver Ritter von Seyfried beschrieb dieses besondere Talent des Bonner Neuankömmlings: „Aber das eigentliche Feld der Ehre des genialen Kunstjüngers war die freye Phantasie, und die Fertigkeit, ein aufgegebenes Motiv zu bearbeiten, und thematisch durchzuführen.“

Ähnliches brichtete der hochgeachtete Pianist Abbé Joseph Gelinek, über den zwanzig Jahre jüngeren Beethoven Mitte 1793 nach einem Klavier-Duell: „Er phantasierte auf ein von mir gegebenes Thema, wie ich selbst Mozart nie phantasieren gehört habe … und er bringt auf dem Klavier Schwierigkeiten und Effekte hervor, von denen wir uns nie etwas haben träumen lassen.“

Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass Beethoven Bonn im November 1792 als außergewöhnlicher Musiker verließ und vom Rhein nach Wien die besonderen Fähigkeiten mitbrachte, mit denen er in der Kaiserstadt von Anfang an großen Eindruck machte.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='224' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/GA-Bonner-Musiker.png' border=0 alt='Klavier, Orgel und Bratsche waren Beethovens'>
2020-07-20 10:00:00
<![CDATA[Die Gedankenwelt der Aufklärung war für Beethoven]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8782 nicht nur ein bestimmendes Thema seiner 22 Bonner Jahre.  Ihn trieb zeitlebens die drängende Frage um, die er 1795 aus Wien in einem Brief an seinen Freund aus Bonner Tagen, Heinrich Struve, formulierte: „wann wird auch der Zeitpunkt kommen, wo es nur Menschen geben wird, wir werden wohl diesen Glücklichen Zeitpunkt nur an einigen Orten heran nahen sehen, aber allgemein – das werden wir nicht sehen, da werden wohl noch JahrHunderte vorübergehen.“ Beethovens Aktualität zeigt sich auch daran, wie brennend diese Frage immer noch ist.

 

Wenn Sie mehr über Beethoven in Bonn erfahren wollen:


Im März 2020 ist von Stephan Eisel das "kleine" Beethoven-Buch "Beethoven in Bonn" (128 Seiten incl. englischer Übersetzung) erschienen, vor der Sommerpause 2020 erscheint von ihm das "große" Beethoven-Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" (über 550 Seiten).

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken. 

 

Dabei handelt es sich mit den 3. Teil der achtteilige Beethoven-Serie von Stephan Eisel zum Beethoven-Jubiläum im General-Anzeiger:

 

Stephan Eisel

Beethoven und die Aufklärung:
„Wo es nur noch Menschen geben wird“

Ein Ungeheuer, sein Name Fanatismus“ sei aus den „Tiefen der Hölle entstiegen“. Es habe sich ausgebreitet „und es ward Nacht“. Besiegt habe es Kaiser Joseph als aufgeklärter Herrscher: „Da stiegen die Menschen an’s Licht“. So beschrieb es der junge Bonner Dichter Severin Anton Averdonk in seinem Text für eine Trauerkantate auf den Tod des Kaisers am 20. Februar 1790.

Den prestigeträchtigen Auftrag, den Text für eine Trauerfeier zu vertonen, erhielt der 19-jährige Ludwig van Beethoven. Kaiser Joseph II. war ein Bruder des in Bonn residierenden Kölner Kurfürsten Max Franz. Beethovens so entstandene Kantate auf den Tod Josephs II. für Solostimmen, Chor und Orchester WoO 87 wirft ein Schlaglicht darauf, wie sehr Bonn damals von den Werten der Aufklärung geprägt war und zeigt zugleich, wie aktuell sein Werk immer wieder ist.

Bonn war zu Beethovens Zeiten als Residenzstadt Zentrum des staatlichen und kulturellen Lebens und zugleich ein Ort großer geistiger Offenheit. Kurfürst Max Franz war ein liberaler Regent, der sich nicht nur mit konkreten Reformen den Werten der Aufklärung verpflichtet sah, sondern sich auch durch seinen bescheidenen Lebensstil von absolutistischer Prunksucht abgrenzte. Angesichts der Französischen Revolution wollte er zeigen, dass es keines Umsturzes bedurfte, um das Leben für die Menschen zu verbessern.

In einem Brief vom 29. April 1790 an seinen einige Monate später ebenfalls zum Kaiser gekrönten Bruder Leopold schrieb Max Franz: „So sehr ich abgeneigt bin, jemals ein Helfershelfer der Tyrannei und Quälerei zu sein, ebenso bin ich aufs lebhafteste und uneigennützigste vom Eifer beseelt für die Erhaltung der Formen der Regierung, ohne die man allen Schrecken ausgesetzt ist, wovon Frankreich uns täglich Beispiele liefert.“ Weder wollte er französische Revolutionäre in Bonn sehen noch Revolutionsflüchtlinge, denen er vorwarf, „durch ihr zügelloses und intrigantes, eigennütziges Betragen die Revolution herbeigeführt“ zu haben.

Max Franz hatte schon bei seinem Antrittsbesuch in Bonn für sich die klare Leitlinie formuliert: „Trachte dein Volk klüglich zu regieren und glücklich zu machen.“ So wehrte er sich als Kölner Erzbischof  im Nuntiaturstreit gegen die ständigen Zensurversuche des Vatikans gegen liberales Gedankengut und setzte gemeinsam mit den Erzbischöfen von Mainz, Salzburg und Trier im August 1786 in der „Emser Punktation“ der päpstlichen Gerichtsbarkeit im eigenen Herrschaftsgebiet klare Schranken.In der Regierungszeit von Max Franz konnten sich Ideen der Aufklärung in Bonn weitgehend ungehindert Bahn brechen. Dabei ist auffällig, dass gerade Musiker und Musikliebhaber hier eine zentrale Rolle spielten. Als in Bonn 1781 eine Sektion des Geheimbundes der „Illuminaten“ entstand, der durch sittliche Verbesserung die Herrschaft von Menschen über Menschen überflüssig machen wollte, gehörten zu der zwölfköpfigen Gruppe Beethovens Lehrer Christian Gottlob Neefe ebenso wie die Hofmusiker Franz Anton Ries und Nikolaus Simrock.

Nach der Auflösung der Bonner Illuminatengruppe 1785 waren zwei Jahre später mit Neefe, Ries und Simrock und dem neuen kurfürstlichen Musikdirektor Joseph Reicha wiederum führende Mitglieder der Hofkapelle an der Gründung der Lesegesellschaft beteiligt. Weil Druckerzeugnisse teuer waren, war man auf die Idee gekommen, Zeitschriften und Journale zu teilen und kursieren zu lassen. Kurfürst Max Franz stellte dafür im Rathaus Räume zur Verfügung. Aus dem gemeinsamen Lesestoff ergab sich der Stoff für Gespräche und Debatten. Beethovens Kollegen- und Freundeskreis war fast ausnahmslos involviert. Er selbst war wohl nur wegen des für seine Lebensumstände hohen Beitrages nicht Mitglied geworden.

Eine weitere wichtige Institution der Aufklärung in Bonn war bereits Jahre zuvor von Kurfürst Maximilian Friedrich mit der Maxschen Akademie initiiert worden. Sie hatte 1777 ihren Lehrbetrieb aufgenommen und wurde 1786 unter Kurfürst Max Franz offiziell zur ersten Bonner Universität. Beethoven schrieb sich am 14. Mai 1789 gemeinsam mit seinem Musikerfreund Anton Reicha und dem Maler Karl von Kügelgen als Student ein, wobei unklar bleibt, ob und welche Vorlesungen er dort hörte.Attraktiv war die Universität vor allem wegen ihrer über die Grenzen Bonns hinaus bekannten liberalen Professoren. Dazu gehörte auch als Professor für Literatur und Schöne Künste der Franziskanerminorit Eulogius Schneider. Er war ein begabter Redner und kompromissloser Aufklärer, der 1794 als radikaler Jakobiner in Paris durch die Guillotine hingerichtet wurde.

Seine Bonner Antrittsvorlesung hielt Schneider gegen die Unterdrückung der deutschen Sprache durch jesuitische Lateinschulen. Um den Text zusammen mit 88 Gedichten und Spottversen – die Themen reichten von amourösen Zeilen an Nonnen bis zum Loblied auf den Sturm auf die Bastille – drucken zu können, warb er um Subskribenten. Dazu zählten viele Persönlichkeiten aus ganz Deutschland sowie aus Bonn Kurfürst Max Franz, die Hofmusiker Joseph und Anton Reicha, Christian Gottlob Neefe sowie Nikolaus Simrock und auch Beethoven, der sein Exemplar des Gedichtbandes bis zu seinem Tod behielt.

Eine besondere Heimat war für Beethoven auch die Gaststätte „Zehrgarten“ am Bonner Marktplatz. Geführt von der „Wittib (Witwe) Koch“, einer Bonner Institution, entwickelte sich dort der „Mittelpunkt alles geistigen und geselligen Vergnügens in Bonn“, wie es der Beethoven-Freund Bartholomäus Fischenich später beschrieb. Auch für Beethovens dortigen Freundeskreis ging es um den Aufbruch in eine neue Zeit der Freiheit von Herrschaft und Unterdrückung.

Zu Beethovens engsten persönlichen Bonner Freunden gehörte auch der fünf Jahre ältere Arzt Franz Gerhard Wegeler. Er kannte den jungen Musiker seit Kindertagen und führte ihn vermutlich schon um 1785 in die Familie Breuning als Klavierlehrer ein. Als ihr Mann 1777 beim großen Schlossbrand ums Leben kam, hinterließ er die damals 26-jährige Helene von Breuning mit vier kleinen Kindern: Eleonore war 1771 geboren, Christoph 1773, Stephan 1774 und Lorenz 1776. Ein Schwager und ein Bruder von Helene von Breuning, beide der Aufklärung verpflichtete Stiftsherren, halfen der Witwe als Hauslehrer. Davon profitierte auch der junge Beethoven, denn die Breunings wurden spätestens mit dem Tod seiner Mutter 1787 zu einer Art Ersatzfamilie.

Die Breuning-Kinder waren als Altersgenossen für ihn wie Geschwister und blieben lebenslang seine Freunde. Das gilt vor allem für Stephan von Breuning, der später auch nach Wien zog. Besonders innig war auch Beethovens Beziehung zu der zwei Jahre jüngeren Eleonore von Breuning. Sie mag in den Bonner Jahren auch romantischer Natur gewesen sein, war aber auf jeden Fall eine tief empfundene Freundschaft.

Besonders Helene von Breuning wusste den manchmal ungestümen Beethoven zu nehmen. Seine gelegentlichen cholerischen Ausbrüche kommentierte sie – wie Gottfried Fischer berichtet – „immer mit Achselzucken: ‚Er hat heute wieder seinen Raptus.‘“ Beethoven hat diesen Begriff später oft selbstironisch verwendet. Ein Glücksfall für Beethoven war auch die Freundschaft mit Graf Ferdinand Ernst von Waldstein und Wartenberg, von dem Franz Gerhard Wegeler später schrieb, er sei der „erste und in jeder Hinsicht der wichtigste Mäcen Beethoven’s“ gewesen. Waldstein war 1787 nach Bonn gekommen und nicht nur ein enger Vertrauter des Kurfürsten, sondern auch ein guter Pianist und komponierte selbst. Schon 1788 trat er der Lesegesellschaft bei, deren Direktor er später wurde.

Wie sehr für Beethoven in Bonn der geistige Aufbruch in die Welt der Aufklärung und sein persönlicher Freundeskreis verwoben waren, zeigt auch das sogenannte „Stammbuch“, das ihm Anfang November 1792 zu seinem Abschied aus Bonn als eine Art von Poesiealbum übergeben wurde.  Die Einträge in dieses Stammbuch sind ein Spiegel der Zeit und zeigen das intellektuelle Umfeld Beethovens und seiner Freunde.

In ihren Stammbuch-Einträgen zitieren Beethovens Freunde häufig aktuelle Autoren – allesamt der Aufklärung verbunden – darunter vor allem Friedrich Schiller mit seinem Freiheitsdrama „Don Karlos“. Beethoven selbst verwendete kurz nach seiner Abreise aus Bonn am 22. Mai 1793 ein Schiller-Zitat auf einem Stammbuchblatt für Theodora Johanna Vocke und machte sich zu Eigen, was Don Karlos zum König sagt: „Ich bin nicht schlimm – heißes Blut / Ist meine Bosheit – mein Verbrechen Jugend, / Schlimm bin ich nicht, schlimm wahrlich nicht; wenn auch /Oft wilde Wallungen mein Herz verklagen, / Mein Herz ist gut.“Diesem Zitat fügte Beethoven die eigenen Worte hinzu: „Wohlthun, wo man kann, Freiheit über alles lieben / Wahrheit nie, auch sogar am Throne nicht verleugnen.“ und unterzeichnete sie in Wien mit „Ludwig Beethoven aus Bonn im Kölnischen“. Dass dieses ausdrückliche Bekenntnis zur Bonner Herkunft mit seinem Freiheitsideal verbunden ist, macht beispielhaft deutlich, dass Bonn nicht nur für Beethovens musikalische Entwicklung entscheidend war, sondern auch für die Bildung seiner Persönlichkeit zum aufgeklärten Bürger.

In seinen Bonner Jahren liegen die Wurzeln für Beethovens immer wiederkehrenden flammenden Appell für Menschlichkeit und Freiheit. Ihn trieb zeitlebens die drängende Frage um, die er am 17. September 1795 aus Wien in einem Brief an seinen Freund aus Bonner Tagen, Heinrich Struve, formulierte: „wann wird auch der Zeitpunkt kommen, wo es nur Menschen geben wird, wir werden wohl diesen Glücklichen Zeitpunkt nur an einigen Orten heran nahen sehen, aber allgemein – das werden wir nicht sehen, da werden wohl noch JahrHunderte vorübergehen.“ Beethovens Aktualität zeigt sich auch daran, wie brennend diese Frage immer noch ist.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='245' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/GA-Beethoven-Aufklaerung_Kopie.jpg' border=0 alt='Die Gedankenwelt der Aufkl&auml;rung war f&uuml;r Beethoven'>
2020-06-01 10:00:00
<![CDATA[Deutsch lernen mit Beethoven - die Deutsche Welle]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8777 machts möglich: In der Senderreihe "Alltagsdeutsch" geht es in einer Lektion unter der Überschrift "Beethovens gibt´s nur einen" um den in Bonn geborenen Komponisten. Die Sendung kann überall auf der Welt gehört werden. Die verantwortliche Redakteurin Beatrice Warken hat dazu den Vorsitzenden BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel eingeladen. So lernt man in der Sendung nicht nur neue Begriffe aus der deutschen Sprache und kann Grammatikübungen machen, sondern vor allem einiges über Beethoven.

 

Hier können Sie sich die zehnminütige Sendung anhören.

 

Zur Hörfunk-Sendung gibt es das vollständige schriftliche Manuskript und eine Reihe von sprachlichen und grammatikalischen Übungen.

"Deutsch lernen mit Beethoven" - eine originelle Sendung der Deutschen Welle, des Auslandssenders der Bundesrepublik Deutschland, die man überall auf der Welt hören kann.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='247' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/DW_Fotor02.jpg' border=0 alt='Deutsch lernen mit Beethoven - die Deutsche Welle'>
2020-05-28 10:00:00
<![CDATA[Im neuen Heft der Zeitschrift für Kirchenmusik MUSIK & KIRCHE]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8767 befasst sich Stephan Eisel mit den Kantaten zum Tod von Kaiser Joseph II. (WoO 87) und auf die Erhebung von Leopolds II. zur Kaiserwürde (WoO 88), die Ludwig van Beethoven 1790 in Bonn komponiert hat. Johannes Brahms schrieb später über die lange verschollenen Werke: "Es ist alles und durchaus Beethoven."

 

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

 

Hier finden Sie die Homepage der Zeitschrift MUSIK & KIRCHE.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='176' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-05-17_um_10.24.36.png' border=0 alt='Im neuen Heft der Zeitschrift f&uuml;r Kirchenmusik MUSIK & KIRCHE'>
2020-05-17 10:00:00
<![CDATA[Dass Bonn zu Beethovens Zeiten eine wichtige Musikmetropole war,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8727 hat die Entwicklung des großen Komponisten entscheidend geprägt. Ohne dieses Umfeld wäre er wohl kaum schon in Bonn zum außergewöhnlichen Musiker und weit über die Grenzen der Stadt beachteten Komponisten herangereift. Diesem Thema widmete sich der 3. Teil der siebenteiligen Beethoven-Serie von Stephan Eisel im Bonner General-Anzeiger.

 

Wenn Sie mehr über Beethoven in Bonn erfahren wollen:
Im März 2020 ist von Stephan Eisel das "kleine" Beethoven-Buch "Beethoven in Bonn" (128 Seiten incl. englischer Übersetzung) erschienen, vor der Sommerpause 2020 erscheint von ihm das "große" Beethoven-Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre" (über 550 Seiten).

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken. 

Dabei handelt es sich mit den 3. Teil der achtteilige Beethoven-Serie von Stephan Eisel zum Beethoven-Jubiläum im General-Anzeiger:


Stephan Eisel

Die Musikstadt Bonn

Die Musikliebhaberey nimmt unter den Einwohnern sehr zu“ – so charakterisierte das renommierte Magazin für Musik am 8. April 1787 Beethovens Heimatstadt, und ohne Zweifel wuchs der Komponist in einer ausgesprochenen Musikstadt auf. Das Zentrum bildeten die Hofkapelle und das Hoftheater, in dem die aktuellsten Opern der Zeit gespielt wurden. Darum herum hatte sich zugleich eine außerordentlich vielfältige Szene begabter Laienmusiker gebildet, zu denen auch der Kurfürst selbst gehörte. Als jüngster Sohn der Kaiserin Maria Theresia hatte Max Franz eine solide Musikausbildung erhalten, musizierte selbst vor allem an der Bratsche und nannte eine außergewöhnliche Notensammlung sein Eigen. Mit Wolfgang Amadeus Mozart war er persönlich bekannt und hatte auch die Möglichkeit ventiliert, diesen zum Bonner Hofkapellmeister zu berufen.

Das Rückgrat der Musikstadt Bonn waren die örtlichen Musikerfamilien. Dass bei den Beethovens ab 1733 mit dem Bassisten und späteren Hofkapellmeister Ludwig van Beethoven d.Ä., seinem Sohn Johann (Tenor) und dem Enkel Ludwig drei Generationen aus einer Familie der Hofkapelle angehörten, war dabei keineswegs ungewöhnlich.

Eine besonders einflussreiche Bonner Musiker-Dynastie war die Familie Ries. Johann Ries, gleichsam der „Urvater“ der Familie, war schon 1747 als Trompeter und ab 1754 als Geiger Mitglied in der Hofkapelle. Zwei seiner vier Kinder wurden ebenfalls Mitglieder des Orchesters: Johanns älteste Tochter Anna Maria (verheiratete Drewer) war 1764-1794 eine viel gelobte Sängerin, sein Sohn Franz Anton galt als Wunderkind und wurde 1774 offiziell als Geiger in die Hofkapelle aufgenommen, der er – in den 90er Jahren als Konzertmeister bzw. Musikdirektor – bis zu deren Auflösung 1794 angehörte.

Franz Anton Ries erteilte Beethoven zeitweise Geigenunterricht. 1845 konnte er hochbetagt sogar noch die Enthüllung des Beethoven-Denkmals auf dem Münsterplatz erleben. Beethoven hat ihn zeitlebens verehrt. Auch drei der elf Kinder von Franz Anton Ries wurden Musiker. Am bekanntesten ist der 1784 geborene Ferdinand, der später in Wien Schüler und Assistent von Beethoven war und dann selbst in ganz Europa ein gefeierter Pianist und Komponist wurde.

Auch die Familie Salomon hinterließ in der Bonner Musikszene viele Spuren. Philipp A. Salomon, der ab 1765 unter der Leitung des Hofkapellmeisters Ludwig van Beethoven d. Ä.  als Oboist und Violinist in der kurfürstlichen Kapelle musizierte, hatte drei außergewöhnlich begabte Kinder: Johann Peter war schon 1758 als 13-Jähriger Geiger im Orchester. 25 Jahre vor dem Komponisten Ludwig van Beethoven war er im selben Haus in der Bonngasse geboren worden. Seine Schwester Anna Jacobina Salomon war Altistin in der Bonner Hofkapelle und eine Schülerin von Johann van Beethoven. Eine weitere Schwester namens Anna Maria war dort Sopranistin.

Johann Peter Salomon verließ Bonn 1764, also noch vor der Geburt von Ludwig van Beethoven, um Konzertmeister im königlich-preußischen Rheinsberg zu werden. Auch als er 1781 nach London übersiedelte, ließ er den Kontakt in seine Heimatstadt nie abreißen und traf bei seinen Besuchen auch den jungen Beethoven. Später organisierte Salomon die Besuche von Joseph Haydn in Bonn, bei denen Beethovens Unterricht in Wien vereinbart wurde.

Wie die Familie Salomon wohnte in der Bonngasse auch Nikolaus Simrock. Er war Hornist in der kurfürstlichen Hofkapelle und besorgte auch die Noten für das Orchester. Daraus entwickelte sich eine Musikalienhandlung und ab 1790 über mehrere Generationen ein für die Musikwelt bedeutender Verlag. Auch für Beethoven war der frühere Orchesterkollege einer der Hauptverleger. Im Simrock-Verlag erschienen 1793-1820 insgesamt 14 Erstausgaben Beethoven’scher Werke, darunter beispielsweise die berühmte „Kreutzer-Sonate“ für Violine und Klavier op. 47.


Eine besondere Beziehung zu Beethoven hatte auch die Musikerfamilie Willmann. Die Willmanns waren unmittelbare Nachbarn der Beethovens, als diese in der Rheingasse lebten. Vater Ignaz Willmann war von 1767 bis 1774 als Flötist, Geiger und Cellist Mitglied der Hofkapelle. Die mit Beethoven fast gleichaltrigen Kinder Maximilian, Walburga, Magdalena und Karl waren alle musikalisch begabt. Sie gingen mit ihrem Vater in den 1780er Jahren auf Konzertreise, die sie auch nach Wien und zu Mozart führte. Nach der Rückkehr traten sie 1788 in die Bonner Hofkapelle ein und waren dann nach 1794 wie Beethoven in Wien tätig. Insbesondere die Sopranistin Magdalena Willmann hatte es Beethoven angetan, und er komponierte auch für sie.

Zu den Bonner Musikerfamilien kamen immer wieder nach Bonn verpflichtete auswärtige Spitzenmusiker. Hier ist besonders der Italiener Andrea Luchesi zu nennen. Er war während Ludwig van Beethovens Bonner Zeit als Hofmusiker ununterbrochen Hofkapellmeister.

Sehr einflussreich im Bonner Musikleben waren auch Joseph und Anton Reicha. Der in Böhmen geborene Cellist Joseph Reicha kam 1785 als Konzertdirektor nach Bonn. Er war zuvor Kapellmeister in der renommierten fürstlichen Oettingen-Wallersteinschen Hofkapelle in Schwaben. Als Pflegesohn hatte er Anton, den Sohn seines verstorbenen Bruders, des Stadtpfeifers von Prag, bei sich aufgenommen und unterrichtet. Anton Reicha wurde ein herausragender Flötist, Geiger und Komponist, der sich in der Hofkapelle schnell mit dem gleichaltrigen Ludwig van Beethoven anfreundete.

Erst 1790 begann die Bonner Orchestertätigkeit der 1767 geborenen Romberg-Vettern Andreas (Geige) und Bernhard (Violoncello). Sie entstammten einer Musikerfamilie in Münster, für das der Kurfürst als Fürstbischof zuständig war. Die beiden Vettern hatten als „Wunderkinder“ bereits Konzertreisen durch Europa unternommen und gehörten dann in Bonn zum Freundeskreis des gleichaltrigen Beethoven. Auch sie traf er in Wien wieder.

Eine besondere Rolle in Bonn und für Beethoven spielte Christian Gottlob Neefe. Als der renommierte Komponist im Oktober 1779 nach Bonn kam, war er bereits als feste Größe im deutschen Musikleben etabliert. Kurfürst Maximilian Friedrich berief ihn 1782 zum Hoforganisten. Ausgebildet bei Adam Hiller in Leipzig, brachte er die Bach’sche Musiktradition nach Bonn.

Zudem hatte sich Neefe als Autor musiktheoretischer Schriften und als Musikjournalist einen Namen gemacht. Er übersetzte viele italienische und französische Opernlibretti, darunter schon 1788 Mozarts den erst im Jahr zuvor uraufgeführten Don Giovanni, und fertigte zahlreiche Klavierauszüge populärer Opern an. Zeitgenossen galt Neefe als einer „der gründlichsten und gefälligsten Tonsetzer unserer Zeit“.

Zugleich war Neefe als Publizist ein vehementer Verfechter der Aufklärung. Als Lehrer und Förderer hatte er großen Einfluss auf Beethovens Entwicklung. In ihm kristallisierten sich nicht nur die hohen Qualitätsansprüche in der Musikstadt Bonn, mit denen Beethoven groß wurde, sondern auch das Umfeld, in dem er aufwuchs, in der Musik nicht im Elfenbeinturm stattfand, sondern Teil der gesellschaftlichen Entwicklung zu mehr Freiheit war.Für Beethovens musikalische Entwicklung war es sicherlich von Vorteil, dass er sich in Bonn mit anderen Ausnahmetalenten messen konnte. Wie er machten später auch Ferdinand Ries, Anton Reicha, die Romberg-Vettern, Johann Peter Salomon und Nikolaus Simrock in ganz Europa von sich reden.

Wie ein Resonanzboden wirkten für Beethoven auch die vielfältigen musikalischen Aktivitäten von Musikliebhabern und talentierten Amateuren in Bonn. Diese außerordentlich lebendige private Musikszene reichte von den höchsten Adelskreisen bis ins Bürgertum, wobei die verschiedenen Schichten nicht zuletzt durch das gemeinsame Musizieren miteinander verwoben waren. Es charakterisiert Beethovens Bonn, dass der renommierte Komponist, Musikdirektor und Journalist Christian Friedrich Daniel Schubart 1784/85 von seinem Besuch in Bonn besonders den „Eifer für Musik in Privatfamilien“ hervorhebt: „man findet da mehr als einen Cavalier, mehr als eine Dame, die es in der Musik bis zur Meisterschaft getrieben haben.“

Ein besonderer Kristallisationspunkt war dabei Hofrat Johannes Gottfried von Mastiaux, der allein von Haydn die Noten von 80 Sinfonien, 40 Trios und 30 Quartetten besaß. Mastiaux nannte auch sieben Klaviere und zahlreiche Streichinstrumente sein Eigen. Mit seinen fünf Kindern pflegte er die Hausmusik. Seine Tochter Amalia erhielt wohl auch von Beethoven Klavierunterricht.

Unter den besonders talentierten Bonner Amateuren muss auch eine Großnichte von Kurfürst Maximilian Friedrich erwähnt werden: Anna Maria Hortense Gräfin von Hatzfeld war in Wien unterrichtet worden und galt als talentierte Sängerin sowie außerordentlich begabte Pianistin, die auch von Mozart geschätzt wurde. Beethoven, der ihr später auch in Wien begegnete, widmete ihr seine 1791 veröffentlichten 24 Variationen über die Ariette „Venni Amore“ von Vincenzo Righini für Klavier WoO 65.

Neben dem Haus Mastiaux und dem Haus Hatzfeld war der Metternicher Hof ein weiterer musikalischer Treffpunkt in Bonn. Dort lebte Gerichtspräsident Graf Johann Ignaz von Wolff-Metternich. Seine Frau Antonie nahm Klavier- und Gesangsunterricht, und Beethoven widmete ihr seine erste Komposition, die Neun Variationen über einen Marsch von Ernst Christoph Dressler WoO 63. Musikbegeistert waren auch die Töchter Terese und die als vorzügliche Klavierspielerin gelobte Felise.

Ludwig van Beethoven hat zeitlebens davon gezehrt, dass er in einer so lebendigen Musikstadt aufgewachsen ist. Neefe brachte es auf den Punkt, als er am 30. März 1783 im Magazin der Musik schrieb, „daß ein Fremder, der die Music liebt, nie ohne musicalische Nahrung von Bonn wieder abreisen wird.“ Ohne dieses Umfeld wäre Beethoven wohl kaum schon in Bonn zum außergewöhnlichen Musiker und weit über die Grenzen der Stadt beachteten Komponisten herangereift.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='182' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-04-26_um_08.22.01.png' border=0 alt='Dass Bonn zu Beethovens Zeiten eine wichtige Musikmetropole war,'>
2020-04-26 10:00:00
<![CDATA[Für Beethoven war Bonn eine Talentschmiede, denn hier reifte]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8617 der junge Ludwig im Geiste der Aufklärung, erhielt seine umfangreiche musikalische Grundausbildung, sammelte prägende Erfahrungen als Organist und Orchestermusiker, entwickelte sich zum außergewöhnlichen Pianisten und profilierte sich bereits als Komponist. Ohne dieses Bonner Fundament wären die produktiven Wiener Jahre Beethovens nicht denkbar gewesen. 

 

Nach Ostern erscheint im Verlag Beethoven-Haus:

Stephan Eisel,  „Beethoven – Die 22 Bon­ner Jahre“ er­scheint im März 2020 im Verlag Beethoven-Haus (550 S., bebildert).

Zum Vorzugspreis von 29,80 Euro können Sie das Buch hier subskribieren.
 

 

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Es ist Teil 1 einer siebenteiligen Beethoven-Serie von Stephan Eisel, die zum Beethoven-Jubiläum von Dezember 2019 bis Februar 2020 im General-Anzeiger Bonn erschienen ist:

  1. Bonn war Beethovens Talentschmiede (16.12.2019)
  2. Die Musikstadt Bonn (17.12.2020)
  3. Die Beethovens: Eine feste Größe in der Stadt (10.01.2020)
  4. Wo es nur noch Menschen geben wird(25./26.01.2020)
  5. Ein Bonner Genie an Tasten und mit Saiten (29.01.2020)
  6. Mädel und Maskenball(05.02.2020)
  7. Groß und erhaben(13.02.2020)          

 

Stephan Eisel

Bonn war Beethovens Talentschmiede

Als Ludwig van Beethoven am 17. Dezember 1770 in der damaligen Remigiuskirche (am heutigen Remigiusplatz) getauft wurde, war die Familie Beethoven schon seit Jahrzehnten eine feste Größe in der kurfürstlichen Residenzstadt am Rhein. Schon 1733 hatte Kurfürst Clemens August den damals erst 21-jährigen Sänger Ludwig van Beethoven d. Ä. aus Lüttich mit einem überdurchschnittlichen Gehaltsangebot nach Bonn abgeworben.

Der neu verpflichtete Hofmusiker mietete sich in der Rheingasse ein. Noch im selben Jahr heiratete er die zwei Jahre jüngere Maria Josepha Ball in derselben Kirche, in der später sein Enkel getauft werden sollte. Um 1740 kam ihr Sohn Johann zur Welt.1761 wurde Ludwig van Beethoven d. Ä. von Kurfürst Max Friedrich zum Hofkapellmeister ernannt. Sechs Jahre später heiratete sein Sohn Johann, inzwischen ebenfalls Sänger und Hofmusiker, die 21- jährige, bereits verwitwete Koblenzerin Maria Magdalena Keverich.

Die junge Familie zog in die Bonngasse, wo ihr Sohn Ludwig van Beethoven am 16. oder 17. Dezember 1770 geboren wurde. Da es damals noch keine Geburtsregister gab, ist das nicht genau festzustellen. Der erste Musiklehrer des kleinen Ludwig war sein Vater Johann. Er organisierte auch am 26. März 1778 den ersten öffentlichen Auftritt seines damals gerade einmal siebenjährigen Sohnes – gemeinsam mit der 18-jährigen Altistin und Hofmusikerin Johanna Helena Averdonk, die ebenfalls seine Schülerin war. Der Ankündigungszettel des Konzertes ist erhalten: Im „Musikalischen Akademiesaal in der Sternengaß“ zu Köln präsentierte Johann van Beethoven „sein Söhngen … mit verschiedenen ClavierConcerten und Trios“.

Von da an gehörte das Klavierspiel vor Zuhörern zur Routine für den heranwachsenden Beethoven. Der Bonner Hofmusiker Bernhard Mäurer erinnerte sich später: „Wie sein Louis es im fertigen Spielen so weit gebracht hatte, daß er sich mit Beifall … konnte hören lassen, lud sein exaltirter Vater jeden, der ihm nur zu Gesichte kam, ein, seinen Louis zu bewundern.“

Mit seinem zehnjährigen Sohn Ludwig unternahm Johann van Beethoven dann auch 1781 eine kleine Rundreise zu Musikfreunden in der Region. Der Weg führte sie linksrheinisch nach Flamersheim (heute Euskirchen), Odendorf (heute Swisttal), Oberdrees (heute ein Stadtteil von Rheinbach), Ahrweiler, Ersdorf (heute Meckenheim) und zu den damals selbstständigen Dörfern Röttgen und Poppelsdorf. Rechtsrheinisch ging es nach Oberkassel, Hennef und Bensberg sowie in die Siegburger Benediktiner- Abtei.Es gehört zu den oft übersehenen Verdiensten des Vaters, dass er für seinen Sohn schon früh (im Alter von acht Jahren) andere Lehrer suchte, weil er sich eingestandt, ihm nichts mehr beibringen zu können. Hier sind vor allem der hochbetagte Hoforganist Gilles van den Eeden und die jungen Hofmusiker Tobias Friedrich Pfeifer sowie Franz Georg Rovantini zu nennen.

Dabei war von entscheidendem Vorteil, dass die Residenzstadt Bonn ein von den jeweiligen Kurfürsten über mehr als hundert Jahre gefördertes Zentrum der Musik war. Die Hälfte der damals etwa 10.000 Einwohner – die Stadtgrenzen entsprachen in etwa der heutigen Innenstadt mit der Fußgängerzone – gehörten zu Familien, die ihr Auskommen am kurfürstlichen Hof und in der kurfürstlichen Verwaltung fanden. Die andere Hälfte gehörte zu Handwerkerfamilien.

Die kurfürstliche Hofkapelle war als Teil des Hofstaates und im Wettbewerb mit Mannheim das führende Orchester im deutschsprachigen Raum. Bonner Familien wie Salomon, Ries und Simrock brachten über Generationen hinweg talentierte Hofmusiker hervor. Zugleich blühte in Adelskreisen und auch im Bürgertum eine breite Szene mit vielen weit überdurchschnittlich begabten Amateurmusikern. Zu Beethovens Zeiten war Bonn durch und durch eine Musikstadt.

Diesem Umstand ist auch wesentlich zuzuschreiben, dass mit dem Sachsen Christan Gottlob Neefe im Jahr 1781 ein sehr erfolgreicher Komponist nach Bonn kam. Er wurde Hoforganist, brachte als dessen Lehrer den jungen Ludwig van Beethoven in Kontakt mit der Bachschen Musik und war mit seinem nationalen Netzwerk ein besonderer Förderer des jungen Talents.

Beethoven vertrat Neefe ab dem Jahr 1782 an der Orgel und wurde 1784 im Alter von nur 13 Jahren stellvertretender Hoforganist in Gala-Uniform. Damit war Beethoven also schon mit 13 Jahren Berufsmusiker. Berufen hatte ihn der neue Kurfürst Max Franz, der als jüngster Sohn von Kaiserin Maria Theresia selbst eine solide musikalische Ausbildung erhalten hatte. Er war mit Mozart bekannt, nannte eine reichhaltige Notensammlung sein Eigen und spielte selbst als Bratschist – auch mit Beethoven — gerne in kammermusikalischen Ensembles. Der junge Beethoven konnte es mit diesem Musikliebhaber als Dienstherrn kaum besser treffen.

Max Franz war zugleich ein sehr liberaler Herrscher. Demonstrativ wohnte er nicht im kurfürstlichen Schloss und war oft in schlichter Kleidung auf den Straßen Bonns zu sehen. Er förderte auch Orte des offenen Austausches wie die 1787 gegründete und bis heute existierende Lesegesellschaft. Musiker waren dort — wie schon zuvor im Illuminaten-Orden — besonders zahlreich vertreten, und nicht zuletzt Beethovens Lehrer Neefe gehörte dazu.

Auf den jungen Beethoven blieb dies nicht ohne Einfluss. Bald schloss er sich einem Freundeskreis an, der sich um die von der „Wittib“ Koch geführten Gastwirtschaft „Zehrgarten“ am Bonner Marktplatz gebildet hatte. Dort traf man sich und diskutierte die neuesten Stücke von Friedrich Schiller und die Ereignisse, die auf die Französische Revolution hinführten. Beethovens Bonn war eine Stadt der Offenheit und des regen Austauschs neuer Gedanken und Ideen.

Zugleich schritt Beethovens musikalische Entwicklung voran. Neben seinem Orgeldienst in verschiedenen Bonner Kirchen sammelte er auch Erfahrungen als Cembalist im Orchester. Sein ziel: Er wollte Hofkapellmeister wie sein Großvater werden.

Als Beethovens Ausnahmetalent immer deutlicher hervortrat, schickte ihn Kurfürst Max Franz 1787 zur Ausbildung nach Wien — zu Mozart. Dieser Studienaufenthalt fiel allerdings kürzer als geplant aus, weil Beethovens Mutter schwer erkrankte. Sie verstarb im Juli 1787. In der Folge verfiel der Witwer Johann van Beethoven dem Alkohol und sein 16-jähriger Sohn Ludwig musste die Verantwortung für seine beiden jüngeren Brüder übernehmen.

In dieser Zeit wurde die Familie von Breuning mit vier Kindern etwa in Beethovens Alter zur Ersatzfamilie für den jungen Musiker. Dort wurde er auch durch die Teilnahme am Privatunterricht für die Kinder in den Bildungskanon der Zeit eingeführt. Die zwei Jahre jüngere Eleonore von Breuning darf als Ludwigs erste Jugendliebe gelten, und ihr Bruder Stephan, der später ebenfalls nach Wien zog, war zeitlebens einer von Beethovens engsten Freunden. Eine lebenslange Freundschaft verband Beethoven auch mit dem Bonner Arzt Franz Gerhard Wegeler, der später Eleonore von Breuning heiratete.

So wurde Ludwig van Beethoven in einem Umfeld erwachsen, in dem hohes musikalisches Niveau, der offene Geist der Aufklärung und persönliche Freundschaften eng miteinander verwoben waren. Neider und Feindschaften sind aus den Bonner Beethoven-Jahren nicht bekannt und wurden auch rückblickend nicht von ihm benannt.

