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Vor 200 Mitgliedern zog Stephan Eisel

28. Mai 2014
als Vorsitzender der BÜRGER FÜR BEETHOVEN eine positive Bilanz seines ersten Amtsjahres. Zuvor hatten die Festspielhaus-Beauftragten der Deutschen Post DHL Dr. Hans-Peter Petram und Heinrich Küpper über den Stand des Projektes berichtet. Am geplanten Architektenwettbwerb werden sich zehn weltweit führende Architekturbüros beteiligen.
Vor 200 Mitgliedern zog Stephan Eisel

 

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Mitgliederversammlung der Beethoven-Bürger: 

Festspielhaus und Jugendarbeit als Schwerpunkte

BÜRGER FÜR BEETHOVEN melden ständigen Mitgliederzuwachs

inhellig und mit großem Applaus dankte die Mitgliederversammlung der BÜRGER FÜR BEETHOVEN der Deutschen Post DHL für ihr nachhaltiges und konsequentes Engagement für das Beethoven-Festspielhaus. Nach einem Sachstandsbericht der Festspielhaus-Projektbeauftragten der Post Dr. Hans-Peter Petram und Heinrich Küpper wies der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel unter großer Zustimmung auf die Wichtigkeit der Ratsentscheidung am 23. Juni hin: „Jetzt gilt´s:  die Zeit der Entscheidungsflucht ist vorbei. Rat und Verwaltung sagen seit sieben Jahren, dass sie das Beethoven-Festspielhaus wollen und schieben die notwendigen Beschlüsse seitdem ständig vor sich her. Mit dieser jahrelangen Entschlusslosigkeit hat sich die Stadt selbst unter Druck gesetzt, denn der 250. Beethoven-Geburtstag lässt sich nicht verschieben.„

Hans-Petram und Heinrich Küpper

Zuvor hatten das langjährige Vorstandsmitglieder Post Hans-Peter Petram Petram vor fast 200 Vereinsmitgliedern dargelegt, dass nur ein straffer Zeitplan die Realisierung des Festspielhauses rechtzeitig zum 250. Beethoven-Geburtstag 2020 ermögliche. Wenn der Rat am 23. Juni die zwingend erforderliche "Baureifmachung" des von ihm selbst beschlossenen Baufelds nicht beschliesse, müsse sich die Post als Hauptsponsor zurückziehen. Heinrich Küpper wies darauf hin, dass die Deutsche Post DHL zum zweiten Mal bereit sei , einen Architektenwettbewerb zu finanzieren und stellte die zehn Wettbewerbsteilnehmer vor: „Die Spitzengruppe internationaler Architekturbüros will dabei mitmachen. Das ist ein Kompliment für Beethoven und eine große Chance für Bonn.“ Eisel wies darauf hin, dass die Stadt kein Risiko eingehe, weil notwendigen ca. 5 Mio Euro für das baureife Grundstück erst anfallen, wenn nach dem Architektenwettbewerb die Stadt den Bauantrag genehmigt hat und außerdem vom Land bezuschusst werden: „Wer 35 Millionen in die Sanierung der alten Beethovenhalle stecken will, kann auch nicht sagen, für das Festspielhaus habe die Stadt kein Geld.“ 

Zuvor hatte Eisel eine positive Bilanz des ersten Jahres seiner Amtszeit als Vorsitzender der BÜRGER FÜR BEETHOVEN gezogen. So könne man jede Woche zwei oder drei Neueintritte verzeichnen und sei mit jetzt 1.296 Mitgliedern einer der größten Vereine in Bonn. Im letzten Jahr habe man u. a. die Verankerung des Beethovenjubiläums als nationale Aufgabe im Berliner Koalitionsvertrag durchgesetzt, den Antrag zur Aufnahme Beethovens in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes eingereicht und wirke wesentlich an der Beethoventaler-Genossenschaft zur Finanzierung des Festspielhauses mit. Außerdem habe man mit zahlreichen Initiativen und Veranstaltung dafür geworben, dass „Bonn mehr aus Beethoven macht. Immerhin hat er mit 22 Jahren hier genauso lange gelebt wie Mozart in Salzburg. Es gibt also für Bonn noch viel Potential nach oben.“

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung zeichnete Eisel im Rahmen eines Konzertes die Preisträger des Wettbewerbs BEETHOVEN BONNENSIS 2013 aus: Katharina Martini, Querflöte (Preis: Neue Musik nach 1945), Rafael Klepsch, Klavier (Preis: Beste Beethoven-Interpretation) und in der Ensemblewertung „Les trois Hautbois“ mit Ida Hermes (Oboe), Katharina Dreyman (Oboe) und Rebekka Dietzel (English Horn).

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