Am 12. August 1845 wurde das Beethoven-Denkmal

auf dem Bonner Münsterplatz eingeweiht. Der großen Feier vor 166 Jahren war jahrelanges Engagement insbesondere von Robert Schumann und Franz Liszt vorausgegangen. Aber die Initialzündung kam von Bonner Bürgern für Beethoven. Sie gründeten am 17. Dezember 1835 zum 65. Geburtstag Beethovens den "Bonner Verein für Beethovens Monument". Ihren Spendenaufruf veröffentlichte Robert Schumann am 8. April 1836 in seiner einflussreichen "Neuen Zeitschrift für Musik".
Am 12. August 1845  wurde das Beethoven-Denkmal

 

 

Den Original-Spendenaufruf für das Beethovoven-Denkmal vom 17. Dezember 1835 können Sie hier ausdrucken

 

 

In dem Aufruf heißt es: „Selten hat ein Künstler so bedeutsam, so denkwürdig gewirkt, wie Beethoven ... Eine so äußerst seltene, wohltätige und weithin wirkende Erscheinung verdient es, auf eine seltene und außerordentliche Weise gefeiert zu werden, nämlich durch ein plastisches, möglichst großartiges Monument. Ueber den dazu geeigneten Ort kann kein Zweifel sein. Die Stadt Bonn am Rheine, in welcher der unsterbliche Künstler das Licht der Welt erblickte ... scheint zu dem Unternehmen in gleicher Weise berechtigt wie verpflichtet...“

 

Präsident des Vereins war der Literaturhistoriker August Wilhelm von Schlegel. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten u.a. der königliche Domänenrat Franz Bernhard Wilhelm de Claer und der Geologe Johann Jacob Nöggerath, wie von Schlegel seit 1818 Professor an der Bonner Universität und 1826 deren Rektor. August Wilhelm von Schlegel konnte die Realisierung seines Traumes nicht mehr erleben, denn er war am 12. Mai 1845 verstorben.

 

 

Aktuelles

Das Festspielhaus gewinnt jeden Kostenvergleich mit der

Beethovenhalle, wenn man die Stadtkasse im Blick hat. Der Bau des Beethoven-Festspielhauses wird nämlich - incl. des Risikos von Baukostensteigerungen - vollständig privat finanziert. Darauf hat der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel hingewiesen, nachdem die Bonner Stadtverwaltung die Sanierungskosten für die Beethovenhalle mit bis zu 30 Mio Euro bei einem Kostensteigerungsrisiko von bis 30 Prozent beziffert hat. Dies geht ausschießlich zu Lasten des Bonner Steuerzahlers.

Zum 85. Geburtstag ihres Gründungsvorsitzenden Barthold Witte,

luden BÜRGER FÜR BEETHOVEN zu einem Empfang ein.Der frühere Intendant des Beethovenfestes Prof. Willnauer und der Vorsitzende der Bürger für Beethoven Stephan Eisel würdigten den Jubilar und setzten sich nachdrücklich für die Verwirklichung des Beethoven-Festspielhauses ein. Pianist Fabilan Müller begeisterte die Zuhörer mit Beethovens Appasonata. 

Unter der Überschrift "ICH, DU, LUDWIG" findet am 14. Juni

um 18 Uhr in der Schlosskirche ein Benefizkonzert für die „Schatzinsel“ (Kindergarten des Vereins für Gefährdetenhilfe für Kinder suchtkranker Eltern) statt. Veranstalter sind die Initiative BeethovenPlus e.V. und “litterarium” an der Universität Bonn. Es wirken Künstler des Beethovenorchesters und der Oper Bonn mit.

Das nächste Beethovenfest findet unter dem Motto "Verwandlungen"

vom 5. September bis 5. Oktober 2013 statt. Zu Gast sind wieder Spitzenorchester und herausragende Musiker aus aller Welt. Dazu gehören das Pittsburgh Symphony Orchestra mit Manfred Honeck, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit Kent Nagano und Paavo Järvi, das NDR-Sinfonieorchester mit Thomas Hengelbrock, die Bamberger Symphoniker mit Jonathan Nott und The Academy of St Martin in the Fields mit Julia Fischer und Sir Neville Marriner. Es werden wieder über 70.000 Besucher in der Beethovenstadt erwartet. Sichern Sie sich hier Ihre Karten.

Der "unbekannte Beethoven" steht im Mittelpunkt eines Komzertes

des Kammerchors des Philharmonischen Chors Bonn im Bonner Beethovenhaus. Am 9. Juni um 11 Uhr kommen Kantaten, Volkslieder, Kanons, Kammermusik und musikalische Scherze Beethovens zu Gehör. Es handelt sich dabei ausschließlich um sehr selten gespielte Werke ohne Opuszahl.