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Ein moderner Beethoven-Rundgang ist längst überfällig,

wenn sich Bonn als Beethovenstadt profilieren will. Dazu haben die BÜRGER FÜR BEETHOVEN ein Konzept vorgestellt. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sagte dazu: „Es kann nicht bei den kleinen Informationstafeln bleiben, die keinem Besucher auffallen. Ein Rundgang, den man in der Beethovenstadt suchen muss, ist der Bedeutung Beethovens nicht angemessen und verspielt die Chance, aller Welt deutlich zu machen, dass Beethoven nicht nur in Bonn geboren ist, sondern hier 22 Jahre gelebt und gearbeitet hat – länger als Mozart in Salzburg.“ In einer Broschüre nennen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN als gelungenes Rundgang-Beispiel den 2014 zum 1.200 Todestag mit erheblicher Unterstützung des Bundes in Aachen eingerichteten Rundgang zu Karl dem Großen. Anziehungspunkte an den historischen Orten sind dort sog. „Chronoskope“. Das sind multimediale Informationselemente, die als ca. 2,50 hohe Stelen im Außenraum mit Bilder und animierte Darstellungen die Geschichte lebendig machen.
Ein moderner Beethoven-Rundgang ist längst überfällig,
Das Chronoskop® ist eine Entwicklung der Münchner Agentur „Büro Müller-Rieger Ausstellungen und Medien“ (www.buero-mueller-rieger.de).

 

Die vollständige Broschüre "Beethoven-Rundgang für Bonn und die Region" können Sie hier ausdrucken.

Das Konzept "Eckpunkte für einen Beethoven-Rundgang für die Beethovenstadt" finden Sie hier.

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Beethoven-Rundgang als Rückgrat der Beethovenstadt zwingend

Einbeziehung der Region wäre wünschenswert 

Einen modernen und angemessenen Beethoven-Rundgang fordern die BÜRGER FÜR BEETHOVEN. Dazu haben sie ein Konzept mit Beispielen für eine angemessene Präsentation der authentischen Orte des Lebens und Wirkens von Ludwig van Beethoven in Bonn und der Region vorgestellt. Der Vorsitzende des Vereins, dem fast 1.500 Mitglieder angehören, Stephan Eisel sagte dazu: „Es kann nicht bei den kleinen Informationstafeln bleiben, die keinem Besucher auffallen. Ein Rundgang, den man in der Beethovenstadt suchen muss, ist der Bedeutung Beethovens nicht angemessen und verspielt die Chance, aller Welt deutlich zu machen, dass Beethoven nicht nur in Bonn geboren ist, sondern hier 22 Jahre gelebt und gearbeitet hat – länger als Mozart in Salzburg.“ Dass dies schon in Bonn und der Region kaum und außerhalb praktisch nicht bekannt ist, habe viel damit zu tun, dass für Besucher die Bonner Beethoven-Orte kaum zu finden und nicht erlebbar sind. 

In einer Broschüre nennen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN als gelungenes Rundgang-Beispiel den 2014 zum 1.200 Todestag mit erheblicher Unterstützung des Bundes in Aachen eingerichteten Rundgang zu Karl dem Großen. Anziehungspunkte an den historischen Orten sind dort sog. „Chronoskope“. Das sind multimediale Informationselemente, die als ca. 2,50 hohe Stelen im Außenraum mit Bilder und animierte Darstellungen die Geschichte lebendig machen. Annette Schwolen-Flümann, stv. Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, sagte dazu: „Bei Beethoven müssten natürlich Klangbeispiele integriert werden und man könnte den Verlauf eines Beethoven-Rundgangs mit in den Boden eingelassenen Notenlinien kennzeichnen.“ Außerdem müssten dringend Orte aufgenommen werden, die bisher aus dem Blick geraten seien wie z. B. der Remigiusplatz, wo früher Beethovens Taufkirche stand. Auch die Einbeziehung der Beethoven-Orte in der Region sei wünschenswert. 

Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN sehen vor allem fünf Bonner Alleinstellungsmerkmale, die maßgebend für die Gestaltung eines Beethoven-Rundgangs sein sollten: 1. Beethovens Familie, die ihn entscheidend prägte, 2. Beethovens Erziehung und Bildung zur Persönlichkeit, 3. Beethovens Ausbildung zum Musiker. 4. Beethovens Bonner Reife als Komponist und 5. Beethovens lebenslanger Bonner Freundeskreis auch in Wiener Zeiten. 

Stephan Eisel sieht bei der Finanzierung des Vorhabens auch den Bund und Land Nordrhein-Westfalen in der Pflicht: „Es geht bei der Pflege des Andenkens an Beethoven immer auch um eine nationale Aufgabe, denn er ist einer wichtigsten Botschafter der Kulturnation Deutschland.“ In Aachen habe der Bund zwei Drittel der Kosten für den Rundgang „Karl der Große“ finanziert: „Beethoven spielt mindestens in dieser Liga.“ Auch das Land NRW müsse seiner Verantwortung nachkommen. Insgesamt rechnet der Verein mit 1 bis 1,5 Mio Euro an Kosten für einen angemessenen Beethoven-Rundgang: „Ohne eine moderne Präsentation der Beethoven-Orte bleibt die Beetho­venstadt Bonn ein Torso und es wird auch nicht ausreichend deutlich, dass Bonn nicht nur die Geburtsstadt des Komponis­ten war, sondern auch mehr als zwei Jahr­zehnte die für ihn lebenslang prägende Heimat.“ Das Feuerwerk eines Jubiläumsjahres sei schnell verglüht, wenn daraus nicht nachhaltige Strukturen entlang der Leitfrage entstehen: Was kann man zu Beethoven nur in Bonn und in der Region er­leben? 

Um spätestens bis zum Jubiläumsjahr 2020 einen angemessenen Beethoven-Rundgang zu etablieren, schlagen die BÜRGER FÜR BEETHOVEN die Aufnahme des Vorhabens „Beethoven-Rundgang“ in das Konzept vor, das die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien bis Sommer 2016 dem Haushaltsaus­schuss des Deutschen Bundestages vorlegen soll. Außerdem sollte eine Arbeitsgruppe unter Einbeziehung z. B. des Beethoven-Hauses eine inhaltliche Konzeption erarbeiten und ein Ideenwettbewerb zur modernen Gestaltung und Präsentation sollte initiiert werden. 

Wegen der erforderlichen Fokus­sierung auf touristischen Aspekte und der Einbeziehung der Region könnte dabei die Tou­rismus & Congress GmbH Region Bonn / Rhein-Sieg / Ahrweiler (T&C) eine koordinierende Rolle übernehmen. Die zwischen Bund, Land, Stadt Bonn und Rhein-Sieg-Kreis in Gründung befindliche „Beethoven Jubiläums GmbH“ wird in ihrer Aufga­benstellung nach dem Entwurf des Gesellschaftsvertrages zwar beschränkt sein auf „die Koordinierung, finanzielle Organisation und Kommunikation der feiern und Veranstaltungen zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven“, sollte aber auch bei einem über 2020 hinausreichenden nachhaltigen Projekt wie dem Beethoven-Rundgang einbezogen sein.

 

 

Die Broschüre „Beethoven-Rundgang für Bonn und die Region“ ist im Internet unter www.buerger-fuer-beethoven oder in der Geschäftsstelle des Vereins (Kur­fürstenallee 2-3, 53177 Bonn, Tel. 228 – 36 62 74) er­hältlich.

Chronoskope 1

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Das Chronoskop® ist eine Entwicklung der Münchner Agentur „Büro Müller-Rieger Ausstellungen und Medien“ (www.buero-mueller-rieger.de).

Chronoskope 2

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Das Chronoskop® ist eine Entwicklung der Münchner Agentur „Büro Müller-Rieger Ausstellungen und Medien“ (www.buero-mueller-rieger.de).

Chronoskope 3

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UNSER LUDWIG

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Mi 24.1019:30 Uhr Vorstand
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Do 01.1116:00 Uhr "... niemals geht man so ganz": wie Beethoven am 1.11.1792 Bonn verließ
(Klavierkabarett mit Stephan Eisel)
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