Musikalisch spiegelten sich in Bonn damals wie im Brennglas die aktuellsten Trends der Zeit. Man spielte die neuesten Kompositionen zum Beispiel von Haydn und Mozart. So kam beispielsweise „Don Giovanni“ schon ein Jahr nach der Prager Uraufführung in Bonn auf die Bühne. Zugleich warb Kurfürst Max Franz immer wieder europäische Spitzenmusiker für die Hofkapelle an. Dazu gehörten neben Neefe beispielsweise auch der Italiener Andrea Luchesi als Hofkapellmeister und der böhmische Cellist und Konzertmeister Joseph Reicha.

In Beethovens Alter kamen Ausnahmetalente wie Anton Reicha (Flöte) und die Vettern Bernhard (Cello) und Andreas Romberg (Violine) nach Bonn. Sie machten von dort als Solisten und Komponisten Karriere auf den europäischen Konzertbühnen. Beethoven konnte sich so mit anderen Ausnahmetalenten messen.1789 begann Beethoven seinen zusätzlichen Orchesterdienst als Bratscher. So lernte er die Musikliteratur seiner Zeit in Bonn nicht nur durch theoretisches Studium kennen, sondern auch durch eigenes Spiel im Orchester. Im Juli 1791 wird er bei einer Auflistung der Hofmusiker so häufig genannt wie kein anderer, nämlich gleich an drei Stellen: als Organist, als Bratschist und mit dem Hinweis „Klavierkonzerte spielt Hr Ludwig v. Beethoven“.

Als Solist am Klavier zog Beethoven wegen seines außergewöhnlichen Talents früh die Aufmerksamkeit auf sich. Schon 1783 schrieb Christian Gottlob Neefe im „Magazin der Musik“ über den erst zwölfjährigen Ludwig: „Er würde gewiß ein zweyter Wolfgang Amadeus Mozart werden, wenn er so fortschritte, wie er angefangen.“

Als Beethoven im November desselben Jahres mit seiner Mutter zum Verwandtenbesuch nach Rotterdam reiste und in Den Haag mit dem 25 Jahre älteren Geiger und Komponisten Carl Stamitz ein Konzert gab, vermerkt der erhaltene Gagenzettel für das Bonner Ausnahmetalent ein Honorar von 63 Gulden, während sich der etablierte Stamitz mit nur 14 Gulden begnügen musste.

Beethovens pianistische Entwicklung schritt in Bonn so konsequent voran, dass der Musikkritiker, Pianist und Komponist Carl Ludwig Junker ihn im November 1791 als den „größten Spieler auf dem Klavier“ bezeichnete und schrieb: „Sein Spiel unterscheidet sich auch so sehr von der gewöhnlichen Art das Klavier zu behandeln, daß es scheint, als habe er sich einen ganz eigenen Weg bahnen wollen, um zu dem Ziel der Vollendung zu kommen, an welchem er jetzt steht.“ Schon in den ersten Wiener Monaten machte Beethoven mit diesen in Bonn erworbenen pianistischen Fähigkeiten Furore. So sagte der etablierte Komponist und hochgeachtete Pianist Abbé Joseph Gelinek über den zwanzig Jahre jüngeren Beethoven Mitte 1793 nach einem Klavier-Duell: „In dem jungen Menschen steckt der Satan. Nie habe ich so spielen gehört! Er phantasierte auf ein von mir gegebenes Thema, wie ich selbst Mozart nie phantasieren gehört habe. Dann spielte er einige Kompositionen, die im höchsten Grade wunderbar und großartig sind, und er bringt auf dem Klavier Schwierigkeiten und Effekte hervor, von denen wir uns nie etwas haben träumen lassen.“

Die Improvisationskraft Beethovens hatte schon in Bonn die Menschen fasziniert. Sein Jugendfreund Joseph Wurzer schildert später die außergewöhnliche Wirkung von Beethovens Orgelspiel bei einem Besuch in der Kirche im Godesberger Kloster Marienforst: „.B. fing nun an, Themata, die ihm die Gesellschaft aufgab, zu variieren, so daß wir wahrhaft davon ergriffen wurden; aber was weit mehr war, und den neuen Orpheus verkündigte: gemeine Arbeitsleute, die unten in der Kirche das durch das Bauen Beschmutzte rein machten, wurden lebhaft davon afficirt, legten vor und nach ihre Werkzeuge hin, und hörten mit Staunen und sichtbarem Wohlgefallen zu.!“

Während sich die Laufbahn des Solisten Beethoven in Wien fortsetzte, war Beethovens Orchesterdienst auf die Bonner Jahre beschränkt. Aber in jenen Jahren lernte er sowohl die Möglichkeiten und Grenzen der unterschiedlichen Instrumente kennen, als auch das „Instrument Orchester“. Dabei wurde er mit einem umfangreichen Repertoire konfrontiert. In den fünf Spielzeiten als Bratscher wirkte Beethoven bei der Aufführung von etwa 50 verschiedenen Opern mit. Der praktische Musiker, der Beethoven in Bonn viel stärker als später in Wien war, schuf das Fundament für den Komponisten Beethoven.

Schon während seiner Bonner Zeit hat Ludwig van Beethoven mehr als 60 Kompositionen geschaffen, und man darf davon ausgehen, dass er bei seiner Abreise schon viele neue musikalische Ideen im Kopf hatte, die er dann in Wien zu Papier brachte.

Die erste gedruckte Komposition Beethovens erschien bereits 1782 in Mannheim. Im Alter von gerade einmal elf Jahren hatte er die Neun Variationen für Klavier über einen Marsch von Ernst Christoph Dressler (c-moll) WoO 63 komponiert. 1783 folgten im gleichen Verlag weitere Werke, darunter die drei „Kurfürsten-Sonaten“. Schon hier fallen frühe eigene Akzente und große Kreativität auf. So wiederholte er in keinem der neun Sonatensätze einen musikalischen Einfall.

In dieser ersten Bonner Schaffensphase von 1783 - 1786 komponierte Beethoven noch einige weitere Klavierstücke, Lieder und Kammermusikstücke. Dabei fallen besonders auch drei Quartette für Klavier, Violine, Viola und Violoncello auf, weil diese Besetzung damals noch völlig unüblich war.Dazu kam bereits 1784 ein Klavierkonzert in Es-Dur (WoO 4), von dem immerhin 32 Blätter mit Korrekturen des Komponisten überliefert sind. Kurze Zeit später begann Beethoven mit einer Sinfonie, die allerdings nur sehr fragmentarisch erhalten ist.

Wohl wegen der schweren familiären und persönlichen Krise rund um den Tod der Mutter sind für 1787/1788 keine nennenswerten Kompositionen bekannt. Umso fruchtbarer war Beethovens zweite Bonner Kompositionsphase in den Jahren 1789 - 1792. In dieser Zeit entstanden einige Arien für Singstimme und Orchester sowie Klaviervariationen über Opernarien. Am 6. März 1791 wurde an einem Karnevalssonntag Beethovens Musik zu einem Ritterballett uraufgeführt.

Schon 1786 hatte Beethoven in Bonn mit den Arbeiten an einem Werk begonnen, das in seiner Entstehung immer wieder fälschlicherweise der Wiener Zeit zugeordnet wird: Das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 in B-Dur (op. 19). Die wesentlichen Teile dieses Konzerts stellte Beethoven bereits 1792 in Bonn fertig.Zu den wichtigsten Bonner Beethoven-Kompositionen gehören die Kantaten auf den Tod Kaiser Josephs II. (WoO 87) und auf die Kaiserkrönung Leopolds II. (WoO 88), jeweils 1790 für Solostimmen, gemischten Chor und Orchester geschrieben. Lange waren diese Partituren verschollen. Als sie dann 1884 in seine Hände fielen, schrieb Johannes Brahms dazu: „Wäre nicht das historische Datum (Februar 1790), so würde man jedenfalls auf eine spätere Zeit raten … Stände aber kein Name auf dem Titel, man könnte auf keinen andern raten – es ist alles und durchaus Beethoven!“

Das Klischee, Beethoven habe in Bonn nur in den Windeln gelegen und sei erst in Wien zum eigenständigen Komponisten geworden, ist weit von der Wirklichkeit entfernt. Beethovens Bonner Kompositionen hatten schon ihren Weg nach Wien gefunden, bevor er selbst dorthin aufbrach. So warb beispielsweise die „Wiener Zeitung“ am 13. August 1791 für den Kauf von Beethovens Bonner Rhighini-Variationen (WoO 65).

Auch eines der bekanntesten Werke von Beethoven, die Vertonung von Schillers „An die Freude“ im 4. Satz der 9. Sinfonie, hat Bonner Wurzeln. Am 26. Januar 1793 – wenige Wochen nach Beethovens Abreise nach Wien – schrieb Beethovens Freund Bartholomäus Fischenich aus Bonn unter Bezug auf den jungen Komponisten an Friedrich Schillers Frau Charlotte: „Er wird auch Schillers Freude und zwar jede Strophe bearbeiten. Ich erwarte etwas vollkommenes, denn soviel ich ihn kenne, ist er ganz für das Große und Erhabene.“ Als Beethoven am 2. November 1792 Bonn verließ, ging er davon aus, nach einiger Zeit zurückzukehren. Deshalb zahlte ihm der Kurfürst sein Gehalt als Hofmusiker weiter. Aber dann besetzten die Franzosen im Herbst 1794 die Residenzstadt Bonn, der Kurfürst musste fliehen und die Hofkapelle war aufgelöst. Beethoven hatte sozusagen seine Planstelle verloren.

So blieb er in Wien, aber auch dort seiner Heimat stets eng verbunden. Aus Bonn zogen seine beiden Brüder und einige Freunde nach Wien, und der Rhein blieb sein Sehnsuchtsort. Als ihn 1812 der 20 Jahre jüngere und später berühmte Gartenbauarchitekt Peter Lenné aus Bonn in Wien besuchte, rief Beethoven begeistert aus: „Dich versteh‘ ich, Du sprichst Bönnisch.“

Der 250. Geburtstag des Komponisten lenkt den Blick der Welt auf Beethovens Geburtsstadt und seine Heimat. Rhein und Siebengebirge als Quellen seiner Naturverbundenheit, das offene geistige Klima in der Residenzstadt. Ein eng miteinander verbundener Freundeskreis und die Musikstadt Bonn waren für Beethoven der Humus, auf dem sich sein Talent entwickelte. Der bis heute entscheidende Beethoven-Biograf Alexander Wheelock Thayer (1817-1897) kam 1866 zu dem Schluss: „Für uns bleibt das Ergebnis, daß Beethoven, als er von seiner Vaterstadt Abschied nahm, nicht bloß die Formen, in denen er schuf, namentlich die der Kammermusik, technisch beherrschte, sondern auch seine künstlerische Eigenart entwickelt hatte.“

Für den aktuellen Forschungsstand schließt der Würzburger Musikwissenschaftler und Leibniz-Preisträger Ulrich Konrad, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates des Bonner Beethoven-Hauses, daran an: „Dass der Bonner Beethoven keine Larve war, aus der erst in Wien der wirkliche Künstler geschlüpft ist, diese Behauptung sollte … als berechtigte Annahme für die Biographie wie für den schöpferischen Werdegang des Komponisten unstrittig sein.“Mehr von diesem „Bonner Beethoven“ zu entdecken, sollte im Jubiläumsjahr eine wichtige Aufgabe sein – 250 Jahre nach seiner Geburt in der Stadt am Rhein ist das überfällig. 

Dr. Stephan Eisel (1955) hat in Marburg und Bonn Politik- und Musikwissenschaft studiert und ist Vorsitzender des Vereins Bürger für Beethoven. Sein Buch „Beethoven – Die 22 Bon­ner Jahre“ er­scheint im Februar 2020 im Verlag Beethoven-Haus (550 S., bebildert).

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='203' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-03-31_um_09.07.03.png' border=0 alt='F&uuml;r Beethoven war Bonn eine Talentschmiede, denn hier reifte'>
2020-03-31 10:00:00
<![CDATA[Corona: NRW mit Sofortprogramm für freischaffende Künstler]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8591

In einem unkomplizierten Verfahren erhalten freischaffende Künstler für Einnahmen, die wegen der Corona-Krise ausfallen, eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro. Die Soforthilfe kann mittels eines einfachen Formulars bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden und muss später nicht zurückgezahlt werden. Informationen und Formular finden Sie hier.

 

Weitere Informationen sowie das Antragsformular finden Sie hier: https://www.mkw.nrw/Informationen_Corona-Virus

 

Direkt zum Antragsformular geht es hier.

 

Landesregierung beschließt Soforthilfe für Kultur- und Weiterbildungseinrichtungen

Ministerin Pfeiffer-Poensgen und Parlamentarischer Staatssekretär Kaiser: Corona-Pandemie darf nicht zur Krise der Kultur und der Weiterbildungslandschaft werden

Durch die flächendeckende Schließung von öffentlichen und privaten Einrichtungen sowie die Absage sämtlicher Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie zunächst bis zum Ende der Osterferien, geraten derzeit zahlreiche Initiativen, Einrichtungen und Freiberufler in der Kultur, aber auch im Bereich der Weiterbildung in große, teilweise sogar existenzbedrohende Finanzprobleme. Um den Betroffenen unverzüglich zu helfen und Liquiditätsengpässe zu vermeiden, hat die Landesregie- rung eine konkrete Soforthilfe für Kultur und Weiterbildung beschlossen.

Kleinere private Einrichtungen, aber gerade auch Freiberufler sind am schnellsten von den finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise betrof- fen. Deshalb haben wir mit Hochdruck erste Sofortmaßnahmen erarbei- tet, um den Betroffenen schnell, unbürokratisch und wirksam zu helfen, durch diese schwere Zeit zu kommen. Wir wollen verhindern, dass die Corona-Pandemie zur Krise der Kultur und der Weiterbildungslandschaft wird“, sagt Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poens-gen.

Bereits gestern hat die Landesregierung einen umfassenden Rettungs- schirm für die direkten und indirekten Folgen der Corona-Pandemie in Nordrhein-Westfalen in Höhe von 25 Milliarden Euro aufgelegt, auch die Bundesregierung arbeitet an breit angelegten Unterstützungsprogrammen. Ergänzend sieht das Ministerium für Kultur und Wissenschaft kurzfristige, auf die akuten Bedürfnisse der Akteure zugeschnittene Soforthilfen und weitere Maßnahmen vor:

Mit einer Soforthilfe in Höhe von zunächst fünf Millionen Euro unterstützt die Landesregierung freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler, die durch die Absage von Engagements in finanzielle Engpässe geraten. Sie erhalten eine existenzsichernde Einmalzahlung in Höhe von bis zu 2.000 Euro. Die Soforthilfe kann mittels eines einfachen Formulars bei den zuständigen Bezirksregierungen beantragt werden und muss später nicht zurückgezahlt werden.

Freischaffende Künstlerinnen und Künstler verfügen meist nur über ge- ringe Rücklagen. Wenn Aufführungen, Gigs und Veranstaltungen mas- senweise wegfallen, geraten sie daher schnell in dramatische Geldnot. Die Soforthilfe verschafft ihnen schnell und unbürokratisch einen finanzi- ellen Puffer, um die Zeit bis zum Anlaufen der großen Rettungsschirme in Land und Bund bestmöglich zu überbrücken“, sagt Kultur- und Wis- senschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.

Daneben schaffen zusätzliche Anpassungen im regulären Förderverfahren Sicherheit für die Kultureinrichtungen und -akteure. Grundsätzlich gilt dabei: Bereits bewilligte bzw. derzeit noch in Prüfung befindliche Förderungen in Höhe von mehr als 120 Millionen Euro werden in jedem Falle ausgezahlt – auch dann, wenn die Veranstaltungen und Projekte wegen Corona abgesagt oder verschoben werden müssen.

Zusätzliche Ausnahmeregelungen sollen Veranstalter und Einrichtungen finanziell wie zeitlich entlasten: So können etwa Ausfallkosten, die durch Absagen entstehen, als zuwendungsfähige Ausgaben im Rahmen der Förderungen anerkannt werden sowie die üblicherweise bei der Verwendung von Fördermittel geltenden zwei-Monats-Fristen gelockert werden.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='214' height='235' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/nrw-wappen.jpeg' border=0 alt='Corona: NRW mit Sofortprogramm f&uuml;r freischaffende K&uuml;nstler'>
2020-03-20 10:00:00
<![CDATA[Wie sich unsere Öffentlichkeitsarbeit darstellt,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=6752 dokumentieren unsere Pressespiegel. Hier finden Sie nicht nur die Berichterstattung in den Medien, sondern auch unsere Pressemitteilungen im vollständigen Wortlaut. Soeben neu erschienen ist der Pressespiegel für das Jahr 2019 und das 1. Quartal 2020.

 
 
Dem Satzungsauftrag der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, "die Musik Ludwig van Beethovens und sein Andenken zu pflegen", kommen wir auch durch unsere Öffentlichkeitsarbeit nach. Hier finden Sie unsere Pressespiegel, die nicht nur die Medienberichterstattung über unsere Arbeit widerspiegeln, sondern auch unsere Presseerklärungen im vollständig wiedergeben.
 
 
]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='160' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-03-23_um_11.19.54.png' border=0 alt='Wie sich unsere &Ouml;ffentlichkeitsarbeit darstellt,'>
2020-03-05 10:00:00
<![CDATA[Ludwig van Beethoven ist seit 1845 Namensgeber für]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8510 die verschiedensten Gefährte zu Wasser, zu Lande und in der Luft. Ob Schiffe, Straßenbahnen, Züge, Heissluftballons - die BÜRGER FÜR BEETHOVEN dokumentieren jetzt in einer eigenen Broschüre, dass Denkmale müssen nicht immer nur aus Stein oder Bronze bestehen und immobil an ihrem Platz verharren müssen. Autor ist Vorstandsmitglied Arnulf Marquardt-Kuron.

 

Die Broschüre "Zu Wasser, zu Lande und in der Luft - Ludwig van Beethoven als Namensgeber" können Sie hier abrufen.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Zu Wasser, zu Lande und in der Luft -
Ludwig van Beethoven als Namensgeber

Seit dem Jahr der Enthüllung des Bonner Beethoven-Denkmals 1845 wurden weltweit über 30 Schiffe, Autos, Eisenbahnen und Flugzeuge nach Ludwig van Beethoven benannt. Das haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in einer neuen Broschüre zusammengestellt. Autor und Vorstandsmitglied Arnulf Marquardt-Kuron sagte dazu bei der Vorstellung: „Besonders interessant war es, die Fahrzeuge in ihrem historischen, geographischen oder technischen Kontext zu betrachten: Denkmale müssen nicht immer nur aus Stein oder Bronze bestehen und immobil an ihrem Platz verharren! Vielmehr machen sich Menschen und Unternehmen außerhalb Bonns und Deutschlands offenbar viele Gedanken darüber, nach wem sie ihre Fahrzeuge benennen."

Das erste Fahrzeug mit dem Namen „Ludwig van Beethoven“ war ein Schaufelraddampfer, der im August 1845 am Rande der Feierlichkeiten zur Einweihung des Beethoven-Denkmals und des ersten Beethoven-Festes auf seinen Namen getauft wurde. Es folgten viele weitere Schiffe vom Großsegler über das erste Motorschiff der Köln-Düsseldorfer, Ausflugs- und Hotelschiffe bis hin zum Containerschiff und Öltanker.

In Indonesien fahren Linienbusse mit dem Konterfei Beethovens unter dem Namen „Symphonie“; in Bonn gab es einen – mittlerweile verschrotteten - Kleinbus der Stadt Bonn. In der spanischen Stadt Granada verkehrt die Buslinie 5 vom Parque Nueva Granada in Richtung Calle Beethoven und zurück. Oft lassen sich auch Privatpersonen die Ode an die Freude auf ihren PKW schreiben.

Der erste Zug mit Beethovens Namen war der grenzüberschreitende TEE 22 zwischen Amsterdam und Frankfurt/Main, der später im InterCity van Beethoven aufging. In Großbritannien verkehrte eine Lokomotive mit seinem Namen, seit 2019 befährt die BTHVN2020-Lok die Schienen. Eine besondere Lokomotive stellt Beethoven-Lok der Salzburger EisenbahnTransportLogistik GmbH – SETG da, die mit Bonner Beethoven-Motiven seit 2016 Güterzüge durch ganz Europa zieht.

Ludwig van Beethoven ist aber auch in die Luft gegangen: Ein Heißluftballon, der seiner Büste nachempfunden wurde, startete Ende der 1990er Jahre auch vom Hofgarten aus. Und die niederländische Fluggesellschaft KLM hatte eines der ersten ausgelieferten Großraumflugzuge der dreistrahligen DC-10 nach Ludwig van Beethoven benannt. Jena wirbt schon seit 2002 eine Straßenbahn mit dem Motiv der fünften Sinfonie. In Bonn gibt es jetzt zum Jubiläum eine von der Bonner Regionalvertretung der EU-Kommission initiierte Beethoven-Straßenbahn.

Arnulf Marquardt-Kuron hat für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in der 70-seitigen Broschüre die Originale mit zahlreichen Abbildungen dokumentiert und – sofern vorhanden – über Jahre hinweg ihre Modelle gesammelt. Aufgeführt werden auch die technischen Daten und die historischen Bezüge.

Bei der Vorstellung der Broschüre sagte der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel: „Es fällt schon auf, dass ausgerechnet es in Deutschland und besonders in Bonn bisher eine gewisse Zurückhaltung bei der Benennung von Fahrzeugen nach Beethoven gab. Wir haben bei der Lufthansa und der Deutschen Bahn bisher leider vergeblich dafür geworben, dem Beispiel der niederländischen Fluggesellschaft KLM oder des österreichischen Zugunternehmens SETG zu folgen.“ Man wolle auch die Bonner Stadtwerke ermutigen, über 2020 hinaus Beethoven auf ihren Bussen und Bahnen zu präsentieren. “

Die Broschüre kann kostenfrei bestellt werden bei Bürger für Beethoven - Kurfürstenallee 2-3, D-53177 Bonn Tel. 0228 36 62 74 - info@buerger-fuer-beethoven.de und steht als Download unter www.buerger-fuer-beethoven.de zur Verfügung

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage_Fotorschiff.jpg' border=0 alt='Ludwig van Beethoven ist seit 1845 Namensgeber f&uuml;r'>
2020-02-12 10:00:00
<![CDATA[Die Beethovens in Bonn waren]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8491 über 60 Jahre mit vier Generationen eine feste Größe in der Bonner Stadtgesellschaft. 1733 hatte Kurfürst Clemens August den Sänger Ludwig van Beethoven d. Ä. aus Lüttich in die Bonner Hofkapelle abgeworben. 1794 verließen seine letzten Enkel Bonn und folgten ihrem Bruder Ludwig van Beethoven nach Wien. Mit der Familie des größten Sohns der Stadt am Rhein befasste sich die zweite Folge einer mehrteiligen Serie von Stephan Eisel zum Bonner Beethoven im Bonner General-Anzeiger.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

Im General-Anzeiger Bonn ist eine siebenteilige Beethoven-Serie von Stephan Eisel erschienen:

  • Bonn war Beethovens Talentschmiede
    16.12.2019

  • Die Musikstadt Bonn                             17.01.2020

  • Die Beethovens: Eine feste Größe in der Stadt
    10.01.2020

  • Wo es nur noch Menschen geben wird
    25./26.01.2020

  • Ein Bonner Genie an Tasten und mit Saiten
    29.01.2020

  • Mädel und Maskenball                          05.02.2020

  • Groß und erhaben                                 13.02.2020

Im März erscheint von im Verlag Beethoven-Haus:

Stephan Eisel,  „Beethoven – Die 22 Bon­ner Jahre“ er­scheint im März 2020 im Verlag Beethoven-Haus (550 S., bebildert).

Zum Vorzugspreis von 29,80 Euro können Sie das Buch hier subskribieren.
 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='235' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2020-01-19_um_01.27.26.png' border=0 alt='Die Beethovens in Bonn waren'>
2020-01-27 10:00:00
<![CDATA[Das GIPFELTREFFEN der Träger des BEETHOVEN-RINGS, den die]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8371 BÜRGER FÜR BEETHOVEN jährlich vergeben, am 30. 11. und 1. 12. war mit vier Veranstaltungen ein außergewöhnliches Ereignis. Alle sind auf den internationalen Konzertbühnen zu Hause und musizierten miteinander: Kit Armstrong (Klavier), Sophie Dervaux (Fagott), Filippo Gorini (Klavier), Giorgi Kharadze (Violoncello), Lauma Skride (Klavier) und Philippe Tondre (Oboe). 

 

Besonderes Gipfeltreffen für Beethoven

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Außergewöhnliche Kammermusik-Kombinationen
Kit Armstrong gibt Orgelkonzert

Mit einem besonderen Höhepunkt starten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in das Beethoven-Jubiläumsjahr 2020. Der Verein hat die Träger des von ihm verliehenen Beethovenrings nach Bonn eingeladen. Wie der Vorsitzende Stephan Eisel sagte, wird es dabei zu einmaligen musikalischen Begegnungen kommen: „Sieben unserer 15 Beethovenring-Träger kommen für ein Wochenende nach Bonn, um miteinander zu Ehren von Ludwig van Beethoven zu musizieren. Dabei gibt es auch einmalige Premieren, wenn beispielsweise Kit Armstrong und Filippo Gorini vierhändig spielen oder Philippe Tondre, Sophie Derveau und Lauma Skride Beethovens Gassenhauer-Trio in einer Bearbeitung für Oboe, Fagott und Klavier zur Aufführung bringen.“ Ein besonderer Höhepunkt werde das Orgelkonzert des amerikanischen Pianisten Kit Armstrong an der Oberlinger-Orgel in St. Josef in Beuel werden.

Zu dem Gipfeltreffen am 30. November und 1. Dezember haben Kit Armstrong (Klavier), Sophie Dervaux (Fagott), Filippo Gorini (Klavier), Ragnhild Hemsing (Violine), Giorgi Kharadze (Violoncello), Lauma Skride (Klavier) und Philippe Tondre (Oboe) zugesagt. Alle sind auf den internationalen Konzertbühnen zu Hause. Die Projektleiterin des Gipfeltreffens und stv. Vorsitzende des Beethoven-Vereins Marlies Schmidtmann sagte dazu: "Unsere Beethoven-Ringträger haben eine besondere Beziehung zu Beethoven und Bonn.  Daraus entstand die Idee, diese jungen Musiker zu Ehren des 250. Geburtstages von Beethoven nach Bonn einzuladen und  zu bitten, im Beethoven-Haus, in dem sie ihren Ring erhalten haben, erneut zu spielen. Sieben von ihnen haben diese Einladung angenommen und werden gemeinsam musizieren."  

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN laden beim Gipfeltreffen zu vier Veranstaltungen ein: Am Samstag, den 30. November um 15 Uhr gibt der Pianist Kit Armstrong als besondere Reminiszenz an den Organisten Ludwig van Beethoven ein Orgelkonzert an St. Josef in Beuel. Am gleichen Tag um 19 Uhr treten alle sieben Künstler unter der Überschrift „Play together“ im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses auf. Dort findet am Sonntag, den 1. Dezember um 11 Uhr eine von Stephan Eisel moderierte Gesprächsmatinee unter dem Titel „Mein Instrument und ich“ statt. Abends steht das Konzert dann unter dem Motto „Der Bonner Beethoven“. Dort kommen Bonner Kompositionen von Beethoven ebenso zu Gehör, wie Musik, die ihn in seinen 22 Bonner Jahren beeinflusst hat.

Die sieben Künstler kommen mit Frankreich, Italien, Norwegen, Lettland, Georgien und den USA aus sechs verschiedenen Ländern. Wie Eisel sagte, haben sie für besondere Gipfeltreffen auf ihr Honorar verzichtet. Da sei auch ein Kompliment für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN: „Wir hätten das Wochenende ansonsten als gemeinnütziger Verein finanziell nicht stemmen können, denn es geht um Spitzenkräfte des internationalen Konzertbetriebes.“ So ist die Französin Sophie Deraux Solo-Fagottistin der Wiener Philharmoniker nachdem sie zuvor Mitglied der Berliner Philharmoniker war. Die Lettin Lauma Skride kommt gerade von einer Tournee in Australien zurück, der Italiener Filippo Gorini hat 2015 den internationalen Telekom-Klavierwettbewerb gewonnen. Ragnhild Hemsing ist künstlerische Leiterin eines eigenen Kammermusik-Festivals in ihrer norwegischen Heimat.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='300' height='200' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Gipfeltreffen_2019-Beethoven-Ende.jpg' border=0 alt='Das GIPFELTREFFEN der Tr&auml;ger des BEETHOVEN-RINGS, den die'>
2019-12-02 10:00:00
<![CDATA[Mit dem Gesprächskonzert DER BONNER BEETHOVEN am 15. 12.]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8374 beteiligen sich die BÜRGER FÜR BEETHOVEN an der Eröffnungswoche für das Beethoven-Jubiläumsjahr 2020. Dimitriv Gladkov (Klavier) spielt Werke, die Ludwig van Beethoven in Bonn komponiert hat. Dazu gehört auch eine von ihm erstellte Klavierfassung der "Musik zu einem  Ritterballett" (WoO 1). Stephan Eisel berichtet dazu aus seinem zum Jahreswechsel erscheinenden Buch "Beethoven - Die 22 Bonner Jahre". Karten zum Preis von 10 Euro sind an der Abendkasse erhältlich. Platzreservierung durch mail an webmaster@buerger-fuer-beethoven.de wird empfohlen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='287' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2019-11-10_um_11.43.12.png' border=0 alt='Mit dem Gespr&auml;chskonzert DER BONNER BEETHOVEN am 15. 12.'> 2019-11-20 10:00:00 <![CDATA[Der 18. Jugendwettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8423 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN fand mit einer Rekordbeteiligung von Teilnehmern aus ganz Deutschland stand. Die Preise wurden vergeben an Johnny Li aus Bonn (14), Ferdinand Eppendorf aus Köln (15), Ronja Ramisch (16) und Aaron Schröer (18) aus Münster,  Linus Reul aus Bad Soden (14), Philipp Frings (15), Alexandra Althoff (16) und Kerstin Tang (14).

 

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BEETHOVEN-BONNENSIS-PREISTRÄGER 2019

Teenager zeigen musikalische Höchstleistungen 

Die Entscheidungen im Jugendmusikwettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS 2019 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN sind gefallen. Der Wettbewerb findet seit 2003 statt und ist ausgeschrieben für junge Musiker, die zum Zeitpunkt des Wettbewerbs im Alter von 13 bis 19 Jahre sind und noch nicht in einer musikalischen Berufsausbildung stehen. 

Die Preise wurden bei einem Preisträgerkonzert im Kammermusiksaal des Beethoven-Haus verliehen. Der 18. Wettbewerb hatte eine Rekordbeteiligung von Teilnehmern aus ganz Deutschland. 

  • Den geteilten Solopreis erhielten der 14-jährige Pianist Johnny Li aus Bonn und der 15-jährige Violinist Ferdinand Eppendorf aus Köln. 

  • Den Preis für Neue Musik nach 1945 teilten sich die 16-jährige Ronja Ramisch (Akkordeon) und der 18-jährige Aaron Schröer (Violoncello) aus Münster. 

  • Mit dem Preis für die beste Beethoven Interpretation wurde der 14-jährige Bad Sodener Pianist Linus Reul ausgezeichnet. 

  • Philipp Frings (Klarinette), Alexandra Althoff (Violoncello) und Kerstin Tang (Klavier) erhielten den Ensemblepreis.  

Die insgesamt mit über 1.500 Euro dotierten Preise vergab eine Jury mit bekannten Musikern und Musikpädagogen aus der Bonner Region. Ihr gehörten Robert Ransburg (Vorsitz), Michael Krause, Peter Bortfeldt, Elisabeth Quint und Veronica Wehling an. 

„Es ist wirklich faszinierend, welche musikalische Reife diese jungen Künstler mitbringen und wie gut sie ihre Instrumente beherrschen“, sagte Veronica Wehling, die gemeinsam mit Clemens Knothe als Vorstandsmitglieder der BÜRGER FÜR BEETHOVEN den Wettbewerb organisierte. 

Auch der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Dr. Stephan Eisel zeigte sich begeistert von der großen Anzahl und der Diversität der 26 Anmeldungen in 11 verschiedenen Sparten und dem hohen Niveau der Beiträge der Jugendlichen: „Das ist auch eine Auszeichung für die Beethovenstadt Bonn.“ 

Der Wettbewerbsname BEETHOVEN BONNENSIS erinnert daran, dass Beethoven noch in Wien Briefe so unterschrieben hat und damit die Verbundenheit mit seiner Geburtsstadt unterstrichen hat.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='300' height='214' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/2019-11-23_Beethoven_Bonnensis_c_Arnulf_Marquardt-Kuron_(151)_Fotor(1).jpg' border=0 alt='Der 18. Jugendwettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS'>
2019-11-19 10:00:00
<![CDATA[Nicola Heinecker erhält den Beethoven-Ring 2019]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8362 und damit wird erstmals eine Sängerin ausgezeichnet.  Der Beethoven-Ring wurde in einer Abstimmung von den über 1.700 Mitgliedern der BÜR­GER FÜR BEETHOVEN unter den fünf jüngsten Solisten des Bonner Beethovenfestes 2019 vergeben, die ein Werk von Beethoven interpretierten. Auf Heinecker waren dabei 36,7 Prozent der Stimmen entfallen. Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel sagte: „Nicola Heinecker hat beim zurückliegenden Beethovenfest mit einer außergewöhnlich eindringlichen Interpretation von Beethovens „Clärchen-Liedern“ aus der Musik zum Trauerspiel „Egmont“ op. 84 überzeugt und die Zuhörer fasziniert.“

 

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Nicola Heinecker erhält Beethoven-Ring 2019

Der BEETHOVEN-RING 2019 geht an die 23-jährigen Sopranistin Nicola Heinecker. Das teilte der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel mit: „Mit Nicola Heinecker zeichnen wir zum ersten Mal in der 15-jährigen Geschichte des Beethoven-Rings eine Sängerin aus. Sie hat beim zurückliegenden Beethovenfest mit einer außergewöhnlich eindringlichen Interpretation von Beethovens „Clärchen-Liedern“ aus der Musik zum Trauerspiel „Egmont“ op. 84 überzeugt und die Zuhörer fasziniert.“

Heinecker ist die 16. Trägerin des Beethoven-Rings, den 2004 erstmals Gus­tavo Dudamel erhalten hat. 

Nicola Heinecker bezeichnete die Auszeichung als „tolle Nachricht“ und sagte dazu: „Es ist überwältigend, mit diesem hochangesehenen Preis von den Bürgern für Beethoven ausgezeichnet zu werden und mich damit in einer Reihe namhafter Künstler wiederzufinden. Ludwig van Beethoven, der mit seinem Werk auf eine einzigartige und revolutionäre Weise für viele weitere Komponisten den Weg ebnete, zog mich schon früh in seinen Bann. Daher freut es mich sehr, dass der Verein Bürger für Beethoven das Andenken an ihn in seiner Geburtsstadt Bonn aufrechterhält und somit viele Menschen mit seiner Musik in Berührung kommen können. 

Der Beethoven-Ring wurde in einer Abstimmung von den über 1.700 Mitgliedern der BÜR­GER FÜR BEETHOVEN unter den fünf jüngsten Solisten des Bonner Beethovenfestes 2019 vergeben, die ein Werk von Beethoven interpretierten. Auf Heinecker waren dabei 36,7 Prozent der Stimmen entfallen. Ihr folgten knappen Abstand der Cellist Sebastian Klinger ( 31,1 Prozent) sowie auf den nächsten Plätzen Tomoki Kitamura (Klavier) sowie Adam Golka (Klavier) und Joshua Halpern (Cello). 

Der 1996 geborene Sopranistin Nicola Heinecker begann 2011 eine Ausbildung zur staatlich geprüften Chorleiterin an der Berufsfachschule für Musik in Krumbach. Nach dem erfolgreichen Abschluss begann sie 2013 das Gesangstudium bei Siegfried Jerusalem an der Hochschule für Musik in Nürnberg, das sie 2017 erfolgreich abgeschlossen hat. Daran schloß sich ein Masterstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Mario Hoff an. 

Nicola Heinecker trat bisher mit Hauptrollen in den Mozart-Opern „Idomeno“ und „Bastien und Bastienne“ sowie der modernen Oper „Anoia“ von Gordon Kampe und in „Das schlaue Füchslein“ von Leoš Janáček hervor. Konzerte mit ihrem Lied-Duo-Partner Pedro Sperandio führten sie u. a. nach Paris, Sao Palo und Rio de Janeiro. Ihr Repertoire erstreckt sich dabei von Robert Schumann über Franz Schubert bis hin zu Leonard Bernstein und Heitor Villa-Lobos. Der Beethoven-Ring der BÜRGER FÜR BEETHOVEN wird ihr am 22. Juni 2020 im Rahmen eines Konzertes im Kammermusiksaal des Bonner Beethoven-Hauses verliehen. 

Bisherige Träger des Beethoven-Rings sind der Dirigent Gustavo Dudamel (2004), die Geigerinnen Julia Fi­scher (2005) und Lisa Ba­tiashvili (2006), der Cellist Giorgi Kharadze (2007), die Pianisten Lauma Skride (2008) und Teo Gheorghiu (2009), der Geiger Sergei Khachatryan (2010), der Hornist Premysl Vojta (2011), der Oboist Philippe Tondre (2012), die Geigerin Ragnhild Hemsing (2013), die Fagottistin Sophie Dartigalongue (2014), der Cellist Nicolas Altstaedt (2015) sowie die Pianisten Filippo Gorini (2016), Pianist Igor Levit (2017) und Kit Armstrong (2018). 

Stephan Eisel wies darauf hin, dass sich alle Preisträger in der interna­tionalen Spitzen­klasse etabliert haben: „Mit dem Beethoven-Ring bleiben sie der Geburtsstadt des großen Komponisten ver­bunden.“ Für Anfang Dezember haben die die BÜRGER FÜR BEETHOVEN die Preisträger zu einem Gipfeltreffen mit mehreren Konzerten zum Auftakt des Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 nach Bonn eingeladen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='294' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Heinecker_Fotor.jpg' border=0 alt='Nicola Heinecker erh&auml;lt den Beethoven-Ring 2019'>
2019-11-07 10:00:00
<![CDATA[Beim 19. Schaufenster-Wettbewerb der BÜRGER FÜR BEETHOVEN]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8356 verlieh Oberbürgermeister Ashok Sridharan zusammen mit dem Vorsitzenden der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel und Projektleiterin Eva Schmelmer den „Beetho­ven in Gold“ an die Galerie zwo7zwo in Endenich. Der „Beethoven in Silber“ ging an das Juweliergeschäft Hild in der Bonner City. Den mit dem „Beethoven in Bronze“ ausgezeichneten dritten Platz teilten sich „Optik Düren“ in Bad Godesberg und der Weltladen in der Bonner Nords­tadt. 

