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Dass es Beethoven in den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD

04. Dezember 2013
geschafft hat, ist ein großer Erfolg der BÜRGER FÜR BEETHOVEN, deren Vorsitzender Stephan Eisel von einem "wichtigen Durchbruch" spricht. Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik bekennt sich der Bund damit in einem Koalitionsvertrag ausdrücklich zu seiner Verantwortung für die Beethovenpflege. Es dort wörtlich: "Der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven im Jahr 2020 bietet herausragende Chancen für die Kulturnation Deutschland im In- und Ausland. Deshalb ist die Vorbereitung dieses wichtigen Jubiläums eine nationale Aufgabe.“ 
Dass  es Beethoven in den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD

 

 

Zur Entstehungsgeschichte der Koalitionsvereinbarung zum Beethoven-Jubiläum:

  • Zu den Berliner Gesprächen des Vorsitzenden der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel im Juni 2013 finden Sie mehr hier.
  • Den Brief des Vorsitzenden der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel vom 25. Oktober 2013 an die Verhandlungsführer finden Sie hier.

 

 

Den folgenden Text können Sie hier ausdrucken.

 

Beethoven schafft es in den Koalitionsvertrag

250. Geburtstag als „nationale Aufgabe“

Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik bekennt sich der Bund in einem Koalitionsvertrag zu seiner nationalen Verantwortung für Ludwig van Beethoven. Wie der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel mitteilte, findet sich in der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU,CSU und SPD für die 18. Legislaturperiode von 2013- 2017 der Satz: "Der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven im Jahr 2020 bietet herausragende Chancen für die Kulturnation Deutschland im In- und Ausland. Deshalb ist die Vorbereitung dieses wichtigen Jubiläums eine nationale Aufgabe.“ Eisel sieht darin einen wichtigen Durchbruch: „Damit ist sichergestellt, dass die inhaltliche Verantwortung für das wichtige Jubiläumsjahr nicht im kommunalen Kleinklein untergeht, sondern der Bund die Sache in die Hand nimmt. Das ist mindestens so wichtig wie finanzielle Fragen, die mit der Erwähnung im Koalitionsvertrag auch leichter zu lösen sind.“ 

Schon vor der Sommerpause hatte sich Eisel in Gesprächen mit Kulturpolitikern von Union und SPD dafür ein­gesetzt, dass das Beethoven-Jubiläum als nationale Aufgabe wahrgenommen wird. Bereits am 25. Oktober hat er dann zu Beginn der Koalitionsverhandlungen in Briefen an die Verhandlungsführer den jetzt übernommenen Satz vorgeschlagen: „Unsere Bonner Bundestagsabgeordneten Ulrich Kelber (SPD) und Claudia Lücking-Mi­chel (CDU) waren von Anfang an einbezogen.“ Beide sind auch Mitglieder des Kuratoriums der BÜRGER FÜR BEETHOVEN. „Besonders möchte ich Ulrich Kelber danken, der in einer schwierigen Verhandlungsphase sei­nen Einfluss in der SPD-Spitze geltend gemacht hat.“ In der großen Verhandlungsrunde habe dann auch NRW-Ministerpräsidentin mitgeholfen und Kanzlerin Angela Merkel grünes Licht gegeben: „Dieser überparteiliche Einsatz für die nationale Bedeutung von Beethoven ist eine solide Grundlage für die weitere Arbeit.“ 

Eisel kündigte für Anfang 2014 auch konkrete Vorschläge an, wie der Bund seine Verantwortung konkret wahr­nehmen könne: „Hier kann man viel davon lernen, wie Österreich 2006 den 250. Geburtstag von Mozart organi­siert und genutzt hat.“ Nach Meinung des Vorsitzenden der BÜRGER FÜR BEETHOVEN wird das „nationale Beethoven-Signal im Koalitionsvertrag“ auch bei der Realisierung des Beethoven-Festspielhauses weiteren Rückenwind geben. Auch die 39 Mio Euro, die der Bundestag 2007 für die Festspielhaus-Betriebsstiftung be­schlossen hat, seien aus einem Programm „nationale Kulturinvestitionen“ finanziert: „Wir wünschen uns, dass Verwaltung und Rat in Bonn die Chance endlich entschlossener nutzen. Das breite Engagement für die private Finanzierung des Festspielhaus-Baus zeigt, dass das die Bonner Bürger längst be­griffen haben.“

Der Brief an die Verhandlungsführer

Am 25. Oktober 2013 wandte sich der Vorsitzende der BÜRGER FÜR BEETHOVEN Stephan Eisel zu Beginn der Koalitionsverhandlungen in einem Brief an die wichtigsten Verhandlungsführer von CDU, CSU und SPD und schrieb: 

In diesem Zusammenhang möchte ich gerne zurückkommen auf unser Gespräch zur angemessenen Vorbereitung des 250. Geburtstages von Ludwig van Beethoven im Jahr 2020. Wir waren uns ja einig, dass es sich dabei nicht nur oder vornehmlich um eine kommunale Verantwortung der Beethovenstadt Bonn handeln kann, sondern auch um die Verantwortung des Bundes geht – insbesondere wenn man sich daran erinnert, was Österreich 2006 aus dem 250. Geburtstag Mozarts gemacht hat. 

Dazu wäre es sehr hilfreich, wenn in den Koalitionsvereinbarungen ein entsprechender Hinweis untergebracht werden könnte. Ein solcher Satz könnte lauten:

Der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven im Jahr 2020 bietet herausragende Chancen für die Kulturnation Deutschland im In- und Ausland. Deshalb ist die Vorbereitung dieses wichtigen Jubiläums eine nationale Aufgabe.

Es würde mich sehr freuen, wenn Sie in diesem Sinne tätig werden könnten.
Mit besten Grüßen
Dr. Stephan  Eisel
- Vorsitzender -"

Im am 27. November 2013 geschlossenen Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD findet sich wörtlich die von den BÜRGER FÜR BEETHOVEN  vorgeschlagene Formulierung wieder.

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