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Das Ende des Beethoven-Festspielhauses

16. Juni 2015
ist eine Katastrophe für die Beethovenstadt Bonn und eine Riesen-Blamage für den Oberbürgermeister, den Kulturdezernten und die Kommunalpolitik insgesamt. Das sagte der der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel: "Wer Nörglern und Miesmachern das Feld überlasst, kann die Zukunft nicht gestalten." Die Deutsche Post DHL hat das Projekt Beethoven-Festspielhaus mit großem Nachdruck, viel Geduld und auch erheblichen finanziellen Mitteln vorangetrieben und ist am 15. Juni mit dem ausdrücklichen Hinweis auf einen fehlenden Schulterschluss in der Stadt ausgestiegen.
Das Ende des Beethoven-Festspielhauses
Totenmaske von Beethoven gefertigt von Josef Danhauser

 

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Festspielhaus-Ende ist Katastrophe für Beethovenstadt Bonn

Riesen-Blamage für OB und Kommunalpolitik

Zur heutigen Mitteilung der Deutschen Post DHL, die Planungen für das Beethoven-Festspielhaus in Bonn nicht weiter zu verfolgen. sagte der Vorsitzende der "Bürger für Beethoven", Stephan Eisel:

"Die Deutsche Post DHL hat das Projekt Beethoven-Festspielhaus mit großem Nachdruck, viel Geduld und auch erheblichen finanziellen Mitteln vorangetrieben. Dass sie jetzt mit dem ausdrücklichen Hinweis auf einen fehlenden Schulterschluss in der Stadt aussteigt, ist eine Riesen-Blamage für den Bonner Oberbürgermeister, seinen Kulturdezernenten und die Kommunalpolitik insgesamt. Sie haben zu verantworten, dass eine große Zukunftschance für die Beethovenstadt Bonn vertan wurde.

Schon mit seinem einsamen Beschluss das Projekt für fünf Jahren auf Eis zu legen hat Oberbürgermeister Nimptsch fast das Ende eingeläutet. Nur der massive Einsatz vieler Bürger hat einen Kurswechsel erzwungen. Leider war aber immer wieder zu spüren, dass Rat und Verwaltung - das Planungsdezernat ausgenommen - die Chance nicht zupackend ergriffen haben, sondern eher zum Jagen getragen werden mussten. Trotz  erheblichen bürgerschaftlichen Engagements ist es nicht gelungen, diesen kommunalpolitischen Eindruck der Unentschlossenheit zu korrigieren.

Mit dem Ende des Projektes Beethoven-Festspielhaus gehen der Stadt private Mittel in Millionenhöhe verloren, sondern auch 39 Mio Euro, die der Deutsche Bundestag dafür seit 2007 bereit hält. Zurück bleibt ein Scherbenhaufen, den die Bonner Kommunalpolitik verursacht hat. Wir sind darüber entsetzt und die Beethovenstadt Bonn wurde von den dafür Verantwortlichen bis auf die Knochen blamiert."

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