 

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]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='219' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/galerie272-endenich_Fotor-Sieger_2019.jpg' border=0 alt='Beim 19. Schaufenster-Wettbewerb der B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN'>
2019-11-04 10:00:00
<![CDATA[Dem Wirtschaftsmagazin gmbhchef hat der]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8333 Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel ein Interview zu den wirtschaftlichen Implikationen der Entwicklung Bonns zu Beethovenstadt gegeben. Wichtig sei vor allem, dass das Jubiläumsjahr 2020 kein einmaliges Feuerwerk bleibe, sondern als Startschuss für nachhaltige Strukturen genutzt werde. Hier gebe es noch viele Hausaufgaben, die abgearbeitet werden müssten.

 

 

 

Den vollständigen Text des Interviews können Sie hier ausdrucken.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='223' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/gmbh_Fotor.jpg' border=0 alt='Dem Wirtschaftsmagazin gmbhchef hat der'>
2019-10-29 10:00:00
<![CDATA[Mit Ihrer Stimme können Sie]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8344 beim Beethoven-Schaufensterwettbewerb 2019 entscheiden, welches Schaufenster den Wettbewerb gewinnen wird. Vergeben werden die Beethovens in Gold, Silber und Bronze. Zur Abstimmung stehen acht Schaufenster, die in die engere Wahl gekommen sind. Mit Ihrer Stimme für Ihr Lieblingsfenster nehmen Sie auch an der Verlosung von zwei Karten für das Beethovenfest 2020 teil. Die zur Wahl stehenden Schaufenster finden Sie hier.

Auch 2019 sind wieder zahlreiche Bonner Geschäftsleute dem Aufruf der Bürger für Beethoven gefolgt, während des Beethovenfestes ihre Schaufenster kunstvoll mit Themen rund um den Komponisten und das Beethovenfest zu gestalten. Mit viel Engagement und Einfallsreichtum haben sie wieder wunderschöne Dekorationen gezaubert und es der Jury damit wieder einmal nicht leicht gemacht.

Unsere Leser können aus den besten acht Schaufenstern wieder ihr Lieblingsfenster wählen. Jetzt können Sie online mit abstimmen. Unter den Teilnehmern der Abstimmung werden zwei Konzertkarten für das Beethovenfest im Jubiläumsjahr 2020 verlost.
Zu dem Schaufensterwettbewerb rufen die Bürger für Beethoven gemeinsam mit Oberbürgermeister Sridharan und der Intendantin des Beethovenfestes, Nike Wagner, auf. 

Jetzt sind Sie an der Reihe:

Sie, unsere Leser können daraus Ihr Lieblingsfenster wählen. Schicken Sie uns einfach eine E-Mail mit dem Buchstaben Ihres Favoriten und dem Betreff "Beethoven Schaufenster" an gewinnspiel@schaufenster-bonn.de. Einsendeschluss ist der 27. Oktober.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='265' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2019-10-16_um_20.37.42.png' border=0 alt='Mit Ihrer Stimme k&ouml;nnen Sie'>
2019-10-16 10:00:00
<![CDATA[Mit 1702 Mitgliedern haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8329 einen neuen Mitgliederrekord aufgestellt. Alle im September sind 23 neue Mitglieder beigetreten. So rückt das Ziel näher, zum 250. Geburtstag Beethovens die symbolische Zahl seines Geburtsjahres 1770 zu erreichen. 

 

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Rekord mit 1702 Mitgliedern

Bürger für Beethoven verzeichnen im September besonderen Zuwachs

Mit 1702 Mitgliedern haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN einen neuen Rekord bei ihrer Mitglied­erzahl aufgestellt. Das gab der Vorsitzende Stephan Eisel im Vorfeld der Jahreshauptver­sammlnung des Vereins bekannt: „ Allein im September gab es 23 Neueintritte. Damit kommen wir unserem Ziel näher, zum 250. Geburtstag Beethovens die symbolische Zahl seines Geburtsjahres 1770 zu erreichen. Wir freuen uns sehr über diesen Zuspruch zu unserer Arbeit. Jedes neue Mitglied ist für uns auch eine Ermutigung, weiter auf die Profilierung Bonns zurBeethovenstadt zu drängen. Dazu gehört auch der Mut, manchmal unbequem zu sein.“ 

Mit diesem Mitgliederzuwachs festigen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ihre Position als größter eh­renamtlich geführter Verein in Bonn und der Region. Wie Eisel sagte, gebe es nur ganz wenige Austrit­te und zwar praktisch ausschließlich nur aus Altersgründen oder wegen des Wegzugs aus Bonn. Die Geburtsstunde des Vereins schlug 1993 als der Stadtrat über alle Parteigrenzen hinweg alle Zuschüsse zum Beethovenfest gestrichen hatte. Damals hatten sich Bürger zusammengefunden und unter dem Ti­tel „Beethoven-Marathon“ dreimal ein ehrenamtlich organisiertes Beethovenfest auf die Beine gestellt. Der Zuspruch dazu veranlasste den Rat dazu, seine Haltung zu korrigieren. Erst seitdem gibt es ein jährliches Beethovenfest, mit dem der Verein besonders verbunden ist. So werden mehr als zehn Pro­zent der verkauften Karten des Beethovenfestes von Vereinsmitgliedern erworben. 

Eisel unterstrich, dass man auch künftig alles für den Erfolg des Festivals tun werde: „Dabei orientier­en wir uns an Beethovens Ideal des selbstbewußten Bürgers, der vor Fürstenthronen nicht mutlos wird. Unser Verein ist lebendig und dazu gehört natürlich auch, dass wir unsere Verbesserungsvor­schläge an die Verantwortlichen weitergeben.“ Eisel zeigt sich erleichtert, dass in diesem Jahr die Auslastung beim Beethovenfest nach einer Schwächephase im letzten Jahr wieder gesteigert werden konnte: „Nike Wager und ihr Team verdienen hier Anerkennung: Es war ein Beethovenfest mit vie­len guten Konzer­ten und mit außergewöhnlichen Höhepunkten. Dabei muss man respektieren, dass Musik immer ein in­dividuelles Erlebnis ist und die Geschmäcker verschieden sind.“

Bei den 2019 verzeichneten 21.000 Konzertbesuchern, von denen viele auch mehrfach gekommen sei­en, gibt es nach Eisels Meinung „angesichts von einer Million Menschen, die hier in der Region leben, noch Luft nah oben. Wir müssen weiter daran arbeiten, dass sich das Festival in die Gesell­schaft hinein öffnet und Zugangshürden abgebaut werden. Dafür sind das von uns in der Entstehung angestoßene Stadtfest „Bühne frei für Beethoven“, das Campuskonzert der Deutschen Welle mit und für junge Leu­te und das Konzert der Schülermanager gute Beispiele, die sich ausbauen lassen.“ Man sollte im übri­gen auch darüber nachdenken, ob eine andere Preisstruktur nicht die Auslastung verbessern könne.

Dass Beethoven im nächsten Jahr noch stärker in den Mittelpunkt rücke, entspreche dem Wunsch vie­ler Mitglieder, die in ihrer großen Mehrheit auch neugierig auf Neues seien: „Bei uns will nie­mand, dass nur Beethoven gespielt wird, aber im Zentrum sollte er schon stehen. Das ist auch eine Frage der Kommunikation. Er steht ja doch häufiger auf dem Programm, als das Manchen bewußt ist. Aber dass nach jahrelanger Abstinenz beim Beethvenfest einmal wieder die Neunte Sinfonie und im März der ge­samte Sinfonienzyklus gespielt wird, freut die Menschen natürlich.“

Wie Nike Wagner hoffen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN, dass bis zum Jahreswechsel eine Nach­folge für die Intedanz nach dem Jubiläumsjahr 2020 gefunden wird: „Die bisherigen Intendan­ten Franz Willnauer, Ilona Schmiel und Nike Wagner haben dem Beethovenfest jeweils ein eigenes Profil gegeben. Das erwarten wir auch vom dem oder der, die ab 2021 die Verantwortung überneh­men soll.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='163' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2019-10-01_um_17.52.24.png' border=0 alt='Mit 1702 Mitgliedern haben die B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN'>
2019-09-30 10:00:00
<![CDATA[Zum Schaufenster-Wettbewerb zum Beethovenfest 2019 laden]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7968 Oberbürgermeister Ashok Sridharan, Beethovenfest-Intendantin Nike Wagner und Stephan Eisel als Vorsitzender BÜRGER FÜR BEETHOVEN  die Bonner Geschäftsleute ein. Eine unabhängige Jury prämiert Kreativität, gestalterische Umsetzung und Werbewirksamkeit für die Beethovenstadt Bonn. 

 

 

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Den Aufruf zum Schaufensterwettbewerb 2019 können Sie hier ausdrucken.

Weitere Informationen zum Schaufenster-wettbewerb finden Sie hier.

Schaufenster-Wettbewerb zum Beethovenfest 2019

Gemeinsamer Aufruf von Ashok Sridharan, Nike Wagner und Stephan Eisel an Bonner Geschäftsleute

Zum 19. Mal führen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in diesem Jahr ihren Schaufenster-Wettbewerb zum Beethovenfest durch. In einem gemeinsamen Aufruf laden Oberbürgermeister Ashok Sridharan, die Intendantin des Beethovenfestes Nike Wagner und der Vorsitzende der Bürger für Beethoven Stephan Eisel die Bonner Geschäftsleute zur Teilnahme ein: „Das jährliche Beethovenfest bietet die hervorragende Möglichkeit, unseren vielen auswärtigen Besuchern die Beethovenstadt Bonn zu präsentieren. Dazu trägt seit vielen Jahren der Schaufensterwettbewerb der BÜRGER FÜR BEETHOVEN bei. Wir rufen Sie, die Bonner Geschäftsleute auf, auch in diesem Jahr zur Teilnahme auf.“

Am Wettbewerb können alle Bonner Unternehmen und Organisationen teilnehmen, die mit ihren Schaufenstern das Bild das Stadtbild prägen - seien es Einzelhandelsgeschäfte und Kaufhäuser, Gast­stätten und Restaurants mit Schaufenstern oder etwa Banken und Versicherungen.  Die Schaufenster sollen in der Zeit des Beethovenfestes vom 6. bis 29. September 2019  kreativ und ansprechend dekoriert sein und einen Bezug zu Ludwig van Beethoven oder dem Beethovenfest Bonn erkennen lassen. Dazu sagt die Projektbeauftragte des Wettbewerbs Eva Schmelmer: „Wir hoffen, dass jetzt, wo der Countdown für 2020 begonnen hat, sich noch mehr Geschäftsleute von der Begeisterung anstecken lassen und für „ihren“ Bonner Beethoven Flagge zeigen.“

In der ersten Wettbewerbsrunde werden die Teilnehmer gebeten, ein oder mehrere Foto(s) ihres dekorierten Schaufensters in digitaler oder konventioneller Form einzureichen (schaufenster@buergerfuerbeethoven.de). Einsendeschluss ist Dienstag der 10. September. Eine unabhängige Jury wählt für die zweite Wettbewerbsrunde aus allen Einsendungen acht Schaufens­ter aus, die vom  Medienpartner des Wettbewerbs , dem regionalen Anzeigenblatt SCHAUFENSTER (Blickpunkt/Wochenblatt für Bonn) in seiner auflagenstarken Printausgabe sowie online präsentiert wer­den. Daraus wählt eine abhängige Jury die Preisträger aus. Prämiert werden Kreativität, gestalterische Umsetzung und Werbewirksamkeit für das Beethovenfest und die Beethovenstadt Bonn.

Den Siegern des Wettbewerbs werden bei einer eigenen öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung im Go­belinsaal des Alten Rathauses und in Anwesenheit von Oberbürgermeister Ashok Sridharan  die von den BÜRGERN FÜR BEETHOVEN gestifteten „Beethoven-Oscars“ in Gold, Silber und Bronze sowie weitere Preise überreicht. Außerdem werden un­ter allen Teilnehmern Karten zu Konzerten des Beethovenfestes verlost.

Für Anregungen und Unterstützung bei der Beschaffung Themen-bezogener Dekorationsmaterialien steht die Projektleiterin Eva Schmelmer gerne zur Verfügung. Die Teilnahmebedingungen zum Wettbewerb und weitere Informationen finden Sie unter www.buerger-fuer-beethoven.de.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='141' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2018-07-27_um_12.08.53.png' border=0 alt='Zum Schaufenster-Wettbewerb zum Beethovenfest 2019 laden'>
2019-08-21 10:00:00
<![CDATA[Der Beethoven-Ring wird auch 2019 wieder]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8310 durch eine Wahl der Mitglieder der BÜRGER FÜR BEETHOVEN entschieden. Zur Wahl stehen die fünf jüngsten Solisten des Beethovenfestes 2019, die ein Werk von Ludwig van Beethoven interpretieren. Der Beethoven-Ring wird seit 2004 vergeben. Die feierliche Ringübergabe erfolgt im Rahmen eines Benefizkonzertes im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses in Bonn. Der Ring ist jeweils als Unikat handgefertigt aus 18-karätigem Roségold und Sterlingsilber. Er wird gestiftet von Patricia Richarz (Inh. von "Juwelenschmiede Richarz") in Bonn. Die Kandidaten 2019 sind Adam Golka (Klavier), Joshua Halpern (Cello), Nicola Heinecker (Sopran), Tomoki Kitamura (Klavier) und Sebastian Klinger (Cello).

 

Mehr zur Geschichte des Beethoven-Rings und den Kandidaten sowie den Stimmzettel finden Sie hier.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='359' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2019-08-22_um_16.16.57.png' border=0 alt='Der Beethoven-Ring wird auch 2019 wieder'>
2019-08-13 10:00:00
<![CDATA[Den GÖTTERFUNKEN 2019 an den Verein KLEINER LERNSPATZ]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8292 haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN für die Aktion "Kita-Kinder malen Beethoven" verliehen. Daraus entstand ein Kalender zum Beethoven-Jubiläumsjahr. Wie die Französin Annie Duchez sagte als Initiatorin, bei Besuche im Beethoven-Haus,hätten sie auf die Idee gebracht, dass "Beethoven zum Besuch in die Kindergärten kommen sollte.“ Stephan Eisel sagte dazu: „Wir wollen uns mit der Auszeichn­ung bei denen bedanken, die auf außergewöhnlichen Wegen den großen Komponisten möglichst vielen Menschen näher bringen.“ Es sei besonders auffällig, dass die Kita-Kinder Beethoven immer lächelnd gezeichnet haben. Der Kalender mit den Bildern der Kita-Kinder ist zum Preis von 14,50 Euro im Beethoven-Haus erhältlich.

 

Den Text zur Verleihung des Götterfunken können Sie hier ausdrucken.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='374' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Eisel-Duchez-03.jpg' border=0 alt='Den G&Ouml;TTERFUNKEN 2019 an den Verein KLEINER LERNSPATZ'>
2019-07-18 10:00:00
<![CDATA[Kit Armstrong ist der 15. Träger des Beethoven-Rings,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8288 den die BÜRGER FÜR BEETHOVEN jährlich unter den fünf jüngsten Interpreten des Bonner Beethovenfestes für die beste Beethoven-Interpretation vergeben. Den Ring übergab der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel im Rahmen eines Benefiz-Konzertes, bei dem Armstrong vor einem begeisterten Publikum drei Beethoven-Sonaten spielte.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Beethoven-Ring an Kit Armstrong 

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN verliehen am 12. Juli zum 15. Mal ihren Beethoven-Ring. Er ging an den 27-jährigen amerikanischen Pianisten Kit Armstrong. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen eines Benefiz-Konzertes im Kammermusiksaal des Bonner Beethoven-Hauses. Kit Armstrong spielt bei seinem Ring-Konzert die Klaviersonaten G-Dur op. 14/2, Fis-Dur op. 78 und in E-Dur op. 109 von Ludwig van Beethoven und erntete dafür langanhaltende stehende Ovationen. 

Der Beethoven-Ring wurde in einer Abstimmung der über 1.600 Mitglieder der BÜR­GER FÜR BEETHOVEN unter den fünf jüngsten Solisten des Bonner Beethovenfestes 2018 vergeben, die ein Werk von Beethoven interpretieren. Auf Armstrong entfielen damals 60 Prozent der abgegebenen Stimmen. 

Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel, der den Beethoven-Ring überreichen wird, sagte dazu: "Mit Kit Armstrong zeichnen wir einen Pianisten aus, der schon in jugendlichem Alter durch atemberaubende Beethoven-Interpretationen auffiel und seitdem die Zuhörer immer wieder in seinen Bann zieht. So gibt er beispielsweise den Kadenzen in Beethovens Kla­vierkonzerten ihre ursprüngliche Bedeutung zurück, in dem er diesen solistischen Teil improvisiert und nicht eine gedruckte Fassung spielt.“ 

Kit Armstrong sagte zur Auszeichnung: „Von den Bonner Bürgern mit dem Beethoven-Ring ausgezeichnet zu werden, ist eine Ehre, die mich tief bewegt. Das Grenzüberschreitende, Brückenschlagende seiner Musik inspiriert mich als Pianist und Komponist immer aufs Neue. Man kann gegenüber Beethoven nie gleichgültig sein: sein Werk reprä­sentiert die Menschheit in all ihren Facetten. Die Auszeichnung bestärkt mich, weiter meinen Weg zu Beet­hoven zu gehen.“ 

Armstrong ist 15. Träger des Beethoven-Rings. Preisträger vor ihm sind der Dirigent Gustavo Dudamel (2004), die Geigerinnen Julia Fi­scher (2005) und Lisa Ba­tiashvili (2006), der Cellist Giorgi Kharadze (2007), die Pianisten Lauma Skride (2008) und Teo Gheorghiu (2009), der Geiger Sergei Khachatryan (2010), der Hornist Premysl Vojta (2011), der Oboist Philippe Tondre (2012), die Geigerin Ragnhild Hemsing (2013), die Fagottistin Sophie Dartigalongue (2014), der Cellist Nicolas Altstaedt (2015) sowie die Pianisten Filippo Gorini (2016) und Pianist Igor Levit (2017). Stephan Eisel wies darauf hin, dass sich alle Preisträger in der interna­tionalen Spitzen­klasse etabliert haben: „Mit dem Beethoven-Ring bleiben sie der Geburtsstadt des großen Komponisten ver­bunden.“

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='264' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/20190712_195001_Fotor.jpg' border=0 alt='Kit Armstrong ist der 15. Tr&auml;ger des Beethoven-Rings,'>
2019-07-13 10:00:00
<![CDATA[47 Träger des Namens "van Beethoven" aus Mechelen]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8258 konnten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in der Beethovenstadt willkommen heißen. Hier finden Sie Bilder und einen Bericht zum Besuchsprogramm.

An 25. Mai 2019 waren  die Beethovens in und um Mechelen  besonders früh aufgestanden, um den gecharterten Bus nach Bonn nicht zu verpassen. Nach einem gemeinsamen Frühstück im Stadttheater des flämischen Mechelen starteten die belgischen Beethoven-Familien zu ihrer Tagesreise nach Bonn am 25. Mai. Dazu hatte der Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN eingeladen. "Sie sind von Bonn begeistert und wollen bald wiederkommen", teilte der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, Stephan Eisel, sichtlich zufrieden mit.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='300' height='121' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/DSC_8039_a_Fotor.jpg' border=0 alt='47 Tr&auml;ger des Namens "van Beethoven" aus Mechelen'>
2019-07-11 10:00:00
<![CDATA[Mit neu prognostizierten 166,2 Mio Euro soll die Sanierung]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8278 <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='300' height='397' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2019-06-28_um_17.11.56.png' border=0 alt='Mit neu prognostizierten 166,2 Mio Euro soll die Sanierung'> 2019-06-28 10:00:00 <![CDATA[UNSER LUDWIG in Bonn]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8270 ist Thema des Kabaretts von Stephan Eisel am 23. Juni um 16 Uhr in der Stiftung Pfenningsdorf (Poppelsdorfe Allee 108, Bonn). Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN berichtet mit Fingerübungen am Klavier unterhaltsam aus den 22 Jahren, die Beethoven in Bonn gelebt und gearbeitet hat: Länger als Mozart in Salzburg. Der Eintritt ist frei. Platzreservierung dringend empfohlen unter webmaster@buerger-fuer-beethoven.de

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='247' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Eisel-Ludwig-Gold.jpg' border=0 alt='UNSER LUDWIG in Bonn'> 2019-06-13 10:00:00 <![CDATA[Für den Erhalt des EURO THEATER CENTRAL]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8207 in Bonn setzen sich die BÜRGER FÜR BEETHOVEN mit einem Benefizkonzert ein. Stephan Eisel hat sein Klavierkabarett unter das Motto UNSER LUDWIG MACHT THEATER gestellt. Die Veranstaltung findet am 20. Mai 2019 um 20 Uhr im Contra-Kreis-Theater (Am Hof 3-5, 53113 Bonn) statt. Der Eintritt ist frei, Spenden wirden erbeten und Platzreservierung wird empfohlen.

 

BENEFIZKONZERT
FÜR DAS
EURO THEATER CENTRAL

 

UNSER LUDWIG MACHT THEATER
Klavierkabarett von und mit Stephan Eisel

20. Mai 2019 um 20 Uhr
Contra-Kreis-Theater
Am Hof 3-5, 53113 Bonn

Zu seinem Einsatz für das Euro Theater Central sagte Eisel: „Dieses kleine liebens -und lebenswerte Stück Bonn muss erhalten werden. Rat und Verwaltung entziehen dem Kleinod durch die Streichung aller Zuschüsse ohne Not die Existenzgrundlage. Irgendwie sind die Maßstäbe bei den Ratsentscheidungen aus dem Lot geraten und dazu kann man nicht schweigen: Mit der Kostensteigerung von einem einzigen Monat bei der Beethovenhalle könnte man das Euro Theater Central zehn Jahre Lang finanzieren.“

Das Euro Theater Central ist ein kleines, aber kulturell anspruchsvolles privates Theater. Es bietet ein künstlerisch hochwertiges Repertoire in deutscher, englischer und französischer Sprache  für maximal 50 Zuschauer. Die besondere Ausstrahlung des Euro Theater Central prägt das Einbezogenwerden des Publikums und dessen unmittelbaren Blick auf das Theatergeschehen. Durch die Auswahl der Stücke und die intensive Form der Darbietung vermittelt es nicht nur kulturelle Bildung, sondern soziale und persönliche Kompetenzen, insbesondere auch für das jüngere Publikum. Der hohe Anspruch an die Theaterarbeit und an die Qualität der Aufführungen wurde z.B. 2017 durch die Auszeichnung des Stückes „Michael Kohlhaas“ mit dem renommierten Monica-Bleibtreu-Preis belohnt. Auch dies erklärt die permanent hohe Publikumszahl des Euro Theater Central und die vielen jungen Besucher im Besondern. 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='253' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/ET02_Fotor.jpg' border=0 alt='F&uuml;r den Erhalt des EURO THEATER CENTRAL'>
2019-05-05 10:00:00
<![CDATA[beethoven@home findet vom 1. Mai - 1. Juni 2019 zum siebten Mal]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8231 statt. Das umfangreiche Musikschaufenster  kommt auf Initiative des Netzwerks Ludwig van B. in Partnerschaft mit den Bürgern für Beethoven zustande. Mit insgesamt 43 Veranstaltungen in diesem Jahr einen neuen Rekord erreicht. Darin spiegelt sich die lebendige Vielfalt der Bonner Klassikszene.

 

Das vollständige Programm können Sie unten einsehen oder ausdrucken.

Beethoven@home

Bonner Musik-Schaufenster

1. Mai – 1. Juni 2019

Zum siebten Mal in Folge findet auf Initiative des Netzwerks Ludwig van B. in Partnerschaft mit den Bürgern für Beethoven ein umfangreiches „Musikschaufenster“ statt, das mit insgesamt 43 Veranstaltungen in diesem Jahr einen neuen Rekord erreicht. 29, und damit mehr als zwei Drittel des Gesamtprogramms, sind eigens für Beethoven@home konzipiert worden.

Nach den bis zum letzten Jahr insgesamt erreichten 74 beteiligten Veranstaltern an ebenso vielen unterschiedlichen Orten sind in diesem Jahr nochmal 13 neue Veranstalter und 11 neue Orte dazu gekommen. – Darin spiegelt sich die lebendige Vielfalt der Bonner Klassikszene.

Von der musikalisch aktiven Grundschule (Donatus) bis zu internationalen Stargästen (Bashkirova, Mönkemeyer) sind alle Altersklassen und Professionalisierungsgrade vertreten; allen gemeinsam ist die Leidenschaft für klassisches Musizieren.

Unbestrittene „Königdisziplin“ bleibt das konzentrierte Konzertrezital, aber zahlreiche weitere Formate zeigen die Vielfalt unterschiedlicher Annäherungen an Klassik:

Von der Kinderoper bis zum Kammermusikabend, von der Improvisation bis zum Salonkonzert, von Beikirchers Notizen über „Beethoven im Alltag“ bis hin zu den Forschungsergebnissen zu Beethovens „Neunter“ im Kammermusiksaal, von der Präsentation des lächelnden „Hörl-Beethoven“ bis zur „Beethoven-Klausur“ auf Burg Adendorf, vom Privathaus über Kirchen und nahezu alle eingeführten Konzertorte der Stadt fächert sich die Klassik bei Beethoven@home für viele Geschmäcker und Ansprüche auf. „Eine Steilvorlage für das Jubiläum“ sagt dazu unser diesjähriger Schirmherr Dirk Kaftan.

GMD Dirk Kaftan betont in seinem Geleitwort: Zum siebten Mal tragt Ihr den Spirit des großen Sohnes unserer Stadt zu den Menschen, in ihre Herzen und Sinne! Und darauf kommt es an, nicht nur im Beethoven-Jahr, dem wir alle gespannt entgegenblicken, sondern jederzeit: Alles, was uns mit seiner Musik verbindet und unsere Ohren öffnet, macht uns im Inneren reicher. Eure Mischung von Musik und Gespräch, von Emotion und Information, von Erlebnis und Austausch leistet hier einen wichtigen Beitrag. Ihr liefert eine Steilvorlage für das Jubiläum, in dem hoffentlich die Kulturschaffenden Bonns und der Region zusammenwirken im Bestreben, alle Menschen Brüder (und Schwestern) werden zu lassen – in (neuer) Begeisterung für Beethovens großartige Musik und ihre gesellschaftliche Kraft!

Das Beethovenorchester selbst ist in diesem Jahr mit zwei Veranstaltungen am Programm beteiligt, auch das Beethovenhaus lädt zu mehreren Terminen in den Kammermusiksaal, die Bürger für Beethoven sind mit drei Veranstaltungen beteiligt, das Netzwerk Ludwig van B. hat gemeinsam mit unterschiedlichen Kooperationspartnern 8 Konzerte konzipiert und ist an 5 weiteren beratend beteiligt.

„Treue und neue Veranstalter bilden jedes Jahr wieder eine anregende Mischung aus spielerischem Experiment und hochkarätiger Kammermusik“, erläutert Solveig Palm, die das Musikschaufenster 2012 ins Leben gerufen hat und seitdem konzeptionell und organisatorisch betreut.

Schwerpunkte bei Beethoven@home 2019: 

Zum Auftakt (ab 1. Mai) möchte das Netzwerk Ludwig van B. die Aufmerksamkeit auf Clara Schumann lenken, die in diesem Jahr ihren 200. Geburtstag feiert. Den ihr gebührenden Platz an der Seite ihres Mannes und im Spiegel des gemeinsamen Vorbildes Beethoven erhält sie beim diesjährigen Auftaktkonzert im Schumannhaus. (Wir danken dem Verein Schumannhaus für die freundliche Kooperation) Zwei Tage später stellt der junge Bonner Bariton Frederik Schauhoff zwei selten gehörte Liederzyklen der beiden Clara-Verehrer Johannes Brahms und Robert Schumann vor (3. Mai).

„Die Originale – Echte Bonner Hotels“ beteiligen sich erstmals mit einer gemeinsam mit dem Netzwerk Ludwig van B. konzipierten Reihe „MUSIK(er)LEBEN“ mit 4 Veranstaltungen an „Beethoven@home“.  In Salons, Frühstücks- oder eigenen Veranstaltungsräumen wird nicht nur musikalisch, sondern auch in Gesprächen „der Mensch hinter dem Instrument“ erkennbar. Vertreten sind: ein international renommierter Solist, zwei Streicher des Beethovenorchesters, eine international bekannteste Bonner Pianistin und ein junger Preisträger am Anfang seiner internationalen Karriere. (Am 2./4./11. und 25. Mai)

Erstmals sind drei Hauskonzerte Bestandteil des „Musikschaufensters“: musikalisch seit langem in Bonn engagierte Gastgeber laden zu Frühlingskonzerten, bei denen „drinnen+draußen“ den spannungsvollen Rahmen für hochkarätige Konzerte bieten. Dabei sind: Gesang, Violine und Klavier solo. (3./26. und 27. Mai)

Im Schatten des Beethoven-Jubiläums haben wir zwar in diesem Jahr auf die „Beethoven-Bedingung“ verzichtet, dennoch wird in 23 Veranstaltungen Beethoven musiziert und in weiteren 11 wird er auf sonstige Weise thematisiert. Trotzdem sind die Zugänge je verschieden…

Als bewährte Formate sind wieder dabei:

250 Piano pieces for Beethoven – Susanne Kessel präsentiert die neuesten Uraufführungen (2. Mai)

Die „Brüser Berger Konzerte in E“ haben mit der Emmauskirche einen echten Geheimtipp als Ort für Kammermusik (5. Mai)

Konrad Beikircher verrät seine Weisheiten über Beethoven, den Rheinländer (12. + 19. Mai)

Mit einem neuen „Hörspiel zum Zuschauen“ klärt uns Anja Stadler über den Romantiker B. auf (15. Mai)

Der Universitätsclub Bonn setzt seine anspruchsvoll-unterhaltsame Musik-Gesprächsreihe „Animato“ mit einem aus Bonn stammenden, vielfach preisgekrönten  Gesangsduo fort (17. Mai)

Für Beethovens „Chorfantasie“ öffnet die „Bürgerstiftung Rheinviertel“ die Pforten des Mausoleums Carstanjen (19. Mai)

„Herr Puck“ reflektiert und improvisiert am Klavier und anderen Instrumenten über Beethoven (20. Mai)

Stephan Eisels „Klavierkabarett“ findet diesmal zu Gunsten des Eurotheater Central statt (20. Mai.)

Das 100köpfige Orchester der Donatus-Grundschule spielt auf in der Plittersdorfer American Protestant Church (25. Mai)

Sibylle Wagner versammelt Musikerkollegen in der Namen-Jesu-Kirche mit Barockmusik (25. Mai)

An musikalisch neugierige Nachtschwärmer richtet sich die Reihe „Live BEETz“ in der Lounge-Bar des Pantheon, in der Klassik, Pop und DJ-Sound in respektvollen Dialog treten. (29. Mai – wieder im Rahmen der Theaternacht)

Zum dritten Mal findet die „Beethovenklausur“ im Rahmen der Landpartie auf Burg Adendorf statt. Kooperationspartner ist die Hochschule für Musik und Tanz in Köln, deren Preisträger des Karlrobert-Kreiten-Wettbewerbs hier präsentiert werden (30.5.-1.6.19)

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='230' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/DA67EA00-9B9F-4989-82B4-E146A57198EA.jpeg' border=0 alt='beethoven&#64;home findet vom 1. Mai - 1. Juni 2019 zum siebten Mal'>
2019-04-28 10:00:00
<![CDATA[Ein Beethoven-Campus könnte mit einem modernen integrierten]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8221 Konzert- und Opernsaal Bonn als Beethvoenstadt stärken.  Wie der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel sagte, sei anstelle einer Sanierung des alten Operngebäudes ein Gebäudekomplex mit Qualität und Offenheit besser: „Dazu gehören ein integrierter Opern- und Konzertsaal, ein kleiner Saal für Jazz, Theater oder Lesungen und Raum für neue Veranstaltungsformen für junge Leute.“

 

Beethoven-Campus muss eine Option sein

BÜRGER FÜR BEETHOVEN stimmen Städteplaner Kötter zu

Zustimmung haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN zum Vorstoß des Bonner Professors für Städteplanung Theo Kötter signalisiert, der sich für einen Beethoven-Campus ausgesprochen hat. Dazu sagte der Vorsitzende Stephan Eisel: „Wir müssen raus aus dem Schubladen-Denken. Was wir brauchen ist ein Bürgerzentrum für Kultur mit Raum für unterschiedlichsten Kultur- und Kunstformen. Dabei geht es nicht um ein, zwei oder drei Sparten, sondern um einen Gebäudekomplex mit Qualität und Offenheit: Dazu gehören ein integrierter Opern- und Konzertsaal, ein kleiner Saal für Jazz, Theater oder Lesungen und Raum für neue Veranstaltungsformen, Education-Formate und Angebote für junge Leute. Das Stichwort „Beethoven-Campus“ zeigt hier in die richtige Richtung.“

Der Bonner Städteplaner Prof. Theo Kötter hatte in einem Interview im General-Anzeiger gesagt: „Beethoven ist jemand, den die Stadt bislang noch nicht wirklich in allen Facetten für das Stadtmarketing und Image-Kampagnen nutzt. Andere Städte sind da weiter. Einiges spricht dafür, so etwas wie einen Beethoven-Campus zu errichten. Also eine Verbindung zu schaffen mit der sanierten Beethovenhalle an Stelle der jetzigen Oper. Das würde die Sichtbarkeit und Präsenz erhöhen und mehr Flexibilität für verschiedene Arten von Veranstaltungen bringen, um beispielsweise künftige Beethovenfeste austragen zu können. Ähnlich wie bei der Museumsmeile.“

Aus Sicht der BÜRGER FÜR BEETHOVEN muss es in die diese Richtung gehen. Dabei bleibt für den Verein ein angemessener Konzertsaal unverzichtbar, wenn Bonn seinen Anspruch als Beethovenstadt einlösen will: „Herr Professor Kötter weist zu Recht darauf hin, dass die Beethovenhalle auch nach der Sanierung diese Qualität nicht hat, und er warnt auch zu Recht dafür, dass mit dem Denkmalschutz die Entwicklung der Stadt „unter eine Käseglocke“ zu stellen.“ Deshalb sollte die Stadt nach Meinung des Beethoven-Vereins bei der Oper neben einem Neubau am jetzigen Standort auf jeden Fall die Option eines Beethoven-Campus prüfen: „Eine Sanierung des alten Gebäudes im Bestand wäre nach den unsäglichen Erfahrungen bei der Beethovenhalle nicht zu vermitteln.“ Bisher hat die Verwaltung nicht vor, den von der von ihr beauftragten Beratungsfirma actori  als eine von sechs Alternativen vorgeschlagenen Beethoven-Campus weiterzuverfolgen, obwohl diese Variante in der Gesamtbewertung die besten Noten erhalten hat.

Neben den Beispielen Baden-Baden und Oslo verweisen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN als Beispiel für ein neues beispielhaftes Kulturgebäude auf das 2014 in Florenz eröffnete neue kombinierte Konzert- und Opernhaus. Es hat für Oper und Konzerte aller Art einen großen Saal und für Theater, Kammermusik und andere Formate einen kleinen Saal und bietet ausserdem noch eine Freiluftbühne: „Ein solches modernes Gebäude ist nicht nur im Bau kalkulierbarer, sondern auch im Betrieb effizienter und vor allem: Es ließe sich damit auch ein gravierendes Problem beheben, das sich heute stellt: Das Bonner Opernhaus ist nur geöffnet, wenn es Vorstellungen gibt. Die meiste Zeit wirkt es mit seiner Umgebung wie ein verlassener Ort – auch wenn im Innern (aber für die Bevölkerung eben nicht sichtbar) ein lebendiger Probebetrieb läuft. Diese räumliche Isolation muss aufgebrochen werden, denn Kulturgebäude sollten die Menschen nicht eindimensional nur zu bestimmten Zeiten einladen, sondern Erlebnisräume sein.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='168' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/4864262B-0EBF-41A2-A61D-8DD041BC738F.jpeg' border=0 alt='Ein Beethoven-Campus k&ouml;nnte mit einem modernen integrierten'>
2019-04-16 10:00:00
<![CDATA[So viele Beethovens waren noch nie in Bonn wie]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8218 am 25. Mai 2019 auf Einladung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN nach Bonn kommen wollen. Als die Beethovens von 1733 - 1794 in Bonn lebten, waren  mit Ludwig van Beethovens Urgrosseltern, Grosseltern, einem Grossonkel und seinen beiden Frauen, den eigenen Eltern und seinen Brüdern sowie acht bald nach der Geburt verstorbenen Kindern in sechzig Jahren nur 20 Beethovens in Bonn registriert gewesen. Jetzt haben sich insgesamt 47 Träger des Namens angesagt. Sie werden aus Mechelen in Flandern die Beethovenstadt besuchen.

Über 47 Beethovens wollen nach Bonn kommen

Grosse Resonanz auf Einladung der
 BÜRGER FÜR BEETHOVEN

Noch nie so viele Beethovens in der Beethovenstadt 

Wesentlich mehr Träger des Namens van Beethoven als erwartet werden am 25. Mai nach Bonn kommen. Dies teilte der Vorsitzende der Bürger fur Beethoven, Stephan Eisel, mit. Der Verein hatte die Einladung ausgesprochen: "Wir sind von der überwaltigt und haben jetzt schon mehr als 47 Beethovens, die zugesagt haben. Mit den Verwandten erwarten wir über 80 Gäste. So viele Beethovens werden noch nie in Bonn gewesen sein."

Als die Beethovens von 1733 - 1794 in Bonn lebten, waren  mit Ludwig van Beethovens Urgrosseltern, Grosseltern, einem Grossonkel und seinen beiden Frauen, den eigenen Eltern und seinen Brüdern sowie acht bald nach der Geburt verstorbenen Kindern in sechzig Jahren nur 20 Beethovens in Bonn registriert gewesen.

