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Die Gewinner des Jugendwettbewerbs BEETHOVEN BONNENSIS

für das Jahr 2017 wurden bei einer Finalrunde am 25. November im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses ermittelt. Es sind in der der Solowertung die Querflötistin Ronja Macholt (18) und der Cellist Carlo Lay (17). Macholt erhielt zusätzlich den von Susanne Kessel gestifteten Sonderpreis für Neue Musik. Die Ensemblewertung gewann das Blockflöten-Duo mit Sonja Fricke (16) und Janna Maria Schneider (17). Einen "kleinen Beethovenpreis“ erhielt die Pianistin Jingqi Katharina Xie (15).

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BEETHOVEN-BONNENSIS-PREISTRÄGER 2017

Die Entscheidung im Jugendmusikwettbewerb BEETHOVEN BONNENSIS der BÜRGER FÜR BEETHOVEN ist gefallen. Der Wettbewerb findet seit 2003 statt und ist ausgeschrieben für junge  Musiker, die zum Zeitpunkt des Wettbewerbs im Alter von 14 bis 18 Jahre sind und noch nicht in einer musikalischen Berufsausbildung stehen. 

Den ersten Preis der Solowertung teilten sich die Querflötistin Ronja Macholt (18) aus dem hessischen Dreieich und der Kölner Cellist Carlo Lay (17). Macholt erhielt zusätzlich den von Susanne Kessel gestifteten Sonderpreis für Neue Musik. 

Die Ensemblewertung gewann das Blockflöten-Duo mit Sonja Fricke (16) aus Bonn und Janna Maria Schneider (17) aus Leverkusen. 

Der Hauptpreis für die beste Beethoven-Interpretation wurde nicht vergeben. Einen „kleinen Beethovenpreis“ erhielt die Bonner Pianistin Jingqi Katharina Xie (15). 

Insgesamt hatten sich für die Finalrunde zehn junge Musiker qualifiziert, die in einem anspruchsvollen Programm 22 Werke von 18 verschiedenen Komponisten präsentierten. Das Spektrum reichte von Telemann über Beethoven und Brahms bis zu den zeitgenössischen Komponisten Albrecht Maurer und Ian Clarke. 

Die insgesamt mit über 1.000 Euro dotierten Preise vergab eine Jury mit bekannten Musikern und Musikpädagogen aus der Bonner Region. Ihr gehörten Robert Ransburg, Michael Krause, Ekaterina Kolodochka, Elisabeth Quint und Shawn M. Spicer  (Vorsitz) an. Spicer, der auch Leiter der Musikschule in Beuel ist, hatte als Vorstandsmitglied der BÜRGER FÜR BEETHOVEN den aus zwei Runden bestehenden Wettbewerb organisiert. 

Der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel zeigt sich begeistert vom hohen Niveau der Beiträge der Jugendlichen: „Inzwischen bewerben sich bei unserem Jugendwettbewerb neben Bonner Talenten aus der Region auch jungen Leute aus ganz Deutschlands. Das ist gut für die Beethovenstadt Bonn.“ Der Wettbewerbsname BEETHOVEN BONNENSIS daran erinnert daran, dass Beethoven noch in Wien Briefe so unterschrieben hat und damit die Verbundenheit mit seiner Geburtsstadt unterstrich.

Preisträger und Jury bei BEETHOVEN BONNENSIS 2017

Preisträger und Jury bei BEETHOVEN BONNENSIS 2017
v.l.n.r.: Ransburg, Xie, Qunit, Kolodochka, Schneider, Fricke, Macholt, Krause, Lay, Spicer, Eisel
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Aktuelles

Am 26. März findet im Beethoven-Haus ein besonderes

Gesprächskonzert statt, weil an diesem Tag Ludwig van Beethoven nicht nur 1827 verstorben ist, sondern 1778 auch in Köln seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte. Nach dem erfolgreichen Auftakt 2017 wollen das Beethoven Haus Bonn und die BÜRGER FÜR BEETHOVEN in diesem Jahr mit dem Pianisten Hinrich Alpers, 2009 Gewinner der International Telekom Beethoven Competition, und dem Filmproduzenten Jan Harlan den Tag noch fester im Bonner Beethoven-Kalender verankern. Dabei geht es um die besondere Rolle der Musik Beethovens in dem berühmten Film "Clockwerk Orange" von Stanley Kubrick.

Ludwig Alaaf ! - Auch im Bonner Karneval spielt Beethoven

immer wieder eine Hauptrolle: Als Mitte der 60er Jahre das Beethovendenkmal in der Bonner Kunstschmiede Karl König einer Grundsanierung unterzogen wurde, machte die Kolpingsfamilie "Fidele Walzbröde" daraus einen Motivwagen im Rosenmontagszug. Als Schultheiss der Kolpingsfamilie stand der 1973 verstorbene Karl König 1965 selbst auf dem Denkmalsockel. Übrigens hat Ludwig van Beethoven im Alter von 20 Jahren eine Karnevalsmusik komponiert, die 1791 am Karnevalssonntag bei einem Maskenball im kurfürstlichen Schloss zu Bonn aufgeführt wurde, naämlich die "Musik zu einem Ritterballett" (WoO 1).

Für das Beethoven-Jubiläum 2020 hat die Beethovenhalle

keine besondere Bedeutung. Darauf wies der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel angesichts neuer Zweifel an der rechtzeitigen Fertigstellung der Hallensanierung im Interview mit bonndirekt hin: "Inhaltliche Fragen sind für den Erfolg des Beethoven-Jubiläums in der Tat wesent­lich entscheidender als die Frage, ob oder wie die Sanierung der Beetho­venhalle rechtzeitig fertiggestellt wird. Eine Mehrzweckhalle mehr oder weniger ist für die Profilierung Bonns als Beethovenstadt nicht wichtig. Es sind alle gut beraten, sich nicht darauf zu fixieren und davon abhängig zu machen, zumal bei der Sanierung der Halle eine Verbesserung der Akustik nicht vorgesehen ist." 

Wie sich unsere Öffentlichkeitsarbeit darstellt,

dokumentieren unsere Pressespiegel. Hier finden Sie nicht nur die Berichterstattung in den Medien, sondern auch unsere Pressemitteilungen im vollständigen Wortlaut. Soeben neu erschienen ist der Pressespiegel für das 4. Quartal 2017.

Erfolgreich war das Beethovenjahr 2017

aus Sicht der BÜRGER FÜR BEETHOVEN vor allem, durch den neuen Schwung, den Generalmusikdirektor Dirk Kaftan und der künstlerische Geschäftsführer der JubiläumsGmbH Christian Lorenz in die Beethovenstadt brachten. Die BÜRGER FÜR BEETHOVEN konnten 2017 über 200 Neueintritte verzeichnen. Der Verein mit 1571 Mitgleidern - über den Kulturbereich hianus - der größte ehrenamtlich geführte Verein in Bonn und der Region.