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Das Beethovenfest sollte die ganze Stadt

auch ab 2026 bespielen, wenn die Beethovenhalle wieder zur Verfügung steht. De BÜRGER FÜR BEETHOVEN halten es für falsch, wenn künftig alles dort konzentriert werde: "Das Fest sollte auch künftig in der ganzen Stadt präsent sein. Der vergleichsweise niederschwellige Zugang zu den Konzerten muss im Interesse der Zukunftsfähigkeit des Beethovenfestes unbedingt erhalten bleiben. Wir wollen ein bürgernahes Beethovenfest.“
Das Beethovenfest sollte die ganze Stadt

 

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Mit Beethovenfest auch künftig
die ganze Stadt bespielen

Nicht alles in der Beethovenhalle konzentrieren

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN unterstützen nachdrücklich, dass das Beethovenfest auch 2025 in ganz Bonn präsent ist. Das unterstrich der Vorsitzende des Beethoven-Vereins Stephan Eisel im Namen des Vorstands: „Es ist dem Intendanten Steven Walter mit dem jetzt vorgestellten Programm für 2025 gelungen, seinen Ansatz weiter auszubauen, auf die Stadtgesellschaft zuzugehen. Dabei muss es auf jeden Fall bleiben, dass das Beethovenfest mit unterschiedlichen Formaten und verschiedenen Spielstätten und dem Kristallisationspunkt Beethoven überall in der Stadt anzutreffen ist.“

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN wenden sich damit gegen Bestrebungen in der Stadtverwaltung, die Beethovenhalle künftig zum dominierenden oder gar alleinigen Veranstaltungsort des Festes zu machen: „Manche in der Verwaltungsspitze wollen mit dem Beethovenfest die bisher mangelnden Nutzungsnachfrage für die renovierte Halle kompensieren. Das ist aber nicht Aufgabe und Sinn des Beethovenfestes.“ Es sei zwar nachvollziehbar, wenn z. B. die bisherigen in der Oper angebotenen Konzerte künftig in der Beethovenhalle stattfinden. Dabei gehe es überwiegend um Sinfoniekonzerte, für die ein großer Saal gebraucht werde.  „Mit anderen Formaten kann und sollte man aber künftig in der ganzen Stadt präsent sein. Der vergleichsweise niederschwellige Zugang zu den Konzerten muss im Interesse der Zukunftsfähigkeit des Beethovenfestes unbedingt erhalten bleiben. Wir wollen ein bürgernahes Beethovenfest.“ Spielorte wie das Pantheon in Beuel, Kreuzkirche und Münster in der Innenstadt, die kleine Beethovenhalle in Muffendorf oder die Trinitatiskirche in Endenich hätten sich neben eingeführten Spielstätten wie dem Beethoven-Haus oder dem Collegium Leoninum bewährt. „Sie werden von den Menschen angenommen und sollten deshalb weiter vom Beethovenfest bespielt werden.“

Soweit die Beethovenhalle vom Beethovenfest genutzt werde, ist nach Auffassung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN darauf zu achten, dass die im Vergleich zur Zeit vor der Sanierung fast verdoppelten Mieten nicht zu Lasten der Mittel für das Musikprogramm gehen. Eisel sagte dazu: „Wenn die Stadt eine Nutzung der Halle möchte, wird sie angesichts der dafür von ihr festgelegten Mietkonditionen nicht um eine Aufstockung der Mittel für das Beethovenfest in Höhe der erhöhten Mietkosten herumkommen.“

Außerdem sei zu beachten, dass sich die Beethovenhalle eher in einer Randlage befinde, in der es wenig natürlichen Publikumsverkehr gebe und deren Erreichbarkeit aus der gesamten Stadt sich durch den Wegfall von Parkplätzen nicht verbessert habe. „Deshalb plädieren wir auch dafür, dass die Festivalzentrale in der Innenstadt und damit für die Menschen leicht erreichbar bleibt,“ so Eisel.

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN haben über 1.700 Mitglieder und 1993 durch das Überleben des Beethovenfestes gesichert als die Stadt alle Zuschüsse gestrichen hatte.

 

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