Die jetzt zum Besuch angekündigten Beethovens sind Nachkommen der Bäckerfamilie Beethoven, die rund um das flämischen Mechelen über zehn Generationen hinweg bis ins frühe 14. Jahrhundert nachweisbar ist. Dieser Familie entstammt auch der grosse Komponist Ludwig van Beethoven. Die angekündigten Bonn-Besucher sind alle weitlaufig mit ihm verwandt. Sie wurden mit Hilfe von Jan Caeyers, Dirigent und bekannter Beethoven-Biograph, und dessen Vetter Walter Sluydts, einem passionierten Genealogen, ausfindig gemacht.

In Bonn wartet auf die Besucher ein Empfang im Beethoven-Haus, ein Beethoven-Rundgang durch die Innenstadt, ein Besuch der Schlosskirche und ein Empfang durch Oberbürgermeister Ashok Sridharan im Alten Rathaus. Ein besonderer Höhepunkt wird der Besuch der Kunstinstallation "Ludwig van Beethoven - Ode an die Freude" sein. Dort werden vom 17. Mai bis 1. Juni über 700 Beethoven-Statuen von Ottmar Hörl vor dem Beethoven-Denkmal aufgestellt sein.

Projektleiter Hans Christoph Pakleppa, Vorstandsmitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, sagte: "Wir freuen uns besonders, dass die flämische Regierung unsere Initiative unterstützen will. Dort hat man nicht nur erkannt, dass die Reise der Beethovens nach Bonn symbolhaft für die florierenden Beziehungen zwischen der Region Flandern und und dem Rheinland auf kulturellem und wirtschaftlichem Gebiet steht. Koen Haverbeke, Generaldelegierter der Regierung Flanderns und Botschaftsrat in Berlin, versprach auch einen finanziellen Zuschuss für das grenzüberschreitende Projekt und will die Beethovens in Bonn persönlich begleiten."

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='334' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven2020_schnitt(6).jpg' border=0 alt='So viele Beethovens waren noch nie in Bonn wie'>
2019-04-14 10:00:00
<![CDATA[Am 26. März fand im Beethoven-Haus ein besonderes]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7883 Gesprächskonzert statt, weil an diesem Tag Ludwig van Beethoven nicht nur 1827 verstorben ist, sondern 1778 auch in Köln seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte. Unter dem Motto "Beethovens Klavier - von Bonn in die Welt" gestalteten Susanne Kessel (Klavier) und Prof. Dr. Rainer Nonnenmann (Moderation) einen besonderen Abend. Musikalisch und im Gespräch wird thematisiert, wie Beethovens Klavierwerke ihren Anfang in Bonn nahmen und heute Komponisten in aller Welt inspirieren.

 

Bei Kartenwünschen benutzen Sie bitte dieses Formular.

 

26. März 2019 um 20 Uhr
Kammermusiksaal des Beethoven Haus Bonn

Bonngasse 20, 53111 Bonn

Eintritt: 25 Euro (erm. 12,50 Euro)

 

Gesprächskonzert zum 26. März, an dem Ludwig van Beethoven 1778 sein erstes öffentliches Konzert gab und 1827 verstorben ist 

Susanne Kessel, Klavier 
Prof. Dr. Rainer Nonnenmann, Moderation 

Beethovens Klavier - Von Bonn in die Welt

Gesprächskonzert zum 26. März, an dem Ludwig van Beethoven 1778 sein erstes öffentliches Konzert gab und 1827 verstorben ist.

Beethovens frühen Klavierwerken, die er in seinen 22 Bonner Jahren komponierte, werden Klavierstücke aus Susanne Kessels internationalem Kompositionsprojekt "250 piano pieces for Beethoven" gegenüber gestellt, die sich auf Beethovens Spätwerk beziehen. Musikalisch und im Gespräch wird thematisiert, wie Beethovens Klavierwerke ihren Anfang in Bonn nahmen und heute Komponisten in aller Welt inspirieren.

Programm:

 

Torben Maiwald (*1978, DE)                 Avvento. (Beethoven am 26. März 1827 um 17.46 Uhr) 

York Höller (*1944, DE) Weit entfernt und doch so nah (Vol. 1) 

Silvio Foretić (*1940, HR/DE) (diese) Töne  (Vol. 7) Uraufführung 

Ludwig van Beethoven (1770-1827)    Neun Variationen über einen Marsch von Ernst Christoph Dressler WoO63 (1782) 

Christian Gottlob Neefe (1748-1798)  Sonate Nr. 9 c-moll, 1. Satz: Moderato

Sonate Nr. 4 c-moll, 3. Satz: Presto 

Paul Greally (*2001, UK)                         Indecision (Vol. 8) Uraufführung 

Edward Mead (*2002, UK)                     Inspired by Beethoven (Vol. 8) Uraufführung

­­­­­­­­

Hattie McGregor (*2001, UK)                Deterioritation (Vol. 8)  Uraufführung 

Christian Brandenburger (*2004, DE) Beethoven Calling (Vol. 8) Uraufführung 

Ezo Dem Sarici (*2002, UK/TR) A Bagatelle for Beethoven (Vol. 8) 

Ludwig van Beethoven                            Bagatelle op. 126 Nr. 3 

Elias Jurgschat (*1995, DE)  andenken (Vol. 5)

Dietmar Bonnen (*1958, DE) Rote Beete (Vol. 1)

PAUSE

Synne Skouen (*1950, NO) Eine kleine Meditation sul B. („… schreyt, denn ich bin taub!“) (Vol. 7) Uraufführung 

Nikolas Sideris (*1977, GR/UK/NL) „O ihr Menschen, die ihr mich für feindselig, störrisch oder misanthropisch haltet oder erkläret, wie unrecht thut ihr mir“ (Vol. 1) 

Bernd Hänschke (*1948, DE)                 Bagatelle – für Beethoven (Vol. 2) 

Ludwig van Beethoven aus: Diabelli-Variationen op. 120 Thema, Variation 1, Variation 21­­­­

Sandeep Bhagwati (*1963, IN/CN)      … diabellissimo… (Vol. 6) Uraufführung

David P. Graham (*1951, UK/DE) Footnote I (Vol. 1)

Hernan Quintela (*1978, AR)                Eternidad  (Vol. 4)

Mike Garson (*1945, US)                        Pathétique Variations (Vol. 2)

Ludwig van Beethoven                            Leichte Sonate WoO51 C-Dur: Adagio (1791/92)

 

Susanne Kessel, Klavier

Prof. Dr. Rainer Nonnenmann, Moderation

 
]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='312' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/lukoeln.jpg' border=0 alt='Am 26. M&auml;rz fand im Beethoven-Haus ein besonderes'>
2019-02-24 10:00:00
<![CDATA[Das Koblenzer Mutter-Beethoven-Haus unterstützen die]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8158 BÜRGER FÜR BEETHOVEN durch den Beitritt zum Förderverein des Museums. Beethovens Mutter Maria Magdalena Keverich war am 19. Dezember 1746 in Ehrenbreitstein geboren worden und gebar sieben Kinder, von denen vier den Kindstod starben.  Sie verstarb am 17. Juli 1787 und ist auf dem Alten Friedhof in Bonn begraben.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Bürger für Beethoven unterstützen
Mutter-Beethoven-Haus

„Wir wollen das Beethoven-Netzwerk ausweiten“

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sind dem Förderverein „Mutter Beethoven-Haus“ in Koblenz beigetreten und haben eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Das teilte der Vorsitzende Stephan Eisel mit: „Die Mutter von Ludwig van Beethoven kam aus Koblenz nach Bonn. Daß ihrer dort mit einem eigenen Museum gedacht wird, unterstützen wir gerne und sind deswegen dem entsprechenden Förderverein beigetreten.“

Der Vorsitzende des 2011 gegründeten Koblenzer Fördervereins Kai-Thomas Willig freute sich über das neue Mitglied aus Bonn und sagte: „Dass der größte Bonner Beethoven-Verein unsere Arbeit unterstützt, ist für uns Ansporn, die Zusammenarbeit mit der Beethovenstadt zu intensivieren.“ Die beiden Vorsitzenden haben auch einen engen Informationsaustausch über die Zukunft des Grabes der Mutter Beethovens beschlossen, über das die Bürger für Beethoven gemeinsam mit dem Beethoven-Haus in einem engen Austausch mit der Stadt Bonn sind.

Beethovens Mutter Maria Magdalena Keverich war am 19. Dezember 1746 in Ehrenbreitstein als Tochter des Mundkochs des Kurfürsten von Trier geboren worden und bereits verwitwet als sie 1767 Johann van Beethoven kennenlernte, der sie noch im gleichen Jahr am 12. November in den Bonner Remigiuskirche heiratete. Der Kontakt nach Bonn war über den Koblenzer Geiger Johann Konrad Rovantini zustande gekommen, der seit 1765 dem Bonner Orchester angehörte, und mit einer Cousine von Maria Magdalena verheiratet war. Maria Magdalena - in Bonn oft „Lenchen“ genannt - gebar sieben Kinder, von denen vier im Säuglings- bzw. frühen Kindesalter verstarben. Der am 17. Dezember 1770 in der Bonner Remigiuskirche getaufte Ludwig van Beethoven war ihr zweiter Sohn, der sich mit seiner Mutter besonders verbunden fühlte. Sie verstarb am 17. Juli 1787 und ist auf dem Alten Friedhof in Bonn begraben.

Das seit 1975 als Museum betriebene Mutter-Beethoven-Haus in Koblenz-Ehrenbreitstein befindet sich im Geburtshaus vom Maria Magdalena und beherbergt eine Ausstellung zur Biographie der Mutter von Ludwig van Beethoven. Gezeigt werden Grafiken und Gemälde, Alltagsobjekte, Instrumente und Archivalien im Original und als Faksimile, zudem Darstellungen Beethovens und seiner Mutter in der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts.

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN wollen nach Aussage ihres Vorsitzenden Eisel mit ihrer Unterstützung für das Museum auch ein Zeichen dafür setzen, dass die Beethovenstadt Bonn noch stärker auf die erweiterte Region zugehen sollte:  „Beethoven-Bezüge gibt es nicht nur in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis, sondern auch in Koblenz, Ahrweiler, Kerpen und Köln, die Beethoven in seinen 22 Bonner Jahren besucht hat. Diese Orte sollten in das Beethoven-Netzwerk einbezogen werden. Das liegt beim Mutter-Beethoven-Haus in Koblenz besonders nahe.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='188' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/MBH-aussen(1).jpg' border=0 alt='Das Koblenzer Mutter-Beethoven-Haus unterst&uuml;tzen die'>
2019-02-14 10:00:00
<![CDATA[Über 600 Gäste feierten den 25. Geburtstag der]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8087 BÜRGER FÜR BEETHOVEN in der Bundeskunsthalle. Mit dabei waren u. a. Oberbürgermeister Ashok Sridharan die Intendantin der Beethoven-Marathons 1995 - 1998 Kari-Kahl-Wolfsjäger, Generalmusikdirektor Dirk Kaftan, Beethovenfest-Intendantin Nike Wagner, der Direktor des Beethoven-Hauses Malte Boecker, Uni-Rektor Michael Hoch, Theater-Intendant Bernhard Helmich, der Geschäftsführer der BTHVN-Jubiläums-GmbH Christian Lorenz, IHK-Hauptgeschäftsführer Hubertus Hille. Das Programm gestalteten die Pianisten Susanne Kessel, Fabian Müller und Marcus Schinkel. Der Musikwissenschaftler Prof. Ulrich Konrad aus Würzburg hielt den Festvortrag und  Gründungsmitglied und Kuratoriumsvorsitzender Fritz Dreesen erinnerte an die Geburtsstunde des Vereins. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel begrüßte die Gäste mit den Worten: "Am 7. Dezember 1993 gründeten im Rheinhotel Dreesen ein Dutzend Bonnerinnen und Bonner den Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN, heute sind wir mit 1.647 Mitgliedern der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und der Region. Wenn das kein Grund zum Feiern ist."

Den Text der Rede von Stephan Eisel können Sie hier ausdrucken.

Die Festschrift zum 25. Jubiläum der BÜRGER FÜR BEETHOVEN finden Sie hier.

Die Aufzeichung des Festaktes "25 Jahre BÜRGER FÜR BEETHOVEN" am 29. November 2018 in der Bonner Bundeskunsthalle können Sie sich hier ansehen:

Teil 1: Rede von Stephan Eisel (Vorsitzender der BÜRGER FÜR BEETHOVEN)

Teil 2: Susanne Kessel (Klavier) spielt aus ihrem Projekt "250 piano pieces for Beethoven)

Teil 3: Grußwort von Oberbürgermeister Ashok Sridharan

Teil 4: Fabian Müller (Klavier) spielt Ludwig van Beethoven, Bagatellen op. 33, Nr. 1, 2, 4 und 7

Teil 5: Festvortrag "Der Hofmensch Beethoven" von Prof. Dr. Ulrich Konrad (Universität Würzburg)

Teil 6: Markus Schinkel (Klavier) improvisiert über Ludwig van Beethoven, Rondo aus der Grande Sonate Pathétique 

Teil 7: Schlußwort von Fritz Dreesen (Gründungsmitglied und Vorsitzender des Kuratoriums der BÜRGER FÜR BEETHOVEN)

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='448' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2018-11-22_um_23.25.23_(1).png' border=0 alt='&Uuml;ber 600 G&auml;ste feierten den 25. Geburtstag der'>
2019-02-06 10:00:00
<![CDATA[LUDWIG ALAAF war das Motto]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8116 des Klavierprogramms von Stephan Eisel in der Trinitatiskirchengemeinde in Bonn-Endenich. Über 150 Besucher waren gekommen, um das kurzweilige Programm mit Fingerübungen auf 88 Tasten zu verfolgen. Die Themen reichten von Beethovens Bonner Liebschaften bis zum Nachweis, dass Beethoven alle wichtigen rheinischen Karnevalslieder komponiert hat. Auch das Bonner Prinzenpaar stattete dem Konzert einen Besuch ab.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='339' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Karneval-Klaver_Fotor(1).jpg' border=0 alt='LUDWIG ALAAF war das Motto'> 2019-02-03 10:00:00 <![CDATA[Ermutigende Dynamik im zurückliegenden Beethoven-Jahr 2018]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8103 bilanzieren die BÜRGER FÜR BEETHOVEN, Der Vorsitzende Stephan Eisel sagte zum Jahresabschluss: „Inzwischen hat man fast überall er­kannt, dass das Beethoven-Jubiläum eine Riesenchance für die Stadt ist. Diese Dynamik gilt es jetzt zu verstärken, die vielfältigen Aktivitäten noch stärker zu bündeln und alle Teile der Bevölkerung anzu­sprechen."  Wichtige Erfolge seien besonders die Realisierung eines modernen Beethoven-Rundgangs, das Engagement des Bundes beim Beethovenfest und die positive Resonanz auf die Bürgeraktion UNSER LUDWIG.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

2018 mit ermutigender Beethoven-Dynamik

„Mehr Menschlichkeit“ könnte roter Faden des Beethoven-Jubiläums werden

Eine überwiegend positive Bilanz für das Beethoven-Jahr 2018 ziehen die BÜRGER FÜR BEETHO­VEN. Der Vorsitzende Stephan Eisel sagte zum Jahresabschluss: „Inzwischen hat man fast überall er­kannt, dass das Beethoven-Jubiläum eine Riesenchance für die Stadt ist. Diese Dynamik gilt es jetzt zu verstärken, die vielfältigen Aktivitäten noch stärker zu bündeln und alle Teile der Bevölkerung anzu­sprechen. Wie das gehen kann, macht das Beethoven Orchester mit Dirk Kaftan und der Verdoppelung der Besucherzahlen in seinen Konzerten geradezu mustergültig vor.“

Besonders zufrieden sind die BÜRGER FÜR BEETHOVEN mit der Entscheidung für einen modernen Beethoven-Rundgang in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis, der sich inzwischen in der konkreten Umset­zung befindet: „Dafür haben wir uns seit Jahren gegen manche Widerstände eingesetzt. Die Eröffnung im Herbst 2019 wird ein Höhepunkt für das Beethoven-Jubiläum, denn der Rundgang erfüllt drei wichtige Kriterien für den Erfolg des Jubiläumsjahres: Er richtet sich an die Bevölkerung insgesamt, macht Bonn als Beethoven-Stadt auch für Besucher sichtbar und bleibt über 2020 hinaus bestehen.“

Auch die Bürgeraktion „Unser Ludwig“, die die BÜRGER FÜR BEETHOVEN gemeinsam mit ci­ty-marketing-bonn durchführen, zeige, dass es in der Bevölkerung eine breite Resonanz zum Thema Beet­hoven gibt: „Innerhalb von nur sechs Monaten haben sich über 650 Paten gefunden, die jeweils 300 Euro dafür ausgeben, dass ein lächelnder Ludwig van Beethoven überall in der Stadt zu sehen sein wird.“ Patenschaften können auch weiterhin übernommen werden (www.unser-lud­wig.de)

Ein wichtiger Erfolg ist nach Ansicht der BÜRGER FÜR BEETOVEN, dass sich der Bund 2019 und 2020 direkt am Beethovenfest beteiligt: „Wir wollen erreichen, dass sich Bund und Land auf Dauer strukturell einbringen.“ Es sei nicht einzusehen, dass der Bund sich mehr um Wagner in Bayreuth küm­mert als um Beethoven in Bonn. Voraussetzung dafür sei es, die eigenen Hausaufgaben zu machen. So müsse das Beethovenfest noch besser in der Stadtgesellschaft verankert werden.

Nach Meinung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN muss die gemeinsame Idee der vielfältigen Aktivitä­ten zum 250. Geburtstag Beethovens noch deutlicher werden: „Die Frage nach dem roten Faden ist umso berechtigter je größer die Zahl der Veranstaltungen sein wird“, sagte Stephan Eisel: „Beethovens Streben nach mehr Menschlichkeit ist in unserer Zeit der Polarisierung und Radikalisierung besonders aktuell. Die Überschrift „Alle Menschen werden Brüder“ drängt sich geradezu auf.“ Das passe auch gut zu Bonn als Stadt des Grundgesetzes und zur Weltoffenheit als UN-Stadt. Dabei könne man auch die Vielfalt unterschiedlichster Spielstätten zum Markenzeichen des Beethoven-Jubiläums machen. Der Verein würde es begrüßen, wenn dazu neben der Hofgartenwiese und einer Flussbühne am Rhein auch der Museumsplatz zwischen Bundeskunsthalle und Kunstmuseum wieder für Konzerte genutzt werden würde. Die Beethovenhalle sei hingegen als alte Mehrzweckhalle für die Profilierung Bonns als Beet­hoven-Stadt unwichtig: „Aber die Geldverschwendung für die Sanierung bleibt ein großes Ärgernis. Al­lein im ablaufenden Jahr 2018 stiegen die geschätzten Kosten um 20 Mio Euro von 76 Mio auf 96 Mio Euro. Mit diesem Geld hätte man viel Gutes in Bonn bewirken können - auch für die Kultur.“ 

Im Dezember konnten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Sie sind mit über 1.650 Mitgliedern der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und der Region. 2018 konnte der Verein über 200 Neueintritte verzeichnen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='341' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Ludwig-gruoß-klein.png' border=0 alt='Ermutigende Dynamik im zur&uuml;ckliegenden Beethoven-Jahr 2018'>
2018-12-29 10:00:00
<![CDATA[Beethoven spielt auch auf dem Bonner Weihnachtsmarkt eine]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8100 wichtige Rolle: Bei mehr als 15 Ständen findet man den größten Sohn der Stadt. Frank Wittwer, Vorstandsmitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, hatte die Idee, die Anbieter einzuladen. Stephan Eisel überreichte als Vorsitzender eine Flache Beethoven-sekt als Dankeschön.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='199' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/IMG_1882_Fotor.jpg' border=0 alt='Beethoven spielt auch auf dem Bonner Weihnachtsmarkt eine'> 2018-12-15 10:00:00 <![CDATA[Um Beethoven ging es beim Bonner Wirtschaftstalk]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8099 in der Bundeskunsthalle. Die Frage "Kann Bonn Beethoven" diskutierten Telekom-Chef Timotheus Höttges, Malte Boecker, Direktor des Beethoven-Hauses, Ulrich Voigt vom Vorstand der Sparkasse KölnBonn und Stephan Eisel als Vorsitzender der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Die Fernsehaufzeichung der Diskussion können Sie hier sehen.

 

 

Die Aufzeichnung des Wirtschaftstalks können Sie hier sehen.

 

Aufzeichnung des 36. Bonner Wirtschaftstalks in der Bundeskunsthalle am 5.12.2018. 
Zu Gast bei Helge Mathiesen waren: Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG, Malte Boecker, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Beethoven Jubiläums gGmbH, Dr. Stephan Eisel, Vorstandsvorsitzender der Bürger für Beethoven, Ulrich Voigt, Stv. Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse KölnBonn

 

General-Anzeiger Bonn 6.12. 2018

Bernhard Hartmann

Telekom-Chef will Open-Air-Konzert im Beethovenjahr

BONN. In der 36. Ausgabe des Bonner Wirtschaftstalks in der Bundeskunsthalle hieß das Thema: „Beethoven@Bonn – Herausforderung & Chance 2020“. Schnell zeigte sich, dass für 2020 noch der rote Faden fehlt, was auf dem Podium heftig diskutiert wurde. 

Wenn Beethoven auf dem Programm steht, sind auch immer Leidenschaften im Spiel. Das ist sogar beim Bonner Wirtschaftstalk nicht anders als in großen Sinfoniekonzerten. In der 36. Ausgabe der Gesprächsrunde, die am Mittwochabend im Forum der Bundeskunsthalle auf eine große Publikumsresonanz stieß, hieß das Thema: „Beethoven@Bonn – Herausforderung & Chance 2020“. Als eine der Kernthesen schälte sich bald heraus, dass im Hinblick auf 2020 noch der rote Faden fehle, was auf dem Podium heftig diskutiert wurde.

Die von GA-Chefredakteur Helge Matthiesen moderierte Runde war prominent besetzt mit Telekomchef Timotheus Höttges, dem Vize der Sparkasse Köln-Bonn, Ulrich Voigt, dem Vorsitzenden der Bürger für Beethoven, Stephan Eisel, und dem Direktor des Bonner Beethoven-Hauses, Malte Boecker, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Jubiläumsgesellschaft BTHVN 2020 ist. Er war für Beethovenfest-Intendantin Nike Wagner eingesprungen, die wegen einer Erkrankung kurzfristig abgesagt hatte.

Matthiesen stellte zu Beginn die Beobachtung in den Raum, dass von Begeisterung im Hinblick auf 2020 in Bonn noch wenig zu spüren sei: „Wird das im Klein-Klein zerrieben?“ Das kulturelle Angebot sei in Bonn schon vorhanden, merkte Höttges an. „Was uns fehlt, ist das großstädtische Flair. Was mit Beethoven in Bonn passiert, ist noch sehr lokal.“ Die Chance sei jetzt da, „wenn wir 2020 dazu nutzen, nicht nur uns zu feiern, sondern die Welt einzuladen und sie hier hinzubringen“. Beethoven biete die Chance, den Blick auf Bonn zu lenken, stimmte Eisel zu. Boecker beklagte ein wenig, dass die Identifikation mit Beethoven bei der Bevölkerung im fernen Japan stärker ausgeprägt sei als in der Geburtsstadt des Komponisten und berichtete von den Massenaufführungen der neunten Sinfonie. Ob so etwas denn auch für Bonn geplant sei, wollte Matthiesen wissen, was Boecker jedoch verneinte.

Massenveranstaltungen sind ein Thema, dem Höttges durchaus aufgeschlossen gegenübersteht. Dabei schwebt ihm jedoch nicht die Neunte vor. „Wir müssen eine richtige Party haben. Ich wünsche mir das größte Open-Air-Konzert, das Bonn je gesehen hat.“ Mit einem echten Superstar in der Kategorie Paul McCartney oder Lady Gaga.

Abgesehen davon vermisst Höttges, dass es den mittlerweile auf Hochtouren laufenden Vorbereitungen immer noch an Kontur fehle: „Was ist das Thema des Jubiläumsjahres?“ Die Frage mündete im weiteren Gespräch in dem Ergebnis, dass für eine Gestaltung des Jubiläumsjahres eine Intendantenlösung für die Jubiläumsgesellschaft sinnvoll gewesen wäre, wie Eisel betonte. Und Höttges meinte: „Ich glaube, neben einem guten Programm braucht man auch einen guten Kopf. Ich erwarte schon, dass da auch ein paar Gesichter Verantwortung übernehmen.“ Die Telekom jedenfalls werde das ganze Jahr Beethoven feiern, versprach er. Für Eisel wäre ein passender roter Faden das Beethoven-Schiller-Motto „Alle Menschen werden Brüder“, was ziemlich nah am Motto des Beethovenfests 2020 ist, das „Seid umschlungen“ lauten wird.

Einig war man sich in der Runde, dass die Kommunikation verbessert werden müsse. „Eine zentrale Pressekonferenz reicht nicht, um das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen“, meinte Eisel. Und Voigt plädierte für eine Nachhaltigkeit des Jubiläumsjahres über 2020 hinaus.

„Wann war das Beethovenjahr für Sie erfolgreich?“, fragte Matthiesen am Ende in die Runde. Voigts Antwort: „Wenn es weitergeht.“

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='240' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/44387134010_b7d8a20bae_o_Fotor.jpg' border=0 alt='Um Beethoven ging es beim Bonner Wirtschaftstalk'>
2018-12-13 10:00:00
<![CDATA[Als er zum ersten Mal nach Ahrweiler kam,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8073 war Ludwig van Beethoven gerade einmal zehn Jahre alt. Mit seinem Vater Johann und dem jugendlichen Hofmusiker Franz Georg Rovantini besuchte er im Sommer 1781 verschiedene Musikfreunde in der Region. Voraussetzung war, dass "die Besuchene aber mit Clavier versehen warn." Beethoven besuchte in seinen 22 Bonner Jahren auch später häufig. So wohnte dort die "Tante Stockhausen", Schwester von Beethovens "Ersatzmutter" Helene von Breuning, die mit ihrer Familie dort mehrfach zur Sommerfrische war.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='302' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven.gif' border=0 alt='Als er zum ersten Mal nach Ahrweiler kam,'> 2018-12-04 10:00:00 <![CDATA[Die Preisträger des Jugendwettbwerbs BEETHOVEN BONNENSIS]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8089 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN für das Jahr 2018 wurden jetzt im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses ausgezeichnet. Einen Solopreis erhielt der 13-jährige Klarinettist Philipp Alexander Frings aus Much. Ein weiterer Solopreis und die Sonderauszeichnung für „Neue Musik“ erhielt Anton Hohn aus Bonn an der Gitarre (15). Mit dem Preis für Beethoven Interpretation wurde der 14-jährige Bonner Pianist Monan Jülch, ausgezeichnet. 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='185' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/46778377_1925834407530130_3358076453039112192_o_Fotor.jpg' border=0 alt='Die Preistr&auml;ger des Jugendwettbwerbs BEETHOVEN BONNENSIS'>
2018-12-03 10:00:00
<![CDATA[Am 1. Dezember 2018 um 16 Uhr werden die Preisträger]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8084 des Jugendwettbewerbs BEETHOVEN BONNENSIS 2018 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses ein Preisträgerkonzert geben. Der Eintritt ist frei. Gespielt werden Werke für Klarinette, Gitarre und Klavier.

Beim Preisträgerkonzert spielen die Sieger von Beethoven Bonnensis 2018:

Solopreis I: 

Philipp Alexander Frings, Klarinette (13 Jahre, aus Much)

 Solopreis II  und Sonderauszeichnung für „Neue Musik“
Anton Hohn, Gitarre (15 Jahre, aus Bonn)

Preis für Beethoven Interpretation
Monan Jülch, Klavier (14 Jahre, aus Bonn)

 

Seit 2003 fördert  Beethoven Bonnensis, das Jugendprojekt der Bürger für Beethoven, die musikalische und künstlerische Entwicklung von Schülerinnen und Schülern. Dazu bietet Beethoven Bonnensis als Musikwettbewerb für Jugendliche diverse Plattformen. 

Darüber hinaus wendet sich Beethoven Bonnensis an Bürgerinnen und Bürger, die diese Jugendlichen fördern und begleiten möchten.

Beethoven war stolz, aus Bonn zu stammen und unterschrieb daher seine Briefe als „Beethoven Bonnensis" - wir sind stolz auf unsere engagierten und begabten unsere Angebote nutzenden Jugendlichen!

 

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='174' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/bonnensis-schnitt.tif' border=0 alt='Am 1. Dezember 2018 um 16 Uhr werden die Preistr&auml;ger'>
2018-11-27 10:00:00
<![CDATA[Ihren 25. Geburstag feiern die BÜRGER FÜR BEETHOVEN]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8079 im diesem Jahr: Gegründet am 7. Dezember 1993 von einem Dutzend Bonner Bürger zur Rettung des Beethovenfestes ist der Verein heute mit über 1.600 Mitgliedern der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und die "Beethoven-Lobby schlechthin. Mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen vom Denkmaltag auf dem Münsterplatz über das Musikerfrühstück in der Godesberger Redoute bis zum Beetho­ven-Countdown auf dem Marktplatz und einem regelmäßigen Beethoventreff spricht er immer wieder breite Bürgerschichten an. Dazu kommen ein jährlicher Schaufensterwettbewerb, der Jugendwettbewerb Beethoven Bonnensis, die Verleihung des renommierten Beethoven-Rings an herausragende Künstler und des „Götterfunken“ an bürgerschaftliche Initiativen. Schon 2012 haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN auf die Bedeutung des Beethoven-Jubiläum 2020 hingewiesen schlu­gen schon früh die Gründung einer Beethoven-Jubiläums-GmbH vor und setzten einen Beetho­ven-Rundgang durch, der 2019 eröffnet wird.

 

Die Festschrift "25 Jahre BÜRGER FÜR BEETHOVEN" können Sie hier ausdrucken.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

25 Jahre BÜRGER FÜR BEETHOVEN

Vereinsjubiläum feiert Erfolgsgeschichte

Vor 25 Jahren wurde der Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN gegründet, heute ist er mit über 1600 Mit­gliedern der größte ehrenamtliche Verein in Bonn und der Region. Für den Vorsitzenden Stephan Eisel ist das „eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. Was am 7. Dezember 1993 ein Dutzend Bürgerinnen und Bürger begannen, ist heute eine Bürgerbewegung, die zunehmend die ganze Stadtgesellschaft erfasst und wir wachsen ständig weiter. Die Menschen in Bonn und der Region wissen, dass Beethoven in seiner Heimatstadt eine Lobby braucht, damit der Weg zur Beethovenstadt auch konsequent eingeschlagen wird. Immerhin ist Beethoven hier nicht nur geboren, sondern hat in Bonn 22 Jahre gelebt und gearbei­tet – länger als Mozart in Salzburg. Diesen Schatz hat Bonn noch nicht wirklich gehoben. Dabei kommt es darauf an, dass man auf die Menschen zugeht.“

Fritz Dreesen, 1993 Gründungsmitglied und heute Kuratoriumsvorsitzender erinnert sich an Gründungs­versammlung im Rheinhotel Dreesen: „Bürger der Stadt waren damals entsetzt über den Beschluss des Rates, das Beethovenfest zu streichen. Die Zusammensetzung bei der Gründungsversammlung war mehr zufällig als ausgesucht. Aber nachdem man sich schnell einig war, zu handeln statt nur zu protes­tieren, wurde der Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN gegründet, der den „Beethoven-Marathon“ auf den Weg brachte.“ Der überwältigende Zuspruch aus der Bürger­schaft zu diesem privat organisierten Beethovenfest zwang die kommunalen Gremien ihre Haltung zu ändern. Der kürzlich verstorbene Gründungsvorsitzende Barthold Witte hatte dann die Idee, das Beethovenfest in der Struktur einer ge­meinnützigen GmbH dauerhaft zu etablieren. Eisel und Dreesen unterstrichen angesichts der aktuellen Diskussionen, dass damit die Arbeit am und für das Beethovenfest noch nicht zu Ende seien: „Das ist eine Daueraufgabe und wir wollen, dass sich wie in Bayreuth Bund und Land auch bei Beethoven in ge­meinsame Struktur einbringen.“

Inzwischen hat sich der Verein über die Unterstützung des Beethovenfestes hinaus zur Bonner „Beetho­ven-Lobby“ entwickelt. Mit den verschiedensten öffentlichkeitswirksamen Aktionen vom Denkmaltag auf dem Münsterplatz über das Musikerfrühstück in der Godesberger Redoute bis zum Beetho­ven-Countdown auf dem Marktplatz und einem regelmäßigen Beethoventreff sowie vielfältigen Publikatio­nen spricht er immer wieder breite Bürgerschichten an. Dazu kommen ein jährlicher Schaufensterwettbewerb, der Jugendwettbewerb Beethoven Bonnensis, die Verleihung des renommierten Beethoven-Rings an herausragende Künstler und des „Götterfunken“ an bürgerschaftliche Initiativen 

Schon 2012 haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN vor allen anderen mit einer eige­nen Öffentlich­keitskampagne auf die Bedeutung des Beethoven-Jubiläum 2020 hingewiesen und 2015 erreicht, dass die nationale Beethovenpflege im Berliner Koalitionsvertrag verankert wurde. Sie schlu­gen schon früh die Gründung einer Beethoven-Jubiläums-GmbH vor und setzten einen Beetho­ven-Rundgang durch, der 2019 eröffnet wird. „Wir können stolz sein auf viele Erfolge“, sagte Eisel, „aber dass die Ratsmehrheit und Teile der Verwaltung das im Bau völlig privat finanzierte und im Betrieb weitgehend vom Bund ge­tragene Beethoven-Festspielhaus verhindert haben, schmerzt bis heute. Das Desaster um die Beethoven­halle führt jedem täglich vor Augen, wie verheerend die Folgen dieser Feh­lentscheidung bis heute sind.“ Ohne angemessenen Konzertsaal bleibe Bonn als Beethovenstadt ein Torso.

Zum Jubiläum hat der Verein eine 76-seitige Festschrift vorgelegt, die in der Geschäftsstelle (Kurfürs­tenallee 2-3, 53177 Bonn, info@buerger-fuer-beethoven.de) angefordert bzw. auf der Homepage
ww­w.buerger-fuer-beethoven.de heruntergeladen werden kann. Der Festakt zum Vereinsjubiläum in der Bundeskunsthalle ist mit über 500 Gästen bereits seit Tagen völlig ausgebucht.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='448' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2018-11-22_um_23.25.23.png' border=0 alt='Ihren 25. Geburstag feiern die B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN'>
2018-11-24 10:00:00
<![CDATA[Wir trauern um unseren Gründungsvorsitzenden Barthold Witte,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8058 der die BÜRGER FÜR BEETHOVEN bis 2007 führte. Als die Stadt vor 25 Jahren durch die Streichung aller Zuschüsse das Ende des Beethovenfestes besiegelte, setzte er sich an die Spitze einer Bürgerbewegung gegen diese Entscheidung und erreichte, dass die städtischen Gremien ihre Haltung korrigierten. Dass es seitdem ein jährliches Beethovenfest gibt, ist entscheidend Barthold Witte zu verdanken.

 

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Trauer um Barthold Witte

Gründungsvorsitzender der BÜRGER FÜR BEETHOVEN verstorben

Mit großer Trauer und Betroffenheit haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN auf die Nachricht vom Tod ihres langjährigen Vorsitzenden Barthold Witte reagiert, der nach längerer Krankheit am 1. November ver­storben ist. Der heutige Vorsitzende Stephan Eisel erinnerte daran, dass Witte vor fast genau 25 Jahren im De­zember 1993 zum Gründungsvorsitzenden gewählt wurde, als Rat und Verwaltung durch die Streichung al­ler Zuschüsse das Ende des Beethovenfestes besiegelt hatten: „Barthold Witte setzte sich 1993 an die Spit­ze einer Bürgerbewegung zur Rettung des Beethovenfestes und initiierte dreimal hintereinander einen bür­gerschaftlichen „Beethoven-Marathon“. Der überwältigende Zuspruch aus der Bürger­schaft zwang die kommunalen Gremien ihre Haltung zu ändern. Von Barthold Witte stammt auch die Idee, für das Beethovenfest die Struktur einer gemeinnützigen GmbH zu etablieren, die durch die Beteiligung des Bundes über die Deut­sche Welle den Einfluß der Stadt begrenzt hat, da­mit die Existenz des Festes nicht erneut durch kurzsichtig­e kommunalpolitische Entscheidungen aufs Spiel gesetzt werden kann. Erst seitdem gibt es das jährliche Beethovenfest, das ohne den Einsatz von Barthold Witte und seine an­erkannte Autorität in Kulturfragen weit über Bonn hinaus kaum denkbar wäre.“

Barthold Witte wurde am 19. Mai 1928 im Hunsrück geboren und studierte ab 1947 Geschichte, Germa­nistik und Geographie in Mainz und Zürich. Danach war er Mitarbeiter des FDP-Fraktionsvorsitzenden im Bundestag und übernahm von 1965 – 1971 die Geschäftsfüh­rung der Friedrich-Naumann-Stiftung. Von dort holte ihn Walter Scheel in Auswärtige Amt, wo er zu­nächst das Grundsatzreferat und den Planungsstab leitete. 1983 berief ihn Hans-Dietrich Genscher dann bis zu seiner Pensionierung 1991 zum Leiter der Kulturabteilung des Auswärtigen Amtes. Dane­ben war Witte im­mer publizistisch tätig, u. a. 1992 – 2003 als Chefredakteur der Zeitschrift „liberal“ und mit vielen eigenen Veröffentlichungen, zuletzt auch mit einem 2010 veröffent­lichten Kriminalro­man. Barthold Witte hatte auch verschie­dene Funktionen in der Evangelischen Kirche.

