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Die Träger des Beethoven-Rings

2017: Igor Levit

2017: Igor Levit

Geboren 1987 in Nizhni Nowgorod, übersiedelte Igor Levit im Alter von acht Jahren mit seiner Familie nach Deutschland. Zu seinen Lehrern gehören Karl-Heinz Kämmerling, Matti Raekallio, Bernd Goetzke, Lajos Rovatkay und Hans Leygraf.  Igor Levit, der jetzt in Berlin lebt, hat sich bereits in sehr  jungen Jahren mit der Musik von Beethoven auseinandergesetzt. Seinen ersten öffentlichen Auftritt absolvierte er als Vierjähriger im russischen Gorki mit einer Ecossaise von Beethoven, mit vierzehn fertigte er  einen Klavierauszug der Missa solemnis an. Beethovens Klaviersonaten und Klavierkonzerte gehören zu seinem festen Repertoire. Zuletzt hat seine Einspielung der Diabelli-Variationen international Furore gemacht. Bereits 2005 gewann Levit als jüngster Teilnehmer beim  International Arthur Rubinstein Wettbewerb in Tel Aviv die Silbermedaille und  den Publikumspreis. Er konzertiert mit führenden Orchestern und hat zuletzt mit den Dirigenten Christian Thielemann, Kirill Petrenko, Thomas Hengelbrock  und  Fabio Luisi zusammengearbeitet.

2016: Filippo Gorini

2016: Filippo Gorini

Filippo Gorini studierte bei Maria Grazia Bellocchio am Conservatorio G. Donizetti im italienischen Bergamo, wo er 2014 sein Bachlorstudium mit der bestmöglichen Note abschloss. Neben dem Masterstudium, das er dort zur Zeit absolviert, hat er bereits an vielen Meisterkursen mit bekannten Pianisten wie Andrzej Jasinski, Benedetto Lupo, Peter Donohoe, Alexander Lonquich und Andrei Gavrilov teilgenommen. Auch Alfred Brendel gehört zu seinen Mentoren. Gorini ist für sein großes Repertoire bekannt, das sich vom Barock bis hin zu zeitgenössischen Komponisten erstreckt. Seine Begeisterung für das Klavierspiel wurde ausgelöst durch die Beethoven-Interpretationen von Wilhelm Backhaus, die er als Kind durch Schallplatten seiner Eltern kennenlernte. 

2015: Nicolas Altstaedt

2015: Nicolas Altstaedt

Der deutsch-französische Cellist Nicolas Altstaedt spannt den künstlerischer Bogen  von der historischen Aufführungspraxis bis zur Auftragsvergabe neuer Werke. Er wurde mit dem Credit Suisse Young Artist Award 2010 ausgezeichnet und konzertiert seitdem weltweit mit führenden Orchestern. Dabei arbeitete  er. u. mit Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Sir Neville Marriner und Vladimir Ashkenasy zusammen. 2012 wurde er auf Vorschlag von Gidon Kremer künstlerischer Leiter des Kammermusikfestes Lockenhaus. 2014 folgte er Adam Fischer als künstlerischen Leiter der Österreichisch-Ungarischen Haydn-Philharmonie. Recitals spielt Nicolas Altstaedt sowohl solo als auch mit seinen Partnern Fazil Say und Alexander Lonquich. Die Beschäftigung mit neuer Musik ist ihm ein großes Herzensanliegen. Seine Aufnahmen der Cellokonzerte von Joseph Haydn, Robert Schumann und György Ligeti fanden weltweite Beachtung.  Von 2010-2012 war Nicolas Altstaedt ein BCC New Generation Artist und erhielt 2009 das „Borletti Buitoni Trust Fellowship“. Er spielt ein Violoncello von Giulio Cesare Gigli aus Rom (ca. 1760).

