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Mit einem regelmässigen "runden Beethoventisch" könnten

15. März 2016
die staatlichen und bürgerschaftlichen Mitglieder der Beethvovenfamilie gemeinsam mit der Stadtspitze die Profilierung Bonns zur Beethovenstadt unterstutzen. Diesen Vorschlag haben die BÜRGER FÜR BEETOVEN Oberbürgermeister Ashok Sridharan unterbreitet. Der Vorsitzende Stephan Eisel unterstrich die Notwendigkeit einen solchen strategischen Dialogs mit den Akteuren, für die Beethoven im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht.
Mit einem regelmässigen "runden Beethoventisch" könnten

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"Runder Beethoventisch" zur Stärkung der Beethovenstadt

Vorschlag an Oberbürgermeister Sridharan

Die BÜRGER FUR BEETHOVEN haben Oberbürgermeister Ashok Sridharan vorgeschlagen, die Beethoven-Familie zu  einem "runden Beethoventisch" einzuladen, um gemeinsam nachhaltig am Profil von Bonn als Beethovenstadt zu arbeiten. Der Vereinsvorsitzende Stephan Eisel sagte, dass es dabei nicht nur um das Beethoven-Jubiläum 2020 gehe: "Wir brauchen einen regelmäßigen strategischen Austausch, der staatliche und bürgerschaftliche Beethoven-Akteure zusammenführt." Bei den Vorbereitungen zum Beethoven-Festspielhaus habe es solche Runden gegeben, mit dem Ende des Projektes sei das jedoch abgebrochen: "Wir haben den Oberbürgermeister gebeten, dieses Defizit zu beheben." 

Es gibt in Bonn eine Reihe staatlicher und nichtstaatlicher Einrichtungen und Initiativen, die sich in besonderer Weise der Pflege der Musik Beethovens und seines Andenkens verschrieben haben. Sie werden oft als "Beethoven-Familie" bezeichnet. Dazu gehören insbesondere das Beethoven-Haus, das Beethoven Orchester Bonn, das Beethovenfest, die Bürger für Beethoven, die Internationale Beethoven-Stiftung, die Beethoven-Stiftung für Kunst und Kultur der Stadt Bonn und das Netzwerk Ludwig van B. 

Diese Einrichtungen sind zwar durch vielfältige persönliche Kontakte und auch sich teilweise überschneidende Besetzungen in Vorständen, Kuratorien und Beiräten vernetzt, aber es findet kein regelmässiger Austausch unter Einbeziehung der Stadtspitze statt.

Eisel wies darauf hin, dass sich auch im Blick auf "Beethoven 2020" bürgerschaftliche Initiativen, für die Beethoven im Mittelpunkt steht, in den bisher angedachten Strukturen unter der allgemeinen Überschrift "freie Szene" eher verlieren: "Es macht schon einen Unterschied, ob für die Akteure Beethoven im Zentrum der Arbeit steht oder ein "Add-On" zu ihrem Kernprofil in anderen Bereichen ist." Die Mitglieder der "Beethoven-Familie" könnten den Weg der Stadt zur Beethovenstadt in besonderer Weise begleiten, weil sie sich selbst über Beethoven definieren.

Die BÜRGER FUR BEETOVEN, die mit fast 1.500 Mitgliedern einer der grössten Bonner Vereine sind, setzen besondere Hoffnungen in Oberbürgermeister Sridharan, weil dieser das Thema Beethoven zur "Chefsache" gemacht hat. Mit einer eigenen Veranstaltung des Oberbürgermeister ist Beethovens Tauftag im letzten Jahr erstmals offiziell in den städtischen Kalender aufgenommen worden. Auch die Stabsstelle "Beethoven 2020" ist direkt beim Oberbürgermeister angesiedelt. Vor Weihnachten hatte sich  Sridharan auch klar für die dauerhafte Eigenständigkeit des Beethoven Orchesters ausgesprochen, die in Teilen der Verwaltung und des Rates in Frage gestellt worden war. 

 

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