Eisel, der Witte wegen seiner eigenen Zeit als Mitarbeiter von Helmut Kohl im Kanzleramt seit 1983 kann­te, sagte: „Barthold Witte war über viele Jahre einer der prägenden kulturpolitischen Köpfe in Deutschland und hat an vielen Stellen seiner Laufbahn ganz unverwechselbare Spuren hinterlassen. Dass er nach seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben 1993 mit seinem weithin bekannten kulturpolitischen Renommee bereit war, den Vor­sitz der BÜRGER FÜR BEETHOVEN zu übernehmen, war ein Glücksfall für die Beethovenpflege in Bonn. Er war Vorsitzender bis 2007 und hat in diesen vierzehn Jahren unseren Verein entscheidend geprägt. Wir werden ihm ein ehrendes Geden­ken bewahren.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='249' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Witte--85-schnitt.jpg' border=0 alt='Wir trauern um unseren Gr&uuml;ndungsvorsitzenden Barthold Witte,'>
2018-11-04 10:00:00
<![CDATA[Der Pianist Kit Armstrong erhält den Beethoven-Ring 2018]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8048 Das teilte der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel mit: „Mit Kit Armstrong zeichnen wir einen Pianisten aus, der schon in jugendlichem Alter durch atemberaubende Beethoven-Interpretationen auffiel und seitdem die Zuhörer immer wieder in seinen Bann zieht." Bisherige Träger des Beethoven-Rings sind der Dirigent Gustavo Dudamel (2004), die Geigerinnen Julia Fi­scher (2005) und Lisa Ba­tiashvili (2006), der Cellist Giorgi Kharadze (2007), die Pianisten Lauma Skride (2008) und Teo Gheorghiu (2009), der Geiger Sergei Khachatryan (2010), der Hornist Premysl Vojta (2011), der Oboist Philippe Tondre (2012), die Geigerin Ragnhild Hemsing (2013), die Fagottistin Sophie Dartigalongue (2014), der Cellist Nicolas Altstaedt (2015) sowie die Pianisten Filippo Gorini (2016) und Pianist Igor Levit (2017).

 

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Kit Armstrong erhält Beethoven-Ring 2018

Der BEETHOVEN-RING 2018 geht an den 26-jährigen Pianisten Kit Armstrong. Das teilte der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel mit: „Mit Kit Armstrong zeichnen wir einen Pianisten aus, der schon in jugendlichem Alter durch atemberaubende Beethoven-Interpretationen auffiel und seitdem die Zuhörer immer wieder in seinen Bann zieht. So gibt er beispielsweise den Kadenzen in Beethovens Kla­vierkonzerten ihre ursprüngliche Bedeutung zurück, in dem er diesen solistischen Teil improvisiert und nicht eine gedruckte Fassung spielt.“ Armstrong ist 15. Träger des Beethoven-Rings, den 2004 erstmals Gus­tavo Dudamel erhalten hatte.

Kit Armstrong bezeichnete die Auszeichnung als „wunderbare Nachricht“ und sagte dazu: „Von den Bonner Bürgern mit dem Beethoven-Ring ausgezeichnet zu werden, ist eine Ehre, die mich tief bewegt. Das Grenzüberschreitende, Brückenschlagende seiner Musik inspiriert mich als Pianist und Komponist immer aufs Neue. Man kann gegenüber Beethoven nie gleichgültig sein: sein Werk reprä­sentiert die Menschheit in all ihren Facetten. Die Auszeichnung bestärkt mich, weiter meinen Weg zu Beet­hoven zu gehen.“

Der Beethoven-Ring wurde in einer Abstimmung von den über 1.600 Mitgliedern der BÜR­GER FÜR BEETHOVEN unter den fünf jüngsten Solisten des Bonner Beethovenfestes vergeben, die ein Werk von Beethoven interpretieren. Auf Armstrong entfielen 60 Prozent der abgegebenen Stimmen. Ihm folgten die Sängerin Sophia Brommer und die Pianisten Alberto Ferro, Tanguy de Williencourt und Emre Ya­vuz. Armstrong hatte beim Beethovenfest das zweite, weitgehend in Bonn komponierte Beethoven-Klavier­konzert und das Rondo für Klavier und Orchester von Mozart gespielt.

1992 in Los Angeles geboren, begann Kit Armstrong bereits fünfjährig mit dem Komponieren und erhielt kurz darauf seinen ersten Klavierunterricht. Heute konzertiert er in den renommiertesten Konzertsälen der Welt: dem Musikverein Wien, dem Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie Berlin, der Laeiszhalle Hamburg, der Kölner Philharmonie, der NHK Hall Tokio und dem Palais des Beaux-Arts Brüssel. Dabei arbeitet er mit bedeutenden Dirigenten wie Riccardo Chailly, Christoph von Dohnányi, Manfred Honeck, Kent Nagano, Jonathan Nott, Esa-Pekka Salonen, Mario Venzago und Robin Ticciati zusammen. Als Organist war er bereits in der Berliner und der Kölner Philharmo­nie zu erleben. Kompositionsaufträge erhielt Armstrong u.a. vom Gewandhaus zu Leipzig und dem Musikkollegium Winterthur.

Kit Armstrong studierte am Curtis Institute of Music in Philadelphia und an der Royal Academy of Music in London. Zusätzlich schloss er in Paris schloss ein Mathematikstudium mit einem Master ab. 2010 erhielt er den Leo­nard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals. Im Alter von 13 Jahren lernte Kit Armstrong Alfred Brendel kennen, der ihn seither als Lehrer stark geprägt hat und ihm ein „Verständnis der großen Klavierliteratur als eine Einheit von Gefühl und Verstand, Frische und Verfeinerung“ attestiert.

Der Beethoven-Ring wird Kit Armstrong durch die BÜRGER FÜR BEETHOVEN im Frühsommer nächsten Jahres bei einem eige­nen Konzert im Bonner Beethoven Haus verliehen. Bisherige Träger des Beethoven-Rings sind der Dirigent Gustavo Dudamel (2004), die Geigerinnen Julia Fi­scher (2005) und Lisa Ba­tiashvili (2006), der Cellist Giorgi Kharadze (2007), die Pianisten Lauma Skride (2008) und Teo Gheorghiu (2009), der Geiger Sergei Khachatryan (2010), der Hornist Premysl Vojta (2011), der Oboist Philippe Tondre (2012), die Geigerin Ragnhild Hemsing (2013), die Fagottistin Sophie Dartigalongue (2014), der Cellist Nicolas Altstaedt (2015) sowie die Pianisten Filippo Gorini (2016) und Pianist Igor Levit (2017). Stephan Eisel wies darauf hin, dass sich alle Preisträger in der interna­tionalen Spitzen­klasse etabliert haben: „Mit dem Beethoven-Ring bleiben sie der Geburtsstadt des großen Komponisten ver­bunden.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='375' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Kit.jpeg' border=0 alt='Der Pianist Kit Armstrong erh&auml;lt den Beethoven-Ring 2018'>
2018-10-27 10:00:00
<![CDATA[Das Schaufenster des Café Müller-Langhardt am Marktplatz gewann]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8035 beim 18. Schaufenster-Wettbewerb der BÜRGER FÜR BEETHOVEN den 1. Preis "Beethoven in Gold". Den "Beethoven in Silber" und den Publikumspreis gewann Optik Karfanik in Bonn-Duisdorf. Das Einrichtungshaus „Wohnphilosophie“ in der Friedrichstraße erhielt den „Beethoven in Bronze“.  Ein Sonderpreis ging an Foto Brell am Marktplatz. Die Preisverleihung nahmen Oberbürgermeister Ashok Sridharan, Stephan Eisel als Vorsitzender der Bürger für Beethoven und Eva Schmelmer als Jury-Vorsitzende im Alten Rathaus vor.

 

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Goldener „Beethoven-Oskar“ für das Café Müller-Langhardt

Viele neue Geschäfte beim 18. Schaufensterwettbewerb der Bürger für Beethoven

Im Alten Rathaus hat Oberbürgermeister Ashok Sridharan zusammen mit dem Vorsitzenden der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel und Projektleiterin Eva Schmelmer die Preise beim Schaufensterwettbewerb zum diesjäh­rigen Beethoven­fest verliehen. Sieger und Gewinner des „Beetho­ven in Gold“ ist das Café Müller-Langhardt am Bonner Marktplatz. Das ent­schied eine un­abhängige Jury. Das Sieger-Schaufenster thematisiert höchst kreativ und aufwendig das Festival­motto „Schicksal“ und widmet sich in diesem Zusammenhang eindrucksvoll Beethovens Ertau­bung. Das Café ist ein Wettbewerbsteilnehmer der ersten Stunde und begeistert seitdem immer aufs Neue mit seinem Ideenreichtum.

Der „Beethoven in Silber“ ging an das Geschäft „Optik Kafarnik“ in Bonn-Duisdorf. Die mit viel Liebe zum Detail gestaltete Dekoration fokussiert Beethovens heutiges Schicksal in Bonn in Gestalt des beklagenswerten Zustands seines Konzerthauses. Hingucker sind dabei zwei Skulpturen einer Studentin der Alanus Hochschule, die aus Kupfer vom Dach der Beethovenhalle gefertigt sind. Die­ses Schaufenster erhielt in einer Online-Abstimmung auch den Publikumspreis.

Das Einrichtungshaus „Wohnphilosophie“ in der Friedrichstraße erhielt für eine besonders originel­le Dekoration den „Beethoven in Bronze“. Sie inszenierte auf kunstvolle Weise rund um einen überdimensionalen Schriftzug Beethovens Worte „Im Himmel werde ich hören“ ebenfalls Beetho­vens Schicksal. Das Geschäft hat erstmals am Wettbewerb teilgenommen.

Einen Sonderpreis für eine besonders ausgefallene Umsetzung ging ebenfalls an einen neuen Teil­nehmer, das Fotogeschäft Brell am Markt. Die Dekoration aus Schallplattenhüllen erinnert an die vielen Pop- und Rockmusikwerke, die musikalische Themen Beethovens aufgreifen. Das Geschäft am Bonner Marktplatz erinnert damit auch an Beethovens Stammlokal „Zehrgarten“, das sich am gleichen Ort befand.

Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan würdigte das bürgerschaftliche Engagement: „Ich be­danke mich bei den Bürgern für Beethoven, die diesen Wettbewerb nun zum 18. Mal eh­renamtlich organisiert haben und allen Bonner Geschäftsleuten, die sich am Wettbewerb beteiligt ha­ben. Ein besonderer Glückwunsch gilt den Gewinnern. Auch mit Blick auf das Jubiläumsj­ahr 2020 freue ich mich über dieses Engagement aus der Stadtgesellschaft für die Profilierung Bonns als Beethovenstadt.“ Stephan Eisel fügte hinzu: „Wir wollen, dass das Beethoven-Jubiläum 2020 zu einer Initialzündung für die Profilierung Bonns zur Beethovenstadt wird. Die Teilnehmer am Schaufensterwettbewerb zeigen, in welche Rich­tung wir dabei gehen sollten.“

Dr. Dettloff Schwerdtfeger, Kaufmännischer Geschäftsführer des Beethovenfestes, gratulierte auch im Namen von Intendantin Nike Wagner den Gewinnern und überreichte ihnen als Dank für ihren Einsatz Ehren­karten für das Beethovenfest 2019. Projektleiterin Eva Schmelmer freute sich das große Engagement im Wettbewerb und über zahlreiche neue Teilneh­mer. Zugleich appellierte sie an die Bonner Geschäftsleute, für den Schaufensterwettbe­werb weiter zu werben: „Wir wünschen uns, dass dieses aktive Bekenntnis zu Beethoven und zur Beethoven­stadt noch weiter wächst und bis spä­testens 2020 noch mehr Geschäfte mitmachen. Hier gibt es noch viel Luft nach oben.“ 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='213' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/44110986_1858640654249506_6669542422038446080_o_Fotor.jpg' border=0 alt='Das Schaufenster des Caf&eacute; M&uuml;ller-Langhardt am Marktplatz gewann'>
2018-10-16 10:00:00
<![CDATA[Die Führungsspitze der BÜRGER FÜR BEETHOVEN wurde]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8032 bei der Mitgliedersammlung im Rheinhotel Dreesen wiedergewählt. Stephan Eisel als Vorsitzender und seine Stellvertreter Walter Scheurle, Marlies Schmidtmann und Annette Schwolen-Flümann ohne Gegenstimmen im Amt bestätigt. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sind mit inzwischen 1617 Mitglieder der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und der Region.

 

Kurzbiographien der Vorstandsmitglieder finden Sie hier.

 

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BÜRGER FÜR BEETHOVEN bestätigen Führungsspitze

Stephan Eisel von Mitgliederversammlung als Vorsitzender wiedergewählt

Bei ihrer Jahreshauptversammlung haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ihren Vorsitzenden Stephan Eisel und seine Stellvertreter Walter Scheurle, Marlies Schmidtmann und Annette Schwolen-Flümann ohne Gegenstimmen im Amt bestätigt. Ebenso einstimmig wurden Schatzmeister Robert Ransburg und Solveig Palm als geschäftsführendes Vorstandsmitglied im Amt bestätigt. Dem 16-köpfigen Vorstand gehören drei neue Mitglieder an.

In seinem Rechenschaftsbericht wies Eisel darauf hin, dass die Zahl der Vereinsmitglieder in der dreijährigen Amtszeit des bisherigen Vorstands trotz vieler Sterbefälle von 1478 auf 1617 Mitglieder gesteigert werden konnte. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN, die in diesem Jahr ihren 25. Geburtstag feiern, seien damit nicht nur der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und der Region, sondern im Unterschied zu vielen anderen Vereinen auch auf ständigem Wachstumskurs.

Als Zukunftsaufgaben nannte Eisel vor allem drei Themen:

Erstens müsse man das Beethovenfest weiter stärken: "Dazu gehört sowohl eine noch bessere Verankerung in der Stadtgesellschaft als auch eine Modernisierung der Struktur durch eine starke Beteiligung von Bund und Land. Dafür können die Bayreuther Festspiele durchaus ein Modell sein."

Zweitens müsse man darauf achten, dass das Beethoven-Jubiläum 2020 kein einmaliges Feuerwerk bleibe, sondern nachhaltige Strukturen zur Profilierung Bonns als Beethovenstadt schaffe: "So wird der von uns durchgesetzte Beethoven-Rundgang über 2020 hinaus den Besuchern der Stadt und den Bonnern konkret vor Augen führen, dass Beethoven hier nicht nur hier geboren ist, sondern in Bonn auch 22 Jahre gelebt und gearbeitet hat - länger als Mozart in Salzburg." Eisel plädierte in diesem Zusammenhang auch dafür, endlich einen nationalen Beethovenpreis mit internationaler Ausstrahlung zu etablieren. "Der Aachener Karlspreis ist dafür ein gutes Vorbild." Er sieht hier den Bund und die Europäische Union in der Verantwortung.

Drittens beschrieb Eisel das Fehlen eines modernen Konzertsaales als großes Hindernis für die Profilierung Bonns zur Beethovenstadt. Unter großer Zustimmung der Mitglieder sagte er: "Es war eine der größten Fehlentscheidungen in der jüngeren Stadtgeschichte, das Angebot eines im Bau völlig privat finanzierten und im Betrieb weitgehend vom Bund getragenen Beethoven-Festspielhauses in den Wind zu schlagen und statt dessen über 100 Mio Euro im Millionengrab der Sanierung einer maroden Mehrzweckhalle zu versenken." Jetzt biete die Debatte um die Zukunft der Oper die Chance, den Fehler zu korrigieren. Nach den Erfahrungen bei der Beethovenhalle wäre es fahrlässig, bei der Oper wieder eine unkalkulierbare Altbau-Sanierung anzupacken: "Ein Neubau würde nicht nur einen modernen integrierten Opern- und Konzertsaal ermöglichen, sondern eröffnet auch die Chance, durch ein vielfältiges Kulturangebot anstelle eines heute nur bei Vorstellungen geöffneten Opernhauses ein modernes offenes Bürgerzentrum der Kultur zu etablieren." Dabei steht für Eisel außer Zweifel, dass Bonn wie alle anderen deutschen Städte gleicher Größenordnung eine Oper braucht – auch um erhebliche Standortnachteile zu vermeiden.

Als neue Mitglieder gehören dem Vorstand der Bürger für Beethoven der Bonner Arzt Dr. Stephan Kern, der ehemalige Telekom-Mitarbeiter Karl-Clemens Knothe und der selbstständige Kaufmann Frank Wittwer an. Wiedergewählt wurden die Geschäftsleiterin der Vertriebs-GmbH des Beethoven-hauses Julia Kluxen-Ayissi, der städtische Mitarbeiter Arnulf Marquardt-Kuron, Dorika Seib als Schriftführerin, die wiss. Assistentin am Max-Planck-Institut Eva Schmelmer, der Vertriebsleiter Hans Christoph Pakleppa, der Kulturdezernent des Rhein-Sieg-Kreises Thomas Wagner und Veronika Wehling vom Beethoven-Orchester.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='230' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Eisel-Ludwig.jpg' border=0 alt='Die F&uuml;hrungsspitze der B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN wurde'>
2018-10-12 10:00:00
<![CDATA[Ob die Bonner Oper saniert werden soll oder ein Neubau]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8019 sinnvoller ist, hat im Auftrag des Rates der Stadt Bonn die actori GmbH untersucht und zu sechs Szenarien ihre Bewertung vorgelegt. Die Mitgliederversammlung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN fordert für einen Neubau mit integriertem Konzert- und Opernsaal ein. 

 

Die vollständige Actori Untersuchung finden Sie hier.

Den Beschluß der Mitgliederversammlung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN finden Sie hier.

 

Auszug aus dem Beschluß der Mitgliederversammlung:

„Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sehen im Beethoven Orchester Bonn als eigen­ständigem Sinfonieorchester, der dauerhaften Sicherung der Oper, einem akustisch angemessenen Konzertsaal und einem modernen Beethoven-Rundgang unverzichtba­re Voraussetzungen für die Profilierung Bonns zur Beethovenstadt. 

Deshalb begrüßen wir es, wenn der Rat der Stadt nun prüft, ob die Zukunft des Musiktheaters durch einen Neubau dauerhaft gesichert werden kann. Wenn es zu ei­nem solchen Neubau kommt, sollte ein integriertes Opern- und Konzerthaus verwirk­licht werden, um die mit dem Ende des Festspielhaus-Projektes immer deutlicher sichtbare Lücke eines fehlenden Konzertsaales endlich zu schließen. Mit der Beetho­venhalle als Mehrzwecksaal ist dies nicht möglich, zumal durch die Entscheidung für eine aufwendige denkmalgerechte Sanierung eine Verbesserung der Akustik für Kon­zertbesucher ausgeschlossen wurde."

 

Angesichts der notwendigen Entscheidung über Neubau oder Sanierung der Oper ist es wichtig, immer wieder zu verdeutlichen, warum Bonn eine Oper braucht: 

  1. Fast 200.000 Menschen besuchen jährlich die Vorstellungen des Theaters Bonn (Oper, Tanz, Schauspiel) - bei Oper und Tanz mit steigender Tendenz und übrigens auch bei vielen Jüngeren.
  2. Ohne die Oper kann das Beethoven Orchester auf Dauer kaum existieren, da es mehr als die Hälfte seiner Dienste als Opernorchester leistet.
  3. Der Anspruch Bonns, Beethovenstadt, also Musikstadt, zu sein, ist ohne Orchester und Oper nicht realisierbar. Beethoven ist aber das einzige Alleinstellungsmerkmal, das man Bonn nicht nehmen kann, und deshalb auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
  4. Für Weltunternehmen wie DHL, Telekom oder T-Mobile ist ebenso wie für mittelständische Unternehmen neben der Schullandschaft ein herausragendes Kulturangebot ein wichtiger Standortfaktor. Dazu gehört zwingend auch eine Oper. Das ist einer der Gründe, warum alle Städte der Größe Bonns eine solche Institution unterhalten.
  5. Direkt bei Oper geht es um ca. 400 Arbeitsplätze, im Umfeld mindestens ebenso viele.
  6. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein: Ohne die Opern von Mozart, Verdi usw. wäre die Welt um vieles ärmer. Deshalb sind sie auch nach 200 Jahren immer noch populär.
]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='188' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2018-09-30_um_18.08.57.png' border=0 alt='Ob die Bonner Oper saniert werden soll oder ein Neubau'>
2018-09-30 10:00:00
<![CDATA[Auf den plötzlichen Tod ihres Mitgliedes Bärbel Richter haben die]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=8007 BÜRGER FÜR BEETHOVEN mit großer Betroffenheit reagiert. Stephan Eisel würdigte den Einsatz der SPD-Fraktionsvorsitzenden: "Bärbel Richter war immer verläßlich für Beethoven. So hat sie sich klar für das Beethoven-Festspielhaus eingesetzt, als andere im Rat schwankten oder gar dagegen waren. Sie war eine echte Bürgerin für Beethoven."

Mit großer Betroffenheit haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN auf die Nachricht vom  plötzlichen Tod ihres Mitglieds Bärbel Richter reagiert. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel würdigte den Einsatz der SPD-Fraktionsvorsitzenden für Ludwig van Beethoven in seiner Geburtsstadt Bonn: "Bärbel Richter war persönlich und als engagierte Kommunalpolitikerin eine verläßliche Partnerin, wenn es um Beethoven ging. So hat sie immer klar für das Beethoven-Festspielhaus Stellung bezogen, als andere im Rat schwankten, sich nicht festlegen wollten oder gar dagegen waren. Auch bei vielen anderen großen und kleinen Dingen war sie zur Stelle, um ihren Beitrag zu leisten, Bonn als Beethovenstadt zu profilieren. Wir werden sie als echte Bürgerin für Beethoven in Erinnerung behalten."

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='193' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage_Fotor_Fotorneu.jpg' border=0 alt='Auf den pl&ouml;tzlichen Tod ihres Mitgliedes B&auml;rbel Richter haben die'>
2018-09-17 10:00:00
<![CDATA[Um Beethoven und die Bonner Lesegesellschaft]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7999 ging es in unterhaltsamer Form beim Klavierkabarett von Stephan Eisel am 24. September um 18 Uhr im Haus der Evang. Kirche, Adenauerallee 53. Dazu lädt die Lese- und Erholungsgesellschaft ein, die 1787, also zu Beethovens Zeit zur Förderung des Gedankenguts der Aufklärung u. a. von seinen Lehrern gegründet wurde, und die es auch heute noch gibt.

 

 

Mehr zur Bonner Lesegesellschaft kann man zur Zeit bei der Sonder-Ausstellung "Lichtstrahlen der Aufklärung Die Bonner Lese-Gesellschaft Geistiger Nährboden für Beethoven und seine Zeitgenossen" im Beethoven-Haus erfahren. Einen kleinen Führer zur Ausstellung finden Sie hier.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='238' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Lesekabinet_Fotor.jpg' border=0 alt='Um Beethoven und die Bonner Lesegesellschaft'>
2018-09-10 10:00:00
<![CDATA[Dass Oberbürgermeister Sridharan im Rat gegen eine Kürzung]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7983 der städtischen Zuschüsse für das Beethovenfest stimmen wird, haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN begrüßt. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sagte: "Dieses Beethoven-Bekenntnis des Oberbürgermeister war notwendig und richtig. Die Stadtkämmerin sollte ihren Haushaltsentwurf schleunigst entsprechend korrigieren. Bonn muss in dieser wichtigen Frage mit einer Stimme sprechen. Deshalb hoffen wir, dass sich der Rat dem Votum des Oberbürgermeisters anschließt.“ Daß es im Markus-Evangelium heiße: „Nirgendwo gilt der Prophet weniger als in der eigenen Heimat“ (6, 1-6) sei schließlich keine Aufforderung, sondern eine Warnung. 

 

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BÜRGER FÜR BEETHOVEN begrüßen
Klarstellung von OB Sridharan

Auch Rat sollte sich klar zum Beethovenfest bekennen

Als „notwendig und wichtig“ bezeichneten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN die Erklärung von Oberbürgermeister Ashok Sridharan, im Rat gegen eine Kürzung der städtischen Zuschüsse zum Beethovenfest zu stimmen. Der Vorsitzende des Vereins Stephan Eisel erwartet vom Rat ein ebenso klares Votum: „Es kann nicht sein, dass die Stadt Bonn Beethoven nach dem Jubiläumsjahr wieder an den Katzentisch verbannt. Deshalb muss der Vorschlag vom Tisch, die Mittel der Beethovenpflege ab 2021 zu kürzen. Die Stadtkämmerin sollte ihren Haushaltsentwurf schleunigst entsprechend korrigieren. Es ist verheerend, wenn Bonn hier nicht mit einer Stimme spricht.“

Im vorliegenden Haushaltsentwurf der Verwaltung wird vorgeschlagen, direkt nach dem Beethoven-Jubiläum 2020 die Mittel für die Beethovenpflege um 30 Prozent von 2,3 Mio auf 1,5 Mio Euro zu kürzen. Davon wäre besonders das Beethovenfest betroffen, das ein Viertel des zuletzt gezahlten städtischen Zuschusses verlieren würde (Kürzung von 1,6 Mio auf 1,2 Mio Euro). Oberbürgermeister Sridharan hat jetzt öffentlich erklärt, im Rat gegen eine solche Kürzung zu stimmen. Auch beim Beethoven-Haus sollen städtische Mittel nicht genehmigt werden, die Voraussetzung für Zusatzmittel von Land und Bund sind. Insgesamt gibt die Stadt nur 0,1 Prozent ihrer Gesamtausgaben für die Beethovenpflege aus.

Eisel erinnerte daran , dass sich das „offizielle Bonn“ von der Weigerung einer Kostenbeteiligung am Beethoven-Denkmal 1845 über die städtische Absicht 1888/89 das Geburtshaus des Komponisten abzureißen, den Ratsbeschluss 1993 alle Mittel für das Beethovenfest zu streichen bis zum kommunalpolitisch verantworteten Aus für ein privat finanzierte Beethoven-Festspielhaus 2015 mit Beethoven immer wieder schwer tue: „Damit muss endlich Schluss sein. Daß es im Markus-Evangelium heißt: „Nirgendwo gilt der Prophet weniger als in der eigenen Heimat“ (6, 1-6) ist doch keine Aufforderung, sondern eine Warnung. Wir erwarten von Rat und Verwaltung, dass Beethoven in seiner Heimatstadt, in der er nicht nur geboren ist, sondern 22 Jahre gelebt und gearbeitet hat, endlich als Chance und nicht als Belastung verstanden wird.“

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN forderten Rat und Verwaltung auf, sich am außerordentlich großen bürgerschaftlichen Engagement für Beethoven zu orientieren. Schon 1836 habe Robert Schumann in seinem flammenden Aufruf für ein Bonner Beethoven-Denkmal geschrieben „dass, wenn nicht einmal der Anfang gemacht wird, sich eine Dekade auf die Trägheit der anderen berufen wird“ und auch Franz Liszt habe beim ersten Beethovenfest 1845 Bonn an seine Verantwortung erinnert: „Eine kleine Stadt kann das Glück haben, dass ein großer Mann in ihr das Licht der Welt erblickt; aber kleinstädtisch darf sein Andenken nicht gefeiert werden.“ Eisel sagte dazu: „Wir würden uns freuen, wenn diese Äußerungen endlich nicht mehr so aktuell klingen.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='354' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven-Klavier-Cartoon.jpg' border=0 alt='Dass Oberb&uuml;rgermeister Sridharan im Rat gegen eine K&uuml;rzung'>
2018-08-28 10:00:00
<![CDATA[Um Fides Krause-Brewer, ihr ältestes Mitglied, trauern]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7973 die BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Sie ist in der Nacht zum 10. August im Alter von 99 Jahren verstorben. Als Gründungsmitglied des Vereins hatte sie wesentlichen Anteil an der Rettung des Beethovenfestes. Nach einem erfüllten und erfolgreichen, aber sicherlich auch anstrengenden beruflichen Leben hat sich Fides Krause-Brewer auch im "Ruhestand" für Beethoven eingesetzt und stand mit ihrer Erfahrung immer wieder ihrem Verein zur Verfügung.

 

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Fides Krause-Brewer: unermüdlich für Beethoven 

Bürger für Beethoven trauern um ihr ältestes Mitglied 

Mit großer Betroffenheit haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN auf die Nachricht vom Tod ihres Gründungsmitgliedes Fides Krause-Brewer reagiert. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel würdigte ihren unermüdlichen Einsatz für Ludwig van Beethoven in seiner Geburtsstadt Bonn: "Fides Krause-Brewer hatte als Gründungsmitglied des Vereins vor 25 Jahren wesentlichen Anteil an der Rettung des Beethovenfestes und stand mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement mit in der ersten Reihe, wenn es darum ging, dass Beethoven in seiner Geburtsstadt den gebührenden Platz bekam." 

Fides Krause-Brewer war ursprünglich Hörfunkjournalistin und wurde1962 Bonner Korrespondentin des ZDF. Sie war bis 1986 eines der bekanntesten Fernsehgesichter der Bonner Republik. Als der Bonner Rat 1993 durch die Streichung aller Zuschüsse das Ende des Beethovenfestes beschloss, war sie längst im Ruhestand, engagierte sie sich aber sofort für die Durchführung eines privates Beethovenfestes. Krause-Brewer packte dabei ganz konkret bei der Organisation von Konzerten mit an und übernahm die Kassenprüfung. Der große Erfolg dieses "Beethoven-Marathons" führte dazu, dass der Rat seine Haltung änderte und die Stadt die Förderung des Beethovenfestes wieder aufnahm.  

Eisel sagte: "Bis zu ihrem 95. Lebensjahr gehörte Fides Krause-Brewer dem Kuratorium der BÜRGER FÜPR BEETHOVEN an und stand auch im hohen Alter ihrem Verein immer mit Rat und Tat zur Seite. Mit 99 Jahren war sie das älteste Mitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Die Bonner Beethoven-Familie wird ihr ein ehrendes Andenken bewahren." 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='300' height='300' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/fies-krause-brewer(1).jpg' border=0 alt='Um Fides Krause-Brewer, ihr &auml;ltestes Mitglied, trauern'>
2018-08-11 10:00:00
<![CDATA[Beethoven ist endlich auch am Bonner Hauptbahnhof]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7969 angekommen. Jahrelang haben sich die BÜRGER FÜR BEETHOVEN dafür eingesetzt, dass Zugreisende am Bonner Hauptbahnhof darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie in der Beethovenstadt sind. Jetzt hat die Bahn ein Hinweisschild angebracht. Der Vorsitzende des Vereins Stephan Eisel hat dem Unternehmen weitere Verbesserungen vorgeschlagen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='169' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage_Fotor_Fotor.jpg' border=0 alt='Beethoven ist endlich auch am Bonner Hauptbahnhof'> 2018-08-02 10:00:00 <![CDATA[Die Aktion "Kirche klingt! Beten mit Beethoven" erhielt]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7965 den "Götterfunken 2018" der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Mit der Auszeichung bedankt sich der Verein bei denen, die auf außergewöhnlichen Wegen den großen Komponisten möglichst vielen Bürgern näher bringen. Dazu gehört seit drei Jahren die Initiative, jeden Donnerstag für zwei Stunden in unmittelbarer Nähe seines Geburtshauses mit Musik von Beethoven in die alt-katholische Namen-Jesu-Kirche zum Innenhalten einzuladen.

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„Götterfunken“ für die Aktion „Kirche klingt ! Beten mit Beethoven“

BÜRGER FÜR BEETHOVEN zeichnen Stiftung Namen-Jesu-Kirche aus

Zum zweiten Mal zeichnen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN eine Institution mit dem „Götterfun­ken“ aus, die in besonderer Weise Bonn als Beethovenstadt bekannt macht und Menschen über das traditionelle Klassikpublikum hinaus anspricht. Nach der Bonner Polizei im letzten Jahr geht der "Götterfunken" 2018 an die "Stiftung Namen-Jesu-Kirche" für ihre Initiative „Kirche klingt ! Beten mit Beethoven“. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: „Wir wollen uns mit der Auszei­chung bei denen bedanken, die auf außergewöhnlichen Wegen den großen Komponisten möglichst vielen Bürgern näher bringen. Bonn wird sich als Beethovenstadt nämlich nur etablieren können, wenn wir dabei ausgetretene Pfade verlassen.“

Ausgezeichnet wird die „Stiftung Namen-Jesu-Kirche“ dafür, dass in der alt-katholischen Kirche in der Bonngasse seit nunmehr drei Jahren an jedem Donnerstag um 15 Uhr für zwei Stunden aus ei­ner sehr hochwertigen Verstärkeranlage Musik von Beethoven erklingt und die Menschen in unmit­telbarerer Nähe von Beethovens Geburtshaus zum Verweilen einlädt. Die Idee dazu hatte der internatio­nal bekannter Dermatologe und Beethoven-Enthusiast Prof. Dr. med. Uwe Reinhold, des­sen Praxis keine hundert Meter vom Beethoven-Haus entfernt liegt: „Nach meiner Vorstellung sollte die Musik Beethovens in Bonn so oft wie möglich er­klingen und immer mehr Bürger und Gäste erreichen und bewegen.“

Gemeinsam mit Reinhold nahm Pfarrer Alexander Eck, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung Namen-Jesu-Kirche, den „Götterfunken“ entgegen und sagte: „Wir freuen uns sehr über die Aus­zeichnung der Bürger für Beethoven. Das Projekt "Kirche klingt - Beten mit Beethoven" ist seit 2015 ein fester Bestandteil unseres Angebotes für die Menschen der Stadt Bonn und der Besucher aus aller Welt. Die Musik Beethovens spiegelt die Klänge, Höhen und Tiefen eines Lebens wider. Man spürt in seiner Musik die geistige Kraft und das Ringen mit dem Schicksal - hervor kommt eine Schönheit in seiner Kunst, welche die Zuhörer berührt und mit­nimmt. Gerade, dass diese Musik in der Namen-Jesu-Kirche im Herzen der Stadt Bonn erklingt, verleiht dem Ganzen eine besondere Note. Denn durch die Kombination der besonderen Ausgestal­tung der Namen-Jesu-Kirche und der Kunst Beethovens wird deutlich, dass Musik ein Fenster zum Schönen, Guten, dem Religiösen und Göttlichen öffnet, das den Menschen Trost und Ermutigung ist. Wir danken all unseren Unterstützern, die uns dieses Projekt ermöglichen und es ins Leben ge­rufen haben.“

Die Aktion wird wesentlich von ehrenamtlichen Helfern getragen, die den Besuchern von „Kirche klingt! Beten mit Beethoven“ als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Ein besonderes Klangerlebnis bieten die Glaslautsprecher, die Bernhard und Kolja Willimzik – zwei Schweden mit Bonner Wur­zeln – entwickelt und zur Verfügung gestellt haben.

Bei der ca. 20 cm hohe „Götterfunken“-Stele, die bei den Ausgezeichneten verbleibt, handelt es sich jeweils um ein Unikat, gestaltet von der freischaffenden Bildhauerin Beate Meffert-Schmeng­ler. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN setzen sich mit 1.600 Mitgliedern für die Pflege des Andenkens von Ludwig van Beethoven und seiner Musik ein.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='205' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/IMG_1064_Fotor.jpg' border=0 alt='Die Aktion "Kirche klingt! Beten mit Beethoven" erhielt'>
2018-07-24 10:00:00
<![CDATA[Fritz Dreesen, Gründungsmitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7949 wurde zum Vorsizenden des neu berufenen Kuratoriums des Vereins berufen. Ihm gehören herausragende Persönlichkeirten aus Politik, Kultur, Wortschaft und Wissenschaft an. Stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende wurde Adelheid Feilcke von der Deutschen Welle. Das Gremium sprach sich dafür aus, das Beethovenjahr 2020 zu nutzen, um Bonn durch nachhaltige Strukturen dauerhaft als Beethovenstadt zu profilieren.

 

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Hier finden Sie die Liste unserer Kuratoriumsmitglieder.

 

 

 

Kuratorium der Bürger für Beethoven konstituiert

Fritz Dreesen zum Vorsitzenden gewählt
Nachhaltige Profilierung Bonns als Beethovenstadt als Ziel

Bei seiner konstituierenden Sitzung hat das neu berufene Kuratorium der BÜRGER FÜR BEETHOVEN den Bad Godesberger Hotelier Fritz Dreesen einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Dreesen ist auch Gründungsmitglied des Vereins. Zu seiner Stellvertreterin wurde Adelheid Feilcke bestimmt, die bei der Deutschen Welle Hauptabteilungsleiterin „Europa“ ist.

Wie der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel nach der inter­nen Sitzung mitteilte, wurde ausführlich über die Chancen und Aufgaben des Beetho­ven-Jubiläums für Bonn gesprochen: „Es bestand große Einigkeit, dass das Beetho­venjahr 2020 für Bonn eine große Chance darstellt, aber kein einmaliges Feuerwerk sein darf, sondern genutzt werden muss, um Bonn nachhaltig als Beethovenstadt zu profilieren.“ Dafür seien verschiedene Ideen wie zum Beispiel die stärkere überregio­nale Verankerung des Beethovenfestes diskutiert worden. Für diese Ziele könne auch das Netzwerk des Kuratoriums genutzt werden, dem herausragende Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft angehören.

Auf einhellige Zustimmung stieß im Kuratorium die Bürgeraktion UNSER LUDWIG mit Beethoven-Statuen des renommierten Bildhauers und Konzeptkünstlers Ottmar Hörl. Sie biete die große Chance, Beethoven in der Bonn und der Region sichtbarer zu machen und zugleich mit dem „lächelnden Ludwig“ ein neues Beethovenbild in die Welt zu tragen, das dem verbreiteten Klischee eines immer mürrischen Künstlers entgegentritt. Die Mitglieder des Kuratoriums wollen die Aktion durch die Übernah­me von Patenschaften unterstützen und dafür auch in der Bürgerschaft werben.