2014: Sophie Dartigalongue

2014: Sophie Dartigalongue

Die Fagottistin Sophie Dartigalongue wurde 1991 in Frankreich geboren und begann ihre musikalische Ausbildung mit Gitarre und Klarinette, bevor sie 2003 zum Fagott wechselte. Von 2008 bis 2011 studierte sie am Conservatoire National Supérieur de Lyon bei Carlo Colombo und Jean Pignoly. 2011 kam sie als Stipendiatin an die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker. Seit Mai 2013 ist sie Mitglied der Berliner Philharmoniker (Solo-Kontrafagott). Im Sommer 2015 wechselte sie als Solo-Fagottistin zum Orchester der Wienber Staatsoper bzw. den Wiener Philharmonikern. Sophie Dartigalongue ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe, darunter beim ARD-Wettbewerb in München 2013, erste Preisträgerin beim Internationalen Fagottwettbewerb Michal Spisak 2012, beim Internationalen Akademischen Oboe- und Fagottwettbewerb Lodz 2011 und beim AudiMozart 2010. Seit 2013 gibt sie Meisterkurse in Japan, Argentinien, Spanien und Portugal. 

 

2013: Ragnhild Hemsing

2013: Ragnhild Hemsing

Ragnhild Hemsing debütierte bereits mit 13 Jahren beim Bergen Philharmonic (Mendelssohn-Konzert). Seitdem hat sie mit allen wichtigen norwegischen Orchestern sowie mit dem dänischen Rundfunk-Sinfonieorchester, dem  Estnischen Nationalen Symphonieorchester E.R.S.O. unter Neeme Järvi und dem Minnesota Orchestra unter Andrew Litton gespielt. Debüts in 2012 führten Ragnhild Hemsing zum Feldkirch Festival, wo sie u.a. mit dem Nordic Symphony Orchestra unter der Leitung von Anu Tali auftrat und zum Residentie Orkest in Den Haag. 2013 erfolgen Debüts u.a. im Kennedy Center in Washington D.C., in der Mariinsky Concert Hall, beim Beethovenfest Bonn, bei den Göteborger Symphonikern und bei der NDR Radiophilharmonie Hannover. Sie spielt neben der klassischen Violine auch die traditionelle norwegische Hardangerfidel.

2012: Philippe Tondre

2012: Philippe Tondre

 

 

Philippe Tondre, geb.1989, Oboe, wurde  schon mit 18 Jahren Solo-Oboist beim Radio-Symphonie-Orchester des SWR Stuttgart. Er ist Gewinner zahlreicher Wettbewerbe. Eine Pressestimme: „Keiner spielt mit solcher Ausdruckskraft, so schönem Ton und Beseeltheit.“

2011: Premysl Vojta

2011: Premysl Vojta
Der 1983 im tschechischen Brünn geborene Hornist, der sich als kleiner Junge zuerst wegen seiner goldenen Farbe in das Horn verliebt hat, studierte bereits mit 15 Jahren am Prager Konservatorium, erspielte sich laufend Preise und ist heute Solohornist im Konzerthausorchester Berlin. Er mag diese Stadt, weil Berlin „lebt, blutet, lacht und weint". Vojta liebt besonders Brahms, Ligeti, Strauss, Mahler. Mozart hält er für genial, und bei Dvoøák oder Janáèek fühlt er sich wie in seiner Heimat. Lebensmotto: Was dich nicht tötet, macht dich stark.

2010: Sergei Khachatryan

2010: Sergei Khachatryan

Geboren wurde der Geiger 1985 in Armeniens Hauptstadt Eriwan als Sohn einer Musikerfamilie. 1993 zog die Familie nach Deutschland, wo Sergei zuerst in Würzburg und dann in Karlsruhe studierte. 2000 gewann er als jüngster Sieger den Jean-Sibelius-Wettbewerb in Helsinki.

Heute hat er die kleinen Säle hinter sich gelassen und spielt in der Carnegie Hall in New York, der Londoner Wigmore Hall, dem Brüsseler Palais oder der Hamburger Musikhalle. Als Solist trat er mit allen renommierten englischen Orchestern auf. Mit seiner älteren Schwester Lusina, der Pianistin, widmet sich Sergei der Kammermusik.

2009: Teo Gheorghiu

2009: Teo Gheorghiu

1992 in Zürich geboren und gilt bereits heute als spektakulärer Pianist, der in seiner  schweizerischen Heimat beträchtliche Popularität genießt. 2004 gewann er den ersten Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb von San Marino, und im folgenden Jahr den ersten Preis beim Internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerb in Weimar. Neben seinen überragenden Fähigkeiten als Pianist ist Teo auch ein talentierter Schauspieler. Im Jahre 2006 war er in der Titelrolle von Fredi Murers Film „Vitus" an der Seite von Bruno Ganz zu sehen.

