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Für den Erfolg des Beethoven-Jubiläums ist die Projektgesellschaft

12. April 2016
ein entscheidender Schritt, auf die sich der Bund, das Land NRW, die Stadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis jetzt geeinigt haben. Für die BÜRGER FÜR BEETHOVEN begrüßte der Vorsitzende Stephan Eisel den Beschluss: "Wir fordern schon lange eine übergreifende Struktur, in der die verschiedenen staatlichen Ebenen zusammengeführt und zugleich mit den Ressourcen und Kompetenzen der Bürgergesellschaft verknüpft werden." 
Für den Erfolg des Beethoven-Jubiläums ist die Projektgesellschaft

 

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Bürger für Beethoven begrüssen Beschluss zur Projektgesellschaft für das Beethoven-Jubiläum 

Wie heute bekannt wurde, haben der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen, die Stadt Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis jetzt vereinbart, eine gemeinsame Projektgesellschaft für die Gestaltung des Beethovenjahres 2020 zu gründen. Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel begrüsste diese Entscheidung als entscheidenden Schritt für den Erfolg des Beethoven-Jubiläums: "Wir haben diesen Beschluss seit langem gefordert, denn es fehlte bisher ein Überbau, in dem die verschiedenen staatlichen Ebenen zusammengeführt und zugleich mit den Ressourcen und Kompetenzen der Bürgergesellschaft verknüpft werden." Es sei entscheidend, dass der Bund dabei federführend mitmache, denn nur so werde aus dem 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens ein nationales Ereignis von weltweiter Ausstrahlung. 

Bei einem Treffen am 8. April haben die Verwaltungsspitzen der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises die Entscheidung für eine gemeinsame Projektgesellschaft getroffen, die bis zur Sommerpause gegründet werden soll. Aufgabe soll die Koordinierung der Aktivitäten zum Beethoven-Jubiläum sein.

In einer Analyse des erfolgreichen Mozartjahrs 2006 hatten die BÜRGER FÜR BEETHOVEN bereits Ende 2014 für Beethoven 2020 „eigenständige Organisationsstrukturen und das gemeinsame Engagement unterschiedlicher staatlicher Ebenen und nichtstaatlicher Akteure als Schlüssel zum Erfolg“ gefordert. Als Vorbild hatten sie damals die  „betriebsähnliche Einrichtung 'Mozart 2006 Salzburg'“ und die „Wiener Mozartjahr Organisationsges. m b. H“ vorgestellt.  

Dazu unterstreicht Eisel: "Gerade angesichts der Vielfalt der Akteure braucht Beethoven 2020 ein Gesicht und eine Telefonnummer, d.h. eine zeitlich befristete, übergreifende und eigenständige Organisationsstruktur. Die Bündelung der Verantwortung in einer Hand ist die Voraussetzung für den Erfolg.“ Jetzt komme es darauf an, die Projektgesellschaft auch mit entsprechenden Mitteln auszustatten. Der Haushaltsauschuss des Deutschen Bundestages habe dafür bereits Mittel In Aussicht gestellt, wenn rechtzeitig ein entsprechende Konzept vorgelegt werde. "Jetzt brauchen wir noch ein klares Signal des Landes. Bisher hält sich Düsseldorf nämlich noch vornehm zurück, wenn es bei Beethoven konkret wird. Das kann nicht so bleiben." 

Eisel kündigte für die nahe Zukunft detaillierte Vorschläge der BÜRGER FÜR BEETHOVEN zum Beethoven-Jubiläum an, "die einen Leuchtturm-Charakter haben und zugleich nachhaltige Strukturen schaffen."

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