An der Sitzung des Kuratoriums nahmen u. a. die Bundestagsabgeordneten Lisa Win­kelmeier-Becker, Alexander Graf Lambsdorff und Ulrich Kelber, IHK-Präsident Ste­fan Hagen, der Personalvorstand der Deutschen Post DHL Dr. Thomas Ogilvie, der Landtagsabgeordnete Dr. Christos Katzidis, der Chef des Universitätsklinikums Pro­fessor Wolfgang Holzgreve, Dr. Martina Krechel-Engert für das Rektorat der Univer­sität Bonn, Malte Boecker als Direktor des Beethoven Hauses Bonn und der künstlerische Geschäftsführer der BTHVN 2020-JubiläumsgGmbH Christian Lorenz teil.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='286' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Bildschirmfoto_2018-06-20_um_18.47.13.png' border=0 alt='Fritz Dreesen, Gr&uuml;ndungsmitglied der B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN'>
2018-06-22 10:00:00
<![CDATA[Beethovens Strahlkraft ist auch für die Wirtschaftsförderung]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7940 in Bonn und der Region ein wichtiger Faktor, an den die neue Bonner Stadt-Marketing-Kampagne anknüpft. Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eissagte dazu: „Es gibt nur eine Geburtsstadt Beethovens. Was kein anderer bieten und man nur in Bonn erleben kann, interessiert die Menschen besonders, und die so gewonnene Aufmerksamkeit kann man dann nutzen, um die vielfältigen Stärken der Stadt darzustellen.“

 

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Beethovens Strahlkraft nutzen
Bürger für Beethoven begrüßen neuen Stadtmarketing-Ansatz

Auf Zustimmung bei den BÜRGERN FÜR BEETHOVEN stößt das neue Stadtmarketing-Konzept, das Beethoven als Anker für die Bonn-Werbung nutzt. Der Vorsitzende des Vereins Stephan Eisel sagte dazu: „Beethoven ist das Alleinstellungsmerkmal Bonns. Man kennt ihn überall auf der Welt und wir haben das bisher viel zu wenig genutzt. Hier gibt es gerade auch für die Wirtschaftsförderung große Chancen.“ Die Kritik, die im zuständigen Ausschuss des Rates an dem Konzept der Verwaltung geäußert wurde, beruht nach Eisels Meinung auf einem Missverständnis: „Niemand will Bonns Vielfalt auf Beethoven reduzieren, sondern es geht darum, Beethovens Strahlkraft zu nutzen, um außerhalb der Stadtgrenzen für Bonns Vielfalt zu werben.“

Die von der Stadtverwaltung vorgestellte Stadtmarketing-Kampagne nutzt das Motto "Bonn ist Beethoven. Weil …" um die vielfältigen Stärken Bonns zu thematisieren. Nach Meinung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN kann man durch Stichworte wie Weltoffenheit, Kreativität, Innovation und Menschlichkeit, für die Beethoven überall auf der Welt steht, den Blick sinnvoll und glaubwürdig auf die Stärken seiner Geburtsstadt gelenkt: „Wenn die globale Strahlkraft Beethovens bisher zu wenig mit Bonn verbunden wird, ist das ausschließlich unsere eigene Schuld. Die weltweite Aufmerksamkeit zum 250. Geburtstag des Komponisten bietet jetzt die Chance zum Kurswechsel. Davon profitieren dann alle. Man braucht sich doch nur anzuschauen, wie Salzburg Mozart nutzen – und Beethoven hat mit 22 Jahren länger in Bonn gelebt und gearbeitet als Mozart in Salzburg.“ Bonner Unternehmen und Geschäftsleute hätten das längst begriffen und würden sich deshalb mehr städtische Aktivitäten in diese Richtung wünschen. Es wäre ein völlig falsches Signal, wenn das ausgerechnet vom Ausschuss für Wirtschaftsförderung im Rat ausgebremst würde.

Natürlich, so Eisel, habe Bonn eine herausragende Universität, aber es gebe eben viele Universitätsstädte. Bonns Lage am Rhein sei besonders schön, aber der Rhein sei mit vielen schönen Stellen über 1000 km lang. Bonn könne auch stolz auf sein Profil als UN-Stadt sein, aber Touristen kämen deshalb nicht nach Bonn: „Es gibt aber nur eine Geburtsstadt Beethovens. Das muß man bei der Werbung für unsere Stadt in den Mittelpunkt stellen: Was kein anderer bieten und man nur in Bonn erleben kann, interessiert die Menschen besonders, und die so gewonnene Aufmerksamkeit kann man dann nutzen, um die vielfältigen Stärken der Stadt darzustellen.“ Ein Blick über den Tellerrand zeige, dass es im harten Städtewettbewerb fährlässig wäre, wenn Bonn diese Chance verstreichen ließe.

Dass die allermeisten Bonner die Identifikation mit Beethoven für den richtigen Weg halten, zeigt nach Eisels Meinung auch die große Beteiligung der Bürger am Beethoven-Countdown auf dem Marktplatz und der „fulminante Start der Bürgeraktion UNSER LUDWIG“, bei dem in der letzten Woche neue Beethoven-Skulpturen des renommierten Konzeptkünstlers Ottmar Hörl vorgestellt wurden: „Die Resonanz aus der Bürgerschaft übersteigt unsere Erwartungen bei weitem.“ Gemeinsam mit city-marketing bonn werben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN bei Bonnern dafür, Patenschaften für die Skulpturen zu übernehmen: „Dass der Anstoß dafür von Bonner Geschäftsleuten kam, zeigt anschaulich, dass man dort längst das Potential Beethovens auch für die Wirtschaftsförderung erkannt hat.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='207' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/180529_Fotor.jpg' border=0 alt='Beethovens Strahlkraft ist auch f&uuml;r die Wirtschaftsf&ouml;rderung'>
2018-06-05 10:00:00
<![CDATA[Mit ihrem JAHRBUCH 2017 legen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7920 wieder einen vielfältigen Überblick zu ihren Bonner Beethoven-Aktivitäten vor. Der von Vorstandsmitglied Eva Schmelmer reaktionell verantwortete Band setzt dabei auf über 120 Seiten ganz unterschiedliche Schwerpunkte von den Vorbereitungen des Beethvoen-Jubiläums 2020 über das letzte Beethovenfest bis zu Vereinsaktivitäten wie dem neuen "Götterfunken-Preis" für außergewöhnliche Beethoven-Aktionen in Bonn und der Region.

 

 

Das JAHRBUCH 2017 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN können Sie hier ausdrucken.

 

 

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Buntes Bonner Beethoven-„Kaleidoskop“

BÜRGER FÜR BEETHOVEN präsentieren ihr neues Jahrbuch

Die Bonner Vorbereitungen für das Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 sind zentrales Thema in dem soeben vorgestellten neuen Jahrbuch der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Im Mittelpunkt steht dabei der Leitartikel „Freyheit - weiter - gehen!“ des künstlerischen Geschäftsführers der Beethoven Jubiläums GmbH, Christian Lorenz. Darin berichtet Lorenz detailliert über die Arbeit der Jubiläums-Gesellschaft, über die fünf Leitideen, die sich hinter dem Logo „BTHVN“ verbergen sowie über die verschiedenen Projekte, die zu Beethovens 250. Geburtstag schon geplant sind. Hier spielt der neue Beethoven-Rundgang eine besondere Rolle, den die BÜRGER FÜR BEETHOVEN maßgeblich mit initiiert haben. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: „Unser neues Jahrbuch verdeutlicht, dass in Bonn durch den Druck des Jubiläumsjahres 2020 einiges für Beethoven auf den Weg gebracht wurde, aber noch vieles umzusetzen ist. An Ideen dafür mangelt es nicht.“

Auf über 120 Seiten gibt das von Vorstandsmitglied Eva Schmelmer redaktionell betreu­te Jahrbuch in verschiedenen Rubriken einen Überblick über die Vereinsaktivitäten des Jahres 2017 und berichtet über die wesentlichen Beethoven-Aktivitäten in Bonn. Dabei liegt ein besonderer Focus auf einer ebenso spannenden wie umfassenden Darstellung des Projekts „250 piano pieces for Beethoven“ der Bonner Konzertpianistin Susanne Kessel aus ihrer eigenen Feder. „Über 40 Konzerte mit Uraufführungen von rund 120 der ‚piano pieces for Beethoven‘ habe ich bisher in Bonn gespielt“, sagt Susanne Kessel darin, und „82 Komponisten aus zahlreichen Ländern sind seit 2013 meiner Einladung gefolgt, persönlich in den Konzerten in Bonn anwesend zu sein.“

In der Rubrik „Beethovenfest“ berichtet das Jahrbuch u. a. über die Verleihung des Beethovenrings und den Schaufensterwettbewerb. Im Abschnitt „Beethoven und Bonn“ geht es um den Brief einer Zeitzeugin zum ersten Beethovenfest 1845, den die BÜRGER FÜR BEETHOVEN 2017 dem Beethoven-Haus überreichen konnten. Außerdem erfährt man mehr über den Besuch des damaligen Bundespräsidenten Gauck am Remigiusplatz, dem Standort von Beethovens Taufkirche, die „Götterfunken“-Auszeichnung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN für Bonner Polizei oder das Beethoven-Fassadengemälde an der Weberstraße. Die Rubrik „BÜRGER FÜR BEETHO­VEN“ gibt zahlreiche Infos zu Terminen oder einer Vereinsmitgliedschaft, und das Kapitel „Beethoven und mehr“ schließlich bietet Raum für ein buntes Kaleidoskop an weiterem Wissenswerten zu Beethoven in seiner Heimatstadt, vom Jugendmusikwettbewerb „Beethoven Bonnensis“ bis hin zu einem humorvollen Seitenblick auf „Ludwig und die Damenwelt“.

Der Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN hat inzwischen rund 1.600 Mitglieder, kann einen ständigen Mitgliederzuwachs verzeichnen und konnte sich allein 2017 über 200 Neueintritte freuen.

Das Jahrbuch der BÜRGER FÜR BEETHOVEN ist im Internet unter www.buerger-fuer-beethoven oder in der Geschäftsstelle des Vereins (Kur­fürstenallee 2-3, 53177 Bonn, Tel. 228 – 36 62 74) er­hältlich.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='283' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Jahrbuch17.jpeg' border=0 alt='Mit ihrem JAHRBUCH 2017 legen die B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN'>
2018-05-09 10:00:00
<![CDATA[Mit dem 50. Beethoventreff am 22. April feierten die]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7923 BÜRGER FÜR BEETHOVEN ein besonderes Jubiläum: Die Talkrunde mit insgesamt über 100 Künstlern und Vertretern der Bonner Kulturszene findet seit 2010 statt. Gäste zum Jubiläum waren der Mitbegründer des Vereins und Vorsitzende des Kuratoriums Fritz Dreesen sowie die Bonner Konzertpianistin Susanne Kessel. Sie spielte als besonderes Jubiläumsgeschenk eine Uraufführung aus ihrem Projekt „250 piano pieces for Beethoven“.

Bei der Uraufführung handelte es sich um die "Micro-Sonatina" des Briten Anthony Whittaker. Damit wollte Susanne Kessel die Gelegenheit nutzen, auch eine Uraufführung im Stiefel zu spielen, der ja neben dem Beethoven-Haus ein besonderer Ort ist - nicht nur historisch. 

Die 60 begeisterte Gäste spendeten enthusiastischen Beifall und forderten Susanne Kessel zu mehrfachen Zugaben auf. Sie spielte daraufhin neben "Für Elise" von Beethoven noch weitere Stücke aus ihren "250 piano pieces for Beethoven": 

  • Bujor Hoinic (RO/TR)
    "Frühlingsgedanken" 
  • Alexander Tonikjan (AM)
    "Gefühlspalette" 
  • Jan Mannee (NL)
    "Für..." 
  • Mike Garson (US)
    "Pathetique Variations" 

 

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='176' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/20180422_185358_Fotor.jpg' border=0 alt='Mit dem 50. Beethoventreff am 22. April feierten die'>
2018-04-29 10:00:00
<![CDATA[Igor Levit erhielt den Beethoven-Ring der BÜRGER FÜR BEETHOVEN]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7916 vom Vorsitzenden Stephan Eisel bei einem Konzert im Beethoven-Haus Bonn. Er begeisterte das Publikum mit seiner ausdrucksstarken Interpretation der Beethoven-Sonaten op. 13 (Pathetique) und op. 22 sowie der außergewöhnlichen Zugabe „A Mensch“ des von Frederic Rzewski. In einer spontanen Rede wandte sich Levit gegen die Gleichgültigkeit, mit der Grenzen im Umgang miteinander verschoben werden.

 

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Igor Levit erhielt Beethoven-Ring 

„Ich will ein Zeichen Gegen die Gleichgültigkeit setzen“

Im Rahmen eines Konzertes im Kammermusiksaal des Bonner Beethoven-Hauses wurde am Samstag der Pianist Igor Levit mit dem Beethoven-Ring der BÜRGER FÜR BEETHOVEN ausgezeichnet. Der Preis wird seit 2004 nach einer Abstimmung der 1.600 Vereinsmitglieder vergeben. Erster Preisträger war der Dirigent Gustavo Dudamel. Zur Verleihung des Beethoven-Rings an Levit sagte der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel: „Mit Igor Levit zeichnen wir einen Künstler aus, für den Beethoven schon seit früher Jugend eine besondere Bedeutung hat. Er ist ein atemberaubender Pianist, der seine Zuhörer immer wieder in den Bann schlägt und verblüfft. Dass Levit von sich zugleich sagt „Ich kann nicht Musik im Vakuum machen“ und daraus auch eine politische Verantwortung ableitet, steht in der beethovenschen Tradition des aufgeklärtes Bürgers.“

Levit sagte bei der Preisverleihung: „Mit dem Beethoven-Ring geehrt zu werden bedeutet mir sehr viel. Bekanntlich ist Beethoven der für mich wichtigste Komponist. Die Werte, für die Beethoven einstand, haben heute mehr Relevanz als je zuvor und müssen mit aller Kraft von jedem von uns verteidigt und gelebt werden.“ Bezogen auf die aktuelle Diskussion um den ECHO, den er wegen der menschenverachtenden Texte zweier in diesem Jahr mit dem ECHO ausgezeichneten Rapper zurückgegeben hatte, fügte Levit in einer spontanen Rede hinzu, es sei leicht, einen Preis zurückzuschicken oder auf der Bühne politische Statements abzugeben: „Mir geht es um das, was außerhalb des Konzertsaals ins reale Leben übersetzt wird. Es geht um die Haltung, mit der wir uns der Gleichgültigkeit widersetzen, mit der im alltäglichen Umgang Grenzen des Respekts und der Achtung voreinander verschoben werden.“

Im ausverkauften Konzert begeisterte Levit das Publikum mit seiner ausdrucksstarken Interpretation der Beethoven-Sonaten op. 13 (Pathetique) und op. 22 sowie der außergewöhnlichen Zugabe „A Mensch“ des mit ihm befreundeten amerikanischen Komponisten Frederic Rzewski.

Bisherige Träger des Beethoven-Rings sind der Dirigent Gustavo Dudamel (2004), die Geigerinnen Julia Fischer (2005) und Lisa Ba­tiashvili (2006), der Cellist Giorgi Kharadze (2007), die Pianisten Lauma Skride (2008) und Teo Gheorghiu (2009), der Geiger Sergei Khachatryan (2010), der Hornist Premysl Vojta (2011), der Oboist Philippe Tondre (2012), die Geigerin Ragnhild Hemsing (2013), die Fagottistin Sophie Dartigalongue (2014), der Cellist Nicolas Altstaedt (2015) und der Pianist Filippo Gorini (2016).

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='197' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/71-131840393--null--22-04-2018-18-06-35-855-_Fotor.jpg' border=0 alt='Igor Levit erhielt den Beethoven-Ring der B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN'>
2018-04-23 10:00:00
<![CDATA[Dass Igor Levit als Träger des Beethoven-Ring seinen ECHO]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7912 ECHO zurückgegeben hat, nachdem ein Rapper-Duo mit antisemitischen Parolen den Musikpreis erhalten hat, haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ausdrücklich begrüßt. Der Vorsitzender Stephan Eisel sagte dazu: “Wir zeichnen Igor Levit auch aus, weil er als herausragender Künstler in der beethovenschen Tradition des aufgeklärten Bürgers steht und daraus eine politische Verantwortung ableitet – um es mit seinen eigenen Worten zu sagen: “Ich kann nicht Musik im Vakuum machen.” Damit folgt er dem Beispiel Beethoven´s, der sich nicht nur mit seiner Musik nachdrücklich für eine menschliche Gesellschaft wechselseitiger Achtung eingesetzt hat.” 

 

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Igor Levit gibt seinen ECHO zurück

Protest gegen Preisvergabe an Rapper-Duo mit antisemitische Parolen

BÜRGER FÜR BEETHOVEN begrüßen Entscheidung des BEETHOVEN-RING-Trägers

Der Pianist Igor Levit hat seinen Echo-Musikpreis zurückgegeben und damit dagegen protestiert, dass vor einigen Tagen ein Rapper-Duo den Preis trotz seiner antisemitischen Texte, die zugleich den Holocaust verharmlosen, erhalten hat. Levit wird am Samstag der Beethoven-Ring der BÜGER FÜR BEETHOVEN verliehen. Deren Vorsitzender Stephan Eisel begrüsste Levits Entscheidung: “Wir zeichnen Igor Levit auch aus, weil er als herausragender Künstler in der beethovenschen Tradition des aufgeklärten Bürgers steht und daraus eine politische Verantwortung ableitet – um es mit seinen eigenen Worten zu sagen: “Ich kann nicht Musik im Vakuum machen.” Damit folgt er dem Beispiel Beethoven´s, der sich nicht nur mit seiner Musik nachdrücklich für eine menschliche Gesellschaft wechselseitiger Achtung eingesetzt hat.” 

Igor Levit hat seinen ECHO mit einer Erklärung zurückgegeben, in der es heißt:
“Wir müssen als Künstler die Freiheit der Kunst immer und überall leben und verteidigen. Uns kommt damit aber auch stets die grundlegende Verantwortung zu, zu erkennen, wo diese Freiheit missbraucht wird. … Mein bisheriges künstlerisches Leben ist dadurch gekennzeichnet, dass ich meine Arbeit stets im Kontext der gesellschaftlichen Realität, in der ich lebe, verstanden habe. Aus diesem Grund ist die Vergabe des ECHO an Kollegah und Farid Bang ein für mich vollkommen verantwortungsloser, unfassbarer Fehlertritt der ECHO-Jury und gleichzeitig auch ein Ausdruck für den derzeitigen Zustand unserer Gesellschaft. Antisemitischen Parolen eine solche Plattform und Auszeichnung zu geben ist unerträglich. Es ist mir deshalb ebenfalls unmöglich, den von mir 2014 mit großem Stolz in Empfang genommen ECHO-Klassik, zu behalten.” 

Levit erhält am Samstag den BEETHOVEN-RING, den die BÜRGER FÜR BEETHOVEN im Rahmen eines seit langem ausverkauften Konzertes im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses zum 14. Mal verleihen. Bisherige Preisträger sind u. a. Gustavo Dudamel, Julia Fischer, Nicolas Altstaedt und Filippo Gorini. Der Preis wird nach einer Abstimmung unter den Mitgliedern des Beethoven-Vereins verliehen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='297' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Levit(1).jpg' border=0 alt='Dass Igor Levit als Tr&auml;ger des Beethoven-Ring seinen ECHO'>
2018-04-17 10:00:00
<![CDATA[Beethoven@home heisst das musikalische Fenster,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=6054 mit dem die BÜRGER FÜR BEETHOVEN und das NETZWERK ludwig.v.B. im Mai an 23 Orten in 27 Veranstaltungen präsentieren. Ihren Beitrag leisten vom jüngsten Nachwuchs bis zu ausgereiften Künstlerpersönlichkeiten, von der Einzelinitiative bis hin zu den institutionellen Beethoven-Schwergewichten ganz die unterschiedlichsten Beteiligten mit verschiedenen Formaten. Das Musikschaufenster Beethoven@home wird als Kooperation des Netzwerks Ludwig van B. und der Bürger für Beethoven getragen. Initiiert und organisiert wird es von Solveig Palm, die zugleich Vorsitzende des Netzwerkes und Geschäftsführerin der Bürger für Beethoven ist. Die Schirmherrschaft hat in diesem Jahr der Direktor des Beethoven Hauses Malte Boecker übernommen. Er sagte zu der Initiative: "Das „Musikschaufenster“ zeigt auch im Jahr „Minus Zwei“ vor dem großen Jubiläum, wie viele Künstler und Veran- stalter in Bonn und Umgebung zu Beethoven unterwegs sind.

 

Das vollständige Programm von beethoven@home können Sie hier ausdrucken.

 

Zum sechsten Mal: Beethoven@home 

Liebe Musikfreunde in Beethovens Rheinland,

seit 2012, und damit schon zum sechsten Mal findet unser „Musikschaufenster“ statt, das sich seit dem letzten Jahr vorgenommen hat, den Bonner musikalischen Schutzpatron in den Mittelpunkt zu stellen. Nicht in allen Konzerten in diesem Jahr spielt er die Hauptrolle, aber auch wenn er im Hintergrund bleibt, ist sein Schwergewicht allgegenwärtig. Vom jüngsten Nachwuchs bis zu ausgereiften Künstlerpersönlichkeiten, von der Einzelinitiative bis hin zu den institutionellen Beethoven-Schwergewichten, haben sich unter „Beet- hoven@home“ wieder Musiker und Musikveranstalter aus Bonn und Umgebung zu einem breit gefächerten Programm versammelt, das Bonn als lebendige Musikstadt präsentiert.

Auch in diesem Jahr ist es gelungen, wieder neue Veranstalter (7 von ins- gesamt in diesem Jahr 23) und neue Spielorte (9 von insgesamt 23) hinzu zu gewinnen. Besonders erfreulich ist, dass von den insgesamt 27 Veranstaltungen inzwischen mehr als die Hälfte (17 Konzerte) eigens durch Beet- hoven@home initiiert und speziell dafür konzipiert wurden.

 

Herzlich willkommen zu Beethoven@home! Auf viele musikalische Begegnungen freuen sich

Solveig Palm (Netzwerk Ludwig van B.)
Stephan Eisel (Bürger für Beethoven)

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='473' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/BH18.jpeg' border=0 alt='Beethoven&#64;home heisst das musikalische Fenster,'>
2018-04-13 10:00:00
<![CDATA[Die Deutsche Bahn hat ihre Zusage, einen ICE nach Beethoven]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7907 zu benennen, zurückgezogen. Man habe sich entschlossen, Züge jetzt doch nicht nach Personen zu benennen, da einige Namensvorschläge zu Kontroversen geführt hätten. Vorstandsmitglied Arnulf Marquardt-Kuron forderte für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN den Vorstand der Bahn auf, den Rückzieher vor allem im Blick auf Beethoven zu überdenken.

 

 

ICE-Benennung nach Beethoven
nicht aufgeben

BÜRGER FÜR BEETHOVEN bitten Deutsche Bahn, ihren Rückzieher zu überdenken

Auf die Mitteilung der Deutschen Bahn, man werde neue ICE-Züge jetzt doch nicht nach Personen benennen und ziehe damit auch die bereits zugesagte Benennung eines ICE nach Ludwig van Beethoven zurück, reagierten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN mit Unverständnis. Vorstandsmitglied Arnulf Marquardt-Kuron sagte dazu: „Auch wenn die Bahn ihr neues Konzept der ICE-Bennenung jetzt nicht mehr umsetzen will, bleibt Beethoven nicht nur im Blick auf das Jubiläumsjahr 2020 ein besonderer Fall. Wir haben die Bahn deshalb gebeten, ihre Absage zu überdenken.“ 

Nachdem es wegen der Rolle der Bahn im Nationalsozialismus zu einer kontroversen Debatte um die Bennung eines Zuges nach Anne Franck gekommen war, hat die Bahn ihr bereits beschlossenes Konzept wieder verworfen, die neuen ICEs nicht mehr nach Städten, sondern nach historischen Persönlichkeiten zu benennen. Davor war durch eine Publikumsabstimmung und eine Jury entschieden worden, einen der nächsten ICE-Züge nach Beethoven zu benennen. Dafür hatten sich auch die BÜRGER FÜR BEETHOVEN nachdrücklich eingesetzt. Die Bahn teilte jetzt in einem Brief an den Verein mit, man werde dies nicht umsetzen. Dem widerspricht  Vorstandsmitglied Arnulf Marquardt-Kuron in einem Antwortbrief an die Bahn: „Beethoven spielt im Vergleich mit den anderen für ICE-Vorschläge genannten Persönlichkeiten in einer eigenen Liga.“ Das solle die Bahn berücksichtigen, auch wenn sie weitere Personennamen nicht verwenden wolle.

So sei Beethovens Schlußsatz der Neunten Sinfonie von der Europäischen Union zu ihrer Hymne erhoben worden und der Bund habe die Beethoven-Pflege zur nationalen Aufgabe erklärt: „Es wäre umso erstaunlicher, wenn es gerade in Deutschland keinen bedeutenden Zug gäbe, der den Namen des berühmtesten und weltweit meistgespielten Komponisten tragen würde, zumal gleichzeitig im Ausland schon seit einigen Jahren Lokomotiven mit dem Namen Beethoven fahren.“  In Großbritannien trage die Class 92-Lokomotive 92003 der größten britischen Güterbahn den Namen "Beethoven". Sie befinde sich im Eigentum der DB Cargo UK, gehört also sogar zum DB-Konzern. In Österreich habe die Salzburger EisenbahnTransportLogistik GmbH (SETG) ihren zehnten Vectron der Baureihe 193 zu Ehren von Ludwig van Beethoven und der von ihm komponierten Europa-Hymne „Ode an die Freude“ gestaltet. Diese „Europa-Lok“ - mit Darstellungen von Beethoven und dem Bonner Rathaus sowie einer Europa-Karte - ist in Ungarn, der Slowakei, in Tschechien, Österreich, Slowenien und in Deutschland im Einsatz.

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sind der Meinung, dass es kein gutes Licht auf die Deutsche Bahn wirft, wenn ausgerechnet im Geburtsland des Komponisten auf ein solches Symbol verzichtet werde. Schließlich habe man auch für Martin Luther wegen des Reformationsjubiläums eine Ausnahme gemacht und einen ICE nach ihm benannt.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='147' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/73A2644C-38FB-42F4-9A2C-8066014CBB1E.jpeg' border=0 alt='Die Deutsche Bahn hat ihre Zusage, einen ICE nach Beethoven'>
2018-03-21 10:00:00
<![CDATA[Vorschläge für den GÖTTERFUNKEN 2018 können bis zum]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7895 30. April 2018 eingereicht werden. Mit diesem Preis zeichnen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN einmal jährlich Institutionen oder Personen aus, die sich in besonderer Weise darum verdient machen, Bonn als Beethovenstadt bekannt zu machen. Gesucht werden für das Jahr 2018 Vorschläge, die Leben und Werke von Ludwig van Beethoven auf möglichst originelle Weise außerhalb der Musikfachwelt in der Bürgerschaft bekannt machen. Nominiert werden können sowohl Personen als auch Institutionen aus Bonn und der Region.

 

 

Vorschläge für „Götterfunken“ gesucht

BÜRGER FÜR BEETHOVEN verleihen Auszeichnung  

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN bitten die Bevölkerung um Vorschläge für die Verleihung des „Götterfunken 2018“. Mit diesem Preis zeichnet der Verein einmal jährlich Institutionen oder Personen aus, die sich in besonderer Weise darum verdient machen, Bonn als Beethovenstadt bekannt zu machen. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: „Wir wollen uns bei denen bedanken, die auf außergewöhnlichen Wegen den großen Komponisten möglichst vielen Bürgern näher bringen. Bonn wird sich als Beethovenstadt nämlich nur etablieren können, wenn wir die Menschen über das traditionelle Klassikpublikum hinaus ansprechen.“  

Im letzten Jahr ging der „Götterfunken“ an die Polizei in Bonn und der Region, die seit mehreren Jahren in ihrer Öffentlichkeitsarbeit sowohl auf offiziellen Briefbögen als auch bei Publikationen und im Internet mit einem Beethoven-Signet für Bonn als Beethovenstadt wirbt. Seitdem ist die „Götterfunken“ im Foyer des Polizeipräsidiums ausgestellt.

Gesucht werden nun für das Jahr 2018 Vorschläge, die Leben und Werke von Ludwig van Beethoven vor allem Blick auf seine Bonner Zeit auf möglichst originelle Weise außerhalb der Musikfachwelt in der Bürgerschaft bekannt machen. Nominiert werden können sowohl Personen als auch Institutionen aus Bonn und der Region.

Die Entscheidung über die Verleihung des Preises trifft der Vorstand der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Verliehen wird eine ca. 20 cm hohe „Götterfunken“-Stele aus Buchenholz und Acryl, die die von der freischaffenden Bildhauerin Beate Meffert-Schmengler aus Meckenheim gestaltet hat. Sie verwendete dazu verschiedene Materialien wie z.B. Blattgold. Es handelt sich bei der Stele, die bei den Ausgezeichneten verbleibt, jeweils um ein Unikat.

Vorschläge mit Begründung können bis zum 30. April 2018schriftlich eingereicht werden bei Bürger für Beethoven e.V.,
Rathaus Bad Godesberg, Kurfürstenallee 2-3, 53177 Bonnoder per mail an info@buerger-fuer-beethoven.de

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/6B88BAAA-5AB8-4D83-88A0-81CEDF0D3E53.jpeg' border=0 alt='Vorschl&auml;ge f&uuml;r den G&Ouml;TTERFUNKEN 2018 k&ouml;nnen bis zum'>
2018-03-16 10:00:00
<![CDATA[Ein hochkarätiges Kuratorium unterstützt die Arbeit]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7892 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Zu den neu berufenen Mitgliedern gehören u. a. der Cellist Nicolas Altstaedt, Generalmusikdirektor Dirk Kaftan, Peter Materna und Norbert Röttgen. Wiederberufen wurden u. a. Oberbürgermeister Ashok Sridharan, Landrat Sebastian Schuster, Malte Boecker, Ulrich Kelber und Joachim Stamp. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: Dass es uns gelungen ist, dafür die wichtigsten Köpfe zu gewinnen, zeigt, wie wichtig Beethoven als Zukunftsaufgabe für Bonn und die Region ist, und unterstreicht das Gewicht des Vereins.“

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

BÜRGER FÜR BEETHOVEN
berufen hochkarätiges Kuratorium

Der Vorstand der BÜRGER FÜR BEETHOVEN hat ein neues Kuratorium berufen, das den Verein in den nächsten fünf Jahren beraten wird. Wie der Vorsitzende Stephan Eisel mitteilte, werden dem Gremium 30 Persönlichkeiten angehören: „Wir freuen uns darüber, dass sich hochkarätige Vertreter aus Kultur, Wirtschaft und Politik bereit erklärt haben, die Arbeit des Vereins als Kuratoriumsmitglieder auch nach außen sichtbar zu unterstützen. Für unser Ziel der Pflege der Musik Ludwig van Beethovens und seines Andenkens in Bonn und der Region ist es sehr wichtig unterschiedliche Bereiche der Stadtgesellschaft einzubeziehen. Dass es uns gelungen ist, dafür die wichtigsten Köpfe zu gewinnen, zeigt, wie wichtig Beethoven als Zukunftsaufgabe für Bonn und die Region ist, und unterstreicht das Gewicht des Vereins.“

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sind mit über 1570 Mitgliedern der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und der Region. An seiner Spitze steht ein 16-köpfiger Vorstand. In das beratende Kuratorium kann nur berufen werden, wer auch Vereinsmitglied ist.

Für den Musikbereich sind die künftigen Kuratoriumsmitglieder Nicolas Altstaedt (Cellist, künstlerische Direktor des Kammermusikfest Lockenhaus und Träger des Beethoven-Rings), Dirk Kaftan (Generalmusikdirektor des Beethoven Orchester Bonn), Prof. Pavel Gililov (Künstlerischer Leiter der Telekom Beethoven Competition Bonn), Malte Boecker (Direktor des Beethoven-Hauses) und sein Vorgänger Prof. Dr. Andreas Eckhardt, Peter Materna (Intendant des Jazzfest Bonn), Ilona Schmiel (Intendantin der Tonhalle Zürich und ehem. In­tendantin des Beethovenfest Bonn), Christian Lorenz (künstlerischer Geschäftsführer der BTHVN 2020-JubiläumsgGmbH), Dettloff Schwerdtfeger (kaufm. Direktor des Beethoven­fest Bonn) und Prof. Jiggs Whigham (Posaunist und Bandleader).

Die Politik ist künftig im Kuratorium vertreten durch Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Landrat Sebastian Schuster, die Bundestagsabgeordneten Norbert Röttgen, Alexander Graf Lambsdorff, Ulrich Kelber, Lisa Winkelmeier-Becker und Sebastian Hartmann, die Landtagsabgeordneten Guido Deus, Christos Katzidis, Franziska Müller Rech und Joachim Stamp, der zugleich stv. Ministerpräsident ist. Dazu kommt der Europaabgeordnete Axel Voss. Damit gehören Vertreter von CDU, SPD und FDP dem Gremium an. Mandatsträ­ger der Grünen sind bisher der Einladung zur Vereinsmitgliedschaft nicht gefolgt.

Aus der Wirtschaft sind ins Kuratorium berufen Stefan Hagen (Präsident der IHK Bonn-Rhein-Sieg), Fritz G. Dreesen (Hotelier und Gründungsmitglied der BÜRGER FÜR BEET­HOVEN), Rainer Jenniches (Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Bonn) und Volker Klein (Vorstandsmitglied Volksbank KölnBonn). Auch die Sparkasse KölnBonn wird auf Vor­standsebene vertreten sein.

Von der Deutschen Welle wurden Adelheid Feilcke (Leiterin Partnerschaften und Projektori­entierung) und von Universität Dr. Claudia Lücking-Michel (Mitglied des Hochschulrates), Prof. Dr. Wolfgang Holzgreve (Direktor Universitätsklinikum Bonn) sowie Dr. Martina Krechel-Engert (Geschäftsführerin des Rektorats der Universität Bonn) beru­fen.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='334' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven2020_schnitt(4).jpg' border=0 alt='Ein hochkar&auml;tiges Kuratorium unterst&uuml;tzt die Arbeit'>
2018-03-08 10:00:00
<![CDATA[In einem offenen Brief an die Mitglieder des Bonner Rates]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7893 fordern die BÜRGER FÜR BEETHOVEN einen Baustopp bei der Beethovenhalle. Statt weiterer Millionen für das immer kostenträchtigere Projekt gehe es jetzt um eine schonungslose Analyse. Da jetzt klar sei, dass die Sanierung der Halle bis zum Beethoven-Jubiläum niczht abgeschlossen werden kann, sei es an der Zeit über alternative Zukunftslösungen nachzudenken.

 

 

BÜRGER FÜR BEETHOVEN FORDERN BAUSTOPP FÜR BEETHOVENHALLE

In einem offenen Brief an die Mitglieder des Bonner Stadtrates fordern die BÜRGER FÜR BEETHOVEN einen Baustopp bei der Beethovenhalle. Dem Verein gehören mehr als 1550 Mitglieder an. Das in der urlaubsbedingten Abwesenheit des Vorsitzenden Stephan Eisel von seinen drei Stellvertretern Walter Scheurle, Marlies Schmidtmann und Annette Schwolen-Flümann unterzeichnete Schreiben hat folgenden Wortlaut:

 

 

An die Mitglieder des Rates der Stadt Bonn 
zur Sondersitzung am Montag, den 5. März 2018 

Keine weiteren Millionen in das Projekt „Sanierung Beethovenhalle“!

Schonungslose Analyse statt Schnellschüsse!

Bürger für Beethoven fordern sofortigen Baustopp!

Sie, sehr geehrte Damen und Herren, sind die Entscheidungsträger im Rat!

Wir bitten Sie als „Bürger für Beethoven“, sich für eine Entscheidung einzusetzen, die langfristig für unsere Stadt finanziell tragbar ist. 

 Die Antwort kann nur heißen: Kein grünes Licht für eine immer kostenträchtigere und hochpreisigere weitere Renovierung der Beethovenhalle! Dies ist der Bonner Bevölkerung gegenüber nicht zu rechtfertigen. Stimmen Sie im Rat für einen Baustopp bei den Renovierungsarbeiten! Halten Sie inne und nutzen Sie die Zeit für grundsätzliche Überlegungen, um sich weiteren Lösungen zuwenden zu können. 

Ein Baustopp ist auch sinnvoll, um die tatsächlichen Kostenrisiken seriös zu bewerten: Nach städtischen Angaben sind bisher lediglich Arbeiten im Wert von etwa 10 Mio Euro tatsächlich ausgeführt worden. Vergebene Aufträge, deren Ausführung noch nicht begonnen hat, müssen nicht vollständig erstattet werden, wenn die Sanierung abgebrochen wird. Die beauftragten Firmen haben lediglich einen Erstattungsanspruch für tatsächlich entstandenen Schaden und entgangenen Gewinn.

Es liegt aber nahe, dass die Kosten eines Abbruchs der Maßnahmen, die dann kalkulierbar sind, weit unter den unkalkulierbaren Kosten der Fertigstellung liegen. 

 Hallen hat diese Stadt genug. Vermeiden Sie weitere Kulturbaustellen. Folgen Sie dem Entschluss des Oberbürgermeisters, im Jubiläumsjahr 2020 die vorhandenen Spielstätten in Bonn und im umliegenden Rhein-Sieg-Kreis zu nutzen. 

 Auch  nach 2020 ist Bonn noch die Geburtsstadt von Ludwig van Beethoven. Mehrere Städte haben bereits bewiesen, dass es keine Utopie ist, neue Spielstätten für unterschiedliche Zwecke elegant und akustisch hochwertig zu kombinieren. Die UN-Stadt Bonn braucht weitsichtige und mutige Lösungen. In ihr leben zahlreiche Menschen, für die Kultur keine Nebensache ist. 

Für den Vorstand der Bürger für Beethoven

Walter Scheurle​​
stv. Vorsitzender

Marlies Schmidtmann​​
stv. Vorsitzende

Annette Schwolen -Flümann
Stv. Vorsitzende

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='205' height='246' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/B1380734-EC37-4AB1-A832-C2680BC4CFC6.jpeg' border=0 alt='In einem offenen Brief an die Mitglieder des Bonner Rates'>
2018-03-05 10:00:00
<![CDATA[Für das Beethoven-Jubiläum 2020 hat die Beethovenhalle]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7846 keine besondere Bedeutung. Darauf wies der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel angesichts neuer Zweifel an der rechtzeitigen Fertigstellung der Hallensanierung im Interview mit bonndirekt hin: "Inhaltliche Fragen sind für den Erfolg des Beethoven-Jubiläums in der Tat wesent­lich entscheidender als die Frage, ob oder wie die Sanierung der Beetho­venhalle rechtzeitig fertiggestellt wird. Eine Mehrzweckhalle mehr oder weniger ist für die Profilierung Bonns als Beethovenstadt nicht wichtig. Es sind alle gut beraten, sich nicht darauf zu fixieren und davon abhängig zu machen, zumal bei der Sanierung der Halle eine Verbesserung der Akustik nicht vorgesehen ist." 

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Beethoven ohne Ende?

Stephan Eisel im Interview mit bonndirkt am 12. Januar 2018

Beethoven ohne Ende? Stephan Eisel am 12. Januar 2018  im Interview mit bonndirekt

Dr. Stephan Eisel wurde am 10. Juni 1955 in Landau /Pfalz geboren. Er studierte politi­sche Wis­senschaft, neuere Geschichte und Musikwissenschaft in Marburg und Bonn und promovierte 1985 an der  Bonner Universität Bonn. Es folgten verschiedene Tätigkeiten im politisch-kulturellem Be­reich, u.a. als stellv. Leiter des Kanzlerbüros und Redenschreiber unter Helmut Kohl. Von 2007 - 2009 war als Bonner CDU-Abgeordneter Mitglied des Deut­schen Bundestages. Der ta­lentierte Hobbypianist ist heute u.a. Vorsitzender des Vereins „Bürger für Beetho­ven". In dieser Ei­genschaft stellte ihm BONNDIREKT-Chefredakteur Erwin Ruckes drei Fragen zur gegenwärtigen Renovierung der Beethovenhalle und zu Perspektiven  BEET­HOVEN 2020.

