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Dass Oberbürgermeister Sridharan im Rat gegen eine Kürzung

der städtischen Zuschüsse für das Beethovenfest stimmen wird, haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN begrüßt. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sagte: "Dieses Beethoven-Bekenntnis des Oberbürgermeister war notwendig und richtig. Die Stadtkämmerin sollte ihren Haushaltsentwurf schleunigst entsprechend korrigieren. Bonn muss in dieser wichtigen Frage mit einer Stimme sprechen. Deshalb hoffen wir, dass sich der Rat dem Votum des Oberbürgermeisters anschließt.“ Daß es im Markus-Evangelium heiße: „Nirgendwo gilt der Prophet weniger als in der eigenen Heimat“ (6, 1-6) sei schließlich keine Aufforderung, sondern eine Warnung. 
Dass Oberbürgermeister Sridharan im Rat gegen eine Kürzung

 

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BÜRGER FÜR BEETHOVEN begrüßen
Klarstellung von OB Sridharan

Auch Rat sollte sich klar zum Beethovenfest bekennen

Als „notwendig und wichtig“ bezeichneten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN die Erklärung von Oberbürgermeister Ashok Sridharan, im Rat gegen eine Kürzung der städtischen Zuschüsse zum Beethovenfest zu stimmen. Der Vorsitzende des Vereins Stephan Eisel erwartet vom Rat ein ebenso klares Votum: „Es kann nicht sein, dass die Stadt Bonn Beethoven nach dem Jubiläumsjahr wieder an den Katzentisch verbannt. Deshalb muss der Vorschlag vom Tisch, die Mittel der Beethovenpflege ab 2021 zu kürzen. Die Stadtkämmerin sollte ihren Haushaltsentwurf schleunigst entsprechend korrigieren. Es ist verheerend, wenn Bonn hier nicht mit einer Stimme spricht.“

Im vorliegenden Haushaltsentwurf der Verwaltung wird vorgeschlagen, direkt nach dem Beethoven-Jubiläum 2020 die Mittel für die Beethovenpflege um 30 Prozent von 2,3 Mio auf 1,5 Mio Euro zu kürzen. Davon wäre besonders das Beethovenfest betroffen, das ein Viertel des zuletzt gezahlten städtischen Zuschusses verlieren würde (Kürzung von 1,6 Mio auf 1,2 Mio Euro). Oberbürgermeister Sridharan hat jetzt öffentlich erklärt, im Rat gegen eine solche Kürzung zu stimmen. Auch beim Beethoven-Haus sollen städtische Mittel nicht genehmigt werden, die Voraussetzung für Zusatzmittel von Land und Bund sind. Insgesamt gibt die Stadt nur 0,1 Prozent ihrer Gesamtausgaben für die Beethovenpflege aus.

Eisel erinnerte daran , dass sich das „offizielle Bonn“ von der Weigerung einer Kostenbeteiligung am Beethoven-Denkmal 1845 über die städtische Absicht 1888/89 das Geburtshaus des Komponisten abzureißen, den Ratsbeschluss 1993 alle Mittel für das Beethovenfest zu streichen bis zum kommunalpolitisch verantworteten Aus für ein privat finanzierte Beethoven-Festspielhaus 2015 mit Beethoven immer wieder schwer tue: „Damit muss endlich Schluss sein. Daß es im Markus-Evangelium heißt: „Nirgendwo gilt der Prophet weniger als in der eigenen Heimat“ (6, 1-6) ist doch keine Aufforderung, sondern eine Warnung. Wir erwarten von Rat und Verwaltung, dass Beethoven in seiner Heimatstadt, in der er nicht nur geboren ist, sondern 22 Jahre gelebt und gearbeitet hat, endlich als Chance und nicht als Belastung verstanden wird.“

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN forderten Rat und Verwaltung auf, sich am außerordentlich großen bürgerschaftlichen Engagement für Beethoven zu orientieren. Schon 1836 habe Robert Schumann in seinem flammenden Aufruf für ein Bonner Beethoven-Denkmal geschrieben „dass, wenn nicht einmal der Anfang gemacht wird, sich eine Dekade auf die Trägheit der anderen berufen wird“ und auch Franz Liszt habe beim ersten Beethovenfest 1845 Bonn an seine Verantwortung erinnert: „Eine kleine Stadt kann das Glück haben, dass ein großer Mann in ihr das Licht der Welt erblickt; aber kleinstädtisch darf sein Andenken nicht gefeiert werden.“ Eisel sagte dazu: „Wir würden uns freuen, wenn diese Äußerungen endlich nicht mehr so aktuell klingen.“

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