Mittlerweile studiert Teo seit Ende August 2010, nach Abschluss seiner neunjährigen Ausbildung an der Purcell School in London, am Curtis Institute in Philadelphia, USA. Dort wird er von Gary Graffman (Lehrer von Lang Lang und Yuja Wang) und Leon Fleisher unterrichtet.

2008: Lauma Skride

2008: Lauma Skride

1982 in Riga als jüngste von drei Schwestern einer lettischen Musikerfamilie geboren, studierte Klavier in Riga und abschließend bei Professor Volker Banfield in Hamburg. Sie nahm an zahlreichen internationalen Wettbewerben,  u.a. in Italien, Spanien, Schweden, Finnland, Tschechien, Österreich und USA, teil und erzielte immer höchste Auszeichnungen.

Einem breiten Publikum wurde Lauma Skride durch Konzerte mit ihren Schwestern, der Bratschistin Linda und der Geigerin Baiba, bekannt. Daneben aber wurde die internationale Musikwelt schnell auf ihre solistischen Qualitäten aufmerksam.

Ihr reichhaltiges Repertoire umfasst Beethoven, Bach und Mozart ebenso wie Ravel,  Rachmaninoff und Szymanowski. Ein nicht geringer Teil ihres Schaffens ist der Kammermusik vorbehalten.

2007: Giorgi Kharadze

2007: Giorgi Kharadze

1984 im georgischen Tiflis geboren, spielte beim Beethovenfest 2007 zusammen mit dem Argentinier Josë Gallardo die sieben Variationen zum Thema „Bei Männern, welche Liebe fühlen" aus der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart und die Sonate für Cello und Klavier D-Dur op. 102/2.

Mit sechs Jahren griff Kharadze zum Cello, lernte in Blois und Orlëans, kam mit 15 zu Roland Pidoux ans Conservatoire National Superieur des Musique de Paris, absolvierte die Akademie mit Auszeichnung. Zahllose Preise auf internationaler Ebene waren der Lohn.

2006: Lisa Batiashvili

2006: Lisa Batiashvili

Die 1979 in der georgischen Hauptstadt Tiflis geborene Geigerin erhielt den Beethovenring 2006 zugesprochen für ihren Vortag des Violinkonzerts von Beethoven.

Ihre Gegengabe am 10. Juli 2007 beim Benefizkonzert in der Redoute Bad Godesberg: 
Die Trio-Sonate op.1, Nr. 1 Es-Dur und die Trio-Sonate op. 1, Nr. 3, c-moll. Begleiter Lisa Batiashvilis waren Till Fellner, Piano, und Adrian Brendel, Violoncello.

2004/05 gastierte Lisa Batiashvili erstmals beim London Symphony Orchestra unter Lorin Maazel.

2005: Julia Fischer

2005: Julia Fischer

Die 1983 in München geborene Geigerin erhielt den Beethovenring am 13. Februar 2006 und bedankte sich beim Benefizkonzert im Bonner Beethovenhaus mit der „Kreutzersonate" 
op. 47 A-Dur und der Sonate op. 12 Nr. 1 D-Dur. Ihre Begleiterin am Klavier dabei war Milana Chernyavska.

 Geehrt wurde Julia Fischer für ihre Interpretation des Tripel-Konzertes beim Beethovenfest 2005. Die Presse textete: „Wenn ein Wunderkind am Ring dreht".

2004: Gustavo Dudamel

2004: Gustavo Dudamel

Der 1981 in Caracas geborene Dirigent erhielt die Auszeichnung für seinen überwältigenden Erfolg beim Abschlusskonzert des Beethovenfestes 2004 mit Beethovens Fünfter Symphonie als Dirigent des Philharmonia Orchestra London, nachdem er kurzfristig für den erkrankten Frans Brüggen eingesprungen war.

Sir Simon Rattle nannte Dudamel schon Anfang dieses Jahrzehnts „einen der meistversprechenden Nachwuchsdirigenten der Welt".

Ansprechpartner Beethoven-Ring

Walter Scheurle

Telefon: 0228 - 36 62 74 (Anrufbeantworter)

Fax: 0228 - 184 76 37
E-Mail: info@buergerfuerbeethoven.de