Herr Eisel, was passiert eigentlich, wenn die Renovierung der Beethovenhalle tat­sächlich nicht rechtzeitig zum Beethoven-Jubiläum 2020 fertig wird?

Eisel: Eine Mehrzweckhalle mehr oder weniger ist für die Profilierung Bonns als Beethovenstadt nicht wichtig. Es sind alle gut beraten, sich nicht darauf zu fixieren und davon abhängig zu machen. Die Kostenexplosion - innerhalb der letzten 18 Monate von 53 auf 75 Mio Euro - als auch der Zeitplan, der zur Lotterie geworden ist, zeigt, dass die denkmalgerechte Sanierung der Beethovenhalle eine krasse Fehlentscheidung war. Das gilt umso mehr als eine Verbesserung der Akustik nicht vorgesehen ist. Niemand wird wegen eines Konzertes in dieser Mehrzweckhalle auch nur aus Köln nach Bonn kommen. 

Sind Ihnen irgendwelche alternative Veranstaltungsstätten in Bonn bekannt?

Eisel: International konkurrenzfähig ist nur der Kammermusiksaal im Beetho­ven-Haus. Es wird eben immer deutlicher wie kurzsichtig das kommunalpolitisch verant­wortete Aus für das privat fianzierte Festspielhaus war. Aber mindestens so gut wie die Beethovenhalle  ist eine Vielfalt von Veranstaltungsorten: Von der kleinen Beethovenhalle in Muffendorf, über das WCCB mit dem Plenarsaal, die Oper, die Godesberger Redoute, den Telekom-Dome, das T-Mobile- Forum, das Poppelsdorfer Schloß  usw. usw.. Besonders attraktiv finde ich es auch, immer Sommer den Museumsplatz wieder für Konzerte zu nutzen. Und wie wäre es mit einer Flußbühne am Rheinufer ?  

Kann es sein, dass sich die Diskussion um die Gestaltung des Beethovenfes­tes 2020 in der Bonner Öffentlichkeit hauptsächlich auf bautechnische As­pekte redu­ziert und wo bleibt eigentlich der konkrete Ansatz und das Be­wusstsein, dieses Da­tum auch zu einer nachhaltigen Wertung Bonns als Beethovenstadt und kulturellen Hotspot einzubringen?

Eisel: Inhaltlichen Fragen sind für den Erfolg des Beethoven-Jubiläums in der Tat wesent­lich entscheidender als die Frage, ob oder wie die Sanierung der Beetho­venhalle rechtzeitig fertiggestellt wird.  Es geht auch nicht um ein einmaliges Feuer­werk 2020, sondern um eine Initialzündung für nachhaltige Strukturen. Wir müssen dabei auf das setzen, was Bonn als Alleinstellungsmerkmal zu bieten hat. Das sind z. B. die authentischen Orte, denn Beethoven ist ja nicht nur in Bonn geboren, son­dern hat hier 22 Jahre gelebt und gearbeitet - länger als Mozart in Salzburg. Des­halb ist es gut, dass es endlich zu einem modernen Beethoven-Rundgang kommen wird. Ein weiteres Feld wäre die Nachwuchsarbeit : Beethoven hat seine Prägung eben hier als Jugendlicher und junger Erwachsener erfahren. Was liegt näher als Bonn zum Treffpunkt herausragender musikalischer Talente zu entwickeln. Dafür sind die Meisterkurse des Beethoven-Hauses und der Klavierwettbwerb der Tele­kom gute Ansatzpunkte, die aber nicht punktuell bleiben dürfen. Und in der UN- und Bundes­stadt Bonn bietet es sich doch an, Beethovens Musik mit seinem Profil als Huma­nist zu verbinden. Die kulturelle Verantwortung der Politik und die gesell­schaftliche Verantwortung der Künstler - für diese Debatte ein nachhaltiges Forum zu bieten, würde zu Bonn passen. 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='334' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven2020_schnitt(2).jpg' border=0 alt='F&uuml;r das Beethoven-Jubil&auml;um 2020 hat die Beethovenhalle'>
2018-01-18 10:00:00
<![CDATA[Erfolgreich war das Beethovenjahr 2017]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7828 aus Sicht der BÜRGER FÜR BEETHOVEN vor allem, durch den neuen Schwung, den Generalmusikdirektor Dirk Kaftan und der künstlerische Geschäftsführer der JubiläumsGmbH Christian Lorenz in die Beethovenstadt brachten. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN konnten 2017 über 200 Neueintritte verzeichnen. Der Verein mit 1571 Mitgleidern - über den Kulturbereich hianus - der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und der Region.

 

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Erfolgreiches Beethovenjahr 2017

Verein freut sich mit jetzt 1650 Mitgliedern über mehr als 200 Neueintritte
Lob für Generalmusikdirektor Dirk Kaftan

Eine überwiegend positive Bilanz für das Jahr 2017 ziehen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN zum Abschluss des Jahres 2017. Der Vorsitzende Stephan Eisel sagte zum Jahresabschluss: „Die JubiläumsGmbH BTHVN2020 hat Fahrt aufgenommen, der neue Generalmusikdirektor Dirk Kaftan hatte einen tollen Einstand in der Beethovenstadt und es ist endlich die Entscheidung gefallen, den längst überfälligen Beethoven-Rundgang in Bonn zu realisieren. Jetzt gilt es den Schwung ins neue Jahr mitzunehmen, denn bis zur Eröffnung des Jubiläumsjahres 2020 bleiben nur noch 100 Wochen Zeit.“

Aus Sicht der BÜRGER FÜR BEETHOVEN haben vor allem zwei Personalentscheidungen zum Erfolg des Beethovenjahres 2017 beigetragen. Dirk Kaftan baue als neuer Generalmusikdirektor mit viel Schwung und Kreativität auf dem Fundament auf, das Stefan Blunier als Generalmusikdirektor des Beethoven Orchester Bonn gelegt habe: „Das war nach der langen Hängepartie bei der Besetzung dieser Position besonders wichtig.“ Kaftan habe schnell die Sympathien der Bonner über das übliche Klassikpublikum hinaus erobert. Dazu hätten auch ungewöhnliche Auftritte des Orchesters wie im Bayernzelt bei Pützchens Markt oder im Telekom-Dome beim Reformationsjubiläum beigetragen. 

Auch das erste Jahr des künstlerischen Geschäftsführers der JubiläumsGmbH BTHVN2020 Christian Lorenz habe neuen Schwung gebracht: „Es ist gut, dass er dafür sorgt, die JubiläumsGmbH nicht nur Projekte fördert und koordiniert, sondern auch eigene Akzente setzt.“ Dabei sei es ein überzeugender Ansatz, ausgehend von den Initialen BTHVN Beethoven als Bonner, Tonkünstler, Humanist, Visionär und Naturfreund in seiner ganzen Vielfalt zu thematisieren. Positiv sei es auch, dass sich das Land NRW nach einer zu langen Phase der Unklarheit mit dem konkreten Betrag von 10 Mio Euro in das Beethoven-Jubiläum einbringe. 

Nach Meinung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN ist es nach wie vor eine besondere Herausforderung, die Bevölkerung insgesamt auf dem Weg zu Beethovens 250. Geburtstag mitzunehmen: „Es gibt noch zu viele Bonner, die nicht wissen, dass Beethoven nicht nur hier geboren ist, sondern 22 Jahre in Bonn gelebt und gearbeitet hat – länger als Mozart in Salzburg.“ Um dem abzuhelfen, schlagen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN vor, dass die Stadt ihre Informationsmöglichkeiten viel stärker einsetzt: „Beispielsweise könnte den vielfach verschickten Bürgerbriefen eine verständliche und kurze Grundinformation zum größten Sohn der Stadt beigefügt werden. Die besten Botschafter der Beethovenstadt Bonn sind die Bonner, aber sie müssen über den größten Sohn der Stadt auch das erfahren, das sie dann auch weitererzählen können.“

Inhaltlichen Fragen sind nach Meinung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN für den Erfolg des Beethoven-Jubiläums wesentlich entscheidender als die Frage, ob oder wie die Sanierung der Beethovenhalle rechtzeitig fertiggestellt werde: „Eine Mehrzweckhalle mehr oder weniger ist für die Profilierung Bonns als Beethovenstadt nicht wichtig. Es sind alle gut beraten, sich nicht darauf zu fixieren und davon abhängig zu machen.“ Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN setzen sich im Blick auf den Erfolg des Jubiläumsjahres für eine Vielfalt von Spielstätten ein und würden es auch begrüßen, wenn zum Beethoven-Jubiläum der Museumsplatz zwischen Bundeskunsthalle und Kunstmuseum wieder für Konzerte genutzt werden würde. 

Eine besonders positive Bilanz kann der Verein im Blick auf die eigene Mitgliederentwicklung ziehen. Über 200 Neueintritte führten 2017 – nach Abzug der Sterbefälle und einiger Austritte meist durch Umzug – zu einem Mitgliederanstieg von über 15 Prozent. Mit 1571 Mitgliedern sind die BÜRGER FÜR BEETHOVEN damit – über den Kulturbereich hinaus – der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und der Region.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='240' height='257' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethovendenkmal-Feuerwerk-schnitt.jpg' border=0 alt='Erfolgreich war das Beethovenjahr 2017'>
2017-12-28 10:00:00
<![CDATA[Der Pianist Igor Levit wurde zum Träger des Beethoven-Rings 2017]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7788 gewählt. Das ist das Ergebnis einer Abstimmung der Mitglieder der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Levit sagte zu der Auszeichnung:  „Mit dem Beethoven-Ring geehrt zu werden, bedeutet mir sehr viel. Bekanntlich ist Beethoven der für mich wichtigste Komponist."  Als Vorsitzender der BÜRGER FÜR BEETHOVEN sagte Stephan Eisel zum Ergebnis der Abstimmung: "Er ist ein atemberaubender Pianist, der seine Zuhörer immer wieder in den Bann schlägt und verblüfft. Dass Levit von sich zugleich sagt  „Ich kann nicht Musik im Vakuum machen“ und daraus auch eine politische Verantwortung ableitet, steht in der beethovenschen Tradition des aufgeklärtes Bürgers."

 

 

Das Konzert zur Verleihung des Beethoven-Rings an Igor Levit findet am 21. April 2018 um 19 Uhr im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses statt. DAS IST KONZERT IST AUSVERKAUFT !!!

 

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Igor Levit erhält Beethoven-Ring 2017

Der BEETHOVEN-RING 2017 geht an 30-jährigen Pianisten Igor Levit. Das teilte der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel mit: „Mit Igor Levit  zeichnen wir einen Künstler aus, für den Beethoven schon seit früher Jugend eine besondere Bedeutung hat. Er ist ein atemberaubender Pianist, der seine Zuhörer immer wieder in den Bann schlägt und verblüfft. Dass Levit von sich zugleich sagt  „Ich kann nicht Musik im Vakuum machen“ und daraus auch eine politische Verantwortung ableitet, steht in der beethovenschen Tradition des aufgeklärten Bürgers.  Igor Levit setzt damit als 14. Träger des Beethoven-Rings die Reihe der Preisträger fort, die von Gustavo Dudamel 2004 begonnen wurde.“ 

Igor Levit sagte, er sei über die Auszeichnung „sehr glücklich“: „Mit dem Beethoven-Ring geehrt zu werden, bedeutet mir sehr viel. Bekanntlich ist Beethoven der für mich wichtigste Komponist. Die Werte, für die Beethoven einstand, haben heute mehr Relevanz als je zuvor und müssen mit aller Kraft von jedem von uns verteidigt und gelebt werden.“ 

Der Beethoven-Ring wird in einer schriftlichen Abstimmung von den 1.500 Mitgliedern der BÜRGER FÜR BEETHOVEN unter den vier jüngsten Solisten des Bonner Beethovenfestes vergeben, die ein Werk von Beethoven interpretieren. Auf Levit entfielen 40 Prozent der abgegebenen Stimmen. Ihm folgten der Cellist Isang Enders (der auch Levits Duo-Partner ist), der Pianist Alexander Krichel und der Geiger Tobias Feldmann. 

Geboren 1987 in Nizhni Nowgorod, übersiedelte Igor Levit im Alter von acht Jahren mit seiner Familie nach Deutschland. Zu seinen Lehrern gehören Karl-Heinz Kämmerling, Matti Raekallio, Bernd Goetzke, Lajos Rovatkay und Hans Leygraf.  Igor Levit, der jetzt in Berlin lebt, hat sich bereits in sehr  jungen Jahren mit der Musik von Beethoven auseinandergesetzt. Seinen ersten öffentlichen Auftritt absolvierte er als Vierjähriger im russischen Gorki mit einer Ecossaise von Beethoven, mit vierzehn fertigte er  einen Klavierauszug der Missa solemnis an. Beethovens Klaviersonaten und Klavierkonzerte gehören zu seinem festen Repertoire. Zuletzt hat seine Einspielung der Diabelli-Variationen international Furore gemacht. Bereits 2005 gewann Levit als jüngster Teilnehmer beim  International Arthur Rubinstein Wettbewerb in Tel Aviv die Silbermedaille und  den Publikumspreis. Er konzertiert mit führenden Orchestern und hat zuletzt mit den Dirigenten Christian Thielemann, Kirill Petrenko, Thomas Hengelbrock  und  Fabio Luisi zusammengearbeitet. 

Der Beethoven-Ring wird Igor Levit durch die BÜRGER FÜR BEETHOVEN im Frühjahr nächsten Jahres bei einem eige­nen Konzert im  Bonner Beethoven Haus verliehen. 

Bisherige Träger des Beethoven-Rings sind der Dirigent Gustavo Dudamel (2004), die Geigerinnen Julia Fischer (2005) und Lisa Ba­tiashvili (2006), der Cellist Giorgi Kharadze (2007), die Pianisten Lauma Skride (2008) und Teo Gheorghiu (2009), der Geiger Sergei Khachatryan (2010), der Hornist Premysl Vojta (2011), der Oboist Philippe Tondre (2012), die Geigerin Ragnhild Hemsing (2013), die Fagottistin Sophie Dartigalongue (2014), der Cellist Nicolas Altstaedt (2015) und der Pianist Filippo Gorini (2016). Stephan Eisel wies darauf hin, dass sich alle Preisträger in der interna­tionalen Spitzenklasse etabliert haben: „Mit dem Beethoven-Ring bleiben sie der Geburtsstadt des großen Komponisten verbunden.“

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='297' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Levit.jpg' border=0 alt='Der Pianist Igor Levit wurde zum Tr&auml;ger des Beethoven-Rings 2017'>
2017-12-10 10:00:00
<![CDATA[" ... nach Tahiti, Grönland und Calcutta" wollte Beethoven den Druck]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7769 seiner Hammerklaviersonate schicken lassen und so ist eine neue Broschüre der BÜRGER FÜR BEETHOVEN betitelt. Darin geht es um das internationale Netzwerk Beethovens.  Er hatte schon zu seinen Lebzeiten Kontakte in 24 Staaten in Europa und Übersee. Das war für das Zeitalter der Postkutsche bevor Telefon oder Eisenbahn Grenzen überschritten völlig ungewöhnlich. Autor der Studie ist Stephan Eisel.

 

Die Broschüre "... nach Tahiti, Grönland und Calcutta" können Sie hier ausdrucken.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Beethoven, Tahiti, Grönland und Calcutta

Publikation zu Beethovens internationalem Netzwerk im Zeitalter der Postkutsche

BÜRGER FÜR BEETHOVEN wenden sich an 24 Botschafter und Auswärtiges Amt

 Anlässlich der UN-Weltklimakonferenz in Bonn haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN eine Stu­die zu den internationalen Verbindungen vorgestellt, die Ludwig van Beethoven schon zu Lebzeiten pflegte. Wie der Autor Stephan Eisel – zugleich Vorsitzender des Vereins – sagte, sollen damit auch  Verbindungslinien zwischen dem Profil Bonns als Beethoven- und UN-Stadt aufgezeigt werden: „Dass Beethoven heute ein globales Phänomen ist, wissen wir. Aber schon zu seinen Lebzeiten hatte er Kontakte in 24 Staaten in Europa und Übersee. Das war für das Zeitalter der Postkutsche bevor Telefon oder Eisenbahn Grenzen überschritten völlig ungewöhnlich.“ 

Der Verein kündigte an, im Blick auf das Beethoven-Jubiläum 2020 die Botschafter dieser Länder in Deutschland anzuschreiben und zugleich das Auswärtige Amt zu bitten, in den Ländern selbst aktiv zu werden: „Dort, wo Beethoven schon zu Lebzeiten präsent war, gibt es auch besondere Möglichkeiten, das Beethoven-Jubiläum zu feiern. Es ist für Bonn nur gut, wenn Anregungen dazu aus seiner Geburtsstadt kommen.“ 

Die 28-seitige Broschüre trägt unter Anspielung auf ein Beethoven-Zitat den Titel „.. nach Tahiti, Grönland und Calcutta“. Der Komponist hatte 1819 bei der Druckfreigabe für die Hammerklavier­sonate an seinen Verleger geschrieben, der Druck könne nun nach "Tahiti, Calcutta und nicht min­der Grönland und Nord Amerika gesendet werden". Nach Ansicht Eisels markiert dieser „wohl vor allem spaßig-übermütige Hinweis, auch Beethovens globalen Anspruch.“ 

Ausgehend von den heutigen Staatsgrenzen sind Beethovens interna­tionale Verbindungen schon zu Lebzei­ten in 24 Ländern nachweis­bar: Deutschland und Österreich waren seine langjährigen Wohn- und Wirkungsstätten, aus Belgien stammt Beethovens Familie. Die Nie­derlande, Polen, die Slowakei, Tschechien und Ungarn besuchte Beethoven auf seinen Reisen. Mit Dänemark, Frankreich, Grie­chenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kanada, Lettland, Portugal, Russland, der Schweiz, Spanien und der Türkei kam Beethoven auf unterschiedlichste Weise durch sein musikalisches Schaffen in Berüh­rung. In Schweden und Slowenien wurde er in besonderer Weise ausgezeichnet, sogar aus den USA erhielt er einen Kompositionsauftrag. 

Das internationale Netzwerk Beethovens wird auch am „Subscriben­ten-Verzeichnis“ für die Missa solemnis und die 9. Sinfonie deutlich: Neben immerhin zehn gekrönten Häuptern – darunter der russische Zar und die Könige von Preußen, Frankreich, Dänemark und Schweden – kamen die Un­terstützer des Komponisten aus über 120 verschiede­nen Städten in 18 Ländern. 

Stephan Eisel, selbst Politik- und Musikwissenschaftler, wurde beim Verfassen der Studie unter­stützt von den Prof. Dr. Christine Siegert und Dr. Julia Ronge aus dem Beethoven-Haus Bonn.

Die Bro­schüre erscheint als siebtes Heft in der Schriftenreihe der BÜRGER FÜR BEETHOVEN und kann kostenlos in der Geschäftsstelle des Vereins (Kurfürstenallee 2-3, 53177 Bonn, Tel. 0228-366274, info@buerger-fuer-beethoven.de) angefordert und im Internet unter unter www.buerger-fuer-beethoven.de herunter geladen werden. 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='262' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Gutenbrunn(3).jpeg' border=0 alt='" ... nach Tahiti, Gr&ouml;nland und Calcutta" wollte Beethoven den Druck'>
2017-12-04 10:00:00
<![CDATA[Die Gewinner des Jugendwettbewerbs BEETHOVEN BONNENSIS]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7791 für das Jahr 2017 wurden bei einer Finalrunde am 25. November im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses ermittelt. Es sind in der der Solowertung die Querflötistin Ronja Macholt (18) und der Cellist Carlo Lay (17). Macholt erhielt zusätzlich den von Susanne Kessel gestifteten Sonderpreis für Neue Musik. Die Ensemblewertung gewann das Blockflöten-Duo mit Sonja Fricke (16) und Janna Maria Schneider (17). Einen "kleinen Beethovenpreis“ erhielt die Pianistin Jingqi Katharina Xie (15).

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]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/BB-17-Collage-Preistraeger.jpg' border=0 alt='Die Gewinner des Jugendwettbewerbs BEETHOVEN BONNENSIS'>
2017-11-26 10:00:00
<![CDATA[In einem ausführlichen Bericht hat DEUTSCHLANDFUNK KULTUR]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7779 die Rolle der BÜRGER FÜR BEETHOVEN bei den Vorbereitungen auf das Jubiliäumsjahr 2020 beschrieben und dabei auch das Verhältnis Bonns zum größten Sohn der Stadt beleuchtet. Anlass war das Klavier-Kabarett von Stephan Eisel "... niemals geht am so ganz" zum 225. Jahrestag des Abschieds von Beethoven aus Bonn am 1. November 1792.

 

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Den Beitrag in DEUTSCHLANDFUNK-KULTUR können Sie hier anhören.

 

Deutschlandfunk-Kultur (Länderreport)  vom 14.11.2017

Späte Würdigung zum 250. Geburtstag Bonn entdeckt Beethoven doch noch für sich

Von Moritz Küpper

Lange hat sich Bonn wenig um den berühmtesten Sohn der Stadt gekümmert. Mit den Feiern zum 250. Geburtstag des Komponisten soll sich das ändern: Ludwig van Beethoven soll zum Aushängeschild der Stadt werden.

Ein Altbau im schicken Bonner Stadtteil Poppelsdorf am 1. November. Rund 60 Menschen, vorzugsweise aus der zweiten Lebenshälfte, sind gekommen. Geschwungene Holzstühle, tiefe Sofas, Parkettboden und Bücherregale an der Wand erzeugen Salon-Atmosphäre – genauso wie die Klavierklänge.
Am Klavier sitzt Stephan Eisel. Der 62-Jährige, einst Redenschreiber und stellvertretender Leiter des Kanzler-Büros unter Helmut Kohl, später dann als Nachrücker CDU-Bundestagsabgeordneter, ist seit April 2013 Vorsitzender des Kulturvereins "Bürger für Beethoven" – und in der Rolle auch Klavierkabarettist.

"Wir erinnern heute an die Abschiedsparty, die Ludwig van Beethoven vor 225 Jahren, auf den Tag genau, gegeben hat. Im Zehrgarten, am Bonner Marktplatz. Und deshalb wird es heute eine Reihe von Abschiedsliedern geben. Sie sind dann auch herzlich eingeladen, diejenigen, die sie kennen, mitzusingen. Eine Stimme hat jeder."

Erstes Gelächter im Publikum. "...niemals geht man so ganz: Wie Beethoven vor 225 Jahren Bonn verließ" so der Titel der Veranstaltung, die – trotz doppelter Aufführung an diesem Tag – beide Mal komplett ausgebucht ist. Am 1. November 1792 verließ der nunmehr bekannteste Sohn der Stadt seine Heimat, um nach Wien aufzubrechen. 22 Jahre lang lebte Beethoven in Bonn – und an diese Jahre erinnert Eisel nun, launig-musikalisch untermalt, und hofft bei seinen Klavier- und Gesangskünsten auf die Gnade des Besungenen:

"Dass Beethoven viel Sinn für Humor hatte und auch musikalische Witze und unterhaltsame Dinge, ist klar. Und er hat ja mal selber gesagt, es kommt auf die innere Haltung an und wenn man sich mal verspielt, ist es Zufall. Also, insofern würde ich auf Gnade hoffen."

Bürger retten das Beethovenfest

Und eigentlich geht es Eisel ja auch um etwas anderes: Als Verein wollen sie auf Beethoven aufmerksam machen, auf seine Verbindung zur Stadt Bonn, …

"… weil in Bonn traditionell das Bürgerengagement für Beethoven immer größer war als das der offiziellen städtischen Institutionen."

Und da liegen auch die Wurzeln des Vereins "Bürger für Beethoven": Im Jahr 1993 kürzte die Stadt Bonn die Unterstützung des traditionellen Beethovenfestes, das erstmals 1845 stattgefunden hatte. Daraufhin gründete sich eine Rettungsinitiative, die das Fest dennoch stattfinden ließ – der Vorläufer des heutigen Vereins. 

"Die Bürger realisieren viel mehr, dass Beethoven der größte Bonner Sohn ist. Dass er länger in Bonn war als Mozart in Salzburg und vermissen, dass man mehr aus diesen Chancen macht."

Mittlerweile ist der Verein ein echter kulturpolitischer Faktor:

"Wenn Sie mal überlegen: So ein an sich Spezialisten-Verein wie die Bürger für Beethoven hat 1560 Mitglieder, mehr als Karnevalsvereine, Sportvereine. Dann sehen Sie ja die Identifikation der Bürger, wenn Sie merken: Ich kann durch die Mitgliedschaft, durch mein Engagement was bewegen. Und wir versuchen halt die offiziellen Stellen, die Verwaltung, die manchmal etwas Status-Quo verliebt ist, so ein bisschen auf Trab zu bringen."
Und Beethovens Bonner Geschichte den Menschen nahezubringen – und sei es eben am Klavier.

"Beethoven hat sich immer zu Bonn bekannt"

Am 17. Dezember 1770 in Bonn geboren erhielt Beethoven eine Musikausbildung von seinem Vater, der in der Hofkapelle am kurfürstlichen Hof in Bonn tätig war. Im Alter von sieben Jahren trat Beethoven zum ersten Mal öffentlich als Pianist auf. Es folgte eine erste Studienreise nach Wien, um Kompositionsschüler Mozarts zu werden, doch ob er ihn traf, ist unklar. Beethoven kehrte zurück, wurde später Organist und Bratschist an der Bonner Hofkapelle. Für Eisel ist klar: Bonn war seine Heimat.
"Beethoven selber hat sich immer zu Bonn bekannt, gibt viele Briefe, wo das deutlich geworden ist – und er hat noch in Wien vor seinem Tod Briefe unterschrieben mit: Beethoven, Bonnensis – Beethovener der Bonner."

Doch das war er damals nicht mehr. Denn: Nach eben jenem Abschiedsabend im Jahr 1792 vor seiner zweiten Studienreise nach Wien kam er nicht mehr zurück.
"Der Beethoven wollte zurück, aber dann kamen die Franzosen. Die Franzosen haben Bonn besetzt. Den Kurfürsten zum Teufel gejagt, den Hofstaat aufgelöst und damit auch das Orchester. In das moderne Deutsch übersetzt: Die Planstelle war weg. Beethoven hatte keine Möglichkeit mehr, nach Bonn zurückzukommen, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Deswegen ist er in Wien geblieben. Sagen Sie das jedem Wiener, der Ihnen begegnet … Es ist so. Es ist so. Und wenn Sie einen Spielfilm sehen, wo Beethoven hochdeutsch spricht oder gar wienerisch. Das ist natürlich absoluter Quatsch. Beethoven hat nachweislich ein ganz breites Bönnsch gesprochen."
Um die Anerkennung und Bedeutung Beethovens für seine Geburtsstadt muss man sich an diesem Abend keine Sorge machen – wohl aber generell, meint auch Eisel.
"In Bonn selber, was die Bürgerschaft betrifft, ist da durchaus ein Fundament da. Aber wenn man ansonsten durch die Stadt Bonn geht, wird man kaum damit konfrontiert. Und das muss sich eben ändern."
Eisel kann genug Beispiele nennen: Beethovens Elternhaus musste einst durch eine Privatinitiative vorm Abriss bewahrt werden, der – durch private Gelder finanzierte – Bau eines Festspielhauses, um Beethovens Musik im großen Rahmen spielen zu lassen, scheiterte an Vorgaben der Verwaltung, was dann auch im Abschluss des Liederabends thematisierte wurde.

Das Aushängeschild für Bonn

Und dennoch hat auch Eisel Hoffnung: Denn im Jahr 2020 feiert die Stadt den 250. Geburtstages seines berühmtesten Sohnes. Dafür wurde eigens eine GmbH gegründet – um ein Jahr lang Veranstaltungen zu koordinieren. 
"Das ist jetzt schon eine Chance: Jetzt muss man aufpassen, dass das Jubiläumsjahr 2020 nicht ein einmaliges Ereignis ist, sondern dass das ein Startschuss ist. Wenn Sie heute nach Bonn kommen und Sie stehen nicht vor dem Beethoven-Denkmal oder dem Geburtshaus, wissen Sie nicht, dass Sie in der Beethoven-Stadt Bonn sind. Solche Dinge müssen sich ändern, da muss ein Beethoven-Rundgang her, man muss erleben, dass man in der Beethoven-Stadt ist – und zwar durchaus modern, nicht nur historisch, sondern modern und zeitgemäß und da gibt es noch sehr, sehr viel zu tun und damit ist ja auch eine große wirtschaftliche Chance verbunden."

"Guten Abend, meine Damen und Herren. Ich freue mich, dass die Themenwahl der heutigen Veranstaltung offensichtlich großes Anklang gefunden hat." Ein prallgefülltes Auditorium, wenige Wochen zuvor, bei einer Diskussionsveranstaltung der "Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik", bei der der ehemalige CDU-Bundesgeschäftsführer, Willi Hausmann, die Einführung hält. "Der Abend steht ganz im Zeichen unserer Stadt: Beethoven – und dann? Zukunftsperspektiven der Bundesstadt Bonn."
Neben Vertretern des Bundes und des Landes NRW sitzt auch Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridahan auf der Bühne. Eine Studie, so der OB, habe ergeben, dass Bonn für zwei Faktoren stehe… "…, nämlich einmal Beethoven und für die Internationalität. In Kürze beginnt unsere neue Imagekampagne, die den weltweit bekannten Namen Beethoven mit jenem Bonns verknüpfen soll."
Zustimmendes Nicken im Publikum. Für Sridharan ist klar: Bonn steht als UN-Standort für die Internationalität, hat – auch durch das Bonn-Berlin-Gesetz und trotz der Abwanderung im Zuge des Hauptstadt-Verlustes – eine gute wirtschaftliche Lage. Jetzt will die Stadt endlich seinen Beethoven angemessen würdigen – und nutzen. "Beethoven ist der größte Sohn unserer Stadt und wir feiern 2020 seinen 250. Geburtstag, sind mitten in den Vorbereitungen, haben mit dem Bund, dem Land und dem Rhein-Sieg-Kreis eine Gesellschaft gegründet, die dieses Fest ja wirklich hervorragend vorbereitet."

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='275' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethoven2020schnitt(24).jpg' border=0 alt='In einem ausf&uuml;hrlichen Bericht hat DEUTSCHLANDFUNK KULTUR'>
2017-11-15 10:00:00
<![CDATA[Vor 225 Jahren - am 1. November 1792 - verbrachte]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7739 der fast 22-jährige Ludwig van Beethoven seinen letzten Abend in Bonn. Die Abschiedsparty fand in seiner Stammkneipe "Zehrgarten" am Marktplatz. Von dort brach er nach Wien auf - mit der festen Absicht, nach Bonn zurückzukehren. Die französische Besetzung von Bonn machte das kurze Zeit später zunichte, weil die Franzosen das kurfürstliche Orchester auflösten, in dem Beethoven angestellt war.

Erhalten ist das "Stammbuch" - eine Art Poesiealbum - mit 14 Reisewünschen von Bonner Beethoven-Freunden.

Der bekannteste Eintrag stammt von Graf Waldstein: 

»Lieber Beethowen.
Sie reisen itzt nach Wien zur Erfüllung Ihrer so lange bestrittenen Wünsche.
Mozart's Genius trauert noch und beweinet den Tod seines Zöglinges.
Bei dem unerschöpflichen Haydn fand er Zuflucht, aber keine Beschäftigung;
durch ihn wünscht er noch einmal mit jemanden vereinigt zu werden.
Durch ununterbrochenen Fleiß erhalten Sie: Mozart's Geist aus Haydn's Händen.“

 

Die "Witwe Koch", Wirtin im Zehgarten schrieb:

»Gehört die süße Harmonie, die in dem saitenspiele schlummert, seinem Käufer, der es mit taubem ohr bewacht?
Er hat Das recht erkauft, in trümmern es zu schlagen, Doch nicht die Kunst, den silberton zu rufen Und in des Liedes wonne zu zerschmelzen."

Der Eintrag ihres Sohnes lautet:

»– – Die Unsterblichkeit Ist ein großer Gedanke
Ist des Schweißes der Edlern werth! –«
Die Wahrheit ist vorhanden für den weisen
Die Schönheit für ein fühlend Herz."

Beethovens Jugendfreundin Elonore von Breuning schrieb:

»– Freundschaft, mit dem guten,
Wächset wie der Abendschatten
"Bis des Lebens Sonne sinkt."

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-Stammbuch.jpg' border=0 alt='Vor 225 Jahren - am 1. November 1792 - verbrachte'>
2017-11-01 10:00:00
<![CDATA[Amplifon Hörgeräte in Bonn-Beuel ist Sieger]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7756 des Beethoven-Schaufensterwettbewerbs 2017 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Aus den Händen von Bonns Oberbürgermeister Ashok Sridharan erhielten das Ehepaar Müller den "Beethoven in Gold". Der "Beethoven in Silber" ging an das Café Müller-Langhardt am Marktplatz und der "Beethoven in Bronze" an das Feinkostgeschäft Kieffer in Endenich. 

Den Publikumspreis erhielt die Kreativwerkstatt „Einzelstück“ in Endenich. Der „Sonderpreis für treue Teilnahme an einen ungewöhnlichen Ort“ wurde an die Evangelische Krankenhaushilfe eKH im Johanniter-Krankenhaus Bonn vergeben. Der „Newcomer-Preis“ ging an die Buchhandlung Goethe & Hafis auf dem Brüser Berg.

Weiter unten finden Sie die ausgezeichneten Schaufenster.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='300' height='268' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Amplifon-Hoergeraete.jpeg' border=0 alt='Amplifon H&ouml;rger&auml;te in Bonn-Beuel ist Sieger'>
2017-10-25 10:00:00
<![CDATA[Ein großes Beethoven-Fassadengemälde begrüßt die Bonn-Besucher]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7751 am Bahnübergang Weberstraße kurz vor dem Hauptbahnhof. Erstellt hat das 8 x 13 Meter große "Mural" der 27-jährigen Graffiti-Künstler "Aphe" alias Sven Oliver Hollatz. Die Bonner Bürgerin Edith Bosau hat als neues Mitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN das Projekt als besonderes Bürgergeschenk initiiert. Der Vorsitzende Stephan Eisel bedankte sich: "Es sind genau solche bürgerschaftlichen Initiativen, die wir brauchen um Bonn als Beethovenstadt zur profilieren.  Dabei beschreibt der Titel des Kunstwerks "Die Stadt bewegt ihn und er bewegt die Stadt“  treffend Beethovens Heimatverbundenheit und gibt zielsicher die Richtung an, in die Bonn als Beethovenstadt gehen muß."

 

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Großes Beethoven-Wandgemälde am Bahnübergang

"Die Stadt bewegt ihn und er bewegt die Stadt“

Die Bonner Bürgerin Edith Bosau hat als neues Mitglied der "BÜRGER FÜR BEETHOVEN" ein besonderes Bürgergeschenk initiiert: 27-jährigen Graffiti-Künstler "Aphe" alias Sven Oliver Hollatz Am Bahnübergang Weberstraße begrüßt jetzt kurz vor dem Hauptbahnhof Ludwig van Beethoven die Reisenden mit einem großflächigen Wandgemälde auf der bahnseitigen Fassade des Hauses Weberstraße 52 unter Einbezug der dort befindlichen beiden Bahnschranken-Übergangs-Häuschen. 

Das  8 x 13 Meter große "Mural" (Wandgemälde) wurde von dem 27-jährigen Graffiti-Künstler "Aphe" alias Sven Oliver Hollatz erstellt, der 2006 die Sprühdose als Medium zur Umsetzung seiner Kunst entdeckt hat. Er studiert an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter und wurde  2017 vom Deutsche Institut für Erwachsenenbildung mit dem „DIE- Preis für Nachwuchskünstler“ ausgezeichnet. Als er von Edith Bosau den Auftrag bekam ein Wandgemälde sozusagen als Eingangstor für Bahnreisende nach Bonn zu gestalten, war es für Hollatz sofort naheliegend Ludwig van Beethoven in den Mittelpunkt zu stellen: "Ich möchte mit dem Graffiti einen imaginären Raum öffnen, in den man als Betrachter, eintauchen kann. Beethoven und die Klaviertastatur scheinen mitten im Raum zu schweben. Er hat die Augen geschlossen und gibt sich ganz seiner Komposition hin. Seine Wahrnehmung verschärft sich auf die umliegenden Einflüsse seiner Umwelt. Alles beginnt sich zu bewegen, sich zu instrumentalisieren und in die Musik mit einzufließen." 

Edith Bosau sagte dazu: "Sven Oliver Hollatz ist hier ein eindrucksvoller Willkommensgruß für die Menschen gelungen, die mit der Bahn nach Bonn kommen und ich hoffe sehr, dass sich auch die Bonner Mitbürger darüber freuen." Sie dankte zugleich der Denkmalbehörde der Stadt Bonn und der Deutschen Bahn für die Unterstützung bei der Verwirklichung der ungewöhnlichen Idee. 

Für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sagte der Vorsitzende Stephan Eisel: "Es sind genau solche bürgerschaftlichen Initiativen wie von Edith Bosau, die wir brauchen um Bonn als Beethovenstadt zur profilieren. Dass mit Sven Oliver Hollatz ein junger Künstler Beethoven in den Mittelpunkt stellt, zeigt die generationsübergreifende Faszination des Komponisten. Dabei beschreibt der Titel des Kunstwerks "Die Stadt bewegt ihn und er bewegt die Stadt“  treffend Beethovens Heimatverbundenheit und gibt zielsicher die Richtung an, in die Bonn als Beethovenstadt gehen muß."

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='305' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/IMG_3118.jpg' border=0 alt='Ein gro&szlig;es Beethoven-Fassadengem&auml;lde begr&uuml;&szlig;t die Bonn-Besucher'>
2017-10-18 10:00:00
<![CDATA[Beim Schaufenster-Wettbewerb 2017 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7736 entscheidet eine Jury unter Leitung der Projektbeauftragten Eva Schmelmer über die Vergabe von drei "Beethoven-Oscars" und einiger Sonderpreise und Bonner Bürger via Online-Abstimmung über den Publikumspreis. Verliehen werden die Preise am 24. Oktober von Oberbürgermeister Ashok Sridharan im Alten Rathaus.

