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Die Nummer 1 ist Ludwig van Beethoven

16. Mai 2014
bei den Bürgern von Bonn und der Region , wenn sie nach den wichtigsten Aspekten für Wirtschaft und Tourismus gefragt werden. Das ergab eine Umfrage des Bonner General-Anzeiger. Für den Vorsitzenden der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel ergibt sich daraus ein klarer Auftrag an Politik und Verwaltung, mehr aus Beethoven zu machen: „Beethoven hat in Bonn genau solange gelebt wie Mozart in Salzburg, nämlich 22 Jahre. Das zeigt schon, welches große auch wirtschaftliche Potential hier noch ungenutzt liegt."
Die Nummer 1 ist Ludwig van Beethoven
Der junge Beethoven im Portrait von Carl Traugott Riedel (1769–1832)

 

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Umfrage: Beethoven an der Spitze

Für  „höchst erfreulich" halten es die BÜRGER FÜR BEETHOVEN, dass nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut dimap im Auftrag des Bonner General-Anzeiger 86 Prozent der Bonner Ludwig van Beethoven für einen besonders wichtigen Wirtschaftsfaktor für Bonn und die Region halten. Im Rhein-Sieg-Kreis liegt dieser Wert bei 78 Prozent. Nur zwei Prozent (Rhein-Sieg-Kreis 5 Prozent) halten Beethoven für unwichtig. Stephan Eisel sagte als Vorsitzender des Vereins: „Diese Spitzenwerte sind überwältigend und viel besser als die meisten vermutet hätten. Mit Beethoven  identifizieren sich die Menschen hier und das ist beste Voraussetzung dafür, mit dieser Begeisterung auch Besucher anzustecken."

Deshalb sei das „klare Beethoven-Bekenntnis" der Bürger auch  ein klarer Auftrag an Politik und Verwaltung mehr aus Beethoven als weitweites Markenzeichen der Region zu machen als bisher: „Beethoven hat in Bonn genau solange gelebt wie Mozart in Salzburg, nämlich 22 Jahre. Das zeigt schon, welches große auch wirtschaftliche Potential hier noch ungenutzt liegt", so Eisel. „Sowohl der 250. Geburtstag Beethovens 2020 als auch das Thema Festspielhaus spielen hier eine zentrale Rolle."

Dass trotz der jahrelangen wechselhaften Vorgeschichte, des vor vier Jahren von der Stadtspitze offiziell verkündeten Begräbnisses zweiter Klasse („Eiszeit") und vieler irritierender Falschinformationen die Hälfte der Bürger das Festspielhaus wollen, hält Eisel für ein gutes Fundament. Das gelte umso mehr, als die Fragestellung („in der Nähe der Beethovenhalle") zwei getrennte Themen miteinander verbunden habe: „Es gibt nämlich eine wachsende Zahl für Bürgern, die das Festspielhaus wollen und es zugleich für falsch halten, dass sich die Stadt für den Erhalt der alten Beethovenhalle mit über 35 Mio Euro verschuldet."

Die Zahl der Festspielhaus-Befürworter werde sicherlich umso mehr steigen, je weiter die Realisierung voranschreite und wenn die Stadt ihrer Verantwortung der Bürgerinformation über die Fakten endlich nachkomme: „Viele Menschen wissen nämlich immer noch nicht, dass das Festspielhaus kein kommunales Projekt ist, sondern über 100 Millionen Euro von Bund und Land sowie von privaten Investoren für Bonn endgültig und unwiederbringlich verloren wären.“

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