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Den Götterfunken 2025 erhielten am 4. Juli

die Katholische Kirchengemeinde St. Martin (Bonner Münster) sowie die Evangelische Kreuzkirchengemeinde. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN verleihen den Preis jährlich an Initiativen, die in besonderer Weise für das Thema Ludwig van Beethoven werben, ohne von ihrer eigentlichen Aufgabenstellung dazu verpflichtet zu sein. Mit der Auszeichnung sollen diejenigen ermutigt werden, die auf außergewöhnlichen Wegen den großen Komponisten den Bürgern näherbringen. 

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“Götterfunken“ 2025 an das Bonner Münster und die Kreuzkirche

Zum neunten Mal verleihen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ihren Preis „Götterfunken“ an Institutionen, die in besonderer Weise für das Thema Ludwig van Beethoven werben, ohne von ihrer eigentlichen Aufgabenstellung dazu verpflichtet zu sein. Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, Stephan Eisel, sagte dazu: „Wir wollen uns mit der Auszeichnung die ermutigen, die auf außergewöhnlichen Wegen den großen Komponisten den Bürgern näherbringen. Bonn wird sich als Beethovenstadt nämlich nur etablieren können, wenn wir dabei ausgetretene Pfade verlassen.“

2025 wird die Auszeichnung zum ersten Mal an gleich zwei Preisträger vergeben: Sowohl die Katholische Kirchengemeinde St. Martin, zu der das Münster gehört, als auch die Evangelische Kreuzkirchengemeinde stellen nämlich ihre Räume regelmäßig für das Beethovenfest zur Verfügung.

Der Projektbeauftragte für den Götterfunken im Vorstand des Beethoven-Vereins, Hans Christoph Pakleppa, sagte dazu: „Der Einsatz der beiden Kirchengemeinden ist preiswürdig, weil sie ihre zentralen Kirchengebäude in klingende Spielstätten verwandeln. Die zentral positionierte Festivalzentrale vor der Kreuzkirche ermöglicht zudem den barrierefreien und niederschwelligen Zugang zu Tickets und Informationen über das Beethovenfest.“

Stadtdechant Msgr. Dr. Markus Hofmann dankte für die Auszeichnung: „Nach der Generalsanierung hat sich das Bonner Münster auch als Spielort diverser Musikfestivals der Stadt etabliert. Meine Freude ist daher sehr groß, dass ich in diesem Sommer erstmalig als Münsterpfarrer zwei Konzerte des Beethovenfests in unserer schönen Basilika hautnah erleben darf. Herzlich danke ich den »BÜRGERN FÜR BEETHOVEN«, dass sie unser Engagement und das der Kreuzkirche für dieses kulturelle Bonner Highlight mit dem »Götterfunken« auszeichnen.“

Dr. Martin Gröger, Pfarrer an der Kreuzkirche, fügte hinzu: „Musik gehört so zur DNA unserer Gemeinde, so wie Beethoven zu Bonn gehört. Dass wir für drei Jahre „Festivalzentrale Kreuzkirche“ den Götterfunken erhalten, ist uns eine besondere Freude. Dass wir den Götterfunken gemeinsam mit der Kirchengemeinde St. Martin (Bonner Münster) bekommen, ist ein starkes Zeichen für die Ökumene.“

Die Preisverleihung fand im Rahmen eines musikalischen Festaktes statt, der mit einem Orgelkonzert in der Münster-Basilika begann. Es spielten der Regional- und Münsterkantor Markus Karas und der Organist der Ev. Kreuzkirche Kirchenmusikdirektor Stefan Horz. Danach überreichten der Vorsitzende der Bürger für Beethoven Stephan Eisel und die Projektleiter Hans Christoph Pakleppa die Auszeichnung stellvertretend an Stadtdechant Hofmann und Kreuzkirchen-Pfarrer Gröger. Den zweiten Teil des musikalischen Festaktes die gestalteten Musikerinnen und Musiker der Kreuzkirche unter der Leitung von Kirchenmusikdirektorin Karin Freist-Wissing.

Die ca. 20 cm hohe „Götterfunken“-Stele, die bei den Ausgezeichneten verbleibt, ist jeweils ein Unikat, gestaltet von der freischaffenden Bildhauerin Beate Meffert-Schmengler. Bisherige Preisträger seit 2017 waren die Bonner Polizei, die Stiftung Namen-Jesu-Kirche, der Verein "Kleiner Lernspatz", die Bäckerei Mauel 1883 GmbH, die Bürgergruppe TaTaTaTa, das Eltern-Kind-Zentrum mit dem Beethoven-Geburtsraum im Universitätsklinikum Bonn, die Brüder Arthur und Victor Abs für ihr Virtual Reality-Spiel BEETHOVEN // OPUS 360 und die Deutsche Bahn für die Gestaltung der Treppenaufgänge im Bonner Hauptbahnhof mit Beethoven-Notenblättern.

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Aktuelles

Anouchka Hack erhält den Beethoven-Ring 2025,

der durch eine Abstimmung der Mitglieder der BÜRGER FÜR BEETHOVEN unter den jüngsten Solisten vergeben wird, die beim Beethovenfest ein Werk von Beethoven interpretieren. Die Cellistin überzeugte mit Beethovens Cellosonate C-Dur op. 102/1. Anouchka Hack ist die 21. Trägerin des Beethoven-Rings, der ihr bei einem Konzert iam 4. Juni 2026 um 19 Uhr im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses übergeben werden wird.

AM 17. Mai ist das Mutter-beethoven-Haus

in Koblenz-Ehrenbreitstein Ziel einer Exkursion, die die BÜRGER FÜR BEETHOVEN anbieten. Heute ist ein Museum in dem Haus, in dem Maria Magdalena Keverich am 19. Dezember 1746 geboren worden ist. Sie heiratete am 12. November 1767 den Bonner Hofmusiker Johann van Beethoven. Neben dem Museumsbesuch wird eine Stadtführung angeboten.

Marie Ophoven war im August 1845 Besucherin des ersten

Bonner Beethovenfestes. Ihr Brief an eine Verwandte ist der bisher einzige  Zeitzeugenbericht von dem Fest, der nicht zeitnah mit dem Ziel der Veröffentlichung geschrieben oder aus der Erinnerung erheblich später verfasst wurde. Die Bonner Geschichtsblätter haben jetzt einen ausführlichen Aufsatz veröffentlicht, in dem Stephan Eisel den Brief analysiert und mit anderen Quellen zum Beethovenfest vergleicht.

Zu einem Kurzgeschichtenwettbewerb zum 200. Todestag

von Ludwig van Beethoven lädt der Verlag SPARKYS EDITION ein. Zu seinem 200. Todestag möchte der Verlag eine Anthologie veröffentlichen. Es kann jeder mit einer bis dahin unveröffentlichten Kurzgeschichte in deutscher Sprache mitmachen, die sich auf kreative Weise mit Ludwig van Beethoven oder einem seiner Werke befasst.

Zur aktuellen Debatte über Zukunft der

Bonner Theaterliegenschaften haben Dr. Bernhard Helmich (Generalintendant Theater Bonn), Dirk Kaftan (Generalmusikdirektor Beethoven Orchester Bonn) und Steven Walter (Intendant Internationale Beethovenfeste Bonn) ein gemeinsames Papier vorgelegt, zu der auch die BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stellung genommen haben. Hier können Sie alle Einzelheiten nachlesen.