 

Für die engere Wahl hat die Jury die folgenden Schaufenster ausgewählt. Weitere Informationen zu den Schaufenstern und größere Bilder finden Sie hier.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-schaufenster17-01.jpg' border=0 alt='Beim Schaufenster-Wettbewerb 2017 der B&Uuml;RGER F&Uuml;R BEETHOVEN'>
2017-10-17 10:00:00
<![CDATA[Bei der Mitgliederversammlung am 12. Oktober 2017 haben]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7752 die BÜRGER FÜR BEETHOVEN den Beschluss gefasst, sich im Falle eines Neubaus der Oper für einen integrierten Konzert- und Opernsaal einzusetzen. Der frühere Projektleiter für ein Beethoven-Festspielhaus Heiner Küpper wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Im Rahmen des Rechenschaftsberichts des vorstandes wurde dann vor allem über die Vorbereitungen zum Beethoven-Jubiläums diskutiert.

 

Eröffnet wurde die Mitgliederversammlung mit dem 2. und 3. Satz aus Beethovens Streichtrio Nr. 4 in D-Dur op. 9 Nr. 2. Es spielten Musiker des Beethoven Orchester Bonn und des Gewandhaus Orchester Leipzig:
Veronika Wehling, Violine (Bonn)
Christoph Aisslinger, Bratsche (Bonn)
Ulrich Roterberg, Violoncello (Leipzig).

Anschließend präsntierte Carl Körner seine "Visuellen Beethoven-Biografien" und dem früheren Projektleiter für ein Beethoven-Festspielhaus Heiner Küpper wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Die wichtigsten Punkt der Mitgliederversammlung waren dann: 

 

  • Bericht des Vorstandes über das Arbeitsjahr 2016/17 mit
    • Stephan Eisel, Vorsitzender: Beethoven 2020 sowie Beethoven Bonnensis und Schaufensterwettbewerb
    • Walter Scheurle, stv. Vorsitzender: Beethoven-Ring
    • Marlies Schmidtmann, stv. Vorsitzende: Kartenvorverkauf Beethovenfest
    • Annette Schwolen-Flümann, stv. Vors.: Kulturreisen Zürich und Bad Kissingen
    • A. Marquardt-Kuron, Vorstandsmitglied: 250. Hochzeitstag der Eltern Beethovens
    • Hans Christoph Pakleppa, Vorstandsmitglied: Bürgerpreis „Götterfunken“
    • Solveig Palm, geschäftsf. Vorstandsmitglied: beethoven@home
  • Jahresabschluss 2016 (Robert Ransburg, Schatzmeister) mit Bericht der Kassenprüfer und einstimmiger Entlastung des Vorstandes

  • Veranschiedung des Wirtschaftsplan 2018 

 

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Mit 98 Ja-Stimmen bei drei Nein-Stimmen und vier Enthaltungen fasste die Mitgliederversammlung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN am 12. Oktober 2017 folgenden Beschluss: 

Für einen integrierten Konzert- und Opernsaal 

„Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sehen im Beethoven Orchester Bonn als eigen­ständigem Sinfonieorchester, der dauerhaften Sicherung der Oper, einem akustisch angemessenen Konzertsaal und einem modernen Beethoven-Rundgang unverzichtba­re Voraussetzungen für die Profilierung Bonns zur Beethovenstadt. 

Deshalb begrüßen wir es, wenn der Rat der Stadt nun prüft, ob die Zukunft des Musiktheaters durch einen Neubau dauerhaft gesichert werden kann. Wenn es zu ei­nem solchen Neubau kommt, sollte ein integriertes Opern- und Konzerthaus verwirk­licht werden, um die mit dem Ende des Festspielhaus-Projektes immer deutlicher sichtbare Lücke eines fehlenden Konzertsaales endlich zu schließen. Mit der Beetho­venhalle als Mehrzwecksaal ist dies nicht möglich, zumal durch die Entscheidung für eine aufwendige denkmalgerechte Sanierung eine Verbesserung der Akustik für Kon­zertbesucher ausgeschlossen wurde. 

Seit längerem haben Baden-Baden und Bregenz und seit einigen Jahren auch Florenz und Oslo gezeigt, wie attraktiv es sein kann, wenn Konzerte, Oper und Schauspiel auf der gleichen Bühne stattfinden. So wird das 2014 in Florenz eröffnete neue Opern­haus als kombiniertes Konzert- und Opernhaus betrieben. In der laufenden Saison werden dort neben Theateraufführungen und Vorstellungen mit acht ver­schiedenen Opern auch 36 Sinfoniekonzerte angeboten. Außerdem findet in dem Haus das mit dem Beethovenfest vergleichbare jährliche international renommierte „festival mag­gio musicale fiorentino“ statt. 

Das Florentiner Haus hat für Oper und Konzert einen großen Saal und für Schauspiel und Kammermusik einen kleinen Saal. Eine solche Lösung sollte auch für Bonn geprüft werden, zumal dadurch Betriebskosten für nur ein Gebäude anfallen und weitere Effizienzpotentiale eröffnet werden. Bonn kann seine Zukunft als Beethovenstadt nur gestalten, wenn auch mutige Zukunftsentschei­dungen getroffen werden. Dafür treten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ein.“

Ein Antrag, die Spendenaktion zur Sanierung der Beethovenhalle zu unterstützen wurde mit ebenso großer Mehrheit abgelehnt.

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-MV-Okt-2017.jpg' border=0 alt='Bei der Mitgliederversammlung am 12. Oktober 2017 haben'>
2017-10-16 10:00:00
<![CDATA[Für ein integrierten Konzert- und Opernhaus plädieren]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7742 die BÜRGER FÜR BEETHOVEN, wenn es in Bonn zu einem Neubau des Opernhauses kommen sollte. Die Ratsfraktionen von CDU, SPD und FDP denken angesichts der hohen Kosten einer Altbausanierung über diese Option nach. Für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ist klar, dass Bonn als Beethovenstadt einen akustisch angemessenen Konzertsaal ebenso braucht wie die Zukunft des Musiktheaters dauerhaft gesichert sein muss. Wie attraktiv ein integriertes Opern- und Konzerthaus sein kann, zei­gen u. a. Florenz und Oslo.

 

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Integriertes Konzert- und Opernhaus als Option bei Neubau

Oslo und Florenz könnten Vorbilder sein 

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN begrüßen es grundsätzlich, wenn statt einer Sanierung des Opernhauses auch über die Option eines Neubaus nachgedacht wird, wollen dabei aber auch die Mög­lichkeit eines integrierten Konzert- und Opernhauses geprüft sehen. Das sagte der Vorsitzende Ste­phan Eisel in einer ersten Reaktion auf Überlegungen von CDU, SPD und FDP, statt der Sanierung der drei Altbauten Oper, Kammerspiele und Godesberger Stadthalle einen Neubau auf den Weg zu bringen: „Für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sind zwei Kriterien entscheidend: Zum einen braucht Bonn einen akustisch angemessenen Konzertsaal, wenn es sich erfolgreich als Beethoven­stadt profilieren will. Zum anderen muss für eine erfolgreiche Zukunft als Beethovenstadt die Zukunft des Musiktheaters in Bonn dauerhaft gesichert werden. Für beides könnten sich mit einem integrierten Konzert- und Opernhaus neue Perspektiven eröffnen. Wie attraktiv das sein kann, zei­gen seit längerem Baden-Baden oder Bregenz und seit wenigen Jahren Oslo und Florenz.“ 

Das 2008 fertiggestellte und international vielbeachtete Opernhaus in Oslo besteht aus einem Großen Haus (Opernhaus/Konzertsaal, ca. 1.200 Plätze), einem Kleinen Haus (Schauspielhaus/ Konzertsaal, ca. 630 Plätze mit variabler Sitzordnung) und einem Studio (ca. 200 Plätze). Dort fin­den zum Beispiel im November fast 40 unterschiedliche Vorstellungen statt, davon im großen Haus 15 Opern- und Ballettaufführungen und vier Sinfoniekonzerte. Im gleichen Monat werden in Bonn neun Opernaufführungen und sechs Konzerte des Beethoven Orchesters angeboten. 

Auch das 2014 in Florenz eröffnete neue Opernhaus wird als kombiniertes Konzert- und Opernhaus betrieben. In der laufenden Saison werden neben einer Vielzahl von Vorstellungen mit acht ver­schiedenen Opern 36 Sinfoniekonzerte angeboten. Außerdem findet in dem Haus auch im April/Mai das jährliche international renommierte „festival maggio musicale fiorentino“ statt, des­sen musikalischer Direktor in den letzten Jahren Zubin Mehta war. Das Florentiner Haus hat einen großer Saal mit 1.800 Plätzen und einen kleinen Saal mit 1000 Plätzen. 

Nach Auffassung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN ist nach dem Ende der Festspielhaus-Idee die Frage nach einem angemessenen Konzertsaal in Bonn immer noch offen. Die Beethovenhalle könne diese Lücke als Mehrzweckhalle nicht schließen, weil bei der denkmalgerechten Sanierung keine Verbesserung der Akustik vorgesehen ist: „Wenn man jetzt bei der Oper einen Zukunftswurf wagt, sollte man dieses Manko für die Beethovenstadt beseitigen. Oslo und Florenz machen mit ihren neuen Opernhäusern erfolgreich vor, dass bei hoher akustischer Qualität Konzert und Oper im inte­grierten Betrieb auf der gleichen Bühne stattfinden können.“, so Eisel 

Eisel kündigte an, das Thema bei der anstehenden Mitgliederversammlung des Vereins zu bespre­chen. Dabei sei klar, dass es zu Standortfragen und der generellen Frage eines Abrisses des Opern­hauses am Boeselagerhof unter den mehr als 1.500 Vereinsmitgliedern ganz unterschiedliche Mei­nungen gebe: „Das muss die Kommunalpolitik entscheiden. Für uns geht es darum, dass im Fall ei­ner neuen Lösung das für Bonn als Beethovenstadt sinnvollste Konzept umgesetzt wird.“

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-Oslo-Florenz_Fotor.jpg' border=0 alt='F&uuml;r ein integrierten Konzert- und Opernhaus pl&auml;dieren'>
2017-10-08 10:00:00
<![CDATA[Fabian Müller, der 2004 des BEETHOVEN BONNENSIS-Förderpreis der]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7715 der BÜRGER FÜR BEETHOVEN erhalten hat, gewann 2017 beim renommierten ARD-Musikwettbewerb den Publikumspreis und den 2. Preis der Sparte Klavier. Er ist der erste deutsche Pianist seit 1999 und der erste Bonner unter den Gewinnern. Angetreten war er mit dem 3. Klavierkonzert von Beethoven. Bereits mehrfach hat Müller wichtige Veranstaltungen der BÜRGER FÜR BEETHOVEN musikalisch gestaltet und war erst vor kurzem Gast beim „Beethoventreff“. Dass er seiner Heimatstadt in besonderer Weise verbunden ist, zeiget auch seine jüngste Initiative, eine hochwertige Kammermusikreihe „Bonner Zwischentöne“ in der heimatlichen Endenicher Trinitatis-Kirche zu etablieren. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sind dabei Kooperationspartner. 

 

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BÜRGER FÜR BEETHOVEN
gratulieren Fabian Müller 

Ehemaliger BEETHOVEN BONNENSIS-Preisträger
gewinnt beim ARD-Musikwettbewerb 

Mit dem 1990 in Bonn geborenen Pianisten Fabian Müller hat erstmals seit 1999 wieder ein deutscher Pianist einen Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD gewonnen. Müller erhielt des 2. Preis des renommierten Wettbewerbs und gewann den Publikumspreis. Er ist damit der erster Bonner Preisträger in dem seit 1952 durchgeführten Wettbewerb. 

Besondere Glückwünsche erhielt Müller vom Bonner Verein BÜRGER FÜR BEETHOVEN, dem er in besonderer Weise verbunden ist. Daran erinnerte der Vorsitzende Stephan Eisel: „Fabian Müller hat 2004 als erster Pianist den Förderpreis unseres Jugendwettbewerbs BEETHOVEN BONNENSIS erhalten und hat das nicht vergessen. Erst vor kurzem hat er mir noch einmal seine damalige Siegerurkunde gezeigt.“ Bereits mehrfach hat Müller wichtige Veranstaltungen musikalisch gestaltet und war erst vor kurzem Gast beim „Beethoventreff“: „Fabian Müller gehört seit langem zur Bonner Beethoven-Familie.“ 

Schon mit 15 Jahren begann Fabian Müller sein Studium an der Musikhochschule Köln bei Pierre-Laurent Aimard und Tamara Stefanovich und war schon in jungen Jahren bei mehrere Klavierwettbewerbe erfolgreich. 2016 legte er seine viel beachtete erste CD vor und ist seit längerem auf den großen Konzertbühnen zu Hause. Im Rahmen des diesjährigen Beethovenfestes spielt er am 20. September im Schumann-Haus. 

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN freuen sich besonders darüber, dass Müller den Erfolg beim ARD-Musikwettbewerb mit dem 3. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven feierte: „Solche Botschafter braucht die Beethovenstadt Bonn und der Sieg beim Publikumspreis ist dafür eine besondere Ermutigung.“ An dem Wettbewerb hatten in der Klaviersparte 34 Pianisten aus zehn Ländern teilgenommen. Müller hatte sich als einziger Finalist für Beethoven entschieden. 

Dass Fabian Müller seiner Heimatstadt in besonderer Weise verbunden ist, zeigen nicht nur die mehrfachen Konzerte des Endenichers im Beethoven- und Schumann-Haus auch seine jüngste Initiative, eine hochwertige Kammermusikreihe „Bonner Zwischentöne“ in der heimatlichen Endenicher Trinitatis-Kirche zu etablieren. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN unterstützen das Projekt und sind Kooperationspartner. Die Reihe beginnt am 5. November dien Jahres mit einem Konzert des renommierten „Vision String Quartet“.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='375' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/384291_1109992569114322_1295323230780844057_n.jpg' border=0 alt='Fabian M&uuml;ller, der 2004 des BEETHOVEN BONNENSIS-F&ouml;rderpreis der'>
2017-09-10 10:00:00
<![CDATA[Im NRW- Landtag gib es eine starke Beethoven-Lobby,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7710 denn alle vier Bonner Landtagsabgeordneten sind Mitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Der stv. Ministerpräsident Dr. Joachim Stamp (FDP) sagte dazu: „Wir haben in Bonn zu lange versäumt, uns national und international als die Beethovenstadt zu präsentieren. Darum unterstütze ich voller Überzeugung die Bürger für Beethoven.“ Ähnlich äußerten sich die direkt gewählte Landtagsabgeordnete Christos Katzidis (CDU) und Guido Deus (CDU) sowie Franziska Müller-Rech (FDP).

 

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Starke Beethoven-Lobby im Landtag 

Alle Bonner MdLs sind BÜRGER FÜR BEETHOVEN

Erstmals in der Vereinsgeschichte sind alle Bonner Landtagsabgeordneten Mitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Das teilte der Vorsitzende Stephan Eisel mit: „Wir freuen uns sehr über dieses Bekenntnis zum größten Sohn der Stadt und sehen darin auch eine wichtige Unterstützung für unser Anliegen, Bonn stärker zur Beethovenstadt zu profilieren.“ Das gelte auch im Blick auf die Umsetzung der nordrhein-westfälischen Koalitionsvereinbarung, in der es heißt: "Wir wissen um die nationale und internationale Bedeutung des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven im Jahr 2020 und werden diese Chance auch für Nordrhein- Westfalen nutzen." 

Dr. Joachim Stamp, FDP-Abgeordneter, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration sagte dazu: „Beethoven ist prägend für die deutsche Kultur. Wir haben in Bonn zu lange versäumt, uns national und international als die Beethovenstadt zu präsentieren. Darum unterstütze ich voller Überzeugung die Bürger für Beethoven.“ Stamp gehört dem Landtag bereits seit 2012 an und ist schon länger Mitglied des Vereins. 

Beigetreten sind auch die drei Neu-Parlamentarier aus Bonn. Der für Bad Godesberg, den Hardtberg und den Bonner Süden direkt gewählte Landtagsabgeordnete Christos Katzidis (CDU) unterstrich: „Beethoven ist für mich ein elementarer Markenkern von Bonn. Und Bonn war, ist und wird immer seine Heimat bleiben.“ Franziska Müller-Rech (FDP) fügte hinzu: „Ich bin in Bonn geboren - Beethoven begleitet mich schon durchs ganze Leben. Wir können sehr stolz auf unseren berühmtesten Bürger sein. Umso wichtiger ist es mir, dass wir Bonner uns für die Bewahrung seines wichtigen Erbes einsetzen.“ Beuels Bezirksbürgermeister Guido Deus (CDU), direkt gewählt für das Bonner-Zentrum und den Norden sowie Beuel ergänzte: "Von Kindheit an sind Beethoven und Bonn für mich untrennbar miteinander verbunden. Bonn liegt im Herzen Europas und Beethoven, sein einzigartiges Werk und unser wunderschöner Rheinstrom sind für mich Brücken nach Europa und in die ganze Welt." 

Stephan Eisel wies darauf hin, dass neben Oberbürgermeister Ashok Sridharan und Landrat Sebastian Schuster auch Bonns Europaabgeordnete Axel Voss (CDU) und Alexander Graf Lambsdorff (FDP) sowie die Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber (SPD), Claudia Lücking-Michel (CDU) und Lisa Winkelmeier-Becker dem Verein angehören: „Wir sind überparteilich und brauchen auch über die Parteigrenzen hinweg die Unterstützung derjenigen, die politisch in Bonn und der Region Verantwortung tragen: Auch wenn in der letzten Zeit schon einiges wie die von Bund, Land, der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis gegründete Jubiläums-GmbH BTHVN 2020 auf den Weg gebracht wurde, bleibt nämlich noch viel zu tun.“ Eisel nannte als Beispiele einen sichtbaren und attraktiven Beethoven-Rundgang, die Stärkung des Beethoven-Festes und einen europäischen Beethoven-Preis, der dem internationalen Renommee des Aachener Karlspreises entspreche. Das Beethoven-Jubiläum 2020 müsse hier als Initialzündung für nachhaltige Strukturen genutzt werden: „Immerhin hat Beethoven 22 Jahre in Bonn gelebt und gearbeitet – länger als Mozart in Salzburg oder Wagner in Bayreuth.“

 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-MdL_Fotor.jpg' border=0 alt='Im NRW- Landtag gib es eine starke Beethoven-Lobby,'>
2017-09-05 10:00:00
<![CDATA["Beethoven - Visuelle Biografien" ist Thema einer Ausstellung]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7684 mit Bildern von Carl Körner, zu der die Volkshochschule ins Haus der Bildung (Mühlheimer Platz 1, Bonn) einlädt. Die Vernissage findet am 5. September um 19 Uhr statt. Die Ausstellung ist bis zum 4. Oktober zu sehen. Carl Körner wird 20 Prozent des Erlöses auf dem Verkauf seiner Bilder für den Jugendwettwerb BEETHOVEN BONNENIS spenden, dem er als langjähriges Vorstandsmitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN besonders verbunden war. Stephan Eisel wird als Vorsitzender zur Eröffnung ein Kurzreferat zu Beethovens "Unsterblicher Geliebter" halten, der sich auch Carl Körner in seinen Bildern widmet.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='300' height='406' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Koerner04.tiff' border=0 alt='"Beethoven - Visuelle Biografien" ist Thema einer Ausstellung'> 2017-09-05 10:00:00 <![CDATA[Wegen der engen Beziehung Beethovens zum Bonner Münster haben]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7702 die BÜRGER FÜR BEETHOVEN eine Steinpatenschaft für die Münsterrenovierung übernommen. Der Vorsitzende Stephan Eisel erinnerte, daran Beethovendort auch Orgel spielte und u. a. vom Münsterorganisten Unterricht erhielt. Dr. Ludwig Klassen als Vorstandsvorsitzender der Bonner Münster-Stiftung sowie Georg Büdenbender als Geschäftsführer des Münster-Bauvereins überreichten dem Verein am Namenstag Beethvoens die Urkunde für die Patenschaft.

 

Hier können auch Sie Steinpate für die Renovierung des Bonner Münsters werden.

 

Zum Videobericht über die Steinpatenschaft geht es hier. 

 

Nach dem Bericht des Bäckermeister Fischer, dessen Familie über drei Generationen mit der Familie Beethoven im gleichen Haus in der Rheingasse lebte, hat Beethoven u. a. die Münsterschule besucht, die sich damals im Kapitelsaal des Münsters befand.

Es ist auch überliefert, dass Beethoven beim Münster-Organisten Zensen Orgelunterricht bekam und dabei als Zehnjähriger einen zwanzigjährigen Mitschüler übertraf. Der bis heute wichtigste Beethoven-Biograph Alexander Wheelock Thayer hat bereits 1866 berichtet, Beethoven habe als stv. Hoforganist „gelegentlich in der altehrwürdigen Münsterkirche“ Orgel gespielt. Beethovens Jugendfreund Franz Josef Mompour, der ihn ursprünglich 1792 nach Wien begleiten wollte und dessen Lehrer bei Beethovens Vater war, wurde später selbst Organist an der Münsterkirche.

Das Breuning´schen Haus direkt gegenüber dem Münster war Beethovens zweite Heimat. Heute befindet sich im Münster die Kanzel aus der im Jahr 1800 abgebrannten Taufkirche Beethovens auf dem Remigiusplatz und das Münster bildet mit dem Beethoven-Denkmal die prominenteste Bonner Blickachse. 

Aus einem Gespräch Beethovens mit seinem Bonner Freund Franz Gehard Wegeler, der 1794–1796 mit Beethoven in Wien lebte, ist Beethovens Heimweh nach Bonn mit den Worten überliefert, er denke „an das alte liebe Rathausund an den Münsterplatz mit dem schönen alten Münster, und an das Schloß am Rhein - … dafür gäbe ich ganz Wien hin.“ 

Der Vorstandsvorsitzende des  Bonner Münster-Bauverein Dr. Ludwig Klassen freute sich über die Steinpatenschaft seitens BÜRGER FÜR BEETHOVEN: "Es ist für uns eine besondere Ehre, dass die tiefe Verbindung von Bonns berühmtesten Sohn und dem Bonner Münster durch diese Steinpatenschaft für die Ewigkeit besiegelt wird."

Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel sagte bei der Entgegennahme der Urkunde über die Steinpatenschaft: „Angesichts der engen Verflechtung von Beethoven mit dem Bonner Münster ist es für uns ein Herzensanliegen, die Münster-Renovierung mit einer Steinpatenschaft zu unterstützen. Der Namenstag von Ludwig van Beethoven am 25. August ist dafür ein besonders geeignetes Datum.“ 

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='218' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Steinpatenschaft.jpg' border=0 alt='Wegen der engen Beziehung Beethovens zum Bonner M&uuml;nster haben'>
2017-08-26 10:00:00
<![CDATA[Der Schaufensterwettbewerb zum Beethovenfest 2017]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7680 ist jetzt ausgeschrieben. In einem gemeinsamen Aufruf laden Oberbürgermeister Ashok Sridharan, die Intendantin des Beethovenfestes Nike Wagner und der Vorsitzende der Bürger für Beethoven Stephan Eisel die Bonner Geschäftsleute zur Teilnahme ein. Bis Dienstag, den 12. September 2017, können Bilder von Schaufenstern eingereicht werden, die mit einem bezug Beethoven dekorioert sind. Für Rückfragen steht die Projektbeauftragte Eva Schmelmer gerne zur Verfügung

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 Den Aufruf zum Schaufensterwettbewerb 2017 mit allen Wettbewerbsinformationen können Sie hier ausdrucken.

Schaufenster-Wettbewerb zum Beethovenfest 2017 

Gemeinsamer Aufruf von Ashok Sdriharan, Nike Wagner und Stephan Eisel an Bonner Geschäftsleute 

Zum 17. Mal führen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in diesem Jahr ihren Schaufenster-Wettbewerb zum Beethovenfest durch. In einem gemeinsamen Aufruf laden Oberbürgermeister Ashok Sridharan, die Intendantin des Beethovenfestes Nike Wagner und der Vorsitzende der Bürger für Beethoven Stephan Eisel die Bonner Geschäftsleute zur Teilnahme ein: „Das jährliche Beethovenfest bietet die hervorragende Möglichkeit, unseren vielen auswärtigen Besuchern die Beethovenstadt Bonn zu präsentieren. Dazu trägt seit vielen Jahren der Schaufensterwettbewerb der BÜRGER FÜR BEETHOVEN bei. Wir rufen Sie, die Bonner Geschäftsleute auf, auch in diesem Jahr zur Teilnehme auf.“ 

Am Wettbewerb können alle Bonner Unternehmen und Organisationen teilnehmen, die mit ihren Schaufenstern das Bild das Stadtbild prägen - seien es Einzelhandelsgeschäfte und Kaufhäuser, Gast­stätten und Restaurants mit Schaufenstern oder etwa Banken und Versicherungen. Die Schaufenster sollen in der Zeit des Beethovenfestes vom 8. September bis zum 1. Oktober 2017 kreativ und ansprechend dekoriert sein und einen Bezug zu Ludwig van Beethoven oder dem Beethovenfest Bonn erkennen lassen. Dazu sagt die Projektbeauftragte des Wettbewerbs Eva Schmelmer: „Wir hoffen, dass jetzt, wo der Countdown für 2020 begonnen hat, sich noch mehr Geschäftsleute von der Begeisterung anstecken lassen und für „ihren“ Bonner Beethoven Flagge zeigen.“ 

In der ersten Wettbewerbsrunde werden die Teilnehmer gebeten, ein oder mehrere Foto(s) ihres dekorierten Schaufensters in digitaler oder konventioneller Form einzureichen (eva.schmelmer@buergerfuerbeethoven.de). Einsendeschluss ist Dienstag der 12. September. Eine unabhängige Jury wählt für die zweite Wettbewerbsrunde aus allen Einsendungen acht Schaufens­ter aus, die vom Medienpartner des Wettbewerbs , dem regionalen Anzeigenblatt SCHAUFENSTER (Blickpunkt/Wochenblatt für Bonn) in seiner auflagenstarken Printausgabe sowie online präsentiert wer­den. Daraus wählt eine abhängige Jury die Preisträger aus. Prämiert werden Kreativität, gestalterische Umsetzung und Werbewirksamkeit für das Beethovenfest und die Beethovenstadt Bonn. 

Den Siegern des Wettbewerbs werden bei einer eigenen öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung im Go­belinsaal des Alten Rathauses und in Anwesenheit von Oberbürgermeister Ashok Sridharan die von den BÜRGERN FÜR BEETHOVEN gestifteten „Beethoven-Oscars“ in Gold, Silber und Bronze sowie weitere Preise überreicht. Außerdem werden un­ter allen Teilnehmern Karten zu Konzerten des Beethovenfestes verlost.

Für Anregungen und Unterstützung bei der Beschaffung Themen-bezogener Dekorationsmaterialien steht die Projektleiterin Eva Schmelmer gerne zur Verfügung. Die Teilnahmebedingungen zum Wettbewerb und weitere Informationen finden Sie unter www.buerger-fuer-beethoven.de.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage_schauf.jpg' border=0 alt='Der Schaufensterwettbewerb zum Beethovenfest 2017'>
2017-08-26 10:00:00
<![CDATA[Die Bonner Beethovenstraße gibt es seit 1845 und nicht seit 1863]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7695 wie von der Stadtverwaltung bisher angegeben. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN haben eine Korrektur des Fehlers angemahnt. Franz Liszt hat bereits am 14. August 1845 "unter Böllerschüssen" den Grundstein für das erste Haus in der Beethovenstraße gelegt hat. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel unterstrich, dass Ereignisse und Orte, die in Bonn mit Beetho­ven zu tun haben, mehr in den Fokus rücken müssen.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Franz Liszt begründete am 14. August 1845 die Bonner Beethovenstraße

Historisches Ereignis bisher unbeachtet
Korrektur im Straßenkataster der Stadt notwendig 

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN haben anlässlich des Jahrestages auf ein historisches Ereignis hingewie­sen, das in der Stadtgeschichte bisher übersehen wurde: Am 14. August 1845 hat Franz Liszt un­mittelbar nach dem ersten Beethoven-Fest „unter Böllerschüssen“ den Grundstein zum ersten Haus in der Beethoven­straße gelegt. Im offiziellen Straßenkataster der Stadt Bonn ist stattdessen vermerkt, es gebe eine Beetho­venstraße in Bonn erst seit 1863. Davon war man bisher auch im Stadtarchiv ausgegangen. Der Vorsitzende des Vereins Ste­phan Eisel mahnte eine Korrektur an: „Bei der Profilierung Bonns zur Beethovenstadt kommt es auf viele Mosaiksteine an. Dazu gehört auch, dass Ereignisse und Orte, die in Bonn mit Beetho­ven zu tun haben, nicht un­beachtet bleiben, sondern mehr in den Fokus rücken.“ 

Bei seinen Recherchen zum 250. Beethoven-Geburtstag ist Eisel auf auf einen Artikel im Bonner Wochenblatt vom 17. August 1845 gestoßen, der gleichlautend  in der „Frankfur­ter Oberpostamts-Zeitung“ vom 18. August 1845 und der „Nürnberger Zeitung“ vom 20. Au­gust 1845 abgedruckt wurde, dort offenbar unter Bezug auf eine Meldung der Kölnischen Zeitung. Vermeldet wird: 

„Bonn, 14. August: Heute in der Mittagsstunde wurde durch den Doktor Liszt unter Böllerschüs­sen der Grundstein zu dem ersten Hause in der „Beethovenstraße“ gelegt. Professor O.L.B. Wolff aus Jena verlas die Urkunde, welche, von vielen Zeugen unterschrieben, in den ausge­höhlten Stein gelegt wurde, und hielt dabei den Bau- und Einweihungsspruch. Der Urkunde wur­de ein Grundriss des pro­jektierten neuen Stadtviertels ausser den Mauern (in der Nähe der Baumschule und des Bonn-Kölner Bahnhofes), welches Sternenthal heißen soll und die Bildnisse van Beethoven und Liszt beigefügt. Die Beethovenstraße wird auf einen Platz, Agrippinenplatz zu nennen, führen und die Verlängerung jener Straße, jenseits des Agrippinenplatzes, soll „Liszt­straße“ heißen. Diese Ehre suchte Liszt durch aus­gesprochene Worte abzulehnen, wie er die er­sten drei Schläge des Hammers auf den Grundstein führ­te. Viele Anwesenden folgten in der letz­ten Handlung dem Meister der Flü­geltöne und sein Wider­spruch blieb ohne weitere Erörterung. Vielfach erneuerte Böllerschüsse ver­kündeten endlich den Schluss der Handlung.“ 

In einem Schreiben an Oberbürgermeister Ashok Sridharan regte Eisel an, dieses Ereignis auch im Blick auf das Beethoven-Jubiläum 2020 nicht der Vergessenheit anheimfallen zu lassen: „Es würde sich lohnen ein­mal herauszufinden, um welches Haus es geht und was mit der dort eingemauerten Urkunde gesche­hen ist.“ Im­merhin handele es sich um die weltweit erste Benennung einer Straße nach Beethoven. Heute wird rund um den Erdball kein Perso­nenname so häufig für die Benennung von Straßen und Plätzen genutzt wie "Ludwig van Beethoven". 

Der im Artikel erwähnte Schriftsteller Oskar Ludwig Bernhard Wolff war Verfasser des Textes der Fest­kantate, die Franz Liszt zur Enthüllung des Beetho­ven–Denkmals komponiert hatte. Die Kantate war am Tag zuvor, dem 13. August, beim Abschlusskon­zert des ersten Beethovenfestes erstmals aufgeführt worden. 

Dass Liszt die Benennung einer Straße zu seinen Ehren ablehnte, hat wohl mit den Ereignissen des Vor­abends zu tun: Ein Festessen zum Abschluss des Beethovenfestes hatte einen chaotischen Verlauf genom­men, weil Liszt bei einem Toast vergaß, die französischen Musiker zu er­wähnen. Darauf war ein Tumult losgebrochen und Liszt musste durch die Hintertür fliehen. Außerdem war er verär­gert über die Untätigkeit der Stadtoberen, wenn es um Beethoven ging. Dem damaligen ersten hauptamtli­chen Ober­bürgermeister Oppen­hoff schrieb er deshalb erbost ins Stammbuch: „Eine klei­ne Stadt kann das Glück haben, dass ein großer Mann in ihr das Licht der Welt erblickt; aber kleinstädtisch darf sein Andenken nicht gefeiert werden.“ 

Eine Lisztstraße gibt es in Bonn seit 1896. Sie ging ursprünglich von der Beethovenstraße ab, deren nordwestli­cher Teil allerdings im Jahr 1900 in Haydnstraße umbenannt worden ist.  

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='182' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Beethstr.jpg' border=0 alt='Die Bonner Beethovenstra&szlig;e gibt es seit 1845 und nicht seit 1863'>
2017-08-15 10:00:00
<![CDATA[Am 12. August um 11 Uhr erinnerten wir auf dem Münsterplatz]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7694 zum fünften Mal an die Enthüllung des Beethoven-Deenkmals am gleichen Tag im Jahr 1845. Die Musik steuerten Hermann Hergarten (Drehorgel) sowie Arnulf und Lea Marquardt-Kuron (Saxophon) bei. Stephan Eisel schilderte mit Zitaten von Zeitzeugen das historische Ereignis vor. Mit dabei waren auch Hector Berlioz, Aldolphe Sax, Louis Spohr, Gottfried Kinkel, Queen Victoria, Alexander Humboldt - und Marie Ophoven, der ausfühlicher Brief mit detaillierten Schilderung der Ereignisse erst Anfang 2017 gefunden wurde.

Zum Beethoven-Denkmal erfahren Sie hier mehr.

Den folgenden Text von Stephan Eisel mit Zeitzeugen-Berichten zur Enthüllung des Beethoven-Denkmals am 12. August 1845 können Sie mit allen Quellenangaben hier ausdrucken.

 

 
]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='250' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Collage-denkmal2017(2).jpg' border=0 alt='Am 12. August um 11 Uhr erinnerten wir auf dem M&uuml;nsterplatz'>
2017-08-13 10:00:00
<![CDATA[Um BEETHOVENS TRÄUME ging es bei einem Konzert,]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7605 das junge Bonner mit den internationalen Musikern unter der Leitung von Sibylle Wagner am 3. September um 19 Uhr in der Aula der Universität veranstalten. Mit dabei sind Jingge Yan (Klavier), Gabriele Mouhlen (Sopran) und ein Projektchor mit Bonner Sängern und syrischen Christen. "Alle Menschen werden Brüder" ist als Beethovens große Vision die zentrale Idee des Projekts. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN unterstützten die Initiative.

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='300' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/Traeume-Wagner02_Fotor.jpg' border=0 alt='Um BEETHOVENS TR&Auml;UME ging es bei einem Konzert,'> 2017-08-03 10:00:00 <![CDATA[Ein Interview mit GMD-Kaftan steht im Mittelpunkt]]> http://www.buergerfuerbeethoven.de/?cl=beethoven&mi=6&mi2=1&mi3=1&so=1&ca=news&ni=1&ci=7682 des neuen Jahrbuchs der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Dabei geht es vor allem um die Frage der Musikvermittlung. Chefredakteurin Eva Schmelmer sagte zum weiteren Inhalt: „In unserem Jahrbuch lassen wir alle Veranstaltungen und Aktionen eines Jahres zu Beethoven und der Beethovenstadt noch einmal in Bild und Text Revue passieren und fassen Sie für die Mitglieder komprimiert zusammen,“ erläutert Eva Schmelmer. „Wir freuen uns, wenn es auch außerhalb des Vereins verbreitet wird und auf diese Weise einen Beitrag leisten kann, neue Musikfreunde anzusprechen und für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN zu gewinnen.“ 

 

Das Jahrbuch der BÜRGER FÜR BEETHOVEN können Sie hier ansehen und ausdrucken.

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Dirk Kaftan: „Mit Musik Herzen öffnen“ 

BÜRGER FÜR BEETHOVEN präsentieren ihr Jahrbuch 

Ein Interview mit dem Generalmusikdirektor des Beethoven Orchester Bonn steht im Mittelpunkt des jetzt vorgelegten neuen Jahrbuchs der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Darin befasst Dirk Kaftan sich auch mit der Frage, wie es gelingen kann, mit neuen Konzertformaten gelingen kann, mehr Menschen anzusprechen: „Die sogenannte „Klassik“ neigt dazu, sich selbst zu reproduzieren und zu zelebrieren. Da ist für mich die Frage des eigenen Erlebens eines jeden Zuhörers ganz wichtig. Wenn ich mich frage: „Was macht die Musik mit Dir?“, kann ich auch unerwarteten Zugang gerade zu jungen Leuten bekommen. Mit einem breitgefächertes Angebot werden wir hoffentlich viele Herzen in der Stadt öffnen!“ 

Auf über 100 Seiten findet sich in dem von Vorstandsmitglied Eva Schmelmer redaktionell betreu­ten Jahrbuch neben mehreren Berichten über die unterschiedlichen Beethoven-Aktivitäten des Vereins in Bonn auch verschiedene Berichte zu den Vorbereitungen des Beethoven-Jubiläums 2020. Dazu gehört auch die Vorstellung des Konzeptes, das der Verein für einen modernen und nachhaltigen Beethoven-Rundgang entwickelt hat. Außerdem werden die vielfältigen Aktivitäten rund um das Beethovenfest dargestellt, dessen Überleben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in den 90er Jahren durchgesetzt hatten. 

„In unserem Jahrbuch lassen wir alle Veranstaltungen und Aktionen eines Jahres zu Beethoven und der Beethovenstadt noch einmal in Bild und Text Revue passieren und fassen Sie für die Mitglieder komprimiert zusammen,“ erläutert Eva Schmelmer. „Wir freuen uns, wenn es auch außerhalb des Vereins verbreitet wird und auf diese Weise einen Beitrag leisten kann, neue Musikfreunde anzusprechen und für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN zu gewinnen.“ 

Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Eisel bezeichnete den Verein als „Lobbyverband für Beethoven“ und wies darauf hin, dass es sich mit über 1.500 Mitgliedern über den Kulturbereich hinaus um den größten ehrenamtlich geführten verein in Bonn und der Region handele. Allein im letzten Jahr habe man über 100 Neueintritte verzeichnen können.  

]]> <p> <img style='cursor:pointer;cursor:hand' width='250' height='294' src='http://www.buergerfuerbeethoven.de/Clubs/beethoven/news/jahrbuch16.tiff' border=0 alt='Ein Interview mit GMD-Kaftan steht im Mittelpunkt'>
2017-08-02 10:00:00